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Archive for 25. August 2012

Amerikas Abstieg in die Armut

Posted by krisenfrei - 25/08/2012

Paul Craig Roberts

 Wirtschaftlich, sozial, politisch, rechtlich, verfassungsmäßig und im Umweltbereich sind die Vereinigten Staaten von Amerika zusammengebrochen. Das Land, das heute existiert, ist nicht einmal mehr ein Abklatsch des Landes, in das ich geboren worden bin. In diesem Artikel werde ich auf Amerikas wirtschaftlichen Zusammenbruch eingehen. In später folgenden Artikeln werde ich weitere Aspekte des Zusammenbruchs Amerikas behandeln.

Wirtschaftlich ist Amerika in die Armut abgestiegen. Peter Edelmann sagt: „Schlecht bezahlte Arbeit ist allgemein verbreitet.“ Im heutigen Amerika der „Freiheit und Demokratie“ ist ein Viertel der Werktätigen an Arbeitsplätzen beschäftigt, an denen sie weniger als $22.000 verdienen, die Armutsgrenze einer vierköpfigen Familie. Einige dieser schlecht bezahlten Personen sind junge Collegeabgänger mit Schulden aus Studienkrediten, welche gemeinsam mit drei oder vier weiteren, die sich in der selben desperaten Situation befinden, die Wohnung teilen. Weitere solche Menschen sind Alleinerzieher, nur mehr ein medizinisches Problem oder den Verlust des Arbeitsplatzes weit von der Obdachlosigkeit entfernt.

Andere haben vielleicht die Universität mit dem Doktortitel abgeschlossen und unterrichten als außerordentliche Professoren für $10.000 im Jahr oder weniger. Bildung wird noch immer als ein Weg aus der Armut propagiert, ist aber zunehmend ein Weg in die Armut oder in den Militärdienst. 

Edelmann, der diese Themen untersucht, berichtet, dass 20,5 Millionen Amerkaner über Einkommen von weniger als $9.500 im Jahr verfügen, was der halben Armutsgrenze einer dreiköpfigen Familie entspricht.

Für sechs Millionen Amerikaner besteht das einzige Einkommen in Lebensmittelmarken. Das heißt, dass sechs Millionen Amerikaner auf der Straße oder unter Brücken oder bei Verwandten oder Freunden leben. Hartherzige Republikaner schimpfen noch immer über die Sozialhilfe, aber Edelmann sagt, dass „die Sozialhilfe so gut wie abgeschafft ist.“

Meiner Meinung als Wirtschaftswissenschafter nach ist die offizielle Armutsgrenze schon lange überholt. Dass drei Menschen mit $19.000 im Jahr auskommen können, ist weit hergeholt. Bedenkt man die Kosten für Miete, Strom, Wasser, Brot und Fast Food, kann ein Mensch in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht mit $6.333,33 im Jahr auskommen. Das geht vielleicht in Thailand, bis der Dollar zusammenkracht, aber nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika.

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Eine geordnete Insolvenz Griechenlands hatten wir schon …

Posted by krisenfrei - 25/08/2012

Eine geordnete Insolvenz Griechenlands hatten wir schon – Jetzt gibt es noch einen Asmussen II

Bisher hat die EZB 211 Mrd. an Staatsanleihen gekauft, wobei deren Zusammensetzung geheim gehalten wird..
Draghi sagte am 2. August, Arbeitsgruppen der EZB würden “in den kommenden Wochen” ein Kaufprogramm ausarbeiten. Es ist also ganz klar, dass die EZB den Paradigmenwechsel intern schon vollzogen hatte bis Asmussen nach vorn geschickt wurde (Krisenthema im Focus vom 20.08. 2012). Nach Insiderinformationen, will die EZB noch auf Karlsruhe warten, steht aber dann insofern erst recht in den Startlöchern.

Was bislang in den Medien nicht zu lesen war, ist die Tatsache, dass Griechenland im Rahmen des ersten Schuldenschnitts eine geordnete Insolvenz durchlaufen hat. Obwohl der Schuldenschnitt in den Verhandlungen mit den Gläubigerbanken samt der Regiestrierung aller betroffefen Wertpapiere (Werpapierkennummern) und die nachfolgenden Tauschaktionen in teils neue Anleihen wochenlang die Medien beherrschte, wurde das Unwort Insolvenz nicht beim Namen genannt. Nun, würde Peter Zwegat bei einem Privaten so umschulden, und das tut er denn ja auch, handelt es sich ganz klar um eine Insolvenz. Wieso meidet man dann in den Medien den Begriff, wie der Teufel das Weihwasser? Nun, die Umtauschaktion war wohl eine „buchhalterische Anpassung“ und mehr auch nicht. Das europäische Volk wird einfach nicht von den Tatsachen unterrichtet, und daran sind die Medien schuld.

Und wenn jetzt die EZB ihre Aufkaufpläne ausarbeitet, ist das auch nichts anderes als eine Insolvenz abzuwickeln. Die größten Schuldnerländer sind faktisch pleite und müssten eigentlich zum privaten Invovenzrecht analog die Insolvenz freiwillig melden, bevor die letztlich eintreten wird. Jedes Schuldnerland weiß sehr genau, wann das Geld ausgeht. Wir verweisen auf die anstehenden Prolongationen (Tageskommentar 24.08.) Und man muss einmal die Sanktionen vergleichen, die in USA z.B. die SEC verhängt, wenn relevante Unternehmensmeldungen oder in Deutschland ad-hoc-Meldungen zu spät veröffentlicht werden.

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