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Archive for 18. Januar 2012

GEAB 61: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen

Posted by krisenfrei - 18/01/2012

GEAB N°61 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen

Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“, um den Ausdruck von Franck Biancheri in seinem Buch « Nach der Krise – Auf dem Weg in die Welt von Morgen » zu verwenden, sich herauskristallisieren.

 

Nach unserer Auffassung wird 2012 das Jahr der Zeitenwende in den globalen Machtverhältnissen sein. Dies wird natürlich mit großen Schwierigkeiten für viele Länder auf dieser Erde einhergehen. Aber es ermöglicht auch die Entstehung von neuen geopolitischen Bedingungen, die zu einer Überwindung der Krise in den nächsten Jahren beitragen können. Im Gegensatz zu den Jahren, die hinter uns liegen, wird 2012 kein verschwendetes Jahr sein, in dem es den Mächtigen der „Welt vor der Krise“ mangels Mut, Initiative und Phantasie der Regierenden und der Passivität der Menschen weltweit gelungen ist, notwendige Entwicklungen zu verhindern.Wir haben das Jahr 2011 das Jahr genannt, das keine Gnade kennt. Denn in seinem Verlauf würden die Illusionen all derer verpuffen, die glaubten, dass die Krise unter Kontrolle wäre und dass sie bald wieder wie vor der Krise in aller Ruhe ihren „Geschäften“ nachgehen könnten, als ob nichts gewesen wäre. Und 2011 war ohne Gnade für viele Politiker, für die Finanzindustrie, für Investoren, für die Schulden der westlichen Staaten, für das globale Wachstum, für die US- Wirtschaft und für das Governance- Vakuum in Euroland. Die, die sich für unangreifbar oder unersetzbar hielten, haben in brutaler Weise erkennen müssen, dass die Krise nichts und niemanden verschont. Diese Tendenz wird sich natürlich 2012 fortsetzen, denn die Krise hat ja nicht am 1. Januar den guten Vorsatz gefasst, nun endlich mit ihrem Wüten aufzuhören. Die letzten, die bisher noch (weitgehend) verschont blieben, werden es zu spüren bekommen: USA, Großbritannien, Dollar, US-Staatsanleihen, die Regierenden in Russland und China usw (1). Aber 2012 und insbesondere seine zweite Hälfte wird auch das Jahr sein, in dem die Kräfte und Akteure auf den Plan treten, die 2013 und in den folgenden Jahren den Aufbau eines neuen internationalen Systems in Angriff nehmen, in dem die Hoffnungen der Menschen und die Machtverhältnisse des 21. Jahrhunderts verkörpert sind, und nicht die internationalen Verhältnisse der ersten Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Insofern wird 2012 das Jahr des Übergangs zwischen der Welt von Gestern, der Welt vor der Krise, und der Welt von Morgen. Es wird ein Jahr einer Zeitenwende sein, in dem das Schlimmste und das Beste aufeinander treffen werden (2).

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Der wertvollste Spieler

Posted by krisenfrei - 18/01/2012

Der wertvollste Spieler  (18.1.2012)

Von Michael Winkler

Der wertvollste Spieler einer Mannschaft (vulgärdeutsch: MVP, most valuable player) ist jemand, der die ganze Mannschaft mitreißt, sie zum Sieg führt oder bei Bedarf auch treibt. In der Glanzzeit des FC Bayern war das Gerd Müller, derjenige, der geliefert hat, dessen Tore die Interviews eines Franz Beckenbauer ermöglicht haben.

Wechseln wir die Sportart. Der deutsche Name Korbball hat sich nicht eingebürgert, sie nicht Basketball zu nennen, wäre so anachronistisch wie „Gesichtserker“ für Nase. Wir wählen eine Jugendmannschaft, hochgewachsene, schlanke Jungen, 14 oder 15 Jahre alt, 1,80 oder 1,90 groß, nicht ganz ausgewachsen. Sie sind durchtrainiert, muskulös, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, flink wie die Windhunde… Nun ja, Sie können sich die Bengel vorstellen.

Fragen Sie mich nicht, wie es geht, nehmen wir einfach an, Don Mafioso di Lampedusa hat der Liga ein Angebot unterbreitet, das diese nicht abschlagen konnte. Jedenfalls tritt Dirk Nowitzki der Mannschaft bei, „Dirkules“ in der Blüte seiner Jahre und seines Könnens. Natürlich ist er der wertvollste Spieler auf dem Feld, denn die „kleinen Jungs“ der gegnerischen Mannschaften haben ihm nichts entgegenzusetzen. Die Kraft, die Geschicklichkeit und die Erfahrung des Weltklasse-Athleten sind übermächtig, Dirk umspielt sie nach Belieben, ist unaufhaltsam im Angriff und beinahe unüberwindlich in der Verteidigung.

Für die Mannschaftsmitglieder ist es einfach: Ball annehmen, Nowitzki anspielen und schon stehen die Punkte auf der Anzeige. Die Mannschaft wird Meister, ohne einen einzigen Punktverlust. Bei der Meisterfeier haben sich die Jungs ein wenig verändert. Oh, sie sind noch immer hochgewachsen, und verglichen mit einem couchgewohnten Spielkonsolen-Virtuosen durchaus noch schlank, das geübte Auge erkennt jedoch die Veränderungen. Die Jünglinge sind schwerer geworden, und die zugelegten Pfunde bestehen nicht aus hartem, austrainiertem Muskelfleisch.

Die Zeit in der Nowitzki-Mannschaft bringt einem hoffnungsvollen jungen Basketball-Talent ein paar schöne Urkunden ein, die es ein Leben lang an die Wand hängen kann. In der nächsthöheren Altersklasse wird der Jugendliche jedoch nur schwer akzeptiert. Er ist kein Könner mehr, sondern ein Ballzuwerfer für den wertvollsten Spieler, ein Wasserträger. Wer nicht verweichlichen will, darf nicht in dieser Mannschaft spielen, trotz der Garantie auf den Meistertitel.

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