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Posts Tagged ‘Pleite’

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist deutlich schlechter als die Stimmung

Verfasst von: krisenfrei - 06/07/2012

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands Mitte des Jahres 2012

Von Mathias Erlei am 5. Juli 2012

Verfolgt man die Medienberichte über die Wirtschafts- und Staatsschuldenkrisen, so könnte man dem Eindruck erliegen, die deutsche Wirtschaft gleiche einem überragend starken Mann, dem es prinzipiell möglich sei, seine ganze Nachbarschaft vor selbstverschuldetem Unheil zu bewahren. Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie lange nicht mehr, die Erwerbstätigenzahlen erreichten wiederholt neue Spitzenwerte und selbst die Inflation war in den vergangenen Monaten rückläufig. Darüber hinaus sei Deutschland der Stabilitätsanker in einer zumindest teilweise überschuldeten Währungsunion. Die Statistiken scheinen hier eindeutig zu sein, doch soll im Folgenden gezeigt werden, dass der vermeintlich solide Zustand der deutschen Wirtschaft auf tönernen Füßen steht. Dies gilt sowohl für die konjunkturelle Lage als auch für die Staatsschuldenproblematik. Das Unheil, das mit dem Brüsseler Gipfel über die deutsche Volkswirtschaft hereinbrechen könnte, bestärkt diese Einschätzung auf höchst unerfreuliche Weise.

Um zu verstehen, warum der scheinbar so solide Zustand höchst fragil sein könnte, bedarf es eines Rückblicks auf die Entstehung der aktuellen Lage. In Verbindung mit einer marktprozesstheoretischen Interpretation dieser Entwicklung wird argumentiert, dass ein kritischer Zustand erreicht ist, der bei einer Fortführung der praktizierten Politik zu ökonomischen Verwerfungen führen kann.

1. Der Weg zum Hier und Heute

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase haben die wichtigsten Zentralbanken der westlichen Industrienationen zum wiederholten Mal eine gezielt expansive Geldpolitik vorgenommen, um die Wirtschaft aus dem konjunkturellen Tal herauszuziehen. Nach keynesianischer und monetaristischer Lehre ist dies die angemessene Handlung, um ein vorhandenes Nachfragedefizit durch vermehrte Investitionen zu füllen. Im Gegensatz dazu behauptet die Österreichische Konjunkturtheorie[1] – die Basis der hier folgenden Argumentation ist –, dass eine solche Politik neben den unbestrittenen konjunkturellen Impulsen auch einen negativen Einfluss auf die Struktur der Wirtschaft aufweist. Die künstliche Absenkung der Zinssätze führt nämlich nicht nur zu einer Ausdehnung der Investitionen, sondern auch zu anderen Investitionen. Niedrigere Zinssätze liefern Anreize, Projekte durchzuführen, deren Einnahmeüberschüsse – und damit auch die Produktion der darauf basierenden Konsumgüter – erst in einer ferneren Zukunft liegen. Diese Investitionen, die sich später als Fehlinvestitionen erweisen werden, rechnen sich betriebswirtschaftlich nur dadurch, dass sich der Zinssatz auf dem künstlich niedrigen Niveau befindet. In einem ökonomisch nachhaltigen Gleichgewicht wären sie nie getätigt worden.

Gleichzeitig verringern die niedrigeren Zinsen die Anreize zum Sparen, aus dem letztlich alle Investitionen gespeist werden. Als Folge sinkt das angestrebte volkswirtschaftliche Sparvolumen, die Konsumnachfrage steigt hingegen. Kurzfristig lässt sich die damit verbundene Investitions- und Konsumnachfrage dadurch verwirklichen, dass Lagerbestände an Konsumgütern abgebaut werden, die Sucharbeitslosigkeit durch steigende Arbeitsnachfrage über ihr normales Niveau hinaus verringert werden kann und vorhandene Anlagen intensiver genutzt werden. Letzteres verursacht eine stärkere Abnutzung der Anlagen und stellt faktisch eine Art ungeplanten Kapitalabbau dar, mit dem die nun höhere Nachfrage nach neuen Investitionsgütern zunächst befriedigt werden kann. Langfristig ist eine solche Politik jedoch zum Scheitern verurteilt, die Diskrepanz zwischen gesunkener Bereitschaft zum Sparen und höherer Investitionsnachfrage wird letztlich zu Zinserhöhungen oder einer immer stärker expansiven Geldpolitik – also langfristig Inflation – führen müssen.

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Rückkehr zur D-Mark eine Katastrophe ?

Verfasst von: krisenfrei - 05/07/2012

Immer wieder ist zu lesen, dass die Rückkehr zur vielgeliebten D-Mark verheerende Folgen für Deutschland hätte. Die häufig genannten Argumente sind: Verteuerung deutscher Exporte und die massive Aufwertung der D-Mark. Diese Argumente sind zwar nicht von der Hand zu weisen, aber auf die Vorteile, die eine Rückkehr der D-Mark mit sich brächte, wird nur sehr selten eingegangen, wie auch hier wieder.

Rückkehr zu D-Mark wäre teuer

„Die Alternative ist die Wiedereinführung von Nationalwährungen. Auch dieses Szenario würde massive Verwerfungen mit sich bringen. Denn niemand kann glauben, dass es die Rückkehr etwa der D-Mark zum Nulltarif gäbe. Die Umstellung würde sicherlich nicht nach den alten Kursverhältnissen wie bei der Einführung des Euro erfolgen, sondern radikal für alle Länder im Verhältnis 1:1. Danach würde die neue Mark massiv aufwerten, weil Investoren sie als sicheren Hafen ansähen. Die Folge wäre eine kräftige Verteuerung deutscher Exporte. Die Stütze der hiesigen Wirtschaft würde zusammenbrechen. Deutschland würde in eine Rezession fallen. Die Arbeitslosigkeit würde drastisch steigen.

In den bisherigen Krisenstaaten würde es zu Abwertungen kommen. Diese Länder könnten ihre Waren billig auf den Weltmarkt werfen und ihre Arbeitslosigkeit abbauen. Gleichzeitig würden sie voraussichtlich ihre Schulden aus den Rettungspaketen nicht zurückzahlen. Der deutsche Steuerzahler würde auf riesigen Verlusten sitzen bleiben.“ (Quelle)

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Vertrag der Schande

Verfasst von: krisenfrei - 04/07/2012

Am 28.6.1919 unterzeichnete Außenminister Müller(SPD) den „Versailler Friedensvertrag“, wenn auch unter Protest. Zuvor, am 23.6.1919 stimmte der Reichstag mit 257 gegen 138 Stimmen für die Annahme des Vertrages. Diese Annahme erfolgte im Angesicht der britischen Seeblockade, die in dem wirtschaftlich und politisch darnieder liegenden Deutschen Reich zu Hungersnöten geführt hätte, wenn Deutschland diesen „Friedensvertrag“ nicht unterzeichnet hätte.

Am 3.10.2010 zahlte Deutschland die letzte Rate an Zahlungen, welche die Siegermächte aus diesen vertraglichen Verpflichtungen heraus von Deutschland forderten.

Wie wir alle aus der Geschichte wissen, führte dieser Vertrag nicht den Frieden im Gepäck, sondern den inneren und äußeren Unfrieden. In wesentlichen Teilen wurde dieser „Friedensvertrag“ als ungerecht empfunden und dies nicht nur in Deutschland. Wer die zeitgenössischen Äußerungen zu diesem Vertrag in Großbritannien und den USA liest, stellt erstaunt fest, dass auch dort viele Menschen an dem Friedenscharakter des Vertrages zweifelten. Nicht nur in Deutschland schwante vielen Menschen, dass hier die Büchse der Pandora geöffnet wurde.

Der Mythos von der Büchse Pandoras erzählt davon, dass gute und auch schlechte Ereignisse aus dieser Büchse kamen. Einerseits kamen Reichtum, Erfindungen, Glück, andererseits aber auch Krankheiten, Unglück und Tod. Den Franzosen und Briten brachte der Versailler Vertrag Güter, Geld und politisches Ansehen, den Deutschen brachte es demontierte Industrieanlagen, ein besetztes Ruhrgebiet, Reparationszahlungen in phantastischen Höhen und sozialen Unfrieden. Insbesondere entsprang in diesem Zusammenhang ein kleines Männchen mit Schnurrbart aus Pandoras Büchse, welches eifrig mit viel Rhetorik dafür sorgte, dass der Vertrag von Versailles möglichst viele Menschen aufregte und ihn am Ende völlig legal an die Macht brachte. Die danach folgenden tausend Jahre blieben den Menschen bis heute im Gedächtnis, denn sie bedeuteten weiteres Unglück für das Land und seine Bewohner.

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Prof. Dr. Hankel bei der Kundgebung …

Verfasst von: krisenfrei - 03/07/2012

… am Samstag 30. Juni 2012 in Karlsruhe im Anschluss an die Übergabe der Verfassungsbeschwerde an das BVerfG seitens: FREIE WÄHLER, Prof. Dr. Karl-Albrecht Schachtschneider, Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Prof. Dr. Joachim Starbatty, Prof. Dr. Wilhelm Nölling, Dr. Bruno Bandulet, RA Dr. Wolfgang Philipp – Prof. Dr. Hankel zu ESM/ESFS.

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Die Berlin-Psychopathen verkaufen Deutschland

Verfasst von: krisenfrei - 30/06/2012

Am Freitagabend (29.06.2012) hat der Deutsche Bundestag, bestehend aus 497 Vollidioten und Psychopathen (491 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen) den Fiskalvertrag (ESM) abgesegnet. Zumindest gibt es noch 111 Abgeordnete (Nein-Stimmen), die sich nicht von der Bankenmafia haben erpressen lassen und die deutschen Steuerzahler für die Zockerei der europäischen Banken in Haftung nehmen wollen.

Angeblich sollten mit dem ESM finanzschwache Euro-Staaten geholfen werden, wenn diese ein Reformprogramm zur Gesundung von Haushalt und Wirtschaft darlegen. Nun kommt es aber ganz anders. Ein verlängerter Arm des FED-Ungeheuers, Mario Monti, drohte Angela Merkel und den Eurokratten indirekt mit dem Austritt aus dem Euro.

Ein „Basta“ (wie einst Gerhard Schröder) brachte die Schuldenkanzlerin Merkel nicht über die Lippen. Statt die deutschen Steuerzahler über den Tisch zu ziehen, hätte sie Klartext reden sollen, so nach dem Motto: Wenn ihr uns erpressen wollt, führt Deutschland morgen wieder die D-Mark ein. Stattdesen aber beutet die Bundeskanzlerin zum Wohle der europäischen Banken lieber die deutschen Steuerzahler aus.

 

Leute wacht auf. Es geht hier nicht um die Rettung von Europa, sondern um die Rettung der Vermögen des Rothschild- und Rockefeller-Banken-Clans.

 

Unter dem Strich heißt das nichts anderes, dass die europäischen Banken einen Freibrief für ihre Zockerei erhalten. Der deutsche Michel, dank Merkel und ihrer hörigen Psychopathen, werden die deutschen Steuerzahler dafür kräftig abkassiert.

Und wer glaubt, dass wir der Ausplünderung Deutschlands der Biene Maja-Regierung (schwarz/gelb) zu verdanken haben, der irrt. Die Vollidioten von SPD und GRÜNE wollen auch die Versklavung und die Verarmung der deutschen Bürger.

Eine Opposition in Deutschland gibt es nicht mehr. Es ist wie in der USA. Eine Wahl zwischen Pest (Republikaner) oder Cholera (Demokraten). Meinetwegen auch umgekehrt. Auf Deutschland übertragen: CDU/CSU/FDP (Pest) oder SPD/GRÜNE (Cholera). Es spielt keine Rolle, welche Psychopathen Sie wählen. In all diesen Fällen wählen Sie Ihre direkte Versklavung. Schon heute sind Sie ein Sklave Ihres Arbeitgebers und Ihrer Bank. Die meisten wissen es leider nur noch nicht.

Wenn der Bundesrat den ESM durchwinkt und das BVerfG grünes Licht gibt, dann können wir auch gleich unsere Steuern an Pleite-Banken in Europa zahlen. Warum den Umweg über das Finanzministerium. Sparen wir uns somit doch gleich die vielen Finanzbeamten. Den Möchtegern-Diktator Schäuble können wir uns dann auch sparen!

GUTE NACHT DEUTSCHLAND !

 

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Brüssel ist gut für Gold

Verfasst von: krisenfrei - 30/06/2012

Manfred Gburek, 29. Juni 2012

Wachstumspakt, großzügige Hilfen für angeschlagene Staaten und Banken, einheitliche Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank und einiges mehr – der EU-Gipfel in Brüssel hat fast alles geboten, was die Schuldensünder in der Eurozone sich erhofft hatten. Also ein Durchbruch in der Staatsschulden- und Eurokrise? Fehlanzeige. Doch die hat zwei Seiten: eine volkswirtschaftlich problematische und eine für Anleger durchaus positive, vorausgesetzt, sie haben ihr Geld in Edelmetalle und Aktien statt in Anleihen, Sparbriefe und Rentenfonds investiert.

Kommen wir zunächst zur volkswirtschaftlichen Seite: Der noch vor Monatsfrist dominierende Jubel der Erleichterung an den Finanzmärkten, sofern es um jegliche Art von Papiergeld ging, ist verhallt. Und nun? Verfolgen Sie zum Beispiel weiter intensiv den Terminkontrakt Bund Future, um sich ein Bild von der Dramatik der bereits eingetretenen Zinswende zu machen. Er ist der sensibelste Zinsseismograf und fällt überproportional, wenn sich eine Zinswende nach oben anbahnt. Sie finden seinen Preis im Internet (comdirect.de, finanzen.net, onvista.de u.a.) sowie in Spartensendern wie N24 und n-tv.

Dort konnten Sie in den vergangenen zwei Wochen seinen Absturz von über 146 auf unter 141 Punkte verfolgen. Dann wissen Sie, dass die Zinswende in Gestalt des Renditeanstiegs langlaufender Bundesanleihen gekommen ist – ein geradezu klassisches Indiz dafür, dass Insider die Brüsseler Beschlüsse vorweggenommen haben und dass sie mit Bundesanleihen wohl weiter à la baisse spekulieren werden. Dass der zeitweise im Vergleich zum Dollar schwache Euro sich inzwischen wieder gefangen hat, passt in dieses Bild. Denn höhere Renditen in Euro lenken die internationalen Kapitalströme vorübergehend in die Gemeinschaftswährung.

Darüber sollten Sie allerdings nicht die folgenden Aspekte außer Acht lassen: Die Brüsseler Beschlüsse führen zu noch mehr Spaltung zwischen der Eurozone und der übrigen EU einerseits sowie zwischen den Befürwortern und Gegnern von noch mehr Schulden andererseits. Sie bringen quasi aus der Hüfte geschossene Hilfen für Länder wie Italien und Spanien mit sich statt einer langfristig angelegten Euro-Strategie. Und sie werden am Ende auf die dringend erforderliche Neuverhandlung des Vertrags von Maastricht hinauslaufen, der ja dem Euro zugrunde liegt.

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Euro: Die Politiker haben uns alle belogen

Verfasst von: krisenfrei - 29/06/2012

Diese  ZDF-Dokumentation zeigt, wie es zur schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte und wie die deutschen Bürger von der Politik getäuscht wurden.

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Der T€uro hat dazu geführt, dass ALLE Euro-Länder in einen Schuldensumpf geschlittert sind. Im Prinzip sind fast alle diese Länder pleite. Die einen mehr, die anderen weniger.

Ein paar Beispiele in Prozent zum BIP:

— Griechenland = 165,3
— Italien = 120,1
— Irland = 108,2
— Portugal = 107,8
— Belgien 98,0
— Frankreich = 85,8
— Deutschland = 81,2

Quelle

Unsere Politiker haben nur ein Konzept:

SCHULDEN MIT NEUEN SCHULDEN BEKÄMPFEN!

Und das Volk wählt solche Versager immer wieder.

UNFASSBAR !

Dummvolk ?

 

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Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem

Verfasst von: krisenfrei - 27/06/2012

Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA.

Das Geldsystem ist eine Falle. Trotz verschiedener Hilfsmassnahmen und deutlicher Zinsensenkungen ist die Wirtschaft auf dem Weg nach unten. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die Ökonomie in vielen Teilen derWelt im Sinkflug begriffen ist. Jetzt wird deutlich, dass die Hebel der Zentralbanken seit Ende 2008 nicht mehr so effektiv sind wie vorher.

Die erweiterte Nullzinspolitik (ZIRP) richtet verheerende Schäden an bei Rentnern, Sparern, Rentenfonds und den Zinsspannen der Banken. Große Unternehmen haben eine enorme Menge an Kapital, aber kleine Unternehmen müssen hart kämpfen, um sich Kredite zu besorgen. Doch gerade kleine Unternehmen und Unternehmer sind diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiteres Problem ist die hohe Volatilität für Risikoaktiva. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt. Das System implodiert und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen …

Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin. Im Moment haben wir genug damit zu tun, die Wirtschaft und die wirtschaftliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

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Tickende Zeitbomben

Verfasst von: krisenfrei - 23/06/2012

Manfred Gburek, 22. Juni 2012

Vor dem Fußballspiel Deutschland/Griechenland zogen einige griechische Medien gegen uns kräftig vom Leder. Insofern ist wenigstens das Ergebnis 4 : 2 zugunsten Deutschlands ein vorläufiger versöhnlicher Abschluss, und zwar für beide Seiten: Wir sind in der Europameisterschaft weiter gekommen, aber die Griechen können sich rühmen, tapfer dagegengehalten zu haben – eine Episode, die für die Bewältigung der Eurokrise irgendwie symbolisch ist. Das heißt, die anderen Euroländer dürfen sich allerlei Frechheiten erlauben, doch am Ende zahlt Deutschland, weil es erfolgreich ist.

Zur Ergänzung des Themas Griechenland sei hier zunächst der griechische Philosoph Nikos Dimou zitiert, der seine Landsleute laut Börsen-Zeitung bereits vor vier Jahrzehnten wie folgt charakterisierte: „Der Grieche nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt zweifach über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was er halten kann. Er weiß viermal so viel wie das, was er tatsächlich gelernt hat. Er zeigt seine Gefühle fünfmal stärker, als er sie wirklich empfindet.“

Griechenland hat sich dem Euro bekanntermaßen erst nachträglich angeschlossen und allein schon dadurch zu dessen aktuellem Glaubwürdigkeitsproblem beigetragen. Daraus abzuleiten, wie die Staatsschuldenkrise des Euroraums und damit die Eurokrise bewältigt werden kann, ist heute schier unmöglich. Indizien dafür, dass vor allem um sie herum laviert wird, gibt es ja genug.

Dazu nur vier Beispiele allein aus den vergangenen Tagen: 1. Das G20-Treffen, bei dem so viel an wichtigen Themen vorbei geredet wurde wie lange nicht mehr, 2. die deutsche Fiskalpakt-Diskussion, die ohne Einbindung aller anderen Euroländer eine Geisterveranstaltung bleibt, 3. das Randthema Finanztransaktions- bzw. Finanzmarktsteuer, das ohne wirklichen praktischen Wert einfach nur ideologisch aufgebläht ist, und 4. der peinliche Aufschub des Rettungsfonds ESM, immerhin durch keine geringere Institution als das Bundesverfassungsgericht, woraufhin Aktien und Edelmetalle am vergangenen Donnerstag erst einmal abwärts reagierten.

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Uhupardo Interviewt krisenfrei

Verfasst von: krisenfrei - 20/06/2012

Interview mit krisenfrei: “Je früher der Crash desto besser!”

In diesem Interview äussert sich Dieter Sordon zur aktuellen Lage. Der Mann, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit den Finanzmärkten beschäftigt und auch durch seine viel frequentierten Seiten krisenfrei.de und krisenfrei.wordpress.com immer auf dem neuesten Stand der Dinge ist, schwimmt bewusst gegen den Strom, will sich von keiner Seite vereinahmen lassen.

Es ist eine wahrhaftige „Wall of text“ geworden, die unsere Leser hoffentlich trotzdem so interessant finden wie wir selbst.

uhupardo:
Dieter, Sie machen mit ihrer täglich aktualisierten Link-Liste krisenfrei.de und Ihrem Blog krisenfrei.wordpress.com einen hervorragenden Job, der mit Sicherheit viel Zeit kostet. Viele der Uhupardo-Leser werden das wissen. Heute haben Sie sich freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung gestellt. Die wirtschaftliche Situation ist komplett verfahren, der Euro droht in die Luft zu fliegen, die schlechten Nachrichten geben sich die Klinke in die Hand. Jeder kennt die Lage mehr oder weniger gut, deswegen müssen wir jetzt nicht anfangen aufzuarbeiten, was falsch gelaufen ist und wer Schuld hat an dem Schlamassel. Deswegen lautet die direkte Frage: Was jetzt? Wo liegen die Lösungen? Was müsste ab heute geschehen?

krisenfrei:
Ich nehme an, Sie wollen eine ehrliche Antwort von mir und kein Drumherumgerede. In den nächsten Wochen soll der ESM und Fiskalpakt für die Euro-Zone verabschiedet werden. Dieses Monster darf unter gar keinen Umständen kommen, weil 1.) die EU-Staaten damit ihre finanzpolitische Souveränität verlieren und 2.) die gigantische Schuldenmacherei erst so richtig beginnt.

Der Euro ist definitiv nicht mehr zu retten. Er war von Anfang eine Fehlkonstruktion. Alles was hochdotierte Ökonomen in den Mainstream-Medien, ob Geuro-, Süd- oder Nordeuro, von sich geben, ist Unsinn und nichts anderes als Schönfärberei. Unsere Volkszertreter, bis auf ganz wenige, haben keine Ahnung oder haben irgendwelche merkwürdigen Drogen eingeworfen, die ihr Gehirn komplett vernebeln.

Was ab heute geschehen müsste? Nicht Griechenland oder sonstige hochverschuldete Euro-Länder müssten zur alten Währung zurückkehren, sondern Deutschland. Je länger der Euro aufrecht erhalten wird, desto gewaltiger der Aufprall gegen die Wand. Natürlich würde die D-Mark sofort 30 – 40 Prozent aufwerten. Eine Gegenfrage: Was meinen Sie, was dann mit dem US-Dollar passieren würde? Würde das den Amerikanern gefallen?

Das häufig genannte Argument bei einer Rückkehr zur D-Mark, das die Politiker uns einreden, sei ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, ist pure Angstmacherei. Dieses Problem hatte Deutschland zu Zeiten der D-Mark häufiger. Man darf dabei nicht vergessen, dass eine starke D-Mark die Einfuhren entsprechend verbilligt. Dieser Vorteil wird aber gerne verschwiegen.

uhupardo:
Deutschland tritt aus und sagt “So, wir sind weg, nun macht mal ohne uns weiter”? Damit ist dann alles geregelt? Und was glauben Sie, passiert zuerst: Der Euro-Austritt Deutschlands oder dass der Papst sein Doppelbett bei Ikea kauft? Spielen wir jetzt Science-Fiktion-Wunschkonzert?

krisenfrei:
Nein, natürlich hätte der Euro ohne Deutschland keine Überlebenschance. Er hat sie aber auch nicht mit Deutschland. Bisher war Deutschland der Zahlmeister der EU. Das kann sowohl für Deutschland und für die anderen EU-Länder auf Dauer nicht von Vorteil sein. Deutschland hat weit mehr Schulden, inklusive Garantien für EFSF, ESM … usw. als offiziell angegeben. In meinem letzten Artikel, „Europa scheitert am Euro“, finden Sie auf Seite 9 eine entsprechende Auflistung hierzu.

Nicht nur Deutschland sollte den Euro verlassen, sondern alle Euro-Länder. Jedes dieser Länder sollte zu seiner alten Währung zurückkehren. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ein Land muss halt den Anfang machen.
Schauen Sie sich doch nur Spanien an. Rajoy wollte niemals unter den Rettungsschirm. Jetzt hat auch Spanien die Troika im Nacken. Soll das so weitergehen?

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