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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Posts Tagged ‘Silber’

Geld, Geld und nochmals Geld

Verfasst von: krisenfrei - 06/04/2012

Manfred Gburek, 6. April 2012

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch spielte sich an den Edelmetall-, Devisen- und Wertpapiermärkten etwas Seltsames ab, das einer näheren Analyse bedarf: Die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed vom 13. März, also gut und gern drei Wochen alt, ließ die Edelmetallpreise, den Euro, die Aktien- und Anleihenkurse wie vom Blitz getroffen für zwei Tage sinken. Der Heraeus-Konzern kommentierte daraufhin unter Anspielung auf den Fed-Chef: „Gänseblümchen zupfen mit Ben Bernanke“.

Die mit dieser Metapher zum Ausdruck gebrachte Ironie ist berechtigt. Aber warum haben die Märkte derart heftig auf Gänseblümchen-Ben reagiert? Die Begründung dafür ist so treffend wie trivial: Im veröffentlichten Protokoll hieß es, die Fed werde erst dann mehr Geld in die Märkte pumpen, wenn das US-Wirtschaftswachstum nachlässt und die Inflationsrate nachhaltig unter 2 Prozent bleibt. Also scheinbar ein Plädoyer gegen eine weitere Geldschwemme, auf das die Anleger sauer reagierten.

Dass sie besonders heftig reagierten, lässt sich indes erst damit erklären, dass Bernanke noch eine Woche zuvor mit dem Kaputtreden der US-Konjunktur Hoffnungen auf mehr Geld geweckt hatte. Ganz nach dem Motto des Gänseblümchen-Zupfens: Die Konjunktur liebt mich, sie liebt mich nicht usw. Ein taktisches Manöver? Ein Trick? Eine willkommene Gelegenheit, um den Goldpreis und den Euro gleichzeitig zu drücken und noch mehr Dollars zu drucken, ohne die US-Währung zu beschädigen? Oder einfach nur ein Signal an die Märkte: Seht her, die Fed ist so einflussreich, dass sie euch jederzeit auf dem falschen Fuß erwischen kann? Klare Antwort: von allem etwas.

Damit soll jedoch nicht gesagt sein, dass der Dollar quasi auf Knopfdruck aufgewertet werden kann. Vielmehr geht es den Amerikanern und speziell der Fed darum, den Dollar als Weltwährung Nummer eins um jeden Preis zu verteidigen, und da können Sticheleien gegen Gold und Euro, sozusagen die natürlichen Feinde der US-Währung, von Zeit zu Zeit ganz nützlich sein.

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Alarmierende Reichtumsentwicklung

Verfasst von: krisenfrei - 28/03/2012

Beitrag von Andreas Bangemann, vom 28. März, 2012

Steven Rattner kommentiert in der New York Times eine aktuelle Studie der Ökonomen Thomas Piketty und Emmanuel Saez, wonach die aktuelle Entwicklung von Reichtum in den USA alarmierend sei.
Demnach landet der Zuwachs der Einkommen 2010 in Höhe von 288 Milliarden US-Dollar zu 93% bei den 1% Topverdienern des Landes. Selbst innerhalb dieser 1% Topverdiener gibt es eklatante Unterschiede, denn die obersten 0,1 vereinen alleine 37% dieses Zuwachses auf sich. Die danach folgenden 0,9% erzielen 56% des Zuwachses und die 99% am unteren Ende die verbleibenden 7%.
In dem Kommentar geht Rattner leider nur in Bezug auf die Steuersätze auf die unterschiedlichen Quellen der Einkommenszunahme ein, denn es darf davon ausgegangen werden, dass im Bereich der oberen 1% der Zuwachs hauptsächlich auf Einkommen aus Geldvermögen zurückzuführen ist. Rattner vermatscht die Einkommen aus Leistung mit jenen aus Vermögen und kann deshalb auch nur zu dem Schluss kommen, dass eine Erhöhung der Steuern für Superreiche die Lösung sein könnte, die dieser Entwicklung Einhalt gebieten würde.

Doch wenn selbst Superreiche wie Warren Buffet derlei Forderungen an die Politik stellen (ebenfalls in der New York Times), dann sollte doch Skepsis und Nachdenken angesagt sein.
Geldvermögenseinkommen können nur über Zinsen und Zinseszinsen erzielt werden. Zinsen stecken in allen Preisen und allen Steuern und werden somit von allen Konsumenten, Arbeitern und Angestellten gleich welchen Einkommens bezahlt. Wächst das Einkommen der Reichsten übermäßig, geht das über den Zinsmechanismus auf Kosten der weniger Reichen und Armen. Letzteren wird von ihrer Leistung mehr genommen, als in der Zeit davor. Das auf Zins und Zinseszins beruhende Geldsystem verleibt sich die Leistung der Ärmeren zugunsten der Reicheren in einem Maß ein, das zwangsläufig zu einer immer schneller werdenden Verschiebung von den Ergebnissen der Leistung hinzu zu den Reichen führt.
Weder Reich noch Arm kann sich gegen diesen Automatismus wehren.

Die Reaktion, die auch der Kommentator Steven Rattner vorschlägt, nämlich den Reichen über Steuern mehr wegzunehmen ist bestenfalls eine Abschwächung des trotzdem weiter laufenden Verteilungsprozesses, aber keine Lösung auf dem Weg in eine gerechtere Gesellschaft.
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Jetzt spricht wieder viel für Gold und Silber

Verfasst von: krisenfrei - 23/03/2012

Manfred Gburek, 23. März 2012

Bei Gold und Silber tut sich was. Ihre Preise haben eine wahre Hängepartie hinter sich. Oder bezogen auf die Gemütsverfassung der Anleger, die in beiden Edelmetallen und in den Aktien der Branche engagiert sind: Ihre Nerven wurden arg strapaziert. Das kann zwar noch ein Weilchen so weiter gehen, aber eher im positiven Sinn, denn der größte Teil der Hängepartie und der Strapazen ist vorbei.

Was jetzt noch kommt, ist eine der Varianten, die ich Ihnen hier vor sechs Wochen beschrieben habe: Wenn man die Preiskurven glättet, entweder eine charttechnische Untertasse oder das Ende des seit dem vergangenen September anhaltenden leichten Abwärtskanals beim Gold bzw. des schon seit Anfang Mai anhaltenden deutlicheren Abwärtskanals beim Silber. Die bisherigen Erfahrungen mit der Charttechnik belegen, dass in beiden Fällen ein starker Preisausbruch nach oben folgt.

Einzig in welche Bereiche er vorstößt, lässt sich schwer abschätzen, weil dann ein größerer Wechsel der Teilnehmer an den Edelmetallmärkten zu erwarten ist, der für so manche Überraschung sorgen kann. Das heißt, Minenkonzerne, Zentralbanken, Fonds, die Schmuckindustrie, Altgoldverkäufer, private Anleger und einige weitere Gruppen sortieren sich auf der Angebots- wie auch auf der Nachfrageseite neu. Indikatoren dazu gibt es reichlich. Um nur zwei zu nennen: Spekulative Anleger haben zuletzt in größerem Umfang dem führenden börsengehandelten Goldfonds SPDR Gold Trust den Rücken zugekehrt, während Daueranleger weitgehend engagiert geblieben sind; das ist erfahrungsgemäß eine günstige Konstellation. Und die Großbank UBS hat ihre Goldpreisprognose massiv nach unten gesetzt, was – nach den bisherigen Erfahrungen mit den Vorhersagen dieser Bank zu urteilen – ebenfalls als positives Zeichen zu interpretieren ist.

Gehen wir den Dingen weiter auf den Grund. Aus den Charts von Gold und Silber ergibt sich, dass die 200-Tage-Linie zuletzt die Preiskurve von unten nach oben geschnitten hat. Das ist entsprechend den gängigen Chartregeln ein Verkaufssignal. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Im Herbst 2008 war dasselbe Phänomen zu beobachten. Wer damals zum ungünstigsten Zeitpunkt aus Gold und Silber ausgestiegen wäre, hätte anschließend auf maximal über 150 Prozent Gewinn beim Gold und sogar auf maximal über 430 Prozent Gewinn beim Silber verzichten müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Egal, ob Gold bei 1’600 oder 1’800 Dollar notiert“

Verfasst von: krisenfrei - 20/03/2012

„Auf die fortschreitende Verschuldung in der Welt werde der Goldpreis noch massiv reagieren, prophezeit der Edelmetallexperte Egon von Greyerz.

In den letzten Tagen gab der Goldpreis wieder einmal etwas nach. Ursachen dafür waren erste Anzeichen einer leichten wirtschaftlichen Erholung in den USA, verbunden mit neuen finanziellen Zusagen der EU in der europäischen Schuldenkrise.

Dies beflügelte die Aktienkurse und riss die Notierungen für das gelbe Edelmetall nach unten. Doch wie geht es weiter? Für Egon von Greyerz, Gründer und Managing Partner von Matterhorn Asset Management, hat sich an der Ausgangslage indessen nichts geändert.

Explodierende Verschuldung

Die Erholung an den Finanzmärkten bleibe fragil, erklärt der schwedische Goldexperte mit Büros in der Schweiz und London. Von einem echten Umschwung könne nicht die Rede sein, selbst wenn etwa auch Jim O’Neill, Chefstratege bei Goldman Sachs Asset Management, dieser Tage mehr Positives als Negatives an den Märkten erkennen will.

Von Greyerz sagt: «Wir dürfen uns nicht allzu sehr auf kurzfristige Entwicklungen abstützen. Tatsache bleibt, dass die weltweite Verschuldung in den letzten zehn Jahren um 140 Prozent gestiegen ist. Dies hat sich jedoch kaum im globalen Wirtschaftswachstum niedergeschlagen.»

Nur noch sechs Cents für einen Dollar

Der Goldexperte betont denn auch, dass es besser wäre, eine längerfristige Perspektive einzunehmen, zumal die letzten hundert Jahre in jeder Hinsicht «aussergewöhnlich» gewesen seien.

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Welche Kräfte auf Ihre Geldanlage einwirken werden

Verfasst von: krisenfrei - 09/03/2012

Von Manfred Gburek, 9. März 2012

Griechenland wird uns noch über Jahre hinaus mehr beschäftigen, als uns allen lieb sein kann. Auch wenn Sie dieses Themas überdrüssig sind, sollten Sie hier trotzdem weiter lesen. Denn es wird sich auf Ihre Geldanlage auswirken. Aber nicht allein, sondern in Verbindung mit anderen Einflussfaktoren, und das macht die Sache so gefährlich.

Beginnen wir kurz mit Griechenland. Das Handelsblatt, das sich früher aus unerfindlichen Gründen für griechische Staatsanleihen stark gemacht hat, trifft jetzt den Nagel auf den Kopf, wenn es titelt: „Griechenland erkämpft Enteignung der Gläubiger.“ Das heißt, diese – in erster Linie institutionelle Anleger wie Banken, Versicherer und Fonds – verzichten auf den Großteil ihrer Forderungen gegen den griechischen Staat.

Daraus folgt: Kunden und Eigentümer der institutionellen Anleger, also Millionen von Bundesbürgern, erleiden durch die kalte Enteignung Verluste, deren Höhe erst in den kommenden Jahren zu ermitteln sein wird, wenn zum Beispiel Ihre Bank sich mit immer höheren Gebühren bei Ihnen schadlos zu halten versucht oder wenn die Ablaufleistung Ihrer Kapitallebensversicherung zusammenschrumpft.

Damit nicht genug, auch als Steuerzahler werden Sie früher oder später auf Umwegen zur Kasse gebeten. Einer dieser Umwege hat den wohl klingenden Namen FMS Wertmanagement, der mich irgendwie an einen Wertstoffhof erinnert, weil auch dort viel Müll landet. Es handelt sich um eine in der Finanzsprache Bad Bank genannte Anstalt des öffentlichen Rechts, Nachfolgerin der verstaatlichten Skandalbank Hypo Real Estate in Bezug auf deren „Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche“ (Details unter fms-wm.de). Sie besitzt gut 9 Milliarden Euro an Griechenland-Anleihen und -Krediten. Für deren Abwertung werden Steuerzahler im Endeffekt genauso aufkommen müssen wie für den ebenfalls schwergewichtigen griechischen Anleihen- und Kreditmüll der deutschen Landesbanken.

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Gold, Geldflut und Antworten auf wichtige Anlegerfragen

Verfasst von: krisenfrei - 24/02/2012

Von Manfred Gburek, 24. Februar 2012

Gold, Geldflut und Antworten auf wichtige Anlegerfragen

Haben Sie sich in letzter Zeit nicht auch schon häufiger gefragt, warum die Edelmetallpreise wieder gestiegen sind, der Euro dem Dollar davonzieht, die deutschen Aktienkurse mit Unterbrechungen 7000 Dax-Punkte anpeilen und die amerikanischen gerade 13.000 Dow Jones-Punkte übersprungen haben, warum Banken mit Zinsen für Tagesgeld zwischen 2 und 3 Prozent wie wild um Kunden kämpfen und reiche Anleger nicht minder wild deutsche Wohnimmobilien kaufen? Die Antworten auf diese Fragen könnten zwar locker ein ganzes Buch füllen, aber zufriedenstellend wären sie dann immer noch nicht.

Deshalb folgt hier, ausgehend von der Perspektive der Geldanlage, ein anderer gedanklicher Ansatz: Nicht die Frage nach dem Warum führt zu abschließenden Antworten, sondern die nach dem Was und Wie: Was ist zum Beispiel Gold und wie verhält sich sein Preis, dto. Silber, Platin und Palladium? Was sind Euro und Dollar wirklich wert und wie misst man ihren Wert? Was steckt hinter Aktien und wie entstehen ihre Kurse? Was bleibt von den Tagesgeldzinsen unter dem Strich übrig und wie verhält sich Tagesgeld zu anderen Zinsanlagen, beispielsweise Anleihen, aber auch Aktien mit hoher Dividendenrendite? Was bedeutet ein Haus oder eine Wohnung und wie bewertet man sie?

Anleger sind gut beraten, möglichst viele von diesen Fragen für sich zu beantworten. Gehen wir zunächst vom Gold aus. Es bringt ebenso wie die anderen Edelmetalle keine Zinsen. Legt man jedoch die vergangenen elf Jahre zugrunde, war seine jährliche Wertsteigerung in Euro wie auch in Dollar prozentual zweistellig, und das sogar steuerfrei, unter dem Strich also weit über die Verzinsung von Tagesgeld, Bundesanleihen oder US-Treasuries hinaus. Dagegen waren Edelmetalle von 1980 bis 2001 eine miserable Anlage.

Die Zinslosigkeit von Gold, Silber & Co. hatte sich also 21 Jahre lang erst negativ ausgewirkt, während sie nach 2001 offensichtlich keine Rolle mehr spielte. Dafür rückten andere Merkmale in den Vordergrund. Nehmen wir wieder Gold als Beispiel: Zunächst lockte sein im historischen Vergleich niedriger Preis Anleger an und zog die Preise der anderen Edelmetalle mit nach oben. Gleichzeitig entdeckten Zentralbanken es nach langer Zeit wieder als Währungsreserve, indem sie – ausgehend vom Washington Agreement im Herbst 1999, das später verlängert wurde – ihre Goldverkäufe einschränkten. Danach trieben Anleger aus aller Welt, von Goldfonds bis zu neureichen Chinesen, die Edelmetallpreise in die Höhe. Motiv beim Gold: Sicherheit, Schutz vor Inflation und anderen Katastrophen.

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Aufruf zur Hilfe für Bernard von NotHaus

Verfasst von: krisenfrei - 15/02/2012

DEG e.V. ruft auf zur Hilfe für Bernard von NotHaus

von Peter Boehringer E-Mail 15.02.12 17:52:25

Liebe Leser,

Viele von Ihnen kennen sicher die aus der Perspektive von Anhängern freien Marktgeldes schlimme Geschichte des „Liberty Dollar“-Projekts. Der „Liberty Dollar“ war eine Silber-„Dollar“-Medaille, privat emittiert 1998-2009 als Geldersatz. Zum genaueren Hintergrund seines Verbots 2009 und zum Schicksal seines Erfinders Bernard von NotHaus siehe unten. *)

Bernard wurde bereits am 18.3.2011 in einem New Yorker Gericht wegen Münzfälschung verurteilt.

Gemäß amerikanischem Recht wurde am 18.3.2011 jedoch nur über „schuldig oder nicht“ entschieden. Bernard ist seitdem offiziell wegen „Münzfälschung und Verschwörung“ für schuldig befunden und wartet nun (seit fast einem Jahr) auf ein weiteres Urteil, in dem dann die Höhe der Strafe festgelegt werden wird. Obwohl finanziell durch Bernard niemand geschädigt wurde und obwohl Silber seit mehr als 230 Jahren und bis heute Geld im Sinne der US-Verfassung ist, ist das keine harmlose Sache: Es geht um „Schadenersatz“ in Millionenhöhe und um eine Gefängnisstrafe von 14-18 Jahren … ! 88|

Am 18. Januar 2012 hat Bernard nun einen öffentlichen Aufruf an seine Freunde und an alle Freunde natürlichen Geldes gerichtet mit der Bitte um Unterstützung für ihn. Solche Unterstützung kann leider heute nur noch die höflich formulierte Bitte um eine milde Strafe sein, die man in Briefform an den zuständigen Richter (Judge Voorhees) äußern kann. Bernard bittet möglichst viele Menschen darum, dies zu tun. Siehe ganz unten den Link zum Aufruf und zu Details in dieser wichtigen Sache.Es ist noch nicht sicher, wann genau die nächste Anhörung zu diesem Fall stattfinden wird und wann das Urteil fallen wird. Es kann jede Woche sein – es kann auch noch dauern. In jedem Fall ist die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft (DEG e.V.) dieser Bitte nachgekommen und hat einen Brief an den Richter versendet, den wir hiermit hier als Musterbrief öffentlich machen und um Nachahmung bitten, ohne dass Sie ihn 1:1 verwenden sollten.

DEG-„Musterbrief“ zur Unterstützung von Bernard von NotHaus :idea:

Bitte beachten Sie dabei Bernards Hinweise unten (v.a. respektvolle Ansprache des Richters!). Emails sind nicht möglich; es sollte ein Brief sein – gerne auch kurz.

Unser DEG-Brief ist relativ ausführlich, weil wir darin auch auf die wichtige und u.E. völlig verfassungsgemäße Arbeit von Bernard von NotHaus sowie auf die positive Bedeutung von Silber als Geld eingehen. Bernard ist aber wie gesagt bereits verurteilt – es geht also juristisch hier nicht mehr ums geldpolitische „Recht haben“, sondern um eine Argumentation, die zugleich inhaltlich-schlüssig als auch menschlich-bittend für Bernard ist.

Der DEG-Brief-Link oder bei deutschsprachigen Foren ggf. auch mein GS-Bloglink können durchaus auch auf andere Internet-Seiten gestellt werden. Wir haben als DEG dazu die explizite Erlaubnis von Bernard bekommen [„The more public the letter – the better. It will not only help me … more importantly, it will help the ‚cause‘ of good money and give people who want to take action a way to take positive action. Thank you for your support. Bernard„]. Sie schaden also Bernard durch Verbreitung nicht, solange es vernünftige Web-Seiten sind und solange dort nicht zu Schmähbriefen gegen den Richter aufgerufen wird!

In diesem Sinne: Lesen Sie Musterbrief und Infos und schreiben Sie eigene und gerne kürzere Briefe an Richter Voorhees. Danke im Voraus. Wer Bernard vorab per cc: über einen Brief informieren will oder Fragen hat, maile ihn an unter Editor@LibertyDollar.org . Auf englisch – seine deutsche Abstammung ist lange her. Wer keinen Brief schreiben kann, kann ggf. Blog und Brief auch sinnvoll an weitere Leser weiterleiten.

Vielen Dank – auch in Bernards Namen!
Peter Boehringer und David Reymann für die DEG e.V.

*) Den gesamten Hintergrund der seit 2007 anhaltenden politischen und juristischen Aktionen gegen den LibertyDollar kann man zB hier nachlesen; oder ggf. auch auf Wikipedia. Die Briefe sollten aber wie gesagt auf diese Vergangenheit keinen großen Bezug nehmen, da ohnehin nicht mehr zu ändern. Der durchaus geldpolitische Hintergrund sollte jedoch für Gold- und Silberbugs Motivation sein, dem klaren Opfer einer unnatürlichen Papiergeld-Gesetzgebung jetzt zu helfen. Jeder kann der nächste sein.

Man denke zB an das Schicksal von Martin Niemöller, der als linienuntreuer Pfarrer bis 1945 für acht Jahre im KZ saß. Er schrieb nach dem Krieg über die Gefahren des passiven Wegduckens folgendes:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

=> Wenn eines Tages die Libertären und die Anhänger freien Geldes festgenommen und verurteilt werden, dauert es nicht mehr lange, bis danach die Liberalen, dann die Konservativen und dann auch schnell der Rest des Volkes hinter (geistigen, finanziellen und bald auch physischen) Mauern sitzen wird. :!:

******

LIBERTY DOLLAR ALERT: Alert of January 18, 2012

Please Write to Judge Voorhees

Dear Liberty Dollar Supporters!

Now that I am simply waiting for my sentencing date, the time has come for your direct participation in the legal process that will help define your seized property, the future of the Liberty Dollar and possibly the rest of my life.

I know you have been wronged and suffered in many ways due to the government raid and court actions. I know you have been damaged emotionally and economically because of your stand for value and because you have been alienated from your seized property. And I know you have suffered politically over the loss that the Liberty Dollar could have provided to our great country.

Now is the time for you to speak up with a personal letter addressed to: The Honorable Richard L. Voorhees who was my trial judge and the judge who will sentence me very shortly. It is my opinion that the jury erred and the judge was fair and impartial so please address Judge Voorhees respectfully.

Your letter need not be long. Please simply mention that you know me, heard me speak at an event, was a supporter, an associate, RCO or merchant or simply a part of the Liberty Dollar organization, used Liberty Dollars or supported the moral cause for a honest value based currency. And then explain why I should not go to prison because the Liberty Dollar was good for you and our country or that you don’t know of any victims or that I am a good person or that you know I had no criminal intent.

FYI: The sheer number of letters speaks much louder than the size of any one letter. So please share this request with your family and friends. I need individual letters from as many people as possible.

Please send your brief letter ASAP to:
The Honorable Richard L. Voorhees
U.S. District Judge
United States District Court for the Western District of North Carolina
250 Charles R. Jonas Federal Bldg.
401 West Trade Street
Charlotte NC 28202
And add: PLEASE FREE BVNH to the bottom left hand corner of your envelope.

Many, many thank s for your kind support and assistance during these trying times. Your efforts and donations to return American to an honest monetary system of just weights and measures will not be long forgotten and hopefully will lead the way towards those goals that we share in common. It is towards that end that I hope and pray.

Bernard von NotHaus
Monetary Architect
Liberty Dollar
Editor@LibertyDollar.org


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Wenn die Anleihenblase platzt …

Verfasst von: krisenfrei - 10/02/2012

Von Manfred Gburek, 10. Februar 2012

Wenn die Anleihenblase platzt …….

Eigentlich wollte ich heute das Thema Griechenland ausklammern, weil Sie über die Medien praktisch minütlich mit ihm konfrontiert werden. Bis mir wieder einmal einfiel, dass dieses Land ja Teil einer gigantischen Blase ist, der Staatsschuldenblase, und die wird speziell in Deutschland viel schneller platzen, als den meisten Anlegern bewusst ist. Die letzten Blasen, an die Sie sich bestimmt noch erinnern, gab es bei Aktien um die Jahrtausendwende und bei US-Eigenheimen bis 2007. Jede Blase platzt irgendwann, auch die aktuelle bei den Staatsschulden. Der Knalleffekt: Es besteht höchste Gefahr, dass ausgerechnet deutsche Bundesanleihen, die bis jetzt als Hort der Sicherheit gelten, davon stark betroffen sein könnten und so zu erheblichen Turbulenzen auch bei anderen Anlagen führen würden.

Der Reihe nach. Eine Blase entsteht, wenn der Preis einer Ware, eines Wertpapiers, einer Immobilie usw. immer mehr von ihrem Wert nach oben abweicht. Zwar sind Werte ebenso wie Preise flexible Größen, aber sie bewegen sich stets in einem gewissen Rahmen, während Preise theoretisch bis ins Unendliche steigen können. Nun sind Staatsschulden als solche keine Preise, sondern nur Verbindlichkeiten, denen Forderungen von Gläubigern gegenüberstehen. Doch solche Forderungen sind mit direkten und indirekten Krediten verbunden, und die indirekten sind nichts anderes als Anleihen aller Art. Eben auch Bundesanleihen, deren Kurse, also Preise, bis vor kurzem ein geradezu erschreckend hohes Niveau erreicht haben.

Dieses Niveau ließe sich halten, falls im Euro-Raum alles beim Alten bliebe. Aber die Zeiten ändern sich. Zunächst ist festzustellen, dass Bundesanleihen ihren Sonderstatus zu einem erheblichen Teil dem Umstand zu verdanken haben, dass Deutschland weniger verschuldet ist als die meisten anderen Euro-Länder, dass es sich folglich nicht um einen absoluten, sondern nur um einen relativen Vorteil handelt.

Der ist besonders gut zu erkennen, wenn man zum Beispiel eine Grafik betrachtet, in der die Spreads (Abweichungen) der Renditen von Anleihen anderer Euro-Länder und der Renditen von Bundesanleihen abgetragen sind. Diese Spreads waren etwa von 2001 bis 2008 sehr gering und zum Teil gar nicht vorhanden. Danach dehnten sie sich immer weiter aus. Dass sie auf das alte Niveau zurückfallen, ist wegen der steigenden Verschuldung der schwachen Euro-Länder ausgeschlossen. Dass es bei ihrer aktuellen Höhe bleibt, allerdings auch, weil ein gemeinsamer Euro-Währungsmarkt sich damit nicht verträgt.

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Silberpreis: „500 Dollar bis 2016 im Visier“

Verfasst von: krisenfrei - 08/02/2012

Thorsten Schulte, auch bekannt als „Der Silberjunge“, holt weit aus und könnte sich einen Silberpreis von 500 US-Dollar bis 2016 vorstellen. Warum nicht! Der Silberpreis kann nicht auf Dauer nach unten manipuliert werden. Dazu benötigen gewisse Drückerkolonnen, insbesondere Rothschild-Banken, massive physische Silberbestände. Da aber größere Mengen physisches Silber schwer zu bekommen sind, dürfte den Banken beim Manipulieren der Silberpreise so langsam die Luft (physisches Silber) ausgehen, denn immer mehr Menschen erkennen, dass Silber Vermögen sichert und ein Schutz vor Inflation ist.

In meinem Artikel, „Silber – das bessere Geld?“, gehe ich näher auf die Vorteile von Silber ein. Silber ist mehr als nur ein Industriemetall – es gehört zur ältesten Währung auf Erden.

Thorsten Schulte schätze ich sehr. Das Interview mit ihm vor exakt einem Jahr war sehr aufschlussreich. Seine Silber-Prognosen trafen sehr häufig ein, doch 500 US-Dollar kann ich mir in den nächsten vier Jahren nicht so recht vorstellen – es sei denn, der Dollar verliert seinen Status als Weltlei(d)währung. Dann allerdings ist bei den Silberpreisen alles möglich.

Eins jedoch sollte jedem klar sein, bei dieser Schuldenorgie aller Industrienationen ist Gold und Silber immer noch billig! Immerhin sind es die echten Weltwährungen! Alles andere (Dollar, Euro, Yen …) ist und bleibt wertloses Papier!

Lesen und hören Sie, was der Silberjunge zum Silberpreis sagt:

Silberpreis: „500 Dollar bis 2016 im Visier“

Thorsten Schulte ist der Silberjunge. Wie kein zweiter propagiert er Silber als Vermögensschutz. Als letztes Jahr Zweifel an weiter steigenden Silberpreis aufkam, war seine Aussage glasklar: „Große Marktteilnehmer sind massiv short, der Silberpeis wird wieder kommen“.

Und er kam wieder. Im Januar legte das Edelmetall fast 20 Prozent zu. „Dazu hat auch die bessere Konjunktur beigetragen“, erläutert Schulte, „denn Silber ist auch ein begehrter Industrierohstoff.“ Die treibende Kraft dürfte jedoch langfristig nach seiner Einschätzung die ultraexpansive Politik der Notenbanken bleiben. „Das Vertrauen in die Währungen wird weiter schwinden, Inflation kommt, und Silber ist der beste Inflationsschutz“, lautet sein Credo. Deshalb sollten sich Anleger nicht nur kurzfristige Rückschläge zu sehr verunsichern lassen. „Dazu wird es immer wieder kommen, weil eben große Markteilnehmer die Markt auch manipulieren“, glaubt er zu wissen. An seinem kurzfristigen Ziel hält er fest: „100 Euro bis Ende 2013.“ Aber er geht weiter: 2016 wird der Silberpreis näher an 500 Dollar sein als an fünf Dollar“, lautet seine Rechenaufgabe. Dazu müsste der Preis bis 260 Dollar je Unze steigen. Sein Rat an die Investoren: „Wer noch nicht investiert ist, sollte zu einem Teil Silber physisch kaufen, zum anderen langlaufende Optionen weit aus dem Geld kaufen.“ Und wenn der Silberpreis kräftig ansteigt, können man die Gewinne aus den Optionen in physisches Silber umwandeln.

Hier das Interview

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Die Aktien und das Gold

Verfasst von: krisenfrei - 03/02/2012

Manfred Gburek, 3. Februar 2012

Die Aktien und das Gold

Ein überaus positiver Bericht zum US-Arbeitsmarkt am Freitag, daraufhin ein Hüpfer der Aktienkurse in den USA und in Europa nach oben, aber die Preise von Gold und Silber reagieren erst einmal negativ. Wie reimt sich das zusammen? Die Antwort ergibt sich aus dem komplexen Zusammenhang von wachsenden Schuldenbergen, Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur hüben wie drüben, anhaltenden Versuchen zur Euro-Rettung (nach wie vor mit Griechenland im Fokus) und Investoren, die all das auf ihre Weise mit wechselnder Vorliebe mal für die eine, mal für die andere Anlageklasse quittieren.

Hand aufs Herz, haben Sie sich in letzter Zeit nicht schon häufiger gefragt, warum ausgerechnet das kleine Griechenland immer wieder aufs Neue die Schlagzeilen der Wirtschaftsmedien bestimmt? In meiner Kolumne bei wiwo.de vom vergangenen Donnerstag habe ich eine ausführliche Antwort zu geben versucht. Falls Sie den entscheidenden Satz daraus haben wollen, bitteschön: „Schuldet jemand eine Million Euro, hat er ein Problem; schuldet er dagegen hundert Millionen, hat die Bank ein Problem – im Fall Griechenland mit dem Unterschied, dass hier nicht Millionen im Spiel sind, sondern ein Betrag irgendwo zwischen 350 und 400 Milliarden Euro.“

Die Problemlösung wird dadurch erschwert, dass es viele Griechenland-Gläubiger mit divergierenden Interessen gibt, dass außer den Ratingagenturen auch der Internationale Währungsfonds ständig dazwischenfunkt und dass Griechenland indirekt andere Euro-Länder infizieren kann; Portugal ist diesbezüglich ja auch schon in den Schlagzeilen. All die Gläubiger werden sich nie und nimmer einig, also wird weiter gewurstelt, und der griechische Finanzminister verlangt sogar den Forderungsverzicht der Gläubiger – siehe oben: Die Banken, in diesem Fall also nicht nur eine, haben ein Problem.

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