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Archive for 20. März 2014

Gysi: Frau Merkel ist US-hörig und unterstützt Faschisten

Posted by krisenfrei - 20/03/2014

Gysi: Keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine! Keine Zusammenarbeit mit Faschisten!

 

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Propaganda – Berichterstattung der ARD und ZDF

Posted by krisenfrei - 20/03/2014

Am Sonntag dem 15.04.2012 berichtete die Tagesschau über Homs, Syrien. Als Beweis dass die syrische Armee den Friedensplan nicht einhält präsentiert sie ein Video. Am selben Tag berichtete das ZDF über einen angeblichen Vorfall aus Kabul, Afghanistan. Das selbe Video aber vollkommen andere Berichterstattung. Versucht man hier die Zuschauer für dumm zu verkaufen oder handelt es sich einfach nur um unseriöse Berichterstattung?

 

Und für solche Lügen werden die Haushalte auch noch GEZwungen zu zahlen. Jeder sollte seine Einzugsermächtigung widerrufen und keinen Cent mehr an diese widerlichen Lügner überweisen. Diese Lügner müssen sanktioniert werden! Weitere Infos hier.

Ein Zitat für alle Journalisten, die sich prostituieren:

„Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung bei der ich angestellt bin, herauszuhalten. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Beschäftigung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammons zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr täglich Brot. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden, und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben sind das Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ (John Swinton, 1829-1901, Chefredakteur der „New York Times“, im Jahre 1880 bei seiner Verabschiedung)

 

 

 

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Von Pferden und größeren Köpfen

Posted by krisenfrei - 20/03/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Es gibt Dinge, über die man nicht nachdenken möchte, oder noch schlimmer, nicht einmal nachzudenken wagt. Dazu gehört die Frage, ob wir, also die Deutschen, inzwischen wirklich zu den Guten gehören. Wenn man sich von der Propaganda der Medien nicht mehr einlullen lässt, kommen aber Zweifel auf, so kleine und lästige Gedankengänge, die einem sagen: „Mensch wach auf. Du hast ein Hirn. Beginne damit, es auch zu nutzen!“

Das Problem dabei ist, dass dieser Vorgang ähnlich abläuft, wie die Bildung einer Lawine, deren Ursprung eigentlich nur z. B. das abbrechen einer einzelnen Wächte ist, sich dann aber zu einer gigantischen und alles mitreißenden Gewalt ausweitet, die alles überrollt, was zuvor auf ihrem Weg stand.

Überträgt man das auf seine Gedanken, kann man eine sehr ähnliche Reaktion bemerken, wenn man beginnt, die Nachrichten dieser Welt, die einen erreichen, nicht mehr in der vorgegebenen Weise einfach zu akzeptieren, sondern auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Das ist keineswegs so leicht, wie man meinen könnte, weil man ja auch noch das tägliche Leben meistern muss, dass jedermann mit mannigfaltigen Aufgaben beschäftigt. Sich da noch Gedanken über die Geschehnisse in der Welt zu machen, ist eigentlich zu viel verlangt. Schließlich haben wir dafür Leute gewählt und bezahlen sie auch, wir haben die Ausbildung von klugen Köpfen mitfinanziert, die eigentlich diese Aufgaben dank wissenschaftlicher Vorbildung viel besser als wir vollbringen können, um uns dann entsprechend zu instruieren.

Früher sagte man: „Überlass‘ das Denken den Pferden, die haben die größeren Köpfe!“ Das mit den größeren Köpfen stimmte ja, trotzdem taten die Pferde fast immer das, was ihnen die Menschen mit den wesentlich kleineren Köpfen sagten. Ist es heute anders, weil wir meinen, dass die Leute, die wir gewählt haben, auch das tun, wofür wir sie gewählt haben? Weil wir meinen, dass die Leute, die studiert haben und die deshalb über ein größeres Wissen als wir verfügen, uns auch wirklich über Hintergründe informieren? Oder sind sie vielleicht wie die Pferde, die sich trotz größerer Köpfe und größerer Kraft immer dem Willen ihrer Lenker beugten? Sicher, die Studierten haben viel Wissen erlangt und sich intensiv mit diesem Wissen auseinandergesetzt. Sie werden auch nicht müde, aus diesem Wissensschatz zu zitieren. Eine Frage bleibt dabei aber offen. Ist das einstudierte Wissen vielleicht ebenfalls von Menschen niedergeschrieben worden, die auch nur den Part von Pferden hatten, weil es immer eine kleine Schar von Lenkern gab, die ihnen vorgaben, wie sie zu laufen hatten? Es ist bekannt, oder sollte es zumindest sein, dass bei Kriegen die Geschichte immer vom Sieger geschrieben wird.

Hier wird ein interessanter Denkansatz von Daniele Ganser geliefert, auch ein Mann, der studiert, dabei aber nicht vergessen hat, die Dinge auch weiterhin zu hinterfragen. Er war es, der die Aktionen von Gladio aufgedeckt hat und nun gibt er Auskünfte darüber, was eigentlich wirklich hinter den ganzen Machenschaften steckt und warum wir Europäer mit der EU (im Sinne der USA) den falschen Weg gehen, warum Informationen keine Informationen mehr sind, wenn man sie zerstückelt und verfälscht wiedergibt. Er ist ein Beispiel eines Wissenschaftlers, der wirklich Antworten sucht und nicht wie so viele andere sich selbst korrumpiert, solange die Bezahlung stimmt. Doch damit ist er auch einer von denen, der von der systemkonformen Presse keine Plattform geboten bekommt, sein Wissen an die breite Masse zu vermitteln. Da bleibt ihm bloß das Schreiben von Büchern, oder, wie im vorliegenden Fall, ein Mann wie KenFM. KenFM steht für Ken Jebsen, der zusammen mit dem Berliner Medienunternehmen sector_b eine deutsche Radiosendung produzierte. Von 2001 bis 2011 wurde sie vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, zuletzt jeden Sonntagnachmittag von 14 bis 18 Uhr, auf dem Jugendsender ausgestrahlt. Am 23. November 2011 nahm der Sender Jebsens KenFM aus dem Programm, da nach Aussage der RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle „zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen.“. Seitdem wird das Format mit Spenden weiterproduziert und auf verschiedenen Internetportalen kostenlos angeboten. Nach Darstellung der Produzenten war KenFM eine „progressive Aktionsradioshow“, Wahlspruch der Sendung ist: Freie Medien für freie Menschen. Nun, ein freies Programm für freie Menschen ist ja nun wirklich kein Standard in der Medienwelt, da hat Frau Nothelle wirklich recht. Doch eine solche Einschätzung verliert immer stärker ihre Bedeutung, weil das Internet der Kritik am System dennoch eine Plattform bietet und sich nicht durch „Direktoren“ oder ähnliche Mitläufer beirren oder verhindern lässt.

Daniele Ganser erklärt auf verständliche Art Zusammenhänge, welche die Leute, die bereits mit dem Denken begonnen haben, zwar bereits gefühlt, aber noch nicht in die richtige Reihenfolge eingeordnet haben. Ein Video von KenFM über die NSA, eigentlich eher ein Hörbeitrag bringt dazu Informationen, die man eigentlich längst wusste, aber lieber ins Unterbewusstsein verdrängt hat. Und es macht all jene, die sich bei jeder Gelegenheit über die Stasi auslassen und gleichzeitig die USA als „Retter des Abendlandes“ propagieren, zu hirnlosen Schwätzern. Die Gestapo war schrecklich, die Stasi auch und damit auch die Staaten, die diese „Instrumente“ einsetzten. Aber die USA macht mit der CIA, der NSA und den vielen anderen Geheimdiensten das, was bereits die Gestapo und die Stasi machten, ebenfalls und noch wesentlich intensiver, weil sie heute über die besseren Mittel verfügen und diese auch rücksichtslos einsetzen. Das gilt auch für die übrigen westlichen Geheimdienste, einschließlich der deutschen, die bekanntlich von den US-Amerikanern gegründet und mit vielen ehemaligen Gestapo-Leuten besetzt wurden. Ich stelle die Frage nicht zum ersten Mal: „Sind die deutschen Geheimdienste wirklich deutsche Geheimdienste? Oder sind sie lediglich in Deutschland etablierte Untergruppen der US- und britischen Geheimdienste?“

Diese Frage kann man natürlich als Verschwörungstheorie ansehen. Doch wenn ich schon mal dabei bin, könnte ich sie ja noch weiter ausbauen. Die Kanzlerin, das ist bekannt, war im Staatswesen der DDR für Jugendpropaganda zuständig. Nach der Wende war ihre politische Karriere in Deutschland nicht nur steil, sondern auch ein wenig überraschend. Man weiß, dass westliche Agenten auch in der Stasi aktiv waren, so wie Stasi-Agenten in den westlichen Geheimdiensten. Was spricht eigentlich dagegen, dass die steile Karriere der Kanzlerin mit einer bisher nicht bekannten Agententätigkeit für US- oder britische Geheimdienste in der DDR zusammenhängt? Das würde erklären, warum sie so schnell „Kohls Mädchen“ wurde, weil sie Kohl von den USA und/oder den Briten mit Nachdruck empfohlen wurde? Ist das vielleicht auch der Grund, warum sie als mächtigste Frau der Welt propagiert wurde und in der EU eine so gewichtige Rolle spielt? War sie es nicht, die Druck ausübte, nachdem die EU-Verfassung gescheitert war, möglichst schnell den Lissabonvertrag durchzusetzen und ist sie es nicht, die jetzt darauf drängt, das Freihandelsabkommen mit den USA gegen den Willen einer Mehrheit des Volkes durchzusetzen?

Klar, das ist eine Verschwörungstheorie, aber es gibt so viele Indizien, die dafür sprechen, dass es mehr als das ist. Und stellen sich nicht inzwischen derart viele Verschwörungstheorien als echte Verschwörungen heraus? Die Hingabe der Frau Merkel an US-Vorhaben und ihre Ignoranz jeglichen Fehlverhaltens seitens der USA könnten damit ebenfalls erklärt werden. Vielleicht sollte ihr Handy abgehört werden und sie hat deshalb auf den Einsatz des abhörsicheren Handys verzichtet, damit man auf der anderen Seite des Teichs stets auf dem Laufenden ist. Und hat sie uns nicht ehrlich gesagt, dass unser Anspruch auf Freiheit und Demokratie zeitlich begrenzt ist?

Also ich muss sagen, dass mir diese Verschwörungstheorie gefällt, weil sie Erklärungen für ansonsten unerklärliches Verhalten liefert und natürlich, weil sie von mir ist.

Zum Schluss dann noch die Frage, was meint eigentlich KenFM über Merkel?

 

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Grüne Kriegshetze

Posted by krisenfrei - 20/03/2014

Von Christoph Dreier (wsws)

20. März 2014

Der Konfrontationskurs der Bundesregierung gegen Russland wird von allen im Bundestag vertretenen Parteien unterstützt. Doch keine tut dies derart aggressiv und hysterisch wie die Grünen.

Vor 15 Jahren hatten die Grünen den ersten internationalen Kampfeinsatz der Bundeswehr im Nato-Krieg gegen Jugoslawien mit beschlossen. Nun verteidigen sie in der Ukraine faschistischer Kräfte und betreiben eine wutschnaubender Kriegshetze gegen Russland. Bei der Sendung „Menschen bei Maischberger“ am Mittwochabend passte zwischen den Grünenpolitiker Werner Schulz und die Präsidentin des revanchistischen Bunds der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, in dieser Hinsicht sprichwörtlich kein Blatt mehr.

Schulz bezeichnete den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Verbrecher“, „Aggressor“ und „Kriegstreiber“, der einen „expansiven Nationalismus“ vertrete. Weil Putin ein „skrupelloser Machtpolitiker“ sei, sei die Situation heute gefährlicher als im Kalten Krieg.

Besonderen Applaus erhielt Schulz von Steinbach, als er die Legitimität der russischen Ansprüche auf die Krim mit dem Verweis anzweifelte, dass die russische ethnische Mehrheit in dem Gebiet erst durch die stalinistischen Vertreibungen der Krim-Tataren vor 70 Jahren entstanden sei. Überhaupt sei 1991 mit der Sowjetunion kein Staat auseinandergebrochen, sondern das letzte europäische Kolonialreich zerfallen, so Schulz. Dem neuen Kolonialismus Putins müsse durch die Osterweiterung des Militärbündnisses NATO begegnet werden.

Bereits Anfang März hatte sich Schulz in einem Interview mit der Deutschen Welle über den Ukraine-Konflikt ausdrücklich für die Drohung mit militärischen Mitteln ausgesprochen: „Das einzige wirklich wirksame Mittel ist im Grunde genommen die Beistandsgarantie“, sagte der Europaparlamentarier. „Das ist völkerrechtlich völlig in Ordnung, dass diese Länder eine Garantie haben, dass ihre territoriale Integrität eingehalten wird. Und das wird auch Russland in seine Grenzen weisen.“

Wann immer in Medien und Politik Stimmen laut werden, die – bei voller Unterstützung der Ziele des deutschen Imperialismus – für ein diplomatischeres Vorgehen oder verbale Abrüstung eintreten, reagieren die grünen Scharfmacher extrem aggressiv.

Als Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) Russlands Vorgehen auf der Krim mit der Begründung relativierte, er selbst habe als Kanzler im Jugoslawien-Krieg auch gegen das Völkerrecht verstoßen, stellte die grüne Spitzenkandidatin für die Europawahl, Rebecca Harms, im Europaparlament allen Ernstes einen Antrag, Schröder das Maul zu verbieten.

Bei der Unterstützung des Konfrontationskurses der Bundesregierung schrecken die Grünen auch nicht davor zurück, die faschistische Partei Swoboda zu verteidigen, deren Schwesterpartei NPD sie in Deutschland verbieten wollen. Swoboda hat einen Teil der Schlägerbanden gestellt, die zur Eskalation der Gewalt auf dem Maidan beitrugen, und ist in der neuen, von Deutschland anerkannten ukrainischen Regierung mit sechs Kabinettsmitgliedern, darunter drei Ministern vertreten.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, verteidigte Swoboda während der letzten Bundestagsdebatte zur Ukraine in einer wütenden Rede. Der Aufruf von Swoboda-Führer Oleg Tjagnibok: „Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten“, sei bereits zehn Jahre alt und helfe deshalb nicht, die jetzige Situation zu verstehen, behauptete Göring-Eckardt. Stattdessen müsse man sich mal fragen, „warum ausgerechnet Rechtspopulisten aus ganz Europa auf die Krim zur Wahlbeobachtung eingeladen werden“.

Die Swoboda-Minister hätten in der ukrainischen Regierung nicht die Oberhand, erklärte Göring-Eckardt weiter. Einen Grund zu handeln gebe es deshalb nicht. „Demokratie und die freiheitliche Grundordnung in der Ukraine werden ganz sicher auch damit fertig werden.“

Diese Verteidigung und Verharmlosung der Faschisten steht sogar im Widerspruch zu den eigenen Quellen der Grünen. Ende November konstatierte der Leiter des Büros der parteinahe Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew, Kyryl Savin, „dass unter den Protestierenden leider die rechte bis hin zur rechts radikalen Rhetorik dominiert.“ Zugleich seien, so Savin, „viele unserer zivilgesellschaftlichen Partner“ an den Demonstrationen beteiligt gewesen.

Die Stiftung war von Anfang an aktiv an der Organisation der Proteste beteiligt. Grüne Spitzenpolitiker wie Harms und die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck waren mehrfach nach Kiew gereist, um an den Protesten auf dem Maidan teilzunehmen und ihren Einfluss geltend zu machen. Die ständige Präsenz von Swoboda-Führer Tjagnibok, der von führenden Vertretern der EU, der deutschen und der amerikanischen Regierung hofiert wurde, hat störte sie dabei nicht.

Die Zusammenarbeit mit Faschisten und der Kriegskurs gegen Russland ist der vorläufige Höhepunkt der Rechtsentwicklung der Grünen. 1998 hatten die ehemaligen Pazifisten eine zentrale Rolle dabei gespielt, ihre kleinbürgerliche Klientel für den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr seit dem Zweiten Weltkrieg zu mobilisieren. Seither haben sich die Grünen zur Partei entwickelt, die am heftigsten für Kriegseinsätze trommelt.

Den kolonialen Feldzug gegen Afghanistan hatten sie noch in ihrer Regierungszeit unterstützt. Beim Krieg gegen Libyen griffen sie die damalige schwarz-gelbe Regierung heftig an, weil sie sich nicht an der Bombardierung des Landes beteiligte. Im letzten Jahr setzten sie sich wie keine andere Partei für einen Militäreinsatz in Syrien ein.

Die Kriegspolitik war dabei von Anfang an mit heftigen sozialen Angriffen auf die Arbeiter in Deutschland verbunden. Auch das Assoziierungsabkommen mit der EU, das die Bundesregierung mit dem Umsturz in der Ukraine zu erzwingen versucht, sieht heftige Angriffe auf die Löhne und Lebensbedingungen der ukrainischen Arbeiter vor.

Die Rücksichtslosigkeit, mit der die Grünen für die imperialistischen Interessen Deutschlands eintreten, ergibt sich aus den sozialen und politischen Wurzeln der Partei, die wie keine andere die gehobenen Mittelschichten repräsentiert und den Bedürfnissen der Arbeiterklasse extrem ablehnend gegenüber steht.

Figuren wie Schulz und Göring-Eckardt hatten bereits eine zentrale Rolle bei der kapitalistischen Restauration in der DDR gespielt. Beide hatten sich 1989 Bürgerbewegungen angeschlossen, die sich später im Bündnis 90 zusammenschließen sollte. Schulz saß als Vertreter des Neuen Forums persönlich am Runden Tisch, der in enger Zusammenarbeit mit der SED/PDS die Wiedervereinigung und die Einführung kapitalistischen Eigentums vorbereitete.

Ihre Verachtung für die sozialen Errungenschaften der Arbeiter in der DDR, die sich auch in Schulz‘ Ausführungen zum angeblichen Kolonialreich der Sowjetunion ausdrückt, war mit dem Wunsch nach Karriere- und Aufstiegschancen im wiedervereinigten Deutschland gepaart. Im Bündnis 90 fanden sich schließlich diejenigen Elemente der Bewegung zusammen, die am schärfsten gegen die Interessen der Arbeiterklasse auftraten.

1993 fusionierten sie mit den westdeutschen Grünen, die ihrerseits Repräsentanten eines gesellschaftlichen Milieus waren, das nach kurzen Liebeleien mit dem Stalinismus in seiner maoistischen Prägung in den 70er Jahren nur dessen Feindschaft gegen die Arbeiter beibehielt und sich mit dem Anstieg ihres Wohlstands kontinuierlich nach rechts bewegte.

 

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Die Krim – noch eine künstlich erzeugte Krise

Posted by krisenfrei - 20/03/2014

Gefunden bei tlaxcala

Neil Clark
Übersetzt von  Susanne Schuster سوزان شوستر

Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte, dass die Ukraine- bzw. Krim-Krise „aus rein geopolitischen Gründen künstlich erzeugt wurde“. Er hat recht.

 

MarkusSzy, Austria

Es ist wichtig zu verstehen, dass dies nicht ein „einmaliges Ereignis“ ist, sondern nur die neueste von unzähligen internationalen „Krisen“, die von den westlichen Mächten entweder absichtlich aufgebauscht oder künstlich geschaffen wurden, um ihre geopolitischen Interessen zu fördern.
Der britische Außenminister William Hague sagte, die Krim sei „die größte Krise in Europa im 21. Jahrhundert“. In den vergangenen Jahren haben führende westliche Politiker aber schon öfter solche panikmachenden Begriffe benutzt.
Vor genau 15 Jahren, im März 1999, hatten wir die Kosovo-„Krise“; damals behaupteten westliche Führer, dass tausende Kosovo-Albaner von serbischen Kräften – die angeblich einen brutalen völkermordähnlichen Krieg führten – getötet würden, wenn die NATO nicht sofort militärisch eingriffe.
Der britische Premierminister Tony Blair sagte dem Unterhaus am 23. März 1999: „Wir müssen handeln, um tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder vor einer humanitären Katastrophe zu retten, vor dem Tod, vor Barbarei und ethnischer Säuberung durch eine brutale Diktatur.“
Doch es war eine künstlich erzeugte „Krise“, es handelte sich im Kosovo um einen Konflikt geringen Ausmaßes zwischen jugoslawischen Kräften und vom Westen unterstützen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarme (UCK).
Die Aufgabe der UCK war, Angriffe auf jugoslawische Kräfte durchzuführen und Belgrad zu einer gewaltsamen Reaktion zu provozieren, was dann als Vorwand für eine Nato-Intervention dienen konnte, um ein unabhängiges, sozialistisches Land zu zerstören, das sich gegen die Globalisierung gewehrt hatte. Eine „Krise“ musste erzeugt werden, um die militärische Intervention der Nato zu rechtfertigen.
Vier Jahre später hatten wir die „Krise“ der irakischen Massenvernichtungswaffen. Irgendwas musste unternommen werden gegen Saddams tödliche Waffen, die uns alle bedrohten, ließen westliche Führer verlauten. Wir konnten nicht so lange warten, bis die UN-Inspektoren ihren Auftrag erfüllt hatten.
„Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden wir wieder da sein, wo wir schon mal waren und dann geht natürlich alles wieder von vorne los und er wird diese Waffen weiterentwickeln, und das sind gefährliche Waffen, vor allem wenn sie in die Hände von Terroristen fallen, von denen wir wissen, dasss sie diese Waffen einsetzen wollen, wenn sie sie kriegen können“, sagte Blair.
Am 28. April 2003, als Saddams Massenvernichtungswaffen nicht aufgetaucht waren, sagte Blair: „Bevor die Leute über das Nichtvorhandensein der Massenvernichtungswaffen frohlocken, schlage ich vor, dass sie ein bisschen warten.“ Elf Jahre später warten wir immer noch.
In den vergangenen zehn Jahren hatten wir auch die iranische Atom-„Krise“. Wir hörten von der westlichen Elite immer wieder, dass die Islamische Republik Atomwaffen entwickelte, die nicht nur für den Nahen Osten, sondern auch für die ganze Welt eine klare Bedrohung darstellten. Es wurde als unsere größte Priorität erachtet, etwas gegen die atomare „Bedrohung“ aus dem Iran zu unternehmen. Im Januar 2011 warnte der britische Verteidigungsminister Liam Fox, dass Iran bis Ende 2012 Atomwaffen haben könnte.
Dann kam das Jahr 2013 und Iran hatte immer noch keine Atomwaffen.
Dann gab es die „Krise“ in Libyen 2011. Man erzählte uns, Colonel Gaddafis Kräfte würden Massaker an unschuldigen Menschen verüben und stünden kurz davor, die Zivilisten Bengasis zum Zweck eines Völkermordes anzugreifen. Auch hier mussten wir etwas gegen diese akute „Krise“ unternehmen.
„Wir können einfach nicht zusehen, wie ein von seinem Volk abgelehnter Diktator sein Volk willkürlich tötet“, verkündete der britische Premierminister David Cameron in seiner besten Tony Blair-Parodie.
„Angesichts dieser brutalen Unterdrückung und einer sich abzeichnenden humanitären Krise habe ich Kriegsschiffe in das Mittelmeer geschickt. Unsere europäischen Verbündeten haben ihre Bereitschaft erklärt, Ressourcen bereitzustellen, um das Töten zu beenden“, sagte US-Präsident Barack Obama am 28. März 2011. Die westliche Reaktion auf die „Krise“ in Libyen war ein militärischer Angriff – wie bei der „Krise“ im Kosovo und der „Krise“ mit den irakischen Massenvernichtungswaffen.
Im August 2013 hatten wir dann die nächste „Krise“ – der Westen behauptete, dass die syrische Regierung einen tödlichen Angriff mit Chemiewaffen gegen ihr eigenes Volk durchgeführt habe. Abermals sagte man uns, dass wir schnell und entschlossen handeln müssten, um die „Krise“ zu bewältigen. Nur die Diplomatie Russlands und die öffentliche Meinung in westlichen Ländern verhinderte eine von den USA angeführte Attacke gegen Syrien.
Die neue „Krise“ im März 2014 ist nun Putins „Invasion“ in die Ukraine und die Bedrohung, die Russland für die unabhängige „demokratische“ Ukraine darstellt. Nicht zu vergessen, das ist „die größte Krise in Europa im 21. Jahrhundert“.

 Andy Singer, USA

In Wirklichkeit war keine davon eine echte Krise – auch die Krim. Es gab keinen Genozid im Kosovo. Irak hatte keine Massenvernichtungswaffen. Iran hatte kein Atomwaffenprogramm: jede von ihnen war eine „fabrizierte Krise“, so der Titel des neuen Buches des investigativen Journalisten Gareth Porter.
Gaddafis Kräfte verübten keine Massaker an Zivilisten in Libyen, Gadaffi drohte auch nicht den Zivilisten in Bengasi ein Massaker an. Libysche Kräfte taten genau das, was jugoslawische Kräfte 1999 taten: sie führten einen Krieg gegen Aufständische, die vom Westen unterstützt wurden.
Was Syrien betrifft: die Beweise wie auch die Logik deuten darauf hin, dass es die Rebellen waren und nicht die Regierung, die den Chemiewaffenangriff in Ghouta durchgeführt haben – um eine großangelegte Militärintervention der westlichen Mächte zu provozieren. Und es gibt auch keine russische „Invasion“ in die Ukraine.
Doch der wichtigste Punkt ist: die Reaktionen des Westens auf diese künstlich erzeugten „Krisen“ haben zu echten Krisen geführt. Die „Krise“ des Kosovo wurde beantwortet mit einer brutalen, 78 Tage andauernden Bombardierung Jugoslawiens, die die Infrastruktur des Landes zerstörte und bei der Tausende getötet oder verletzt wurden – der Einsatz von Uranmunition durch die Nato führte zu einem sprunghaften Anstieg der Krebserkrankungen. Die Menschenrechte haben ebenfalls darunter gelitten.
„Nirgendwo [in Europa] fürchten sich so viele Minderheiten so sehr davor, nur ihrer ethnischen Herkunft wegen belästigt oder angegriffen zu werden“, heißt es in einem 2006 veröffentlichten Bericht über Kosovo von Minority Rights Group International.
Die „Krise“ der irakischen Massenvernichtungswaffen führte zu einer illegalen Invasion, von der sich Irak noch nicht erholt hat und sich auch noch lange nicht erholen wird – etwa 1 Million Menschen sind getötet worden und das Land wird jetzt von sektiererischer Gewalt geplagt; mit mehr als 7 000 Getöteten war das vergangene Jahr das tödlichste seit 2008. In den Jahren 2002 und 2003 sprachen die Neokonservativen unaufhörlich von den Massenvernichtungswaffen im Irak und dass diese „Krise“ dringendes Handeln erforderte; nun gibt es eine echte Krise in diesem Land – und sie schweigen.
Die iranische Atom-„Krise“ führte dazu, dass drakonische Sanktionen über das Land verhängt wurden, was gewöhnliche Leute im Iran in eine echte Notlage gebracht hat (was auf RT berichtet wurde), und zu höheren Ölpreisen in Europa geführt hat – das braucht man nun wirklich nicht, wenn man in einer schweren Rezession steckt. Millionen Menschen leiden unnötig, weil man eine „Krise“ bekämpfen musste, die es nie gab.
Die libysche „Krise“ im Jahr 2011 führte zu einem brutalen Nato-Angriff auf das Land, bei dem Tausende starben und nun ist Libyen, wie der Irak, ein zerstörtes Land, ebenfalls geplagt von bewaffneten Konflikten. Abermals bleiben diejenigen, die unaufhörlich über die „humanitäre Krise“ in Libyen 2011 redeten, merkwürdig schweigsam.
Die „Krise“ des syrischen Chemiewaffenangriffs führte beinahe zum Ausbruch eines großflächigen regionalen Krieges, und möglicherweise des 3. Weltkrieges, doch in ihrem bessessenen Versuch, die baathistische Regierung zu stürzen, unterstützen der Westen und seine regionalen Verbündeten weiterhin die gewalttätigen Rebellen und verlängern dadurch das Elend des Krieges für Millionen Syrer.
Diejenigen, die am laufenden Band „Krisen“ erzeugen, sind schon wieder am Werk: Dieses Mal versuchen sie uns davon zu überzeugen, dass ein Referendum in der Krim und die Möglichkeit, dass sich die Krim – wo fast 60 Prozent der Bevölkerung ethnische Russen sind – Russland anschließt, eine schwere „Krise“ ist.
Und wieder einmal würden die vorgeschlagenen Maßnahmen – Sanktionen gegen Russland – eine stärkere Krise verursachen als die „Krise“ selbst: sie wären katastrophal für die westlichen Wirtschaftsräume, vor allem die europäischen.
Während wir uns große Sorgen machen sollen um künstlich geschaffene Krisen wie die Krim, werden Krisen, von denen Millionen gewöhnliche Leute im Westen und überall auf der Welt betroffen sind, von den westlichen Eliten ignoriert. Klimawandel. Eine Rekordzahl arbeitsloser junger Menschen. Die sich vertiefende Kluft zwischen Reichen und Armen. Der rapide fallende Lebensstandard gewöhnlicher Menschen im Westen. Das sind Krisen, die echte demokratische Regierungen lösen würden. Stattdessen erfinden westliche Eliten lieber neue Krisen.
Die jüngere Geschichte lehrt uns, dass immer dann, wenn westliche Führer und ihre Jubeltruppe in den Elitemedien von einer internationalen „Krise“ reden und warnen, „etwas muss unternommen werden“, zur Vermeidung einer echten Krise am besten gar nichts unternommen wird. Konzentrieren wir uns lieber auf die Bewältigung echter Krisen wie Umweltzerstörung, Armut, Ungleichheit und Arbeitslosigkeit und lassen wir uns nicht täuschen von künstlichen „Krisen“, die uns die westlichen Eliten aufschwätzen wollen.

Scott Chambers, USA

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