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Arbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Woche

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Hier ein Auszug aus dem ArtikelArbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Wochevon start-trading.

Bei vollem Lohnausgleich hätte der Arbeitnehmer Zeit, auch sein Geld auszugeben. Und was fordern die Wirtschaftsökonomen den ganzen Tag? Die Menschen sollen konsumieren. In der Folge stiege das BIP, die Steuereinnahmen des Staates würden ebenso steigen, die Unternehmen im Handel verkaufen mehr, die Firmen aus der Industrie produzieren mehr, dafür brauchen sie neue Arbeitskräfte, sie stellen Arbeitnehmer ein, diese bekommen Gehalt und geben das aus. Was will das Konjunkturherz mehr?
Es lohn sich, über den  Vorschlag einer 30-Stunden-Woche nachzudenken.

Quelle: start-trading

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Warum eine 30-Stunden-Woche? Laut Helmut Creutz würden 20 Stunden auch genügen.

„Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste.“ (Helmut Creutz)

Und genau das ist der Punkt. Es ist von der Politik und der Lobby so gewollt, dass die Menschen für einen geringen Lohn möglichst viel arbeiten, damit sie wenig Zeit zum Nachdenken haben. Wer acht bis zehn Stunden am Tag hart arbeitet, möchte anschließend abschalten und sich nicht noch mit dem Ausbeuter-System beschäftigen. Leiharbeit z.B. ist nichts anderes als moderne Sklavenarbeit. 

Schon häufig haben Vorstände von Banken und Firmen Misswirtschaft betrieben. Und was war das Resultat? Die Vorstände durften gehen und bekamen fette Abfindungen. Ein Großteil der Belegschaft wurde auf Grund von Umstrukturierungen entlassen und somit arbeitslos. Einige Beispiele hierzu finden Sie unter: Lasst Banken endlich pleite gehen !

Es geht aber auch anders, wie Sie unter folgenden Links nachlesen können:

Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !? 

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Jetzt sagen Sie bloß nicht, man kann ja doch nichts machen! Und ob man was machen kann. Wenn alle Räder still stehen …

 

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Sollte Deutschland zur D-Mark zurückkehren?

Posted by krisenfrei - 25/05/2012

Kann die D-Mark den Euro retten?

Um den Euro zu retten, sollte nicht Griechenland aus der Währungsunion austreten, sondern Deutschland müsse zur D-Mark zurückkehren. Dies fordert der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Clyde Prestowitz. Seine Begründung ist simpel und sie hat den Charme der einfachen Lösungen scheinbar komplizierter Probleme.
  1. Dank der ausgeprägten Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der Tatsache, dass dieses Land die größte Volkswirtschaft in der Euro-Zone ist, wäre der Euro heute wesentlich schwächer ohne Deutschland als Mitglied der Währungsunion.
  2. Aufgrund der relativen Schwäche der Wettbewerbsfähigkeit anderer Mitgliedsstaaten ist aber dennoch der Euro zu schwach für Deutschland. Dies führt zu chronischen Überschüssen der Handelsbilanz.
  3. Vor Einführung des Euros erhielten die schwächeren Volkswirtschaften Europas ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren Wohlstand durch beständige Abwertungen ihrer Währungen gegenüber der D-Mark.
  4. Durch den Euro wurde dies für die Mitgliedsstaaten natürlich unmöglich.
  5. In den letzten zwei Jahren wurde versucht, die Wettbewerbsfähigkeit der peripheren Volkswirtschaften Europas durch Sparprogramme anzuheben, um sie Deutschland ähnlicher zu machen.
  6. Dies allerdings führte nur zu einer wirtschaftlichen Erschöpfung der betroffenen Staaten und dazu, dass die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands noch anstieg.
  7. Ein Gegenmittel bestünde darin, in Deutschland die Löhne anzuheben und die öffentlichen Ausgaben zu steigern. Dies geschah jedoch nicht.
  8. Und so schreitet die wirtschaftliche und politische Destabilisierung Europas voran; in einigen Staaten flattern bereits wieder die Hakenkreuzfahnen.
  9. Die Lösung: Deutschland muss die D-Mark wieder einführen.
  10. Die Folgen: Die verbleibenden Euro-Staaten würden automatisch wettbewerbsfähiger durch Abwertung des Euros gegenüber der D-Mark – und zwar ohne schmerzhafte Einsparungen. Die Notwendigkeit eines gigantischen Rettungsschirms würde entfallen. Deutschland würde zwar seine ohnehin in gewissem Sinne künstliche überlegene Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Dafür aber hätten die Deutschen automatisch ein höheres Einkommen (nun in starker D-Mark) und damit wäre ein entsprechend höherer Konsum verbunden, allerdings auch zunehmende Inflation.

Diesen Gedanken entwickelte Prestowitz in seinem Blog, den die amerikanische Zeitschrift „Foreign Policy“ ins Netz stellt. Dieses Magazin, dass den renommierten „National Magazine Award for General Excellence“ erhielt, gehört seit 2008 zur Gruppe der Washington Post. Unter Reagan war Prestowitz ein Berater im Handelsministerium; er leitet heute das „Economic Strategy Institute“. Er schreibt regelmäßig für die New York Times und die Washington Post.

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NRW-Wähler: Lasst euch nicht länger von Lindner (FDP) …

Posted by krisenfrei - 09/04/2012

Karriere-Ende für FDP-“Ghetto“-Lindner?

In knapp 6 Wochen haben NRWs Wähler die Chance, die Karriere von FDP-“Superstar“ Christian Lindner zu beenden, einem Mann, der für alles steht, was Menschen an der Politik im Allgemeinen und an der FDP im Speziellen anwidert. Was er anfasst, verwelkt. Was man falsch machen kann, macht er falsch.

Da kann er Ghettos fordern und asoziale Studienkredite – wer so aalglatt reden kann und fast so aussieht wie Jude Law, wird von den Systemmedien als eines der größten politischen „Talente“ hoch geschrieben. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen dieses „Talents“ und seiner Sozialnazi-Partei (siehe Buergerstimme-Artikel vom 22.04.10).

Unternehmer Lindner: Know How im Klüngeln und Geldverbrennen?

Existenzgründer staunen: Wie in aller Welt gelangt man mit 30.000 € Eigenkapital und einer grotesken „Geschäftsidee“ an einen Millionen-Kredit – und das auch noch ohne persönliche Haftung? Könnte es daran gelegen haben, daß Lindner zum Zeitpunkt der Kreditvergabe Mitglied des NRW-Landesvorstandes der FDP war, und die Kreditvergabe durch die von den Regierungsparteien gesteuerte Bankengruppe KfW erfolgte? Gibt es eine andere Erklärung als politischen Klüngel für solche nicht nachvollziehbaren finanziellen Vorteile?

Erstaunlich ist auch Lindners Geschäftsidee: Er wollte Avatare, also Bilder als Stellvertreter für reale Personen, für Bezahlsysteme verkaufen. Preisfrage an die Kredit-vergebenden Herrschaften bei der KfW: Wozu benötigt man denn bitteschön Avatare zum Einkaufen/Bezahlen? Wenig überraschend sah niemand einen Nutzen in Herrn Lindners Idee. Bevor seine Firma Moomax mangels Kunden Insolvenz anmelden mußte, warf ihn ein neuer Investor hinaus.

Der Guttenberg der FDP?

Belege für Herrn Lindners unternehmerische Kompetenz konnte ich in meiner Recherche nicht entdecken. Eine Werbeagentur soll er gehabt haben. Im Unterschied zu seiner Durchlaucht Herrn Guttenberg, der für eine New Yorker Anwaltskanzlei gearbeitet haben soll, in der sich niemand an den Herrn erinnern kann, ist nicht einmal der Name dieser Werbeagentur herauszufinden. Das macht dann doch etwas skeptisch.

Nach Herrn Guttenberg, dem „Einhorn der Deutschen Politik“, das die regierungsnahen Medien fast zum Kanzler hochgeschrieben haben, ist Lindner wahrscheinlich der meistüberschätzte deutsche Politiker der Gegenwart.

Aber zurück zu Lindners beruflichen „Lorbeeren“: Wo macht man Karriere, wenn es zwar in der Wirtschaft nicht klappt, man aber selbst die unsinnigsten Positionen geschmeidig in den Medien verkaufen kann? In Regierungsparteien.

Fahnenflucht und „Macht Platz für den Prinzen“

Während Lindner als Generalsekretär das menschenverachtende und korrupte Antlitz der FDP vertrat, wandten sich immer mehr desillusionierte Wähler ab. Der Niedergang der FDP ist zu einem sehr großen Teil sein Verdienst. Konsequenterweise trat er als Generalsekretär zurück, um – lt. seinen eigenen Worten – „eine neue Dynamik zu ermöglichen“.

Was könnte er mit „neuer Dynamik“ gemeint haben? Daß es ohne ihn dynamischer ist? Daß er die von ihm mit verursachte Abwärtsdynamik der FDP nicht aufhalten konnte? Oder – was am wahrscheinlichsten ist – daß er die Abwärtsdynamik meint, die Philip Rösler früher oder später den Vorsitz kosten wird, und dessen Position er erben will?
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Was soll man von Plan B (Wissensmanufaktur) halten?

Posted by krisenfrei - 17/03/2012

In dem Forum fortunanetz gibt es eine interessante Diskussion zum Plan B (Revolution des Systems für eine tatsächliche Neuordnung!) der Wissensmanufaktur.
Hier ein Auszug daraus von fortunato:

 

Hallo ExxE,

ich habe den genannten Diskussionsbeitrag auf den Seiten der Wissensmanufaktur gehört / gesehen. Danke für deinen Beitrag hier im Forum. Ich möchte auf diesen gerne antworten. Die Argumentationsstruktur habe ich wie folgt verstanden:

Ist-Analyse:

Das Zinseszins-System steht kurz vor dem Zusammenbruch, da exponentiell anwachsende Zinsforderungen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zu bedienen sind. Alle aktuellen „alternativlosen“ Aktivitäten dienen lediglich dazu, diesen Zusammenbruch hinauszuzögern, wobei der Gesetzesbruch als Mittel der Politik (siehe z. B. Bailout-Verbot) erst der Anfang ist. Es besteht die Gefahr, dass diese Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung, die diese Zinsforderungen ja durch Arbeit letztendlich bedienen muss, immer repressiver werden. Die „Kuh“ wird eben gemolken bis sie nichts mehr her gibt. (Über die Option, die „Kuh“ danach ins Schlachthaus zu schicken, wird derzeit auch schon nachgedacht.) Aus diesen vorgenannten Gründen heraus erscheint auch die Idee, eine neue Partei gründen zu wollen, eher sinnlos zu sein. Eine Parteigründung „zaubert“ ja diese Zwänge der Gegenwart nicht einfach weg. Alternative Zielvorstellungen sind daher wichtiger.

Zielvorstellungen:

Erstens: „Stichwort fließendes Geld“.
Der Punkt wurde nicht näher ausgeführt, ich vermute aber, es handelt sich um Geld mit einer Umlaufsicherung, sodass Geldhortung erschwert bzw. verhindert werden soll.

Zweitens: „Stichwort soziales Bodenrecht“.
Auch dies wird nur kurz ausgeführt. Hier handelt es sich um Ausgleichszahlungen an Menschen die keinen Boden haben, für Grund und Boden, welcher der Allgemeinheit entzogen wird.

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Wirtschaftspolitische Diskussion in der Sackgasse ?

Posted by krisenfrei - 13/02/2012

Ein, wie ich finde, interessanter Artikel zur europäischen Staatsschuldenkrise, den unsere unfähigen Politiker, insbesondere der Wirtschaftsminister Rösler, unbedingt lesen sollten. Allerdings vermute ich, dass die meisten Politiker gar nicht verstehen, was der Autor mit seinem Artikel zum Ausdruck bringen will.

Von Mathias Erlei

Warum die Wirtschaftswissenschaft den Niedergang der Eurozone nicht bremsen kann

1.     Die festgefahrene Diskussion

Die Ermüdungserscheinungen sind unübersehbar. Die Diskussionen um die Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise haben die Aufnahmebereitschaft der Zuhörer über Gebühr in Anspruch genommen. Alle Argumente sind längst vorgetragen worden, mindestens hundertmal. Das Interesse der Fernsehzuschauer und Zeitungsleser wendet sich folgerichtig anderen Themen zu. Gleichzeitig ist die Schuldenkrise viel zu wichtig, um tatenlos zuzusehen. Deshalb ist es vielleicht an der Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme: Wo stehen wir? Was kennzeichnete die vergangene Diskussion über die Bewältigung der Staatsschuldenkrise? Was folgt daraus?

Die internationale Stimmungslage ist durch eine Mehrheitsposition gekennzeichnet: Der Sparwille der  hochverschuldeten Länder sei durch ihre – nicht immer umgesetzten – Zugeständnisse doch vorhanden, nur wirke die Sparpolitik nicht hinreichend oder sie wirke zu langsam. Ein Festhalten an der die Staatsausgaben begrenzenden Austeritätspolitik wird nicht selten als dumme Sturheit gebrandmarkt. Folglich brauche man stimulierende Maßnahmen der Geld- und Fiskalpolitik, also im Wesentlichen das Gegenteil einer Sparpolitik, um die Schuldenkrise zu überwinden. Wie man mit höheren Neuverschuldungen den Schuldenstand abbauen und wie man mit konjunkturpolitischen Instrumenten strukturelle Missstände beseitigen kann, bleibt allerdings nebulös.

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Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform

Posted by krisenfrei - 10/02/2012

Zur Weiterverbreitung übernommen aus dem Lügenmaul-Blog, damit möglichst viele Leute die Schattenseite im angeblich blühenden Deutschland mitbekommen sollen. Was von den da Oben kommt, ist nämlich nichts anderes als Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Wenn Frau Merkel sagt, Deutschland geht es gut, dann meint sie wahrscheinlich sich selbst, ihre Polit-Kollegen und die aus den Chefetagen, die den Hals nicht voll genug bekommen können.

Die Realität hingegen sieht allerdings ganz anders aus. Weder den Politikern noch den Regierungs-Medien darf man Glauben schenken. Das gesamte Parteiensystem ist marode und korrupt. Lügenmaul hat Recht: „Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform„.

Super, Lügenmaul!

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Die dunkle Seite des Job-Wunder in Deutschland

Ein Artikel auf Reuters International

(Reuters) – Anja hat für zwei Euro pro Stunde in den vergangenen sechs Jahren, Fußböden geschrubbt und Geschirr gespült.
Sie ist fassungslos, als sie Zeitungen in Deutschland aufschlägt und sieht was vom „Jobwunder“.
„Mein Unternehmen beutet mich aus“, sagt die 50-Jährige sitzend, in der Küche ihrer kleinen Wohnung in der ostdeutschen Stadt Stralsund.
„Wenn ich etwas anderes finden konnte, wäre ich schon lange nicht mehr dort.“
Stralsund ist eine attraktive Stadt am Meer, aber Anja, die nicht ihren vollen Namen nennen möchte, aus Angst, gefeuert zu werden, kann sich die urigen Cafés dort nicht leisten.
Die Lohnzurückhaltung und Arbeitsmarktreformen haben die Arbeitslosenrate nach unten gedrückt, auf ein 20-Jahres-Tief, und das deutsche Modell wird oft als Beispiel für europäische Völker, die die Arbeitslosigkeit senken und wettbewerbsfähiger werden wollen, zitiert.
Aber Kritiker sagen, die Reformen, die Schaffung von Arbeitsplätzen hauptsächlich in gering entlohnten Arbeitsstellen und Leiharbeit, haben eher zur Förderung von Lohnungleichheit geholfen.
Arbeitsamt Daten die zeigen, das der Niedriglohnsektor dreimal so schnell wie andere Beschäftigung in den fünf Jahren vor 2010 wuchs , und liefert Erklärung, warum das „Job-Wunder“ die Deutschen nicht animiert hat, viel mehr ausgeben, als sie es in der Vergangenheit getan haben.

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Interview mit Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Posted by krisenfrei - 19/01/2012

Interview mit Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel

krisenfrei.de
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wilhelm Hankel,
laut wikipedia waren Sie von 1972-1973 Präsident der Hessischen Landesbank (Helaba). Ihnen wurde vorgeworfen, den Verwaltungsrat nicht rechtzeitig über die Milliardenverluste informiert zu haben. Daraufhin traten Sie am 17. Dezember 1973 von Ihrem Amt zurück.
Möchten Sie heute, nach fast 40 Jahren, dazu kurz Stellung nehmen?

Prof. Dr. Hankel
Man hat mir damals die Verluste vorgeworfen, die mein Vorgänger im Einvernehmen mit der damaligen Hessischen Landesregierung zu verantworten hatte. Ich bin nach gerichtlicher Richtigstellung entlastet worden. Da war ich längst Professor an der Harvard University in den USA.

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Sie waren ein vertrauter Mitarbeiter von Karl Schiller, der von 1966 bis 1972 Bundesminister für Wirtschaft und zusätzlich von 1971 bis 1972 Bundesminister der Finanzen war. Ohne Zweifel, er war einer der besten in diesen Ämtern, die die Bundesrepublik Deutschland je hatte.
Was meinen Sie, hätte Karl Schiller auch die Umstellung von der D-Mark zum Euro, wie seinerzeit Theo Waigel, mitgemacht? Und was würde er heute dazu sagen?

Prof. Dr. Hankel
Karl Schiller hat wenige Monate vor seinemTod in einem SPIEGEL- Artikel (m.E. 1994) die deutsche Politik und seine Parteigenossen beschworen, die Finger vom Euro zulassen. Deutschland würde sich daran verheben und Europa auch.

krisenfrei.de
Angenommen, Herr Dr. Philipp Rösler (Wirtschaftsminister), der überhaupt keine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung hat, oder Herr Wolfgang Schäuble (Finanzminister) würden zu Ihnen kommen, um Ihren Rat einzuholen.
Was würden Sie diesen Bundesministern raten?

Prof. Dr. Hankel
Die Politiker sollten nicht immer von „Schuldentragfähigkeit“ sprechen. Europa ist kein Konstrukt für Ingenieure. Es geht um das, was den Menschen zugemutet werden kann – bei Rettern wie den zu Rettenden. Das ist in beiden Fällen zu viel. Wem nützt es, wenn die Ertrinkenden ihre Retter in die Tiefe reißen? Bei Austritt aus der Euro-Zone können sich die überschuldeten Euro-Länder selber helfen, siehe Fälle wie Argentinien, Mexico, Russland, Ukraine oder die meisten EU-Länder, die nicht im Euro sind (Schweden, Polen u.a.)

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Staatsverschuldung

Posted by krisenfrei - 05/01/2012

Ein, wie ich finde, interessanter und lesenswerter Aufsatz von Ferdinand Wenzlaff zur Staatsverschuldung, sowie ein Lösungsansatz zur Rückführung der Staatsverschuldung. Vorab zur Information einige Auszüge aus dem Aufsatz, die dem Leser einen kurzen Einblick vermitteln.

„Bezugnehmend auf einen Meilenstein-Aufsatz von Evsay Domar von 1944 hält Helmedag die Staatsschuld für unbedenklich, wenn wir eine Wachstumsrate über der Zinsrate erzeugen können, was er sich über eine Steigerung der effektiven Nachfrage durch Umverteilung und Beibehaltung (oder auch Ausdehnung) der Staatsverschuldung erhofft.

Das Paradigma der Freiwirtschaft fußt zu großen Teilen noch auf dem tauschtheoretischen Fundament des Mainstreams (eingehender vgl. Wenzlaff, 2010a). Doch hat sie die bahnbrechende Idee der Besteuerung liquider Vermögen zur Schließung des Kreislaufs. Mit einer Geldhaltesteuer könnte der Ertrag von Staatstiteln sinken.

Der traditionelle fiskalische Keynesianismus (Konjunkturbelebung durch Staatsverschuldung) ist nicht nur daher bedenklich, weil riesige Staatsdefizite aufgetürmt werden, sondern in seiner Wirkung überhaupt fragwürdig. Wir wissen aus der japanischen Erfahrung, dass so nur liquide Geldvermögen aufgebaut werden, diese aber keinen Grund zur weiteren kreislaufwirksam Verwendung haben.

Niemals wird der Staat konsolidieren oder gar tilgen können, solange die Zinsrate über der Wachstumsrate liegt.“

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Staatsverschuldung

Volkswirtschaftliche Fragestellungen können nicht betriebswirtschaftlich gelöst werden!

Von Ferdinand Wenzlaff

Zu bedauern ist, dass sich in der Politik oft keine rationalen Debatten führen lassen und Einzelinteressen einen korrupten Weg der Durchsetzung zum Schaden des Gemeinwesens finden. Der noch größere Skandal besteht darin, dass sich die Wirtschaftswissenschaft in den Dienst privater Interessen stellen lässt und Ideologien statt volkswirtschaftlichen Theorien den Diskurs dominieren, die zur Grundlage einer verfehlten Wirtschafts- und Sozialpolitik werden. Die Debatte um die Staatsschulden zeigt ganz besonders, wie unzureichend ein volkswirtschaftlicher Gegenstand betrachtet werden kann. Wenn Volkswirte den kreislaufwirksamen Impuls einer Kürzung der Staatsausgaben mit dem Ziel des Budgetausgleichs (keine neuen Schulden) oder gar Konsolidierung (Schuldentilgung) wegdenken, wird der Anspruch eines eigenen Gegenstandes der Volkswirtschaftslehre negiert und Staatsverschuldung als betriebswirtschaftlich zu lösendes Problem aufgefasst.

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Armut für alle ?

Posted by krisenfrei - 08/11/2011

Armut für alle ?

Armut in den USA

Ende 2003 (Nov.) waren ca. 23 Mio. Menschen in den USA auf Lebensmittelmarken angewiesen. Heute, 8 Jahre später, beziehen inzwischen doppelt so viele Menschen (ca. 46 Mio.) in den USA Lebensmittelmarken.

Per Kreditkarte erhalten diese Menschen für etwa 134 USD (pro Person) Lebensmittel. In den USA gibt es rund 310 Mio. Einwohner. Das heißt, dass min. jeder 7. US-Amerikaner auf Lebensmittelmarken angewiesen ist.

Tendenz steigend, wie die folgende Grafik zeigt:

 

 

Quelle: querschuesse

Hinzu kommen in den USA derzeit rund 20,5 Mio. Menschen, deren Einkommen 50 Prozent unter der offiziellen Armutsgrenze liegt. Sie leben von weniger als 5.570 USD im Jahr. Das sind ca. 336 Euro im Monat.

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Gerechtes Geld – Gerechte Welt

Posted by krisenfrei - 10/10/2011

Im folgenden Video erklärt Helmut Creutz sehr gut unser Schuld- und Zinsgeldsystem.
Lassen Sie sich nicht von den Nebengeräuschen zu Beginn des Videos irritieren.
Er sagt das, was wir jetzt schon haben und noch kommen wird.

Stetiges Wachstum wird zu niedrigeren Löhnen und zur Armut führen.
Dadurch wird es zu Unruhen kommen (haben wir auch schon).
Eine gerechte Welt kann es nur mit einem gerechten Geld geben.
Dieses Video ist ein absolutes MUSS für die, die unser Geldsystem verstehen wollen.

Hätten doch die ahnungslosen Bundestagsabgeordneten, die am 29. September 2011 für den EFSF gestimmt haben, sich dieses Video vor der Abstimmung angesehen. Wahrscheinlich aber hätte sich bei der Abstimmung nichts geändert, denn fast alle Politiker sind Marionetten, die ihr Gewissen bereits am Wahlabend an der Garderobe abgegeben  haben. Politiker haben kein Gewissen gegenüber ihren Wählern, und schon gar kein Wissen.

Was soll’s, es ist Zeitverschwendung, auf unsere gewissens- und wissenslose Politiker hinzuweisen.
Es ist aber keine Zeitverschwendung, sich dieses Video anzuschauen.
Und garantiert informativer als jede dämliche Talkshow, die eh nur verblödet.

 

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