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Posts Tagged ‘Währungen’

Semantische Abenteuer – WELTen

Verfasst von: krisenfrei - 12/06/2012

Vieles was wir glauben zu wissen, wird uns durch die Medien suggeriert. Dies geschieht über eine manipulierte Informationsflut, die uns gezielt vermittelt wird. Wir sollten realisieren, dass diese Dinge grundsätzlich von Menschen verbreitet werden, die ein Interesse an der Verbreitung solcher Informationen haben. Vieles, was uns die Medien glaubhaft machen wollen, wird mit System, mit Absicht und mit hohem Geldeinsatz gestreut.

Dazu liefern uns die Welt-Online-Autoren Jörg Eigendorf und Tobias Kaiser mit ihrem Traktat „Die gigantischen Verluste bei der Rückkehr zur D-Mark“ ein anschauliches Beispiel.

Bereits die reisserische Headline dieses Pseudo-Kunstwerkes ist darauf angelegt, Ängste zu schüren. In der Einleitung wird dargelegt, „55 Prozent der Bundesbürger halten laut dem neuesten Deutschlandtrend die Einführung des Euro für einen Fehler, das sind neun Prozentpunkte mehr als noch vor einem halben Jahr“.
Wer sich nicht erst seit gestern mit dem gesamten Themenkomplex beschäftigt, über ein Mindestmaß an ökonomischem Grundverständnis verfügt und/oder nahezu täglich die Stimmung im Volk beobachtet, wird diese Aussage mit einem dicken Fragezeichen versehen und den Prozentsatz der EURO-Gegner weitaus höher einschätzen.

Die Autoren gehen dann der Frage nach, ob es überhaupt möglich wäre, die Euro-Zone zu verlassen und welche Folgen dieser Schritt nach sich ziehen würde. Richtigerweise folgt danach der Hinweis, dass sich unsere Politik bei diesem Thema wegduckt und ausschweigt.

Es folgt die Behauptung, der politische Schaden für Deutschland sei gigantisch und ein solcher Schritt sei wirtschaftlich höchst rikant!
Man versucht diese These mit einem Zitat des Bundesbank-Präsidenten, Herrn Weidmann „Ein Zerfall der Währungsunion wäre mit extrem hohen Kosten und Risiken verbunden, die niemand wirklich vorhersehen kann. Aus diesem Grund kann ein solches Szenario nicht das Ziel des Handelns der politisch Verantwortlichen sein.“ zu unterfüttern und ergänzt diesen Argumentationsstrang mit einem weiteren Weidmann-Zitat: „Das darf andererseits nicht heißen, dass Deutschland erpressbar wird und Haftung ohne Kontrolle verspricht. Denn das würde die Stabilitätsgrundlagen der Währungsunion aushöhlen.“

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Wahlversprechen in Griechenland: Ein Haufen Lügen

Verfasst von: krisenfrei - 12/06/2012

Soziale Wahlversprechen in Griechenland kosten Milliarden Euro

Die Kosten der sozialen Wahlversprechen im Vorfeld der Parlamentswahlen im Juni 2012 summieren sich auf bis zu 8 Milliarden Euro, ohne dass ihre Finanzierung gesichert ist.

Am Folgetag der Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 in Griechenland müssen zur regulären Zahlung der Renten 1,4 Mrd. Euro für den gesetzlichen Versicherungsträger IKA, 822 Mio. Euro für den gesetzlichen Versicherungsträger der Selbständigen (OAEE) und bis zu 300 Mio. Euro für die Arbeitslosenhilfen der Arbeitsbehörde (OAED) gefunden werden.

Bis zu 8 Mrd. Euro (also 4% des BIP) zusätzlich müssen dagegen die Parteien auftreiben, welche die Wiederherstellung der Renten und der Arbeitslosenhilfe nach den Wahlen versprechen. Diesen – für die volkswirtschaftlichen Gegebenheiten des Landes, aber auch die Versicherungsträger, die bereits nach zusätzlichen Einnahmen von 3 Mrd. Euro suchen um in der Lage zu sein, bis Ende 2012 die “massakrierten” Renten und die Arbeitslosenhilfen zu zahlen – enormen Betrag “verbergen” die Wahlkampfprogramme der Parteien, welche nach den Wahlen am 17 Juni 2012 die erste Rolle in der Regierung beanspruchen.

Die Rechnung der sozialen Wahlversprechen

Wie aus der Veranschlagung der Kosten der bis heute bekannt gewordenen programmatischen Erklärungen bzw. im Wahlkampf bezogenen Positionen und Verpflichtungen hervorgeht (mit “Kern” das Programm der SYRIZA, die im Vergleich zu der Nea Dimokratia auf dem Sektor der Arbeit und Sozialversicherung das meiste versprochen hat, wie sogar auch deren eigene Funktionäre eingestehen), stellt sich die Rechnung folgendermaßen dar:

Die Wiederherstellung des Arbeitslosengelds von 346 Euro auf 461,5 Euro kostet ohne keinerlei Berücksichtigung des Anstiegs der unterstützten Arbeitslosen 400 Mio. Euro und wird – sofern sie beschlossen wird – die jährlichen Aufwendungen des OAED für die Zahlung von Beihilfen auf 2 Mrd. Euro erhöhen (von 1,6 Mrd. Euro, die sie nach der Kürzung des Mindestlohns um 22% erreichten). Wenn parallel der Zeitraum der Zahlung des Arbeitslosengelds von 1 auf 2 Jahre verdoppelt wird, wird die Belastung auf 4 Mrd. Euro hochschießen und der OAED insgesamt zusätzlich 2,4 Mrd. Euro benötigen.

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Hat der Euro noch Zukunft ?

Verfasst von: krisenfrei - 11/06/2012

Kern-EU gegen Peripherie-EU
Hat der Euro noch Zukunft?

Von Philipp Bagus, Professor für Volkswirtschaftslehre, Madrid

Die Probleme der Eurozone sind im Grunde genommen die Fehlinvestitionen. In den ersten Jahren des vergangenen Jahrzehnts wurden die Zinsen mittels einer expansiven Geldpolitik künstlich gesenkt.

Unternehmer finanzierten Investmentprojekte, die allein aufgrund der niedrigen Zinssätze Gewinne abzuwerfen versprachen, die jedoch nicht von echten Ersparnissen getragen wurden. Nebenbei entstanden Immobilienblasen und vom Konsum angetriebene Aufschwünge.

Verschuldung schnellt in die Höhe

2007 begannen die Blasen zu platzen. Die Immobilienpreise fingen an zu stagnieren und sogar zu fallen. Bauunternehmer und Immobilienbesitzer begannen, ihre Schuldentilgung einzustellen. Da die Banken diese Fehlinvestitionen finanziert hatten, mussten sie Verluste einstecken.

Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers brach das Interbank-Kreditgeschäft zusammen, woraufhin die Regierungen eingriffen. Sie retteten die Banken und übernahmen somit die aus den Fehlinvestitionen resultierenden Verluste des Bankensystems. Als die Fehlinvestitionen vergesellschaftet wurden, schnellte die öffentliche Verschuldung innerhalb der Eurozone in die Höhe. Ausserdem brachen aufgrund der Krise die Steuereinnahmen ein. Gleichzeitig begannen die Regierungen, Industriebranchen und die Arbeitslosigkeit zu subventionieren.

Ursachen

Darüber hinaus hatten die Staaten sogar vor Beginn der Krise Fehlinvestitionen angehäuft, und zwar aufgrund übermässiger Wohlfahrtsausgaben. Zwei Ursachen hatten den Anreiz für Sozialausgaben in der Peripherie gegeben.

Erstens: Niedrige Zinssätze. Diese wurden aufgrund einer expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der einheitlichen Währung an sich ermöglicht. Im Euro ist eine stillschweigende Rettungsgarantie enthalten. Marktteilnehmer erwarteten, dass stärkere Regierungen die schwächeren stützen würden, um das politische Projekt des Euro zu retten, wenn der schlimmste Fall eintreten würde. Als man Italien, Spanien, Portugal und Griechenland zum Euroraum zuliess, wurden die von ihren Regierungen zu zahlenden Zinssätze drastisch gesenkt. Die niedrigen Zinsen erlaubten es diesen Ländern, sich weiter zu verschulden.

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Die Agonie des Euro bestimmt das Schicksal des Frankens

Verfasst von: krisenfrei - 08/06/2012

Der Euro: Wahl zwischen Pest oder Cholera

René Zeyer / 08. Jun 2012

„Wer nicht im Ernst glaubt, der Euro sei bloss vorübergehend schwach, hat für den Franken nur die Wahl unter zwei Optionen.

(Red.) Wie lange die Nationalbank den Eurokurs des Frankens bei 1.20 halten kann, wird gegenwärtig heiss diskutiert. Gestern plädierte Martin Janssen, Professor für Finanzmarktökonomie am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich, für ein Aufwerten des Frankens in ganz kleinen Schritten, wie es China mit dem Yuan tut. Verluste von Arbeitsplätzen im Tourismus und in der Exportwirtschaft seien allenfalls hinzunehmen, meinte Janssen im Tages-Anzeiger. Es sei sinnvoller zu verhindern, dass die Nationalbank Beim Verteidigen des Kurses von 1.20 CHF einen Verlust von 100 Milliarden Franken erleide: «Mit 100 Milliarden könnte man auch einen erheblichen Beitrag an die Sanierung der Pensionskassen leisten.»

Die Schweiz habe tatsächlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, schreibt René Zeyer in seinem Artikel.

Die Agonie des Euro bestimmt das Schicksal des Frankens

Es wird immer klarer: Das Festhalten an einer Untergrenze des Franken zum Euro ist die Entscheidung für Pest und Cholera. Eine starke und gesunde Währung verklammert sich mit einer schwachen und kranken. Das Schicksal des Frankens wird bestimmt durch die Agonie des Euro. Ein Gesunder akzeptiert die Bluttransfusion eines Aidskranken. In der Hoffnung, dass seine Antikörper schon stark genug seien, um das zu überleben. Absurd. Aber Realität.

Zwei Optionen

Wie bei einem Staatsbankrott, vor allem, wenn er hinausgezögert wird, gibt es bei einer fundamentalen Währungskrise keine Wahl mehr zwischen gut oder schlecht. Sondern nur mehr zwischen schlimm und weniger schlimm. Nichts tun ist hingegen zweifellos das Allerschlimmste. Wenn die Schweizerische Nationalbank (SNB) endlich davon abgeht, tapfer und finster die Entschlossenheit zu verkünden, die Untergrenzen von 1.20 zum Euro zu verteidigen, wären wir schon einen Schritt weiter. Neben Pipifax wie Kapitalverkehrskontrollen, einer schrittweisen Aufwertung des Frankens oder Träumen von einem Staatsfonds, der etwas Sinnvolles mit den Multimilliarden Euro anfangen sollte, gibt es nur zwei wirkliche Optionen. Sofortige Freigabe des Wechselkurses und/oder Festlegung eines Wechselkurses unter Aufhebung der Devisenmärkte.

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Warum die USA die Deutschen nicht aus dem Euro lassen …

Verfasst von: krisenfrei - 07/06/2012

… in Ziemann’s Goldnews.
Must read!

System-Rettung: Die Wievielte eigentlich?

Mann-o-Mann: Da brechen die Aktienmärkte einige Tage um einen immer noch einstelligen Prozentsatz ein – und im Politbüro der Zentralbanker herrscht helle Panik. Wie viel fiktives Aktienkapital darf denn durch die Märkte ausgelöscht werden, damit das System weiterhin nicht über die Klippe springt?

Anscheinend nicht sehr viel – denn ansonsten hätten wir nicht die Aktionen von gestern und heute beobachtet, die mit massiver Kreditgeld-Flutung die Aktienmärkte wieder nach oben haben drehen lassen.

Seit dem von Ronald Reagan mit seinem willigen Helfer Alan Greenspan (den Paul Volcker hatte Reagan damals als FED-Chef gefeuert, weil er Reagans Aufrüstung auf Kredit nicht finanzieren wollte) der US-Dollar mittels Negativ-Realzinsen endgültig zum Klopapier gemacht worden ist, hat das (fiktive) Aktien-Eigenkapital der Unternehmen den (echten) Kapitalstock der Unternehmen verdrängt. Charakteristisch für dieses System war eine starke Hebelung des (fiktiven) Eigenkapitals mit Kreditgeld – dieses war ja zu Kosten unterhalb der realen Inflationsrate leistbar. Dieses System macht es – der guten Ordnung halber – notwendig, dass der an der Börse ausgewiesene fiktive Unternehmenswert noch einigermaßen hohe Sicherheiten für das aufgenommene Kreditgeld bietet.

Deshalb werden auch Einbrüche bei den Aktienwerten sofort durch unsere Geld-Zauberer wieder korrigiert. Die Unternehmen mit ihrem vollgepumpten Fremdkapital wären einfach nicht mehr überlebensfähig. Industrie-Aktien stellen heute keinen realen Wert mehr da, sondern sind ähnlich wie Hedge-Fonds hoch gehebelte spekulative Finanzwerte.

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Die Euro-Zone wird sich gesundschrumpfen müssen

Verfasst von: krisenfrei - 05/06/2012

Wolf Schäfer

Es ist klug, sich auf den baldigen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ökonomisch und politisch vorzubereiten. Es ist gut, daß man dies inzwischen nüchtern feststellen und fordern  kann, ohne daß man der Europafeindlichkeit verdächtigt wird. Es ist rational, nicht zu erwarten, daß die Exit-Option aus der Euro-Zone allein bei Griechenland hängenbleibt. Es ist vielmehr weitsichtig, davon auszugehen, daß weitere Krisenländer über kurz oder lang Griechenland folgen werden. Es ist deshalb vernünftig, für die mittlere und längere Frist zu erwarten, daß die Euro-Zone zusammenschrumpft auf einen Kern von Mitgliedern, die willens und in der Lage sind, die notwendigen Regeln für eine funktionsfähige Euro-Währungsunion zu erfüllen.  Es wäre erfreulich, diese Entwicklung nicht als Schwächung, sondern im Gegenteil als Stärkung des verbleibenden Euro-Währungsclubs zu klassifizieren. Es ist deshalb sachdienlich zu erkennen, daß ein solcher Euro  dann überhaupt keinen „Rettungsschirm“ welcher Art auch immer benötigt. Schließlich ist es ehrlich zuzugestehen, daß – wie die Erfahrung seit der Euro-Einführung 1999 zeigt – politischer Währungskonstruktivismus gegen marktliche Fundamentalprinzipien nicht erfolgreich ist: in der Vergangenheit nicht, heute nicht, zukünftig nicht.

Spätestens seit den Wahlen in Frankreich zeigt sich aber, daß dieser Konstruktivismus flächendeckend politischen Aufwind bekommt: Europa wird sozialistischer und entfernt sich zunehmend von den ordnungspolitischen Grundsätzen der Stabilität. Verkettungseffekte des ökonomischen Denkens offenbaren sich transnational: Die Renaissance Keynes-affiner Theoriegebäude, denen sich insbesondere Frankreich traditionell verbunden fühlt, blüht  und schwappt grenzüberschreitend – auch aus den USA – in die politischen Konstruktionsbüros der institutionellen Euro-Retter. Neben den Rettungsschirmen und Brandmauern zum sogenannten Euro-Schutz gegen unerwünschte Spekulanten sei mehr Binnennachfrage  in den Euro-Krisenländern vonnöten, um deren Rezession zu begegnen, aber auch in Deutschland, damit es die Funktion der europäischen Konjunkturlokomotive – mit einem Fiskalmultiplikator von angeblich weit über 1 – erfüllt. Dem würden auch kräftige Lohnsteigerungen über die Produktivitätsentwicklung hinaus dienen, denn diese schwächen ja „zum Wohle der Krisenländer“ die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, weil der für sie „schädliche“ deutsche Außenhandelsüberschuß abgebaut würde.

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„Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

Verfasst von: krisenfrei - 04/06/2012

„Wir haben diejenigen gewählt, die ihr Geld im Ausland gebunkert haben und die Steuerflucht nicht nur zulassen, sondern noch fördern. Dafür sind wir selbstverständlich verantwortlich [….]. Aber wir haben auch die Verantwortung, genau das jetzt zu ändern.“ Wer aber so wie der Vorsitzende des griechischen Linksbündnisses (Syriza) Tsipras spricht und dazu auch noch das Eingeständnis („Dystichos eptochevsamen!“ – „Leider sind wir bankrott!“) des einstigen Premiers Trikoupis aus dem Jahr 1893 wiederholen möchte, gilt für die EU-Politiker und deren Systempresse als radikal und darf natürlich auf keinen Fall als Sieger der für den 17.06.2012 angesetzten Wiederholungswahl in Griechenland hervorgehen. Dann doch schon lieber weiter mit den „gewendeten“ Partnern von einst – den beiden „blutsaugenden“ (Guy Verhofstadt) Parteien (Pasok und Nea Dimokratia), die über 30 Jahre und laut EU-Kommission insgesamt über 380 Mrd. Euro an internationalen Hilfen benötigten, um Griechenland auf den Status eines … Entwicklungslandes zu führen!

Auch wenn nun Herr Juncker droht, Griechenland weiter in der Eurozone halten zu wollen, erinnern seine Worte angesichts des Troika-Versagens nach Plan eher doch nur an seine Aussage von vor fast genau einem Jahr: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

Zwar versuchen die von der Finanzindustrie dirigierten Politiker seit dem Ausbrechen der Eurozonen-Krise „die Realität zu ignorieren“, doch „man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren“ (Ayn Rand, US-Autorin). So wird sich beispielsweise durch den „Rückfall“ der Eurozone in die Rezession als kausale Folge „alternativloser“ (Fehl-)Entscheidungen der Politik das ungelöste Problem der Rekordarbeitslosigkeit weiter verschärfen, welches – insbesondere durch die Fundamentierung einer verlorenen Generation – dann zwangsläufig zu sozialen Unruhen und politischen Konflikten führen muss!

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Klartext zu Gold, Fonds und Aktien

Verfasst von: krisenfrei - 02/06/2012

Manfred Gburek

Am Freitag explodierte der Goldpreis weit über 1600 Dollar, der Preis des Kilobarrens weit über 42.000 Euro. Die Erklärung dafür schien zunächst ganz einfach zu sein: „fresh save-haven buying, panic short covering“, stand auf der Internetseite kitco.com zu lesen. Ferner sei Quantitative Easing „back on the table“, und Anleger hätten sich im „bargain hunting“ geübt. Also Gold wieder einmal als sicherer Hafen, Eindeckungen der Baissespekulanten, die Erwartung einer neuen Geldschwemme und Gelegenheitskäufe.

Das alles ist irgendwie richtig oder zumindest halb richtig, begründet den Preisanstieg aber primär aus der Perspektive der Zocker am US-Terminmarkt Comex, wo er so plötzlich stattfand. In Wahrheit handelt es sich um die Wende zum Positiven bei der im vergangenen Herbst begonnenen Konsolidierung, die ich hier in der Sprache der Charttechniker abwechselnd als leicht abwärts gerichteten Kanal oder als ersten Teil einer Untertasse bezeichnet habe.

Wende zum Positiven, das bedeutet aber noch nicht, dass der Goldpreis – und mit ihm die Preise der anderen Edelmetalle – ohne Unterbrechung steil nach oben gehen wird, sondern dass sich vor allem das Sentiment der Teilnehmer an den Edelmetallmärkten schlagartig vom Negativen zum Positiven geändert hat. Daraus folgt: So wie der Goldpreis in Dollar seit Monaten unter Schwankungen per Saldo gefallen ist, wird er während der kommenden Monate unter Schwankungen steigen – und mit ihm die Kurse der Edelmetallaktien.

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Politik löst keine Probleme – Politik ist das Problem!

Verfasst von: krisenfrei - 01/06/2012

Häufig aufgestellte Behauptungen bzw. gestellte Fragen an die Partei der Vernunft.

Aussage: Freie Märkte führen zu Monopolen.

Antwort: Monopole entstehen nur dann, wenn der Staat ein Unternehmen (z.B. Bahn oder Banken) privilegiert und Konkurrenten vom Markteintritt abhält. In freien Märkten kann kein Unternehmen auf Dauer ein Monopol aufrechterhalten. Früher oder später werden Konkurrenten durch die hohen Preise angelockt und sorgen für Wettbewerb.

Aussage: Große Konzerne zerstören im freien Markt die kleinen Unternehmen.

Antwort: Größe schützt ein Unternehmen nicht vor Konkurrenz. Oft können sich kleinere Unternehmen durch Innovationen oder besseren Kundenservice gegen die großen durchsetzen. Nur wenn Konzerne durch staatliche Eingriffe, Regulierungen oder durch Subventionen geschützt werden, haben sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den kleinen Unternehmen.

Aussage: Konzerne machen mit Ihrer Marktmacht kleine Unternehmen einfach platt.

Antwort: Quelle – ehemals Europas größtes Versandhaus ist pleite! Ein Konzern ist nur so lange auf dem Markt, wie Kunden dies wollen – es sei denn, der Staat greift zugunsten der Konzerne ein.

Frage: Was wollt Ihr gegen Arbeitslosigkeit machen?

Antwort: Arbeitslosigkeit ist das Resultat staatlicher Eingriffe und Fehlsteuerung. Wenn Steuern und Abgaben drastisch sinken und die Märkte unbeeinflusst sind von Regulierung, wird es keine ungewollte Arbeitslosigkeit geben. Mit dem ungekürzten Lohn der eigenen Arbeit kann man sich Bedürfnisse erfüllen, welche die produktive Arbeit eines Anderen voraussetzen.

Frage: Warum kein Mindestlohn?

Antwort: Mindestlöhne sind ein Eingriff in die Preisfindung am Arbeitsmarkt und führen zu Verzerrungen. Dies führt immer zu Problemen egal wie gut es gemeint sein mag. Es werden diejenigen Arbeitnehmer benachteiligt, die bereit sind für einen geringeren als den Mindestlohn zu arbeiten bzw. deren Produktivität unter dem Mindestlohn liegt.

Frage: Was ist mit Lobbyismus?

Antwort: Lobbyismus grassiert dort, wo der Staat Entscheidungen trifft, auf die eine Gruppe zu ihren Gunsten Einfluss nehmen möchte. Das einzige wirksame Mittel gegen Lobbyismus ist daher, die Einflussmöglichkeiten des Staates soweit es geht zu beschneiden.

Aussage: Viele Menschen sind nicht in der Lage für sich selbst Entscheidungen zu treffen.

Antwort: Menschen sind nicht zu dumm für sich selbst zu sorgen! Obdachlose und Waisen bekommen eine Absicherung, welche in die Zuständigkeit der Gemeinden fällt. Die Kosten betragen heute nur ca. 0,2 % des Bruttosozialprodukts. Jeder wird nach unserem Modell genug Geld zur Verfügung haben, um sich gegen Arbeitsunfähigkeit, Unfälle und Krankheit ausreichend zu versichern.

Frage: Sollen nicht Reiche einen höheren Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten?

Antwort: Dies ist weder gerecht noch notwendig. Jeder Zwangsbeitrag verletzt das Eigentumsrecht. Wenn unter Bürgern Diebstahl strafbar ist, können vom Staat auferlegte Zwangsbeiträge für eine sogenannte Solidargemeinschaft nicht rechtmäßig sein.

Aussage: Subventionen sind wichtig für aufstrebende Technologien.

Antwort: Subventionen verzerren den Markt. Technologien, die einen Nutzen für die ihre Kunden bringen, setzen sich ohne Subventionen durch. Warum kann der Staat anstelle der Kunden besser wissen, welche Technologie eine Zukunftschance verdient?

Aussage: Die Unternehmen haben doch die Macht.

Antwort: Unternehmen können weder den Kunden zwingen bei Ihm zu kaufen, noch bei Ihm zu arbeiten. Solange kein staatlich geschütztes Monopol besteht entscheiden die Kunden, wie lange ein Unternehmen am Markt ist. Nichts ist demokratischer als der Markt, auf dem jeder Einzelne von uns jeden Tag mit seinem Geld abstimmt.

Aussage: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist etwas Gutes.

Antwort: Falsch! Um BGE zu zahlen, muss ich anderen Menschen Geld entwenden. Dies ist eine Verletzung des Eigentumsrechts. Es gibt kein Recht auf Kosten anderer bedingungslos versorgt zu werden.

Aussage: Zinsen sind böse.

Antwort: Zinsen sind das Entgelt für die Überlassung einer Geldsumme, die zu einem Zeitpunkt in der Zukunft zurückgezahlt werden muss. Der Kreditnehmer kann sich dadurch schon heute seine Konsumwünsche erfüllen oder Investitionen tätigen. Ohne Kredit müsste er seinen Konsum aufschieben oder könnte Investitionen gar nicht durchführen. Zinsen stellen also den Preis für die Überlassung von Kapital dar und sorgen dafür, dass das Geld der sinnvollsten Verwendung zugeführt wird. Ohne Zinsen würde den Marktteilnehmern diese Investitionsquelle fehlen.

Aussage: Deflation wäre ja furchtbar.

Antwort: In einem Währungssystem, in dem Geld nicht wie bisher beliebig auf Knopfdruck durch die Zentralbanken vermehrbar ist, steigt der Tauschwert der einzelnen Währungseinheit, wenn die Menge der produzierten Güter und Dienstleistungen steigt. Der Einzelne kann sich dann also für eine Währungseinheit mehr leisten. Was ist daran schlecht?

Aussage: Die Menschen beuten die Ressourcen der Erde rücksichtslos aus.

Antwort: Je knapper eine Ressource umso teurer ist sie. Verschwendung von Ressourcen ist das Ergebnis unzureichend ausgestalteter Eigentumsrechte und staatlicher Fehlsteuerung. Marktpreise sind der einzig zuverlässige Indikator dafür, welche Ressourcen wirklich knapp sind. Hohe Preise für eine Ressource sind ein immenser Anreiz für eine effizientere Verwendung dieser Ressource oder für Forschung nach einem Ersatz.

Aussage: Wir brauchen eine Finanzmarkttransaktionssteuer.

Antwort: Falsch! Mit dieser Steuer werden Markteilnehmer bestraft, die ihr Vermögen anlegen und verwalten, um zum Beispiel für ihr Alter vorzusorgen. Die Exzesse auf den Finanzmärkten werden nicht durch Spekulanten verursacht sondern durch das ungedeckte Papiergeld, das von den Banken aus dem Nichts geschaffen werden kann. Wie jeder Markt reagiert auch der Finanzmarkt auf staatliche Eingriffe und Fehlsteuerung.

Frage: Wer garantiert, das die PDV bzw. deren Politiker nicht Ihre Ideale verraten?

Antwort: Unser Programm ist im Gegensatz zu den Programmen anderer Parteien klar und logisch aufgebaut und hat die Freiheit des Einzelnen als oberstes Ziel. Wir werden nur das beschließen, was dem Bürger mehr Freiheit bringt. Da wir die Macht wieder in die Hände der Bürger vor Ort zurückgeben wollen, reduzieren wir nach und nach die Macht des Staates und der Parteien und damit auch unsere Macht. Am Ende einer solchen Entwicklung wird es Parteien im heutigen Sinn nicht mehr geben. Wir sind also die einzige Partei, die sich im Grunde genommen selbst abschaffen will. Die beste Politik ist wenig Politik. Wir haben über Jahrhunderte die Erfahrung gemacht, dass Politik keine Probleme löst sondern das Problem ist.

Aussage: Ihr versprecht alles und haltet nichts!

Antwort: Unsere Aussagen sind so eindeutig, dass wir immer, Tag für Tag, daran gemessen werden können.

Aussage: Das hat alles keinen Zweck, Ihr schafft es ja doch nicht!

Antwort: Wir sind gut aufgestellt und den aktuellen Themen voraus. Die Partei der Vernunft wächst stetig und vereinigt Menschen, die den Kopf nicht in den Sand stecken. Jeder, der uns unterstützt, bringt uns einen Schritt dem Ziel – einem freien Leben – näher.

Machen Sie mit! Auch im Interesse Ihrer Kinder und Enkel.

Partei der Vernunft
Wir lieben Freiheit!

Quelle: Partei der Vernunft

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D-Mark zum Wohle der Deutschen?

Verfasst von: krisenfrei - 01/06/2012

Endlich mal Klartext zum Thema „Die Rückkehr zur D-Mark würde Arbeitsplätze kosten und zu einem Einbruch des Exports führen“. Glauben Sie den Politikern und den systemgefügigen Ökonomen kein Wort, wenn diese Ihnen dieses Märchen erzählen. Vor dem Euro gehörte die D-Mark zu den stabilsten Währungen der Welt. Deutsche Bürger und Unternehmen konnten mit der D-Mark günstig im Ausland einkaufen. Für deutsche Unternehmen hatte das den Vorteil, dass sie preiswerter ihre Produkte herstellen konnten. Um nicht zuviel vorwegzunehmen, lesen Sie was das „start-trading Team“ dazu meint:

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Im Leben heißt es oft: Früher war alles besser. Das gilt auch für Deutschland, als die Deutschen ihre geliebte Währung „Deutsche Mark“ in den Händen hielten. Eine starke und stabile Währung war sie, mit ihr war man auch als Reisender mehr wert. Wer im Ausland mit der D-Mark bezahlen wollte, war immer gern gesehen. Auf den Wechselkurstabellen leuchtete die deutsche Währung am stärksten, man bekam viel von einer ausländischen Währung für das eigene Geld. Das waren tolle Zeiten. Gibt es vielleicht ein zurück zur D-Mark, könnte es ein Vorteil sein?

Eine Rückkehr zur D-Markt wird oft negativ dargestellt. Es heißt, eine starke Währung wäre schlecht für eine Nation. Sie würde die Exporte abwürgen, da die eigenen Produkte auf dem internationalen Markt zu teuer werden. Als Folge der starken Währung würde die Wirtschaftsleistung eines Landes schrumpfen. Das, liebe Leser ist ein Mythos. Die Deutschen hatten über Jahrzehnte eine starke Währung und hat es dem Land je geschadet?

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