krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 15. August 2012

Wir verlieren bald ein drittes Mal unsere Souveränität!

Posted by krisenfrei - 15/08/2012

Gastbeitrag von Heiner Hannappel

 Bevor dieses Eurodesaster zu Ende geht, wird Deutschland mit der zur Zeit von der Bundesregierung wie SPD/Grünen betriebenen Politik zum dritten Mal nach zwei verlorenen Kriegen seine Souveränität im anstehenden Schuldenverallgemeinerungskampf verlieren, doch nicht als Letzter in der Eurozone, sondern als Erster, da, bevor überhaupt Verhandlungen zu einem einigen Europa aufgenommen werden können, falls überhaupt noch erwünscht, die deutscher Souveränität in den parlamentarischen Rechten wie dem Haushaltsrecht eliminiert werden muss, um die Schuldenkrise in den Empfängerländern mal wieder temporär mit Milliarden abfedern zu können und das jetzt mit Hilfe der Aktiengesellschaft ESM.

 Dazu ist das Zeitfenster recht klein, oder wird als Druck auf deutsche Regierungspolitiker in perfider Absicht künstlich so klein gehalten.

Man kann sich des Eindruckes nicht entziehen, dass wirklich ernsthafte Verhandlungen zur Einigung der Eurozone inklusive der Aufgabe von Souveränitätsrechten überhaupt nicht mehr von unseren „Freunden“ erwünscht sind.

Erwünscht ist lediglich eine Verschmelzung deutscher Souveränität im Schuldensumpf der Schuldnerstaaten wie denen, welche in Bälde dazu gehören!

Dazu sind alle bereit den Deutschen Papierchen auszustellen, welche später nicht eingehalten oder bis zur Unkenntlichkeit relativiert werden.

Sind denn Spanien-Italien, auch Frankreich so arm, so bedürftig, oder waren diese es je?

Vor den Eurozeiten hatten diese Staaten mit viel höheren Refinanzierungszinsen zu kämpfen, ohne das jemand gleich zu Hilfe kam. Der Markt regelte alles, jeder hatte seinen eigenen Zinssatz zur Refinanzierung. Wäre es doch nur so geblieben.

Deutschland anzuzapfen ohne die eigenen Ressourcen zu bemühen ist ja so bequem, zumal man die Deutschen erfolgreich aufgrund ihrer eigenen Dämlichkeit derart in den Schuldensumpf reingezogen hat, dass sie bei Flucht aus diesem Morast aller Kleider verlustig würden! Der kommende Stripp zieht sich nun länger hin, ist aber nicht weniger peinlich wie folgenschwer.

Ärgerlich für Frankreichs Kalkül, dass Deutschland, obwohl es wegen der Wiedervereinigung die DM aufgeben musste, aufgrund seiner Disziplin heute besser dasteht als jeder andere Staat.

Das darf nicht sein, dass muss geändert werden und zwar schleunigst!

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Revolution – Befreiung zum Recht

Posted by krisenfrei - 15/08/2012

Vortrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider auf dem Wissens-Forum der Wissensmanufaktur über Recht, Politik und Wirtschaft in der Republik.

 

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Karl Marx

Posted by krisenfrei - 15/08/2012

von Michael Winkler (der 394. Pranger)

Karl Marx (15.8.2012)

Falls Sie annehmen, daß ich mich in diesem Text ausgiebig mit der Lehre und dem Wirken des deutschen Juden Karl Marx auseinandersetzen werde, muß ich Sie leider enttäuschen. Dafür wäre eine DDR-Funktionärin wie Angela Merkel viel besser geeignet, die 35 Jahre lang den Marxismus-Leninismus mit der Muttermilch eingesogen, mit Vaters Predigten verinnerlicht und dank der Lehren der Partei auch veräußerlicht hatte. Katechese, Exegese und Apotheose der damaligen Zeit füllen ganze Bücherregale, diese zu lesen würde die nächsten Jahre ausfüllen.

Karl Marx hat in den Fabriken von Friedrich Engels ein paar Beobachtungen angestellt und daraus seine Lehre entwickelt. Und die Herren der DDR haben erklärt, daß diese Lehren richtig seien, weil sie wahr sind. Grundsätzlich hat Herr Marx formuliert, daß ein Unternehmer seine Rohprodukte billiger einkauft, als er sie verkauft, und die Differenz sein Gewinn ist. Bahnbrechend, nicht wahr?

Sie kennen mittlerweile meinen guten Freund Grr-Brumm aus der Steinzeithorde. Der hat ganz ohne Karl Marx gewußt, daß er für einen unbehauenen Stein weniger eintauschen kann als für einen zurechtgeschliffenen Faustkeil. Rohprodukt plus Veredelungsaufwand gleich Verkaufspreis, wenn wir das mit modernen Begriffen ausdrücken wollen.

Herr Marx hat das näher untersucht und festgestellt, daß Rohbaumwolle für einen Schilling und Arbeitslohn für einen weiteren Schilling Tuch für drei Schilling ergeben und daraus geschlossen, daß die Arbeiter einen Schilling zu wenig für ihre Veredelungstätigkeit erhalten. Der zusätzliche Schilling – wir befinden uns in England – landete allerdings nicht als Profit in den Schatztruhen des Fabrikbesitzers, denn von diesem Schilling mußte die Fabrik bezahlt, die Maschinen instand gehalten, die Kohle für die Dampfmaschine gekauft und irgendwelche Abgaben entrichtet werden. Dem Fabrikanten blieben vielleicht nur ein halber oder gar ein Viertel Penny übrig. Diesen Instandhaltungsaufwand sparte man sich in Merkels Arbeiter- und Bauern-Paradies, weshalb die DDR in Teilen ziemlich heruntergewirtschaftet war.

Allerdings, und da hat Karl Marx durchaus recht, wurden die Arbeiter tatsächlich ausgebeutet. Zwischen Sklaven und Arbeitern gibt es einen sehr wichtigen Unterschied: Sklaven sind gebundenes Kapital, für Arbeiter genügt es, den Nutzwert zu entrichten. Die amerikanischen Südstaaten hielten Sklaven, wodurch der Sklavenhalter dafür sorgen mußte, daß es diesen Sklaven gut ging, denn nur, wenn diese gesund und arbeitsfähig blieben, erbrachten sie einen Nutzen. Sklavenkinder, die noch nicht arbeiteten, mußten trotzdem ernährt, bekleidet und versorgt werden, ebenso alte Sklaven, die kaum noch Arbeitsleistung erbrachten. Die amerikanischen Nordstaaten hielten sich statt dessen freie Arbeiter. Wurden die krank, wurden sie gefeuert. Waren sie zu jung, wurden sie nicht eingestellt, wurden sie zu alt, setzte man sie vor die Tür. Gab es keine Arbeit, warf man sie raus, gab es viel Arbeit, heuerte man neue an.

Vor der Industrialisierung waren Handwerksbetriebe üblich, die in gewisser Weise Lebensgemeinschaften bildeten. Die Gesellen lebten im Haus des Meisters, sie gehörten einer Zunft an und wurden vom Meister und ihrer Zunft sozial abgesichert. In den Manufakturen, den Vorläufern der Fabriken, war der soziale Kontakt weniger eng. Für Spezialisten wurde trotzdem gesorgt, der Hilfsarbeiter hingegen war austauschbar. Eine fast moderne Ausbeutungssituation kam zustande, wenn in einer Art Verlagswesen gearbeitet wurde. Die schlesischen Weber sind aus der Literatur bekannt, die Augsburger Barchantweber der Fuggerzeit wurden ähnlich behandelt.

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