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Die Alternative zur hyperinflationären Politik der Zentralbanken

Posted by krisenfrei - 19/02/2013

Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und sein Amtskollege von der Federal Reserve, Ben Bernanke, behaupten, sie müßten ständig mehr Geld drucken und an die Banken vergeben, damit diese die Wirtschaft mit Kredit versorgen können. Als Resultat davon umfaßt die Bilanz der EZB inzwischen schon 3 Billionen € bzw. 4 Bio. $ und liegt damit sogar noch beträchtlich über der der FED. Diese hält eigenen, am 24. 1. veröffentlichten Zahlen zufolge knapp 1,7 Bio. $ an US-Staatsanleihen, mehr als das Dreifache der 475 Mrd. $ zur Zeit des Amtsantritts von Präsident Obama Anfang 2009. Dazu kommen noch mehr als 1,5 Bio. $ an hypothekengedeckten Papieren, die die FED seit 2008 den großen Banken abgekauft hat. Die Bilanz liegt also inzwischen bei über 3 Bio. $ und 2013 soll eine weitere Billion gedruckt werden, aufgeteilt in Monatsraten von 85 Mrd. $. Außerdem schrumpfte das BIP im 4. Quartal 2012 auf das Jahr hochgerechnet um 0,1 %, obwohl die Prognosen mindestens 1 % Wachstum versprochen hatten. Das Gleiche gilt für Europa. Vor zwei Jahren lieh die EZB den Banken zinslos 1 Bio. €. Bisher haben sich die Banken nur verpflichtet, 100 Mrd. € zurückzuzahlen. Der größte Teil muß refinanziert werden. Doch trotz dieser gigantischen Geldspritze ist die Kreditvergabe an die Wirtschaft ständig gesunken. Im 4. Quartal 2012 gab es nach Angaben der EZB einen Nettorückgangder Kreditvergabe von Banken an Unternehmen um 15 % gegenüber dem 3. Quartal, für das die entsprechende Zahl bereits minus 15 % gewesen war. Hinzu kommt ein Nettorückgang von 18 % bei Eigenheimhypotheken, nach minus 13 % im 3. Quartal. Die EZB prognostiziert einen weiteren Nettorückgang der Unternehmenskredite um 15 %. Wie das zu einer wirtschaftlichen Erholung im Lauf des Jahres 2013führen soll, wie Draghi sie versprochen hat, bleibt ein Rätsel. Tatsache ist, daß die EZB jedes Jahr eine Erholung vorhersagt und dies dann immer wieder um ein Jahr verschiebt. Wie der frühere italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti dazu sagte: »Wir warten darauf, zu erfahren, an welchem Tag die Erholung kommen wird, und ob es morgens oder nachmittags sein wird.«

Der Finanzinformationsdienst Alpha Value hat interessante Zahlen zu 32 europäische  Großbanken veröffentlicht. Ende 2010 verwendeten die 10 größten Banken nur 36 % ihrer  Vermögenswerte für Kredite, die 10 kleinsten der 32 dagegen 75 %. Soviel zu der Behauptung, Universalbanken seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Beim letzten Treffen des Fed-Vorstands am 12. 12. 12 warnten laut Sitzungsprotokoll gleich mehrere der Fed-Chefs, wenn die Zentralbanken nicht in den nächsten Monaten mit dem Gelddrucken aufhörten, säßen sie in der Falle und könnten überhaupt nicht mehr aufhören.

Nicht einmal der IWF wird Draghi retten können  
Mario Draghi ist inzwischen wegen des Betrugsskandals um die italienische Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) in einer so schwachen Position, daß er sich nur noch politisch verteidigen kann. Also schickte seine Freundin Christine Lagarde den IWF als Verteidiger vor. Das IWF-Team, das sich zu seiner regelmäßigen Bewertung der italienischen Wirtschaft in Italien aufhielt,  veröffentlichte über seinen Sprecher Gerry Rice am 5. 2. eine Erklärung, worin es heißt: »Die vorläufige Einschätzung des IWF-Teams ist die, daß die Bank von Italien [unter Draghi als Chef] innerhalb der Grenzen des rechtlichen Rahmens rechtzeitig und angemessen handelte, um Probleme bei MPS anzugehen. Die Aufsicht war präzise und das Handeln als Aufsicht eskalierte in angemessener Weise, als die Probleme von MPS akut wurden.« Abgesehen davon, daß der IWF zu derartigen Erklärungen gar nicht befugt ist, fragt man sich, wie die IWF-Inspektoren, die die Regierungskonten prüften, gleichzeitig noch die Zeit fanden, die Zentralbankaufsicht über die MPS zu prüfen. Zwei Tage später wurde auf der monatlichen EZB-Pressekonferenz die Absicht hinter dieser Erklärung deutlich. Auf eine wahrscheinlich abgesprochene Frage der Presse hin bezog sich Draghi zunächst auf einen der Selbstrechtfertigung dienenden Bericht der Banca d’Italia mit einer Chronologie der formalen Schritte, die ergriffen wurden; anschließend verlas er die IWF-Erklärung in voller Länge. Draghi fügte hinzu: »Vergessen Sie nicht, daß ich es war, der beide Inspektionen abzeichnete. Es war die Banca d’Italia, die den Justizbehörden die meisten Papiere und Unterlagen übergab.« Faktisch ist das eine Selbstanklage. Denn aus dem Memorandum der Bank von Italien geht hervor, daß alle diese Handlungen erst geschahen, nachdem Draghi am 1. 11. 2011 zur EZB gewechselt war! Erst danach zwang die Zentralbank das MPS-Management zum Rücktritt und die Justiz wurde erst im März 2012 informiert. Hinzu kommt, daß nach Angaben des Wall Street Journals die Bank von Italien der MPS noch unter Draghis Leitung einen Geheimkredit über 2 Mrd. € gab. In dem eigenen Bericht der Zentralbank wird dieser Kredit nicht erwähnt, aber es heißt dort: »Im Herbst 2011 mußte die Banca d’Italia Wertpapier-Kreditoperationen durchführen, um es der MPS zu ermöglichen, mehr Zuflucht zur Refinanzierung bei der EZB zu nehmen.« Außerdem ist die Aussage des Berichts, die Prüfung des verdächtigen Santorini-Derivatgeschäfts der MPS mit der Deutschen Bank habe »keine Informationen ergeben, die ein Sanktionsverfahren oder ein Alarmieren der Justizbehörden gerechtfertigt hätten«,unglaubwürdig. Draghi ist nämlich selbst ein Experte für diese Art von Derivatgeschäften und hat sie in einer Schrift aus dem Jahr 2003 ausdrücklich empfohlen.

Was die sogenannten systemrelevanten Banken angeht, so waren große systemrelevanteBanken der transatlantischen Region in den letzten Monaten bekanntlich wiederholt gezwungen, ihre Verwicklung in kriminelle Aktivitäten zuzugeben, von Geldwäsche für Drogenhändler und Terroristen über systematische Manipulation des Leitzinses [Libor- und Euribor-Skandal], Betrug bei Derivatgeschäften und Steuerhinterziehung  – bis hin zum Betrug im Handel mit Emissions-Zertifikaten. Aber jedesmal kommen die Banken mit einem blauen Auge davon: Sie zahlen eine Geldstrafe, geben reumütig ihren Fehler zu und geloben eine bessere Unternehmenskultur. Der jüngste Fall dieser skandalösen Rechtsprechung erfolgte am 6. 2., als die Royal Bank of Scotland (RBS) für ihre Beteiligung am Libor-Betrug mit einer Geldstrafe von 612 Mio. $ davonkam. Im Dezember 2012 hatte die Großbank HSBC eingewilligt, wegen Drogen- und Terrorgeldwäsche, die einem US-Senatsbericht zufolge von 2002-2009 jährlich etwa 10 Mrd. $ umfaßte, gegen Zusicherung von Straffreiheit 1,92 Mrd. $ zu zahlen. Ohne Schutz von oben gäbe es das nicht. Es zeichnet sich ab, daß dies eine von Justizminister Eric Holder und dem scheidenden Finanzminister Geithner durchgesetzte bewußte Politik der Regierung Obama ist. [Unter Geithners Nachfolger Jack Lew ist keine Änderung zu erwarten.]  Sowohl Holder als auch sein wichtigster Mann, der Leiter der Kriminalabteilung des Ministeriums, Lanny Breuer, haben faktisch zugegeben, daß die Banken, die als too big to fail, also als zu groß zum Scheitern bezeichnet werden, auch als too big to jail – als zu groß zum Inhaftieren betrachtet werden. Holder hat sogar zugegeben, daß er als Vizeminister in einem früheren Fall gegen die UBS-Bank dazu ein Memorandum verfaßt hatte, worin er argumentierte, daß bei Gerichtsverfahren gegen solche Banken die Auswirkungen auf das Finanzsystem berücksichtigt werden müßten. Breuer gab zu: »Wir müssen die Folgen einer Anklage für unschuldige Mitarbeiter und Aktionäre berücksichtigen; man müsse auch das Wellenschlagenin der ganzen Bank und auf den globalen Märkten bedenken. Über die Folgen für die Opfer des kriminellen Handelns der Banken sagen Holder und Breuer nichts. Im US-Senat gibt es gegen diese Haltung Protest. Der Demokrat Sherrod Brown und der Republikaner Chuck Grassley fordern in einem Brief an Holder eine   ausführliche Erklärung zu den Methoden des Ministeriums bei Wirtschaftsverbrechen der  Großbanken und warum es nie zu Strafverfahren kam. Auch der frühere Aufseher des Bankenrettungsfonds TARP, Neil Barofsky, kritisierte das Verhalten der Behörden scharf. In einem Artikel in der Financial Times vom 7. 2. schrieb er, den Banken würde dadurch signalisiert, daß sich Verbrechen auszahlt.  [1]

Die italienische Polizei nahm nun am 14. Februar den früheren Chef der Finanzabteilung der MPS, Gianluca Baldassarri, fest; seine Abteilung steht im Zentrum der Betrugsermittlungen; es habe Fluchtgefahr bestanden. Das Geldhaus ist auf neue Staatshilfen angewiesen und damit zu einem prominenten Wahlkampfthema geworden. Die angeschlagene Bank rechnet mit einer baldigen Auszahlung der Hilfe in Form von Krediten in Höhe von 3,9 Milliarden €. Ende Januar hatte die italienische Notenbank den Antrag bereits gebilligt.  [2]

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Analyse über unser Zwangs-, Kredit- und Zinsgeldsystem

Posted by krisenfrei - 23/12/2012

Eine hervorragende Analyse über unser Zwangs-, Kredit- und Zinsgeldsystem.

Der Autor ist genau wie ich der Meinung, dass die Zentralbanken, die von privaten Geschäftsbanken gesteuert werden, zu verstaatlichen sind und die Ausgabe des Geldes nur von den einzelnen Staaten unter strenger Kontrolle ausgehen darf. Mit dem derzeitigen Zentralbank- und Zinsgeldsystem werden die Staaten zu immer mehr Schulden gezwungen. Die Schulden der Staaten sind die Vermögen der privaten Geldgeber. Ob Deflation oder Inflation, die Hochfinanz profitiert von jeder Wirtschaftslage.

Lesen Sie bitte die interessante Analyse, die deutlich macht, wie die Hochfinanz (Rothschild, Rockefeller …) die Staaten und somit deren Bürger ausplündert. Damit möglichst viele Menschen erfahren sollen, wie sie letztendlich geschröpft werden, verbreiten Sie diesen Artikel so weit es geht.

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Kredit- und Zinssklaverei. Wie der Lebenssaft der Nationen ausgesaugt wird

Die epochale Herausforderung wäre, die Strukturen des globalen Wirtschafts- und Finanzsystems von Grund auf zu verändern, um es insgesamt stabiler zu machen und die Überschüsse des Wohlstands gerechter zu verteilen

von Dr. Georg Chaziteodorou

Den wechselseitigen Austausch von Gütern und Dienstleistungen bezeichnet man als Wirtschaft. Je nachdem, ob lediglich lebensnotwendige, oder auch über den Grundbedarf hinausgehende bloß nützliche oder gar angenehme Güter erzeugt und getauscht werden, spricht man von einer Versorgungs-, Bedarfsdeckungs- oder Subsistenzwirtschaft im ersteren und von einer Erwerbswirtschaft im letzteren Fall. Der tiefgreifende Unterschied zwischen Versorgungswirtschaft und Erwerbswirtschaft liegt darin, dass bei der Versorgungswirtschaft die Befriedigung elementarer Bedürfnisse, bei der Erwerbswirtschaft hingegen die Aneignung, von möglichst viel Geld im Mittelpunkt steht.

Das Geld vom Prinzip her hat als «Tauschmittel» zwischen Konsum und Produktion seine Arbeitsdienstpflicht zu erfüllen. Wenn es sich dieser Pflicht durch die Wucherung nicht erfüllen kann, wozu die institutionelle Zirkulationsgarantie seine Liquidität gehört, hören Inflation und Deflation sowie der Zyklus von Krisen und Konjunkturen im Wirtschaftsprozess überhaupt nicht auf, und der Völkerfrieden, bedingt durch die Ausbeutung, kann nicht gewahrt werden! Die Gerechtigkeit beim Tausch verlangt, dass in allen Verträgen Gleichheit herrscht, d.h. dass gleiche Werte gegeben und empfangen werden. Wo Gleichheit herrscht ist kein Gewinn. Wo es aber Gewinn auf der einen Seite gibt, gibt es auf der an deren Seite ebensoviel Verlust. Das beobachten wir heute besonderes stark bei der EU.

Gewinn bedeutet ursprünglich die Beute im Krieg, welche auch nur auf Kosten anderer gemacht wird. Gewinn oder Profit bedeutet heute im eigentlichen, strengen Sinne des Wortes Beutemachen ohne Krieg. Der angerichtete Verlust bei demjenigen, der die Zinsen zu zahlen hat, bedeutet, dass der Schuldner Mehrarbeit mit wenigem Geld zu leisten hat und seine Früchte gestohlen werden.

Es gibt keine Gaunerei, kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Nach Allen Cary (1) offenbart Carrol Quigley in seinem Buch «Tragedy and Hope», dass «im Verlauf der beiden zurückliegenden Jahrhunderte, als die Menschen überall in der Welt schrittweise ihre politische Unabhängigkeit von den dynastischen Monarchien gewannen, die größten Bankier-Familien Europas und der USA in Wirklichkeit den Trend umkehrten, indem sie durch die Bildung internationaler Finanzkombinate neue Dynastien politischer Kontrolle errichteten» und damit durch die wirtschaftliche Kontrolle über die Industrie und die politische Kontrolle über die Regierungen, die «Kredit- und Zinssklaverei der Nationen für alle Ewigkeiten (?) etablierten, in dem sie  die  Notenbanken (Zentralbanken) in ihren Besitz brachten».

Das von diesen Familien geleitete Wirtschaftssystem des «Raubkapitalismus», wurde erschaffen, um die Nationen dieser Welt mit Hilfe der Dienstleistenden und gut bezahlten Knechte (Plebs), den Regierungen dieser Welt, den Lebenssaft auszusaugen. Die Menschen bis heute, durch die absichtlich fehlende richtige Bildung, überhaupt nicht fragen, auf welche Weise eigentlich die aussergewöhnliche Geldvermehrung der größten Bankier-Familien zustande kommt. Sie wollen überhaupt nicht Wahr haben, dass sie von der internationalen Hochfinanz nach Strich und Faden betrogen und ausgeplündert werden. Sie merken es kaum und nach der neuen Logik sind sie auch total unfähig geworden es zu begreifen. Dabei wäre es so einfach, die fundamentale, unleugbare, durch nichts weg zudiskutierende Unsittlichkeit des Zinsnehmens einzusehen, wenn man im Kopf statt Stroh, Gehirnmasse hätte. Dann hätte man die Fähigkeit, die Möglichkeiten der Hochfinanz, durch betrügerische Operationen großen Stils in Bankensystem, an der Börse und vor allem mittels der Zentralbanken auf Kosten ganzer Nationen unvorstellbar große Gewinne einzustreichen, auch ohne Kenntnis der zahllosen bank- und börsentechnischen Einzelheiten zu verstehen. Hier sind die
manipulativen Grundmuster durchschaubar (2):

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Wer die FED besitzt, hat eine Gelddruckmaschine …

Posted by krisenfrei - 08/12/2012

Zum besseren Verständnis unserer derzeitigen Krisen!

John Perkins berichtet über seine Arbeit als „Economic Hit Man“ (Wirtschaftskiller) in seinem atemberaubenden Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ und im eindrucksvollen Video „Wirtschaftskiller und Schakale“ (s.u. Video 1).(Quelle: seniora)

John Perkins ist ein mutiger Mann. Er lebt noch – wenn auch unter neuer Identität. Er war jahrelang einer der Spitzenagenten der US-Hochfinanz und hat die von ihm und seinen «Economic Hit Men (EHM)»-Kollegen inszenierten kriminellen Machenschaften beschrieben. Sein atemberaubendes Buch «Bekenntnisse eines Economic Hit Man» (München 2007, ISBN 978-3-442-15424-1) zeigt die Machenschaften der US-Hochfinanz und der von ihr abhängigen US-Administration, welches auch für die heutige Finanzkrise Antworten gibt: «Economic Hit Men (EHM) sind hochbezahlte Experten, die Länder auf der ganzen Welt um Millionen Dollar betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank, der US Agency for International Development (USAID) und anderen ausländischen ‹Hilfsorganisationen› auf die Konten grosser Konzerne und in die Taschen weniger reicher Familien, die die natürlichen Rohstoffe unseres Planeten kontrollieren. Die Mittel der EHM sind betrügerische Finanzanalysen, Wahlmanipulationen, Bestechung, Erpressung, Sex und Mord. Ihr Spiel ist so alt wie die Macht. Doch heute im Zeitalter der Globalisierung hat es neue und erschreckende Dimensionen angenommen.» (S. 9)

«Das ist die eigentliche Kompetenz der EHM: Wir bauen ein Weltreich auf. Wir sind eine Elite aus Frauen und Männern, die internationale Finanzorganisationen dazu benutzen, jene Bedingungen zu schaffen, mit denen andere Länder der Korporatokratie unterworfen werden sollen. Und diese Korporatokratie beherrscht unsere grössten Konzerne, unsere Regierung und unsere Banken. Wie unsere Pendants in der Mafia bieten wir, EHM, einen Dienst oder eine Gefälligkeit an. Das kann z.B. ein Kredit zur Entwicklung der Infrastruktur sein, Stromkraftwerke, Schnellstrassen, Häfen, Flughäfen oder Gewerbeparks. An den Kredit ist die Bedingung geknüpft, dass Ingenieurfirmen und Bauunternehmer aus unserem Land all diese Projekte bauen. Im Prinzip verlässt ein Grossteil des Geldes nie die USA. Es wird einfach von Banken in Washington an die Ingenieurbüros in New York, Houston oder San Francisco überwiesen.

Obwohl das Geld fast umgehend an Unternehmen zurückfliesst, die zur Korporatokratie (dem Geldgeber) gehören, muss das Empfängerland alles zurückzahlen, die Schuldsumme plus Zinsen. Wenn ein EHM richtig erfolgreich ist, dann sind die Kredite so hoch, dass der Schuldner nach einigen Jahren seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Dann verlangen wir wie die Mafia unseren Anteil. Dazu gehört vor allem: Die Kontrolle über Stimmen in der Uno, die Errichtung von Militärstützpunkten oder der Zugang zu wichtigen Ressourcen wie Öl oder die Kontrolle über den Panama-Kanal. Natürlich erlassen wir dem Schuldner dafür nicht die Schulden – und haben uns so wieder ein Land dauerhaft unterworfen.» (S. 22/23) Den Rest des Beitrags lesen »

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Erst das FED, dann die EZB, jetzt die BoE und dann …

Posted by krisenfrei - 27/11/2012

Goldman Sachs festigt seine wirtschaftliche Übernahme Europas

Paul Joseph Watson

Mit seiner »überraschenden« Ernennung zum neuen Gouverneur der Bank of England festigt der Kanadier Mark Carney, der 2012 am Treffen der Bilderberger teilnahm, den beherrschenden Einfluss der Investmentbank Goldman Sachs auf alle größeren europäischen Volkswirtschaften.

Diese Ernennung war für viele, die davon ausgegangen waren, der derzeitige stellvertretende Gouverneur der britischen Zentralbank, Paul Tucker, würde den Chefposten übernehmen, ein Schock. Aber bereits im April dieses Jahres wurde berichtet, dass man hinter den Kulissen dabei sei, Carney , der noch im November 2011 für weitere drei Jahre zum kanadischen Zentralbankchef ernannt worden war und zugleich Vorsitzender des so genannten Financial Stability Board der G20 ist, für diese Funktion in Position zu bringen.

Carney gehörte früher 13 Jahre zur Führungsriege bei Goldman Sachs und spielte 1998 in der russischen Finanzkrise eine wichtige Rolle. Diese Krise wurde von Goldman Sachs noch dadurch verschärft, dass das Unternehmen Russland einerseits beriet, andererseits aber an Finanzwetten beteiligt war, die darauf setzten, Russland werde seine Schulden nicht bezahlen können.

Vor knapp sechs Monaten hatte Carney an einem Treffen der Bilderberg-Gruppe in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia teilgenommen. Auf diesen mindestens alljährlich stattfindenden informellen Treffen kommen mehr als 100 der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt zusammen. Dort geht es natürlich auch um Absprachen zur personellen Besetzung wichtiger Positionen in Politik, Wirtschaft und Finanzwelt. Möglicherweise wurde die »Causa Carney« hier schon diskutiert.

Die britische Tageszeitung The Guardian berichtete, Carney sei außerhalb der abgeschiedenen Kreise der Zentralbanker und der Finanzaufsicht nur wenig bekannt. Aus diesem Grunde sei seine Ernennung auch für viele eine Überraschung gewesen. Das gilt auch für Malcolm Barr von JPMorgan, für den Paul Tucker als sicherer Favorit für den Posten galt.

Als einer der Gründe für den Überraschungseffekt der Ernennung Carneys wurde auch dessen kanadische Staatsbürgerschaft angeführt, aber auch als Kanadier ist er Untertan der britischen Königin, die seine Ernennung bestätigte, nachdem er ihr vom Premierminister David Cameron vorgeschlagen worden war.

Seine Teilnahme am diesjährigen Treffen der Bilderberger hat sicherlich dazu beigetragen, sein Ansehen innerhalb der weltweiten Elite zu stärken und ihm damit die Position als Chef der Bank of England zu sichern. Auch andere Personen profitierten in ihrem Karrierestreben von ihrer Aufnahme in diesen illustren Kreis. So stieg Herman Van Rompuy nur wenige Tage nach seiner Teilnahme an einem Abendessen der Bilderberg-Gruppe zum ersten ständigen Präsidenten des Europäischen Rates auf.

Die Ernennung Carneys zum britischen Zentralbankchef markiert auch den vorläufigen Abschluss der Bemühungen von Goldman Sachs, in praktisch jeder wichtigen europäischen Volkswirtschaft über die Besetzung von Schlüsselpositionen die Kontrolle an sich zu reißen.

Erst im vergangenen Jahr wurde der frühere EU-Kommissar Mario Monti dazu auserlesen, den demokratisch gewählten italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu ersetzen. Monti gehört zur internationalen Beratergruppe von Goldman Sachs und ist europäischer Vorsitzender der u.a. von David Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission und ebenfalls ein führendes Mitglied der Bilderberg-Gruppe. »Hier handelt es sich um eine Bande von Kriminellen, die uns diese finanzielle Katastrophe beschert haben. Genauso gut könnte man Brandstifter auffordern, das Feuer zu löschen«, kommentierte der Il-Journale-Chefredakteur Alessandro Sallusti.

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Die USA haben kein Währungsproblem (?)

Posted by krisenfrei - 09/11/2012

Mit ruhig Blut durch unruhige Zeiten

von Manfred Gburek, 9. November 2012

Lassen Sie mich bitte heute ausnahmsweise mit einem Zitat aus meiner letzten Kolumne bei wiwo.de beginnen: „Der Deutsche Aktienindex Dax ist reif für eine Korrektur nach unten.“ Ich habe diese Aussage kurstechnisch, fundamental und – besonders wichtig – mit dem Streit zwischen EZB-Chef Mario Draghi und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann begründet. Sie gilt – jedenfalls was die Kursentwicklung und die fundamentalen Daten angeht – auch für andere europäische und für amerikanische Aktien.

Damit sind wir an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt: bei der Internationalität der jetzt erneut aufbrechenden Krise. Sie wird leider nicht nur den Dax und andere Aktienindizes betreffen, sondern sich über mehrere Bereiche erstrecken, die ich im Folgenden Revue passieren lasse, bevor ich am Ende zum Fazit für Anleger komme.

Besonders aufschlussreich ist, dass Draghi in weiten Kreisen der US-Regierung über seine nicht gerade unwichtige Rolle als starker Mann der EZB hinaus auch als eine Art heimlicher Präsident aller Europäer gilt. Klar, denn solange allein schon die Euroländer untereinander zerstritten sind, ist es für die Amerikaner einfacher, mit Draghi statt mit der deutschen Kanzlerin, dem französischen Präsidenten oder sonst wem zu verhandeln. Das schafft allerdings nicht den Streit um die europäische Geldpolitik zwischen Weidmann und Draghi aus der Welt, im Gegenteil.

Dieser Streit macht es zusammen mit dem Komplex, den angelsächsische Medien fälschlicherweise gern als Eurokrise bezeichnen, den Amerikanern umso leichter, eben diese Medien als negative Stimmungsmacher einzusetzen. Das geht im Zuge von Ablenkungsmanövern weitgehend subtil vor sich: Eine abfällige Bemerkung über Angela Merkel hier, wobei nicht gerade zufällig der Reporter eines amerikanischen Fernsehsenders sein Mikrofon eingeschaltet hat, eine Aufforderung zum Rausschmiss Griechenlands aus dem Euro da, hinausposaunt von irgendeinem bekannten Guru, der damit eigene Interessen verfolgt, und so weiter.

Wobei die Ablenkung allein schon deshalb nottut, weil die Amis die ihnen drohende, fiskalische Klippe genannte Schwachstelle soweit wie möglich aus der internationalen Diskussion heraushalten müssen. Diese Klippe, das sind automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von über 4 Prozent der US-Wirtschaftsleistung, die von US-Präsident Barack Obama mithilfe der oppositionellen Republikaner in der extrem kurzen Zeit bis zum Jahresende irgendwie unter Dach und Fach gebracht werden müssen.

Allein naive Geister argumentieren nun: Lasst uns hier den Euro festzurren und drüben die Amis ihre fiskalische Klippe überwinden, dann wird alles wieder gut. Schön wär’s. Doch der Euro bleibt in sich gespalten: Er ist eine schwache Währung für Deutschland (was unter anderem unsere Exportstärke belegt), dagegen eine viel zu starke für das Gros der anderen Euroländer (weshalb sie wirtschaftlich nicht zurande kommen, wie die Franzosen mit ihrer Autoindustrie). Und was die USA betrifft: Sie haben zwar kein Währungsproblem wie die Euroländer, aber eine ganze Reihe von gravierenden Missständen, die beseitigt werden müssen: beispielsweise die riesige Lücke zwischen Arm und Reich, eine zum Teil total marode Infrastruktur (was einmal mehr der Wirbelsturm Sandy mit seinen Folgen gezeigt hat), die trotz Reform unzureichende Krankenversicherung und eine zu hohe Staatsverschuldung, die in ihrer Summe viel dramatischer ist als das, was die schwachen Euroländer in dieser Hinsicht zu beklagen haben.

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Eine Lösung der Schuldenkrise ?

Posted by krisenfrei - 09/11/2012

Folgendes habe ich aus einem Forum entnommen.

Kann mit der Annullierung von Staatsschulden durch Notenbanken die Schuldenkrise gelöst werden?
Könnte es so kommen?

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von Donn » 7. November 2012, 14:32

Entschuldung durch Notenbanken: Ist das die Lösung der Schuldenkrise?

Autor: Roland Klaus

Vor einem Jahr habe ich in meinem Buch „Wirtschaftliche Selbstverteidigung“ einen Weg skizziert, um die hohen Staatsschulden zu handhaben. Dabei geht es im Kern darum, dass die Notenbanken einen großen Teil der Staatsanleihen in ihrem jeweiligen Währungsraum aufkaufen und die Regierungen entschulden, indem sie auf die Rückzahlung verzichten.

Für diesen Vorschlag habe ich damals einige Schelte einstecken müssen. Er sei bilanziell nicht praktikabel, sagten mir Leute, die sich gut mit dem Thema auskennen. Die Notenbanken seien danach überschuldet und müssten ihrerseits von den Regierungen aufgefangen werden. Zudem fördere der Vorschlag den sogenannten Moral Hazard, das bedeutet, dass die Regierungen für ihr schlechtes Wirtschaften sogar noch belohnt werden würden.

Nun ist zum ersten Mal ein Bericht aufgetaucht, demzufolge bei einer der wichtigsten Notenbanken der Welt über genau diese Vorgehensweise nachgedacht wird. Wie die FAZ schreibt, hat der Chef der britischen Finanzaufsicht und potenzielle Kandidat für den Chefsessel der Notenbank, Adair Turner, folgendes vorgeschlagen: Die Bank of England solle doch einen Teil der von ihr gehaltenen Gilts (britische Staatsanleihen) annullieren, das bedeutet auf die Rückzahlung verzichten. Dies würde die Schuldenquote drosseln und gleichzeitig das Wachstum fördern.

Damit ist der Geist aus der Flasche. Auch wenn eine solche Vorgehensweise vermutlich nicht kurzfristig umgesetzt wird, bin ich doch überzeugt davon, dass bei einer Verschärfung der Krise – und die wird zweifellos kommen – in eine solche Richtung gedacht werden wird. Letztlich ist die Sache ziemlich simpel: Die alternden Industriestaaten werden aus der Schuldenspirale nicht mehr herauskommen. Das reale Wachstum der Wirtschaft ist aufgrund der demografischen Situation äußerst begrenzt. Die Umverteilung des Geldes von den Bürgern zum Staat durch höhere Steuern sowie durch finanzielle Repression wird zwar versucht, dürfte letztlich aber nicht ausreichen, um die Situation zu stabilisieren.

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Iran und das Ende der Fiat-Währung

Posted by krisenfrei - 07/11/2012

Die Vasallen in den westlichen Lobby-Medien werden nicht müde zu betonen, der US-Dollar sei die unangefochtene „Welt-Reservewährung“, womit dem unbedarften Lobbygläubigen bedeutet werden soll, der Dollar würde immer seinen Wert behalten, was immer auch auf dem Globus geschehe. Ziel dieses kreditreligiösen Glaubenssatzes ist, den Rest der Welt dazu anzutreiben, das eigene Geld gegen Fiat-Geld [1] einzutauschen.

Der US-Dollar ist natürlich keine sichere Reservewährung. Die in Umlauf gebrachten Dollarsummen sind schon lange nicht mehr mit Werten aus der Wirtschaft oder mit Gold gedeckt. Als in den 1970-er Jahren die private jüdische Notenbank der USA (FED) das Land finanziell abgefressen hatte wie Heuschreckenschwärme die Ernten ganzer Länder, musste die US-Regierung zur Bezahlung der bei der FED aufgelaufenen Wettschulden wahrscheinlich mit ihrem Gold aus Fort Knox bezahlen. Das ist übrigens der Grund, warum gewichtige Experten glauben, das Gold in Fort Knox sei weg und deshalb seit Jahrzehnten erfolglos eine offizielle Prüfung der angeblichen Bestände verlangen: „Sie wollen den Nachweis, dass die Goldreserven immer noch exklusives Eigentum der USA sind und nicht für riskante Transaktionen benutzt wurden. Mit anderen Worten, sie wollen die Gewissheit bekommen, dass die Barren nicht dahingeschmolzen sind, als hätte sie ein wirklicher ‚Goldfinger‘ gestohlen.“ [2]

Nachdem die Welt-Geldmacht den Mord an Präsident John F. Kennedy [3] erfolgreich durchgeführt hatte, sahen sie ihr Welt-Geld-Betrugssystem als gerettet an. Kennedys Direktive, die Notenbank wieder in eine staatliche Institution zurückzuverwandeln (Executive Order Nr.: 11110, 4. Juni 1963), wurde von seinem Nachfolger sofort außer Kraft gesetzt. Die Zerschlagung der jüdischen Notenbank der USA als Hort des universalen Geldbetrugs war nach der Ermordung Kennedys kein Thema mehr.

Anschließend nahmen die Tributzahlungen der US-Regierungen an die FED in nicht zu beschreibendem Umfang zu. Dieses Ausmaß an Zahlungen an die FED konnten mit den Staatsetats nicht mehr bezahlt werden. Deshalb vermuten viele, dass dafür das Gold von Fort Knox abgeliefert werden musste.

Die Geldlobby legte Richard Nixon nach seiner Präsidentschaftswahl 1968 (Amtsantritt 1969) mit dem geldverzehrenden Vietnamkrieg, den er von seinem Vorgänger geerbt hatte, sogleich an die Ketten ihrer Finanzmacht. Je mehr Geld die FED für den Krieg druckte, je mehr musste die Bevölkerung dem jüdischen Privatkonsortium Zinsen auf diese Summen bezahlen. Deshalb versuchte Nixon schnellstens aus dieser Kriegs- und Finanzkatastrophe herauszukommen. Er beschloss, noch im Jahre 1969 nach und nach 550.000 Soldaten aus Südostasien abzuziehen.

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Wer sind wirklich die größten Gelddrucker der Welt?

Posted by krisenfrei - 20/10/2012

von Peter Ziemann (bullionaer)

Die aktuell laufende Goldpreis-Drückung flankiert den derzeitigen EU-Gipfel. Und um den im späten COMEX-Handel plötzlich eintretenden Preiseinbruch um zwanzig Dollar begründen zu können, muss man einfach bei Bloomberg nachlesen.

Dort heißt es: U.S. stocks fell, trimming a weekly advance for the Standard & Poor’s 500 Index (SPX), as Microsoft Corp. (MSFT) and General Electric Co. (GE) posted sales that missed estimates and euro-area leaders agreed on a banking regulation timetable.

Da der gesamte Markt nach unten ging, wurde diese Preisdrückung wohl mit Liquiditäts-Entzug eingeleitet.

Wir verlassen aber das Reich der kurzfristigen Manipulation und nehmen die Fährte der weltweit größten Gelddrucker auf. Da gibt es nämlich einige Überraschungen – zumindest wenn man der Medien-Propaganda folgt, die in dem Euro die anfälligste und in dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken eine der stärksten Währungen sieht.

Das Spiel mit den angeblich starken und vermeintlich schwachen Papier-Währungen beherrscht die Hochfinanz nämlich ganz ausgezeichnet. Wenn man die Kursverschiebungen untereinander betrachtet, dann gibt es weder eine ausgezeichnete Flucht-Währung, die alle möglichst kaufen wollen. Noch einen Währungs-Raum, aus dem die Investoren panikartig flüchten.

Der Hintergrund liegt in der Struktur der Zentralbanken, die aus dem Nichts beliebige Mengen ihrer eigenen Währung schaffen und an den internationalen Devisen-Märkten zugunsten von Dritt-Währungen eingreifen können. Durch abgestimmte Steuerung von Kauf- und Verkaufs-Taktiken kann man so dem staunenden Publikum relative Stabilität zwischen den Währungen vorgaukeln.

Die Aktionen im Politbüro der Zentralbanker hinterlassen jedoch ihre Spuren. Ein Indiz der Geldmengen-Ausweitung in der eigenen Währung ist der Anstieg der Bilanzsumme der Notenbank.

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Gelddruck-Olympiade der Notenbanken

Posted by krisenfrei - 08/10/2012

 von Mack&Weise

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!

Zuerst verkündete Zentralbank-Chef Draghi, dass die EZB zukünftig bereit stehe, über das neu geschaffene „geldpolitische“ OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) im Zweifelsfall unlimitiert Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen, um so das Überleben des Euro unter allen Umständen zu garantieren. Nur wenige Tage später startete dann auch Fed-Chef Bernanke das schon lang von den Marktteilnehmer geforderte „QE 3“-Programm, in dessen Rahmen nun zeitlich unbegrenzt für monatlich frisch gedruckte 40 Mrd. USD amerikanische Hypothekenpapiere auf die Bilanz der Fed genommen werden. Ja, und wenn schon EZB und Fed nun die Notenpressen unbegrenzt auf Hochtouren laufen lassen wollen, lässt sich auch die Erfinderin des „quantitative easing“, die japanische Notenbank, nicht zweimal bitten, auch ihren Teil – über das postwendend auf 80 Billionen Yen erhöhte Anleihenkaufprogramm – zur eröffneten Gelddruck-Olympiade der Notenbanken beizusteuern.

Die Aktienmärkte reagierten auf die Erfüllungspolitik der Notenbanken im Gefühl einer nun niemals versiegen werdenden Liquidität mit weiteren Kursgewinnen, während Gold gegenüber dem Euro im September sogar einen neuen Höchststand erreichte, bzw. der Euro gegenüber Gold auf historisches Tief fiel (siehe Grafik).

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Die Finanz-Verbrecher sollten wir in Formaldehyd konserviert der Nachwelt als Warnung aufbewahren

Posted by krisenfrei - 14/09/2012

Papiergeld-Selbstvernichter im Overdrive-Mode

von Peter Ziemann (mit Wut im Bauch?)

Geht doch. Nach mehreren FOMC-Meetings der Abstinenz – und der hinter einer angeblichen Enttäuschung begründeten Goldpreis-Drückung – kommt nun das lange erwartete QE3-Programm.

Und Gold stieg nach dieser Nachricht wirklich auf $1.770 zum COMEX-Schluss an.

Es ist schwierig, verlässliche Prognosen im Vorfeld treffen zu können. Denn das Politbüro der Zentralbanker entscheidet nach eigenem Gutdünken. Man kann im Vorfeld dieser Entscheidungen also nur anhand der Aktionen der Insider mit einem relativ niedrigen Fehler-Koeffizienten reagieren.

Dieses Insider-Wissen manifestierte sich in dem die letzten Tage stark steigenden Platin-Preis. Denn Platin ist nach Ansicht eines mehrere hundert Millionen Dollar verwaltenden (physischen) Edelmetall-Investors die Fluchtwährung aus dem US-Dollar. Einfach weil die US-Amerikaner Angst vor einem Goldverbot, wie damals zu den Zeiten von Franklin D. Roosevelt haben. Ist der US-Dollar also schwach, dann steigt Platin.

Dieser Investor hat Recht gehabt und ich vermute, dass er heute keine Hedging-Position gegen Gold aufgebaut hat, damit der resultierende Goldpreis-Anstieg voll sich und seinen anderen Investoren zugute kommt.

Denn beim Hedging wird nur eine physische Edelmetall-Position durch gleichzeitigen Kauf von Future-Puts in gleicher Größenordnung in der Währung US-Dollar abgesichert. Das heißt, falls Gold und damit die physische Edelmetall-Position in US-Dollar gemessen sinken sollte, dann kompensieren die (Papier-)Gewinne diesen Verlust.

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