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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 14. August 2012

Zwangsabgabe für alle?

Posted by krisenfrei - 14/08/2012

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Zwangsabgabe für alle?

Die Informationen, die die Rechercheure vom Kopp-Verlag durch ein „Leck“ im Finanzministerium erhalten haben, sind schon recht detailliert. “Ich weiß unmittelbar aus dem Finanzministerium, dass dort Zwangsanleihen ganz konkret geprüft und vorbereitet werden”, so Frau von Storch. Was geschehen soll, wenn der Bürger nicht über so viele Geldmittel verfügt, hat sie auch erfahren: “Wer das Geld nicht bar hat, der bekommt es von der Bank – und eine Hypothek auf seine Immobilie.”

Es ist gut möglich, dass so etwas tatsächlich konkret überlegt wird. Der Staat braucht dringend Geld. Die wohlsituierte obere Mittelschicht dabei ins Visier zu nehmen, liegt nahe. Das ist die Bevölkerungsschicht, die über beachtliche Rücklagen verfügt, staatsgläubig ist und kaum zur Gegenwehr fähig ist. Diese meist älteren, gesetzestreuen Bürger wagen es nicht, ihr Vermögen zu verstecken oder ins Ausland zu bringen, wandern nicht einfach aus und rebellieren nicht auf der Straße. Solidarität mit ihnen gibt es auch nicht, denn auf den Neid und die heimliche Genugtuung der großen, unvermögenden Mehrheit ist Verlass. Dazu lanciert man noch entsprechende Medienkampagnen, und schon stimmen alle zu, dass die „reichen Geldsäcke“ endlich mal zu Kasse gebeten werden. Selbstverständlich haben die wirklich Reichen ihre großen Vermögen mithilfe ausgefuchster Anwälte und Berater schon längst vor jedem Zugriff in Sicherheit gebracht.

Eine Vermögensabgabe für alle Bürger erscheint dagegen sehr unwahrscheinlich.

Zum Ersten steht im nächsten Jahr die Bundestagswahl an. Sollte die Regierung tatsächlich eine Volksenteignung von 10 % betreiben, wird sie abgewählt. Wenn diese Vermögensabgabe als Überraschungscoup für nach der Wahl 2013 geplant war, ist das offenbar gründlich schief gegangen.

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Steht ein Anstieg der Edelmetallpreise vor der Tür ?

Posted by krisenfrei - 14/08/2012

Marktkommentar vom 14.08.2012 – Orientierung (deutsche-edelmetallkasse)

Die Art und Weise der während der letzten Monate durch das Bankkartell mit allen Mitteln herbeigeführten Preiseinbrüche bei Gold und Silber nimmt immer groteskere Züge an – so wurden etwa nachweislich mit Hilfe von Hochfrequenzcomputern in umsatzschwachen Börsezeiten innerhalb von Millisekunden große Mengen an Papiergold und Silber verkauft – und wird langsam aber sicher zur Aufdeckung der seit vielen Jahren von der Öffentlichkeit versteckt gebliebenen kriminellen Aktivitäten verschiedener Großbanken im Bereich der Gold- und Silberpreismanipulation führen.

Da die zur Deckung der stark ansteigenden physischen Nachfrage erforderliche Auslieferung von Edelmetallen immer schwieriger wird, ist die illegale Aneignung fremder Edelmetallbestände durch Großbanken angeblich immer mehr an der Tagesordnung: „Heute vom Mainstream noch als unglaubwürdig angesehene Quellen berichten von der betrügerischen Entleerung der in den größten Gold- und Silber-ETF`s für gutgläubige Investoren verwahrten Gold- und Silberbestände, von der gewaltsamen Aneignung der Goldbestände der in den letzten Jahren von Bürgerkriegen heimgesuchten nordafrikanischen und vorderasiatischen Staaten und über die Tatsache, dass das westliche Bankkartell die von Staaten und Privaten gutgläubig in ihrem Bereich verwahrten Goldbestände in einem Ausmaß von gesamt mindestens 40.000 Tonnen(!) verkauft, verleast oder auf andere Weise zur Preisdrückung verwendet hat.“

Es wird berichtet, dass bei jedem Preisrückgang vor allem asiatische Käufer am physischen Edelmetallmarkt auftauchen und jede zur Verfügung stehende Menge an Gold und Silber aufkaufen. Während der letzten Wochen ist festzustellen, dass diese Käufer, die angeblich über unbegrenzte Geldmittel verfügen (China), die Preisgrenze ihrer Kauforder sukzessive nach oben verlegt haben ($ 1.550,-, $ 1.575,-, $ 1.600,-) und somit jeden Versuch einer Manipulation der Preise unter diese Grenze zunichte machen.

Diese und andere aktuellen Entwicklungen – insbesondere die bereits angelaufenen und bald zu erwartenden verstärkten Papiergeldschöpfungsmaßnahmen der wichtigsten Notenbanken, lassen keine Zweifel daran, dass ein großer Anstieg der Edelmetallpreise vor der Türe steht.

Ein kurzfristiger Einbruch der Edelmetallpreise – vor dem großen Anstieg – kann selbstverständlich nie ausgeschlossen werden. Die in der letzten Zeit festzustellende Bekanntgabe erhöhter Preisziele für Gold und Silber durch die üblich verdächtigen Großbanken, womit sie insbesondere versuchen die Gier von Spekulanten auszunutzen, welche beim unerwarteten Preiseinbruch panisch ihre nach Bekanntgabe der Preisziele gekauften Papiergold- und Silberkontrakte mit Verlust verkaufen, erhöht auf jeden Fall die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer solchen Preisentwicklung.

© TAURUS-Edelmetall-Gruppe

 

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Ist Deutschland noch ein Rechtsstaat

Posted by krisenfrei - 14/08/2012

Vielen Dank an René Schneider für die Genehmigung zur Veröffentlichung des folgenden Artikels.

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Ist Deutschland noch ein Rechtsstaat

Das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen, der Internationale Gerichtshof (IGH), soll entscheiden

Merkel-Deutschland, quo vadis?

zf. Bei den Amerikanern ist die Welt sich gewohnt, dass sie mit der einen Hand ködern und mit der andern zuschlagen können. Dass Deutschland sich neuerdings auch in dieser Richtung «beraten» lässt, ist eher neu. Wenn jetzt bereits zwei Bundesländer eine eigene «Aussenpolitik» gegen die Schweiz betreiben und sich um die parallel laufenden Verhandlungen der Bundesregierung foutieren dürfen, dann ist «etwas faul im Staate Dänemark». Und wenn die «Tagesthemen» vom 9.8. um 22.15 Uhr ins gleiche Horn blasen und glauben, die Schweizer Bevölkerung «belehren» zu dürfen, dann schätzen sie die Lage falsch ein.
Den Sonderweg des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans nur als «Profilierungssucht» zu erklären, ist sicherlich zu kurz gegriffen, gehört er doch zu Steinbrücks Kavallerie. «Walter-Borjans ist ein Polit-Profi. In den neunziger Jahren war der Vater von vier Kindern eine Zeitlang Regierungssprecher von Johannes Rau. Später hat er in der von Peer Steinbrück geführten rot-grünen Regierungskoalition den Posten des Staatssekretärs für Wirtschaft und Arbeit bekleidet. Man erinnere sich, es war Steinbrück, der später als Bundesfinanzminister die berühmte Kavallerie in das Steuerparadies Schweiz schicken wollte.» («Frankfurter Allgemeine Zeitung» vom 11. August)
Merkel-Deutschland ist keine schizophrene Persönlichkeit: Die linke Hand weiss, was die rechte tut – und der Kopf weiss beides. Wer im krisengeschüttelten Europa den Platz als führendes Land beanspruchen will, der muss sich als Rechtsstaat benehmen. Andernfalls muss der IGH in Den Haag die Sache klären.

Offener Brief
An Frau Nationalrätin Doris Fiala
Stockerhof Dreikönigstrasse 31
8002 Zürich
Schweiz
René Schneider
Seminare Breul 16
48143 Münster
19. Juli 2012 – Az. 25386

OFFENER BRIEF

zur Staatsklage «Schweiz vs. Deutschland» vor dem IGH in Den Haag

Sehr verehrte Frau Nationalrätin Fiala!

Ich habe die Ehre, Ihnen folgendes mitzuteilen:
Schon im Jahr 2010, als die Schweiz zum ersten Mal das Opfer eines verbrecherischen Paktes zwischen kriminellen Datendieben und den nicht weniger kriminellen Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen wurde, haben Sie im Schweizer Parlament eine Interpellation eingebracht und eine Staatsklage der Schweiz gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) der Vereinten Nationen in Den Haag angeregt:
«Ist der Bundesrat bereit, innert drei Monaten wegen Entgegennahme und Prüfung von illegal erlangten Schweizer Bankkundendaten beim Internationalen Gerichtshof (IGH) Klage gegen Deutschland einzureichen? Ist er gewillt, damit einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit Interessenkonflikte auch im 21. Jahrhundert mit Völkerrecht statt staatlichem Faustrecht gelöst werden?»

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Geldschwemme und Schuldenvergemeinschaftung in der Eurozone

Posted by krisenfrei - 14/08/2012

Von Ansgar Belke

Gemeinsam ist nicht immer stärker – Risiken in der Eurozone strukturell ungleich verteilt

Ideen einer Vergemeinschaftung von Staatsschulden in der Eurozone erfreuen sich zur Zeit einer hohen Popularität. Die von den Befürwortern vertretene Sichtweise, dass die Länder, die heute schwach sind, morgen stark sein werden und umgekehrt, wird aber nicht durch die die makroökonomische Evidenz gedeckt. Dies liegt nicht nur an den innerhalb der Eurozone seit langem divergierenden Trends der Governance-Indikatoren wie der Qualität des Regierungshandelns und der Rechtsdurchsetzung. Auch haben sich bei der Arbeitsmarkt-Performance, dem Wirtschaftswachstum und dem Leistungsbilanzsaldo zwischen den Euroländern strukturell und lang andauernde Unterschiede etabliert – Griechenland, aber auch einige andere südliche Länder befinden sich in der Schlussgruppe, die noch AAA-bewerteten Länder in der stärksten Kohorte. Insgesamt gesehen ist die Verteilung der makroökonomischen Risiken in der Eurozone so deutlich ungleich (statistisch gesprochen: schief), dass ein effizientes Verfahren der Schuldenvergemeinschaftung zu einem überaus anspruchsvollen Unterfangen wird.

Das Hauptproblem der gegenwärtigen Eurokrise kann auch gar nicht primär durch eine Vergemeinschaftung der Schulden gelöst werden. Denn der Kern des Problems ist der durch wichtige Fundamentaldaten wie zum Beispiel die sinkende Wettbewerbsfähigkeit und die immer schlechter werdende Political Governance begründete längerfristige Investorenstreik gegenüber den südlichen Euroländern. Angesichts dieses Versiegens der grenzüberschreitenden Kapitalflüsse geht für einige südliche Euro-Mitglieder per Definition kein Weg daran vorbei, ihr Leistungsbilanzdefizit zu schließen. Hierzu müssen sie kurzfristig ihren privaten und staatlichen Konsum reduzieren. Spanien muss dem Beispiel Irlands folgen und seine Bauinvestitionen endlich stark drosseln. Keineswegs bedingt dies aber einen expansiveren Kurs der europäischen Geldpolitik. Längerfristig lässt es sich nicht vermeiden, dass diese Staaten ihre Ressourcen durch niedrigere Löhne und Strukturreformen in den Exportsektor lenken.

Zugegeben: für die Tiefe der gegenwärtigen Rezession im Süden der Eurozone sind die Finanzmarktbedingungen entscheidend. Aber hier verrichtet die EZB mangels anderer Lösungen schon länger ihren Job. Da dies aber nur kurzfristig zur Vermeidung von Vertrauenskrisen Sinn macht, ist vor dem Hintergrund des Versiegens der externen Finanzierung eine fiskalpolitische Anpassung in der Euro-Peripherie unausweichlich. Politische Führung beinhaltet also unbedingt auch eine Verringerung des öffentlichen Schuldenstandes. Sie sollte sich auf eine Minimierung der  Kosten der außenwirtschaftlichen Anpassung und des hiermit kurzfristig verbundenen Output-Verlustes konzentrieren und eben nicht primär auf eine Schuldenvergemeinschaftung aus sein.

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