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Posts Tagged ‘Zinsen’

Unwort des Jahres 2011: „Schuldenbremse“

Verfasst von: krisenfrei - 19/01/2012

Von Andreas Bangemann

Unwort des Jahres 2011: „Schuldenbremse“

Liebe Leserinnen und Leser,

Seit gefühlten 100 Jahren erklären uns alle Experten, wie schlecht ständig wachsende Staatsschulden für uns und vor allem „die nachfolgenden Generationen“ sind. Als 1979 Franz Josef Strauß in einer legendären Bundestagssitzung den Abgeordneten die aus heutiger Sicht geradezu lächerliche Staatsverschuldung von 33 Milliarden D-Mark in seiner unnachahmlichen Rhetorik zum höchsten Berg Deutschlands auftürmte, wenn man ihn in 1.000-Mark-Scheinen übereinander legen würde (3.500 Meter), war ich gerade mal 22 Jahre alt und wohl jene Generation, die er gemeint haben könnte, wenn er von einer zukünftigen sprach. Die Summe der damaligen Staatsschulden würden wir heute an einem Sonntag im Klingelbeutel in den Kirchen einsammeln.

Die heutigen Politiker haben – vermutlich mangels entsprechender Vorstellungskraft – aufgehört, die Höhe der Berge nachzurechnen, die es ergäbe, wenn sie die heutigen Staatsschulden derart bildhaft darstellen müssten. Heute reicht die Bemerkung im Hinblick auf die nachfolgenden Generationen, der niemals jemand widersprechen konnte, um deutlich zu machen, dass man die Schuldenhöhe im Blick hat und begrenzen will. Ein nicht auszurottender Euphemismus, den zu steigern kaum möglich erschien. Doch in dieser Beziehung muss man den Verantwortlichen Eliten Kreativität und Forschergeist bescheinigen. Zum Schutz zukünftiger Generationen gibt es jetzt eine im Grundgesetz verankerte „Schuldenbremse“. Das ist die Krönung verbrämender Verschuldungs-Wortschöpfung und ist aus diesem Grund auch schon mehrfach der Jury für das „Unwort des Jahres“ 2011 vorgeschlagen worden. Ich frage mich, ob die Menschen, die uns das jetzt in unser wichtigstes Gesetzbuch schreiben, aufrichtig daran glauben, es im Ernst verteidigen und ihr Äußerstes dafür hergeben würden? Ich habe große Zweifel.

Franz Josef Strauß hat auch nicht an nach den wahren Ursachen der Entwicklung von Schulden geforscht, aber zumindest war er in der Darstellungsweise unterhaltsamer, als das, was wir heute geboten bekommen. Die einfachen Tatsache , wonach die Voraussetzung von Schulden Geldvermögen sind, bleibt nahezu allen Entscheidungsträger auf wundersame Weise verschlossen. Wäre das im Bewusstsein, dann wäre klar, „wie wirkungslos, ja geradezu widersinnig, eine „Schuldenbremse“ ist. Man könnte sich der Entstehung von Geldvermögen widmen, um das Problem unbezahlbar werdender Schulden in den Griff zu bekommen. Ich wiederhole, weil das so wichtig ist: „der Entstehung“! Nahezu alle Politiker, die sich mit den Geldvermögen beschäftigen, tun das nicht, weil sie sie als Spiegelbild der Schulden erkannt haben, sondern, weil sie glauben durch deren Besteuerung, werde schon alles wieder in Ordnung kommen. Das ist als wollte man eine Badewanne, deren Wasserhahn sich immer weiter öffnet, am Überlaufen hindern, indem man mit einem Löffel Wasser herausschöpft. Bis zum heutigen Tage sind mir keine Politiker bekannt, die eine Lösung anbieten, die – in diesem Bild bleibend – auf die Idee kämen, den Hahn zuzudrehen.

Die Strafe für dieses paradoxe Denken und Handeln wird schon bald ein unkontrollierbares Chaos in Wirtschaft und Gesellschaft sein. 2012 wird in dieser Hinsicht entscheidend, denn wir nähern uns diesem Zustand immer offensichtlicher. Gäbe es nicht die vielen mir bekannten Kräfte, die bereit und in der Lage sind, echte Alternativen zum derzeitigen Handeln zu etablieren, würde auch ich verzweifeln. Doch 2012 wird es eine Reihe hoffnungsvoller Aktivitäten geben, die das Zeug haben, eine Wende einzuleiten. Menschen, die Mut und Fähigkeit haben, ein zukünftiges Geld- und Wirtschaftssystem zu gestalten gibt es in größer werdender Zahl. Wir zeigen Sie Ihnen und sind überzeugt: Das Puzzle des Geldsystems kann gelöst werden. Am Ende fällt alles an seinen Platz.

Quelle: http://www.humane-wirtschaft.de/

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Ja, und abschließend noch mal für alle, die an die Lüge der „Schuldenbremse“ glauben:

IN EINER ZINSÖKONOMIE GIBT ES KEINE SCHULDENBREMSE !

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Staatsverschuldung

Verfasst von: krisenfrei - 05/01/2012

Ein, wie ich finde, interessanter und lesenswerter Aufsatz von Ferdinand Wenzlaff zur Staatsverschuldung, sowie ein Lösungsansatz zur Rückführung der Staatsverschuldung. Vorab zur Information einige Auszüge aus dem Aufsatz, die dem Leser einen kurzen Einblick vermitteln.

„Bezugnehmend auf einen Meilenstein-Aufsatz von Evsay Domar von 1944 hält Helmedag die Staatsschuld für unbedenklich, wenn wir eine Wachstumsrate über der Zinsrate erzeugen können, was er sich über eine Steigerung der effektiven Nachfrage durch Umverteilung und Beibehaltung (oder auch Ausdehnung) der Staatsverschuldung erhofft.

Das Paradigma der Freiwirtschaft fußt zu großen Teilen noch auf dem tauschtheoretischen Fundament des Mainstreams (eingehender vgl. Wenzlaff, 2010a). Doch hat sie die bahnbrechende Idee der Besteuerung liquider Vermögen zur Schließung des Kreislaufs. Mit einer Geldhaltesteuer könnte der Ertrag von Staatstiteln sinken.

Der traditionelle fiskalische Keynesianismus (Konjunkturbelebung durch Staatsverschuldung) ist nicht nur daher bedenklich, weil riesige Staatsdefizite aufgetürmt werden, sondern in seiner Wirkung überhaupt fragwürdig. Wir wissen aus der japanischen Erfahrung, dass so nur liquide Geldvermögen aufgebaut werden, diese aber keinen Grund zur weiteren kreislaufwirksam Verwendung haben.

Niemals wird der Staat konsolidieren oder gar tilgen können, solange die Zinsrate über der Wachstumsrate liegt.“

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Staatsverschuldung

Volkswirtschaftliche Fragestellungen können nicht betriebswirtschaftlich gelöst werden!

Von Ferdinand Wenzlaff

Zu bedauern ist, dass sich in der Politik oft keine rationalen Debatten führen lassen und Einzelinteressen einen korrupten Weg der Durchsetzung zum Schaden des Gemeinwesens finden. Der noch größere Skandal besteht darin, dass sich die Wirtschaftswissenschaft in den Dienst privater Interessen stellen lässt und Ideologien statt volkswirtschaftlichen Theorien den Diskurs dominieren, die zur Grundlage einer verfehlten Wirtschafts- und Sozialpolitik werden. Die Debatte um die Staatsschulden zeigt ganz besonders, wie unzureichend ein volkswirtschaftlicher Gegenstand betrachtet werden kann. Wenn Volkswirte den kreislaufwirksamen Impuls einer Kürzung der Staatsausgaben mit dem Ziel des Budgetausgleichs (keine neuen Schulden) oder gar Konsolidierung (Schuldentilgung) wegdenken, wird der Anspruch eines eigenen Gegenstandes der Volkswirtschaftslehre negiert und Staatsverschuldung als betriebswirtschaftlich zu lösendes Problem aufgefasst.

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Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (VIII)

Verfasst von: krisenfrei - 30/12/2011

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

ACHTER BRIEF

Berlin, 17. Januar 1921

Wenn jemand etwas leistet, d.h. eine Arbeit verrichtet oder ein Gut fortgibt, so erwirbt er dadurch einen Anspruch auf Gegenleistung, der die Gestalt von „Geld“ annimmt. Mit diesem Anspruch kann er auf verschiedene Weise verfahren. Er kann ihn sofort geltend machen, indem er das Geld wieder ausgibt und sich seinerseits ein Gut oder eine Arbeitsleistung dafür verschafft, also sich z. B. eine Uhr kauft oder einen Anzug machen lässt. In diesem Fall wird das Geld seiner Bestimmung, Güterumsätze zu vermitteln, zurückgegeben; es tut seinen Dienst, es „arbeitet“ , wie man zu sagen pflegt. Der Mann kann aber auch anders handeln. Er kann den erworbenen Anspruch auf Gegenleistung unausgenutzt lassen, um erst bei späterer Gelegenheit Gebrauch von ihm zu machen, beispielsweise, um im nächsten Sommer eine Reise zu unternehmen oder sich ein Ruderboot zu kaufen. In diesem Falle liegt das Geld bis zum Sommer untätig im Schrank. Es vermittelt keine Güterumsätze, es arbeitet nicht, und die in ihm verkörperte Kaufkraft bleibt unausgenutzt. Die Kaufkraft „ruht“ .

Wenn die meisten Menschen so handeln wie unser Mann im ersten Beispiel, also eingenommenes Geld sofort wieder verausgaben, so zirkuliert die im Lande vorhandene Geldmenge sehr schnell. Es kommen viel Umsätze zu Stande, und es herrscht rege Tätigkeit. Handeln die meisten Menschen aber wie im zweiten Beispiel, lassen sie das Geld also lange Zeit unausgenutzt liegen, so zirkuliert das Geld langsam, die Umsätze sind gering, und das gewerbliche Leben pulsiert schwach. Es kommt somit außerordentlich viel darauf an, ob die Menschen die Gewohnheit haben, die erworbenen Ansprüche auf Gegenleistung schnell oder langsam auszunutzen, d.h. ihr eingenommenes Geld kurze oder lange Zeit aufzubewahren.

Diese Gewohnheit unterliegt aber bestimmten Gesetzen. Es ist fast niemals reine Willkür, ob eine Volksgemeinschaft so oder anders handelt, sondern es hängt von der Eigenart der Wirtschaft ab. Eine Bevölkerung, die darauf rechnen kann, dass sie einen Geldbetrag, den sie heute ausgibt, morgen schon wieder einnimmt, wird mit der Ausgabe nicht lange zögern, sondern das Geld schnell wieder in den Verkehr zurückfließen lassen. Eine Bevölkerung dagegen, die nicht mit einer schnellen Rückkehr des Geldes rechnen kann, muß mit dem vorhandenen Gelde haushalten, wird es also nur allmählich und zögernd verausgaben. Mit anderen Worten: Schneller Verdienst gibt aus, langsamer Verdienst spart.

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Bald Bankrun wie anno 1867 ?

Verfasst von: krisenfrei - 29/12/2011

Rezession in der Geschichte

Von Tom Dyson

Der Geldmarkt ist der Schlüssel zur Aktienbörse. Diejenigen, die die Kontrolle über die Geldpolitik haben, kontrollieren auch den Aktienmarkt.“ – Daniel Drew

„Innerhalb der nächsten fünfzehn Minuten will ich mein Geld.“

Der Bankangestellte dem Daniel Drew gegenüberstand, begann blass zu werden. Ein fettiger Schweißtropfen lief seine Schläfen herunter. Er wusste, dass diese Forderung sehr viele Unannehmlichkeiten hervorrufen würde.

Drew war das egal. Dieses kleine Glanzstück würde ihm soviel einbringen, dass er sich zu Ruhe setzen könnte. …

Baisse 1867

In der Baisse 1867 haben Drew und seine zwei Freunde Jim Fisk und Jay Gould eine tollkühne „Baisse-Kampagne“ ausgeheckt, die Sie mit Trades auf fallende Aktienkurse ausnutzten. Sie waren im amerikanischen Aktienmarkt mit einem Gegenwert von mehreren Millionen Dollar short – damals ein riesiges Vermögen.

Sie schlossen ihre Wetten zu einem Zeitpunkt ab, der zunächst ungünstig schien. Wie Drew sich in seiner Autobiografie erinnert, sollten laut Regierungsberichten in fast allen Teilen des Landes Rekordernten erzielt werden. Die Wahl des Präsidenten Grant war praktisch sicher, und Geld war billig.

„Wenn Geld billig ist, steigen Aktien …“ sagte Drew. „Die Leute dachten, wir wären Dummköpfe.“

Jene Leute hatten nicht mit dem teuflischen Genie Daniel Drew und seinen Freunden gerechnet.

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Pleite auf Raten

Verfasst von: krisenfrei - 28/12/2011

Beim Recherchieren bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der einen Weg zu einem nachhaltigen Geldsystem aufzeigt. Der erste Schritt wäre ein geordnetes staatliches Insolvenzverfahren für Banken, der allerdings ein Schnitt der Spareinlagen bedingt.

Der Artikel ist bereits über zwei Jahre alt und leider wurde bislang von unseren unfähigen Politikern der gegenteilige Weg eingeschlagen. Statt langfristig durch Insolvenzverfahren die Banken zu sanieren, wurden immer mehr staatliche Garantien gegeben, damit die Banken, wie gewohnt, an den Finanzmärkten weiter zocken und fette Boni zahlen können.

Darüberhinaus, und das zeigt der Autor in seinem Artikel auf, wäre mit einer Verzinsung nahe Null eine Entschuldung des Staates möglich. Nur muss sich jeder Wähler/Bürger fragen, ob die Parteien und deren Abgeordnete, die im Bundestag sitzen und für die Rettungsschirme und somit eine rasant steigende Staatsverschuldung gegen die Meinung des Volkes votieren, noch wählbar sind.

Liebe Leser, wer die Schnauze voll hat von den Lügnern aus CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE/LINKE, sollte einen Neustart wagen und was anderes wählen. Schlimmer geht es nimmer.

Und, haben Sie immer noch nicht Ihr Geld von Ihrem Konto geholt? Viel Zeit bleibt nicht mehr, und ein Großteil davon ist weg. Die Spareinlagen sind sicher? Ja, ganz sicher –  weg.

Nun aber zu dem besagten Artikel. Ihre Meinung würde mich interessieren. Vorab vielen Dank für Ihren Kommentar.

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Oder: Die guten Chancen mit Hilfe eines staatlichen „Insolvenzverfahrens“ für Banken, den Weg zu einem nachhaltigen Geldsystem zu finden.

Von Andreas Bangemann

Das Vertrauen in die Notenbanken, Geschäftsbanken und alle daran hängenden Finanzinstitute ist nachhaltig gestört. Die Vertreter der Finanzwelt waren die uneingeschränkten Herrscher über das Geld und nahezu jeder verließ sich auf ihre Kompetenz. Die Finanzmarktkrise belehrte alle eines Besseren. Menschliches Versagen und die Gier wurden schnell als die „Schuldigen“ ausgemacht, doch jeder spürt: Das kann nicht die ganze Wahrheit sein. Wir haben es nicht nur mit „toxischen Vermögenswerten“ zu tun, sondern mit einem System, das es ermöglichte, die gesamte Weltwirtschaft an den Rand des Ruins zu treiben – und wenn wir jetzt nicht einlenken – die Menschheit zu einem weiteren Kapitel fürchterlichen Leids durch Unruhen und Kriege.

Machen wir uns nichts vor: Nach geltendem Recht sind mit großer Wahrscheinlichkeit nahezu alle europäischen und nordamerikanischen Banken pleite, die im internationalen Geschäft tätig sind. Wandelnde tote Banken – „zombie banks“1) –, die nur noch durch Spritzen öffentlichen Geldes am Leben erhalten werden. Normalerweise müssten sie die Vermögenswerte auf der Aktivseite ihrer Bilanz real bewerten und das hieße hinsichtlich der vielen faulen Kredite und toxischen „Wert“-papiere, sie auf Null zu setzen oder zumindest drastisch nach unten zu bewerten. Den so entstehenden Verlust müssten die Banken durch Eigenkapital ausgleichen können, was angesichts deren Höhe nahezu ausgeschlossen ist. Dieser Tatbestand zwingt nach geltendem Recht zur Anmeldung der Insolvenz wegen Überschuldung. Stattdessen werden die Banken durch staatliche Garantien für die vergifteten Vermögenswerte und durch finanziellen Ausgleich mit öffentlichen Geldern künstlich am Leben erhalten. „Frisches Geld“, das so dringend in der realen Wirtschaft gebraucht werden würde, können die Banken nicht bereit stellen, weil sie alle Mittel, die ihnen zufließen für den Ausgleich ihrer eigenen Bilanz brauchen.

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Zeitbomben Staatsanleihen …

Verfasst von: krisenfrei - 07/12/2011

Zeitbomben Staatsanleihen …

Wie ich bereits in meinem Artikel vom 21.11.2011 hingewiesen habe, werden für die vier größten EU-Länder (Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) im nächsten Jahr Staatsanleihen im Wert von etwa 935 Mrd. Euro fällig.

Zwei Tage später wollte Deutschland 6 Mrd. Euro bei einer Versteigerung neuer Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit einsammeln. Die Versteigerung wurde zu einem Flop. Wo doch sonst in der Vergangenheit deutsche Staatsanleihen immer gerne gefragt waren, wurden hier gerademal zwei Drittel des Volumens nachgefragt, woraufhin der Euro und die Aktienmärkte unter Druck gerieten.

Es gab Stimmen, die meinten, dass es an der niedrigen Rendite von 1,98 Prozent gelegen haben könnte. Nun ja, bei einer Inflation von 6 und mehr Prozent (die offizielle Inflation von etwa 3 Prozent ist erlogen und erstunken) lassen sich mit diesen Anleihen keine Gewinne mehr erzielen. Die Großinvestoren kaufen dann schon lieber über ihre Banken italienische Anleihen mit einer Rendite von etwa 7 Prozent oder Griechenanleihen von weit über 10 Prozent. Falls dieser Deal schief gehen sollte, haftet ja bekanntlich der Steuerzahler. So einfach ist das!

Die folgende Grafik zeigt, dass besonders Frankreich und Italien in den ersten vier Monaten des kommenden Jahres auf einer Staatsanleihen-Zeitbombe sitzen. Wie sollen diese Anleihen bei einem mickrigen Wachtstum von nahezu NULL refinanziert werden? Mister Goldman-Draghi von der EZB wird es bestimmt schon richten. Auf ein paar mehr Mrd.-Schrottpapiere in der EZB-Bilanz kommt es dann auch nicht mehr an.

Quelle: Spiegel

Wie jetzt bekannt wurde, droht Standard & Poor’s Deutschland mit Abstufung. Und was ist mit Großbritannien? Angeblich ist das Königreich mit 1000 Prozent des BIP verschuldet. Was soll’s. Schulden, Schulden, Schulden, wohin man auch schaut. Die USA haben inzwischen auch die 100 Prozent zum BIP erreicht. Schulden, die NIEMALS auf Null reduziert werden können. Das Zinssystem läßt es nicht zu.

Der Kollaps der Schuldenstaaten lauert bereits um die Ecke. Ein Schuldenschnitt ist unausweichlich. Wie dieser ausfallen wird, mag ich nicht zu beurteilen. Er wird aber extrem grausam sein. Langjährige Ersparnisse in Papiergeld werden sich von einem Tag auf den anderen auf ein Minimum reduzieren.

Die Zeitbombe Staatsanleihen wird platzen. Wenn der Tag kommt, werden auch die Preise von Immobilien und Aktien in den Keller rauschen. Letztendlich zählt dann nur noch Echtes Geld.

Das Kartell der Rating-Agenturen und Das PPT und die FED beeinflussen die Finanzmärkte nach belieben und zu deren Gunsten. Sie manipulieren nicht nur die Aktien- und Anleihenmärkte, sondern auch die Gold- und Silberpreise. Wer letztendlich hinter diesen Manipulationen steckt, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Verantwortlich für all das ist „Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf“. G. Edward Griffin nannte dieses Ungeheuer auch Die Kreatur von Jekyll Island.

Der republikanische US-Abgeordnete Ron Paul möchte am liebsten diese Kreatur abschaffen. Er meint:

 „Durch die Abschaffung des Federal Reserve Systems wird der Kongress in die Lage versetzt, seine verfassungsmäßigen Befugnisse über die Geldpolitik wieder zu erlangen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten räumt dem Kongress das Recht ein, Geld zu schaffen und den Wert der Währung zu regulieren. Die Verfassung gibt dem Kongress nicht das Recht, diese Kontrolle über die Geldpolitik an eine Zentralbank zu delegieren. Des Weiteren ermächtigt die Verfassung die Bundesregierung mit Sicherheit nicht dazu, den amerikanischen Lebensstandard über eine inflationäre Geldpolitik auszuhöhlen.“

 Quelle

Genau das wäre der richtige Weg. Eine Geldpolitik gehört in staatlicher Hand. Neben der Abschaffung dieser Kreatur sollten auch gleichzeitig die Big-Three abgeschafft werden.
Leider aber wird Ron Paul NIE US-Präsident! Dafür wird das schreckliche Ungeheuer schon sorgen und …

Wie könnte ein Plan zur Abschaffung dieser Kreatur aussehen?
Wer hat Lösungen?

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Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

Verfasst von: krisenfrei - 02/12/2011

Von Manfred Gburek, 2. Dezember 2011

Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

So etwas habe ich noch nie erlebt: Dass eine Zeitung sich derart einseitig gegen den Euro in Front bringen lässt wie die Financial Times Deutschland (FTD) vom Freitag. Mit „Europa am Abgrund“ beginnt der Schmäh gleich auf Seite 1. Ab Seite 9 folgt dann ein Sonderteil, eingeleitet durch „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, danach „Der Untergang“ und „Der Tag des Jüngsten Gerichts“, schließlich einige Seiten weiter „EU-Parlament ignoriert EZB-Chef“ und als nochmaliger Höhepunkt „Angela Merkel ist in diesem Spiel der Schurke“, das Zitat eines Institutsdirektors aus Washington.

Offenbar haben wir es hier mit einer Variante des transatlantischen Geldkriegs zu tun, den ein anderer – in diesem Fall deutscher – Institutsdirektor neulich so kommentierte: Eigentlich sei Großbritannien, die Heimat des FTD-Schwesterblatts Financial Times, zur Hälfte schon ein amerikanischer Bundesstaat. Er bezog sich auf die vielen gemeinsamen Interessen von Briten und Amerikanern, die unter anderem darin gipfeln, dass man alles unternimmt, um den Euro nicht zu stark werden zu lassen.

Doch der Devisenmarkt belegt: Kaum dass die konzertierte Aktion der Zentralbanken sich am vergangenen Mittwoch auch nur angedeutet hatte, schoss der Euro gegen den Dollar und das Britische Pfund nach oben. Das heißt, mehr Geld zur Abwendung einer Kriseneskalation begünstigte den Euro. Daraus folgt: Eine dosierte Geldschwemme im Euro-Raum kann der europäischen Gemeinschaftswährung nichts anhaben.

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Andreas Popp auf der AZK 2011

Verfasst von: krisenfrei - 12/11/2011

Ohne Kommentar.
Einfach nur anschauen.

 

 

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Der Geldbetrug der Hochfinanz

Verfasst von: krisenfrei - 10/11/2011

Prof. Wilhelm Hankel analysiert in einer Zusammenfassung die vier Eckpfeiler („Innovationen“) die von Banken entwickelt wurden und zuerst die Finanzkrise und anschließend die Staatsschulden-Krise verursacht haben. Der Zusammenhang zwischen diesen vier betrügerischen „Innovationen“ der Banken ist derart kausal, das nicht von einer zufälligen Entwicklung sondern vielmehr von Vorsatz (BETRUG) ausgegangen werden muss. Diese vier „Innovationen“ sind wichtig um die Entwicklung der Finanzkrise und die Krise der Staatsschulden zu verstehen.

Professor Harald Lesch und Prof. Eberhard Hamer erläutern wie diese „Innovationen“ der Banken die Finanzkrise, die US-Schuldenkrise und die Euro-Krise (Krise des Euro = EU-Schuldenkrise) ausgelöst haben und warum es überhaupt eine Krise des Dollar bzw. eine US-Schuldenkrise gibt. Das Ergebnis ihrer Gesamtbewertung: Unser Geldsystem und die ungebremste Geldvermehrung (Geldschöpfung) aus dem Nichts (Schneeballsystem Dollar) sind die Auslöser aller Finanzkrisen seit 1971, sowie der immensen Verschuldung vieler Staaten (Staatsverschuldung), kleiner Unternehmen und vieler Privatpersonen. Kurz: Das Geldsystem und die Möglichkeiten der Geldschöpfung haben die Umverteilung von unten nach oben in den letzten Jahren massiv beschleunigt. Die Staatsschulden-Krise wird entweder zu dem Zusammenbruch des Geldsystems, zu einer Währungsreform oder einer starken Inflation führen, davon sind die Professoren Eberhard-Hamer, Wilhelm-Hankel und Harald-Lesch offenbar überzeugt.

Infolge dessen werden die US-Schuldenobergrenze und die Staatsschulden der Euro-Länder (EU Schuldenkrise) immer weiter erhöht. Bis zum Kollaps des Geldsystems werden wir einen EU-Sondergipfel nach dem anderen erleben.
Die einzigen Assets die den Anleger davor schützen können sind Edelmetalle (wie Gold, Silber und Platin …) sowie andere physischen Werte.

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Lasst Banken endlich pleite gehen !

Verfasst von: krisenfrei - 24/10/2011

Lasst Banken endlich pleite gehen !

 Immobilienkrise

Wer hat uns diese Finanzkrise, in der wir uns schon seit Jahren befinden, eingebrockt? Die Banken, oder deutlicher gesagt, deren Bankster. Ja, sie wollten das große Geld machen. Der schnöde Mammon lockte. Big Money hieß das Zauberwort. Aber wie kam es zu dieser Finanzkrise?

Der eigentliche Verursacher war die US-Notenbank (FED). Der damalige FED-Chef, Alan Greenspan, betrieb seit Anfang 2001 eine unverantwortliche Niedrigzinspolitik. Nach dem „angeblichen“ Terroranschlag (offizielle Version) auf das WTC am 11. September 2001 wurde diese Niedrigzinspolitik fortgesetzt. Bis zum Sommer 2003 sanken die Zinsen von etwa 6,5 auf 1 Prozent. Das Geld war so billig wie nie. Der Traum von einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung war groß.

Menschen, die kaum oder gar kein Eigenkapital hatten, konnten sich in den USA Häuser kaufen. Immobilienfinanzierer und Regionalbanken waren da sehr großzügig und verliehen viele Milliarden Dollar an Kreditnehmer mit zweifelhafter Bonität. Subprime Loans wurden diese zweitklassigen Hypothekendarlehen genannt, die allerdings etwas teurer als herkömmliche Darlehen waren. Diese höhere Risikoprämie betraf Schuldner, die über keine Sicherheiten verfügten. Die Nachfrage war größer als das Angebot. Die Immobilienpreise explodierten.

Nachdem die FED die Zinsen nach und nach erhöhte, konnten viele neue Hausbesitzer ihre Zinsraten nicht mehr bezahlen. Die Nachfrage nach Immobilien ging zurück, die Immobilien-preise fielen. Da viele Menschen wegen der gestiegenen Zinsen ihre Kredite nicht mehr bedienen konnten, kam es zu vermehrten Zwangsvollstreckungen und zu einer gewaltigen Immobilienkrise, die bis heute zu einer großen Bankenkrise führte.

Bankenkrise

In der Not ist man erfinderisch. Um die Risiken bei den Subprime Loans klein zu halten, bündelten die Immobilienfinanzierer die Kredite und verkauften diese als Gesamtpakete überwiegend an Banken und Hedgefonds weiter. Somit wurden die Risiken auf viele Schultern verteilt. Diese undurchsichtigen Finanzprodukte brachten daraufhin so manche Banken, die sich dieser annahmen, ins Wanken. Letztendlich basierten diese Produkte auf faule Kredite. Es kam zu Abschreibungen von mehreren Milliarden. Betroffen hiervon waren nicht nur viele US-Banken, sondern auch etliche Banken aus dem Euro-Raum und deutsche Banken, unter anderem auch Landesbanken. Die Zockerei bei den Banken um den schnöden Mammon war grenzenlos. Das Vertrauen unter den Banken war zerstört, denn niemand wusste, welche Bank wie tief im Subprime-Sumpf steckte. Daraufhin verliehen sich die Banken untereinander kein Geld mehr.

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