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Posts Tagged ‘Geld’

Beraten und verkauft – Wie Banken ihre Kunden schröpfen

Posted by krisenfrei - 02/04/2013

„Die Deutschen sparen wie die Weltmeister, und das trotz der Finanz- und Schuldenkrise. Mit vier Billionen Euro ist das angelegte Vermögen so hoch wie nie zuvor. Das Geschäftspotential für die Banken auch. Kunden, die ihrem Geldhaus dabei blind vertrauen, zahlen oft drauf. Denn viele Bank-Berater sind vor allem eines: Verkäufer, die provisionsorientiert agieren.

Provisionen, offen oder versteckt, bestimmen die Angebote und fressen zugleich die Rendite. In einigen Ländern sind Provisionen inzwischen verboten. Hierzulande nicht. Nach Bankencrash und Lehmann-Pleite hatten die versprochen, fairer zu beraten.

ZDFzoom geht der Frage nach: Wie gut ist die Beratung durch deutsche Geldinstitute wirklich, und hat sich die Beratung der Banken seit der Finanzkrise gebessert? Die ZDFzoom Autorin Ute Waffenschmidt trifft Bankkunden, die aufgrund von schlechter Beratung ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Offensichtlich können Banken es sich immer noch leisten, Kunden schlecht zu beraten. Rund 30 Milliarden Euro verlieren Anleger so Jahr für Jahr, schätzen Experten.

Bankenfreundlich

Die Gesetzeslage in Deutschland ist bankenfreundlich und spielt den Beratern in die Hände. Geprellte Kunden haben die Beweispflicht bei einer Fehlberatung. Verbraucherschützer fordern schon lange eine Umkehr der Beweispflicht. In anderen Staaten sieht das nämlich ganz anders aus.

ZDFzoom hat Testkunden losgeschickt, die sich bei verschiedenen Banken beraten lassen. Das Ergebnis der Stichproben ist ernüchternd: Noch immer empfehlen viele Banken provisionsträchtige Produkte. Wenn Kunden im Vertrauen auf gute Beratung, zum Beispiel ihre Altersvorsorge darauf aufbauen, kann das den direkten Weg in die Altersarmut bedeuten.“

 

Leiten Sie bitte dieses Video an Ihre Bekannten, Freunde und Verwandte weiter, damit in Zukunft nicht noch mehr Menschen auf die Bankster-Berater reinfallen. Nicht ganz unschuldig an diese Bankster-Abzocke sind auch unsere Berufslügner (Politiker), die nichts aber auch rein gar nichts gegen diese Abzockerei unternehmen. Im Gegenteil, sie dulden diese Machenschaften sogar, denn sie sind deren Marionetten.

In unserem korrupten Banksystem haben die Berufslügner nichts zu entscheiden. Der CSU-Berufslügner hat es öffentlich bestätigt:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“ (Horst Seehofer, CSU)

Glauben Sie nicht? Bitte, hier ist der Beweis.

Und wenn Sie weiterhin belogen und betrogen werden wollen, dann wählen Sie in Zukunft CDUCSUFDPSPDGRÜNE, denn diese Einheitspartei hat mit der Zustimmung zum ESM Ihre Ersparnisse bereits vernichtet. 

Die nächste Gelegenheit haben Sie am 22. September 2013. Nur zu, tun Sie sich keinen Zwang an, weiterhin von Ihrem gewählten Berufslügner ausgeplündert zu werden. Und keine Sorge, Sie sind nicht der Einzige, der so blöd ist, mit Hilfe der Berufslügner seine Ersparnisse an die Bankster zu verschenken. Es gibt noch Millionen andere Idioten. 

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Die Lunte zur Sprengung des Finanzsystems wurde irreversibel gezündet

Posted by krisenfrei - 20/03/2013

Historisches Datum: 16.3. 2013. Die Lunte zur Sprengung des Finanzsystems wurde irreversibel gezündet

von Oliver Janich

Der 16.3. 2013, der Tag an dem die Enteignung der Sparer in Zypern erstmals verkündet wurde,  wird einmal in den Geschichtsbüchern stehen – zusammen mit dem Tag der Lehman-Pleite. In beiden Fällen kann man sich die Frage stellen: Dummheit oder Absicht? In beiden Fällen sind die Folgen vollkommen klar gewesen. An dieser Stelle soll aber nicht die Frage diskutiert werden, ob es sich um eine kontrollierte Sprengung des Finanzsystems handelt.

Es ist vollkommen egal, dass das Parlament in Zypern gegen die Enteignung der Sparer gestimmt hat. Es ist auch egal, was der Bundestag zu den Rettungsmaßnahmen – egal welche es letztlich sein werden – sagt (er wird allerdings sowieso zustimmen).

Entscheidend ist: Die Regierungen haben ein fatales Signal gesetzt. Sie zeigen deutlich, dass kein Bankguthaben mehr sicher ist. Diese Erkenntnis wird sich wie ein Virus durch die gesamte europäische Bevölkerung fressen. Dieser Prozess ist unumkehrbar. Keiner Beteuerung wird mehr geglaubt werden. Man kann natürlich nicht genau sagen, wann das Kartenhaus zusammenbricht, aber dieser Zeitpunkt ist nicht mehr sehr weit entfernt. Vielleicht gelingt es, den Prozess bis zur Bundestagswahl hinauszuzögern.

Um den Volkszorn zu kanalisieren, steht schon eine “Alternative für Deutschland” bereit. Sie wird in den Massenmedien breit bekannt gemacht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Finanzsystem bereits in der nächsten Legislaturperiode crasht. Dann braucht man unbedingt eine Partei, die die Empörung der Bürger aufnimmt.

Und diese Partei muss, koste es was es wolle, die wahre Ursache der Krise verschweigen. Die Lunte für die Sprengung der westlichen, bürgerlichen Gesellschaft wurde bereits am 23.12. 1913, also vor knapp hundert Jahren gelegt. Damit wurde zunächst den USA und – durch die weltweite Verbreitung des Dollars – dann der ganzen Welt ein Papiergeldsystem auferlegt, das den Keim der Zerstörung bereits in sich trug.

Wenn diese Erkenntnis ans Licht der Öffentlichkeit gerät, geraten auch jene Interessengruppen in den Blickpunkt, die dieses System installiert und in der Folge davon profitiert haben. Das muss um jeden Preis verhindert werden – aus deren Sicht. Eine wirkliche Alternative ist nur eine Partei, die dieses wichtigste aller Themen adressiert. Die Sprengung kann nicht mehr verhindert werden. Aber entscheidend ist das Verhalten der Politik danach. Werden sie ein noch größeres ungedecktes Geldsystem – womöglich sogar bargeldlos – drauf setzen? Wird der Staat noch mehr ausgedehnt, die Freiheit noch mehr beschnitten, die Bürger noch mehr überwacht, ausgenommen und kontrolliert? Oder kehren wir endlich, endlich, zu einer natürlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zurück, in der nicht nur das Geld, sondern alle Güter frei gewählt werden können?

Es kommt dabei auf SIE an. Nach Lesen dieses Artikels können Sie nicht mehr sagen, Sie hätten nichts gewusst. Die einzige Frage ihrer Kinder an Sie wird lauten: WARUM hast Du nichts getan? Konntest Du nicht mal einen Kugelschreiber in die Hand nehmen und Deine Unterschrift unter ein Blatt Papier setzen, damit die einzige Partei, die das ganze Desaster verhindern wollte, zumindest eine Chance hat?

P.S: Um Mitglied in der Partei der Vernunft zu werden, muss man seit kurzen noch nicht einmal einen Stift in die Hand nehmen. Es genügt, das Formular online auszufüllen. Ihren Beitrag bestimmen Sie selbst! So wie sie in Zukunft selbst über ihr Leben bestimmen können und damit MEHR Sicherheit haben, weil sie nicht mehr der Willkür von Bürokraten, Lobbyisten und Politikern ausgesetzt sind. Wenn wir unsere, Ihre Ziele erreicht haben, sind wir nämlich wie alle Parteien überflüssig und lösen uns selbst auf. Aber erstmal müssen wir rein, so sehr uns alle selber die Politik anekelt.

Quelle: oliverjanich

 

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Staatsgeheimnis Bankenrettung

Posted by krisenfrei - 27/02/2013

Staatsgeheimnis Bankenrettung – Wohin unser Geld für die „Euro-Rettung“ wirklich fließt…

Wohin fließt das vom Steuerzahler bereitgestellte Geld in den Euro-Rettungsschirmen wirklich? Buch- und Tagesspiegel-Autor Harald Schumann, ausgezeichnet mit diversen Journalisten-Preisen, geht dieser Frage in der Arte-Dokumentation „Staatsgeheimnis Bankenrettung“ penibel-investigativ auf den Grund.

 

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Carlos A. Gebauer auf dem 1. Münsteraner Freiheitsforum

Posted by krisenfrei - 25/02/2013

Was bedeuten Freiheit und freier Wille? Sind die Bürger Deutschlands und Europas heute überhaupt noch frei, oder werden sie durch die vorherrschende Politik Brüssels und Berlins manipuliert?

Was ist der Euro wirklich wert, handelt es sich tatsächlich um „echtes Geld“ oder nicht eher um „Falschgeld“ und wohin führt uns seine „Rettung“?

Diese und andere Fragen beantwortet der bekannte Autor und Publizist Carlos A. Gebauer auf dem 1. Münsteraner Freiheitsforum der Partei der Vernunft.

 

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Offener Brief an Klaus-Peter Willsch

Posted by krisenfrei - 21/02/2013

Offener Brief an Klaus-Peter Willsch

Geschrieben von  Heiner

Gehört uns der Reichstag eigentlich noch oder ist er bereits verpfändet – wie unser aller Vermögen?

In seinem Hauptstadtbrief 112 schreibt MDB Klaus-Peter Willsch (CDU) darüber, dass die Schuldenunion immer geisterhaftere Züge annimmt und titelt:

„Neues Milliarden-Euro-Risiko für Deutschland“
Vergessen Sie die Angst vor der Gefahr eines Staatsbankrotts. Durch die Bankenunion droht etwas Größeres: der deutsche Volksbankrott.
 
Deshalb hier mein offener Brief:
Sehr geehrter Herr Willsch,
so wichtig die Information ist und so richtig Ihre Haltung in dieser wichtigen Frage, wäre ich doch sehr interessiert zu erfahren, in welchem Maße Sie innerhalb Ihrer Fraktion und in Abstimmung mit Kritikern in anderen Parteien gegen derartige reichlich landesverräterische Verrücktheiten vorgehen. Was Sie schildern läuft am Ende nicht nur auf einen Staatsbankrott sondern auf einen Bankrott des deutschen Volkes hinaus. Wenn alles in der Euro-Union (ja sogar EU-weit) vergemeinschaftet wird, und wir Deutschen auch noch für die Banken in Euroland gerade stehen sollen, dann sollten wir angesichts der Dimension des Ganzen auf die Barrikaden gehen.

So siehts aus:

3,3 Billionen Euro spanische Banken,
0,4 Billionen Euro griechische Banken,
0,5 Billionen Euro portugiesische Banken,
1,2 Billionen Euro irische Banken,
3,7 Billionen Euro italienische Banken,
1,1 Billionen Euro belgische Banken und
7,9 Billionen Euro französische Banken.

Summe: 18,1 Billionen Euro Bankschulden.

 
Selbst wenn nur 25 % davon aufgefangen werden müssten, würde das dt. BIP zweier Jahre dafür nicht reichen.
 
Haben Sie eine Idee was dagegen getan werden könnte außer per mail anzuklagen?
 
Seit 20.02. wissen wir von Herrn Altmaier, dass das EEG uns alle bis zu 1 Billion kosten wird.
Was ESM und ESFS bisher schon gekostet haben, wissen wir auch.
Welche Summe als Target2 bei der Bundsbank in Rauch aufgehen kann, wissen wir auch.
Welche bisherigen Lasten für Deutschland in der Bilanz der EZB aufgelaufen sind, wissen wir ebenfalls.
Was muss geschehen, bis unserer Parlamentarier aufwachen.
 
Theodor Fontane schreibt in VOR DEM STURM:
„Wenn die Menschen stumm sind, so schreien es die Steine.“
 
Wann, wie und wo schreien wir gemeinsam – aber so deutlich, dass man auf uns hören muss?
Oder wollen wir warten, bis Steine Flügel bekommen?
Freundliche Grüße nach Berlin,

Heiner

Quelle: saarbruecker

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Vielen Dank Heiner für die Auflistung der Bankschulden!
Damit wird überdeutlich, wie tief Deutschland im EURO-Sumpf steckt.
Da sind die TARGET2-Salden hingegen Peanuts.
Ab 2014 wird den Deutschen die Rechnung serviert.

Gute N8 Deutschland!

 

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Die Alternative zur hyperinflationären Politik der Zentralbanken

Posted by krisenfrei - 19/02/2013

Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und sein Amtskollege von der Federal Reserve, Ben Bernanke, behaupten, sie müßten ständig mehr Geld drucken und an die Banken vergeben, damit diese die Wirtschaft mit Kredit versorgen können. Als Resultat davon umfaßt die Bilanz der EZB inzwischen schon 3 Billionen € bzw. 4 Bio. $ und liegt damit sogar noch beträchtlich über der der FED. Diese hält eigenen, am 24. 1. veröffentlichten Zahlen zufolge knapp 1,7 Bio. $ an US-Staatsanleihen, mehr als das Dreifache der 475 Mrd. $ zur Zeit des Amtsantritts von Präsident Obama Anfang 2009. Dazu kommen noch mehr als 1,5 Bio. $ an hypothekengedeckten Papieren, die die FED seit 2008 den großen Banken abgekauft hat. Die Bilanz liegt also inzwischen bei über 3 Bio. $ und 2013 soll eine weitere Billion gedruckt werden, aufgeteilt in Monatsraten von 85 Mrd. $. Außerdem schrumpfte das BIP im 4. Quartal 2012 auf das Jahr hochgerechnet um 0,1 %, obwohl die Prognosen mindestens 1 % Wachstum versprochen hatten. Das Gleiche gilt für Europa. Vor zwei Jahren lieh die EZB den Banken zinslos 1 Bio. €. Bisher haben sich die Banken nur verpflichtet, 100 Mrd. € zurückzuzahlen. Der größte Teil muß refinanziert werden. Doch trotz dieser gigantischen Geldspritze ist die Kreditvergabe an die Wirtschaft ständig gesunken. Im 4. Quartal 2012 gab es nach Angaben der EZB einen Nettorückgangder Kreditvergabe von Banken an Unternehmen um 15 % gegenüber dem 3. Quartal, für das die entsprechende Zahl bereits minus 15 % gewesen war. Hinzu kommt ein Nettorückgang von 18 % bei Eigenheimhypotheken, nach minus 13 % im 3. Quartal. Die EZB prognostiziert einen weiteren Nettorückgang der Unternehmenskredite um 15 %. Wie das zu einer wirtschaftlichen Erholung im Lauf des Jahres 2013führen soll, wie Draghi sie versprochen hat, bleibt ein Rätsel. Tatsache ist, daß die EZB jedes Jahr eine Erholung vorhersagt und dies dann immer wieder um ein Jahr verschiebt. Wie der frühere italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti dazu sagte: »Wir warten darauf, zu erfahren, an welchem Tag die Erholung kommen wird, und ob es morgens oder nachmittags sein wird.«

Der Finanzinformationsdienst Alpha Value hat interessante Zahlen zu 32 europäische  Großbanken veröffentlicht. Ende 2010 verwendeten die 10 größten Banken nur 36 % ihrer  Vermögenswerte für Kredite, die 10 kleinsten der 32 dagegen 75 %. Soviel zu der Behauptung, Universalbanken seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Beim letzten Treffen des Fed-Vorstands am 12. 12. 12 warnten laut Sitzungsprotokoll gleich mehrere der Fed-Chefs, wenn die Zentralbanken nicht in den nächsten Monaten mit dem Gelddrucken aufhörten, säßen sie in der Falle und könnten überhaupt nicht mehr aufhören.

Nicht einmal der IWF wird Draghi retten können  
Mario Draghi ist inzwischen wegen des Betrugsskandals um die italienische Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) in einer so schwachen Position, daß er sich nur noch politisch verteidigen kann. Also schickte seine Freundin Christine Lagarde den IWF als Verteidiger vor. Das IWF-Team, das sich zu seiner regelmäßigen Bewertung der italienischen Wirtschaft in Italien aufhielt,  veröffentlichte über seinen Sprecher Gerry Rice am 5. 2. eine Erklärung, worin es heißt: »Die vorläufige Einschätzung des IWF-Teams ist die, daß die Bank von Italien [unter Draghi als Chef] innerhalb der Grenzen des rechtlichen Rahmens rechtzeitig und angemessen handelte, um Probleme bei MPS anzugehen. Die Aufsicht war präzise und das Handeln als Aufsicht eskalierte in angemessener Weise, als die Probleme von MPS akut wurden.« Abgesehen davon, daß der IWF zu derartigen Erklärungen gar nicht befugt ist, fragt man sich, wie die IWF-Inspektoren, die die Regierungskonten prüften, gleichzeitig noch die Zeit fanden, die Zentralbankaufsicht über die MPS zu prüfen. Zwei Tage später wurde auf der monatlichen EZB-Pressekonferenz die Absicht hinter dieser Erklärung deutlich. Auf eine wahrscheinlich abgesprochene Frage der Presse hin bezog sich Draghi zunächst auf einen der Selbstrechtfertigung dienenden Bericht der Banca d’Italia mit einer Chronologie der formalen Schritte, die ergriffen wurden; anschließend verlas er die IWF-Erklärung in voller Länge. Draghi fügte hinzu: »Vergessen Sie nicht, daß ich es war, der beide Inspektionen abzeichnete. Es war die Banca d’Italia, die den Justizbehörden die meisten Papiere und Unterlagen übergab.« Faktisch ist das eine Selbstanklage. Denn aus dem Memorandum der Bank von Italien geht hervor, daß alle diese Handlungen erst geschahen, nachdem Draghi am 1. 11. 2011 zur EZB gewechselt war! Erst danach zwang die Zentralbank das MPS-Management zum Rücktritt und die Justiz wurde erst im März 2012 informiert. Hinzu kommt, daß nach Angaben des Wall Street Journals die Bank von Italien der MPS noch unter Draghis Leitung einen Geheimkredit über 2 Mrd. € gab. In dem eigenen Bericht der Zentralbank wird dieser Kredit nicht erwähnt, aber es heißt dort: »Im Herbst 2011 mußte die Banca d’Italia Wertpapier-Kreditoperationen durchführen, um es der MPS zu ermöglichen, mehr Zuflucht zur Refinanzierung bei der EZB zu nehmen.« Außerdem ist die Aussage des Berichts, die Prüfung des verdächtigen Santorini-Derivatgeschäfts der MPS mit der Deutschen Bank habe »keine Informationen ergeben, die ein Sanktionsverfahren oder ein Alarmieren der Justizbehörden gerechtfertigt hätten«,unglaubwürdig. Draghi ist nämlich selbst ein Experte für diese Art von Derivatgeschäften und hat sie in einer Schrift aus dem Jahr 2003 ausdrücklich empfohlen.

Was die sogenannten systemrelevanten Banken angeht, so waren große systemrelevanteBanken der transatlantischen Region in den letzten Monaten bekanntlich wiederholt gezwungen, ihre Verwicklung in kriminelle Aktivitäten zuzugeben, von Geldwäsche für Drogenhändler und Terroristen über systematische Manipulation des Leitzinses [Libor- und Euribor-Skandal], Betrug bei Derivatgeschäften und Steuerhinterziehung  – bis hin zum Betrug im Handel mit Emissions-Zertifikaten. Aber jedesmal kommen die Banken mit einem blauen Auge davon: Sie zahlen eine Geldstrafe, geben reumütig ihren Fehler zu und geloben eine bessere Unternehmenskultur. Der jüngste Fall dieser skandalösen Rechtsprechung erfolgte am 6. 2., als die Royal Bank of Scotland (RBS) für ihre Beteiligung am Libor-Betrug mit einer Geldstrafe von 612 Mio. $ davonkam. Im Dezember 2012 hatte die Großbank HSBC eingewilligt, wegen Drogen- und Terrorgeldwäsche, die einem US-Senatsbericht zufolge von 2002-2009 jährlich etwa 10 Mrd. $ umfaßte, gegen Zusicherung von Straffreiheit 1,92 Mrd. $ zu zahlen. Ohne Schutz von oben gäbe es das nicht. Es zeichnet sich ab, daß dies eine von Justizminister Eric Holder und dem scheidenden Finanzminister Geithner durchgesetzte bewußte Politik der Regierung Obama ist. [Unter Geithners Nachfolger Jack Lew ist keine Änderung zu erwarten.]  Sowohl Holder als auch sein wichtigster Mann, der Leiter der Kriminalabteilung des Ministeriums, Lanny Breuer, haben faktisch zugegeben, daß die Banken, die als too big to fail, also als zu groß zum Scheitern bezeichnet werden, auch als too big to jail – als zu groß zum Inhaftieren betrachtet werden. Holder hat sogar zugegeben, daß er als Vizeminister in einem früheren Fall gegen die UBS-Bank dazu ein Memorandum verfaßt hatte, worin er argumentierte, daß bei Gerichtsverfahren gegen solche Banken die Auswirkungen auf das Finanzsystem berücksichtigt werden müßten. Breuer gab zu: »Wir müssen die Folgen einer Anklage für unschuldige Mitarbeiter und Aktionäre berücksichtigen; man müsse auch das Wellenschlagenin der ganzen Bank und auf den globalen Märkten bedenken. Über die Folgen für die Opfer des kriminellen Handelns der Banken sagen Holder und Breuer nichts. Im US-Senat gibt es gegen diese Haltung Protest. Der Demokrat Sherrod Brown und der Republikaner Chuck Grassley fordern in einem Brief an Holder eine   ausführliche Erklärung zu den Methoden des Ministeriums bei Wirtschaftsverbrechen der  Großbanken und warum es nie zu Strafverfahren kam. Auch der frühere Aufseher des Bankenrettungsfonds TARP, Neil Barofsky, kritisierte das Verhalten der Behörden scharf. In einem Artikel in der Financial Times vom 7. 2. schrieb er, den Banken würde dadurch signalisiert, daß sich Verbrechen auszahlt.  [1]

Die italienische Polizei nahm nun am 14. Februar den früheren Chef der Finanzabteilung der MPS, Gianluca Baldassarri, fest; seine Abteilung steht im Zentrum der Betrugsermittlungen; es habe Fluchtgefahr bestanden. Das Geldhaus ist auf neue Staatshilfen angewiesen und damit zu einem prominenten Wahlkampfthema geworden. Die angeschlagene Bank rechnet mit einer baldigen Auszahlung der Hilfe in Form von Krediten in Höhe von 3,9 Milliarden €. Ende Januar hatte die italienische Notenbank den Antrag bereits gebilligt.  [2]

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Geld gerechter einrichten

Posted by krisenfrei - 03/02/2013

Eine Betrachtung von Dieter Suhrs Analysen und Vorschlägen

Geld ist eine geniale Erfindung. Es ersetzt einen schwierigen Tausch zwischen Ware und Ware durch zwei einfache
Tausche: Ware oder Dienstleistung gegen Geld und dann Geld gegen Ware oder Dienstleistung. Zum Beispiel ist es
schwierig für einen Rosenzüchter, seine Rosen gegen ein neues Auto einzutauschen.
Die Autofabrik braucht keine Rosen. Oder jemand hat eine Kuh anzubieten und braucht ein Messer. Wie soll
ein solcher Tausch zustande kommen? Der Unterschied zwischen dem Wert des Angebots und dem Wert der nachgefragten
Ware ist zu groß. Und selbst wenn die zu tauschenden Waren einander im Wert entsprechen, ist es noch immer schwierig, den Tauschpartner auch tatsächlich zu finden: Hungriger Schneider sucht frierenden Bäcker.
Wann friert ein Bäcker?

Geld bietet – im Unterschied etwa zu einem Edelstein – den Vorteil, sich beliebig stückeln und wieder zusammensetzen zu lassen. Geld macht es auch sehr bequem, selbst über große räumliche Entfernung und über großen zeitlichen Abstand hinweg, also transregional und transtemporal zu tauschen, ohne deshalb umständlich alles aufschreiben zu müssen. Denn Geld ist eine Art portabler und automatischer Buchführung.
Es gibt an, für welchen Wert man etwas verkauft hat und eine wie hohe Anwartschaft auf Waren oder Leistungen
anderer man damit erworben hat.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

 

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Wählt endlich die Berufslügner (Volkszertreter) ab !

Posted by krisenfrei - 13/01/2013

Warum? Dafür gibt es reichlich Gründe. Ein ganz gravierender Grund ist allerdings dieser hier: „Bundestag will keine staatliche Geldschöpfung.“ Damit ist eindeutig bewiesen, dass die Berufslügner im Bundestag bewusst das deutsche Volk belügen, betrügen und zu Gunsten der Banken und den Reichen ausplündern.

Eine Petition, dass nicht mehr die privaten Banken, sondern nur noch der Staat Geld schöpfen darf, wurde vom Bundestag abgeschmettert. Gründe des Petitionsausschusses für die Ablehnung der Petition waren z.B.:

„Die von dem Petenten vorgeschlagene Reservehaltung (Kapitaldeckung) von 100 Prozent der Kreditinstitute würde eine stark verringerte Kreditvergabe hervorrufen und somit die Existenz der Geschäftsbanken in Frage stellen. Die Folge davon wäre, dass das Banken- und Finanzsystem sowie der Finanzkreislauf für die Privatwirtschaft gefährdet wären.“

Alles klar? Damit wird bestätigt, dass es hier nicht um die Interessen aller Bürger geht, sondern nur um die Interessen einer kleinen Gruppe  – den Banken und den Superreichen.

„Im Übrigen finanzieren die heutigen Staaten ihre Finanzierungslücken nicht nur über eine Verschuldung bei privaten Geschäftsbanken. Vielmehr vergibt z. B. der Bund zu diesem Zweck Bundeswertpapiere am Kapitalmarkt, die wegen ihrer hohen Bonität auch bei vielen Privatpersonen und Kleinanlegern sehr begehrt sind.“

Natürlich sind die Bundeswertpapiere begehrt, besonders bei den Reichen, denn die kassieren ohne Arbeitsaufwand die Zinsen für diese Papiere, für die letztendlich der Steuerzahler aufkommen muss.

„Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen!“ (Abraham Lincoln)

Wie lange also will sich das ganze Volk noch täuschen lassen?

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Bundestag will keine staatliche Geldschöpfung

Angesichts der aktuellen Krise unseres Finanzsystems wird dieses derzeit von vielen Seiten einer erneuten Prüfung unterzogen. Die Stimmen, die wesentliche Aspekte des Geldsystems als fehlerhaft kritisieren, werden seit einigen Jahren auch im Mainstream immer lauter. Zentrale Kritikpunkte sind dabei immer wieder das Zins-System und die private Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken. Durch diese beiden Elemente, so wird kritisiert, gleicht unser Geldsystem quasi einer Kettenbrief-Struktur, bei der es unweigerlich zu einer Umverteilung von Vermögen, permanentem Wachstumszwang und regelmäßigen Zusammenbrüchen kommen muss.

Eine Petition beim deutschen Bundestag hatte darum die Regierung aufgefordert, das Finanzsystem so umzugestalten, dass nicht mehr die privaten Banken, sondern nur noch der Staat Geld schöpfen darf.

Im Folgenden der Text der Petition und die Antwort der Bundesregierung zur weiteren Diskussion.

Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt.
Begründung

Die meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen, welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte Kreditnehmer: Der Staat… WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung, da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde! Auch eine Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben, wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können. Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch geschaffenes Geld vom Staat – von UNS allen – zum Wohle aller eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind.

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„Faules Geld ist schuld“

Posted by krisenfrei - 08/01/2013

Roland Baader und das Gold: Materialisierte Freiheit

von Peter Boehringer

8. Januar 2013. Heute vor genau einem Jahr ist der große Denker und wortgewaltige Freiheits-Autor Roland Baader verstorben, der wie die meisten „Österreichischen“ Ökonomen Gold nicht nur als ganz eigene Anlageklasse und auch nicht nur als wahres (da von den Menschen freiwillig gewähltes) Geld angesehen hatte, sondern aufgrund der über allen politischen Machtstrukturen stehenden Eigenschaften von Gold (und Silber) als „materialisierte Freiheit“. Zeit daher, den gleichnamigen Artikel an dieser Stelle auch im Internet zu veröffentlichen, der erstmals in der März-Ausgabe 2012 des „eigentümlich frei“ Magazins erschienen war. Ich danke Herausgeber André Lichtschlag für die freundliche Freigabe des Textes anlässlich dieses ersten Todestags von Baader. Hier der Link zum Original-pdf des Artikels; nachfolgend der Artikel im Textformat.

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Roland Baader und das Gold: Materialisierte Freiheit
von Peter Boehringer, Feb. 2012

Roland Baader bezeichnete in seinen Schriften Gold als das natürliche Geld, was es aus unverrückbaren physikalischen, historischen und psychologischen Gründen auch ist. Zwar war das tote Metall für einen Denker wie ihn nie Endziel, aber doch das einzige Mittel, den Leviathan Staat dauerhaft auf Diät zu setzen und so wirkungsvoll seine Macht zu beschränken.

Die enorm hohe gesellschaftliche Bedeutung, die Gold aus dieser völlig richtigen Grundannahme heraus für Baader hatte, lässt sich an vielen Stellen und Fremdzitaten in seinen weitsichtigen Werken ablesen. So zitiert er etwa Hans Sennholz in „Geld, Gold und Gottspieler“: „Die Vorstellung, dass ein wachsendes Geldvolumen wirtschaftlich und gesellschaftlich wohltätig und wünschenswert wäre, ist einer der größten Irrtümer unserer Zeit. Dieser Irrtum hält sich seit Jahrhunderten. Er hat zahllose Währungen ruiniert, unbeschreibliches Leid über die Völker gebracht und gesellschaftliche und politische Umbrüche erzeugt.“

Baader selbst sagt: „Goldgeld ist der einzig wirksame Schutzzaun gegen Ausbeutung und Versklavung. Wichtiger als geschriebene Verfassungen, die gebrochen werden können wie alle auf Papier gedruckte Versprechungen.“ Und: „Das Aufgeben des staatlichen Papiergeldstandards ist eine Frage des Überlebens unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Der Absturz ist programmiert – und mit ihm unsägliches Leid der Völker.“

Schließlich zitiert Baader auch Ferdinand Lips in „Geldsozialismus“: „Das Aufgeben von
Gold als Geld ist der wichtigste oder einzige Grund dafür, warum unsere Welt ein gefährlicher Ort geworden ist. Meiner Meinung nach ist es die größte Tragödie in der Geschichte der Welt
.“

Baaders Letztwerk „Geldsozialismus“ ist in Gänze schlechtem Geld als Ursache der aktuellen Finanzkrise und privatem Goldgeld als Rettungsmittel gewidmet. Das Timing dieser nachdrücklichen Mahnung Baaders in Buchform im Jahr 2010 ist kein Zufall, denn spätestens seit Mai 2010 machen sich nun auch die bürgerlichen Mittelschichten angesichts des „Rettungssozialismus“ (EFSF) zugunsten der Banken Sorgen um unsere Marktwirtschaft, unseren Rechtsstaat und um die Geldwertstabilität.
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Analyse über unser Zwangs-, Kredit- und Zinsgeldsystem

Posted by krisenfrei - 23/12/2012

Eine hervorragende Analyse über unser Zwangs-, Kredit- und Zinsgeldsystem.

Der Autor ist genau wie ich der Meinung, dass die Zentralbanken, die von privaten Geschäftsbanken gesteuert werden, zu verstaatlichen sind und die Ausgabe des Geldes nur von den einzelnen Staaten unter strenger Kontrolle ausgehen darf. Mit dem derzeitigen Zentralbank- und Zinsgeldsystem werden die Staaten zu immer mehr Schulden gezwungen. Die Schulden der Staaten sind die Vermögen der privaten Geldgeber. Ob Deflation oder Inflation, die Hochfinanz profitiert von jeder Wirtschaftslage.

Lesen Sie bitte die interessante Analyse, die deutlich macht, wie die Hochfinanz (Rothschild, Rockefeller …) die Staaten und somit deren Bürger ausplündert. Damit möglichst viele Menschen erfahren sollen, wie sie letztendlich geschröpft werden, verbreiten Sie diesen Artikel so weit es geht.

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Kredit- und Zinssklaverei. Wie der Lebenssaft der Nationen ausgesaugt wird

Die epochale Herausforderung wäre, die Strukturen des globalen Wirtschafts- und Finanzsystems von Grund auf zu verändern, um es insgesamt stabiler zu machen und die Überschüsse des Wohlstands gerechter zu verteilen

von Dr. Georg Chaziteodorou

Den wechselseitigen Austausch von Gütern und Dienstleistungen bezeichnet man als Wirtschaft. Je nachdem, ob lediglich lebensnotwendige, oder auch über den Grundbedarf hinausgehende bloß nützliche oder gar angenehme Güter erzeugt und getauscht werden, spricht man von einer Versorgungs-, Bedarfsdeckungs- oder Subsistenzwirtschaft im ersteren und von einer Erwerbswirtschaft im letzteren Fall. Der tiefgreifende Unterschied zwischen Versorgungswirtschaft und Erwerbswirtschaft liegt darin, dass bei der Versorgungswirtschaft die Befriedigung elementarer Bedürfnisse, bei der Erwerbswirtschaft hingegen die Aneignung, von möglichst viel Geld im Mittelpunkt steht.

Das Geld vom Prinzip her hat als «Tauschmittel» zwischen Konsum und Produktion seine Arbeitsdienstpflicht zu erfüllen. Wenn es sich dieser Pflicht durch die Wucherung nicht erfüllen kann, wozu die institutionelle Zirkulationsgarantie seine Liquidität gehört, hören Inflation und Deflation sowie der Zyklus von Krisen und Konjunkturen im Wirtschaftsprozess überhaupt nicht auf, und der Völkerfrieden, bedingt durch die Ausbeutung, kann nicht gewahrt werden! Die Gerechtigkeit beim Tausch verlangt, dass in allen Verträgen Gleichheit herrscht, d.h. dass gleiche Werte gegeben und empfangen werden. Wo Gleichheit herrscht ist kein Gewinn. Wo es aber Gewinn auf der einen Seite gibt, gibt es auf der an deren Seite ebensoviel Verlust. Das beobachten wir heute besonderes stark bei der EU.

Gewinn bedeutet ursprünglich die Beute im Krieg, welche auch nur auf Kosten anderer gemacht wird. Gewinn oder Profit bedeutet heute im eigentlichen, strengen Sinne des Wortes Beutemachen ohne Krieg. Der angerichtete Verlust bei demjenigen, der die Zinsen zu zahlen hat, bedeutet, dass der Schuldner Mehrarbeit mit wenigem Geld zu leisten hat und seine Früchte gestohlen werden.

Es gibt keine Gaunerei, kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Nach Allen Cary (1) offenbart Carrol Quigley in seinem Buch «Tragedy and Hope», dass «im Verlauf der beiden zurückliegenden Jahrhunderte, als die Menschen überall in der Welt schrittweise ihre politische Unabhängigkeit von den dynastischen Monarchien gewannen, die größten Bankier-Familien Europas und der USA in Wirklichkeit den Trend umkehrten, indem sie durch die Bildung internationaler Finanzkombinate neue Dynastien politischer Kontrolle errichteten» und damit durch die wirtschaftliche Kontrolle über die Industrie und die politische Kontrolle über die Regierungen, die «Kredit- und Zinssklaverei der Nationen für alle Ewigkeiten (?) etablierten, in dem sie  die  Notenbanken (Zentralbanken) in ihren Besitz brachten».

Das von diesen Familien geleitete Wirtschaftssystem des «Raubkapitalismus», wurde erschaffen, um die Nationen dieser Welt mit Hilfe der Dienstleistenden und gut bezahlten Knechte (Plebs), den Regierungen dieser Welt, den Lebenssaft auszusaugen. Die Menschen bis heute, durch die absichtlich fehlende richtige Bildung, überhaupt nicht fragen, auf welche Weise eigentlich die aussergewöhnliche Geldvermehrung der größten Bankier-Familien zustande kommt. Sie wollen überhaupt nicht Wahr haben, dass sie von der internationalen Hochfinanz nach Strich und Faden betrogen und ausgeplündert werden. Sie merken es kaum und nach der neuen Logik sind sie auch total unfähig geworden es zu begreifen. Dabei wäre es so einfach, die fundamentale, unleugbare, durch nichts weg zudiskutierende Unsittlichkeit des Zinsnehmens einzusehen, wenn man im Kopf statt Stroh, Gehirnmasse hätte. Dann hätte man die Fähigkeit, die Möglichkeiten der Hochfinanz, durch betrügerische Operationen großen Stils in Bankensystem, an der Börse und vor allem mittels der Zentralbanken auf Kosten ganzer Nationen unvorstellbar große Gewinne einzustreichen, auch ohne Kenntnis der zahllosen bank- und börsentechnischen Einzelheiten zu verstehen. Hier sind die
manipulativen Grundmuster durchschaubar (2):

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