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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for the ‘Psychologie’ Category

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Posted by krisenfrei - 16/12/2012

Mitarbeitende werden zu reinen Kostenpositionen

Christian Müller / 15. Dez 2012 – Die persönliche Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen – früher ein realer Wert – ist nicht mehr erwünscht.

Manager, die über 40 Jahre alt sind, wissen es noch: Man schätzte in den Firmen Mitarbeitende, die sich mit der Firma hundertprozentig identifizierten. Die im Bedarfsfall deutlich mehr leisteten, als im Arbeitsvertrag festgeschrieben war. Und die in ihrer Umgebung über «ihre» Firma vor allem Gutes erzählten.

Die Firmen-Patrons, aber auch die angestellten Manager wussten: Wer solche Mitarbeitende im Haus hat, ist auch in vorübergehend harten Zeiten sicher. Durch eine niedrige Fluktuation kann das Know-how hochgehalten werden; es geht nicht an andere Firmen verloren. Die bestehenden Kundenbeziehungen sind auch wegen persönlich-menschlich guter Beziehungen der Beteiligten relativ stabil. Unerwartete Grossaufträge können durch freiwilligen Mehreinsatz der Mitarbeitenden rechtzeitig erfüllt, unerwartete Tiefschläge leichter überwunden werden. Man hält in der Firma zusammen und ist – gemeinsam – erfolgreich.

Die Realität sieht anders aus

Das war einmal so. Wo es immer noch so ist, ist es zum Auslaufmodell geworden. Die modernen Manager denken anders: Die menschliche Arbeits- und Innovationskraft ist für sie genau so wie Eisen oder Erdöl ein Rohstoff, der zu möglichst günstigem Preis in möglichst flexibler Quantität verfügbar sein muss. Die US-amerikanische Denke hat auch hierzulande Einzug gehalten.

Angefangen hat es schon vor Jahren. Und wie so oft mit einem Wort. Denn einzelne Wörter vermögen oft ganz neue Denkweisen zu initiieren. Konkret: Wenn noch vor Jahren die für das Personal zuständige Stelle Personal-Abteilung oder Personalleitung hiess, gilt heute ein anderer Terminus: Human Resources Management meist abgekürzt HRM. Oder zu deutsch: «Verwaltung des menschlichen Rohstoffs».

Firmen bedürfen, je nach Branche, verschiedener «Rohstoffe»: Alle brauchen Energie, meist in Form von Elektrizität, viele brauchen Erdöl, u.a. auch als Basis für die Produktion von Kunststoffen, viele brauchen Eisen oder andere Metalle, viele brauchen landwirtschaftliche Produkte, Mais, Weizen, aber auch Zucker oder Kaffee. Das sind die Rohstoffe der Unternehmen. Und jetzt wird auch die menschliche Arbeitskraft als Rohstoff behandelt und verwaltet: Human Resources Management. Für jene, die hinter die Wörter hören: ein schreckliches Wort.

Arbeitskräfte müssen auswechselbar sein

Der für den Einkauf der Rohstoffe verantwortliche Manager, ob es sich um Eisen, um Erdöl oder um Kaffee handelt, hat auf möglichst günstige Einkaufspreise zu achten. Ein zweites Kriterium allerdings ist auch die Sicherheit. Ein jetzt tiefer Preis für Kaffee, nächstes Jahr aber kein Kaffee oder dann nur zu massiv übersetzten Preisen, das würde keinen Sinn machen. Dieses Game zu Preis und Verfügbarkeit ist der Job des zuständigen Einkaufs-Managers.

Mehr und mehr wird nun aber auch der Einkauf des Rohstoffes «menschliche Arbeit» so gehandhabt. Man muss die Gehälter möglichst tief halten, um preisgünstig an den Rohstoff Arbeitskraft zu kommen. Aber man darf nicht zu sehr drücken, denn dann könnte es sein, dass zu viele Arbeitskräfte verloren gehen und nächstes Jahr zu wenige zur Verfügung stehen. Ideal sind deshalb Arbeitskräfte, die flexibel zur Verfügung stehen. Und eben daraus abgeleitet: Hinderlich sind Arbeitskräfte, die zu stark mit der Firma verbunden sind, sprich: die man bei kleinerer Nachfrage nicht möglichst schnell und unkompliziert loswird.

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Terminator Draghi und die Folgen für Anleger

Posted by krisenfrei - 27/07/2012

Manfred Gburek, 27. Juli 2012

Der hier in der vergangenen Woche angekündigte Ausbruch des Gold- und Silberpreises nach oben ist schneller als erwartet gekommen. Die Begründung fällt zunächst scheinbar leicht: „Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten“, behauptete ihr Präsident Mario Draghi vor Finanzfachleuten in London. Daraufhin fielen die Kurse der Anleihen, stiegen die Kurse der Aktien und die Preise der Edelmetalle. Den Euro erhalten, daraus schlossen Anleger voreilig: Alles – auch gegen deutsche Bedenken – unternehmen, um die Währungsgemeinschaft nicht auseinanderbrechen zu lassen, notfalls sogar zu Lasten der Euro-Stabilität. Folglich würden die Preise von Sachwerten, zu denen traditionell neben Immobilien und Aktien (als Sach- und Ertragswerte) auch Edelmetalle gehören, neuen Auftrieb erhalten.

Wer jedoch die Märkte genauer beobachtet hatte, wusste: Gold und Silber waren schon einige Tage vorher zu Favoriten der Großanleger geworden, weshalb unter anderem der Goldpreis bei Notierungen unter 1600 Dollar immer wieder eine Auffanglinie bildete. Eine weitere Beobachtung: Während die Diskussion um die Fehlkonstruktion der Eurozone auf ihren Höhepunkt zusteuerte, erholte sich der Euro gegenüber dem Dollar.

Spätestens da musste allen klar werden, dass an der voreiligen Schlussfolgerung der Anleger etwas nicht stimmen konnte. Denn den Euro zu Lasten seiner Stabilität zu erhalten, würde ihn gegen den Dollar ja nicht stärken, sondern schwächen. Folglich muss die Aussage von Draghi anders interpretiert werden: Der EZB-Präsident hat von Seiten der Politiker führender Euroländer das Mandat erhalten, alles zu unternehmen, um die Gemeinschaftswährung nach internationaler Abstimmung – auch mit den USA, Großbritannien, Japan, China u.a. – aus der Schusslinie zu bringen. Die dafür erforderlichen Maßnahmen werden nicht nur das ganze geldpolitische Repertoire der EZB umfassen, sondern auch das fiskalpolitische der Euroländer, weitere Anleihenkäufe durch die EZB inbegriffen. „Glauben Sie mir, sie werden ausreichen“, bemerkte Draghi dazu in „Terminator“-Manier während seiner Londoner Rede.

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Das Weltfinanzsystem in 15 Minuten erklärt

Posted by krisenfrei - 18/07/2012

Jeden Tag werden im Staatsfernsehen „ARD“ pünktlich zur Hauptsendezeit in der „Tagesschau“ von 20:00 Uhr bis 20:15 Uhr Lügengeschichten unter’s Volk verbreitet. Besser kann die Beeinflussung der Massen gar nicht funktionieren. Wer zudem auch noch regelmäßig „BLÖD“ liest, ist, was diese Information der Meinungsbildung anbetrifft, bestens informiert.

Am Tag darauf wird dann am Arbeitsplatz, in der Kantine, in der Mensa oder sonstwo über die Nachrichten des vorherigen Tages heiß diskutiert. Massenpsychologie in Perfektion. Der Masse wird das vermittelt, was sie glauben soll. Was das Volk nicht erfahren soll, wird bewußt nicht in den Mainstream-Medien verbreitet.

So z.B., wie das Weltfinanzsystem funktioniert.
Stellen Sie sich nur mal vor, wenn eine Woche lang auf allen Kanälen das Weltfinanzsystem (s. Video) jeden Tag zur Hauptsendezeit ausgestrahlt würde. Würde sich dann etwas ändern? Henry Ford meint ja, indem er einst sagte:

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

Schauen Sie sich einfach folgendes Video an und bilden Sie sich ihre eigene Meinung.

 

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Uhupardo Interviewt krisenfrei

Posted by krisenfrei - 20/06/2012

Interview mit krisenfrei: “Je früher der Crash desto besser!”

In diesem Interview äussert sich Dieter Sordon zur aktuellen Lage. Der Mann, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit den Finanzmärkten beschäftigt und auch durch seine viel frequentierten Seiten krisenfrei.de und krisenfrei.wordpress.com immer auf dem neuesten Stand der Dinge ist, schwimmt bewusst gegen den Strom, will sich von keiner Seite vereinahmen lassen.

Es ist eine wahrhaftige „Wall of text“ geworden, die unsere Leser hoffentlich trotzdem so interessant finden wie wir selbst.

uhupardo:
Dieter, Sie machen mit ihrer täglich aktualisierten Link-Liste krisenfrei.de und Ihrem Blog krisenfrei.wordpress.com einen hervorragenden Job, der mit Sicherheit viel Zeit kostet. Viele der Uhupardo-Leser werden das wissen. Heute haben Sie sich freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung gestellt. Die wirtschaftliche Situation ist komplett verfahren, der Euro droht in die Luft zu fliegen, die schlechten Nachrichten geben sich die Klinke in die Hand. Jeder kennt die Lage mehr oder weniger gut, deswegen müssen wir jetzt nicht anfangen aufzuarbeiten, was falsch gelaufen ist und wer Schuld hat an dem Schlamassel. Deswegen lautet die direkte Frage: Was jetzt? Wo liegen die Lösungen? Was müsste ab heute geschehen?

krisenfrei:
Ich nehme an, Sie wollen eine ehrliche Antwort von mir und kein Drumherumgerede. In den nächsten Wochen soll der ESM und Fiskalpakt für die Euro-Zone verabschiedet werden. Dieses Monster darf unter gar keinen Umständen kommen, weil 1.) die EU-Staaten damit ihre finanzpolitische Souveränität verlieren und 2.) die gigantische Schuldenmacherei erst so richtig beginnt.

Der Euro ist definitiv nicht mehr zu retten. Er war von Anfang eine Fehlkonstruktion. Alles was hochdotierte Ökonomen in den Mainstream-Medien, ob Geuro-, Süd- oder Nordeuro, von sich geben, ist Unsinn und nichts anderes als Schönfärberei. Unsere Volkszertreter, bis auf ganz wenige, haben keine Ahnung oder haben irgendwelche merkwürdigen Drogen eingeworfen, die ihr Gehirn komplett vernebeln.

Was ab heute geschehen müsste? Nicht Griechenland oder sonstige hochverschuldete Euro-Länder müssten zur alten Währung zurückkehren, sondern Deutschland. Je länger der Euro aufrecht erhalten wird, desto gewaltiger der Aufprall gegen die Wand. Natürlich würde die D-Mark sofort 30 – 40 Prozent aufwerten. Eine Gegenfrage: Was meinen Sie, was dann mit dem US-Dollar passieren würde? Würde das den Amerikanern gefallen?

Das häufig genannte Argument bei einer Rückkehr zur D-Mark, das die Politiker uns einreden, sei ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, ist pure Angstmacherei. Dieses Problem hatte Deutschland zu Zeiten der D-Mark häufiger. Man darf dabei nicht vergessen, dass eine starke D-Mark die Einfuhren entsprechend verbilligt. Dieser Vorteil wird aber gerne verschwiegen.

uhupardo:
Deutschland tritt aus und sagt “So, wir sind weg, nun macht mal ohne uns weiter”? Damit ist dann alles geregelt? Und was glauben Sie, passiert zuerst: Der Euro-Austritt Deutschlands oder dass der Papst sein Doppelbett bei Ikea kauft? Spielen wir jetzt Science-Fiktion-Wunschkonzert?

krisenfrei:
Nein, natürlich hätte der Euro ohne Deutschland keine Überlebenschance. Er hat sie aber auch nicht mit Deutschland. Bisher war Deutschland der Zahlmeister der EU. Das kann sowohl für Deutschland und für die anderen EU-Länder auf Dauer nicht von Vorteil sein. Deutschland hat weit mehr Schulden, inklusive Garantien für EFSF, ESM … usw. als offiziell angegeben. In meinem letzten Artikel, „Europa scheitert am Euro“, finden Sie auf Seite 9 eine entsprechende Auflistung hierzu.

Nicht nur Deutschland sollte den Euro verlassen, sondern alle Euro-Länder. Jedes dieser Länder sollte zu seiner alten Währung zurückkehren. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ein Land muss halt den Anfang machen.
Schauen Sie sich doch nur Spanien an. Rajoy wollte niemals unter den Rettungsschirm. Jetzt hat auch Spanien die Troika im Nacken. Soll das so weitergehen?

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US-Militär subventioniert die Pharma-Lobby

Posted by krisenfrei - 12/04/2012

Chemische Kriegsführung

Robert C. Koehler

Um unsere wahnwitzigen Kriege zu führen, richten wir die Fähigkeit unserer Soldaten zugrunde, mit sich selbst zurechtzukommen und in der Gesellschaft zu funktionieren, um dann das, was von ihnen übrig ist, mit Chemikalien zu regulieren, die die Dinge oft unabsehbar verschlimmern.

Könnten wir in unserem Streben nach Ordnung möglicherweise noch mehr Chaos schaffen, nicht nur nach außen – in den zertrümmerten Ländern, die wir hinterlassen – sondern nach innen, in den Persönlichkeiten dieser Soldaten?

Die Los Angeles Times berichtete, dass der Luftwaffenpilot Patrick Burke vor kurzem freigesprochen wurde in einem Militärverfahren, in dem er angeklagt war wegen Autodiebstahls, betrunkenen Fahrens und zwei weiteren Verstößen – wegen eines „durch einen Substanzenmix verursachten Deliriums.“ Das war, so erklärte die L.A. Times, ein Wendepunkt: die erste offizielle Anerkenung durch Militärpsychiater und durch einen Richter eines Kriegsgerichts, dass die Drogen, die zu einem alltäglichen Bestandteil des Militärdienstes geworden sind – in Burkes Fall das verschriebene Amphetamin Dexedrine („go pills“) – zu temporärer Unzurechenbarkeit führen können.

Besser leben durch Chemie!

Die chemische Lösung durchzieht natürlich die gesamte Kultur, und während Drogen zu erstaunlichen Ergebnissen führen können, sind sie dämonisch verführerisch und haben immer eine Schattenseite. Und nirgends, so scheint es, äußert sich ihr Missbrauch dramatischer als im modernen Militär.

„Nach zwei lang dauernden Kriegen mit eskalierenden Stufen von Kampfstress nahmen im letzten Jahr über 110.000 Soldaten im aktiven Dienst verschriebene Antidepressiva, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, antipsychotische und Drogen gegen Angstzustände zu sich, laut den Zahlen, die vor kurzem der L.A. Times vom Chef des Sanitätsdienstes der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika mitgeteilt worden waren,“ schreibt Kim Murphy in dem Artikel. „Nahezu acht Prozent des Heeres im Einsatz ist jetzt auf Beruhigungsmitteln und mehr als sechs Prozent auf Antidepressiva – achtmal so viel wie 2005.“

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Politik der BRD GmbH: Bankenrettung, ja – Bildung, nein Danke!

Posted by krisenfrei - 06/04/2012

Schulfach Ökonomie muss endlich kommen!

Von Susanne Cassel und Tobias Thomas am 6. April 2012

Ökonomische Bildung ist heute mehr denn je erforderlich, um als mündiger Arbeitnehmer, Konsument, Steuerzahler und nicht zuletzt als Wähler verantwortungsvoll handeln zu können. Wie wichtig fundierte ökonomische Kenntnisse sind, zeigt aktuell die europäische Staatsschuldenkrise. Obwohl sie jeden Bürger betrifft, haben viele große Probleme, sich eine fundierte Meinung über die diskutierten und vollzogenen Maßnahmen zu bilden. Und auch bei anderen wirtschaftspolitisch relevanten Themen ist das nicht anders. Ein Schulfach Ökonomie bundesweit an allgemeinbildenden Schulen würde allen Schülern in Deutschland ökonomische Zusammenhänge systematisch und wissenschaftlich fundiert vermitteln. Voraussetzung für den Lernerfolg wäre allerdings, dass deutschlandweit eine eigenständige akademische Ausbildung für Wirtschaftslehrer eingeführt wird und wissenschaftlich fundierte Schulbücher genutzt werden.

Um die ökonomische Bildung ist es bei den Jugendlichen in Deutschland schlecht bestellt: 40 Prozent der 14- bis 24-jährigen verbinden „nichts Bestimmtes“ mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ und 54 Prozent können das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht korrekt erklären. Die mangelnden Ökonomiekenntnisse wiegen schwer, denn ökonomische Kompetenzen sind in einer zunehmend wirtschaftlich verflochtenen und auf Eigenverantwortung basierenden Welt unverzichtbares Rüstzeug für informierte Entscheidungen in vielen Lebensbereichen. Dabei geht es darum, die Konsequenzen eigener Entscheidungen für sich und andere einschätzen zu können. Sei es bei der Wahl der Ausbildung und des Berufs, der Bewertung von Konsumgütern, Aktien und Versicherungen oder der Beurteilung der wirtschaftspolitischen Performance der jeweiligen Regierung – nicht zuletzt an den Wahlurnen. Auch zeigen empirische Untersuchungen, dass Menschen, die sich mit Ökonomie beschäftigen und ökonomische Zusammenhänge verstehen, die Leistungsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft als Garant unseres Wohlstandes besser einschätzen können. In Zeiten, in denen Marktwirtschaft vielfach pauschal in Frage gestellt wird, ist dies nicht zu unterschätzen.

Inzwischen besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass ökonomische Kenntnisse im Schulunterricht vermittelt werden sollen. Und in vielen Schulen ist dies auch bereits gängige Praxis. Allerdings existiert kaum ein eigenständiges  Schulfach   für   Ökonomie, obwohl sich Dreiviertel der Schüler und fast 80 Prozent der Erwachsenen dafür aussprechen. In der Regel wird Ökonomie in Fächern wie Politik, Geschichte, Sozialwissenschaft oder Gemeinschaftskunde behandelt. Dies hat zur Folge, dass Ziele, Inhalte und zeitlicher Umfang und damit das Ausbildungsniveau der Schüler stark variieren. Schwerwiegend kommt hinzu, dass die Schüler im Teilgebiet Wirtschaft oft von fachfremden Lehrkräften unterrichtet werden, denen es häufig an fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Wissen fehlt. Die ökonomische Schulbildung bleibt damit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Diese Defizite könnten mit der Einführung eines Schulfaches Ökonomie behoben werden. Um eine hochwertige Lehre zu gewährleisten, wäre es jedoch notwendig, deutschlandweit eigene Studiengänge für Ökonomielehrer zu etablieren. Auch bei den Unterrichtsmaterialien für den Ökonomieunterricht besteht Verbesserungsbedarf – nicht zuletzt im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Fundiertheit und Neutralität. So bestehen – zu Recht oder Unrecht – in der öffentlichen Debatte Vorbehalte gegenüber den zahlreichen von Interessenverbänden herausgegebenen Unterrichtsmaterialien. Und aktuell verwendete Schulbücher erfüllen oftmals moderne fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anforderungen nur unzureichend.

Internationale Vergleichsstudien von Schulleistungen wie die PISA-Studie der OECD haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ein gesellschaftlicher Diskurs über Defizite in der Schulbildung in Gang gekommen ist und Maßnahmen zu deren Beseitigung ergriffen wurden. So konnte sich Deutschland von 2000 bis 2009 in der PISA-Rangliste deutlich verbessern: im Bereich Mathematik vom 20. auf den 10. Platz und in den naturwissenschaftlichen Kompetenzen vom 20. auf den 9. Rang. Eine PISA-Studie zu den Ökonomiekenntnissen deutscher Schüler   im   internationalen  Vergleich  könnte einen ähnlichen Diskussions-  und  Reformprozess anstoßen. Tatsächlich werden in der PISA-Studie 2012 erstmals ökonomische Kenntnisse in Finanzfragen untersucht. Deutschland beteiligt sich daran jedoch nicht und vergibt damit eine große Chance, das Thema ökonomische Schulbildung empirisch fundiert zu diskutieren und notwendige Reformen anzustoßen.

Dieser Policy Brief entstand auf Grundlage des ECONWATCH-Panels „Ökonomische Bildung an Schulen – Voraussetzung für verantwortungsvolle Wahlentscheidungen in Markt und Politik“ mit Prof. Dr. Franziska Birke (Universität Potsdam), Prof. Dr. Günther Seeber (Universität Koblenz-Landau) und Andreas Wegener (Direktor der Privaten Kant Schule e.V., Berlin) unter der Moderation von Dr. Ursula Weidenfeld am 17. Oktober 2011in Berlin.

Quelle: http://wirtschaftlichefreiheit.de/

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Gysi zum ESM: Merkel & Schäuble handeln grundgesetzwidrig

Posted by krisenfrei - 30/03/2012

Der Fiskalvertrag greift tief in die Budgethoheit des Bundestages ein. Die Regierungen werden über die Parlamente gestellt. „Sie bauen ein Europa der Banken und Hedgefonds“, hält Gregor Gysi der Kanzlerin und ihrem Finanzminister vor. Die Finanzmärkte müssen reguliert, Banken wieder reine Dienstleister für die Bürger und die Wirtschaft und Millionäre besteuert werden.

 

 
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Er sagt, wie es ist. Die CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE gehören zu den Parteien, die Steuergelder an die Banken und die Reichen verschenken. Wer diese Parteien wählt, will ausgebeutet werden. Ist die Mehrheit der Deutschen diesbezüglich wirklich nur umwissend oder ein Dummvolk?

Grundgesetz, Artikel 20:

(2)

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus

muss umgeschrieben werden in:

(2)

Alle Staatsgewalt geht von den Banken aus

Nochmal:

Lasst Banken endlich pleite gehen !

Deutschland hat mittlerweile über 5.000 Milliarden Euro Schulden und Garantien (Quelle).

5.000.000.000.000

Darin enthalten sind noch nicht die Pensionsansprüche für die kommenden Jahre.

Am Ende stehen Staatsbankrott und Währungsreform

Das FED-Ungeheuer umspannt die Welt

Es hat auch schon Deutschland versklavt!

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Das Teile und Herrsche-Spiel für die Systemsklaven …

Posted by krisenfrei - 25/03/2012

Rechts oder links? Meine Erfahrungen der jüngsten Zeit veranlassen mich, zu dieser Thematik ein paar Worte zu finden. Es gibt sehr viele aktive (oft junge) Menschen, die Ihre Energie für eine bessere und fairere Welt einsetzen wollen, dabei aber oft nicht erkennen, dass sie im Interesse der bestehenden Machtstrukturen handeln.

Vorab ein paar Gedankensplitter zur heutigen Situation:
Jeden Tag sterben auf dieser Welt zigtausende von Menschen an Hunger.
Jeden Tag werden tausende von Menschen in Kriegen ermordet.
Jeden Tag werden Millionen von Tieren in Qualhaltungen geschunden und hingerichtet.
Jeden Tag arbeiten wir an einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und zerstören damit die Natur.

Unsere aktuellen sogenannten Volksvertreter sehen oft tatenlos zu, aber nicht nur das. Sie senden sogar unsere jungen Bürger uniformiert in fremde Länder, damit sie dort unter Vorwänden, die auf Lügen basieren, Menschen töten. Das eigentliche Ziel, das im Erobern liegt, mit dem Anliegen, die bestehenden Umverteilungsprozesse aufrechtzuerhalten, kennen die ausgesandten, bewaffneten Täter natürlich nicht, wodurch sie ebenfalls zu Opfern werden und später als Veteranen oft lebenslange psychische Qualen erleiden. Dass es den Auftraggebern letztlich nur um Macht und Geld geht, lässt aus meiner Sicht die Vermutung „niederer Beweggründe“ zu, wodurch man den Tatbestand des Auftrages zum Mord beweisen könnte.

Unter diesen furchtbaren Einflüssen leben wir nun alle, und das kann nicht spurlos an den Menschen vorübergehen. Burnout und schwere Depressionen sind die Folge, aber längst nicht nur bei den exekutiven Beamten wie Polizisten und Soldaten, die diese „Arbeiten“ umzusetzen haben, sondern auch bei den arbeitenden Menschen zuhause, die hierfür Waffen und Munition herstellen bzw. sie mit ihren Steuern bezahlen.

Eine direkte oder latente Verzweiflung der Bürger führt natürlich auch aktive Gruppen zusammen, die einfach „etwas tun wollen“ und „Zivilcourage“ zeigen. Die emotionale Aufladung dieser Menschen sammelt sich dann in gegründeten „Bewegungen“ oder „Blocks“. Daraus ergibt sich natürlich ein großes Potential an Energie, das es aus Sicht der Mächtigen zu nutzen gilt. Wachsame Menschen erkennen die immer ausgefeilteren Methoden der Manipulation, die von den Massenmedien und Politikdarstellern eingesetzt werden, um die Medienkonsumenten in Linke und Rechte einzuteilen und gegeneinander auszuspielen. So entsteht leider aus der ursprünglich hohen Motivation, etwas zum Guten zu bewirken, der Nährboden für extremistische Entwicklungen auf allen Seiten.

Mir persönlich sind kaum Menschen bekannt, die absichtlich Böses tun. Insbesondere viele Aktivisten, die Ihr Herz am rechten Fleck tragen, meinen, etwas wirklich Gutes zu bewirken. Doch „gut gemeint“ ist oft das Gegenteil von „gut“.

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Charakter

Posted by krisenfrei - 20/03/2012

Charakter (21.3.2012)

Mit dem Charakter ist es so wie mit den Muskeln: jeder hat sie bzw. ihn. Aber so, wie Sie von einem 120kg-Schreibtischtäter mit beeindruckenden Bauchumfang nicht bewundernd sagen würden: Der hat Muskeln!, so würden Sie von relativ vielen Menschen wohl eher sagen, daß sie keinen Charakter besäßen, oder bestenfalls einen miesen Charakter.

Mit den Muskeln eines Bodybuilders kann ich Ihnen leider nicht dienen, aber einigen wir uns für die nächsten Absätze doch einmal darauf, daß ich „Charakter“ habe, also einen guten Charakter. Ja, damit bin ich auch ein Vorbild geworden.

Sie wissen ja, daß man Vorbildern nacheifern soll. Wie bekommen Sie anhand meines Vorbilds einen guten Charakter? Hilft es Ihnen, Pullover und Jeans zu tragen, meine üblichen Kleidungsstücke? Wohl eher nicht. Dieselben Dinge zu essen, die ich so zu mir nehme, empfinden Sie mit einer gewissen Berechtigung als ungesund, also hilft Ihnen das auch nicht weiter.

Jetzt können Sie noch meine Ansichten, meine Meinungen und meine Weltanschauung übernehmen. Und da wird es gefährlich. Wenn Sie das tun, verleugnen Sie Ihr eigenes Ich. Das sollten Sie folglich zu keiner Zeit tun! Natürlich freue ich mich, wenn Sie mit mir einer Meinung sind. Doch hier kommt gleich das Aber hinterher: Ich will nicht, daß Sie MEINER Meinung sind!

Verstehen Sie den Unterschied? Wenn Sie MEINER Meinung sind, dann haben Sie keine eigene Meinung, sondern sich Ihr Denken von mir aufzwingen lassen. Wenn Sie Ihrer Meinung sind, und diese sich mit meiner Meinung deckt, sind Sie ein unabhängiger Geist. Sie dürfen gerne freudig nicken, wenn Sie meine Texte lesen, weil Sie der Ansicht sind, ich hätte IHRE Meinung gut formuliert.

Damit sind wir an einem sehr wichtigen Punkt angelangt: Was machen Sie, wenn Sie gänzlich anderer Meinung sind? Das ist Ihr gutes Recht, da darf ich nicht unterdrückend eingreifen, von Extremfällen abgesehen. Wenn Sie beispielsweise meinen, Sie könnten mit einer Magazinwaffe Russisch Roulette spielen, würde ich doch eingreifen wollen, mich womöglich sogar zur körperlichen Gewalt hinreißen lassen.

Damit sind wir bei einer ersten Erkenntnis angelangt: Der gute Charakter gibt Ihnen ein Vorbild, doch er überläßt Ihnen jegliche Wahl, diesem Vorbild nachzueifern. Ich möchte das mit einem Beispiel verdeutlichen: Es gibt eine Weltmeisterschaft für Zuckerbäcker. Wer diese gewinnt, ist ein absoluter Könner, ein Vorbild, dem Sie nacheifern sollten. Das heißt natürlich nicht, daß Sie als gelernter Kunstschmied ab sofort Torten backen sollen, denn das ist nicht Ihr Handwerk, nicht das Feld Ihrer Kompetenz. Dagegen sind die Hingabe, die Kreativität, der kühne Entwurf Eigenschaften, die Sie sehr wohl für sich übernehmen können, auch als Kunstschmied.

Das ist die einzige Form, durch welche Sie von einem guten Charaktervorbild profitieren: Nehmen Sie an, was Ihnen nützlich erscheint, und passen Sie das an sich, an Ihre eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

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Was soll man von Plan B (Wissensmanufaktur) halten?

Posted by krisenfrei - 17/03/2012

In dem Forum fortunanetz gibt es eine interessante Diskussion zum Plan B (Revolution des Systems für eine tatsächliche Neuordnung!) der Wissensmanufaktur.
Hier ein Auszug daraus von fortunato:

 

Hallo ExxE,

ich habe den genannten Diskussionsbeitrag auf den Seiten der Wissensmanufaktur gehört / gesehen. Danke für deinen Beitrag hier im Forum. Ich möchte auf diesen gerne antworten. Die Argumentationsstruktur habe ich wie folgt verstanden:

Ist-Analyse:

Das Zinseszins-System steht kurz vor dem Zusammenbruch, da exponentiell anwachsende Zinsforderungen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zu bedienen sind. Alle aktuellen „alternativlosen“ Aktivitäten dienen lediglich dazu, diesen Zusammenbruch hinauszuzögern, wobei der Gesetzesbruch als Mittel der Politik (siehe z. B. Bailout-Verbot) erst der Anfang ist. Es besteht die Gefahr, dass diese Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung, die diese Zinsforderungen ja durch Arbeit letztendlich bedienen muss, immer repressiver werden. Die „Kuh“ wird eben gemolken bis sie nichts mehr her gibt. (Über die Option, die „Kuh“ danach ins Schlachthaus zu schicken, wird derzeit auch schon nachgedacht.) Aus diesen vorgenannten Gründen heraus erscheint auch die Idee, eine neue Partei gründen zu wollen, eher sinnlos zu sein. Eine Parteigründung „zaubert“ ja diese Zwänge der Gegenwart nicht einfach weg. Alternative Zielvorstellungen sind daher wichtiger.

Zielvorstellungen:

Erstens: „Stichwort fließendes Geld“.
Der Punkt wurde nicht näher ausgeführt, ich vermute aber, es handelt sich um Geld mit einer Umlaufsicherung, sodass Geldhortung erschwert bzw. verhindert werden soll.

Zweitens: „Stichwort soziales Bodenrecht“.
Auch dies wird nur kurz ausgeführt. Hier handelt es sich um Ausgleichszahlungen an Menschen die keinen Boden haben, für Grund und Boden, welcher der Allgemeinheit entzogen wird.

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