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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Posts Tagged ‘Unternehmensphilosophie’

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Posted by krisenfrei - 16/12/2012

Mitarbeitende werden zu reinen Kostenpositionen

Christian Müller / 15. Dez 2012 – Die persönliche Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen – früher ein realer Wert – ist nicht mehr erwünscht.

Manager, die über 40 Jahre alt sind, wissen es noch: Man schätzte in den Firmen Mitarbeitende, die sich mit der Firma hundertprozentig identifizierten. Die im Bedarfsfall deutlich mehr leisteten, als im Arbeitsvertrag festgeschrieben war. Und die in ihrer Umgebung über «ihre» Firma vor allem Gutes erzählten.

Die Firmen-Patrons, aber auch die angestellten Manager wussten: Wer solche Mitarbeitende im Haus hat, ist auch in vorübergehend harten Zeiten sicher. Durch eine niedrige Fluktuation kann das Know-how hochgehalten werden; es geht nicht an andere Firmen verloren. Die bestehenden Kundenbeziehungen sind auch wegen persönlich-menschlich guter Beziehungen der Beteiligten relativ stabil. Unerwartete Grossaufträge können durch freiwilligen Mehreinsatz der Mitarbeitenden rechtzeitig erfüllt, unerwartete Tiefschläge leichter überwunden werden. Man hält in der Firma zusammen und ist – gemeinsam – erfolgreich.

Die Realität sieht anders aus

Das war einmal so. Wo es immer noch so ist, ist es zum Auslaufmodell geworden. Die modernen Manager denken anders: Die menschliche Arbeits- und Innovationskraft ist für sie genau so wie Eisen oder Erdöl ein Rohstoff, der zu möglichst günstigem Preis in möglichst flexibler Quantität verfügbar sein muss. Die US-amerikanische Denke hat auch hierzulande Einzug gehalten.

Angefangen hat es schon vor Jahren. Und wie so oft mit einem Wort. Denn einzelne Wörter vermögen oft ganz neue Denkweisen zu initiieren. Konkret: Wenn noch vor Jahren die für das Personal zuständige Stelle Personal-Abteilung oder Personalleitung hiess, gilt heute ein anderer Terminus: Human Resources Management meist abgekürzt HRM. Oder zu deutsch: «Verwaltung des menschlichen Rohstoffs».

Firmen bedürfen, je nach Branche, verschiedener «Rohstoffe»: Alle brauchen Energie, meist in Form von Elektrizität, viele brauchen Erdöl, u.a. auch als Basis für die Produktion von Kunststoffen, viele brauchen Eisen oder andere Metalle, viele brauchen landwirtschaftliche Produkte, Mais, Weizen, aber auch Zucker oder Kaffee. Das sind die Rohstoffe der Unternehmen. Und jetzt wird auch die menschliche Arbeitskraft als Rohstoff behandelt und verwaltet: Human Resources Management. Für jene, die hinter die Wörter hören: ein schreckliches Wort.

Arbeitskräfte müssen auswechselbar sein

Der für den Einkauf der Rohstoffe verantwortliche Manager, ob es sich um Eisen, um Erdöl oder um Kaffee handelt, hat auf möglichst günstige Einkaufspreise zu achten. Ein zweites Kriterium allerdings ist auch die Sicherheit. Ein jetzt tiefer Preis für Kaffee, nächstes Jahr aber kein Kaffee oder dann nur zu massiv übersetzten Preisen, das würde keinen Sinn machen. Dieses Game zu Preis und Verfügbarkeit ist der Job des zuständigen Einkaufs-Managers.

Mehr und mehr wird nun aber auch der Einkauf des Rohstoffes «menschliche Arbeit» so gehandhabt. Man muss die Gehälter möglichst tief halten, um preisgünstig an den Rohstoff Arbeitskraft zu kommen. Aber man darf nicht zu sehr drücken, denn dann könnte es sein, dass zu viele Arbeitskräfte verloren gehen und nächstes Jahr zu wenige zur Verfügung stehen. Ideal sind deshalb Arbeitskräfte, die flexibel zur Verfügung stehen. Und eben daraus abgeleitet: Hinderlich sind Arbeitskräfte, die zu stark mit der Firma verbunden sind, sprich: die man bei kleinerer Nachfrage nicht möglichst schnell und unkompliziert loswird.

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Goldman Sachs: Koste es, was es wolle

Posted by krisenfrei - 02/09/2012

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt
Die Verlierer der weltweiten Finanzkrise sind bekannt – es sind die Regierungen und damit die Steuerzahler, die für die milliardenschweren Bankenrettungsprogramme aufkommen müssen. Aber wer sind die Gewinner? Britische, amerikanische und französische Journalisten haben einen der Hauptprofiteure der Finanzmarktturbulenzen ausfindig gemacht: Es ist die US-Investmentbank Goldman Sachs. Ausgestattet mit einem
„Spielkapital“ von 700 Milliarden Euro verfolgen 30.000 Angestellte des Konzerns auf allen fünf Kontinenten der Welt an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr nur ein Ziel – maximalen Profit, koste es, was es wolle.

Mittlerweile kontrolliert Goldman Sachs auch Europa und die EZB.

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Im Dienst der Wirtschaftsmafia – Ein Geheimagent packt aus

Posted by krisenfrei - 15/06/2012

Einfach nur anschauen.



Alles klar?

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AWD: Klagt, Leute – noch ist Zeit !

Posted by krisenfrei - 08/12/2011

NDR Info und „Panorama“: AWD drohen Rückzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe

Dem Finanzdienstleister AWD drohen Kunden-Rückforderungen in dreistelliger Millionenhöhe, weil er über eine Tochterfirma überhöhte Provisionen für Fondsgeschäfte kassiert haben soll. Die Vorwürfe beziehen sich nach Informationen des NDR-Magazins im Ersten „Panorama“ und von NDR Info auf den Vertrieb von geschlossenen Fonds rund um den Börsengang im Jahr 2000. Dokumente aus der damaligen Zeit belegen, dass in vielen Fällen offenbar mehr als 15 Prozent Provision geflossen sind. Laut geltender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hätte der AWD seine Kunden damals darüber aufklären müssen.

Diese Provisionen wurden den Recherchen zufolge über eine bisher weitgehend unbekannte Tochterfirma des AWD-Konzerns mit Namen Allgemeine Immobilien, Makler & Service GmbH (AIMS) abgewickelt. Zwischen dieser Tochterfirma und dem eigentlichen Finanzvertrieb des AWD wurden die Provisionen anschließend aufgeteilt.

Der ehemalige Geschäftsführer der AIMS, Hermann J. Winkler, bestätigte gegenüber NDR Info und „Panorama“ diese Praxis. Er sagte: „… dass für mehr als 75 Prozent der Produkte eine Vergütung von mehr als 15 Prozent gezahlt wurde. Der Vertriebsvertrag zwischen AIMS und AWD sah vor, dass maximal 11 Prozent Provision von der AIMS weitergegeben wurde.“ Der Rest sei bei AIMS verblieben. Da jedoch beide Unternehmen dem AWD-Konzern gehörten, seien die gesamten Provisionen von über 15 Prozent die Konzernbilanz eingeflossen, so Winkler weiter. „Das hat letztendlich auch zum erfolgreichen Börsengang des AWD beigetragen.“ Das Umsatzvolumen im Geschäft mit den geschlossenen Fonds habe schätzungsweise zwischen 500 und 700 Millionen Euro gelegen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !?

Posted by krisenfrei - 19/12/2010

Es geht doch!
Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Semco.
Von der Unternehmensstruktur und der Firmenphilosophie von Semco könnten die meisten Manager noch eine Menge lernen.
Warum inhumane straffe Firmenregeln, wenn es auch humaner geht?
Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager?

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Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Respekt als Erfolgsrezept

Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.

Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

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Posted in Unternehmen, Zukunft | Verschlagwortet mit: , | 4 Comments »