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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Geld

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Posted by krisenfrei - 16/12/2012

Mitarbeitende werden zu reinen Kostenpositionen

Christian Müller / 15. Dez 2012 – Die persönliche Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen – früher ein realer Wert – ist nicht mehr erwünscht.

Manager, die über 40 Jahre alt sind, wissen es noch: Man schätzte in den Firmen Mitarbeitende, die sich mit der Firma hundertprozentig identifizierten. Die im Bedarfsfall deutlich mehr leisteten, als im Arbeitsvertrag festgeschrieben war. Und die in ihrer Umgebung über «ihre» Firma vor allem Gutes erzählten.

Die Firmen-Patrons, aber auch die angestellten Manager wussten: Wer solche Mitarbeitende im Haus hat, ist auch in vorübergehend harten Zeiten sicher. Durch eine niedrige Fluktuation kann das Know-how hochgehalten werden; es geht nicht an andere Firmen verloren. Die bestehenden Kundenbeziehungen sind auch wegen persönlich-menschlich guter Beziehungen der Beteiligten relativ stabil. Unerwartete Grossaufträge können durch freiwilligen Mehreinsatz der Mitarbeitenden rechtzeitig erfüllt, unerwartete Tiefschläge leichter überwunden werden. Man hält in der Firma zusammen und ist – gemeinsam – erfolgreich.

Die Realität sieht anders aus

Das war einmal so. Wo es immer noch so ist, ist es zum Auslaufmodell geworden. Die modernen Manager denken anders: Die menschliche Arbeits- und Innovationskraft ist für sie genau so wie Eisen oder Erdöl ein Rohstoff, der zu möglichst günstigem Preis in möglichst flexibler Quantität verfügbar sein muss. Die US-amerikanische Denke hat auch hierzulande Einzug gehalten.

Angefangen hat es schon vor Jahren. Und wie so oft mit einem Wort. Denn einzelne Wörter vermögen oft ganz neue Denkweisen zu initiieren. Konkret: Wenn noch vor Jahren die für das Personal zuständige Stelle Personal-Abteilung oder Personalleitung hiess, gilt heute ein anderer Terminus: Human Resources Management meist abgekürzt HRM. Oder zu deutsch: «Verwaltung des menschlichen Rohstoffs».

Firmen bedürfen, je nach Branche, verschiedener «Rohstoffe»: Alle brauchen Energie, meist in Form von Elektrizität, viele brauchen Erdöl, u.a. auch als Basis für die Produktion von Kunststoffen, viele brauchen Eisen oder andere Metalle, viele brauchen landwirtschaftliche Produkte, Mais, Weizen, aber auch Zucker oder Kaffee. Das sind die Rohstoffe der Unternehmen. Und jetzt wird auch die menschliche Arbeitskraft als Rohstoff behandelt und verwaltet: Human Resources Management. Für jene, die hinter die Wörter hören: ein schreckliches Wort.

Arbeitskräfte müssen auswechselbar sein

Der für den Einkauf der Rohstoffe verantwortliche Manager, ob es sich um Eisen, um Erdöl oder um Kaffee handelt, hat auf möglichst günstige Einkaufspreise zu achten. Ein zweites Kriterium allerdings ist auch die Sicherheit. Ein jetzt tiefer Preis für Kaffee, nächstes Jahr aber kein Kaffee oder dann nur zu massiv übersetzten Preisen, das würde keinen Sinn machen. Dieses Game zu Preis und Verfügbarkeit ist der Job des zuständigen Einkaufs-Managers.

Mehr und mehr wird nun aber auch der Einkauf des Rohstoffes «menschliche Arbeit» so gehandhabt. Man muss die Gehälter möglichst tief halten, um preisgünstig an den Rohstoff Arbeitskraft zu kommen. Aber man darf nicht zu sehr drücken, denn dann könnte es sein, dass zu viele Arbeitskräfte verloren gehen und nächstes Jahr zu wenige zur Verfügung stehen. Ideal sind deshalb Arbeitskräfte, die flexibel zur Verfügung stehen. Und eben daraus abgeleitet: Hinderlich sind Arbeitskräfte, die zu stark mit der Firma verbunden sind, sprich: die man bei kleinerer Nachfrage nicht möglichst schnell und unkompliziert loswird.

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Macht und Marionette – Wie ein Banker einen Politiker steuert

Posted by krisenfrei - 14/10/2012

Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen der Macht und beleuchtet die fatale Nähe zwischen Wirtschaft und Politik.

Zwei Duz-Freunde wittern das große Geschäft; doch es endet im Desaster. Baden-Württembergs damaliger Ministerpräsident Stefan Mappus und der Investmentbanker Dirk Notheis zogen einen Milliarden-Deal durch, den Rückkauf von Anteilen des EnBW vom französischen Energie-Konzern Edf.

Bizarre E-Mails, die den Ministerpräsidenten wie eine Marionette des Investmentbankers erscheinen lassen, hektische Eile, mangelnde Kontrolle — Begleitumstände des Deals, mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um Untreue. Georg Weisenberger und Alexander Göbel zeichnen nach, wie leichtsinnig Ministerpräsident und Banker mit Steuergeldern umgingen.

Und was eine Männerfreundschaft in der Politik „richten“ kann. Welche Mechanismen haben versagt?
Der Film liefert einen verblüffenden Blick hinter die Kulissen der Macht. Und die Nähe zwischen Wirtschaft und Politik.

 

Und das ist kein Einzelfall. Es ist die Regel.
Die meisten Deals zwischen Polit- und Wirtschaftsverbrechern kommen leider nicht ans Tageslicht.
Solche Deals dienen nur dem einen Zweck: Wirtschaftsbosse und Politiker zu bereichern und das Volk auszuplündern.

„Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System gegen sie arbeitet.“ (Gebrüder Rothschild, London, 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner)

Ich kann es nicht oft genug wiederholen:
Politiker müssen endlich für ihr kriminelles Handeln in Haftung genommen werden.

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In diesem Kontext

Grundgesetz und Verfassung sind dringend reformbedürftig

 

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Gelddruck-Olympiade der Notenbanken

Posted by krisenfrei - 08/10/2012

 von Mack&Weise

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!

Zuerst verkündete Zentralbank-Chef Draghi, dass die EZB zukünftig bereit stehe, über das neu geschaffene „geldpolitische“ OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) im Zweifelsfall unlimitiert Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen, um so das Überleben des Euro unter allen Umständen zu garantieren. Nur wenige Tage später startete dann auch Fed-Chef Bernanke das schon lang von den Marktteilnehmer geforderte „QE 3“-Programm, in dessen Rahmen nun zeitlich unbegrenzt für monatlich frisch gedruckte 40 Mrd. USD amerikanische Hypothekenpapiere auf die Bilanz der Fed genommen werden. Ja, und wenn schon EZB und Fed nun die Notenpressen unbegrenzt auf Hochtouren laufen lassen wollen, lässt sich auch die Erfinderin des „quantitative easing“, die japanische Notenbank, nicht zweimal bitten, auch ihren Teil – über das postwendend auf 80 Billionen Yen erhöhte Anleihenkaufprogramm – zur eröffneten Gelddruck-Olympiade der Notenbanken beizusteuern.

Die Aktienmärkte reagierten auf die Erfüllungspolitik der Notenbanken im Gefühl einer nun niemals versiegen werdenden Liquidität mit weiteren Kursgewinnen, während Gold gegenüber dem Euro im September sogar einen neuen Höchststand erreichte, bzw. der Euro gegenüber Gold auf historisches Tief fiel (siehe Grafik).

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Politiker verstehen ökonomische Zusammenhänge nicht

Posted by krisenfrei - 06/09/2012

Weshalb der Euro die deutsche Exportwirtschaft nicht vor der anstehenden realen Aufwertung schützt

Roland Vaubel

Die großen deutschen Wirtschaftsverbände (BDI und BDA) verteidigen die Bailout-Politik der Bundesregierung. Sie wollen nicht, dass irgendein Mitgliedstaat aus der Währungsunion austritt. Wie ist das zu erklären? Werden Verluste aus Bürgschaften und Krediten an überschuldete Staaten nicht in erheblichem Umfang durch Unternehmenssteuern finanziert werden? Mehrere Erklärungen kommen in Betracht.

Erstens könnte es sein, dass die Verbände einfach reflexhaft die Wirtschaftspolitik einer ursprünglich bürgerlichen Bundesregierung unterstützen. Aber die wichtigsten Oppositionsparteien sind ja ebenfalls – sogar noch hemmungsloser – für die Bailout-Politik. Dadurch nehmen sie der FDP den Mut, die Koalitionsfrage zu stellen, und können sie zugrunde richten. Ist das im Interesse der deutschen Unternehmer und Manager?

Zweitens sind die Unternehmer und vor allem die Manager von den Banken abhängig. In fast jedem Aufsichtsrat sitzt mindestens ein Banker, der Schwierigkeiten machen kann. Niemand möchte sich mit seiner Hausbank oder gar allen Banken anlegen. Die Situation erinnert fatal an die Jahre 1967-69, als sich die deutschen Wirtschaftsverbände unter Führung eines Bankers – Hermann Josef Abs – gegen die DM-Aufwertung und die Freigabe des DM-Wechselkurses sträubten. Auch damals hatten Banken und Industrie die überwältigende Mehrheit der Ökonomen – auch der liberalen Ökonomen (zum Beispiel Herbert Giersch und Egon Sohmen) – gegen sich. Kiesinger und Strauss folgten Abs und den Wirtschaftsverbänden. Sie verloren die Wahl von 1969 und bereiteten einer 13-jährigen Herrschaft sozialdemokratisch geführter Bundesregierungen den Weg. Dieses Muster könnte sich wiederholen.

Werden die Wirtschaftsverbände – genauso wie CDU/CSU und FDP – einfach nur von den Banken beeinflusst, oder steht – davon unabhängig – drittens auch das Interesse der deutschen Exportwirtschaft auf dem Spiel? Würde ein Auseinanderbrechen der Währungsunion wirklich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden, oder ist dies nur eine Schutzbehauptung, mit der die Manager ihre Abhängigkeit von den Banken zu kaschieren versuchen?

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DDR: Volksausplünderung ohne Ende

Posted by krisenfrei - 06/09/2012

Volksausplünderung ohne Ende… Vor 20 Jahren:
„Währungsunion“ in Deutschland

(aus FW Nr. 40 Mai-Juli 2010)

Warum ging es mit der Wirtschaft der DDR in den 80er Jahren bergab mit wachsender Geschwindigkeit, wie eine Lawine alles mit sich reißend? Weshalb wandte sich das DDR-Volk von seinen Beherrschern ab, ging zu schweigender Opposition über, die, weil sie alle erfaßte, bald eine eigene Stimme- und dann eine sehr laute- bekam? Die Erinnerungsbücher der Prominenten jener Zeit, z.B. Der Absturz Günter Schabowskis „Der Absturz“, offenbaren die Hilflosigkeit, mit der die Mitglieder des DDR „Staatsrates“ und des Zentralkomitees der SED entsetzt zusahen, wie ihnen die Macht über das Volk entglitt.

Gewiß, seine prominenten jüdischen Mitglieder waren nicht so blind gewesen. Sie dachten nicht daran, ihre DDR zu retten, sondern sich selbst und obendrein mit vollen Koffern aus dem Staube -buchstäblich!- zu machen. Der Parteichef der SED, Stasi-Chef Markus Wolf, Alexander Schalck-Golodkowski und etliche andere „Eingeweihte“ hatten schon Mitte der 80er Jahre das Vertrauen in die DDR und ihr Geld verloren. Sie nutzten ihre noch intakte Machtstellung aus, um beträchtliches Vermögen der DDR in den Westen zu verschieben. Es landete sicher angelegt auf geheimen Konten in der Schweiz, Luxemburg und anderen Oasen bevor das dicke Ende (nämlich der Haß des ausgeplünderten Volkes) sie erwischen konnte. Schalck-Golodkowski allein verfügte über ein Netzwerk von 148 Firmen. Die DDR-Deutschmark verlor rasend schnell an Kaufkraft, was an dem fallenden „freien“ Wechselkurs für jeden erkennbar wurde. Ich konnte in Berlin 1988 im Verhältnis 1:6 umtauschen, während die DDR Organe den Besucher zwangen, 1:1 herzugeben. Es war freilich ein großes Risiko, DDR Mark nach Ostberlin hineinzubringen, denn der wirkliche Kurs der DDR-Mark, der „drüben“ gegeben wurde, war für „Westler“ noch günstiger. Die „DDR-Bürger“ versuchten, ihr schwindsüchtiges Geld für „dauerhafteres“ loszuwerden. Die DDR-Prominenz war allerdings von solchen Problemen nicht betroffen. Sie verfügte über harte West-Devisen praktisch unbegrenzt.

Obwohl die Direktoren und Aufsichtsräte der großen Westbanken ebenso den nahenden Zusammenbruch vorhersehen mußten (wenn man sie nicht für Idioten halten will), gaben sie mit seltsamer Bereitwilligkeit weiterhin der DDR Milliardenkredite! In Westwährungen selbstverständlich. Und je näher der Gewittersturm heraufzog, um so großzügiger wurden auch die bundesdeutschen Politiker, den DDR Genossen mit Milliardenangeboten beizuspringen. Kohl, wohl der elendeste aller bundesrepublikanischen Nachkriegspolitiker und sein korrupter Kumpel F.J.Strauß hatten keine Hemmungen, mit dem Geld der westdeutschen Steuerzahler beileibe nicht ihr eigenes!- den kaputten Sozialismus vor dem Untergang zu retten. „Bonn wurde von den Ereignissen [des Mauersturmes] völlig überrascht“, behauptet eine Zeitungsschlagzeile jener Tage, die ich aufbewahrte. Waren sie wirklich so dumm oder war das wieder eine Lüge?

Was war die Ursache des Zusammenbruches des sozialistischen Wirschaftsystems? Die mißlungenen Wirtschaftspläne? Die schmarotzende SED-Partei-Bürokratie? Die Beförderung unfähiger, aber wohlgeschulter gehorsamer Marxisten in führende Staatsstellungen? Die jahrzehntelange Ausbeutung der DDR-Wirtschaft durch die sowjetischen Freunde und Besatzer? Der Widerstand des Volkes gegen Mauer und Grenzsperren? Der angebliche Boykott der DDR-Wirtschaft durch den Westen?- Nein, der schon gar nicht, die Milliardenkredite widerlegen das unzweifelhaft!

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Treuhandverbrechen: Schon alles vergessen?

Posted by krisenfrei - 24/08/2012

Die Ostdeutschen zahlten die Reparationen, stärkten mit Fachkräften die Personaldecke, exportierten zu Dumpingpreisen Waren, die die Versandhauskataloge im Westen füllten.

Nach 1990 wurde das DDR-Volksvermögen vom Westen geplündert, es war die größte Industriedemontage in der Geschichte der Menschheit und kein Volk auf Erden wurde so enteignet wie das Ostdeutsche, da 95% des Treuhandvermögens jetzt im West- Besitz ist.

Aus 600 Milliarden Treuhandvermögen wurde am Ende eine Schreckensbilanz von minus 237 Milliarden D-Mark. Eine selbsttragende Wirtschaft ist in Ostdeutschland nicht mehr möglich, es werden immer große Transferzahlungen von West nach Ost notwendig sein, woran die BRD langsam ausblutet.

Die Treuhand nach dem Zerfall der DDR hatte den größten wirtschaftskriminalistischen Betrug in Deutschland zu verantworten und die Menschen wurden einfach nur verkauft. Wann werden die Treuhandverbrecher endlich vor Gericht gestellt?

Der Westen schuldet dem Osten mehr als 5 Billionen Euro, um diese Schuld abzutragen , müssten jährlich 25 bis 30 Milliarden Euro nach Ostdeutschland transferiert werden. Und das 150 Jahre lang…


 

Filmhinweis:
DER GOLDRAUSCH, ab 30.8.12 im Kino
„Vier kurze Jahre nur gab es die Treuhand, dann wurde sie erfolgreich mit einem Verlust von 200 Milliarden Mark geschlossen. Der Dokumentarfilm ist ein differenziertes Porträt dieser Anstalt und zeichnet doch ein Bild, das viele immer schon hatten. Leider stimmt es nicht. Es ist schlimmer.“
Trailer:

 

Es befinden sich noch jede Menge Videos bei YouTube zum Treuhandverbrechen.
Unsere Politiker schaffen es doch immer wieder, dass das Geld (Vermögen) nur in eine Richtung fließt – von unten nach oben. Muss wohl irgendwie an der Mentalität dieser korrupten Kreaturen liegen.

 

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Der Subventionssumpf der EU

Posted by krisenfrei - 31/07/2012

Die Europäische Union gibt jährlich Unsummen für Fördermittel aus. Ein Beispiel ist die Landwirtschaft. Aber kommt das Geld tatsächlich dort an, wo es gebraucht wird, und wird es tatsächlich für den Zweck verwendet, der als förderwürdig gilt? Die Dokumentation zeigt, dass nicht selten Millionen der von Brüssel gewährten Subventionen veruntreut werden und in dunkle Kanäle verschwinden.

Was passiert eigentlich genau mit den reichlich fließenden Fördermitteln der Europäischen Union? Kommen sie wirklich denjenigen zugute, die sie dringend benötigen oder erreichen sie eine geschickt agierende Klientel, die weiß, wie sie die begehrten Subventionen einstreichen kann? Außerdem werden nicht selten Millionen der von Brüssel gewährten Finanzhilfen veruntreut.

Filmemacher Pierre-Emmanuel Luneau-Dorignac zeigt in seiner Dokumentation beispielhaft, wie der Weg des Geldes von einem französischen Kleinunternehmen zur italienischen Mafia und zur Geldwäsche führen kann. Außerdem ergaben die Recherchen von Luneau-Dorignac, dass einige ehemalige EU-Kommissare Beraterposten in Unternehmen bekleiden. Ein Umstand, der nicht unbedingt mit ihrer Loyalitätspflicht vereinbar ist.



45 Mrd. Euro werden so Jahr für Jahr zum Fenster rausgeworfen – und die, die dafür zahlen dürfen, schweigen.
Der Geldverschwendungsapparat „EU“ und die Ratten, die in Brüssel das Geld der Steuerzahler versenken, müssen schnellstens abgeschafft werden.

Europäische Völker, vereinigt euch und jagt diese EU-Verbrecher zum Teufel.
Noch ist Zeit, die EU-Diktatur zu verhindern.
Ansonsten, lieber Michel, schlaf weiter und lass dich bis auf’s letzte Hemd ausplündern.
Die Finanz- und Politmafia hat bereits alle Vorbereitungen getroffen, um die Untertanen zu versklaven.

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News zum Kotzbrocken Dirk Niebel (FDP)

Posted by krisenfrei - 25/07/2012

Vor der letzten Bundestagswahl (2009) wollte die FDP das „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ abschaffen. Jetzt sitzt einer der übelsten Vertreter dieser übelsten Partei auf diesem Posten. Nicht das der Bundesminister dieses Amtes vor einiger Zeit an gute Parteifreunde das eine oder andere Pöstchen vergeben hat, das dem einen oder anderen auf Kosten der Steuerzahler eine sichere Altersversorgung beschert, nein, jetzt setzt sich dieser „Überflüssigkeitsminister“ sogar auch noch für die Deutsche Bank und für den Versicherungskonzern Allianz ein, auf Kosten der Steuerzahler, in Afrika Gewinne zu erzielen.

Wer dieser Partei seine Stimme gibt, muss schon einen gehörigen Dachschaden haben, es sei denn, der-, diejenige ist Hotelbesitzer, Selbstständiger im Gesundheitswesen (Daniel Bahr, FDP;  Bundesminister für Gesundheit) oder …, nein, nicht wirklich, in der Wirtschaft tätig (Obertrottel des Wirtschaftsministeriums ist Dr. med. Philipp Rösler).

In der BRD GmbH leitet ein Dr. med. das Wirtschaftsministerium. Hat es sowas jemals schon gegeben? Unter der Kanzlerin Merkel ist alles möglich. Sei’s drum. Diese Regierung ist der reinste Chaotenhaufen.

Nun aber zum eigentlichen Artikel:

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Reich durch Armut

Entwicklungsminister Niebel verteidigt öffentlich-private Kooperation in Afrika-Fonds. Deutsche Bank gewinnt auch bei Verlusten. Die begleicht der Steuerzahler

Von Ralf Wurzbacher

Dirk Niebels (FDP) Herz schlägt für die Ärmsten, aber auch Banker sind ihm lieb und teuer. Für den Entwicklungsminister ist das kein Widerspruch. »Wir benötigen innovative Instrumente, um mehr privates Kapital nach Afrika zu bringen«, meinte er dieser Tage und wehrte sich damit gegen Kritik an seiner Art, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Dazu gehört auch der im August 2011 von der Bundesregierung gegründete Africa Agriculture and Trade Investment Fund (AATIF). Der Fonds ist 85 Millionen Euro schwer und soll es alsbald schon auf 135 Millionen bringen. Was Niebels Kritikern nicht gefällt: Der von ihm ins Boot geholte private Partner ist die Deutsche Bank, die dazu auch noch als Fondsmanager die Fäden des Projekts in der Hand hat.

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Geldsystem: 13 ½ Gründe für eine Erneuerung

Posted by krisenfrei - 24/07/2012

Mit dem folgenden Artikel kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren.
Bravo Herr Bangemann, es ist Ihnen wirklich gelungen, die Probleme dieses maroden Geld- und Politsystems aufzuzeigen.
Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen Ihre leicht verständlichen Ausführungen zu unserem menschenfeindlichen Geldsystem, von dem nur ein Bruchteil der Weltbevölkerung ( mehrfache Millionäre und Milliardäre) profitieren, lesen und auch verinnerlichen.
Zudem sei es meinerseits wünschenswert, wenn möglichst viele Blogger auf Ihre 13 einhalb Gründe zur Erneuerung des Geldsystems hinweisen.

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von Andreas Bangemann

“Was bedeutet es, wenn die dringende Aufgabe jetzt nicht darin besteht, um jeden Preis zu handeln, sondern vielmehr darin, Inventur zu machen, um unsere Schwierigkeiten zu erhellen?”[1]

Das Gefühl des Getriebenseins beherrscht mittlerweile alle Bereiche des menschlichen Lebens. Die Dramatik der Ereignisse nimmt zu und mit ihr die Zahl der Ratschläge von allen Seiten, was wohl jetzt als nächstes zu tun ist. Politiker handeln sprunghaft und meist “alternativlos”. Bürgerinnen und Bürger  verharren mit dem Gefühl der Machtlosigkeit in einer lethargischen Erstarrung. Sich ganz auf sich selbst konzentrierend, die großen Dinge teilnahmslos beobachtend, bewältigt man seinen Alltag. Dennoch ist die Lage angespannt und von heute auf morgen kann die vermeintliche Erstarrung in offene Aggressivität umschlagen. Wäre es da nicht wahrlich Zeit für eine Inventur? Innehalten, Bestand aufnehmen und erst dann entscheiden, was als nächstes zu tun ist? So handeln, dass wieder Ruhe einkehren und sich langfristige Entwicklungen hin zum Guten einstellen können?

Ohne “Inventur”  aller Fragen des Geldsystems werden wir nicht weiter kommen. Die Liste im folgenden soll dynamisch sein, ergänzt, gekürzt und erweitert werden. Sie soll dazu beitragen, die Schwierigkeiten zu erhellen.

| 1 | Es haben sich unbezahlbare Schuldenberge aufgetürmt

Europa, die USA und auch alle anderen wirtschaftlich starken Nationen auf der Welt haben Schulden in nie erreichter Höhe. Mittlerweile müssen Steuerzahler für unvorstellbare Summen bürgen, die an klamme, international tätige Banken und ganze Länder ausgereicht werden, damit diese nicht pleite gehen. Diese immensen Geldströme fließen von der Gemeinschaft aller Menschen über einen vermeintlich zu beruhigenden Markt auf die Konten einiger weniger, die das Geld offenbar dringender brauchen, als diejenigen, die es bezahlen müssen. Für diesen Vorgang müssen viele Millionen Menschen ihre Ansprüche zurückschrauben und ihren erreichten Lebensstandard für eine ungewisse Zukunft opfern.

Nicht mehr zahlungsfähige Schuldner werden durch Steuerzahler ersetzt. An der Schuldenhöhe ändert sich nichts, denn deren Ursache sind die gleich hohen Geldvermögen. Für deren Zustandekommen und vor allem deren Abbau zugunsten sinkender Schulden scheinen sich zuständige Entscheider nicht zu interessieren.

| 2 | Es herrscht eine unnötige Armut.

Trotz eines nie dagewesenen Reichtums verarmen selbst in den hochentwickelten Ländern immer breitere Bevölkerungsschichten.

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Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist deutlich schlechter als die Stimmung

Posted by krisenfrei - 06/07/2012

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands Mitte des Jahres 2012

Von Mathias Erlei am 5. Juli 2012

Verfolgt man die Medienberichte über die Wirtschafts- und Staatsschuldenkrisen, so könnte man dem Eindruck erliegen, die deutsche Wirtschaft gleiche einem überragend starken Mann, dem es prinzipiell möglich sei, seine ganze Nachbarschaft vor selbstverschuldetem Unheil zu bewahren. Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie lange nicht mehr, die Erwerbstätigenzahlen erreichten wiederholt neue Spitzenwerte und selbst die Inflation war in den vergangenen Monaten rückläufig. Darüber hinaus sei Deutschland der Stabilitätsanker in einer zumindest teilweise überschuldeten Währungsunion. Die Statistiken scheinen hier eindeutig zu sein, doch soll im Folgenden gezeigt werden, dass der vermeintlich solide Zustand der deutschen Wirtschaft auf tönernen Füßen steht. Dies gilt sowohl für die konjunkturelle Lage als auch für die Staatsschuldenproblematik. Das Unheil, das mit dem Brüsseler Gipfel über die deutsche Volkswirtschaft hereinbrechen könnte, bestärkt diese Einschätzung auf höchst unerfreuliche Weise.

Um zu verstehen, warum der scheinbar so solide Zustand höchst fragil sein könnte, bedarf es eines Rückblicks auf die Entstehung der aktuellen Lage. In Verbindung mit einer marktprozesstheoretischen Interpretation dieser Entwicklung wird argumentiert, dass ein kritischer Zustand erreicht ist, der bei einer Fortführung der praktizierten Politik zu ökonomischen Verwerfungen führen kann.

1. Der Weg zum Hier und Heute

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase haben die wichtigsten Zentralbanken der westlichen Industrienationen zum wiederholten Mal eine gezielt expansive Geldpolitik vorgenommen, um die Wirtschaft aus dem konjunkturellen Tal herauszuziehen. Nach keynesianischer und monetaristischer Lehre ist dies die angemessene Handlung, um ein vorhandenes Nachfragedefizit durch vermehrte Investitionen zu füllen. Im Gegensatz dazu behauptet die Österreichische Konjunkturtheorie[1] – die Basis der hier folgenden Argumentation ist –, dass eine solche Politik neben den unbestrittenen konjunkturellen Impulsen auch einen negativen Einfluss auf die Struktur der Wirtschaft aufweist. Die künstliche Absenkung der Zinssätze führt nämlich nicht nur zu einer Ausdehnung der Investitionen, sondern auch zu anderen Investitionen. Niedrigere Zinssätze liefern Anreize, Projekte durchzuführen, deren Einnahmeüberschüsse – und damit auch die Produktion der darauf basierenden Konsumgüter – erst in einer ferneren Zukunft liegen. Diese Investitionen, die sich später als Fehlinvestitionen erweisen werden, rechnen sich betriebswirtschaftlich nur dadurch, dass sich der Zinssatz auf dem künstlich niedrigen Niveau befindet. In einem ökonomisch nachhaltigen Gleichgewicht wären sie nie getätigt worden.

Gleichzeitig verringern die niedrigeren Zinsen die Anreize zum Sparen, aus dem letztlich alle Investitionen gespeist werden. Als Folge sinkt das angestrebte volkswirtschaftliche Sparvolumen, die Konsumnachfrage steigt hingegen. Kurzfristig lässt sich die damit verbundene Investitions- und Konsumnachfrage dadurch verwirklichen, dass Lagerbestände an Konsumgütern abgebaut werden, die Sucharbeitslosigkeit durch steigende Arbeitsnachfrage über ihr normales Niveau hinaus verringert werden kann und vorhandene Anlagen intensiver genutzt werden. Letzteres verursacht eine stärkere Abnutzung der Anlagen und stellt faktisch eine Art ungeplanten Kapitalabbau dar, mit dem die nun höhere Nachfrage nach neuen Investitionsgütern zunächst befriedigt werden kann. Langfristig ist eine solche Politik jedoch zum Scheitern verurteilt, die Diskrepanz zwischen gesunkener Bereitschaft zum Sparen und höherer Investitionsnachfrage wird letztlich zu Zinserhöhungen oder einer immer stärker expansiven Geldpolitik – also langfristig Inflation – führen müssen.

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