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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Posts Tagged ‘Gold’

Peter Ziemann erneut in Höchstform!

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2012

Deleveraging und Zwangsgeld

Schaut auf diese Zahlen, bevor ihr das Gold wieder einmal totreden möchtet: DAX 6.419,33 (minus 210,69) Punkte – entspricht einem Tagesminus von 3,18 Prozent. Und Gold: 1.300,01 (minus 1,43) Euro – entspricht einem Tagesminus von 0,11 Prozent.

Das sind vergleichbare Zahlen – und nicht der fiktive Wert des Golds gegenüber dem US-Dollar. Jeder sucht sich eben gerne die Währungen und Asset-Klassen aus, mit denen er seine (falsche) Argumentation am besten führen kann.

Wie wir von dem ganz besonders extremen Fall des Finanztest-Chefredakteurs Hermann-Josef Tenhagen her wissen, ist die Intelligenz dieser Experten-Spezies umgekehrt proportional zu der Summe der Auftritte als vermeintlicher Experte in unseren (öffentlich-rechtlich verseuchten) System-Medien.

Auf gut deutsch: Je mehr Medienauftritte ein solcher Experte genießen darf, desto falscher und verlogener sind seine Einschätzungen und Empfehlungen.

Ganz schlimm sind in diesem Zusammenhang die sogenannten Deflationisten. Die behaupten allen Ernstes, dass Gold & Co eigentlich keine Zahlungsmittel seien, sondern nur unser derzeitiges Papiergeld.

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Der ganz legale Billionenschwindel

Verfasst von: krisenfrei - 20/07/2012

Manfred Gburek, 20. Juli 2012

Am Freitag wollte ich gerade die Ergebnisse meiner letztwöchigen Recherchen auswerten, da kam mir der Fernsehsender n-tv mit der Meldung über die Schießerei aus Anlass der „Batman“-Premiere in der Nähe von Denver dazwischen. Weshalb ich dem anschließenden minutenlangen Gestotter der Moderatorin und des Washingtoner Korrespondenten zuhörte, ist mir im Nachhinein zwar ein Rätsel, aber immerhin bleibt eine Erkenntnis daraus: „Der Nachrichtensender“, wie n-tv sich gern nennt, hat seine Zuschauer aus lauter Sensationslust wieder einmal für dumm zu verkaufen versucht, messbar an hilflosen Kommentaren und nicht zuletzt auch an der Entfernung zwischen Denver und Washington, die über 2500 Kilometer Luftlinie beträgt. Der arme Moderator der „Telebörse“ musste sich anschließend mit wenigen Anmerkungen zum Thema Geld zufrieden geben.

Der hier beschriebene Fall ist nur einer von vielen, die belegen, dass Medien uns zunehmend mit Nachrichten und Kommentaren füttern, deren Informationsgehalt dürftig ist. Das betrifft leider nicht allein das Fernsehen, sondern die meisten Medien. Und seit die Leute mit iPad oder Galaxy durch die Gegend laufen, wird alles noch schlimmer: Plötzlich erhalten Nebensächlichkeiten in der menschlichen Wahrnehmung einen Stellenwert weit über dem der entscheidenden Informationen. Derweil rutscht das Interesse an der Mehrzahl der Printmedien, die zum Teil krampfhaft versuchen, gerade solche Informationen an den Mann und die Frau zu bringen, nach der jüngsten Statistik zugunsten des Internets massiv in den Keller.

Das Thema Geldanlage bleibt davon nicht ausgenommen, ja man könnte sogar behaupten, dass seine Anhänger immer mehr zu Opfern fehlgesteuerter Informationen werden. Ist Ihnen nicht auch schon aufgefallen, dass Heerscharen von Kommentatoren – üblicherweise Chartisten genannt – immer wieder versuchen, die Ausschläge des Deutschen Aktienindex Dax zu interpretieren? Und das ungeachtet der Tatsache, dass der Dax aus 30 Aktien mit unterschiedlicher Gewichtung besteht, von denen mal welche aus dem Index rausfliegen, mal andere in ihn reinkommen. Erkenntniswert der Interpretationen: null.

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Mit Gold und Aktien auf Nummer sicher

Verfasst von: krisenfrei - 13/07/2012

Manfred Gburek, 13. Juli 2012

Es wird höchste Zeit, Wichtigeres in Angriff zu nehmen als das so und so vielte Paket zur Abwendung der Pleite Griechenlands, den ESM-Streit der Hundertschaften von Professoren zur Euro-Rettung oder den lächerlichen Versuch der US-Ratingagentur Moody’s, Italien ausgerechnet vor der Platzierung neuer Anleihen schlecht zu machen. Jedenfalls aus Anlegersicht. Denn Anleger wollen inzwischen kaum noch wissen, ob der griechische Patient ein Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende vor sich hat. Auch sind sie wenig erpicht, zu erfahren, welcher Professor schließlich recht behält oder was Moody’s weiterhin gegen Euroland im Schilde führt. Nein, die meisten Anleger wollen einfach nur erfahren, wo ihr Geld sicher ist.

Sicher, das bedeutet: nachhaltige Erhaltung der Kaufkraft. Dass Sie sich also in Zukunft dasselbe leisten können wie heute. Wobei die Nachhaltigkeit sich im Regelfall nicht auf Jahrzehnte bezieht, sondern auf einen bestimmten Zeitabschnitt begrenzt ist, etwa bis die Kinder aus dem Haus sind, bis die Karriere voraussichtlich ihren Höhepunkt erreicht, bis das Haus schuldenfrei ist oder bis die Altersvorsorge feststeht. Nebenbedingung: Klumpenrisiken sollten vermieden, Anlagen bis zu einem gewissen, individuell abgestimmten Grad gestreut werden.

Nun von der Theorie zur Praxis. Angenommen, Sie wollen Ihre Kaufkraft in den kommenden fünf Jahren erhalten. Dann bedeutet das: Geldeinsatz jetzt + Habenzinsen und Wertsteigerungen – Sollzinsen und Wertverluste in dieser Zeit = Ergebnis daraus – in fünf Jahren auflaufende Inflationsrate. Das Problem: Was vom Schema her zunächst recht einfach erscheint, ist in Wahrheit kompliziert. Denn mag die Berechnung des Geldeinsatzes, der Haben- und Sollzinsen – trotz ihrer zu erwartenden Änderungen – noch ein Kinderspiel sein, so wird der Umgang mit kommenden Wertsteigerungen und -verlusten sowie Inflationsraten zu einer regelrechten Herausforderung.

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Mit Aktien und Edelmetallen gegen die schleichende Enteignung

Verfasst von: krisenfrei - 06/07/2012

Manfred Gburek, 6. Juli 2012

Die Leitzinssenkung vom vergangenen Donnerstag birgt viel Sprengstoff. Sie wurde von so manchem Medium als historisch bezeichnet, weil Banken sich jetzt zum ersten Mal seit Bestehen der Europäischen Währungsunion Geld bei der Europäischen Zentralbank zu einem Zinssatz unter 1 Prozent leihen können, nämlich zu 0,75 Prozent. Damit ist unter anderem Ländern wie Spanien und Italien Tribut gezollt, während deutsche Sparer, aber auch Kreditnehmer in die Röhre gucken: Die einen, weil sie auf ihren Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten demnächst noch weniger Zinsen gutgeschrieben bekommen, die anderen, weil Banken und Sparkassen den ihnen gewährten Zinsvorteil nur in Ausnahmefällen – bei besonders guter Bonität der Kunden – diesen über günstigere Kreditkonditionen weiterreichen.

Noch mehr als die Leitzinssenkung hat indes eine ihrer gravierenden Folgen das Attribut historisch verdient, und die steht schon seit Monaten fest: Enteignung. Denn die Inflationsrate, sprich Geldentwertung, mag noch so niedrig sein, höher als die Zinsprozente der Sparer bleibt sie allemal. Das heißt, die Realzinsen sind negativ. Nun könnte man meinen, dass die niedrigen Zinsen wenigstens den Kreditnehmern zum Vorteil gereichen. Doch abgesehen davon, dass Banken und Sparkassen hohe Aufschläge kassieren, wenn die Bonität eines Kunden ihnen nicht geheuer erscheint, scheuen sie sich in vielen Fällen, überhaupt Kreditverhandlungen zu führen.

Am vergangenen Donnerstag geschah noch etwas Erklärungsbedürftiges: Sofort nach der Zinsentscheidung fielen Aktienkurse, Edelmetallpreise und der Euro. Das kann man in Bezug auf Aktien und Edelmetalle zweifach interpretieren: Entweder reagierten Anleger enttäuscht, die vorher mit einer Zinssenkung auf 0,5 statt auf 0,75 Prozent gerechnet hatten, oder sie hielten die Zinssenkung für ein Signal, dass eine Rezession drohe, die über niedrigere Zinsen abzufedern sei.

Für die zweite Version spricht zwar mehr, aber das bedeutet nicht, dass die Anleger, die sich hektisch von ihren Aktien und Edelmetallen trennten, richtig handelten. Denn zum einen werden Aktien im Vergleich zu Anleihen umso interessanter, je niedriger sich Anleihen verzinsen, zum anderen lassen niedrigere Nominalzinsen die Realzinsen noch mehr ins Minus rutschen, was neben den Aktien erfahrungsgemäß auch den Edelmetallen zugute kommt.

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Gold in Fort Knox: Noch so eine Lüge ?

Verfasst von: krisenfrei - 05/07/2012

Geschätzte 73 Milliarden Dollar an Gold verbergen sich hinter den Mauern von Fort Knox. Ein El Dorado für Kriminelle in der ganzen Welt – wenn die Konstruktionspläne zumindest ansatzweise bekannt wären. In dieser Reportage wird das Geheimnis um Fort Knox gelüftet. Augenzeugenberichte, seltene Fotoaufnahmen und Filme rekonstruieren den Top-Secret-Bau.Das Fort Knox ist ein Stützpunkt der US Army im US-Bundesstaat Kentucky. Es ist vor allem als Lager für die Goldreserve des Schatzamtes der Vereinigten Staaten bekannt. Im Fort Knox liegt einer der größten Goldanteile der Welt, wobei in der Federal Reserve Bank of New York nach eigenen Angaben mehr Gold (auch von ausländischen Banken und Zentralbanken) liegt.
Das Lager war notwendig geworden, als ein sicherer Unterbringungsort für die in den 1930er Jahren verstaatlichten privaten Goldbestände benötigt wurde. Durch die Presidential Executive Order 6102 von 1933 wurde der private Besitz von Goldmünzen und Goldbarren verboten. Das Gold musste gegen Entschädigung in US-Dollar an das Finanzministerium abgeführt werden. Mit der Aufkündigung des Bretton-Woods-Systems im Jahr 1973 endete diese Regelung.


Dennoch, es gibt bis heute keinen Beweis, das dass viele Gold in der „Tresor Stadt“ existiert.

Ist Fort Knox leer? US Kongress-Mitgliedern wurde Zutritt für Kontrolle verwehrt

Wo ist das Gold aus Fort Knox hin. Darf keiner die Goldreserven der USA sehen weil sie weg sind? Kongressabgeordneten wurde Zutritt verwehrt!

Während alle auf den Schulden der EU Länder herumhacken wird ganz vergessen, dass auch die USA ein gigantisches Haushaltsdefizit haben und vor kurzem beinahe Zahlungsunfähig waren. Doch da gibt es ja noch das legendäre Fort Knox – Der Tresor der Nation, in dem angeblich unzählige Tonnen Gold als eiserne Reserve lagern sollen. Die Gold-Doller Bindung wurde zwar schon vor einiger Zeit aufgelöst, doch dennoch gibt es einem ein gutes Gefühl zu wissen, dass eine Währung zumindest ein bisschen abgesichert ist. Denn, was rechtfertigt sonst den Wert eines Dollars, wenn es nur noch bedrucktes Papier ist? Eine Antwort darauf findet sich z.B. in dieser Doku über Banken und den Geist des Geldes.

Kürzlich wollte in den USA ein Team aus mehreren Kongressabgeordeten verschiedener US-Bundesstaaten Fort Knox besichtigen um zu sehen, wie viel Gold tatsächlich als Reserve zur Verfügung steht. Nach Angaben der Kongress-Mitglieder war es schon schwierig überhaupt eine Antwort des United States Treasury and Mint departements zu bekommen. Als endlich eine Antwort eintraf, beinhaltete diese dann zum entsetzen der Congressmen eine Ablehnung! Und das obwohl sie ja die rechtmäßigen Vertreter des Volkes sind, welches doch einen Anspruch auf die Warheit haben sollte.

Weitere Recherchen haben ergeben, dass schon seit 38 Jahren keiner mehr das Gold in Fort Knox gesehen hat! Das letzte mal war am 23. September 1974, als Kongress-Mitglieder und Vertreter der Medien Einlass zu Fort Knox bekamen um das Gold in Augenschein zu nehmen.

Gezählt hat das Gold der USA übrigens noch niemand. Selbst als 1937 das Gold erstmals ins Fort Knox gebracht wurde hat es keiner so genau gesehen. Verschwörungstherethiker mutmaßen deshalb “es hätten auch Ziegelsteine sein können“. Heutzutage liegen übrigens das meiste Gold in den USA bei der Federal Reserve of New York in Manhattan. Allerdings handelt es sich dabei nicht nur um Gold der USA, sondern auch die Goldvorräte von 60 weiteren Ländern sind hier eingelagert. Vermutlich auch große Mengen aus Deutschland und Österreich. Kritiker fordern deshalb immer wieder, die Goldvorräte ins eigene Land heimzuholen.

Laut Wikipedia liegen 66% der Deutschen Goldreserven in einem unterirdischen Depot der Federal REserve (FED) in New York, 21% bei der Bank of England in London, 8% bei der Banque de France in Paris und nur 5% in Deutschland! 2% in Frankfurt am Main und 3% in Mainz.

Quelle: trendsderzukunft

 

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Brüssel ist gut für Gold

Verfasst von: krisenfrei - 30/06/2012

Manfred Gburek, 29. Juni 2012

Wachstumspakt, großzügige Hilfen für angeschlagene Staaten und Banken, einheitliche Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank und einiges mehr – der EU-Gipfel in Brüssel hat fast alles geboten, was die Schuldensünder in der Eurozone sich erhofft hatten. Also ein Durchbruch in der Staatsschulden- und Eurokrise? Fehlanzeige. Doch die hat zwei Seiten: eine volkswirtschaftlich problematische und eine für Anleger durchaus positive, vorausgesetzt, sie haben ihr Geld in Edelmetalle und Aktien statt in Anleihen, Sparbriefe und Rentenfonds investiert.

Kommen wir zunächst zur volkswirtschaftlichen Seite: Der noch vor Monatsfrist dominierende Jubel der Erleichterung an den Finanzmärkten, sofern es um jegliche Art von Papiergeld ging, ist verhallt. Und nun? Verfolgen Sie zum Beispiel weiter intensiv den Terminkontrakt Bund Future, um sich ein Bild von der Dramatik der bereits eingetretenen Zinswende zu machen. Er ist der sensibelste Zinsseismograf und fällt überproportional, wenn sich eine Zinswende nach oben anbahnt. Sie finden seinen Preis im Internet (comdirect.de, finanzen.net, onvista.de u.a.) sowie in Spartensendern wie N24 und n-tv.

Dort konnten Sie in den vergangenen zwei Wochen seinen Absturz von über 146 auf unter 141 Punkte verfolgen. Dann wissen Sie, dass die Zinswende in Gestalt des Renditeanstiegs langlaufender Bundesanleihen gekommen ist – ein geradezu klassisches Indiz dafür, dass Insider die Brüsseler Beschlüsse vorweggenommen haben und dass sie mit Bundesanleihen wohl weiter à la baisse spekulieren werden. Dass der zeitweise im Vergleich zum Dollar schwache Euro sich inzwischen wieder gefangen hat, passt in dieses Bild. Denn höhere Renditen in Euro lenken die internationalen Kapitalströme vorübergehend in die Gemeinschaftswährung.

Darüber sollten Sie allerdings nicht die folgenden Aspekte außer Acht lassen: Die Brüsseler Beschlüsse führen zu noch mehr Spaltung zwischen der Eurozone und der übrigen EU einerseits sowie zwischen den Befürwortern und Gegnern von noch mehr Schulden andererseits. Sie bringen quasi aus der Hüfte geschossene Hilfen für Länder wie Italien und Spanien mit sich statt einer langfristig angelegten Euro-Strategie. Und sie werden am Ende auf die dringend erforderliche Neuverhandlung des Vertrags von Maastricht hinauslaufen, der ja dem Euro zugrunde liegt.

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Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem

Verfasst von: krisenfrei - 27/06/2012

Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA.

Das Geldsystem ist eine Falle. Trotz verschiedener Hilfsmassnahmen und deutlicher Zinsensenkungen ist die Wirtschaft auf dem Weg nach unten. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die Ökonomie in vielen Teilen derWelt im Sinkflug begriffen ist. Jetzt wird deutlich, dass die Hebel der Zentralbanken seit Ende 2008 nicht mehr so effektiv sind wie vorher.

Die erweiterte Nullzinspolitik (ZIRP) richtet verheerende Schäden an bei Rentnern, Sparern, Rentenfonds und den Zinsspannen der Banken. Große Unternehmen haben eine enorme Menge an Kapital, aber kleine Unternehmen müssen hart kämpfen, um sich Kredite zu besorgen. Doch gerade kleine Unternehmen und Unternehmer sind diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiteres Problem ist die hohe Volatilität für Risikoaktiva. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt. Das System implodiert und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen …

Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin. Im Moment haben wir genug damit zu tun, die Wirtschaft und die wirtschaftliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

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Tickende Zeitbomben

Verfasst von: krisenfrei - 23/06/2012

Manfred Gburek, 22. Juni 2012

Vor dem Fußballspiel Deutschland/Griechenland zogen einige griechische Medien gegen uns kräftig vom Leder. Insofern ist wenigstens das Ergebnis 4 : 2 zugunsten Deutschlands ein vorläufiger versöhnlicher Abschluss, und zwar für beide Seiten: Wir sind in der Europameisterschaft weiter gekommen, aber die Griechen können sich rühmen, tapfer dagegengehalten zu haben – eine Episode, die für die Bewältigung der Eurokrise irgendwie symbolisch ist. Das heißt, die anderen Euroländer dürfen sich allerlei Frechheiten erlauben, doch am Ende zahlt Deutschland, weil es erfolgreich ist.

Zur Ergänzung des Themas Griechenland sei hier zunächst der griechische Philosoph Nikos Dimou zitiert, der seine Landsleute laut Börsen-Zeitung bereits vor vier Jahrzehnten wie folgt charakterisierte: „Der Grieche nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt zweifach über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was er halten kann. Er weiß viermal so viel wie das, was er tatsächlich gelernt hat. Er zeigt seine Gefühle fünfmal stärker, als er sie wirklich empfindet.“

Griechenland hat sich dem Euro bekanntermaßen erst nachträglich angeschlossen und allein schon dadurch zu dessen aktuellem Glaubwürdigkeitsproblem beigetragen. Daraus abzuleiten, wie die Staatsschuldenkrise des Euroraums und damit die Eurokrise bewältigt werden kann, ist heute schier unmöglich. Indizien dafür, dass vor allem um sie herum laviert wird, gibt es ja genug.

Dazu nur vier Beispiele allein aus den vergangenen Tagen: 1. Das G20-Treffen, bei dem so viel an wichtigen Themen vorbei geredet wurde wie lange nicht mehr, 2. die deutsche Fiskalpakt-Diskussion, die ohne Einbindung aller anderen Euroländer eine Geisterveranstaltung bleibt, 3. das Randthema Finanztransaktions- bzw. Finanzmarktsteuer, das ohne wirklichen praktischen Wert einfach nur ideologisch aufgebläht ist, und 4. der peinliche Aufschub des Rettungsfonds ESM, immerhin durch keine geringere Institution als das Bundesverfassungsgericht, woraufhin Aktien und Edelmetalle am vergangenen Donnerstag erst einmal abwärts reagierten.

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Regionalwährungen

Verfasst von: krisenfrei - 20/06/2012

Von Michael Winkler

Vielleicht haben sie sogar schon damit bezahlt: Chiemgauer, Regios, Engel… Dieses regional gültige Geld gibt es mittlerweile in zahlreichen Versionen. Dahinter steht keine Notenbank, und es ist auch kein gesetzliches Zahlungsmittel. Es ist aber durchaus legal, und ja, es ist richtiges Geld, denn es erfüllt die Funktion als Tauschmittel. Regionalgeld könnte beispielsweise der Bioladen Hungerhaken herausgeben, das die Eltern von Schulkindern erwerben, damit ihre Sprößlinge nicht bei der Bäckerei Zuckersüß oder der Metzgerei Wohlbeleibt ihr Pausenbrot einkaufen. Natürlich sind selbst die Kinder von Frau Müslizwang intelligent genug, um ihre Hungerhaken bei ihren Mitschülern gegen richtiges Geld einzutauschen, um hin und wieder bei Zuckersüß & Wohlbeleibt schmackhaftes Essen zu konsumieren.

Im Folgenden geht es nicht um die nur in einem einzigen Geschäft gültigen Hungerhaken. Es geht auch nicht um ein Regionalgeld, das gerade in zwei Geschäften und einem Gasthaus in Mittelmietraching-City angenommen wird. Die Region sei ungefähr ein Landkreis bis hin zum Regierungsbezirk, also zwischen 100.000 und einer Million Einwohner, mit mindestens 200 Akzeptanzstellen. Damit sind wir auf ein wirklich wichtiges Wort gestoßen: Akzeptanz. Wenn ich Ihnen als Geschäftsinhaber gesetzliche Zahlungsmittel auf den Tresen lege, also derzeit Euros, dann MÜSSEN Sie diese als Bezahlung akzeptieren. Sie müssen, denn in jedem Schein, in jeder Münze steckt ein Polizeiknüppel, der Sie zur Annahme verpflichtet. Dieser Knüppel fehlt beim Regionalgeld, das wird nur dann zum Zahlungsmittel, wenn Sie dieses Geld AKZEPTIEREN. Sie erklären sich freiwillig bereit, dieses Geld zahlungshalber anzunehmen.

Regional bedeutet, daß nach einer halben Stunde Fahrtzeit keine Akzeptanzstellen mehr auftauchen. In Nordoosterstedt werden Sie keinen finden, der Ihre Chiemgauer annimmt, schließlich müßte der Akzeptierende 800 Kilometer fahren, um dieses Geld wieder auszugeben. Wobei das natürlich freiwillig ist, denn wenn die Inhaberin des örtlichen Batik-Ladens regelmäßig ihre Verwandten in Südbayern besucht, darf sie gerne ein Schild ins Schaufenster stellen, daß sie Chiemgauer akzeptiert.

Welchen Sinn hat das Regionalgeld?

Hier müssen wir zwischen normalen Zeiten und Notzeiten unterscheiden. In normalen Zeiten gibt es überall genug Zentralbankgeld, das Regionalgeld ist ein zusätzliches Zahlungsmittel. Die Idee dahinter ist, daß das Geld in der Region bleibt, weil es nur in der Region ausgegeben werden kann. Zentralbankgeld hingegen fließt aus der Region wieder ab. In Notzeiten hingegen ist das Zentralbankgeld knapp, deshalb geben regionale Institutionen wie Stadtverwaltungen ihr eigenes Geld heraus. Als 1923 die Gelddruckereien kaum mehr mit der Produktion noch höherer Scheine nachkamen, gaben viele Städte ihr eigenes, inflationsstabiles Notgeld heraus, um selbst zahlungsfähig zu bleiben.

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Euro in Turbulenzen, Gold in neuem Glanz

Verfasst von: krisenfrei - 15/06/2012

Manfred Gburek, 15. Juni 2012

Bis zum Freitagabend habe ich etwa zwei Dutzend ernst zu nehmende Versionen zur Kenntnis genommen, was nach der Griechenland-Wahl vom Sonntag mit dem Euro und mit Ihrem Geld geschehen könnte. Am Ende erscheint mir die von Friedrich Merz, Vorstand des Vereins Atlantik-Brücke und im Nebenberuf unter anderem Aufsichtsrat von Borussia Dortmund, besonders plausibel: Griechenland sei unter den jetzigen Bedingungen wirtschaftlich „nicht überlebensfähig“, doch wie der Austritt des Landes aus der Eurozone vonstatten gehen solle, bleibe offen. „Ich glaube nicht, dass der Euro in der heutigen Konstellation noch in einem Jahr bestehen wird“, gab Merz am Freitag den Teilnehmern eines Mittelstandsforums von GE Capital in Frankfurt mit auf den Weg.

Zur Erinnerung: Merz war vor zehn Jahren in der CDU der ärgste Rivale von Angela Merkel. Durch sein Wirken in der Atlantik-Brücke verfügt er über eine ganze Reihe von exklusiven Informationen zum transatlantischen Verhältnis und als Partner der internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP sowie durch einige weitere Aufsichtsratsmandate auch über intime Kenntnisse der europäischen Unternehmenslandschaft.

Nun werden Sie sich als Beobachter der Finanzmärkte sicher fragen, warum der Euro ausgerechnet in den vergangenen Tagen gegenüber dem Dollar stark geworden ist. Hat ihn die Hoffnung nach oben getrieben, Griechenland werde sich nach der Wahl vom Euro trennen und dadurch eine Last von ihm nehmen? Unwahrscheinlich, denn zum einen machen die Griechen nur einen Mini-Bruchteil im Eurosystem aus, und zum anderen ist ja immer noch nicht ausgeschlossen, dass ihr Abschied vom Euro eine neue Spekulationswelle gegen ihn auslösen könnte.

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