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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 18. März 2014

Frank Schäffler: „Wir haben eine Krise des Papiergeld-Systems“

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

Euro-Kritiker Frank Schäffler: „Wir haben eine Krise des Papiergeld-Systems“

Der Euro-Kritiker Frank Schäffler sieht eine drastische Krise des Papiergeldsystems weltweit. Noch sei es zwar relativ ruhig an den Märkten, allerdings erinnere ihn dies eher an die „Ruhe vor dem Sturm“. Eine Entspannung in den sogenannten PIGS-Staaten könne er jedenfalls nicht beobachten. Der ehemalige n-tv-Moderator und Marktbeobachter Andreas Franik hat den FDP-Finanzpolitiker auf der Deutschen Anlegermesse in Frankfurt getroffen und für Privatinvestor TV – dem Videoangebot von Prof. Max Otte – befragt.

 

Genau, dass Problem sind die Schulden und das Papiergeld. Hinzu kommt noch das Fractional-Banking. Außerdem darf das Geldmonopol nicht länger bei den Zentralbanken liegen. Es muss unter strenger Kontrolle in staatliche Hand, aber nicht als staatliches Zwangsgeld, sondern als freies Marktgeld, wobei jedes andere Tausch- bzw. Zahlungsmittel frei zur Verfügung stünde. Bei einem sachgedeckten Geldsystem hätten wir heute nicht diese staatlichen Schuldenberge.

Vorteile:
1. Weniger Zinslasten
2. Weniger Staatsausgaben
3. Weniger Steuern
4. Weniger sinnlose Steuerverschwendungen

Steuerverschwendung muß bestraft werden. Politiker sollten bei Steuerverschwendung in Haftung genommen werden. Diese Forderung haben bisher über 3.150 systemkritische Menschen unterschrieben. Hier die Petition

 

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04/17 Prof. A. Fekete: Das vergessene Jubiläum

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

Erfahren Sie ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge, welche Ihnen die Erfinder des gegenwärtigen Geldsystems vorenthalten wollen.

 

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Am Infotropf in der Gehirnwäscheklinik

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

von Susanne Kablitz

Um Dinge wirklich zu verstehen, sollte man stets und ausnahmslos bis zu ihrem Kern vordringen und nach den Ursachen für die zu beurteilenden Geschehnisse und Vorgänge suchen. In unserer heutigen Zeit ist dies den meisten Menschen zu mühsam, sie beschäftigen sich lieber – und das auch meist nur sehr oberflächlich – mit den Auswirkungen.

Diese Bequemlichkeit machen sich die Regierungen weltweit, vor allem in unserer angeblich so fortschrittlichen westlichen Welt, zu Nutze und bauen ihre ganze Macht auf unserem Bedürfnis auf „unsere Ruhe haben zu wollen“. Dieses Bedürfnis nach Ruhe treibt allerdings zunehmend bemerkenswerte Blüten. Dieses Bedürfnis nach Ruhe ist auf dem besten Weg aus uns vollkommene Idioten zu machen, die sich in Grund und Boden schämen sollten, wenn sie sich im Spiegel betrachten.

Vor einigen Tagen ließ es sich nicht vermeiden, dass ich beim morgendlichen Frühstück in einem Hotel Fernsehen geschaut habe und ich bin immer noch erstaunt dass ich das – übrigens köstliche Brötchen – nicht direkt wieder hervorwürgen musste. So abgebrüht bin ich in inzwischen – welch eine erschreckende Erkenntnis.

Die 7.30 Uhr-Nachrichten wurden selbstverständlich mit dem Unmenschen Uli Hoeneß eröffnet, der sich erdreistet hat, das Allgemeinwohl zu schädigen, indem er unter anderem nicht realisierte Gewinne seines eigen erwirtschafteten Geldes nicht der Verschwendung durch unsere Volksvertreter zur Verfügung gestellt hat. Nun muss man Uli Hoeneß nicht in Schutz nehmen. Wer „bereut“, was er in diesem Fall getan hat, hat nicht verstanden, zu welchem Hampelmann er sich selbst degradiert. Viel erstaunlicher ist es, wie gut es uns gehen muss, dass wir uns mit solch einem Quatsch beschäftigen. Tagelang, wochenlang waren die Zeitungen und Reportagen voll davon; nichts schien mehr Bedeutung zu haben als der Stress eines Zeitgenossen, der lediglich als Exempel statuiert wurde.

Fragt man die Menschen auf der Straße, wie sie ihre Zukunftsaussichten einschätzen, dann hat man das Gefühl, wir leben in einem Land, wo Milch und Honig fließen. Nichts kann unser Wohlgefühl stören. Wir sind so dem Glauben an den ewigen Wohlstand verfallen, dass wir nicht einmal irritiert wären, wenn direkt vor unserer Nase Menschen „weggesperrt“ würden, die sich dem derzeitigen Zeitgeist widersetzen.

Immer mehr aufgeweckte und kritische Menschen werden mutlos und verzweifelln – oftmals setzen sie ihre ganze Energie ein, um ihre Artgenossen zu warnen und ihnen klarzumachen, dass wir geradewegs und planwirtschaftlich korrekt in eine Richtung laufen, aus der andere ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um diesem Wahnsinn zu entkommen.

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass wir – solange der Fernseher Strom hat und das Mikrowellen-Essen auf dem Tisch steht – keiner Beunruhigung anheimfallen. „Es geht uns doch gut!“ ist eine der häufigsten Aussagen, die man zu hören bekommt und wenn man nachfragt, woher dieser Optimismus kommt, antworten diese „aus der Staat-Zeitung oder aus dem Staats-Fernsehen“, wobei den Zusatz „Staat“ keiner in den Mund nimmt. Dies erinnert doch zu sehr an Zeiten, worüber sich gerade in der „westlichen Welt“ Aufgezogene nur zu gern und zu oft lustig machen. So fällt es ihnen gar nicht auf, wie sehr sie der Propaganda inzwischen auf den Leim gehen; die Arroganz, dafür zu klug zu sein, verhindert jegliche Auseinandersetzung mit der eigenen kleingeistigen Lebensein- und Lebenswahrnehmung.

Diese dekadente Verleugnung jeglicher Realitäten macht natürlich hilflos und der natürliche Reflex, sich ebenfalls der Lethargie hinzugeben, liegt auf der Hand – es ist einfach zu oft zu anstrengend. Der Plan, den unsere „Eliten“ da aushecken, ist mehr als hinterhältig und verstörend. Am Infotropf in der Gehirnwäscheklinik werden wir beständig mit Belullungspharmazie zugedröhnt und verlieren zunehmend den Verstand. Die wenigen, die sich dagegen stellen, sind relativ hilflos der Dauerindoktrinierung ausgesetzt und verlieren ihren klaren Verstand zwar deutlich später – davor gefeit sind sie keineswegs. Vor allem dann, wenn der Dauerbeschuss noch schneller und schärfer um die Ecke biegt.

Ich bewundere die Menschen, die ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart nicht müde wurden, sich dem Mainstream aufrecht entgegenzustellen. Die immer wieder betonten und dies auch vorlebten, wie wichtig die Freiheit des Einzelnen ist. Wir sollten als Gesellschaft uns an jedem „Helden des Alltags“ ein Beispiel nehmen – tun wir aber nicht. Stattdessen diskreditieren wir sie als „Spinner“ und „Verräter am Gemeinwohl“.

Warum schauen wir uns nicht in der Historie um? Immer, wenn das Gemeinwohl propagiert wurde, war der Untergang nicht weit. Warum glauben wir daran, dass es diesmal anders ausgehen wird? Weil es früher nicht richtig umgesetzt wurde? Weil wichtige Aspekt vergessen wurden? Mit diesem Schwachsinn hält man die Menschen bei der Stange, während sich die davon Profitierenden die Macht und den Reichtum der Welt unter den Nagel reißen.

Wir sind in der breiten Masse vollkommen lernresistent – der Staat ist unser Gott, der Staat ist unser Leben. Wenn er sich zurückziehen würde, wären wir alle dem Untergang geweiht. Wenn es ihn in dieser Form nicht mehr gäbe, würden wir alle einen grausamen Tod sterben. Immer wieder in der Geschichte wurde den Menschen dies in den Kopf eingehämmert. Und immer wieder führt es ins Verderben. Wie viele Milliarden von Menschen sollen denn noch ihr Leben geben, um zu beweisen, dass Staaten noch nie unser Bestes wollten? Dass Regierungen bis auf einige sehr wenige rühmliche Ausnahmen immer, absolut immer nur ihr eigenes Wohl im Blick hatten? Dass “das Gemeinwohl” schon immer nur ein Haufen manipulativer Buchstabenhülsen war, das stets nur einigen Wenigen diente?

Immer mehr Menschen sind abhängig „vom Staat“. Sie freuen sich darüber, dass sie im Staatswesen arbeiten und „unkündbar“ sind. Der regelmäßige Lohnzettel ist von größerer Bedeutung als die Gewissheit, ein freier, unabhängiger Mensch zu sein, der auf eigenen Beinen zu stehen in der Lage ist und sich nicht von „behördlichen Anordnungen“ einschüchtern oder maßregeln lässt.

In dieser Zeit grenzt es an ein Wunder, dass unser Lohn oder unser Gehalt nicht gleich ganz und direkt vom Arbeit- oder Auftraggeber an den Fiskus geht und von dort aus die paar mickrigen Euronen, die nach der Umverteilung noch übrig bleiben, an die dankbaren Leistungsträger ausgezahlt wird. Da Finanzämter bisweilen ein wenig Zeit brauchen, um ihrem Staatsauftrag nachzukommen, würden entgegenkommenderweise bis zur Auszahlung eben Lebensmittelkarten, Fernsehgutscheine und Fußballfreikarten verteilt werden – und schwups – die Welt wäre wieder ein Hort der Freude und Glückseligkeit.

Die als gut und sinnvoll deklarierte und somit auch empfundene „Inflation“ täte dann noch ihr Übriges, indem von den verteilten Kärtchen und Gutscheinchen jeden Monat ein hübsches Eckchen mehr abgeschnitten würde, womit sich die dankbaren Restempfänger dann ihr Leben “versüßen” könnten.

Vielleicht wäre das ja hilfreich und bewusstseinserweiternd – obwohl ich das inzwischen bezweifle. Selbst das würde wahrscheinlich in der breiten Masse noch als sozial gerecht empfunden. So hängen wir also am Tropf in der Gehirnwäscheklinik und die Dosierung unserer Medikation wird zunehmend höher. Aber das ist nicht so schlimm – solange eben diese entsprechend angepasst wird, ist alles in bester Ordnung!

 

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John Kerry hat keine Politik, nur eine Taktik

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

Thierry Meyssan (voltairenet)

In der globalisierten Welt ist jeder Konflikt mit allen anderen verbunden. Was heute in der Ukraine passiert, spiegelt sich daher in anderen Regionen wider. Für Thierry Meyssan zielt die Großsprecherei von Washington nicht darauf ab, Krieg mit Moskau zu machen, sondern die Europäer dazu zu bewegen, ihre Aktionsfreiheit zum größten Vorteil Washingtons aufzugeben. Die Absage der Genfer Konferenz kann ebenso eine Möglichkeit sein, die saudischen Interessen fallen zu lassen und sich auf eine Regelung der Palästinafrage zu konzentrieren.

Außenminister John Kerry (hier bei seinem Zwischenstopp in Rom) hat keine definierte Politik. Er ergreift in allen Themen die Initiative, nicht um ausschlaggebende Siege zu erringen, sondern um sich Möglichkeiten zu schaffen, seine Bauern vorzuschieben. So kümmert er sich heute, nachdem er den Staatsstreich der CIA in der Ukraine unterstützt hatte, nicht um die Zukunft von der Krim, sondern darum, wie er aus seiner lokalen politischen Niederlage auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene Profit machen könnte.

Drei Ereignisse haben die internationale Szene erschüttert: auf der einen Seite die Krise zwischen dem Westen und Russland anlässlich der Ukraine, auf der anderen Seite der geheime Krieg, den die Golf-Staaten sich einander erklärt haben, und schließlich die Annahme eines Wahlgesetzes durch den syrischen Volksrat (Parlament), das die Kandidatur von Bürgern, die das Land während des Krieges verlassen haben, de facto ausschließt.

Die Vereinigten Staaten hatten ein viertes Ereignis geplant, eine „farbige Revolution“ in Venezuela, aber es gelang der Opposition nicht, die Massen auf ihrer Seite zu mobilisieren. Sie müssen diese Karte später spielen.

Washington will seine Niederlage in der Ukraine in einen Sieg für seine Wirtschaft verwandeln

Die ukrainische Krise wurde vom Westen ausgearbeitet und umgesetzt, und nahm die Form eines Staatsstreichs an, dessen Gewalt vom Fernsehen übertragen wurde. Russland reagierte mit Geschicklichkeit, gemäß der Strategie von Sun Tzu, indem es die Krim kampflos einnahm und die wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes seinen Gegnern überließ. Trotz der Prahlereien von Brüssel und Washington wird der Westen keinen zweiten Coup spielen und wird keine bedeutenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen Moskau ergreifen: Die EU exportiert 7 % ihrer Produktion nach Russland (123 Milliarden Euro in Werkzeugmaschinen, Automobilen, Chemikalien…) und importiert 12 % seines Verbrauchs (215 Milliarden Euro vor allem Kohlenwasserstoffe). Das Vereinigte Königreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen und Frankreich wären besonders betroffen. Die City wird von russischen Vermögenswerten weitgehend finanziert, die sich jetzt auflösen, wie ein von der britischen Presse fotografiertes internes Memo der Downing Street zeigte. Firmen wie BP, Shell, Eni, Volkswagen, Continental, Siemens, Deutsche Telekom, Raiffeisen, Unicredit – und sicherlich andere mehr – würden absinken. In den Vereinigten Staaten ist die Situation besser, aber einige multinationale Unternehmen, wie Exxon, das zweite Unternehmen des Landes, haben erhebliche Vermögenswerte in Russland.

Wie auch immer, Washington schwingt eine sehr kraftvolle Rede, die es zwingen wird zu reagieren. Alles geschah, als ob der Putsch von den Radikalen des Regimes (Victoria Nuland, John McCain…) vorbereitet worden war und Präsident Obama zunächst peinlich traf, aber er bot ihm eine unerwartete Gelegenheit, die Wirtschaftskrise auf Kosten der Verbündeten zu lösen: wenn sich die Unruhen in der Ukraine auf wirtschaftlicher oder politischer Ebene in Europa weit verbreiten, werden sie das Kapital, das derzeit auf dem alten Kontinent angelegt ist zur Wall Street hin drängen. Dies wäre zugleich die Anwendung der Wolfowitz Doktrin von 1992 (zu verhindern, dass die Europäische Union ein möglicher Konkurrent der Vereinigten Staaten werde) und die der Theorie von Christina Romer von 2009 (die US-Wirtschaft durch Absorption des europäischen Kapitals retten, wie am Ende der großen Depression von 1929). Deshalb muss man mit einem Einfrieren der diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Moskau rechnen, zumindest scheinbar, und mit einer möglichen Rezession in Europa im Jahr 2014.

Unter diesen Umständen ist es unklar, wie der allgemeine Frieden im Nahen Osten umgesetzt werden könnte, während jede Schachfigur gerade dabei war, ihren Platz zu finden. Das Genf 3-Projekt für Syrien wurde bereits auf unbestimmte Zeit abgesagt. Währenddessen wurde das israelisch-palästinensische „Friedensprojekt“, das mit der Rückkehr von Mohamed Dahlan Schwung bekam, von der Arabischen Liga, die derzeit die Anerkennung Israels als „Jüdischen Staat “ verweigert, torpediert.

Die Golfstaaten streiten sich über die Muslimbruderschaft

Ein weiteres neues Element: der geheime Krieg, den die Golfstaaten sich jetzt liefern. Das Katar hat einen Versuch eines Staatsstreichs der Muslimbruderschaft in den Emiraten im November unterstützt. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien und Bahrain haben ihre diplomatischen Beziehungen mit Katar aufgegeben und die Saudis einen Bombenanschlag in Doha gesponsert. Katar scheint nicht bereit zu sein, die Muslimbruderschaft im Stich zu lassen, für deren Triumpf Washington den „arabischen Frühling“ organisiert hatte, bevor es sie fallen ließ.

Die Golfstaaten-Politik wurde ein unwahrscheinlicher Wirrwarr, da die Operetten- Monarchen ihre Staatsinteressen mit ihren persönlichen Ambitionen und ihren mondänen Affinitäten verwechseln. Die Bannflüche zwischen dem Diener-der-zwei-heiligen-Moscheen und dem Führer der islamischen Revolution, die ihre Versöhnung aushandelten, sind vergessen. Der Streit des Tages dreht sich um die Muslimbruderschaft, die nicht als eine ideologische Strömung betrachtet wird, sondern als eine Spielkarte.

Syrien will nicht mehr Frieden mit den Saudis aushandeln

Das dritte neue Element ist die vom Fernsehen übertragene Beratung des Volksrates über das nächste syrische Wahlgesetz. Die Abgeordneten adoptieren schließlich eine Klausel, die verlangt, dass Präsidentschaftskandidaten die letzten zehn Jahre im Land gelebt haben müssen. Diese Bestimmung schließt de facto Bürger aus, die während des Krieges von Syrien geflohen sind.

Der Sondergesandte der Generalsekretäre der Arabischen Liga und der UNO, Lakhdar Brahimi erklärte sofort, dass diese Wahl dem Prozess der ausgehandelten Lösung des Konflikts ein Ende setzen könnte. Frankreich hat einen Entwurf einer Erklärung des Sicherheitsrats vorgelegt, um die Genfer Verhandlungen wieder zu beleben. Obwohl das neue Wahlgesetz nicht erwähnt wurde, ist es der letzte westliche Versuch, den Krieg in Syrien als eine „Revolution“ darzustellen und den Frieden als eine Vereinbarung zwischen Damaskus und einer künstlichen, vollständig in den Händen von Saudi Arabien befindlichen Opposition zu betrachten. Die ehemalige Sprecherin des syrischen Nationalrats, Basma Kodmani, die in einer saudischen Botschaft aufgewachsen ist, versicherte, dass das Regime von Damaskus nicht in der Lage wäre, Präsidentschaftswahlen zu organisieren und schlug vor, dieses Misslingen während des Krieges als Beweis dafür zu betrachten, dass es eine Diktatur sei. Die NATO könnte somit wieder in den Vordergrund rücken und Baschar Al-Assad ein Ende machen, wie es seit 2003 geplant war und trotz der verpassten Chancen der „Massaker“ von 2011 und der „chemischen Bombardierung“ von 2013. Jedoch ignoriert Washington wieder die syrischen Mitarbeiter der Saudis, nachdem es sich mit Riyad versöhnt und Genf 2 auf dessen Weise organisiert hatte.

Wenn es kein Genf 3 gibt, wird der Westen entweder Syrien angreifen müssen, (was nicht mehr möglich ist als die Krim einzunehmen, wie man es bereits in diesem Sommer erlebt hatte), oder die Situation während eines Jahrzehnts verrotten lassen oder noch behaupten, dass die Revolution durch die Dschihadisten konfisziert wurde und zugeben, dass der Krieg nun eine Anti-Terror-Frage von globalem Interesse ist.

Der Milliardär John Kerry, der eher Geschäftsmann ist als Diplomat, hat keine vorher festgelegte Politik, sondern eine Taktik. Wie üblich wählt Washington nicht eine Lösung anstelle einer anderen, sondern wird alles daran legen, um ein ihm günstiges Ergebnis zu erreichen, und gleichzeitig alle anderen Optionen zu verfolgen, man weiß ja nie! Da es nicht mehr mit Russland verhandeln kann, wird es dies mit dem anderen militärischen Verbündeten von Syrien, dem Iran, tun. Seit einem Jahr diskutiert das US-Außenministerium mit der islamischen Republik, zunächst heimlich in Oman, dann offiziell mit dem neuen Präsidenten Rohani. Aber die Dinge kollidieren mit den Khomeini-Anhängern, die nicht mit Imperialisten verhandeln, sie aber bis zum Tode bekämpfen. Washington multiplizierte unter den iranischen inneren Widersprüchen Fortschritte und Rückschläge, um weniger schnell als erwartet fortzuschreiten.

Wenn auch keine Dringlichkeit für die Vereinigten Staaten besteht, die syrische Frage zu lösen, ist es stattdessen wichtig, das Fortbestehen der jüdischen Besiedlung Palästinas zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang hat sich der Iran beim US-Außenministerium in Erinnerung gebracht: auf seinen Befehl hat der islamische Dschihad plötzlich die israelische Grenze bombardiert. Teheran, das von Genf 2 ausgeschlossen war, hat sich also auf viel Wichtigeres eingeladen: die regionale Verhandlung. In diesem Sinn wird der US-Senat eine Anhörung in 10 Tagen über « Syrien nach Genf» organisieren. Die Formulierung deutet darauf hin, dass er schon ein Kreuz auf die Erweiterung dieser „Friedenskonferenz“ gemacht habe. Die Senatoren werden nicht Experten der israelischen Think-Tanks von Washington anhören, wie sie es in der Regel tun, wenn es um den Nahen Osten geht, sondern die Verantwortliche dieses Themas im Außenministerium, ihre beste Guerilla-Strategin und einen ihrer zwei führenden Iran-Experten.

Letztlich kann der regionale „Frieden“, wenn er eintreten sollte, nur auf der von John Kerry interpretierten Art und Weise eintreten: auf Kosten des palästinensischen Volkes, statt der jüdischen Siedlung. Hassan Nasrallah hat vor dieser Ungerechtigkeit gewarnt, aber wer wird sich widersetzen können, wo doch die wichtigsten palästinensischen Führer schon ihre Wähler verraten haben?

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Al-Watan (Syrien)

 

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Bedenke, um was Du bittest…

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

von Susanne Kablitz (cafeliberte)

„Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du festgenommen. Wenn du dich der Festnahme widersetzt, wirst du niedergeknüppelt. Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen. Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“ Edward Abbey (1927 – 1989)

Ist es für unser Wohlbefinden und unser Seelenheil nicht geradezu erhebend, wenn endlich mal wieder „ein Reicher“ so richtig zur Raison gebracht wird? Herrlich – können wir uns mal wieder die 10-Tage-Empörungs-Phasen-Regel gönnen, uns vollkommen politisch korrekt echauffieren und dem Kapitalismus und seinen unfassbar frechen Auswüchsen mit Schwung in den Allerwertesten treten. Ja, der Uli, so ein Ungeheuer! Wie gut, dass wir solche Leute haben – worüber würden wir uns nur sonst aufregen? Nichts schürt dermaßen den Volkszorn wie “die Reichen, die den Hals nicht vollkriegen können!” So fühlt sich ein nahezu jeder dazu berufen, sich als moralische Instanz aufzuspielen und hinauszuposaunen, was für drastische Strafen denn nun gerechtfertigt erscheinen.

Ein solch bösartiges, unverzeihliches, menschenverachtendes Verbrechen wie Steuerhinterziehung ist zutiefst verabscheuenswürdig, widerlich! Sogar unsere Bundeskanzlerin wendete sich bereits vor Monaten „enttäuscht“ ab. Das wird ihr sicher schwer gefallen sein, war doch der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München stets ein treuer Freund und hingebungsvoller Fürsprecher unserer Regierung. Und jetzt? Abgestürzt! Ab in den Knast, Du Schuft – jemand wie der Uli hat seine Freiheit zu Recht verspielt!

Grundsätzlich sind Steuerhinterzieher fies und gemein, sie lungern am untersten Ende der menschlichen Abgründe herum, denn sie machen sich des „Diebstahls an der Gemeinschaft“ schuldig! Hier ist es ganz egal, dass so mancher „Steuerhinterzieher“ in der Regel lediglich sein selbsterworbenes, erarbeitetes Geld „am Fiskus“ vorbei in Sicherheit bringen möchte. Es ist auch egal, dass viele, die ihr erwirtschaftetes Geld im Ausland anlegen, nur dem krakenartigen Zugriff der deutschen Umverteilungsmaschinerie entgehen wollen, weil sie eben der Meinung sind, dass Eigentumsrechte noch etwas gelten und nicht akzeptieren und noch viel weniger einsehen  wollen, dass der Staat mit dem Geld besser umgehen kann als sie selbst.

Es ist auch egal, dass es Menschen wütend macht, wenn ihre nur einmal einzusetzende Lebenszeit und Lebensenergie dazu genutzt wird, ihnen genau dies – in Geld umgerechnet – wegzunehmen, um einem völlig aus den Fugen geratenen Regierungsmoloch dienlich zu sein.

Es ist völlig ausgeschlossen, ein System in Frage zu stellen, dass längst jedes Maß für Normalität und Verhältnismäßigkeit verloren hat. Es ist auch völlig ausgeschlossen, die parasitären Machenschaften in Politik und der begünstigen Kartell-Wirtschaft in Frage zu stellen, die von diesem System der immer perverser werdenden Steuererhebungen in ungehöriger Weise profitieren.

Und natürlich sind Steuer“hinterzieher“ Kriminelle! Selbstverständlich! Wer dem Staat nicht dient, ist des Lebens in Freiheit nicht würdig. Rein in den Knast – „Ende der Ansage“- wie ich in einem Kommentar gelesen habe. Steuerhinterzieher sind Menschenfresser – wenn das überhaupt reicht. Dein Geld ist mein Geld – und wem das nicht einleuchtet, wird mindestens als asozial und was noch viel schlimmer erscheint, als Verräter der „sozialen Gerechtigkeit“ gebrandmarkt.

Ich bin nun wahrlich kein Fan irgendwelcher Sportfunktionäre, die sich zudem in der Vergangenheit durch ihr hochmoralisches Auftreten und ihre anmaßenden Belehrungen hervorgetan haben. Dies spielt hier aber keine Rolle. Allerdings spielt es eine Rolle, in welch erschreckendem Maße wir zu Dienern des Staates verkommen sind. Wollen wir allerdings kein Dienstleister des Staates sein, was mit dem freien Willen eines Menschen grundsätzlich vereinbar sein sollte, macht uns das Finanzamt gewaltigen Ärger.

Über mögliche Kontosperrungen, die uns den Zugang zum normalen Leben fast unmöglich machen, über das Androhen von „Beugehaft“ und im schlimmsten Fall dem Besuch der Steuerfahndung, wo man dann vor lauter Angst wohl die kompletten Sünden seines ganzen Lebens abbüßt – den Maßnahmen der Machtausüber sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt.

Ich möchte gar nicht wissen, in welcher Anzahl die Finanzämter in den letzten Jahren gerade kleineren Unternehmen den Todesstoß versetzt haben, weil diese ihrem “Dienst am Allgemeinwohl” nicht nachkommen konnten oder dies schlichtweg im Sinne ihrer Mitarbeiter und Kunden auch nicht wollten. Das interessiert aber offensichtlich nur die Betroffenen, die sich oft unter dem vollständigen Verlust ihrer Existenz damit trösten konnten, dass sich “das Allgemeinwohl” mit den abgepressten Geldern ein paar Tage länger der Illusion hingeben kann, sie hätten ein Anrecht auf den Arbeitsertrag unbekannter Menschen.

Längst stellt sich schon kaum einer mehr die Frage, wem das Geld, das der Einzelne aus eigener Arbeitskraft, einer besonderen Fähigkeit, einem außergewöhnlichem Talent, einer kreativen Idee oder einfach nur aus der Tatsache heraus, am rechten Platz zur rechten Zeit zu sein, erwirtschaftet, eigentlich zusteht. Für uns alle scheint vollkommen klar zu sein, dass wir einen Großteil unseres Geldes sofort abzuliefern haben. Tun wir dies nicht, sind wir kriminell!

Verzeihung,  aber hier ist irgendetwas total schief gelaufen. Wir sind in erster Linie zunächst einmal besonders dämlich! Statt uns in der Gemeinschaft einem ausbeuterischen System entgegenzustellen und den Machtgenießern den Saft abzudrehen – nein – wir sprechen die schuldig, die ihr Eigentum schützen wollen.

Es ist völlig klar, dass unsere Politiker moralisch aufs Höchste entrüstet sind – leben sie doch recht fürstlich von den Steuern, die wir zu zahlen haben. Sie hängen wie Parasiten an unserer Lebensenergie und vor allem an unserer Lebenszeit. Wir sind bereit, uns die Früchte unserer Arbeit wegnehmen zu lassen. Wir sind bereit, unsere begrenzten Lebensstunden unabhängig von unserem eigenen Willen zu opfern, damit andere entscheiden, für welche Zwecke diese Stunden im besten Fall genutzt, im schlimmsten Fall verschwendet werden.

Wir lassen den Staat zu Eigentümern unserer Schaffenskraft werden. Wenn uns unser Nachbar dazu auffordern würde, mehr als die Hälfte unseres Tages für ihn zu arbeiten – wir ließen ihn wohl im hübschen, weißen Jäckchen abholen. Aber wenn es der Staat so macht, sind wir eifrig dabei, dieses Spielchen mitzuspielen. Im Gegenteil, wir wollen auch noch mehr davon.

Dermaßen von jahrelanger Indoktrinierung manipuliert, können es sich unsere Parteien auch noch leisten, ihren Wahlkampf mit der Forderung nach höheren Steuern zu führen. Mit moralischer Überlegenheit, die selbstgerecht verteidigt wird, fordern sie harte Strafen für die niederen Menschen, die sich an ihrem eigenen Geld vergriffen haben.

Klar ist Frau Merkel „enttäuscht“, wie sollte es auch anders sein? Klar toben die Politiker, die sich auf Steuerzahlerkosten satt futtern. Aber mit welchem Recht führen sie sich eigentlich so auf?

Die meisten von ihnen können in ihrem ganzen Leben keinerlei wirtschaftliche Erfahrung, geschweige denn einen Erfolg, aufweisen. Sie haben in der breiten Masse überhaupt keine Vorstellung davon wie es ist für den eigenen Lebensunterhalt, eine ausreichende Altersvorsorge und ein angstfreies Leben sorgen zu müssen. Sie gehen in die Politik, um anderen Menschen befehlen zu können, wie diese sich verhalten müssen. Sie gehen in die Politik, um den moralischen Superapostel zu spielen, ohne dabei selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu können.

Sie üben Macht aus, ein wahrhaft berauschendes Gefühl. Nichts ist faszinierender als Macht. Jeder noch so kleine Behörden-Sesselpupser kann zum Oberbefehlshaber mutieren, wenn er die Möglichkeit dazu bekommt. Und wir alle können nichts dagegen tun. Wir haben zu gehorchen, wir haben zu parieren. Egal, ob es der Hartz 4 Empfänger ist, der sich gefälligst minderwertig zu fühlen hat, oder der Reiche, der sowieso ein moralisch in Frage zu stellender Zeitgenosse ist, immer sind wir abhängig von den Machtgenießern.

Der Umverteilungsstaat hat uns jeglichen natürlichen Instinkt für Verhältnismäßigkeit geraubt. Wurde früher „der Zehnte“ zur Aufrechterhaltung und Ausbau des Allgemeingutes benötigt, so sind wir in diesem Land wahrscheinlich auch irgendwann noch einmal dankbar, wenn uns „der Zehnte“ für unsere persönlichen Wünsche und Bedürfnisse bleibt.

Und da wir nichts Besseres zu tun haben, uns auf den jeweils anderen zu stürzen statt einmal die Grundsatzfrage zu stellen, geschieht es uns völlig recht, dass wir bis auf die Unterbuxe ausgezogen werden. An Uli Hoeneß wurde ein Exempel statuiert – ein Exempel, wonach Steuerhinterziehung als Staatsverbrechen geahndet wird. Wie auch immer dieses Exempel auf Dauer gehandhabt wird – die Botschaft ist klar. Und wir bitten genau darum! Wir sollten allerdings bedenken, um was wir bitten – noch sind es die “Reichen”, wo wir mit Begeisterung zusehen, wenn sie hoch aufgehängt werden. Irgendwann sind wir es absolut sicher selbst – mal sehen, wer dann lacht!

 

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Die tägliche Wahl

Posted by krisenfrei - 18/03/2014

Kommentar 17. 03. 2014: Michael Obergfell,
Die tägliche Wahl

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Wir leben leider in einem Land, in dem die politische Führung, auch Blockparteien (CDU/CSU/SPD/Grüne) genannt, den Mehrheitswillen der Bevölkerung nicht mehr vertritt. Das sieht man zum Beispiel an der aktuellen Situation in der Ukraine.

Niemand in der Bevölkerung, der auch nur annähernd ernsthaft bleibt, will dort einen militärischen Konflikt. Aber die Regierung Merkel mischt sich an vorderster Front in die Weltpolitik ein und unterstützt Herrn Klitschko und Herrn Obama. Damit forciert die Regierung Merkel einen vielschichtigen ukrainischen Konflikt, der wirtschaftliche, politische und kulturelle Hintergründe hat. Dieser ist ganz offensichtlich nicht dadurch zu lösen, dass eine an die Macht geputschte Interimsregierung ohne jede demokratische Legitimation noch vor der im Mai angesetzten Wahl damit beginnt, die pro-russischen Kräfte in diesem Land zu verfolgen und zu bedrohen.

Der auch von der Regierung Merkel forcierte Konflikt wird von weiten Teilen der deutschen Bevölkerung mit Bestürzung aufgenommen. Dass diese Regierung dabei einen offenen Konflikt der Nato mit Russland in Kauf nimmt, ist vielen sehr deutlich. Die Folgen sind unabsehbar und es gibt viele Bundesbürger, die Angst vor einem Krieg in Europa haben. Denn es könnte nämlich sein, dass dann die Kugeln nicht nur in der einigermaßen entfernten Ukraine fliegen. In Wiesbaden hatte ich am Samstag ein interessantes Gespräch. Ein Wiesbadener meinte nur: „Wir sind in Wiesbaden an einem denkbar schlechten Ort.“ Auf meine verwunderte Nachfrage meinte er nur: „Die US-Armee hat hier in Wiesbaden-Erbenheim wichtige militärische Anlagen. Ich denke ich muss mir überlegen ob ich nicht im Zweifelsfall weg ziehe.“ Das war jetzt der O-Ton auf der Straße im Gespräch!

Und was tut die Merkel-Regierung und was tun die Blockparteien? Sie betonen, dass sie den Kurs der US-Regierung ohne Wenn und Aber unterstützen werden! Bis heute bekam ich von diesen Parteien und deren Figuren keine einzige Äußerung zu Gesicht, die auch nur ansatzweise ernsthaft kritisch ist.

Wir wissen jetzt: Deutschland wird in Afghanistan, Libyen, Syrien, Irak und in der Ukraine „verteidigt“ und demnächst natürlich auch in Deutschland. Jedenfalls steht das zu befürchten. Und das ist am Ende die einzige Wahrheit, die diese Regierung dann verbreiten wird. Denn dass Deutschland in Deutschland verteidigt wird, ist einfach ein nicht zu leugnendes Faktum. Dumm nur, dass die Bevölkerung eine derart schädliche Politik gar nicht will!

Dasselbe Spiel gibt es in Bezug auf die Eurokrise, die eigentlich eine Staatsschulden- und Bankenkrise ist. In den letzten Monaten haben der IWF und die EU Kommission mehrfach gefordert, dass Sparerenteignung und Steuererhöhungen das richtige Mittel zur „Bewältigung“ dieser Krise seien. Dass kaum ein Sparer oder Steuerzahler solchen Plänen letztendlich zustimmt ist offensichtlich. Warum sollen SIE ihr sauer Erspartes aufgeben, wenn SIE diese Schulden gar nicht gemacht haben? Es gibt keinen wirklich logischen Grund, Recht und Eigentum außer Kraft zu setzen um Banken und Staaten zu „retten“, es sei denn man möchte die eigentlichen Probleme gar nicht angehen. Dann natürlich macht es Sinn, Sparer zu enteignen und Steuerzahler zu schröpfen. Ein Dieb ist ein Mensch, der seine finanziellen Probleme dadurch löst, dass er das Geld anderer Leute entwendet. Und hier ist der Fall leider nicht anders. Es sind Diebe an ihrem Eigentum, die derartige Vorschläge in die Tat umsetzen möchten.

Nun gibt es in dieser Sache schon deutlichen Widerstand. ES wurde eine Petition gestartet, um zu zeigen, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind, sich ihr sauer Erspartes einfach weg nehmen zu lassen….

Textauszüge der Petition im Wortlaut:

„Ich fordere Sie auf, sich von den Aussagen der IWF-Papiere in einer Klarheit zu distanzieren, die keinen Raum für irgendeinen Restzweifel läßt. Erklären Sie öffentlich, daß eine Enteignung von Vermögenswerten der Bürger durch den Staat mit den Grundsätzen des Rechtsstaates nicht vereinbar ist und eine solche Politik durch Sie auch keine direkte oder indirekte Unterstützung erfahren wird.“

Zu dieser Petition kann man noch zeichnen! Derzeit wurden nach Aussagen von Beatrix von Storch zum 12. 3. 2014 schon 64.000 Emails versendet. Am heutigen Tag sind es 86.000 Protestmails und das Ziel von 100.000 Protestierern ist nahe.

Nun sind auch Politiker Menschen und es gibt mittlerweile relativierende Aussagen verschiedener Politiker nach dem Motto: „So haben wir es nicht gemeint“…. Beispielsweise ließ Bundesbankpräsident Jens Weidmann als Antwort auf die Proteste bei EUCheck.org nun verlautbaren, er habe es anders gemeint als es in der Presse wiedergegeben worden sei. Seiner Meinung nach taugt eine Sparerenteignung natürlich nicht wirklich als Lösung, sondern diese sei nur als absolute Notmaßnahme gedacht, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Schön dass Herr Weidmann zurückrudert! Weshalb er dies aber nicht sofort klar gestellt hat, als die Meldung in der Zeitung stand, die Bundesbank unterstütze den Kurs der Sparerenteignung, bleibt für immer sein Geheimnis. Es ist aber erfreulich, dass der Druck doch „wirkt“.

Daraus können sie entnehmen, dass sie weitaus mehr Macht haben als sie denken. Wichtig ist aber vor allem, dass sie sich dieser Macht bedienen. Das sollten sie aber möglichst frühzeitig tun. Wenn sie wissen dass sie krank sind, dann kann man oftmals in einem frühen Stadium noch Schaden abwenden und wieder gesunden. Wenn sie es „schleifen“ lassen, stellt sich irgendwann eine Situation ein, in der die Erkrankung Schäden erzeugt, die nicht mehr rückgängig zu machen sind, bzw. die eine Heilung unmöglich machen können. Daher ist es wichtig, dass sie früh damit beginnen, selbst aktiv zu werden.

Diese Petition ist ein gutes Beispiel dafür, dass ihre Stimme etwas bewirkt. Verantwortliche Personen beginnen sich zu winden und erleben den Konflikt, dass sie wegen ihrer gefährlichen Ansichten gar nicht mehr „geliebt“ werden. Und damit wissen diese für die Zukunft: Der Weg den sie derzeit gehen, führt am Ende womöglich dazu, dass sie ihre bisherige Position und die von der Gesellschaft zugestandenen Privilegien verlieren. Und das schafft dann doch die notwendige Klarheit im Kopf.

Das Beispiel der 2 Millionen Wähler, die bei der Bundestagswahl 2013 die AfD gewählt haben macht klar, wie viele Menschen bis jetzt schon aufgewacht sind und nicht mehr alles mit sich machen lassen wollen. Dabei ist das erst der Anfang. Es werden nach meiner Meinung noch viel mehr Menschen werden, die aufwachen. Auch der Ukraine-Konflikt hat sicher den einen oder anderen Bürger wachgerüttelt und ihm klar gemacht, wie die Lage wirklich ist. Es kann durchaus sein, dass die Merkel-Politik noch so manches Umdenken in den Köpfen der Bürger und Wähler herbei führt. Ich bin da gar nicht so pessimistisch… Womöglich bekommen wir in den folgenden Jahren auch noch einmal eine pazifistische Bewegung 2.0, bei der aber die in diesem Punkt gänzlich unglaubwürdigen Grünen kein „Plätzchen“ mehr bekommen werden….

Sie können an der Petition teilnehmen um Druck zu erzeugen. Aber sie können noch viel mehr tun:
Informieren sie sich kritisch. Sammeln sie Informationen und merken sie sich die Widersprüche zwischen den Fakten und den Behauptungen der Regierung. Sprechen sie mit anderen Personen in ihrem Umkreis über die Fakten und zeigen sie auf, dass vieles nicht stimmt, was von den Blockparteien behauptet wird. Je mehr Menschen aufwachen, desto besser auch für sie. Lesen sie kritische Bücher und wenn sie diese gut finden, machen sie bitte Werbung dafür oder verschenken sie diese an Personen von denen sie wissen, dass sie dafür offen sind. Meiden sie die Mainstream-Medien wenn sie können. Kaufen sie diese nicht oder nur dann, wenn es nicht anders geht. Sie sollen für Desinformation nichts bezahlen! Wenn sie einkaufen, schauen sie betont auf kleine Läden. Unterstützen sie den Mittelstand ganz bewusst. Beteiligen sie sich auf keinen Fall am Aufbau und der Festigung neuer Feindbilder! Bleiben sie sachlich. Suchen sie das Gespräch mit Parteien und Bewegungen die sich dem Mainstream nicht anschließen. Auf diese Weise können sie sich wirklich eine Meinung bilden. Werden sie aktiv!

Mit Aktivität meine ich noch mehr als nur beim Einkauf bewusst auf die Förderung kleiner Strukturen zu achten. Ich fand es das ganze letzte Jahr sehr hilfreich, täglich für eine Stunde hinaus zu gehen. Der flotte Gang verschafft einen frischen Durchzug im Gehirn. Es schafft Ausgleich zu der andauernden Programmierung durch Internet, Zeitung, TV, Radio und Beruf. Und es hat zudem längerfristig eine sehr gute Wirkung auf das Wohlbefinden, die geistige Klarheit und die Gesundheit.

Wie schön unser Land wirklich ist, können sie an dem unten stehenden Bild sehen. Auch bei ihnen gibt es sicher schöne Ecken, die es zu besuchen lohnt. Und auf diese Weise kann man ganz wunderbar Abstand gewinnen von den üblen Entwicklungen und dem bedauernswerten Zustand unseres Landes. Schöpfen sie Kraft durch eigene Aktivität,

meint

Michael Obergfell

Bruecke Mainz - Kastell

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von: Katrin Minarikova Foto

 

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