krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 13. August 2012

Ein Geldzyklus geht zu Ende

Posted by krisenfrei - 13/08/2012

Danke an Daniel M. für die Zusendung dieses sehr guten Artikels, der vor gut einem Jahr veröffentlicht wurde und heute aktueller denn je und m.E. absolut lesenswert ist.

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Ein Geldzyklus geht zu Ende

Geld steht im Mittelpunkt unseres Lebens. Wir leben im Monetarismus. Dazu sollten wir uns bekennen. Es ist das derzeitige System, in dem wir alle leben. Da gibt es keinen Ausstieg. Warum auch? Geld ist eine der großartigsten Erfindungen der Menschheit. Es ist das ideale Ausgleichsmedium zwischen Geben und Nehmen und hat, wie Raimund Dietz in seinem jüngsten Buch genial darstellt, eine Entwicklung von so etwas wie Gesellschaft erst ermöglicht.

Nicht das Geld an sich ist also zu verdammen, wenn etwas schief läuft, aber sehr wohl die Spielregeln, nach denen es erzeugt und in Umlauf gebracht wird. Diese Regeln sind Ursprung dessen, was wir regelmäßig als Krise erleben. Unser Geld entsteht durch verzinsten Kredit und verschwindet dementsprechend wieder bei Tilgung des Kredits. Um aber auch die Zinsen bezahlen zu können, müssen diese erst in Umlauf gebracht werden. Richtig! Durch zusätzlichen Kredit. Manche meinen ja, dass sich die Zinsen (und Gewinne) aus dem Mehrwert ergeben. Der Mehrwert mag ja entstanden sein, um ihn jedoch in Geld einstreifen zu können, muss dieses überhaupt erst vorhanden sein, weil Geld eben nicht durch Arbeit, sondern nur durch Kredit entsteht.

Der Tilgungsversuch einer verzinsten Geldschuld kann daher gar nicht anders erfolgen, als durch fortlaufende Ausweitung der Verschuldung. Wer sich dabei verschuldet, ob der Staat oder Private, ist einerlei. Daraus folgt schlüssig, dass all unsere Wirtschaftsaktivitäten darauf ausgerichtet sind, um die niemals geschaffenen und daher nicht vorhandenen Zinsen zu rivalisieren – wir nennen es „Wettbewerb“ – und unsere Schulden auf andere Schultern in immer höherem Ausmaß zu übertragen. Das ist der eigentliche Kern des Kapitalismus. Dass dieses System nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist und auch keinen besonnenen Umgang mit natürlichen Ressourcen nahe legt, braucht wohl nicht näher erwähnt zu werden. Was zählt, ist die Geldmehrung. Um jeden Preis. Und was keinen Preis hat, gilt ohnehin als wertlos.

Ein derartiges System muss zwangsläufig regelmäßig zusammenbrechen. Immer dann, wenn Wille und gewinnbringende Möglichkeiten für eine weitere Verschuldung fehlen. Dann sprechen wir von Überschuldung und von Schuldenkrise, dabei heißt es nur, dass die bis dahin akkumulierten Zinsforderungen mangels Neuverschuldung nicht mehr bedient werden können. An der Tilgung der Grundschuld besteht ohnehin kein Interesse, weil damit ja auch das Geld verschwinden würde und wer will das schon? Peinlich nur, dass auch die Zinsforderungen als Aktiva in den Bilanzen stehen, wie Geld behandelt, dabei aber plötzlich uneinbringlich werden. Es gibt sie ganz einfach nicht, weil sie auch niemals geschaffen wurden.

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Werden wir wieder menschlicher!

Posted by krisenfrei - 13/08/2012

Neugier statt Geldgier! Die Kreativität des Menschen wird siegen!

Von Helga Zepp-LaRouche

Die bahnbrechende Landung des Mars-Rovers „Curiosity“ (zu deutsch „Neugierde“) hat weltweit eine Welle von Begeisterung und Kulturoptimismus ausgelöst, wie man sie seit den Zeiten des Apollo-Programms und der Landung des Menschen auf dem Mond vor 43 Jahren nicht mehr beobachten konnte. Auch wenn damit die akute Weltkriegsgefahr, die vom Nahen und Mittleren Osten ausgeht, ebenso wenig gebannt ist wie die drohende Gefahr eines Kollapses des Euros und des gesamten transatlantischen Finanzsystems, so liegt doch in diesem phantastischen Zeugnis menschlicher Erfindungs- und Ingenieurskunst die Hoffnung, daß die Menschheit in der Lage sein wird, Lösungen für diese existentiellen Probleme auf einer höheren Ebene der Vernunft zu finden. Und nicht zuletzt ist damit der Anfang vom Ende des grünen Irrwegs eingeläutet!

In der Tat findet derzeit eine Art ideologischer Nahkampf zwischen zwei fundamental entgegengesetzten Tendenzen statt: zwischen den Kräften, die die Lösung für die zivilisatorische Krise, in der wir uns befinden, in einer Rückkehr zu wissenschaftlichem und technologischen Fortschritt, zur produktiven Realwirtschaft, zum Gemeinwohl, zum souveränen Nationalstaat und zu klassischen Ideen in Wissenschaft und Kunst sehen, und denjenigen, die am System der maximalen Gier und Profitmaximierung, der Spekulation, den Privilegien der Machtelite, den imperialen supranationalen Strukturen und dem Vergnügen im Hier und Jetzt festhalten wollen.

Während es Aktivisten der LaRouche-Bewegung in der vorletzten Woche in Washington gelungen war, den Anstoß zu einer Abstimmung zu geben, daß der amerikanische Kongreß wegen der gleichzeitigen akuten Krisen nicht in die Sommerpause ging, hat nach Auskunft informierter Quellen am vergangenen Wochenende die Obama-Administration zu einem Schwindel gegriffen, um diese Abstimmung wieder rückgängig zu machen und den Kongreß doch noch in die Sommerpause zu entlassen. Laut dieser Quellen will das Weiße Haus im August freie Hand für eine Militärintervention gegen Syrien haben, um dort eine sogenannte Flugverbotszone einzurichten. Außenministerin Hillary Clinton erwähnte die Option einer solchen Flugverbotszone nach ihrem Treffen mit dem türkischen Außenminister in Ankara ebenso wie der Homeland-Security-Berater John Brennan am 8. August.

Die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien bedeutete die Ausschaltung der syrischen Luftabwehr, der Radaranlagen und eines Teils der syrischen Luftwaffe – also Krieg und aller Wahrscheinlichkeit die totale Konfrontation mit Rußland und China.

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US-Wahl: Die Oligarchen werden gewinnen !

Posted by krisenfrei - 13/08/2012

Die kommende Wahl: Folgenschwere Ergebnisse auf der Basis von Nicht-Themen 

Paul Craig Roberts

Die Wahl der nächsten Präsidentenmarionette der „einzigen Supermacht der Welt“ wird in etwa zweieinhalb Monaten stattfinden, und was sind die Themen der Wahlkampagne? Sie sind es nicht einmal wert, genannt zu werden.

Romney wird seine Steuerrückzahlungen nicht herausrücken ungeachtet dessen, dass das üblich ist und erwartete wird. Entweder ist das eine Strategie, um die Demokraten zu verlocken, im Wahlkampf damit aufzugeigen, dass Romney ein Megareicher ist, der keine Steuern bezahlt, nur um dann zu veröffentlichen, welch enormen Steuern bezahlt wurden, oder Romneys Steuerrückzahlungen vertragen nicht das Licht der Öffentlichkeit für einen Kandidaten, der niedrigere Steuern für die Reichen befürwortet. 

Was sind Romneys Themen? Der Kandidat sagt, seine erste Amtshandlung werde die Abschaffung von Obamacare sein, eines Programms, das Romney selbst zuerst als Governor von Massachusetts eingeführt hat. Das wird Romney politische Spenden seitens der Versicherungswirtschaft kosten, welche dankbar ist für die 50 Millionen neuen privaten Versicherungspolizzen, die Obamacare – erstellt nicht von Obama, sondern von den privaten Versicherungsgesellschaften – auf Kosten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Ein Sozialversicherungssystem, wie es andere Länder des Westens haben, ist kein Vorteil für die Versicherungswirtschaft. 

Romneys zweites Thema ist es, Obama die Schuld zu geben an der Arbeitslosigkeit in Amerika, die durch die Auslagerung der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika durch die republikanischen Konzernvorstände verursacht wurde. Um ihre Bonuszahlungen aufzufetten, verlegten die republikanischen Vorstände Millionen von Amerikas besten Arbeitsplätzen nach Indien, China und anderswohin. Die niedrigeren Lohnkosten in diesen Ländern bedeuten viel höhere Einkommen, was die Aktienpreise für die Aktienbesitzer und die Leistungsbonusse für das Management in die Höhe treibt, während die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten von Amerika, das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts und das Steuervolumen vor die Hunde gehen und das Handelsbilanzdefizit steigt. 

Amerikas wirtschaftliches Hauptproblem – die Zurückholung der ausgelagerten Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika – ist kein Wahlkampfthema. Daher wird das Hauptproblem der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika nicht angesprochen werden.

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