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Posts Tagged ‘Arbeitsmarkt’

Gregor Gysi: »Die Riester-Rente ist ein Hohn«

Posted by krisenfrei - 04/03/2013

Gregor Gysi hat in seiner Rede am Freitag mit der Rentenpolitik der Regierungskoalition und den Vorgängerregierungen abgerechnet. „Die Rentenrasur in Deutschland wurde zunächst durchgeführt von Union und FDP, dann allerdings verschärft von SPD und Grünen“. Er warnte: „Wir laufen auf eine dramatische Altersarmut zu.“ Gysi forderte ein Ende dieser Politik: „Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent des Durchschitteinkommens erhöht werden.“

Wer sich diese Rede angesehen hat, kann unmöglich noch die o.g. Parteien wählen. Lieber aber versenken diese Parteien Mrd.-Summen, um den Euro und die Zockerbanken am Leben zu erhalten und in den irrsinnigen Wasserkopf EU. Anscheinend hat der Michel immer noch nicht begriffen, dass er von den Berufslügnern abgezockt wird und verarmt werden soll.

Aber was soll’s, lieber macht es sich der deutsche Michel mit Bier und Chips auf dem Tisch und in seiner Komfortzone bequem und zieht sich die Lügen rein, die aus der Glotze kommen. Seifenopern und Talkshows sind besonders beliebt, wobei in Talkshows Systemkritiker unbeliebt sind und auch nicht eingeladen werden. Es könnte ja der eine oder andere Zuschauer aufgeweckt werden. Das darf nicht sein, schließlich soll die Masse ja verblödet werden. Noch funktioniert diese Strategie.

Verpassen Sie bitte nicht die folgende Rede von Gregor Gysi und leiten Sie diese an Bekannte, Freunde und Verwandte weiter.

 

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Arbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Woche

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Hier ein Auszug aus dem ArtikelArbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Wochevon start-trading.

Bei vollem Lohnausgleich hätte der Arbeitnehmer Zeit, auch sein Geld auszugeben. Und was fordern die Wirtschaftsökonomen den ganzen Tag? Die Menschen sollen konsumieren. In der Folge stiege das BIP, die Steuereinnahmen des Staates würden ebenso steigen, die Unternehmen im Handel verkaufen mehr, die Firmen aus der Industrie produzieren mehr, dafür brauchen sie neue Arbeitskräfte, sie stellen Arbeitnehmer ein, diese bekommen Gehalt und geben das aus. Was will das Konjunkturherz mehr?
Es lohn sich, über den  Vorschlag einer 30-Stunden-Woche nachzudenken.

Quelle: start-trading

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Warum eine 30-Stunden-Woche? Laut Helmut Creutz würden 20 Stunden auch genügen.

„Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste.“ (Helmut Creutz)

Und genau das ist der Punkt. Es ist von der Politik und der Lobby so gewollt, dass die Menschen für einen geringen Lohn möglichst viel arbeiten, damit sie wenig Zeit zum Nachdenken haben. Wer acht bis zehn Stunden am Tag hart arbeitet, möchte anschließend abschalten und sich nicht noch mit dem Ausbeuter-System beschäftigen. Leiharbeit z.B. ist nichts anderes als moderne Sklavenarbeit. 

Schon häufig haben Vorstände von Banken und Firmen Misswirtschaft betrieben. Und was war das Resultat? Die Vorstände durften gehen und bekamen fette Abfindungen. Ein Großteil der Belegschaft wurde auf Grund von Umstrukturierungen entlassen und somit arbeitslos. Einige Beispiele hierzu finden Sie unter: Lasst Banken endlich pleite gehen !

Es geht aber auch anders, wie Sie unter folgenden Links nachlesen können:

Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !? 

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Jetzt sagen Sie bloß nicht, man kann ja doch nichts machen! Und ob man was machen kann. Wenn alle Räder still stehen …

 

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Politiker verstehen ökonomische Zusammenhänge nicht

Posted by krisenfrei - 06/09/2012

Weshalb der Euro die deutsche Exportwirtschaft nicht vor der anstehenden realen Aufwertung schützt

Roland Vaubel

Die großen deutschen Wirtschaftsverbände (BDI und BDA) verteidigen die Bailout-Politik der Bundesregierung. Sie wollen nicht, dass irgendein Mitgliedstaat aus der Währungsunion austritt. Wie ist das zu erklären? Werden Verluste aus Bürgschaften und Krediten an überschuldete Staaten nicht in erheblichem Umfang durch Unternehmenssteuern finanziert werden? Mehrere Erklärungen kommen in Betracht.

Erstens könnte es sein, dass die Verbände einfach reflexhaft die Wirtschaftspolitik einer ursprünglich bürgerlichen Bundesregierung unterstützen. Aber die wichtigsten Oppositionsparteien sind ja ebenfalls – sogar noch hemmungsloser – für die Bailout-Politik. Dadurch nehmen sie der FDP den Mut, die Koalitionsfrage zu stellen, und können sie zugrunde richten. Ist das im Interesse der deutschen Unternehmer und Manager?

Zweitens sind die Unternehmer und vor allem die Manager von den Banken abhängig. In fast jedem Aufsichtsrat sitzt mindestens ein Banker, der Schwierigkeiten machen kann. Niemand möchte sich mit seiner Hausbank oder gar allen Banken anlegen. Die Situation erinnert fatal an die Jahre 1967-69, als sich die deutschen Wirtschaftsverbände unter Führung eines Bankers – Hermann Josef Abs – gegen die DM-Aufwertung und die Freigabe des DM-Wechselkurses sträubten. Auch damals hatten Banken und Industrie die überwältigende Mehrheit der Ökonomen – auch der liberalen Ökonomen (zum Beispiel Herbert Giersch und Egon Sohmen) – gegen sich. Kiesinger und Strauss folgten Abs und den Wirtschaftsverbänden. Sie verloren die Wahl von 1969 und bereiteten einer 13-jährigen Herrschaft sozialdemokratisch geführter Bundesregierungen den Weg. Dieses Muster könnte sich wiederholen.

Werden die Wirtschaftsverbände – genauso wie CDU/CSU und FDP – einfach nur von den Banken beeinflusst, oder steht – davon unabhängig – drittens auch das Interesse der deutschen Exportwirtschaft auf dem Spiel? Würde ein Auseinanderbrechen der Währungsunion wirklich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden, oder ist dies nur eine Schutzbehauptung, mit der die Manager ihre Abhängigkeit von den Banken zu kaschieren versuchen?

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Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist deutlich schlechter als die Stimmung

Posted by krisenfrei - 06/07/2012

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands Mitte des Jahres 2012

Von Mathias Erlei am 5. Juli 2012

Verfolgt man die Medienberichte über die Wirtschafts- und Staatsschuldenkrisen, so könnte man dem Eindruck erliegen, die deutsche Wirtschaft gleiche einem überragend starken Mann, dem es prinzipiell möglich sei, seine ganze Nachbarschaft vor selbstverschuldetem Unheil zu bewahren. Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie lange nicht mehr, die Erwerbstätigenzahlen erreichten wiederholt neue Spitzenwerte und selbst die Inflation war in den vergangenen Monaten rückläufig. Darüber hinaus sei Deutschland der Stabilitätsanker in einer zumindest teilweise überschuldeten Währungsunion. Die Statistiken scheinen hier eindeutig zu sein, doch soll im Folgenden gezeigt werden, dass der vermeintlich solide Zustand der deutschen Wirtschaft auf tönernen Füßen steht. Dies gilt sowohl für die konjunkturelle Lage als auch für die Staatsschuldenproblematik. Das Unheil, das mit dem Brüsseler Gipfel über die deutsche Volkswirtschaft hereinbrechen könnte, bestärkt diese Einschätzung auf höchst unerfreuliche Weise.

Um zu verstehen, warum der scheinbar so solide Zustand höchst fragil sein könnte, bedarf es eines Rückblicks auf die Entstehung der aktuellen Lage. In Verbindung mit einer marktprozesstheoretischen Interpretation dieser Entwicklung wird argumentiert, dass ein kritischer Zustand erreicht ist, der bei einer Fortführung der praktizierten Politik zu ökonomischen Verwerfungen führen kann.

1. Der Weg zum Hier und Heute

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase haben die wichtigsten Zentralbanken der westlichen Industrienationen zum wiederholten Mal eine gezielt expansive Geldpolitik vorgenommen, um die Wirtschaft aus dem konjunkturellen Tal herauszuziehen. Nach keynesianischer und monetaristischer Lehre ist dies die angemessene Handlung, um ein vorhandenes Nachfragedefizit durch vermehrte Investitionen zu füllen. Im Gegensatz dazu behauptet die Österreichische Konjunkturtheorie[1] – die Basis der hier folgenden Argumentation ist –, dass eine solche Politik neben den unbestrittenen konjunkturellen Impulsen auch einen negativen Einfluss auf die Struktur der Wirtschaft aufweist. Die künstliche Absenkung der Zinssätze führt nämlich nicht nur zu einer Ausdehnung der Investitionen, sondern auch zu anderen Investitionen. Niedrigere Zinssätze liefern Anreize, Projekte durchzuführen, deren Einnahmeüberschüsse – und damit auch die Produktion der darauf basierenden Konsumgüter – erst in einer ferneren Zukunft liegen. Diese Investitionen, die sich später als Fehlinvestitionen erweisen werden, rechnen sich betriebswirtschaftlich nur dadurch, dass sich der Zinssatz auf dem künstlich niedrigen Niveau befindet. In einem ökonomisch nachhaltigen Gleichgewicht wären sie nie getätigt worden.

Gleichzeitig verringern die niedrigeren Zinsen die Anreize zum Sparen, aus dem letztlich alle Investitionen gespeist werden. Als Folge sinkt das angestrebte volkswirtschaftliche Sparvolumen, die Konsumnachfrage steigt hingegen. Kurzfristig lässt sich die damit verbundene Investitions- und Konsumnachfrage dadurch verwirklichen, dass Lagerbestände an Konsumgütern abgebaut werden, die Sucharbeitslosigkeit durch steigende Arbeitsnachfrage über ihr normales Niveau hinaus verringert werden kann und vorhandene Anlagen intensiver genutzt werden. Letzteres verursacht eine stärkere Abnutzung der Anlagen und stellt faktisch eine Art ungeplanten Kapitalabbau dar, mit dem die nun höhere Nachfrage nach neuen Investitionsgütern zunächst befriedigt werden kann. Langfristig ist eine solche Politik jedoch zum Scheitern verurteilt, die Diskrepanz zwischen gesunkener Bereitschaft zum Sparen und höherer Investitionsnachfrage wird letztlich zu Zinserhöhungen oder einer immer stärker expansiven Geldpolitik – also langfristig Inflation – führen müssen.

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Politik löst keine Probleme – Politik ist das Problem!

Posted by krisenfrei - 01/06/2012

Häufig aufgestellte Behauptungen bzw. gestellte Fragen an die Partei der Vernunft.

Aussage: Freie Märkte führen zu Monopolen.

Antwort: Monopole entstehen nur dann, wenn der Staat ein Unternehmen (z.B. Bahn oder Banken) privilegiert und Konkurrenten vom Markteintritt abhält. In freien Märkten kann kein Unternehmen auf Dauer ein Monopol aufrechterhalten. Früher oder später werden Konkurrenten durch die hohen Preise angelockt und sorgen für Wettbewerb.

Aussage: Große Konzerne zerstören im freien Markt die kleinen Unternehmen.

Antwort: Größe schützt ein Unternehmen nicht vor Konkurrenz. Oft können sich kleinere Unternehmen durch Innovationen oder besseren Kundenservice gegen die großen durchsetzen. Nur wenn Konzerne durch staatliche Eingriffe, Regulierungen oder durch Subventionen geschützt werden, haben sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den kleinen Unternehmen.

Aussage: Konzerne machen mit Ihrer Marktmacht kleine Unternehmen einfach platt.

Antwort: Quelle – ehemals Europas größtes Versandhaus ist pleite! Ein Konzern ist nur so lange auf dem Markt, wie Kunden dies wollen – es sei denn, der Staat greift zugunsten der Konzerne ein.

Frage: Was wollt Ihr gegen Arbeitslosigkeit machen?

Antwort: Arbeitslosigkeit ist das Resultat staatlicher Eingriffe und Fehlsteuerung. Wenn Steuern und Abgaben drastisch sinken und die Märkte unbeeinflusst sind von Regulierung, wird es keine ungewollte Arbeitslosigkeit geben. Mit dem ungekürzten Lohn der eigenen Arbeit kann man sich Bedürfnisse erfüllen, welche die produktive Arbeit eines Anderen voraussetzen.

Frage: Warum kein Mindestlohn?

Antwort: Mindestlöhne sind ein Eingriff in die Preisfindung am Arbeitsmarkt und führen zu Verzerrungen. Dies führt immer zu Problemen egal wie gut es gemeint sein mag. Es werden diejenigen Arbeitnehmer benachteiligt, die bereit sind für einen geringeren als den Mindestlohn zu arbeiten bzw. deren Produktivität unter dem Mindestlohn liegt.

Frage: Was ist mit Lobbyismus?

Antwort: Lobbyismus grassiert dort, wo der Staat Entscheidungen trifft, auf die eine Gruppe zu ihren Gunsten Einfluss nehmen möchte. Das einzige wirksame Mittel gegen Lobbyismus ist daher, die Einflussmöglichkeiten des Staates soweit es geht zu beschneiden.

Aussage: Viele Menschen sind nicht in der Lage für sich selbst Entscheidungen zu treffen.

Antwort: Menschen sind nicht zu dumm für sich selbst zu sorgen! Obdachlose und Waisen bekommen eine Absicherung, welche in die Zuständigkeit der Gemeinden fällt. Die Kosten betragen heute nur ca. 0,2 % des Bruttosozialprodukts. Jeder wird nach unserem Modell genug Geld zur Verfügung haben, um sich gegen Arbeitsunfähigkeit, Unfälle und Krankheit ausreichend zu versichern.

Frage: Sollen nicht Reiche einen höheren Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten?

Antwort: Dies ist weder gerecht noch notwendig. Jeder Zwangsbeitrag verletzt das Eigentumsrecht. Wenn unter Bürgern Diebstahl strafbar ist, können vom Staat auferlegte Zwangsbeiträge für eine sogenannte Solidargemeinschaft nicht rechtmäßig sein.

Aussage: Subventionen sind wichtig für aufstrebende Technologien.

Antwort: Subventionen verzerren den Markt. Technologien, die einen Nutzen für die ihre Kunden bringen, setzen sich ohne Subventionen durch. Warum kann der Staat anstelle der Kunden besser wissen, welche Technologie eine Zukunftschance verdient?

Aussage: Die Unternehmen haben doch die Macht.

Antwort: Unternehmen können weder den Kunden zwingen bei Ihm zu kaufen, noch bei Ihm zu arbeiten. Solange kein staatlich geschütztes Monopol besteht entscheiden die Kunden, wie lange ein Unternehmen am Markt ist. Nichts ist demokratischer als der Markt, auf dem jeder Einzelne von uns jeden Tag mit seinem Geld abstimmt.

Aussage: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist etwas Gutes.

Antwort: Falsch! Um BGE zu zahlen, muss ich anderen Menschen Geld entwenden. Dies ist eine Verletzung des Eigentumsrechts. Es gibt kein Recht auf Kosten anderer bedingungslos versorgt zu werden.

Aussage: Zinsen sind böse.

Antwort: Zinsen sind das Entgelt für die Überlassung einer Geldsumme, die zu einem Zeitpunkt in der Zukunft zurückgezahlt werden muss. Der Kreditnehmer kann sich dadurch schon heute seine Konsumwünsche erfüllen oder Investitionen tätigen. Ohne Kredit müsste er seinen Konsum aufschieben oder könnte Investitionen gar nicht durchführen. Zinsen stellen also den Preis für die Überlassung von Kapital dar und sorgen dafür, dass das Geld der sinnvollsten Verwendung zugeführt wird. Ohne Zinsen würde den Marktteilnehmern diese Investitionsquelle fehlen.

Aussage: Deflation wäre ja furchtbar.

Antwort: In einem Währungssystem, in dem Geld nicht wie bisher beliebig auf Knopfdruck durch die Zentralbanken vermehrbar ist, steigt der Tauschwert der einzelnen Währungseinheit, wenn die Menge der produzierten Güter und Dienstleistungen steigt. Der Einzelne kann sich dann also für eine Währungseinheit mehr leisten. Was ist daran schlecht?

Aussage: Die Menschen beuten die Ressourcen der Erde rücksichtslos aus.

Antwort: Je knapper eine Ressource umso teurer ist sie. Verschwendung von Ressourcen ist das Ergebnis unzureichend ausgestalteter Eigentumsrechte und staatlicher Fehlsteuerung. Marktpreise sind der einzig zuverlässige Indikator dafür, welche Ressourcen wirklich knapp sind. Hohe Preise für eine Ressource sind ein immenser Anreiz für eine effizientere Verwendung dieser Ressource oder für Forschung nach einem Ersatz.

Aussage: Wir brauchen eine Finanzmarkttransaktionssteuer.

Antwort: Falsch! Mit dieser Steuer werden Markteilnehmer bestraft, die ihr Vermögen anlegen und verwalten, um zum Beispiel für ihr Alter vorzusorgen. Die Exzesse auf den Finanzmärkten werden nicht durch Spekulanten verursacht sondern durch das ungedeckte Papiergeld, das von den Banken aus dem Nichts geschaffen werden kann. Wie jeder Markt reagiert auch der Finanzmarkt auf staatliche Eingriffe und Fehlsteuerung.

Frage: Wer garantiert, das die PDV bzw. deren Politiker nicht Ihre Ideale verraten?

Antwort: Unser Programm ist im Gegensatz zu den Programmen anderer Parteien klar und logisch aufgebaut und hat die Freiheit des Einzelnen als oberstes Ziel. Wir werden nur das beschließen, was dem Bürger mehr Freiheit bringt. Da wir die Macht wieder in die Hände der Bürger vor Ort zurückgeben wollen, reduzieren wir nach und nach die Macht des Staates und der Parteien und damit auch unsere Macht. Am Ende einer solchen Entwicklung wird es Parteien im heutigen Sinn nicht mehr geben. Wir sind also die einzige Partei, die sich im Grunde genommen selbst abschaffen will. Die beste Politik ist wenig Politik. Wir haben über Jahrhunderte die Erfahrung gemacht, dass Politik keine Probleme löst sondern das Problem ist.

Aussage: Ihr versprecht alles und haltet nichts!

Antwort: Unsere Aussagen sind so eindeutig, dass wir immer, Tag für Tag, daran gemessen werden können.

Aussage: Das hat alles keinen Zweck, Ihr schafft es ja doch nicht!

Antwort: Wir sind gut aufgestellt und den aktuellen Themen voraus. Die Partei der Vernunft wächst stetig und vereinigt Menschen, die den Kopf nicht in den Sand stecken. Jeder, der uns unterstützt, bringt uns einen Schritt dem Ziel – einem freien Leben – näher.

Machen Sie mit! Auch im Interesse Ihrer Kinder und Enkel.

Partei der Vernunft
Wir lieben Freiheit!

Quelle: Partei der Vernunft

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Griechenland schafft sich ab

Posted by krisenfrei - 25/05/2012

Unternehmen in Griechenland fallen Finanzamt zum Opfer

In Griechenland stellten infolge der Wirtschaftskrise und ständig steigenden Abgaben und Steuern seit 2010 über eine halbe Million Betriebe und Unternehmen ihre Aktivitäten ein.

In Griechenland beschlossen allein während der ersten vier Monate des Jahres 2012 mehr als 68.000 Gewerbetreibende (Unternehmen, Freiberufler, Selbständige), ihre Bücher zu schließen und beim Finanzamt mit der Erklärung abzugeben, den kontinuierlich wachsenden steuerlichen Belastungen nicht mehr entsprechen zu können.

Die Angaben der Datenverarbeitungszentrale des Finanzministeriums zeigen ebenfalls, dass sich in dem Zeitraum 2010 – 2011 ungefähr 432.000 Gewerbetreibende entschieden, den Betrieb ihres Unternehmens einzustellen und zur Schließung der von ihnen geführten Bücher zu schreiten. Seit 2010 und bis einschließlich Ende April 2012 schlossen folglich insgesamt mehr als 500.000 Gewerbetreibende ihre Bücher und stellten den Betrieb ihrer Unternehmen ein. Von den insgesamt 1.000.572 Gewerbetreibenden, die bis einschließlich 2009 bei dem Finanzamt eine aktive Steuernummer inne hatten, stellten also innerhalb von weniger als zweieinhalb Jahren 50% ihre Aktivitäten ein.

2010 und 2011 schlossen über 430.000 Betriebe und Filialen

Die Fakten des Finanzministeriums zeigen, dass die großen Probleme für die Unternehmen und Selbständigen 2010 begannen. Der erste große “Kahlschlag” auf dem Markt erfolgte 2010 auch infolge der Maßnahme der “Selbstveranlagung”. Insgesamt gaben 195.789 Unternehmen und Gewerbetreibende ihren Betrieb ein. Werden außer ihren jeweiligen Hauptsitzen auch ihre geschlossenen Filialen hinzugerechnet, erreicht die Gesamtzahl der 2010 geschlossenen Unternehmen 222.603.

2011 verschlimmerte sich das Problem mit der Erhebung der neuen Gewerbeabgabe, die im vergangenen Jahr erstmalig alle Gewerbetreibenden, Selbständigen und sogar auch Scheinselbständigen belastete (siehe auch Steuerwahn in Griechenland kennt keine Grenzen). 2011 meldeten dem Finanzamt insgesamt 172.418 Gewerbetreibende die Einstellung ihres Betriebs, während zusammen mit den Filialen (da diese fortan zusätzlich und eigenständig mit der Gewerbeabgabe belastet werden) die Gesamtzahl der Gewerbetreibenden, die ihren Betrieb einstellten, sogar 209.706 Betriebseinheiten erreichte.

Bemerkenswert ist, dass in den beiden Jahren 2010 – 2011 der Rhythmus der Einstellung des Betriebs des (Haupt-) Sitzes der Gewerbetreibenden im Verhältnis zu den Daten, über welche das Ministerium bezüglich der Unternehmensschließungen während der drei Jahre 2007 – 2009 verfügt, einen Anstieg in der Größenordnung von 30% bis 100% verzeichnet.

Neue Steuern und Abgaben bewirkten steilen Anstieg der Betriebsaufgaben

Speziell bezüglich der natürlichen Personen (Gewerbetreibende und Personenunternehmen) meldeten eine Einstellung des Betriebs: 79.290 Steuerpflichtige im Jahr 2007, 2008 weitere 79.332 und 2009 insgesamt 80.977 Unternehmen. 2010 schnellte die Anzahl jedoch auf 119.932 und 2011 auf 114.106 Steuerpflichtige empor. Was wiederum die Gesellschaften betrifft, stieg die Anzahl von 15.978 gemeldeten Betriebseinstellungen 2007 und 13.973 im Jahr 2008 im Jahr 2009 (als die ersten steuerlichen Sondermaßnahmen verhängt wurden) leicht an und verdoppelte sich 2010 und 2011, in welchen beiden Jahren sie entsprechend 27.756 und 26.813 Unternehmen erreichte.

Das Phänomen der massenhaften Betriebseinstellungen wird sich 2012 vermutlich verstärken, da die Gewerbeabgabe von 300 auf 400 – 500 Euro erhöht wird. Gemäß dem ratifizierten Gesetz über die Umsetzung des Rahmenprogramms für die Jahre 2012 – 2015 wird die Abgabe auf 400 Euro für die Unternehmen oder Gewerbetreibenden / Freiberufler festgesetzt, die ihren Sitz in touristischen Gebieten und in Städten oder Dörfern mit bis zu 200.000 Einwohnern haben, und auf 500 Euro für all jene, die in Regionen mit mehr als 200.000 Einwohnern aktiv sind. Die Einnahme erscheint jedoch zweifelhaft, solange die kleinen und mittleren Unternehmen schließen, anstatt die Abgabe zu entrichten.

Quelle: gr-blog

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Die Frankreich-Wahl und das Gold

Posted by krisenfrei - 05/05/2012

Manfred Gburek, 4. Mai 2012

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich wird durch die Medien dramatisiert, als gelte es, halb Europa gleichermaßen vor dem Einfluss von Kommunisten und Rechtspopulisten zu bewahren. Dabei liegt die Wahrheit in der Mitte – allerdings weniger in der politischen als in der allzu menschlichen Mitte: Frankreich wählt im Zweifel mit dem Bauch und für den Bauch, also immer die Partei mit dem Kandidaten, der es besonders gut versteht, erstens Emotionen zu wecken und zweitens einen höheren Lebensstandard zu versprechen. Das hat zunächst wenig mit den Fakten zu tun, die sind jedoch letzten Endes entscheidend. Grund genug, sie kurz Revue passieren zu lassen; denn erst aus ihnen ergeben sich Rückschlüsse auf den Euroraum, speziell auf Deutschland und damit auf Sie als Steuerzahler und Anleger.

Die Staatsschulden Frankreichs sind von 2008 bis 2011 von 68,2 auf 85,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gestiegen. Das mag im Vergleich zu Deutschland gerade noch angehen, aber die Dynamik der französischen Neuverschuldung von zuletzt plus 5,2 Prozent jährlich lässt nichts Gutes ahnen. Legt man das Wirtschaftswachstum über einen doppelt so langen Zeitraum als Vergleichsmaßstab zugrunde, wird das Einknicken Frankreichs besonders deutlich: seit 2005 nur plus 0,8 Prozent jährlich verglichen mit plus 1,5 Prozent für Deutschland. Und ganz schlimm steht es um die Arbeitslosenquote, eine besonders sensible Kennzahl, weil sie etwas über die schwelenden sozialen Konflikte aussagt: in Frankreich während des Zeitraums von 2005 bis 2011 Anstieg von 9,2 auf 9,7 Prozent, in Deutschland dagegen Rückgang von 11,2 auf etwas unter 6 Prozent.

Damit genug der Fakten. Das Schlimme daran ist ja weniger, dass es den Franzosen im Durchschnitt schlechter geht als den Deutschen, sondern dass Politiker, führende Manager und zum Teil sogar Ratingagenturen uns lange Zeit glauben machen wollten, Frankreich und Deutschland stünden in puncto Wirtschaftskraft auf einer Stufe. Bester Beleg dafür war das „Merkozy“-Getue, das besonders den Italienern auf die Nerven ging, weil sie den Franzosen in mancherlei Hinsicht sogar ökonomisch überlegen sind, sei es bei der Arbeitslosenquote, sei es beim Budgetdefizit.

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Der europäische Alptraum

Posted by krisenfrei - 23/04/2012

Das Schicksal des Euro entscheidet sich am Arbeitsmarkt

Von Norbert Berthold am 23. April 2012

„Letztlich wird die Währungsunion nicht durch Hilfspakete, sondern nur durch Reformen in den Peripherieländern gerettet“ (Jörg Krämer)

Zuerst die gute Nachricht: Seit März schaut die EWU nicht mehr direkt in den finanziellen Abgrund. Die EZB flutete im Februar 2012 zum zweiten Mal nach Dezember 2011 die Geldmärkte. Für viele hat das finanzielle Doping das Schlimmste verhindert. Nun die schlechte Nachricht: Die EZB monetisiert Staatsschulden und betreibt „monetäre Industriepolitik“. Damit schürt sie Inflation und nährt Zombie-Banken. Die Ruhe an der Finanzfront ist trügerisch. Nur wenn die Politik die Zeit nutzt, die realen Probleme zu lösen, bleibt die finanzielle Tragödie aus. Gelingt das nicht, fliegt uns der Euro eher über kurz als lang um die Ohren. Der Weg aus dem fiskalischen Schlamassel führt nur über mehr Beschäftigung und Wachstum. Von dieser Front kommen aber keine guten Nachrichten. Die Lage auf den europäischen Arbeitsmärkten ist schlecht. Im Februar lag die Arbeitslosenquote im Euroraum bei 10,8 %, nach 9,5 % vor einem Jahr. Besonders schlimm ist es in den PIGS. In Griechenland und Spanien ist jeder zweite Jugendliche arbeitslos. Das Schicksal des Euro entscheidet sich auf den Arbeitsmärkten.

Arbeitslosigkeit in der EWU

Die Erfahrungen der Problemländer in der EWU zeigen, wie schwierig es für sie ist, adäquat auf Schocks zu reagieren. Vor allem bei asymmetrischen Schocks fehlt der Wechselkurs als Stoßdämpfer hinten und vorne. Aber auch der Weg über mobile Arbeit ist in Europa nur sehr schwer gangbar. Arbeit ist relativ immobil. Das gilt räumlich und beruflich. Die Anpassung an neue wirtschaftliche Gegebenheiten ist damit nur über (produktivitätsbereinigte) flexible Löhne möglich. In den PIGS kann man sehen, wie schwer es fällt, diesen Weg über interne Abwertungen zu gehen. Der eingeschlagene Weg, die Anpassungslasten über finanzielle Transfers der Anderen zu finanzieren, kuriert nur an Symptomen. Bestenfalls verschafft er den Ländern eine finanzielle Atempause, die sie nutzen, um sich an das Unvermeidbare anzupassen. Schlimmstenfalls produziert er lohnpolitisches „moral hazard“. Wie man es auch dreht und wendet, eine Währungsunion wie die Europäische überlebt nur, wenn die Anpassungslasten über flexible Arbeitsmärkte von den Arbeitsmarktakteuren getragen werden.

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Sofort aufhören!

Posted by krisenfrei - 10/02/2012

Von Ronald Gehrt

Sofort aufhören!

Liebe Leserinnen und Leser,

EZB-Milliarden kontra zerstörerische Erbsenzählerei, darum geht es in diesen Tagen. Mein Gott, ich bin so wütend! Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass das in den Medien so genüsslich breitgetretene, angebliche Ende der Welt gegen Ende dieses Jahres tatsächlich stattfindet .. aber nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch eine Eskalation menschlicher Dummheit ausgelöst wird. Dieser Irrsinn muss jetzt schnell enden!

An den Börsen ringen die ab Ende Februar kräftig verstärkten Milliarden der EZB, in
beliebiger Verfügung europäischer Banken, gegen die langsam doch (endlich!) um sich
greifende Erkenntnis, dass die Erbsenzähler in den Chefpositionen der EU dieses mit so viel
Optimismus, Engagement (und Blauäugigkeit) begonnene Projekt durch ihre Engstirnigkeit,
Profilierungssucht und durch den permanenten Seitenblick auf die meist unqualifizierte
Meinung des Wahlvolks in Windeseile vernichten … und den Rest der Weltwirtschaft gleich
mit in den Abgrund reißen.

Ich hatte schon im Frühjahr 2010, als der ganze Mist losging, gefordert: Entweder, ihr lasst
die Griechen sofort aus der Zwangsjacke der EU heraus oder ihr zahlt gefälligst alle
zusammen, was zu zahlen ist! So wäre es gegangen. Jetzt geht gar nichts mehr.
Noch am Donnerstagmittag verkündete EZB-Präsident Draghi, dass sich die griechischen
Parteien auf die Annahme der Sparvorgaben der Troika aus EU, IWF und EZB geeinigt
hätten. Keine 24 Stunden später verkündete der Chef der rechtsgerichteten LAOS-Partei in
Griechenland, dass er dieses Sparpaket doch nicht mittragen werde. Und ich bin versucht
auszurufen: Bravo! Denn irgendwo ist mal Schluss. Überlegen Sie doch mal: Davon
abgesehen, dass die Griechen jetzt die schwärzeste Seite einer Solidargemeinschaft zu
spüren bekommen, nämlich dass diese „Solidarität“ im Falle einer Krise zu einem Diktat in
Bereichen ureigenster, nationaler Souveränität führt, zerstören diese Vorgaben jede Chance
auf eine Stabilisierung der im freien Fall befindlichen griechischen Wirtschaft.

Wenngleich jetzt – wenn auch viel zu spät – immer mehr Stimmen zu hören sind, die fordern,
dass die irrwitzigen, kontraproduktiven Sparvorgaben sofort von konkreten Maßnahmen zur
Stimulierung des Wachstums der griechischen Wirtschaft abzulösen sind, so wird doch
niemand ernsthaft reagieren. Denn das würde noch mehr Geld kosten (völlig logisch) und
erst in mehreren Jahren Erfolge zeitigen, während man sich jetzt mit der lächerlichen,
kurzfristigen Erfolgsperspektive eines reduzierten Haushaltsdefizits brüsten kann. Der
kurzfristige Erfolg steht meilenweit über Gesundung eines EU-Mitgliedslandes.

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Interview mit Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Posted by krisenfrei - 19/01/2012

Interview mit Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel

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Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wilhelm Hankel,
laut wikipedia waren Sie von 1972-1973 Präsident der Hessischen Landesbank (Helaba). Ihnen wurde vorgeworfen, den Verwaltungsrat nicht rechtzeitig über die Milliardenverluste informiert zu haben. Daraufhin traten Sie am 17. Dezember 1973 von Ihrem Amt zurück.
Möchten Sie heute, nach fast 40 Jahren, dazu kurz Stellung nehmen?

Prof. Dr. Hankel
Man hat mir damals die Verluste vorgeworfen, die mein Vorgänger im Einvernehmen mit der damaligen Hessischen Landesregierung zu verantworten hatte. Ich bin nach gerichtlicher Richtigstellung entlastet worden. Da war ich längst Professor an der Harvard University in den USA.

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Sie waren ein vertrauter Mitarbeiter von Karl Schiller, der von 1966 bis 1972 Bundesminister für Wirtschaft und zusätzlich von 1971 bis 1972 Bundesminister der Finanzen war. Ohne Zweifel, er war einer der besten in diesen Ämtern, die die Bundesrepublik Deutschland je hatte.
Was meinen Sie, hätte Karl Schiller auch die Umstellung von der D-Mark zum Euro, wie seinerzeit Theo Waigel, mitgemacht? Und was würde er heute dazu sagen?

Prof. Dr. Hankel
Karl Schiller hat wenige Monate vor seinemTod in einem SPIEGEL- Artikel (m.E. 1994) die deutsche Politik und seine Parteigenossen beschworen, die Finger vom Euro zulassen. Deutschland würde sich daran verheben und Europa auch.

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Angenommen, Herr Dr. Philipp Rösler (Wirtschaftsminister), der überhaupt keine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung hat, oder Herr Wolfgang Schäuble (Finanzminister) würden zu Ihnen kommen, um Ihren Rat einzuholen.
Was würden Sie diesen Bundesministern raten?

Prof. Dr. Hankel
Die Politiker sollten nicht immer von „Schuldentragfähigkeit“ sprechen. Europa ist kein Konstrukt für Ingenieure. Es geht um das, was den Menschen zugemutet werden kann – bei Rettern wie den zu Rettenden. Das ist in beiden Fällen zu viel. Wem nützt es, wenn die Ertrinkenden ihre Retter in die Tiefe reißen? Bei Austritt aus der Euro-Zone können sich die überschuldeten Euro-Länder selber helfen, siehe Fälle wie Argentinien, Mexico, Russland, Ukraine oder die meisten EU-Länder, die nicht im Euro sind (Schweden, Polen u.a.)

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