krisenfrei

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Archive for 24. August 2012

Über die „Euro-Zauberlehrlinge“

Posted by krisenfrei - 24/08/2012

Das Bailout-Verbot ist in den Euro-Verträgen unvollkommen geregelt

Beitrag von Eckhard Behrens

Charles B. Blankart hat in der FAZ vom 13. August 2012 mit dem Titel “Die Euro-Zauberlehrlinge” einen ordnungspolitisch ausgezeichneten Beitrag geschrieben, an den man gut anknüpfen kann. Sie finden seinen Beitrag unter

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-die-euro-zauberlehrlinge-11853410.html

oder kurz: http://tinyurl.com/c8vznyc

Ich gehe nur auf die fehlende Insolvenzordnung ein und verbreite mich nicht zu den weiteren Schritten des SffO-Positionspapiers zur Griechenlandkrise, weil das den Rahmen sprengen würde; siehe dazu http://www.sffo.de/SFFO_Hellas_3-fach_aus-der-Krise.pdf .

Dass in letzter Zeit so viele lesenswerte Beiträge – insbesondere zu verfassungsrechtlichen Fragen – erscheinen, lässt hoffen, dass es doch bald einen Durchbruch geben wird zu tragfähigen Zukunftsperspektiven für den Euro-Raum. Vorerst dominieren die Fehleranalysen. Wirklich umsetzbare Zukunftsentwürfe sind noch die Ausnahme – z.B. zum Thema Parallelwährung oder zur europäischen Bankenaufsicht nach dem Subsidiaritätsprinzip. – Soviel zur Vorbemerkung; nun zur Ergängzung von Blankarts ordnungspolitischem Beitrag.

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Blankart entlässt seine Leser nach einer sehr hilfreichen ordnungspolitischen Diagnose in die Ratlosigkeit. Zum Panikwochenende im Mai 2010 konnte es nur wegen der Unvollkommenheit des Maastricht-Vertrages kommen. Die Einhaltung des Bailout-Verbots hätte eine oder mehrere Staaten-Insolvenzen zur Folge gehabt. Dafür fehlen im Euro-Recht aber nach wie vor Regeln, die allen Beteiligten Sicherheit hinsichtlich des Verfahrens geben. Eine ungeregelte Insolvenz ist ein Horrortrip. Daher wurde versucht, mit Improvisationen die Insolvenz abzuwenden.

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Der Euro bleibt, Deutschland zahlt, Gold- und Silberaktien kommen

Posted by krisenfrei - 24/08/2012

Der Euro bleibt, Deutschland zahlt, Gold- und Silberaktien kommen

 von Manfred Gburek

Anlegern stehen extrem spannende Wochen bevor. Denn zum einen müssen Europas Politiker endlich Erfolge ihrer intensiven Verhandlungen zur Euro-Rettung nachweisen. Zum anderen wartet alle Welt darauf, was wohl Zentralbanker bei ihrem Treffen vom 30. August bis 1. September in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming austüfteln werden. Eines steht jedenfalls fest: Die Zeit ist reif für Entscheidungen, und die werden alles beeinflussen, was mit Geld zu tun hat, von der Geldpolitik der Zentralbanken über die Fiskalpolitik der führenden Wirtschaftsblöcke bis zu den Wertpapier-, Devisen-, Edelmetall- und Rohstoffmärkten.

In Sachen Q 3 (Abkürzung für das dritte Quantitative Easing = zusätzliches Anwerfen der US-Notenpresse) wird nur noch über die Modalitäten diskutiert. Der Befreiungsschlag in der Eurozone muss erst noch kommen. Das Problem hier: 17 Länder, die sich untereinander nicht einigen können, sind zu politischen Entscheidungen gezwungen, während ein Großteil der Entscheidungsgewalt sich längst auf die Europäische Zentralbank verlagert hat. Um die zu erwartende Lösung gleich vorwegzunehmen: Der Euro bleibt bestehen, egal ob mit oder ohne Griechenland. Deutschland wird den mit Abstand größten Teil der Lasten stemmen. Bräche die Eurozone auseinander, hätte das katastrophale Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Die Geldentwertung wird fortschreiten. Anleihen haben ihre beste Zeit hinter sich, Edelmetalle und Aktien noch vor sich.

Das alles ist für Sie in der Gesamtbetrachtung sicher nicht neu. Es gibt indes einige besonders interessante neue Aspekte, aufgeschnappt in einem kleinen Kreis am vergangenen Donnerstag im Nobelhotel Frankfurter Hof. Referenten: Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, unter anderem als Sachverständiger beim Bundesverfassungsgericht zuständig für die Verfassungsbeschwerden in puncto Rettungsschirm ESM, außerdem Tobias Schmidt, Vorstandssprecher, und Axel D. Angermann, Mitglied der Geschäftsleitung von Feri EuroRating Services.

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Treuhandverbrechen: Schon alles vergessen?

Posted by krisenfrei - 24/08/2012

Die Ostdeutschen zahlten die Reparationen, stärkten mit Fachkräften die Personaldecke, exportierten zu Dumpingpreisen Waren, die die Versandhauskataloge im Westen füllten.

Nach 1990 wurde das DDR-Volksvermögen vom Westen geplündert, es war die größte Industriedemontage in der Geschichte der Menschheit und kein Volk auf Erden wurde so enteignet wie das Ostdeutsche, da 95% des Treuhandvermögens jetzt im West- Besitz ist.

Aus 600 Milliarden Treuhandvermögen wurde am Ende eine Schreckensbilanz von minus 237 Milliarden D-Mark. Eine selbsttragende Wirtschaft ist in Ostdeutschland nicht mehr möglich, es werden immer große Transferzahlungen von West nach Ost notwendig sein, woran die BRD langsam ausblutet.

Die Treuhand nach dem Zerfall der DDR hatte den größten wirtschaftskriminalistischen Betrug in Deutschland zu verantworten und die Menschen wurden einfach nur verkauft. Wann werden die Treuhandverbrecher endlich vor Gericht gestellt?

Der Westen schuldet dem Osten mehr als 5 Billionen Euro, um diese Schuld abzutragen , müssten jährlich 25 bis 30 Milliarden Euro nach Ostdeutschland transferiert werden. Und das 150 Jahre lang…


 

Filmhinweis:
DER GOLDRAUSCH, ab 30.8.12 im Kino
„Vier kurze Jahre nur gab es die Treuhand, dann wurde sie erfolgreich mit einem Verlust von 200 Milliarden Mark geschlossen. Der Dokumentarfilm ist ein differenziertes Porträt dieser Anstalt und zeichnet doch ein Bild, das viele immer schon hatten. Leider stimmt es nicht. Es ist schlimmer.“
Trailer:

 

Es befinden sich noch jede Menge Videos bei YouTube zum Treuhandverbrechen.
Unsere Politiker schaffen es doch immer wieder, dass das Geld (Vermögen) nur in eine Richtung fließt – von unten nach oben. Muss wohl irgendwie an der Mentalität dieser korrupten Kreaturen liegen.

 

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Spanien steht vor einer sozialen Explosion

Posted by krisenfrei - 24/08/2012

Spanien bewegt sich immer mehr auf eine soziale Explosion im September zu, wenn die neuen Sparmaßnahmen der Regierung in Kraft treten.

Der landesweite Koordinator der Koalition der Vereinigten Linken (IU) hat angekündigt, daß die IU eine Rettungsaktion der EU ablehnt und statt dessen eine Überprüfung der Schulden fordert, um zu klären, welche Schulden legitim sind und welche nicht. Vorher hatten andere führende IU-Vertreter bereits erklärt, wenn es nur die Wahl zwischen mehr Sparpolitik und einem Ausstieg aus dem Euro gebe, sollte Spanien lieber den Euro aufgeben. In den Meinungsumfragen steigen die Werte für die IU.

Der IU-Koordinator und Parlamentsabgeordnete Cayo Lara sagte am 16. August, die IU sei dagegen, daß Spanien EU-Hilfen beantragt, denn dies brächte nur „mehr Verelendung, mehr Arbeitslosigkeit und mehr Leiden für die Menschen“. Warum solle Spanien um Hilfen bitten, wenn der Grund dafür in den Aktivitäten der Spekulanten liegt? Staatsschulden und Zinsen sollten zwar weiter gezahlt werden, aber man müsse durch eine Bilanzprüfung entscheiden, welcher Teil der Schulden illegitim ist, um dann deren Zinsen neu zu verhandeln. „Wir wollen eine Neuverhandlung, weil ein Teil der Schulden illegitim ist. Illegitim, weil die Europäische Zentralbank – also unsere Bank – sich weigert, der Regierung Mittel zu Verfügung zu stellen, um die Schulden zu bezahlen, diese aber den Banken zu 1% oder 0,75% gibt, damit sie spekulieren und die Schulden des Landes kaufen können, womit sie ein sehr gutes Geschäft machen.“

Die meisten neuen Sparmaßnahmen, die die Regierung im Gegenzug für das 100 Mrd.€-Bankenrettungspaket der EU vom Juni beschlossen hat, treten am 1. September in Kraft. Sie reichen von teilweise horrenden Erhöhungen der Mehrwertsteuer bis hin zur Streichung fast aller kostenlosen Krankenversorgung für nicht dokumentierte („illegale“) Immigranten. Die Ärzteschaft ist außer sich darüber, und mehr als 1300 Hausärzte haben sich in einem Protesteid verpflichtet, trotzdem alle Patienten zu behandeln. Mitarbeiter des Gesundheitswesens wollen am 31. August und 1. September zusammen mit Immigrantenorganisationen Protestkundgebungen veranstalten. Fünf autonome Regionen – Katalonien, Andalusien, Baskenland, Asturien und Valencia – haben angekündigt, diese neue Vorschrift nicht anzuwenden.

Wegen des massiven Widerstands hat die Regierung diese Woche angekündigt, die am 1. September auslaufenden Hilfen für Langzeitarbeitslose von 400 € im Monat doch weiterzuzahlen und für Ehepaare mit zwei Kindern oder anderen abhängigen Angehörigen auf 450 € zu erhöhen. Wie Vizepräsidentin Soraya Saenz de Santamaria kurz darauf erklärte, soll die Erhöhung aber dadurch finanziert werden, daß weniger Personen Hilfen erhalten, indem man strengere Kriterien anwendet!

Statt mörderischer Sparpolitik und Bankenrettung gibt es eine andere Lösung – ein Leben nach dem Euro: Lesen Sie dazu das „Wirtschaftswunder für Südeuropa, den Mittelmeerraum und Afrika“ auf unserer Webseite !

Quelle: bueso

 

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