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Absurde Zahlenspiele (I)

Verfasst von: krisenfrei - 19/07/2014

Dokumentation: Absurde Zahlenspiele (I)

von Redaktion eigentümlich frei

Freitagsgedanken

18. Juli 2014

Kürzlich erfuhr man, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres um satte 2,9 Prozent schrumpfte und nicht, wie anfänglich erwartet worden war, um nur einen Prozentpunkt. Das Ganze tauchte natürlich nur ganz kurz auf den Schirmen der öffentlichen Wahrnehmung auf, der Fokus der Öffentlichkeit lag in den vergangenen fünf Wochen schließlich auf wichtigeren Dingen als dem deutlichen Einbruch des Wirtschaftswachstums der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt.

Die wenigen, die sich dennoch dafür interessierten, erfuhren bei näherem Nachforschen Erstaunliches. Die große Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Wert wurde nämlich damit erklärt, dass das US-Statistikamt nicht versuchte, die Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung in den USA mittels der Extrapolation aller vorhandenen Daten möglichst genau anzunähern, sondern die Entwicklung wurde ganz einfach… geschätzt.

Das klingt zwar so, als würden sich Statistiker Bill und Statistiker Joe nachmittags beim Kaffee auf eine gemeinsame Verlautbarung einigen, dürfte tatsächlich aber eher politisch gelenkt werden. Die Entwicklung – zumindest der grobe Trend – dürfte sehr wohl bekannt gewesen sein, musste aber noch den politischen Erfordernissen angepasst werden: Wäre im Dezember 2013 die Erwartung eines deutlichen Wirtschaftseinbruchs in den USA veröffentlicht worden, so hätte das die Haltung der Fed-Vorsitzenden Yellen bezüglich des Tapering-Programms und natürlich den Optimismus des Präsidenten konterkariert, außerdem hätten sich die Bürger vermutlich beim Weihnachtsshopping zurückgehalten. Sechs Monate später kann man den Einbruch dann auf Einmal-Faktoren schieben und ansonsten darauf setzen, dass die Öffentlichkeit Zahlen der Vergangenheit nur noch marginal interessieren.

Ohnehin wird mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) schon seit Jahren massiv Schindluder getrieben. Als banales Beispiel sei nur die hedonische Berechnung des BIP-Deflators genannt – hierdurch sollen angenommene Qualitätssteigerungen sichtbar gemacht werden. Der für die Politik äußerst angenehme Nebeneffekt ist ein deutlich gesteigertes Wirtschaftswachstum und damit auch ein höherer Ausweis des BIP.

Der enorme politische Einfluss auf die Berechnung der wichtigsten Kennziffer erklärt sich damit, dass sie in der Öffentlichkeit als Sinnbild für die Prosperität eines Landes wahrgenommen wird. Wer verkünden kann, dass die Wirtschaft statistisch gewachsen ist, dessen Chancen für die Wiederwahl wachsen ebenfalls. Zudem ist das BIP die entscheidende Referenz für Haushaltsdefizite und Schuldentragfähigkeit eines Landes. Über den sich implizit darin widerspiegelnden Anspruch des Staates auf die komplette Arbeitsleistung seiner Bürger darf man zu Recht erschrecken. Auch mag man sich fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, als Referenz beispielsweise die Steuereinnahmen heranzuziehen, dann aber würden wir nicht über Schuldenquoten von 80 bis 100 Prozent diskutieren, sondern über durchschnittlich mehrere hundert Prozent, im Falle von Griechenland sicherlich über einige Tausend Prozent Staatsverschuldung.

Da dann allerdings die allermeisten Staaten dies- und jenseits des Atlantiks schon längst den Bankrott hätten erklären müssen, wird das BIP weiterhin die entscheidende Referenzzahl bleiben. Mit wachsender Staatsverschuldung und einer kaum existenten wirtschaftlichen Erholung werden auch die Blüten, die die Berechung des BIP treibt, immer kurioser:

Was in den USA schon längst gang und gäbe ist, wird in der EU ab dem 1. September 2014 für alle Mitgliedsstaaten verpflichtend: Die Schattenwirtschaft fließt in die Berechnung des BIP ein. Da nur leider die wenigsten Drogendealer ihre Quartalszahlen veröffentlichen und die Erträge von Schwarzarbeit ebenso wenig in der jährlichen Steuererklärung auftauchen, werden die Zahlen – man ahnt es – geschätzt. Zwar wird damit nicht ein Cent mehr in das Staatssäckel gespült werden, schließlich ist das Merkmal der Schattenwirtschaft schlechthin, dass sie sich der Besteuerung entzieht. Aber die Zahlen sehen so unbestritten besser aus. Zudem fühlt sich vielleicht dann auch der ein oder andere, während er sich einen Joint rollt oder eine Prostituierte besucht, besser dabei. Schließlich trägt er so etwas zum Wirtschaftswachstum bei.

Aber damit nicht genug: Forschung wird in Zukunft nicht mehr als Vorleistung abgeschrieben, sondern als Investition gutgeschrieben. Die sich geradezu aufdrängende Frage, ob wirklich jede Art von Forschung wirtschaftlich lohnend sei, darf angesichts von Cargokult-Wissenschaften getrost verneint werden – nicht einmal Erkenntnisgewinn kann jede Forschung garantieren. Zudem scheint es niemanden zu interessieren, dass die vermeintlichen Investitionen des Staates ja zuvor von jemand anderem geleistet worden sein müssen. Schließlich muss jeder Euro, den der Staat ausgibt, zuvor entweder den Bürgern via Steuern abgenommen oder künftigen Generationen via Schulden aufgelastet werden.

Von solchen Gedanken völlig frei ist sicherlich jeder, der auch Waffensysteme als Investitionen ansieht. Diese Einordnung von Rüstungsgütern ist zwar völlig absurd, aber von nun an Gebot der EU. Damit wäre immerhin auch erklärt, weshalb nun Teile der politischen Klasse inklusive des Bundespräsidenten so heiß auf militärische Interventionen sind: „Wirtschaftswachstum“ heißt das Zauberwort. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die angeschafften Kriegsinstrumente sich im Ernstfall doppelt auszahlen. Schließlich müssen dann die Zerstörungen, die sie anrichten, wieder behoben und die zerbombte Infrastruktur wieder aufgebaut werden. So tragen die gekauften Bomben, Raketen und Panzer ein zweites Mal zum Wachstum des BIP bei. Zu glauben, dass so der Wohlstand der Bevölkerung wachsen würde, ist zwar hanebüchener Unsinn, aber aus mathematisch-statistischer Sicht durchaus korrekt. Bei solchen Rechnungen ist es eigentlich nur verwunderlich, dass in Brüssel noch niemand auf die Idee kam, den Griechen zur Steigerung des BIP einen kleinen Kriegszug zu empfehlen – am besten im eigenen Land.

Apropos Griechenland – die Hellenen haben die wunderbare Welt absurder Berechnungsmethoden schon früher entdeckt. Im Jahr 2006 schon kamen sie auf die Idee, ihr BIP um 25 Prozent zu erhöhen. Schließlich betrage, so schätzte (!) die damalige Regierung, die Schattenwirtschaft am Peleponnes in etwa denselben Wert. Die EU-Kommission konnte dem damals nur bedingt zustimmen. Schließlich war die Krise der Euro-Zone noch nicht offen zutage getreten, Haushaltsdefizite und Schuldenstände waren zwar hoch, aber irgendwie noch einigermaßen im Rahmen der EU-Verträge. Man einigte sich schließlich auf ein außerordentliches Wachstum von 9,6 Prozent. Der weitere Verlauf bestätigte dann das schöne Bonmot der Philosophin Ayn Rand: „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.“ Der griechische Staatsbankrott kam trotz all der schönen Statistiktricks, nur vielleicht etwas später.

Von Dagmar Metzger, Christian Bayer, Steffen Schäfer

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Ja, so werden wir alle für dumm verkauft. Wenn wir gegen dieses politisch verlogene Ausbeutungssystem nicht bald etwas unternehmen, wird es in naher Zukunft auch keine Mittelschicht mehr geben. Von den kleinen Malochern ist eh kaum noch etwas zu holen. Unser korruptes System ist nicht nur stark beschädigt, es liegt bereits am Tropf auf der Intensivstation.

Das noch vor 30 Jahren reiche Deutschland hat Dank der verlogenen Politiker von CDUCSUSPDFDPGRÜNE fast alle Staatsbetriebe an Großkonzernen verscherbelt und läuft geradewegs auf einen Staatsbankrott hinaus.

Das ganze Gelddrucken der EZB ist nur eine Insolvenzverschleppung aller EU-Staaten.

 

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KenFM im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser

Verfasst von: krisenfrei - 19/07/2014

Dr. Daniele Ganser gehört zu den namhaftesten Historikern im deutschsprachigen Raum. Sein Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa – Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“ wurde 2005 veröffentlicht und in zehn Sprachen übersetzt. Es gilt als das Standardwerk zum Thema staatlich organisierter Terror. Diese Publikation machte ihn international bekannt.

Ganser leitet außerdem das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER – http://www.siper.ch), das auf dem Gebiet der Friedens- und Energieforschung tätig ist. Darüber hinaus lehrt der Schweizer Historiker Forschungen zum Fall 9/11. Allein die Existenz dieses Forschungsfeldes sorgte nicht nur in der Schweiz immer wieder für heiße Diskussionen. Auch Anrufe aus Washington blieben nicht aus.

KenFM traf Dr. Daniele Ganser in Basel und sprach mit ihm über NATO-Politik, Ressourcen- und Wirtschaftskriege, die Causa 9/11 und die globalen Vorgehensweisen des amerikanischen Imperiums.

Die zentrale Erkenntnis des Gesprächs: Wir befinden uns in einem Informationskrieg, und jeder, der über Zugang zum Netz verfügt, befindet sich an der Front.

Eine Begegnung in zwei Teilen: http://kenfm.de/blog/2014/03/16/danie…

 

 

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Merkel wird Päpstin!

Verfasst von: krisenfrei - 18/07/2014

Satire: Merkel wird Päpstin!

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Das politische Leben in Deutschland ist schwer geworden. Selbst fleißige AfD-Mitglieder lassen in persönlichen Gesprächen im stillen Kämmerlein erkennen, dass sie schon manchmal die Flügel hängen lassen, weil Frau Merkel so beliebt ist. Sie ist nicht nur die mächtigste Frau der Welt und ein Gottesgeschenk, sie ist auch die beliebteste aller Deutschen, die je auf Gottes Erdboden gewandelt sind. Das ist natürlich für das tägliche politische Geschäft eher nachteilig, weil man denkt, gegen eine höchst populäre Riesin antreten zu müssen. Und immer gewinnt sie natürlich die Wahlen….

Vor einiger Zeit berichtete Fortunanetz darüber, dass Merkel über 500.000 Likes auf Facebook hat. Auch das war eine niederdrückende Nachricht. Schließlich denkt man, dass man gegen die große Popularität dieser Dame anschreiben muss und dabei praktisch keine Erfolge hat… Und Facebook ist meist nur das Internet-affine Publikum. Viele Deutsche haben ja auch gar kein Facebook und finden Merkel auch noch gut – obgleich sie die schlechteste Politik macht die man sich bis jetzt denken kann. Vertragsbruch ist an der Tagesordnung (siehe Nichtbeistands-Klausel, nicht eingehaltene Stabilitätskriterien), Gesetzesbruch ebenfalls (Transferunion, Haftungsunion), Raub am Vermögen der Sparer (Niedrigzinspolitik der EZB zugelassen, Enteignungen von Sparern erlaubt) und vieles andere mehr….

Da wundert man sich schon, warum sie so populär ist.

Doch Fortunanetz berichtete schon vor einiger Zeit darüber: Wenn man die Ergebnisse der Bundestagswahl richtig rechnet, so vertritt Frau Merkel eine Minderheit der Bevölkerung, die sie gut findet. Zwar bekam sie 34 Prozent Zustimmung bei der Wahl, dabei sind aber die Nichtwähler, die ebenfalls fast 30 Prozent ausmachen, gar nicht mitgerechnet! Und damit hat Frau Merkel ohne Schönrechnung eine Zustimmung von deutlich unter 30 Prozent der Wahlberechtigten! Vorbei sind die Zeiten, in denen Bundestagswahlen mit nur 10 bis 15 Prozent Nichtwählern eine CDU/CSU oder eine SPD um die 50 Prozent Marke ringen ließen!

Heute können SPD und CDU zusammen gerade einmal eine Mehrheit zustande bringen, die nach Abzug der Nichtwähler an die 50 Prozent-Marke reicht…. Also dürfte es mit der Beliebtheit dieser Frau nicht ganz so weit her sein. Aber Merkel lebt natürlich im Wunderland, in dem durch beständiges Gesundbeten den Leuten klar gemacht wird, dass sie die Mehrheit im Land hinter sich hat. Das funktioniert, wie gesagt, sogar erschreckender weise bei bekennenden AfDlern immer noch.

Doch betrachtet man die Likes auf Facebook näher, Fortunanetz berichtete darüber, so stellt man fest, dass ein http://onlinemarketing.de/news/merkel-kauft-facebook-fans großer Teil dieser Likes eben aus Tunesien, Rumänien oder Albanien kommt und es ist irgendwie nicht so recht einsehbar, warum Frau Merkel dort so beliebt ist… Natürlich weist die CDU es weit von sich, dass sie Likes gekauft hat und begründet es zum Beispiel im Fall Tunesien damit, dass viele Tunesier ihr ein Like gaben, weil die deutsche Handball-Mannschaft dort ein Spiel verloren hat….. Fortunanetz argwöhnte in diesem Zusammenhang natürlich, ob eine Niederlage Deutschlands bei den Fußball-Weltmeisterschaften Merkels Beliebtheit wohl in astronomische Höhen treiben würde, wenn man davon ausgeht dass die Begründung der CDU richtig ist.

Und siehe da,… es stimmt! Wir leben eben im Wunderland. Deutschland hat gewonnen und schon sind weitere Betrügereien um Merkels Beliebtheit aufgeflogen. Die Dame wird langsam eben entzaubert…

Nun stellt sich heraus, dass nicht nur die Likes auf Facebook ehrlich durch Niederlagen deutscher Mannschaften im Ausland errungen wurden… mittlerweile sind auch die Umfrageergebnisse zu Merkels Beliebtheit im ZDF ganz klar als Manipulation erkannt… Damit ist das Bild dann ja vollständig. Die Likes auf Facebook – gekauft, die Popularität im ZDF – manipuliert, – die Wahlergebnisse zur Bundestagswahl – schön gerechnet.

Dazu passt übrigens die „Performance“ dieser Regierung. Der Aufschwung kam jahrelang an – bis es peinlich wurde. Nun „rettet“ Frau Merkel den Euro – mit wachsendem Erfolg: Lebensversicherungen müssen nicht mehr voll ausbezahlt werden damit Versicherungsgesellschaften am Leben bleiben, Sparbücher dürfen ab einer bestimmten Höhe enteignet werden, das Geld der Sparer gehört ihnen nicht mehr, Niedrigzinsen und sogar Negativzinsen zur Rettung maroder Staaten sind mittlerweile ganz offen von der Regierung Merkel für gut befunden worden. Damit werden die Sparer „entspart“ und bezahlen die Eurorettung, und Steuerzahler haften gleich mit! Die NSA überwacht ganz Deutschland flächendeckend und Frau Merkel erklärt die Affäre für beendet, weil in Deutschland deutsches Recht gilt… Und Herrn Snowden will sie auch nicht anhören, schon gar nicht direkt. Und nun, nachdem all dies offenkundig wurde, kommen auch noch gleich zwei(!) CIA Agenten ans Tageslicht. Zum Glück für Merkel sind es nur zwei! Nachdem sie nun einen CIA-Mann des Landes verweisen wollte, reagierten unsere „Freunde“…. erst einmal gar nicht. Es ist also sowieso egal was Merkel sagt. Nachdem sie sich beim NSA-Skandal blamiert, Rechtsbrüche bei der Eurorettung hingenommen hat ist sie nun noch nicht mal in der Lage CIA-Mitarbeiter des Landes zu verweisen, nachdem diese enttarnt wurden. In anderen Ländern werden diese Leute sofort eingelocht…. und hier jammert man herum, sie mögen doch bitte, bitte schnell gehen – und die bleiben dann! Es steht also zu befürchten dass ihre Popularität demnächst enorm steigt, obwohl entgegen der ursprünglichen Begründung der CDU ihre Popularität ja steigt wenn Deutsche im Ausland Spiele verlieren…

Es ist egal was sie tut, ihre Popularität wird steigen, und das egal ob Deutschland Weltmeister ist oder nicht. Ich frage mich nur immer wieder, wie diese Popularität noch weiter steigen könnte. Ein Gottesgeschenk ist sie schon, die mächtigste Frau und die beliebteste Deutsche ebenfalls – sogar in Albanien und Serbien. Was also könnte sie noch anstreben, um ihre Popularität zu steigern?

Richtig! Sie kann nur noch Päpstin werden! Der arme Papst Franziskus…. da wären sie dann drei: Benedikt, Franziskus und Merkel… Liebe Freunde: Bleibt stark! Merkel ist populär und wenn sie dann Päpstin ist, werdet auch ihr es erkennen: Das Leben ist knallbunt und granatenstark…

meint
Michael Obergfell

 

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Merkel, die ach so tolle und erfolgreiche Kanzlerin

Verfasst von: krisenfrei - 18/07/2014

Gestern, an ihrem 60. Geburtstag wurde sie wieder von unseren Volkszertretern und den gleichgeschalteten Einheitsmedien für ihre tolle und erfolgreiche Arbeit als Kanzlerin glorifiziert.

Das „Deutsch Türkisches Journal“ klärt auf, was es mit ihren Vornamen auf sich hat:
„Merkels zweiter Name lautet Dorothea, was so viel wie „Geschenk Gottes“ oder „Gottesgabe“ bedeutet. Angela hingegen bedeutet „Engel“. Begabt ist sie zweifellos. Sie ist die erste Bundeskanzlerin, die gleichzeitig Naturwissenschaftlerin ist. Aber ist Angela Dorothea Merkel auch wirklich ein Gottesgeschenk für Deutschland? Etwas Engelhaftes strahlt sie nicht wirklich aus. Im Gegenteil sogar etwas Hartes.“

Dann schauen wir doch mal hinter die Kulissen, ob dieser Engel für die Deutschen wirklich ein „Geschenk Gottes“ war.

Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist Weltmeister. Frau Merkel auch. Sie hat es geschafft, was kein Bundeskanzler vor ihr geschafft hat. „Frau Merkel hat während ihrer achtjährigen Amtszeit die Staatsverschuldung von 63 Prozent zum BIP auf 82 Prozent erhöht. Eine Meisterleistung!“ (Quelle: Steht uns das Schlimmste noch bevor?; Seite 62)

Die Kinderarmut ist während ihrer Amtszeit auch auf Rekordniveau angewachsen. Bei den Mini-Jobs und der Leiharbeit kann sie auch neue Rekorde verzeichnen.

Noch nie hat ein Bundeskanzler soviel Steuergelder für die Rettung von Banken, insbesondere für deren superreichen Kunden zur Verfügung gestellt. Den ESM, der Deutschland mit 27 Prozent innerhalb in der EU (Europäischer Untergang) in Haftung nimmt, hat sie in windeseile durch den Bundestag gepeitscht. Verantwortlich hierfür waren allerdings auch viele andere Volkszertreter.

Zu den deutschen Goldreserven, die immer noch in den Kellern der US-Notenbank lagern, hat sie keine Meinung. Die scheinen ihr völlig egal zu sein, denn nicht einmal für eine Überprüfung setzt sie sich ein.

Geht es aber um Sanktionen gegen Russland, unterstützt sie die Interessen der Nato und der US-Administration. Für mittelständische Unternehmen, die darunter sehr leiden und möglicherweise Entlassungen vornehmen müssen, hat sie kein Verständnis.

Sie ist eine große Befürworterin des Freihandelsabkommen TTIP, obwohl bewiesen ist, dass solche Abkommen langfristig nur Nachteile mit sich bringen. Solche Abkommen dienen nur den Großunternehmen und schaden der Bevölkerung.

Für die mehrheitliche Meinung der Bundesbürger hat sie nichts übrig. Eine Direkte Demokratie lehnt sie vehement ab.

Ihr Amtseid, … Schaden vom Deutschen Volk abwenden“, war ihre erste Lüge als Bundeskanzlerin. Weitere Lügen kamen hinzu. Alle hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.

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Sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, sehr geehrte Journalisten aus den Print- und TV-Medien,

können Sie mir bitte erklären, was an den oben aufgeführten Leistungen der Frau Bundeskanzlerin Merkel so erfolgreich sein soll?
Als Schutz“engel“ über alle Deutschen hat Frau Merkel komplett versagt! Für die Reichen der Reichen hingegen mag sie tatsächlich ein „Geschenk Gottes“ sein.

 

 

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EU-Ultimatum gegen Russland – das neue Rambouillet?

Verfasst von: krisenfrei - 18/07/2014

Willy Wimmer (voltairenet)

Wiederholt sich Geschichte? Für Willy Wimmer, der Vize-Präsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE während des NATO-Krieges gegen Serbien war, sieht das Ultimatum der Europäischen Union an Russland dem, was der Konferenz von Rambouillet über den Kosovo vorausging, gleich: der Westen macht immer so, als suchte er Frieden, wenn er Krieg will. Aber Russland ist nicht Serbien und die Gefahr eines Weltkrieges ist real.

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Am 6. Juni schien Bundeskanzlerin Angela Merkel noch für Frieden zu sein. Aber nach der Veröffentlichung des Plans Poroschenko, wurde sie plötzlich schroff und entschied sich für ein Ultimatum an Russland

Jüngste Untersuchungen einer norddeutschen Stiftung haben deutlich gezeigt, wie gering die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für den martialischen Kurs der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, der EU und der Nato gegenüber Russland ist. Darauf hat der stellvertretende Vorsitzende der CSU und Münchner Bundestagsabgeordnete, Dr. Peter Gauweiler, in seiner wegweisenden Rede vor den Absolventen der Bundeswehr-Universität in Hamburg hingewiesen. Die Entscheidung der Europäischen Union, vorgetragen von den europäischen Auslaufmodellen Barroso und van Rompoy, wird diese Abneigung aus mehr als guten Gründen verschärfen. Ist es wieder soweit, in Europa wie 1914 gegenüber Serbien mit Ultimaten zu kommen?

Russland, so die Europäische Union, habe binnen 72 Stunden sich auf substantielle Verhandlungen über den «Friedensplan» des ukrainischen Präsidenten einzulassen [1]. Und wenn nicht, wird dann ab 5.45 Uhr zurückgeschossen?

Man hat den Eindruck, dass die Europäische Kommission und der Europäische Rat in Brüssel, vertreten durch die vorgenannten Herren, völlig durchgeknallt sind und den Kontinent absolut ins Elend stürzen wollen. Man muss nicht Ypern mit seinen bis an den Horizont reichenden Gräberfeldern besuchen, um das Verhängnisvolle dieser Sprache und dieser Haltung herauszufinden.

Es ist gerade mal 15 Jahre her, dass man seitens der Nato diesen Weg «erfolgreich» beschritten hat, indem man über die sogenannten «Verhandlungen» im französischen Rambouillet die Bundesrepublik Jugoslawien unter allen Umständen und Bruch der sogenannten «Wiener Übereinkommen» zu internationalen Verhandlungen nötigen wollte, um einem Nato-Diktat über den Durchmarsch durch Jugoslawien zu entsprechen. Damit Belgrad das auch richtig verstehen sollte, hatte die Nato dazu Planungen vorgelegt, die denen von Adolf Hitler gegenüber Jugoslawien aus dem Zweiten Weltkrieg bis ins einzelne entsprochen haben. Rambouillet war – und das wissen wir heute zu genau – nur der Vorwand zum Krieg, der wenige Wochen später mit Bomben auf Belgrad folgen sollte. Beim Jugoslawien-Krieg hatte man seitens der Nato noch den schändlichen Umweg über die Toten von Racak eingelegt, die man unbedingt durch den verhängnisvollen amerikanischen OSZE-Repräsentanten William Walker in Pristina den Serben in die Schuhe schieben wollte.

Sind jetzt die angestrebten Wirtschaftssanktionen der Zwischenschritt, bevor es wirklich knallt? Reicht den USA nicht, was sie im Irak, in Syrien und dem gesamten Mittleren und Nahen Osten bereits angerichtet und dass sie ihn mit einer gewaltigen Lunte versehen haben? Muss der Krieg gegen Russland her? Nach dem Olympia-Krieg Georgiens gegen Russ­land muss man den Eindruck haben, dass im Schatten internationaler Sport­ereignisse losgeschlagen werden soll. Wird jetzt durch das politische Europa die völlige Umkehr des olympischen Geistes betrieben, nach dem während solcher Ereignisse wie derzeit in Brasilien Frieden und friedliche Gesinnung zu herrschen haben?

Und warum Ultimatum an Russland und warum Wirtschaftssanktionen? Warum geht die Bundeskanzlerin nicht hin und macht vor dem «Deutschen Bundestag» ihren «Fall»? Warum, und da gehört es hin – sagt sie nicht den Damen und Herren im Plenum des deutschen Parlamentes und damit der deutschen Öffentlichkeit, wo sie die Gründe sieht, die ein derartiges Verhalten gegenüber einem europäischen Nachbarn rechtfertigen, der uns Deutschen vor 25 Jahren den Weg zur staatlichen Einheit unserer Nation gewährt hat? Was in Gottes Namen geht eigentlich in einer Bundeskanzlerin vor, die ihren Eid auf das Wohlergehen des deutschen Volkes abgelegt hat? War es nicht ihr Wankelmut, der vor gut zwei Jahren unter einem fadenscheinigen Vorwand ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine verhindert hat? Nur wegen der Dame mit blondem Haarkranz, die die meisten Deutschen nicht in der Rolle sehen wollen, auch nur den geringsten Einfluss auf unsere deutschen Belange nehmen zu können? Die Frau Bundeskanzlerin nimmt offenkundig den administrativen Weg über Brüssel, um dem deutschen Volk nicht die Wahrheit zu sagen und uns allen Rede und Antwort zu verweigern.

Wir sind schon daran gewöhnt, dass der Nato-Generalsekretär in übelster Weise herumplärrt und gegen Russland bei jeder sich bietenden Gelegenheit «hetzt», denn anders kann man seine Darstellungen nicht bezeichnen. Wenn es Dinge gibt oder geben sollte, die wegen des russischen Vorgehens an der ukrainisch-russischen Grenze nachfragbedürftig sein sollen, stellt sich nur eine Frage: Warum geht die Nato, warum geht die EU, warum gehen die Bundeskanzlerin und der Bundesaussenminister nicht in die dafür vorgesehene OSZE? Da lobt man sich doch die Briten, die ihren neuen Weg als Aussen­posten Europas zeitgleich ebenfalls öffentlich gemacht haben. Brüssel trommelt für Wirtschaftssanktionen und damit für eine steigende Kriegsgefahr in Europa, Cameron lässt zeitgleich Verträge zwischen BP und der russischen Rosneft im gigantischen Milliardenbereich unterschreiben. Natürlich wird das weder London noch die Washingtoner Befehlsgeber daran hindern, das Europa der Europäischen Union weiter ins Verhängnis zu treiben.

Nichts anderes ist das EU-Ultimatum an Russland.

Willy Wimmer

 

[1] “Poroshenko’s Plan settlement of the crisis in Ukraine”, Voltaire Network, 20 June 2014.
Willy Wimmer

 

 

 

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Ziel der ukrainischen Rakete hätte Wladimir Putins Flugzeug sein können

Verfasst von: krisenfrei - 18/07/2014

STIMME RUSSLANDS Wahrscheinliches Ziel der ukrainischen Rakete, die das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines getroffen hat, hätte die Maschine des Präsidenten Russlands sein können, meint eine Quelle in Rosawiazija.

Die Quelle in Rosawiazija teilte „Interfax“ unter vollständiger Wahrung der Vertraulichkeit mit, dass die Wahrscheinlichkeit dafür bestehe, dass das Ziel der ukrainischen Rakete, die entweder vom Boden oder von einem Militärflugzeug abgefeuert wurde, das Flugzeug des russischen Präsidenten hätte sein können. „Bord Nummer eins und die malaysische Boeing 777 kreuzten sich an ein und demselben Punkt und auf derselben Flughöhe. Das geschah unweit von Warschau in der Staffel 330 auf der Höhe von 10.100 Metern. Bord Nummer eins hielt sich dort um 16.21 Uhr Moskauer Zeit und das malaysische Flugzeug um 15.44 Uhr Moskauer Zeit auf“, erläuterte die Quelle. Ihren Worten zufolge sind die Umrisse der Flugzeuge im Großen und Ganzen einander ähnlich, die linearen Abmessungen sind ebenfalls ziemlich ähnlich, und der Anstrich ist in einer hinlänglich großen Entfernung praktisch identisch.

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Gut möglich, zumal den US-Kriegstreibern alles zuzutrauen ist. Man denke nur an 9/11, um einen Vorwand für Totalüberwachung und den Einmarsch in den Irak und in Afghanistan zu haben, wobei in Afghanistan nur die Mohnfelder vor den Taliban gesichert werden sollen, um dicke Geschäfte damit machen zu können.

Außerdem ist Putin einigen Falschspielern ein Dorn im Auge. Warum wohl sind diese Falschspieler mittlerweile dem Iran so wohlgesonnen?

Die europäische Bevölkerung ist in großer Gefahr, denn in der EU befinden sich auch eine Menge Falschspieler. Und nicht nur in der EU, sondern auch in den Mainstream-Medien, die gegen Russland hetzen und einen Krieg propagieren. Das Merkel-Regime, das ihre Befehle aus Washington erhält, ist zu allem fähig.

Die gewaltigen Probleme werden in den Medien alle schön geredet und der deutsche Michel träumt weiter seinen „uns geht es gut“ Traum.

 

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Alles wird gut!?

Verfasst von: krisenfrei - 17/07/2014

Posted by Heinz Sauren (freigeist)

Fünf Krisenjahre sind vergangen. Es scheint, das die düsteren Mahnungen sich nicht erfüllten, die Krisen überwunden und die Zeit der Verschwörungstheorien vorüber ist. Wenige sind noch bereit, den immer neuen Enthüllungen zu folgen. Die meisten wenden sich gelangweilt ab und kümmern sich lieber um ihren Alltag, der zwar schwieriger geworden, aber Krisenfrei zu sein scheint.

War alles nur ein medialer Hype, ein Sturm im Wasserglas? Waren die Krisen nur Kurskorrekturen auf internationalem Parkett und so oberflächlich, das sie den Bürger nur theoretisch erreichten?

Leicht wäre das zu glauben, auch weil die apokalyptischen Szenarien, in ihrer Wirkung begrenzt gewesen zu sein scheinen. Begrenzt auf internationale Märkte und Börsen, die schon deshalb eine theoretische Gefahr blieben, weil kaum einer mit ihnen Kontakt hatte. Die Krise war da draußen, sie betraf andere und war dank der deutschen wirtschaftlichen Stärke, keine tatsächliche, keine persönliche Gefahr. So erklären es die Medien.

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Gaza Bombardierung mit Public Viewing, blutige Live-Szenen aus der ersten Reihe

Verfasst von: krisenfrei - 17/07/2014

Israels zweites Gesicht

von WiKa (qpress)

C’est la vie (frei übersetztTel Aviv): Nicht dass die Situation in Palästina ohnehin schon seit Jahrzehnten ziemlich grotesk tödlich wäre, die aktuelle Entwicklung deutet auf weitere Steigerungsformen hin. Wir nähern uns in diesem Konflikt der offenen Perversion, wofür es offenbar auch noch genügend Liebhaber gibt. Von einigen Anhöhen aus kann man die angekündigte Bombardierung des Gaza-Streifens durch die israelischen Streitkräfte live (und gefahrlos) miterleben. Ein wunderschöner Anblick für alle Feuerwerks- und Blutspritzfanatiker, bei Tag und auch bei Nacht.

 

Wenn wir uns kollektiv für Macht und Kontrolle entscheiden, dann werden Liebe und Vertrauen auch auf lange Sicht keine Chance haben. Ein friedliches Miteinander der Menschen ist nicht wirklich gewollt, außer vielleicht von einer Mehrheit der Menschen, auf die es aber überhaupt nicht ankommt. Letzteres wäre nämlich nicht im Sinne einer kleinen Elite, die den Rest der Menschheit in Schach hält und gut geplant dauerterrorisiert.

Genau dazu braucht es Macht, Kontrolle, Mord und Totschlag. Dies wird uns in dem Makrokosmos Israel / Palästina brühwarm und ziemlich perfektioniert vorgeführt. Und wie so ein Public-Viewing dann in der Realität aussieht, kann man hier erfahren: Israelis Watch Bombs Drop on Gaza From Front-Row Seats[The New York Times], da kann schon richtig Partylaune aufkommen.

obama_zum_thema_raketen_auf_israel-01Man kann durchaus das „Warschauer Ghetto“ in heutigen Zeiten wiederholen, das stört auch niemanden mehr. Man muss es nur richtig inszenieren und der Welt medial korrekt verkaufen. Damit hat Israel, auch dank seiner treuen Verbündeten, gar kein Problem. Die Weltmeinung steht wie zementiert, die Palästinenser sind grundsätzlich und ewig selbst schuld an ihrem Elend.

Der Gaza-Streifen ist gut abgeriegelt, ein Entkommen gibt es nicht, auch nicht für jene die gar keinen Bock auf Gemetzel mit Israel haben. Sie spielen jetzt die Rolle des menschlichen Schutzschildes, was Israel der Hamas immer wieder böse ankreidet, aber die Leute aus dem Kessel rauslassen ist auch keine Option für Israel, sondern nur Bomben und Raketen nach eigenem Belieben dort reinschicken, das geht. Israel hat an dieser Stelle bereits vor Jahr und Tag entsprechende Rückendeckung von einem berühmten Friedensnobelpreisträger erhalten, keinem geringeren als Barack Hussein Obama, der das elende Thema mit den Raketen recht gut auf den Punkt brachte, siehe Bild (für Vergrößerung anklicken).

Wir wissen auch, dass die Hamas in übelster Form mit Feuerwerkskörpern auf Israel schießt und da hat es jetzt tatsächlich auch schon einen ersten toten Israeli gegeben, Grund genug nun endlich richtig dreinzuhauen. Durch das Bombardement des Gazastreifens hat man schon rund 200 Palästinenser töten können. Quasi schon 1/5 des Solls abgearbeitet bevor es den toten Israeli gab. Einer unbestätigten Faustregel des israelischen Militärs folgend (ist so etwas wie „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“), müssen für jeden toten Israeli etwa 1.000 Palästinenser dran glauben, wegen der Abschreckungswirkung oder ähnlich klingender Ziele.

Demnach müssen derzeit noch rund 800 Palästinenser abgeschlachtet werden, damit die (Ab)Rechnung in traditioneller Weise korrekt aufgeht. Vorausgesetzt, zwischenzeitig erliegt nicht ein weiterer Israeli einem Herzinfarkt bei dem Public-Viewing der Bombardierungen, damit wäre das Soll entsprechend zu erhöhen. Aber die Intensivierung der israelischen Abwehrmaßnahmen sind bereits angekündigt, wie man hier nachsehen kann: Netanjahu: Angriffe auf Gaza werden ausgeweitet[Der Standard], dem kann man das wohl glauben.

Die Opferzahlen hören sich schlimm an, aber die Zahl der real erlegten Feinde bleibt dabei stets unterm Weg. Weil der Beifang so groß ist (im Fachjargon auch als Kollateralschaden bezeichnet), muss man eben mehr Palästinenser umbringen, um statistisch gesehen genügend feindliche Kämpfer getötet zu haben. Die 80 Prozent zivilen Opfer[Russia Today] können hier nicht wirklich angerechnet werden. Sicherlich ärgert sich auch Israel darüber, denn die teure Munition hätte man lieber für echte Feinde geopfert, statt damit nur Frauen, Kinder und Rentner zu erlegen. Aber dafür sind diese Ghettos nun einmal zu dicht besiedelt.

Wir können uns sogar vorstellen, dass bei den künftigen Freiheitskriegen Israels, gegen die fulminante Übermacht der arabischen Bedrohung aus dem Gaza-Konzentrationsstreifen und dem Westjordanland, vermehrtes privates Engagement aus aller Welt gewünscht ist. Vermutlich wird es sogar offensiv eingefordert werden. Dann können weltweit die Unternehmen und auch alle Privatliebhaber, zu Ehren der Hardcore-Zionisten (so etwas wie bei uns die Nazis) personalisierte Bomben spenden, die einen Namen tragen. Wobei sich der edle Spender Ziel und Zeitpunkt innerhalb der erwähnten Ghettos aussuchen kann, wann und wohin die israelische Armee seine persönliche Spende zu liefern hat. Je nach Spendierlaune fallen die Kracher größer oder kleiner aus. Da fehlt nicht viel, da kann je nach beobachteter Wirkung der einschlagenden Geschosse noch ergänzend auf Anzahl der Toten und Verletzten gewettet werden.

Weisser Phosphor auf Gaza von Israel 2009 KriegsverbrechenBesonders mutige Spender können auch schon mal weißen Phosphor[Wikipedia] ordern, kostet halt ein wenig extra, sieht aber echt prima aus. Wird von der israelischen Armee trotz internationaler Ächtung gern mal nach Gaza ausgeliefert. USA und Israel finden den Stoff geil und haben die Ächtung nicht mitgemacht, ist also für diese Gutmenschen ein völlig legaler Kampfstoff. Die Effekte sind unbeschreiblich cool, Häuser und auch getroffene Zivilisten brennen dann viel länger und eindrucksvoller, aber auch die Anlieferung selbst ist schon ein großes Schauspiel, so wie rechts gezeigt. Aus Sicht der Zionisten gibt es in den besagten Gebieten ohnehin keine menschlichen Wesen sondern nur Vieh, allenthalben redet man noch von Untermenschen. Uns in Deutschland ist ja diese Vokabel noch in bester Erinnerung.

In Deutschland ist es auch schon um einiges ruhiger um dieses Thema geworden. Die Linken haben sich fein ausbremsen lassen, weil die Parlamentskollegen sie Antisemiten schelten wollten, wegen ihrer fortgesetzten Israel-Kritik. Da haben sich dann, nach ausreichend kollegialem Druck, selbst die Linken entschlossen künftig besser das Maul zu halten und das Meucheln in den Palästinensergebieten stillschweigend zu dulden, wie man es an dieser Stelle bestens nachlesen kann: Kniefall vor der deutschen Israel-Lobby[Neues Deutschland], um hier im Politgeschäft keine Nachteile erleiden zu müssen.

Vielleicht fahren sie künftig sogar mal gemeinsam mit ihren Kollegen, natürlich auch auf Staatskosten, zu einem solchen Public-Viewing auf eine israelische Anhöhe. Dann natürlich mit einem wunderschönen Ausblick auf Gaza. Quasi in Rufweite miterleben zu dürfen wie die neusten Waffen der Israelis unter Gefechtsbedingungen an den Ghettobewohnern getestet werden. Genau für diese Einsätze bekommen die Waffen später das Gütesiegel „Kampferprobt”, was jeden Käufer immer wieder schwer begeistert. Sollten Sie sich jetzt ernsthafte Gedanken darüber machen, ob diese Darstellung womöglich zynisch ist, dann fangen Sie besser an darüber nachzudenken wie man die Situation in Palästina beschreiben sollte. Die intensivierte Hemmungslosigkeit der überlegenen Seite lässt immer ernsthaftere Zweifel an den grundlegenden menschlichen Qualitäten dieser Akteure aufkommen, auch ohne noch polemischer an die Sache herangehen zu müssen.

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Streitpunkt Freihandelsabkommen — was EU und USA verschweigen

Verfasst von: krisenfrei - 16/07/2014

Seit Monaten gibt es in Deutschland eine hitzig geführte Debatte über das zwischen der EU und den USA geplante Transatlantische Freihandelsabkommen. Jetzt organisiert eine neue Bürgerinitiative den Widerstand in ganz Europa. In Deutschland koordiniert unter anderem die Organisation Mehr Demokratie e.V. die Initiative. Marcel Joppa sprach für die STIMME RUSSLANDS mit dessen Vorstandssprecher Dr. Michael Efler.

 

 

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Russland kämpft im Namen aller versklavten Völker dieser Welt

Verfasst von: krisenfrei - 16/07/2014

Bei dieser Konferenz erläutert Nikolai Starikov, Russlands führender politischer Autor, seine Ansichten dazu, wie der Krim-Beitritt und die Ukraine-Krise die heutige politische Welt verändert haben.
Die unipolare Weltordnung der Angloamerikaner bricht zusammen – an ihre stelle tritt wieder die alte multipolare Weltordnung mit vielen handelnden Akteuren.
Indem Russland für sein Recht auf Souveränität kämpft, kämpft es auch für das Prinzip der staatlichen Souveränität an sich – und damit für die Souveränität aller Staaten und Völker.

 

 

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