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Archive for the ‘Proteste’ Category

Ukrainische Proteste von der CIA organisiert ?

Posted by krisenfrei - 05/12/2013

Geschlagen von den Taliban beschließt Washington, es mit Russland und China aufzunehmen

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Die paar Tage der organisierten Proteste in der Ukraine sind bemerkenswert wegen des relativen Fehlens von polizeilicher Gewalt. Anders als in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Thailand, Griechenland und Spanien wurden friedliche Demonstranten von der ukrainischen Polizei nicht geprügelt, mit Tränengas und Wasserkanonen beschossen und getasert. Anders als in Ägypten, Palästina und Bahrain wurde auf die ukrainischen Demonstranten nicht mit scharfer Munition geschossen. Die Zurückhaltung der ukrainischen Regierung und Polizei angesichts von Provokationen war bemerkenswert. Offenbar ist die ukrainische Polizei nicht von der Heimatlandsicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika militarisiert worden. 

Worum geht es bei den ukrainischen Protesten? Oberflächlich betrachtet machen die Proteste keinen Sinn. Die ukrainische Regierung traf die richtige Entscheidung, aus der EU heraußen zu bleiben. Die wirtschaftlichen Interessen der Ukraine liegen in Russland, nicht in der EU. Das ist völlig klar.

Die EU will die Ukraine dabei haben, damit die Ukraine ausgeplündert werden kann wie Lettland, Griechenland, Spanien, Italien, Irland und Portugal. Die Situation in Griechenland ist so schlimm, dass sich einige Griechen laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation selbst mit HIV infizieren, um die €700 monatlich für HIV-Infizierte zu bekommen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen den Beitritt der Ukraine, damit diese ein Ort für weitere von Washingtons Raketenbasen gegen Russland werden kann.

Warum sollten die Ukrainer ausgeplündert werden wollen?

Warum sollten die Ukrainer als Gastland für Washingtons Aggression Ziele für Russlands Iskander-Raketen werden wollen?

Warum sollten die Ukrainer ihre Souveränität an die EU verlieren wollen, nachdem sie diese von Russland erreicht haben?

Offensichtlich würde eine intelligente informierte ukrainische Bevölkerung nicht diese Kosten für einen Beitritt zur EU akzeptieren.

Warum also die Demonstrationen?

Ein Teil der Antwort ist der Hass ukrainischer Nationalisten auf Russland. Mit dem Sowjet-Zusammenbruch wurde die Ukraine ein von Russland unabhängiges Land. Wenn Reiche zerbrechen, können andere Interessen die Macht ergreifen. Es kam zu einer Reihe von Sezessionen, und es entstand eine Reihe von kleinen Staaten wie Georgien, Aserbaidschan, die ehemaligen zentralasiatischen Republiken, die Ukraine, die baltischen Staaten und die Teile, in die die Tschechowslowakei und Jugoslawien durch „Nationalismus“ zerbrochen wurden. Es war ein Leichtes für Washington, die Regierungen dieser schwachen Staaten zu kaufen. Die Regierungen dieser machtlosen Staaten gehen eher auf Washington ein als auf ihre eigenen Völker. Vieles vom ehemaligen Sowjetimperium ist jetzt Teil von Washingtons Imperium. Georgien, das Geburtsland Joseph Stalins, schickt jetzt seine Söhne zum Sterben für Washington nach Afghanistan, gerade so, wie Georgien es für die Sowjetunion machte.  

Diese ehemaligen Bestandteile des russischen/Sowjetimperiums werden in Washingtons Imperium eingegliedert. Die leichtgläubigen Nationalisten, allesamt naive Gimpel, in diesen amerikanischen Kolonien denken vielleicht, dass sie frei sind, aber sie haben einfach einen Herrn gegen einen anderen ausgetauscht.

Sie sind blind gegenüber ihrer Unterwürfigkeit, weil sie sich ihrer Unterwürfigkeit gegenüber Russland/der Sowjetunion erinnern und noch nicht ihre Unterwürfigkeit gegenüber Washington realisiert haben, das sie als Befreier mit einem Scheckbuch sehen. Wenn diese schwachen und machtlosen neuen Länder, die keinen Beschützer haben, draufkommen, dass ihr Schicksal nicht in ihren eigenen Händen liegt, sondern in Washingtons Händen, dann wird es für sie zu spät sein.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion trat Washington schnell an die Stelle Russlands. Die neuen Länder waren alle pleite, wie auch Russland zu dieser Zeit, und somit hilflos. Washington benutzte von Washington und seinen EU-Hampelmännern finanzierte NGOs, um antirussische, proamerikanische und pro-EU Bewegungen in den ehemaligen Teilen Sowjetrusslands zu schaffen. Die leichtgläubigen Völker waren so froh, dem sowjetischen Daumen entronnen zu sein, dass sie nicht realisierten, dass sie jetzt neue Herren hatten. 

Man kann darauf wetten, dass die ukrainischen Proteste von der CIA organisiert sind, die die von Washington und der EU gegründeten NGOs benützt und den Hass der ukrainischen Nationalisten gegen Russland manipuliert. Die Demonstrationen sind gegen Russland gerichtet. Wenn die Ukraine neu ausgerichtet und von Washingtons Imperium vereinnahmt werden kann, wird Russland als Weltmacht weiter geschwächt.

In diesem Sinne führte die NATO im letzten Monat die gegen Russland gerichteten Kriegsmanöver Operation Steadfast Jazz durch. Finnland, die Ukraine, Georgien und das neutrale Schweden haben ihre militärische Teilnahme an der nächsten Wiederholung von NATO-Kriegsmanövern in der Nähe von Russlands Grenze angeboten ungeachtet der Tatsache, dass sie nicht Mitglieder der NATO sind. 

Die Schwächung Russlands als mächtiger Staat ist von wesentlicher Bedeutung für Washingtons Agenda in Hinblick auf die Weltherrschaft. Wenn Russland impotent gemacht werden kann, dann gelten Washingtons Sorgen nur mehr China.

Der vom Obamaregime als „Achse nach Asien” bekannt gemachte Plan Washingtons sieht vor, China mit Marine- und Luftwaffenbasen einzukreisen und Washingtons Einmischung in jeden Konflikt, den China mit asiatischen Nachbarn hat. China hat auf Washingtons Provokation mit der Ausweitung seines Luftraums reagiert, eine Aktion, die Washington als destabilisierend bezeichnet, wo es in der Tat doch Washington ist, das die Region destabilisiert. 

China wird sich wohl nicht einschüchtern lassen, könnte sich aber selbst unterminieren, wenn seine Wirtschaftsreform die chinesische Wirtschaft der westlichen Manipulation öffnet. Sobald China seine Währung frei gibt und „freie Märkte“ annimmt, kann Washington Chinas Währung manipulieren und Chinas Währung in eine Unbeständigkeit treiben, die von deren Gebrauch als eine Gegenwährung zum Dollar abschreckt. China hat den Nachteil, viele Absolventen von Universitäten der Vereinigten Staaten von Amerika zu haben, wo sie indoktriniert worden sind mit Washingtons Sicht der Welt. Wenn diese amerikanisch programmierten Absolventen nach China zurückkehren, tendieren einige dazu, zu einer Fünften Kolonne zu werden, deren Einfluss sich verbünden wird mit Washingtons Kampf gegen China.

Wo stehen wir dann? Washington wird die Oberhand haben, bis der US-Dollar zusammenkracht.

Viele unterstützende Mechanismen für den Dollar stehen bereit. Die Notenbank und ihre abhängigen Banken haben den Preis von Gold und Silber durch Leerverkäufe in den Papiere-Zukunftsmarkt nach unten getrieben und ermöglicht, dass Gold zu Schleuderpreisen nach Asien fließt, sie nehmen dadurch aber den Druck eines steigenden Goldpreises auf den Kurs des US-Dollars.

Washington hat sich gegenüber Japan und anscheinend auch gegenüber der europäischen Zentralbank durchgesetzt, sodass auch diese Geld drucken, um das Ansteigen von Yen und Euro gegenüber dem Dollar zu verhindern.

Die trans-pazifischen und trans-atlantischen Partnerschaften sind darauf ausgerichtet, Länder im US-Dollar-Zahlungssystem zu halten, und unterstützen somit den Wert des Dollars auf den Währungsmärkten.

Osteuropäischen EU-Mitgliedern, die noch immer ihre eigenen Währungen besitzen, wurde gesagt, sie müssten ihre eigenen Währungen drucken, um ein Ansteigen des Wertes ihrer Währungen im Verhältnis zum US-Dollar zu verhindern, was ihre Exporte drosseln würde.

Die Finanzwelt ist unter Washingtons Daumen. Und Washington druckt Geld zugunsten von 4 oder 5 Megabanken.

Das sollte den Demonstranten in der Ukraine alles sagen, was sie wissen müssen.

 

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GEZ-Petition: Gastbeitrag vom Initiator Patrick Samborski

Posted by krisenfrei - 02/03/2013

Hallo,

erstmal wollte ich mich bei allen bedanken, die uns beim Erreichen der 100.000 Unterschriften geholfen haben. Ohne euch könnten wir heute nicht behaupten, dass wir die erfolgreichste Rundfunkgebühren-Petition in der Geschichte der Bundesrepublik initiiert haben. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen! Damit wir etwas bewegen können, müssen es noch viel mehr werden!
Trotz des großen Erfolges gibt es Menschen, die verstärkt gegen uns arbeiten. Meistens sind das falsch informierte Bürger, die den Eindruck bekommen haben, dass wir Ihnen ihre Fernsehprogramme wegnehmen wollen. Das stimmt selbstverständlich nicht. In der Petition haben wir die „PayTV“ Finanzierung vorgeschlagen. Damit wären die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mehr öffentlich zugänglich, so dass die Politik nicht mehr behaupten kann, dass wir diese Sender auch tatsächlich nutzen. Die Mediathek wird ebenfalls für die Öffentlichkeit gesperrt und wäre dann nur mit Zugangsdaten empfangbar.

Unserer  Meinung nach wäre das die fairste Methode. Sozial schwachen könnte man weiterhin einen kostenlosen Zugang anbieten. Diese zusätzlichen minimale(!) Kosten könnte man auf die Abonnenten Umverteilen.
Des Weiteren wird uns (unter anderem HIER https://krisenfrei.wordpress.com/2013/01/20/gez-so-wird-ihr-geld-verschwendet/) vorgeworfen, dass wir eine neue „Neiddebatte“ in die Welt gesetzt haben. Aber auch diese Kommentare stammen von schlecht informierten Bürgern.

Es wird beispielsweise gesagt, dass die öffentlich-rechtlichen für nur 0,60 Cent am Tag ein Vollprogramm anbieten können, im Gegensatz zum PayTV. Für alle die es nicht wissen: Bei Sky kann man einzelne Fußballspiele oder Tagestickets freikaufen. Die Kosten für einen Zugang schwanken zwischen fünf und fünfzehn Euro.
Hierbei lässt der Bürger außer acht, dass die öffentlich-rechtlichen ihr Programm nur deshalb so „günstig“ anbieten können, da sie von jedem Haushalt Zwangsabgaben erhalten. Wenn Sky 40 Millionen Abonnenten hätte, dann würden diese Kosten übrigens UNTER den oben genannten 60 Cent liegen, da ein Unternehmen niemals so viele Mitarbeiter wie die öffentlich-rechtlichen einstellen würde, weil das rein ökonomisch gesehen Geldverschwendung wäre. Das wichtigste Argument hierbei ist aber, dass wir von SKY nicht genötigt werden für eine unbestellte Leistung zu bezahlen. Wenn mir z.B. das Sportpaket nicht mehr gefällt, dann kann ich es kündigen. Kennen Sie aber einen Fall bei dem es jemanden gelungen ist, das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu kündigen?
Es geht hier nicht darum, dass wir was bezahlen müssen. Es geht hier um die Methode! Ein Unternehmen bekommt unser Geld, weil wir es ihm freiwillig zahlen. Der Staat nimmt sich jedoch unser Geld ohne uns zu fragen und droht uns mit Haftstrafe, wenn wir uns gegen diese Schutzgeldzahlung wehren.

Wie ich aber zu Beginn des Eintrags geschrieben habe, müssen wir noch zahlreicher werden. Deshalb rufe ich alle Rundfunkgebührengegner zum friedlichen Protest am 23. März 2013 auf!

Hier die aktuelle Liste aller Proteste:
München: http://on.fb.me/10OQIbW
Köln:http://on.fb.me/UbcRja
Berlin:http://on.fb.me/UF2qiK
Leipzig: http://on.fb.me/W0HE0n
Dresden: http://on.fb.me/WJqOiN
Stuttgart:http://on.fb.me/W0HIgN
Hannover:http://on.fb.me/10zLq5f
Frankfurt am Main :http://on.fb.me/XEi7ZN
Hamburg:http://on.fb.me/13JgpuC
Mannheim:http://on.fb.me/WBFT95
Karlsruhe: http://on.fb.me/UEPjCD
Kassel:http://on.fb.me/12Hldlw
Regensburg:http://on.fb.me/155riGL

Machen Sie bitte mit bei der Abschaffung der GEZ – Keine Zwangsfinanzierung von Medienkonzernen
Mit freiheitlichen Grüßen

Patrick Samborski – Partei der Vernunft München

 

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DIE SPANIEN RETTUNG – EL RESCATE A ESPAÑA

Posted by krisenfrei - 04/02/2013

Beim uhupardo habe ich unter „Hallo Deutsche, hört mal einen Moment zu, bitte!„, ein Video gefunden, dass unter die Haut geht und sich möglichst viele Europäer und besonders die Deutschen ansehen sollten. Ein excellenter Beitrag unserer Freunde aus Spanien über deren Probleme – und das für alle Deutschen verständlich.

Den Menschen, die dieses Video produziert haben, möchte ich meine große Anerkennung aussprechen. Sie haben das Euro-Problem sehr gut strukturiert und auf den Punkt gebracht. Für mich ist dieses Video ein absolutes „Must see“  … und so menschlich!

Liebe Spanier, gebt nicht auf! Kämpft um eure Rechte und um eure Freiheit. Die Deutschen werden ihr kommendes Elend verschlafen. Ich habe euch als fröhliches Volk kennengelernt und weiß auch, wenn ihr gereizt werdet, sehr wütend werden könnt. Was eure korrupten Berufslügner mit euch machen, ist selbst bei Betrachtung aus weiter Ferne, einfach nicht mehr hinzunehmen. Ich informiere mich regelmäßig über die Mißstände in Spanien. Der uhupardo ist diesbezüglich eine optimale Quelle.

Españoles, por favor, no renuncien nunca a la lucha contra el euro! Teneis mi apoyo totál.

Lesen Sie vorab den deutschen Text des Videos. Unter dem Text finden Sie das sehenswerte Video.

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Jetzt ist sie da, jetzt in diesem Moment, die Spanien Rettung
Die sogenannte Rettung, die das Volk nicht vor Armut und Arbeitslosigkeit schützen, sondern die Banken belohnen wird, die uns in diese Krise gestürzt haben.
Die deutschen Banken und Politiker, Eure Banken und Politiker manipulieren euch. Sie sagen dass der ehrliche und fleissige deutsche Arbeiter die Rechnung für die spanische Fiesta und Verschwendung bezahlt.
Und jetzt müssen wir für unsere Sünden büssen und müssen die strengste Enthaltsamkeit ertragen bis alles zurückgezahlt ist was wir Euch schulden.

Aber wir, die spanische Mittelklasse, haben nicht über unsere Verhältnisse gelebt. Es waren vielmehr unsere Banken, unsere Immobilienfirmen und unsere Politiker die uns über unsere Verhältnisse bestohlen haben.
Und die deutschen Banken und Politiker haben zu unserem Unglück ihr Scherflein beigetragen. Und obwohl wir diese Krise nicht verursacht haben ist sie doch da, hier und jetzt. Die privaten Schulden der Banken wurden in öffentliche Schulden umgewandelt. Die Bänker und Politiker haben die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert. Unsere Rechte, der öffentliche Dienst, ja, und die Demokratie selbst, sind in grosser Gefahr. Die deutsche Regierung, die Europäische Union, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds regieren in Spanien. Aber wir haben sie nicht gewählt!
Wir Völker müssen uns gegen die Versklavung der korrupten Institutionen und die Finanzspekulation wehren.
Lasst uns das Europa der Händler zur Geschichte machen. Lasst uns für ein Europa der Bürger kämpfen.

 

Und hier der Text für unsere spanischen Freunde.

Ya está aquí. Ya está sucediendo. El rescate a España.
El mal llamado rescate, que no salvará al pueblo del paro y la pobreza, sino que premiará a los bancos, a quienes nos metieron en esta crisis.
Los bancos y los políticos alemanes, vuestros bancos y políticos, os están manipulando. Os dicen que el honesto y sacrificado trabajador alemán está pagando la factura de la fiesta y el despilfarro español. Y que ahora debemos pagar por nuestros pecados, que debemos soportar una dura austeridad hasta devolver lo que os debemos.
Pero nosotros, las clases medias y trabajadoras en España, no hemos vivido por encima de nuestras posibilidades. Más bien nuestros bancos, nuestros promotores inmobiliarios y nuestros políticos nos robaron por encima de nuestras posibilidades. Y los bancos y políticos alemanes contribuyeron a nuestra desgracia.
Y pese a que no hemos provocado esta crisis, ya está aquí, ya está ocurriendo .Han convertido la deuda privada bancaria en deuda pública. Los banqueros y los políticos han privatizado los beneficios y socializado las pérdidas. Nuestros derechos, nuestros servicios públicos y la propia democracia están en grave peligro. El gobierno alemán, la UE, el BCE y el FMI gobiernan en España, pero nosotros no les hemos votado.
Los pueblos debemos unirnos contra quienes pretenden esclavizarnos a través instituciones corruptas y de la especulación financiera.
Hagamos historia la Europa de los Mercaderes. Luchemos juntos por la Europa de los Ciudadanos.

 

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Es ist Zeit für Widerstand: JETZT !

Posted by krisenfrei - 25/11/2012

Prof. Albrecht Schachtschneider im Gespräch mit Michael Mross: Der Euro führt zwangsläufig ins Verderben, die Politik vertritt nicht mehr die Interessen der Bürger [Anm. Genau darauf weise ich schon seit längerem hin und trotzdem machen die Wähler ihr Kreuzchen immer noch bei den Blockparteien] sondern verbeugt sich vor den internationalen Finanzmächten. Es ist daher Zeit für Widerstand – allerdings nur mit friedlichen Mitteln.

Es wird Zeit, Artikel 20 (4), GG, umzusetzen.

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

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Für die Bundestagswahl im September haben Sie 2 Stimmen. Nutzen Sie diese, aber bitte nicht hier!

Lesen Sie den Wahlzettel bei der nächsten Bundestagswahl von unten nach oben. Dort wäre Ihr Kreuzchen besser aufgehoben. Wenn nicht, wird das „alternativlose Wahlbündnis 2013“ Ihre Ersparnisse ganz schnell verbraten.

Noch ist Zeit zum Widerstand!

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Interview mit uhupardo

Posted by krisenfrei - 29/08/2012

Interview mit uhupardo

 

krisenfrei.de
Sehr geehrte Damen und Herren von Uhupardo,
Sie betreiben den deutschsprachigen Blog uhupardo mit überwiegend spanischen Themen. Was hat Sie dazu veranlasst, spanische Probleme für deutschsprachige Leser ins Netz zu stellen? Lag es vielleicht daran, dass die deutschen Systemmedien sich ziemlich zurückhalten, was die vielfältigen Probleme in Spanien anbetrifft?

Uhupardo
Wir haben  private und berufliche Verbindungen zwischen Spanien und Deutschland und in beiden Ländern lange gelebt. So gab es die Chance, spanische Anliegen in deutscher Sprache aufzubereiten und so hoffentlich auf beiden Seiten Verständnis zu fördern. Nicht einmal über riesige Protest-Aktionen in Madrid wird in den deutschen Massenmedien nennenswert berichtet, da war Handlungspotential. Aktuell ist vor allem Berlin federführend in der fatalen Kaputtspar-Politik Europas (während die viel mehr verschuldeten USA immer mehr Netto-Schulden machen), deswegen ist es uns wichtig, deutschsprachige Leser über Spanien zu informieren und immer wieder die Beziehungen zwischen beiden Ländern aufzuzeigen.

 

krisenfrei.de
Im Juni 2012 gab es eine Interview-Anfrage von Ihnen an mich. Ich war sehr überrascht davon. Was hat Sie zu diesem Interview mit krisenfrei bewogen?

Uhupardo
Ihre Seite krisenfrei.de ist beinahe unverzichtbar, wenn man sich über die aktuelle Lage informieren will. Da die Beiträge täglich handverlesen und in der Anzahl überschaubar sind, eine wirklich gute Quelle. Derjenige, der diese Seite betreibt, muss zwangsläufig mit der Zeit einen besseren Überblick gewonnen haben als fast jeder andere. Deswegen das Interview. Wie sich danach am grossen Leserinteresse zeigte, das immer noch besteht, war das die richtige Idee.

 

krisenfrei.de
Es ist noch nicht lange her (November 2011), da hat die spanische Bevölkerung ein neues Parlament gewählt. Liest man Ihre Blogbeiträge, so ist zu vermuten, dass die spanischen Bürger nach noch nicht einmal einem Jahr Regierungszeit von Rajoy und seiner PP die Nase gehörig voll haben. Ist damit zu rechnen, dass Rajoy seine Amtszeit von vier Jahren nicht übersteht?

Uhupardo
Die politisch nicht besonders gebildete Bevölkerung – darin unterscheiden wir uns nicht zu Deutschland – hat kein Programm gewählt, denn es gab keins. Rajoy hat sich auch im Wahlkampf um jede klare Aussage herum gedrückt. Die Idee war so schlicht wie absehbar falsch, weil damals ganz andere wirtschaftliche Voraussetzungen herrschten: „Damals unter Aznar ging´s uns gut, jetzt nicht mehr so, also zurück zur Partido Popular.“
Jetzt hat Rajoy von den wenigen Wahlversprechen alle gebrochen bis auf eins: die Rentensenkung kommt noch. Es ist beinahe ausgeschlossen, dass der Regierungschef seine Legislaturperiode zu Ende bringen kann. Im Lande gärt es so deutlich wie nirgendwo anders in Europa, wie Sie unserer Berichterstattung sicher entnommen haben.

 

krisenfrei.de
Ja, es ist nicht zu übersehen, die spanische Gemütsseele kocht. Ich war vor etwa 30 Jahren über ein Jahrzehnt lang jedes Jahr 1-2 mal in Spanien und habe sehr freundliche und lebenslustige Menschen kennengelernt. Mein symbolischer Eindruck der spanischen Mentalität war: Der spanische Stier ist ein freundliches und lebenslustiges Wesen, reizt du ihn, nimmt er dich gnadenlos auf seine Hörner!
Trifft mein Eindruck zu und welche Möglichkeiten hätte die spanische Bevölkerung, Rajoy vom Regierungsthron zu stürzen?

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Soldaten gegen das aufsässige Volk?

Posted by krisenfrei - 11/08/2012

Die Meldung ging schon verschiedentlich durch die unabhängigen Medien. Wir denken, sie ist einen gesonderten Beitrag wert, denn wir sehen sie im Zusammenhang mit der aufziehenden Euro-Diktatur. Wie wir schon einmal schrieben, dürfte der nächste Schritt der Machtergreifung der Euro-Putschisten nach dem ESM der Griff nach der militärischen Macht sein (siehe: Was kommt nach dem ESM? Der nächste Schritt zur Euro-Diktatur).  Und wir sehen die Meldung als Bestätigung unserer Vermutung: Das Militär wird organisatorisch, personell und psychologisch in Form gebracht, um gegen die eigenen Bürger eingesetzt werden zu können.

Man beachte dabei, dass wir hier nicht über Kleinigkeiten sprechen. Die Bundeswehr unterliegt massiven Sparauflagen. Die Bundeswehr hat eigentlich mit ihren diversen Auslandseinsätzen genug zu tun. Trotzdem werden mit großem Aufwand Kampfverbände zur Aufstandsbekämpfung aufgestellt. Das kostet viel Geld. Das kostet viel organisatorischen und politischen Willen. Da schafft man, wie man so schön sagt, “Strukturen für immer”. Angesichts von Sparzwängen und internationalen Aufgaben macht man so etwas nur, wenn man wirklich muss bzw. will.

Und man lasse sich weiter nicht vom Umfang des Aufbaus täuschen: Mit 2.700 Mann ist die Struktur geschaffen, die innerhalb kürzester Zeit auf 10.000 oder 50.000 Mann aufgebaut werden kann.

Und wie gesagt: Es geht explizit um den Einsatz im Innern, explizit auch gegen “Aufständische” und bei ”zivilem Ungehorsam”.

Welcher Gegner könnte einen solch massiven Gewaltaufbau verlangen? Es kann unseres Erachtens nur um den Einsatz gegen die Bürger gehen.

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„Solange „ich das Individuum“ nicht bereit bin …

Posted by krisenfrei - 02/08/2012

… aufzustehen und für mich einzutreten und für mich selbst zu sprechen, wird es auch kein ´wir das Volk` geben“ (s. Kommentar unten). 

Ja, so ist es in der Tat. In der DDR waren 1989 Hunderttausende unzufrieden mit dem System und gingen regelmäßig auf die Strasse. Heute, im vereinigten Deutschland,  sind sicherlich weit mehr Menschen unzufrieden, wie sie von den Politclowns behandelt und ausgeplündert werden. Die Strassen aber bleiben leer.
Muss es erst noch viel, viel schlimmer kommen, damit die Menschen wieder auf die Strasse gehen und demonstrieren – wie in Griechenland und Spanien? In diesen Ländern wurden extrem harte soziale Einschnitte vorgenommen. Die Perspektive, besonders für die Jugend (über 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit) in diesen Ländern sieht düster aus. Positive Veränderungen sind weit und breit nicht in Sicht.
EU-Abgeordnete, Bankster, Manager, Politiker … füllen sich auf Kosten aller EU-Bürger die Taschen. Wie lange wollen die Menschen diesem bürgerfeindlichen Treiben (Umverteilung von unten nach oben) noch zusehen? Muss es wirklich erst soweit kommen, bis nicht mehr genügend Einkommen zum Leben zur Verfügung steht?
Eins ist Gewiss, Griechenland und Spanien sind keine Einzelfälle in Europa und weltweit. Das dicke Ende kommt erst noch, vermutlich schon bald. So lange noch 493 Volksverräter in Berlin ihr Unwesen treiben, wird sich auch nichts ändern.

Dazu ein Kommentar von Gerald Celente:

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Politische Freak-Show: Westliche Regierungen in der Hand von Irren

Gerald Celente, Trends Journal, 02.08.2012

In der aktuellen Sommerausgabe des Trends Journal führt Gerald Celente aus, dass die Versprechungen von Obama oder irgendwem sonst, der beteuert, dass ein Wandel eintreten würde, nicht in Erfüllung gehen werden, solange man sich nicht selbst ändert. All jene, die darauf warten, dass ein Führer auftaucht, der das Richtige tun wird, warten vergebens.

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Deutschlands Bonität verschlechtert sich laut Moody’s

Posted by krisenfrei - 25/07/2012

Die Meldung des Tages ist wohl die Entwicklung der Bonität Deutschlands, die Moodys anzweifelt.
Der Ausblick wurde auf negativ genommen. Im Grunde bestätigt das die Ökonomen um Prof. Sinn, die sich schon länger mit der Zinsspreizung wegen Bonitätsunterschieden beschäftigen. Auch kann jeder Bürger den Haftungspegel auf der Website CESifo verfolgen. Der Schritt ist längst überfällig. Deutschland haftet für knapp eine Billion Euro.

Und monatlich werden es mehr, ohne auf die Zusammensetzung näher einzugehen, es steht längst in fortunanetz.
Dass Deutschland auf einfach A heruntergestuft wird, steht von mir schon seit Monaten im web (Dr.NorbertLeineweber). Das bedeutet eine Zinserhöhung von 2% von heute aus gesehen. Für den Staat, für die Unternehmen, für den Häuslebauer und alle sonstigen Schuldner. Dazu kann man nur sagen: „Schäuble, klasse gemacht!“ Noch nie hat ein Minister Deutschland in diesem Umfang geschadet. Und an anderer Stelle habe ich auch gepostet, dass eine Zwangsjacke für Politiker nicht mal so falsch wäre, nur dann werden die Schnallen knapp.
Ach ja, und noch eins: Trittin, Künast, Roth, Gabriel, Steinbrück und Steinmeier haben Schäuble immerhin noch getoppt. Ein ganzes Land gegen die Wand fahren und sich mit der Solidarität Deutschlands brüsten. Noch nie in der deutschen Geschichte hat die Politik mehr versagt. Den Sozialdemokraten in Europa sei Dank, aufgezeigt zu haben, wohin „Solidarität“ letztendlich führt.

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Ich fühle mich betrogen …

Posted by krisenfrei - 05/07/2012

Mit dem folgenden Text kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren.
Vielen Dank an Tobias A.

Mein Brief an das Bundesverfassungsgericht

Juli 5, 2012

Sehr geehrte höchste Richterinnen und Richter, die Wächter unserer Grundwerte,

ich fühle mich als Bürger dieses Landes in höchstem Maße von allen Politikern in ALLERHÖCHSTEM MASSE verraten, die dem ESM zugestimmt haben.

Es deprimiert mich bis ins Mark, was hier passiert. Ich kann es einfach nicht fassen, immer wieder nicht; Es ist so entsetzlich..

Die deutsche Politik geht immer weiter, und noch weiter, Fehler über Fehler, aus vorhandenen Erfahrungen des jüngsten Blindfluges nichts gelernt, bis Alles kaputt ist und Deutschland und dann der Rest von Europa am Boden liegt. Es muss jetzt Schlimmeres verhindert werden. .

Ich fühle mich betrogen, um mein sauer erarbeitetes Vermögen, ich fühle mich betrogen um meine Altersvorsorge die ebenfalls verspielt wird, ich fühle mich betrogen, morgen ein finanzieller „Sklave“ sein zu müssen, für Entscheidungen, die meine Grundwerte berühren, ich aber nicht mit entscheiden kann. Ich fühle mich betrogen, weil die unsinnigen Entscheidungen mich und Alle einer Zukunftsperspektive berauben. Ich fühle mich betrogen, weil als Schutz von Deutschland immerzu Papiertiger aufgebaut werden, die letztlich wertlos sind. Ich fühle mich betrogen über dem Souveranitätsverlust durch den ESM, über den ich als Bürger nicht gefragt wurde. Ich fühle mich betrogen, weil das Medienmonopol nicht ausreichend berichtet hat, so dass das Volk zu einem Großteil bis heute nicht Bescheid weiß, was vor sich geht. Ich fühle mich betrogen von einer Führungsriege die permanenten Zeitdruck auf die Abgeordneten ausübt und diese schon im vorigen Rettungsschirm diesen am Freitag Abend in englischer Sprache bekommen haben, damit Sie am Montag unterzeichnen. Diese Taktik geht immer weiter. Sie haben keine Zeit für die wichtigsten Fragen seit Kriegsbeginn. Ich fühle mich betrogen bei diesem Alptraum von Regierungsparteien, die unser über Generationen erarbeitetes Volksvermögen verheizen, nur um Zeit zu erkaufen, weil sie keine Antwort haben, die Lösungen bringen und offensichtlich politische Ziele einer EU-DSSR durchsetzen wollen, die ich als grundgesetzwidrig empfinde diese aber mit

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ESM: Wird Artikel 20 Grundgesetz damit BRDigt ?

Posted by krisenfrei - 26/06/2012

Zum Thema »Recht auf Widerstand gegen den ESM und den Fiskalpakt«

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ist vor allem in Deutschland allein schon auf Grund der damit verbundenen,  die Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes krass missachtenden Stipulationen Gegenstand anhaltender Angriffe von Seiten der Bürger. So wird beispielsweise in der Initiative Stop ESM! davor gewarnt, dass der Haftungsfall bei diesem Rettungsfonds die BRD finanziell in die Steinzeit zurückwerfen würde, was direkt an den Irak erinnert, dem diese Prognose ja zugedacht war. Hierzu erklärte der Fachbuchautor und Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V., Peter Boehringer, dass der Text der Initiative keineswegs übertreibt: »Der ESM-Bankvertrag kann und muss als finanzielles Ermächtigungsgesetz zu Lasten der deutschen Bürger bezeichnet werden.« Boehringer ist der Auffassung, dass die Deutschen bei einer Ratifizierung des ESM »in einer anderen Republik leben würden.« »Die Summen, über die der ESM-Gouverneursrat ohne Kontrolle oder Möglichkeit der Einrede verfügen wird, werden die vom Bundestag formal weiterhin verwalteten deutschen Steuergelder in den Schatten stellen.« Nach Inkrafttreten des ESM könnte sich der Bundestag »faktisch abschaffen.«  Seine finanzielle Verfügungsmasse würde – ausser per Schuldenaufnahme – auf Null oder tiefer sinken, denn die kompletten Steuereinnahmen stünden rein rechnerisch gesehen dem ESM zur Verteilung zu. Die Zustimmung des Bundestags käme der Zustimmung zu einem Putschgesetz gleich, »das die finanzielle Hoheit Deutschlands unwiderruflich an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!)« abgäbe. Wir reden von nichts Geringerem, so Boehringer ferner, als von der Herrschaft einer künftig autarken, von Kontrollen befreiten und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, die darüber hinaus auch noch auf Kosten der Steuerzahler – vor allem in Deutschland –  finanziert würde.

Auf die Frage der Preußische Allgemeine Zeitung, die das Interview mit Boehringer führte, wie hoch er die Inflationsgefahr durch die EZB-Geldpolitik unter Mario Draghi einschätze, legt dieser folgendes dar: »Die Notenbanken sind seit 1913 planwirtschaftliche Fremdkörper in unserem angeblich kapitalistischen System. Als Herren über Geldmengen, Kreditmengen und Zinssätze haben sie es in der Hand, das Systemende sowohl deflationär als auch inflationär herbeizuführen. Da sie diesen Punkt aber im ureigenen Interesse möglichst lange hinauszögern wollen, werden sie weiterhin Zinssätze nach Bedarf manipulieren. Mittelfristig wird die Tendenz inflationär sein. Aber die deflationären Schocks dazwischen können leider heftig ausfallen. Dies über fast alle Anlageklassen – ausser lebensnotwendigen Gütern, deren Preise latent inflationär bleiben werden. Das eigentlich Systemende in einigen Jahren wird  – wie jede Währungsreform –  aber deflationär ablaufen, denn dann wird der schon heute gigantische Kreditgeldmengen-Überhang unvermeidlicherweise ausgebucht.« Zur Frage des Goldstandards, die unvermindert ein Thema bleibt, merkt Boehringer folgendes an: »In einem Szenario des weltweiten Verlusts des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 % ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können.«  [1]

Wie die Deutschen MittelstandsNachrichten darlege, bleibt so die im Statement der G-20 ergangene Forderung, »man wolle die unselige Verquickung zwischen Banken und Staaten lösen, ein frommer Wunsch. Bis dahin können sich die europäischen Quartalsschuldner schon mal mit dem neuen europäischen Nachkriegsmotto anfreunden, das da lautet: Ich bin ein Grieche! Erst wenn all die Schulden abgetragen sind, werden politische Willenserklärungen wieder relevant sein. Im Moment sind alle Deklarationen nichts anderes als Rituale einer Politik, die mit ihrer Verantwortungslosigkeit die Völker Europas in die Geiselhaft der Märkte getrieben hat.«  [2]

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