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Griechenland: So könnte es kommen!

Posted by krisenfrei - 20/08/2012

Konkursbetrug?

Geschrieben von Heiner

Wie nennt man einen Pleitier, der auf einem riesigen Vermögensberg sitzt?
Man muss nicht fragen, ob die Meldung stimmt, ob Griechenland wirklich auf einem Schatz hockt. Schließlich schrieb der Spiegel bereits 1976: Der griechisch-türkische Konflikt um die Ägäis und ihr Erdöl treibt hart am Rand des Krieges.

Bei der Teilung Zyperns ging es genau um diese Energiequelle: Erdöl und wie wir heute wissen, zusätzlich um Erdgas. Ein riesiges Öl- und Gasfeld liegt in der Ägais zwischen dem türkischen und griechischen Festland.
Der Pleitier Griechenland lässt sich seit 3 Jahren (in der Hauptsache von der Bundesrepublik) alimentieren, obwohl er mit dem Verkauf einer Förderlizenz mit einem Schlag sämtliche Schulden bezahlen könnte.
Da bei dieser Art Schuldentilgung für die Griechen nichts übrig bleiben würde, haben sich die cleveren Hellenen – mit US-amerikanischer Hilfe – besseres einfallen lassen:

Erst kommt die drohende Pleite
dann die Hilfsgelder der EU
dann das Verzögern der versprochenen Reformen
dann weitere Hilfen der EU
dann der Schuldenschnitt
dann werden noch einmal Reformen versprochen, verzögert, ausgesetzt
dann wird ein weiterer Schuldenschnitt fällig
dann tritt man aus dem EURO aus
dann führt man die Drachme ein
dann sind alle Schulden hinfällig
dann wird den Amerikanern die Ölkonzession verkauft
Der neue Aufschwung kann starten.

Um Griechenland sollten wir uns keine Sorgen mehr machen.
Ist erst die Drachme wieder da, werden sich die Hellenen wie Phönix aus der Asche aufschwingen.
Frei von Schulden mit einem riesigen Staatsvermögen.
Gebäutelt die Deutschen.
Blamiert: Merkel und Schäuble.

Der Vertrag für die Förderkonzession soll angeblich 300 Milliarden Euro umfassen. Ausgehandelt wurde er mit Hilfe von Hillary Clinton. Repräsentant der beteiligten US-Firma ist Bill Clinton.
Mit Hilfe der Clintons wurde sogar der Griechisch/Türkische Konflikt beigelegt. Denn auch die Türkei wird nicht leer ausgehen, sie darf das Ägäis-Öl weiterverarbeiten.

Und auch der US-Dollar kommt nicht zu kurz. Durch den Austritt Griechenlands aus dem Währungsverbund und den fälligen Schuldenschnitt werden bei den verbleibenden EURO-Ländern riesige Rettungsmilliarden für Banken und Staatshaushalte fällig, eine Papiergeldlawine, die den EURO bis zur Parität mit dem Dollar abstürzen lassen dürfte. Auf die Weise dürfte sich der Dollar noch einmal zu einem kurzen Höhenflug aufrappeln. Der Preis der Förderkonzession würde auf Dollar-Basis um vieles günstiger. Bitte einen Orden für die Clintons!

Ob sich der schlaue Deal für die Griechen am Ende wirklich auszahlt, wird sich zeigen. Kommt es zum internationalen Währungs-Crash, dann können die Hellenen mit Dollar, Euro oder Drachme gar nichts mehr anfangen – und ihr Erdöl gehört den Amerikanern.

Toll!

Quelle: saarbruecker

 

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ESM – ein «Ermächtigungsgesetz»

Posted by krisenfrei - 20/08/2012

ESM – ein «Ermächtigungsgesetz»

Von Werner Furrer, dipl. Mathematiker und Sachbuch-Autor, Basel

Die Transfer-Zahlungen der EU aus dem «Struktur-», dem «Kohäsions-» und dem «Sozial-Fonds» an die südeuropäischen Länder wirkten wie Drogen, welche die Ausgabensucht solcher Staaten ins Unermessliche steigerten.

Ermuntert durch unselige EU-Gesetze, gewährten die Banken unbesehen Kredite an Staaten, die nach allen Regeln einer seriösen Buchhaltung längst pleite waren.

Nachdem die Banken sich vor einigen Jahren mit gigantischen Abenteuern auf anderen Märkten verspekuliert hatten und selber an den Rand des Abgrunds geraten waren, sollten die Staaten nun direkt neue Kredite beschaffen oder mindestens für diese haften. Streng genommen nur ein Staat – Deutschland.

Konzept ESM

Das Konzept nennt sich ESM, «Europäischer Stabilitäts-Mechanismus», und ist die vergleichsweise gemässigte Variante noch weiter führender Zumutungen, welche die deutsche Kanzlerin Angela Merkel vorläufig abgewehrt hat.

Der Polit-Jargon verschleiert in bekannter Weise die Tatsachen, denn beim ESM handelt es sich um eine Bank mit absoluten Vollmachten, die den Konkurs maroder Staaten durch neues Geld hinauszögert.

Deutschland soll diese Bank finanzieren. Weil der deutsche Staat dieses Geld jedoch auch nicht hat, muss das Land selber Kredite aufnehmen, für die es dann beim dereinst unvermeidlichen Konkurs der extrem verschuldeten Staaten haftet.

Hinter der vom verschleiernden Polit-Jargon manchmal «Rettungs-Schirm» genannten Bezeichnung steckt ein unfreiwillig ironisches Bekenntnis zur Wahrheit. Die Politiker möchten sich damit selber retten; vor der unvermeidlichen Wut des Volkes, welche aufbrechen wird, wenn die Steuerzahler erst einmal herausgefunden haben, wem sie den ganzen Schlamassel zu verdanken haben.

Von solchen «Schirmen» gibt es inzwischen eine unübersichtliche Anzahl, u.a. einen für spanische Banken, die sich mit Spekulationen verzockt haben.

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