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Archive for the ‘US-Kriege’ Category

Geheimakte Irak (Doku) Die wahre Geschichte des Krieges

Posted by krisenfrei - 12/03/2013

„Sie haben uns gezwungen, uns auf den Boden zu legen. Dann haben sie unsere Köpfe mit ihren Füssen auf den Boden gedrückt. Sie haben uns pausenlos geschlagen“, Kareem und Hussam waren auf dem Weg zu einem Restaurant als sie von der US Armee angehalten wurden. Einer von vielen Übergriffen auf Zivilisten in den Jahren nach dem Einmarsch von US Truppen im Irak. Folter, Misshandlungen mit Todesfolge, Anschläge auf Kinder – was spielte sich wirklich unter der US-Besatzung im Irak ab? Die Internetplattform WikiLeaks hat nach eigenen Angaben Zugriff auf rund 400 000 geheime Dokumente des US-Militärs. Diese Berichte dokumentieren Operationen der amerikanischen Truppen in den Jahren 2004 bis 2009 im Irak.
Die Dokumentation „Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges“ nimmt die Zahlen und Fakten der Geheimdokumente als Grundlage, um die wahre Situation im Irak während der Besatzung der Amerikaner und ihrer Alliierten zu schildern. Die erschreckende Bilanz, die mit Hilfe der geheimen Akten gezogen werden kann: 109 000 Tote, davon 66 000 Zivilisten, zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen – auch nachdem die Missbrauchsfälle von Abu Ghraib publik wurden. Die Dokumente zeigen: Der Einsatz der US-Truppen im Irak hatte eine verheerende Wirkung. Ein ganzes Land zerstört – durch Gewalt und Terror, Mord und Anarchie, Korruption und Fehlentscheidugen.
Die Autoren der Reportage, Paul Woolich und Iain Overton sprachen mit Menschen, die Opfer der Gewalt wurden. Die Geschichten hinter den nackten Zahlen sind erschütternde Zeugnisse darüber, was der Einmarsch westlicher Truppen im Irak angerichtet hat.

 

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Staatsanleihen sind Kriegsanleihen

Posted by krisenfrei - 11/02/2013

So ist es.  Alle Kriege sind Bankers Kriege. Von fast allen Kriegen haben hauptsächlich die großen anglo-amerikanischen Banken profitiert.

 

Eine weitere Bestätigung finden Sie hier.

Geldgeschichte: Staatsanleihen sind Kriegsanleihen

 

Fazit: Wer Staatsanleihen kauft, finanziert Kriege.

 

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Das US-Militär schwärmt über ganz Afrika aus

Posted by krisenfrei - 04/02/2013

Von Glen Ford

Mit der Entsendung der 2. Brigade wird ganz Afrika zur Bühne für US-Militäreinsätze.

Anfang dieses Jahres habt die USA mit der Besetzung des ganzen afrikanischen Kontinents begonnen. Diese Entwicklung sollte niemand überraschen, denn die Army Times  berichtete bereits im Juni 2012, daß 2013 eine US-Brigade mit mindestens 3.000 Soldaten dauerhaft in Afrika präsent sein werde. Am Weihnachtsabend gab das Pentagon bekannt, daß 3.500 Soldaten der in Fort Riley in Kansas stationierten 2. Brigade der 1. Infanteriedivision nach Afrika entsandt würden: Angeblich, um die Bedrohung Malis durch Al-Qaida abzuwenden; da die nördlichen Gebiete des Staates Mali von Islamisten beherrscht würden. Diese 2. Brigade soll aber eigentlich die Truppen von insgesamt 35 afrikanischen Staaten trainieren, von denen die meisten bisher keine Probleme mit Al-Qaida hatten. Die USA will zweifellos militärisch in den Konflikt in Mali eingreifen, mit der Entsendung der 2. Brigade wird aber noch eine ganz andere Absicht verfolgt: Ganz Afrika soll zur Bühne für US-Militäreinsätze gemacht werden. Die Situation in Mali ist ein willkommener Anlaß für die schon lange geplante Verstärkung der US-Militärpräsenz in Afrika. Das Pentagon verfolgt das Ziel, die Truppenkommandeure afrikanischer Staaten durch eine umherziehende Brigade der US-Army auf die in Zukunft zu erwartende größere US-Militärpräsenz vorzubereiten.

Das ist eine ganz andere Art der Invasioneher eine Infiltration 
Die Strategie des Pentagons besteht darin, die Beziehungen zu den Streitkräften afrikanischer  Staaten auszubauen, die das in Stuttgart beheimatete AFRICOM, das U.S. Africa Command seit seiner Errichtung im letzten Amtsjahr von Präsident George W. Bush geknüpft hat. Mit seinen Infiltrationsbemühungen hatte das AFRICOM einen phänomenaler Erfolg. Militärisch gesehen ist die Afrikanische Union, die AU, zu einem Anhängsel des Pentagons geworden. Die bisher größte Operation der AU in Somalia wird von der USA finanziert, mit US-Waffen durchgeführt und vom US-Militär und der CIA geleitet. Die 17.000 afrikanischen Soldaten der sogenannten Friedenstruppe in Somalia sind eigentlich sehr schlecht bezahlte US-Söldner. Die in Somalia eingesetzten Äthiopier und Kenianer handeln im Auftrag der USA. Die U.S. Special Forces, die sich in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda, im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik herumtreiben: angeblich auf der Suche nach dem flüchtigen Warlord Joseph Kony, errichten in Wirklichkeit im Zentrum des Kontinents ein Infrastruktur-Netz für das US-Militär. Uganda und Ruanda im Osten des mineralreichen Kongo-Beckens sichern den Konzernen der USA und Europas den Zugriff auf dessen Bodenschätze – auf Kosten von 6 Millionen Kongolesen. Ihre Militärs stehen auf der Lohnliste des Pentagons. Die 16 Staaten der Wirtschaftsgemeinschaft in Nordwestafrika warten darauf, daß die Vereinten Nationen – sprich die USA und Frankreich – die islamistischen Kräfte aus Mali vertreiben. Militärisch sind die westafrikanischen Staaten völlig abhängig. Was aber noch wichtiger ist, nach der Beseitigung Muammar Gaddafis in Libyen fehlt ihnen auch der politische Wille, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Die Soldaten der 2. Brigade der 1. Infanteriedivision, die sich als US-Expeditionskorps einschleichen, werden sich bald als Gäste und nicht als Eindringlinge auf Militärbasen in ganz Afrika eingenistet haben. Diese Gäste werden [zunächst] für ihre Unterbringung bezahlen und US-Waffen für die Armeen afrikanischer Staaten beschaffen, die aber sicher nicht zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und Selbstbestimmung dieser Staaten eingesetzt werden.

Drei Generationen nach dem Beginn der Entkolonialisierung werden afrikanische Soldaten wieder unter dem Kommando von Ausländern stehen.  [1]

Wie den Deutschen WirtschaftsNachrichten vom 21. Januar zu entnehmen war, sind die Amerikaner schon seit 2009 in Mali aktiv. Der offizielle Grund wird mit dem Schutz der Botschaft angegeben. Klammheimlich jedoch hat die USA schon seit längerem verschiedene Operationen in Mali gestartet. Die Eskalation durch Frankreich spielt ihnen nun in die Karten. Die US-Truppen hatten demnach das Land nach der Anfang 2012 offiziell beendeten militärischen Zusammenarbeit mit Mali nicht verlassen, sondern haben ununterbrochen geheim im Land operiert. Einem Bericht der Washington Post vom 9. Juli 2012 zufolge ist die USA schon seit Jahren in Mali präsent. Im April 2012 war ein Geländewagen von einer Brücke ins Wasser des Niger gestürzt, in dem die Leichen dreier US-Soldaten gefunden wurden; dies einen Monat nachdem die USA ihre Militärbeziehungen zu Mali offiziell beendet hatte. Die Soldaten gehörten einer geheimen Spezialtruppe der US-Armee an. Das Afrikakommando des US-Militärs sagte, die drei Soldaten gehörten zu der kleinen Zahl von Soldaten, die der malischen Regierung geholfen hatten, bevor diese im März 2012 von einem Militärführer gestürzt wurde, der in den USA ausgebildet worden war. Die US-Soldaten seien dann jedoch im Land geblieben, um die US-Botschaft zu schützen. Die Regierung von Präsident Barack Obama hat zwar den Einsatz in Mali nicht bestätigt, gibt aber zu, weltweit Spezialoperationen zur Bekämpfung des Terrorismus durchzuführen. Bereits 2009 gab es im Pentagon Geheimpläne zu einem militärischen Engagement in Mali. Soldaten von US-Spezialeinheiten sollten in die malische Armee eingebunden werden. Der US-Botschafter, so zitiert ihn die Washington Post, verhinderte jedoch die offizielle Umsetzung dieser Pläne, weil sie bei den afrikanischen Nachbarn zu Empörung führen könnten. Sie geht jedoch davon aus, dass es bereits seit einiger Zeit unabgesprochene Aktivitäten der US-Militärs gibt. Zum Teil arbeiten die US-Truppen auch offen, etwa bei der Ausbildung einheimischer Truppen.  [2]

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Die USA haben kein Währungsproblem (?)

Posted by krisenfrei - 09/11/2012

Mit ruhig Blut durch unruhige Zeiten

von Manfred Gburek, 9. November 2012

Lassen Sie mich bitte heute ausnahmsweise mit einem Zitat aus meiner letzten Kolumne bei wiwo.de beginnen: „Der Deutsche Aktienindex Dax ist reif für eine Korrektur nach unten.“ Ich habe diese Aussage kurstechnisch, fundamental und – besonders wichtig – mit dem Streit zwischen EZB-Chef Mario Draghi und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann begründet. Sie gilt – jedenfalls was die Kursentwicklung und die fundamentalen Daten angeht – auch für andere europäische und für amerikanische Aktien.

Damit sind wir an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt: bei der Internationalität der jetzt erneut aufbrechenden Krise. Sie wird leider nicht nur den Dax und andere Aktienindizes betreffen, sondern sich über mehrere Bereiche erstrecken, die ich im Folgenden Revue passieren lasse, bevor ich am Ende zum Fazit für Anleger komme.

Besonders aufschlussreich ist, dass Draghi in weiten Kreisen der US-Regierung über seine nicht gerade unwichtige Rolle als starker Mann der EZB hinaus auch als eine Art heimlicher Präsident aller Europäer gilt. Klar, denn solange allein schon die Euroländer untereinander zerstritten sind, ist es für die Amerikaner einfacher, mit Draghi statt mit der deutschen Kanzlerin, dem französischen Präsidenten oder sonst wem zu verhandeln. Das schafft allerdings nicht den Streit um die europäische Geldpolitik zwischen Weidmann und Draghi aus der Welt, im Gegenteil.

Dieser Streit macht es zusammen mit dem Komplex, den angelsächsische Medien fälschlicherweise gern als Eurokrise bezeichnen, den Amerikanern umso leichter, eben diese Medien als negative Stimmungsmacher einzusetzen. Das geht im Zuge von Ablenkungsmanövern weitgehend subtil vor sich: Eine abfällige Bemerkung über Angela Merkel hier, wobei nicht gerade zufällig der Reporter eines amerikanischen Fernsehsenders sein Mikrofon eingeschaltet hat, eine Aufforderung zum Rausschmiss Griechenlands aus dem Euro da, hinausposaunt von irgendeinem bekannten Guru, der damit eigene Interessen verfolgt, und so weiter.

Wobei die Ablenkung allein schon deshalb nottut, weil die Amis die ihnen drohende, fiskalische Klippe genannte Schwachstelle soweit wie möglich aus der internationalen Diskussion heraushalten müssen. Diese Klippe, das sind automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von über 4 Prozent der US-Wirtschaftsleistung, die von US-Präsident Barack Obama mithilfe der oppositionellen Republikaner in der extrem kurzen Zeit bis zum Jahresende irgendwie unter Dach und Fach gebracht werden müssen.

Allein naive Geister argumentieren nun: Lasst uns hier den Euro festzurren und drüben die Amis ihre fiskalische Klippe überwinden, dann wird alles wieder gut. Schön wär’s. Doch der Euro bleibt in sich gespalten: Er ist eine schwache Währung für Deutschland (was unter anderem unsere Exportstärke belegt), dagegen eine viel zu starke für das Gros der anderen Euroländer (weshalb sie wirtschaftlich nicht zurande kommen, wie die Franzosen mit ihrer Autoindustrie). Und was die USA betrifft: Sie haben zwar kein Währungsproblem wie die Euroländer, aber eine ganze Reihe von gravierenden Missständen, die beseitigt werden müssen: beispielsweise die riesige Lücke zwischen Arm und Reich, eine zum Teil total marode Infrastruktur (was einmal mehr der Wirbelsturm Sandy mit seinen Folgen gezeigt hat), die trotz Reform unzureichende Krankenversicherung und eine zu hohe Staatsverschuldung, die in ihrer Summe viel dramatischer ist als das, was die schwachen Euroländer in dieser Hinsicht zu beklagen haben.

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Iran und das Ende der Fiat-Währung

Posted by krisenfrei - 07/11/2012

Die Vasallen in den westlichen Lobby-Medien werden nicht müde zu betonen, der US-Dollar sei die unangefochtene „Welt-Reservewährung“, womit dem unbedarften Lobbygläubigen bedeutet werden soll, der Dollar würde immer seinen Wert behalten, was immer auch auf dem Globus geschehe. Ziel dieses kreditreligiösen Glaubenssatzes ist, den Rest der Welt dazu anzutreiben, das eigene Geld gegen Fiat-Geld [1] einzutauschen.

Der US-Dollar ist natürlich keine sichere Reservewährung. Die in Umlauf gebrachten Dollarsummen sind schon lange nicht mehr mit Werten aus der Wirtschaft oder mit Gold gedeckt. Als in den 1970-er Jahren die private jüdische Notenbank der USA (FED) das Land finanziell abgefressen hatte wie Heuschreckenschwärme die Ernten ganzer Länder, musste die US-Regierung zur Bezahlung der bei der FED aufgelaufenen Wettschulden wahrscheinlich mit ihrem Gold aus Fort Knox bezahlen. Das ist übrigens der Grund, warum gewichtige Experten glauben, das Gold in Fort Knox sei weg und deshalb seit Jahrzehnten erfolglos eine offizielle Prüfung der angeblichen Bestände verlangen: „Sie wollen den Nachweis, dass die Goldreserven immer noch exklusives Eigentum der USA sind und nicht für riskante Transaktionen benutzt wurden. Mit anderen Worten, sie wollen die Gewissheit bekommen, dass die Barren nicht dahingeschmolzen sind, als hätte sie ein wirklicher ‚Goldfinger‘ gestohlen.“ [2]

Nachdem die Welt-Geldmacht den Mord an Präsident John F. Kennedy [3] erfolgreich durchgeführt hatte, sahen sie ihr Welt-Geld-Betrugssystem als gerettet an. Kennedys Direktive, die Notenbank wieder in eine staatliche Institution zurückzuverwandeln (Executive Order Nr.: 11110, 4. Juni 1963), wurde von seinem Nachfolger sofort außer Kraft gesetzt. Die Zerschlagung der jüdischen Notenbank der USA als Hort des universalen Geldbetrugs war nach der Ermordung Kennedys kein Thema mehr.

Anschließend nahmen die Tributzahlungen der US-Regierungen an die FED in nicht zu beschreibendem Umfang zu. Dieses Ausmaß an Zahlungen an die FED konnten mit den Staatsetats nicht mehr bezahlt werden. Deshalb vermuten viele, dass dafür das Gold von Fort Knox abgeliefert werden musste.

Die Geldlobby legte Richard Nixon nach seiner Präsidentschaftswahl 1968 (Amtsantritt 1969) mit dem geldverzehrenden Vietnamkrieg, den er von seinem Vorgänger geerbt hatte, sogleich an die Ketten ihrer Finanzmacht. Je mehr Geld die FED für den Krieg druckte, je mehr musste die Bevölkerung dem jüdischen Privatkonsortium Zinsen auf diese Summen bezahlen. Deshalb versuchte Nixon schnellstens aus dieser Kriegs- und Finanzkatastrophe herauszukommen. Er beschloss, noch im Jahre 1969 nach und nach 550.000 Soldaten aus Südostasien abzuziehen.

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Die amerikanische Bombardierung des Irak hinterließ …

Posted by krisenfrei - 23/10/2012

Die amerikanische Bombardierung des Irak hinterließ Erbe von missgebildeten Babies

Haroon Siddiqui

Erinnern Sie sich an Fallujah? Diese Stadt im Zentralirak war im Jahr 2004 Schauplatz von zwei wütenden Angriffen durch amerikanische Marines. Im Frühling bombardierten sie und schossen herum wie wild, um die Tötung und Verstümmelung von vier amerikanischen Söldnern zu rächen. Anstatt gegen die schätzungsweise 2.000 Insurgenten vorzugehen, machten die Marines die 300.000 Einwohner zählende Stadt fast dem Erdboden gleich, ohne sie zu erobern. Sieben Monate später unternahmen sie einen neuen Angriff mit Artillerie und Bomben in einer Art und Weise, die als der blutigste innerstädtische Kampf von Amerikanern seit dem Vietnamkrieg beschrieben wurde.

Erinnern Sie sich an Basra? Diese Stadt im Süden des Irak hat gelitten seit dem ersten Golfkrieg 1991. Radioaktive Rückstände von den 800 Tonnen Bomben und einer Million Geschosse zeigten sich bald in Babies, die geboren wurden mit großen Köpfen, abnormal großen Augen, verstümmelten Armen, aufgeblähten Bäuchen und defekten Herzen. Später in den 1990ern wurde Basra im Rahmen der Aufrechterhaltung der flugfreien Zone gegen Saddam Hussein angegriffen. Neuerlich angegriffen wurde es im Rahmen des amerikanisch-britischen Einmarsches 2003 und der nachfolgenden Okkupation.

Jetzt sehen wir, dass die Kinder von Fallujah und Basra in einem erschreckend steigenden Ausmaß an Geburtsdefekten leiden, hauptsächlich verursacht durch die Metalle, die von Bomben, Kugeln und Geschossen stammen – der Staub gelangt in Nahrungsmittel, Wasser, Luft, Boden und Feldfrüchte.

Eine vor kurzem erfolgte Untersuchung durch einen Umwelttoxikologen der Universität von Michigan führt die Defekte zurück auf hohe Werte von Blei, Quecksilber und anderen Schadstoffen in den Körpern beider Elternteile und deren betroffenen Kindern.

Sie unterstreicht, was entsetzte Ärzte des Krankenhauses von Fallujah seit 2005 berichtet haben. Im September 2009 hatten sie die UNO ersucht, zu untersuchen, warum ein Viertel der 170 dort in diesem Monat geborenen Babies innerhalb von sieben Tagen gestorben sind und warum horrende 75% der toten Babies Missbildungen aufwiesen.

2010 berichtete die Universität von Ulster, dass die Zuwächse bei angeborenen Geburtsdefekten, Leukämie und Kindersterblichkeit in Fallujah höher waren als die 1945 in Hiroshima und Nagasaki.

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Dollarhegemonie im Reich der Verdammten

Posted by krisenfrei - 01/10/2012

Colin Todhunter

Viele Kommentatoren und Wirtschaftswissenschaftler fragen sich, ob die Vereinigten Staaten von Amerika imstande sind, den Kurs ihrer dahinsiechenden Wirtschaft radikal zu ändern. Die Wahrheit ist, dass sie bankrott sind. So lange allerdings der Dollar die Weltwährung bleibt, können die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin ihre Rechnungen einfach dadurch bezahlen, dass sie mehr Geld drucken. Sobald jedoch die Welt nicht länger den Dollar als Weltreservewährung akzeptiert, werden die Vereinigten Staaten von Amerika nicht länger ihren Aufwand oder ihre Kriege bezahlen können, indem sie sich auf eine dann relativ wertlose Papierwährung stützen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen das. Heute sind über 60% aller ausländischen Währungsreserven in Dollars angelegt, und die Vereinigten Staaten von Amerika werden versuchen, Länder, die vom Dollar abgehen wollen, um jeden Preis davon abzuhalten. Sie scheinen dazu gezwungen zu sein, einfach weil ihre wirtschaftliche Infrastruktur zu schwach zu sein scheint und die amerikanischen Konzerne alles tun werden, um eine Politik zu verhindern, die ihre Profite schmälert oder ihren politischen Einfluss beschränkt. Sie verfolgen nur ihre eigenen Interessen, nicht irgendein imaginäres „nationales Interesse.“ 

Paul Craig Roberts, ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika stellt fest, dass ein großer Teil des produktivsten Bereichs der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ins Ausland verlagert worden ist, um die Profite der Konzerne zu erhöhen. Dadurch haben die Vereinigten Staaten von Amerika wesentliche Versorgungsstrukturen, industrielle Infrastruktur und das Fachwissen von ausgebildeten Arbeitern verloren. Roberts meint, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Konzerne zurück nach Amerika bringen könnten, indem sie deren Auslandsprofite besteuern und auch protektive Zölle einführen, aber derartige Schritte stünden im Widerspruch zu den materiellen Interessen der herrschenden Oligarchie von privaten Interessen, die so viel Einfluss auf die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika haben. 

Mangels einer Lösung für die Krise im eigenen Bereich sind die Vereinigten Staaten von Amerika also gezwungen, ihren Raubtierkapitalismus auf ausländische Märkte wie Indien auszuweiten und imperialistische Kriege zu führen, um die globale Abhängigkeit vom Dollar und die Hegemonie der Vereinigten Staaten von Amerika aufrecht zu halten. Und genau das sehen wir heutzutage, wo die Strategie der globalen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommt. 

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Syrien – Die »programmierte« Zertrümmerung

Posted by krisenfrei - 03/09/2012

Die Barriere, die westliche »Regierungshäupter«, Russland und China ausgenommen, daran hindert,  jemals auch nur ansatzweise auf den Ursprung des gegenwärtigen Gemetzels in Syrien einzugehen, scheint unüberwindbar. Obwohl dieser in mehreren, so auch von uns veröffentlichten Aufsätzen detailliert dargelegt ist [1], scheinen diese vor der Welt der Abgeordneten einen »Halt« einzulegen. Insofern dürfte es durchaus zweckmässig sein, noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Vorgänge zu erstellen.

Fakt ist  – unwiderlegbar –  dass der syrische Konflikt vom Westen vorsätzlich geplant worden ist. Der Krieg gegen Syrien wurde von Präsident George W. Bush bei einem Treffen in Camp David am 15. September 2001, kurz nach den Anschlägen am 11. 9., beschlossen. Es wurde geplant, in Libyen und Syrien gleichzeitig einzugreifen, um die Handlungsfähigkeit auf doppeltem  Einsatzgebiet zu zeigen, eine Entscheidung, die von dem vormaligen Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte im Kosovokrieg, General Wesley Clark nicht geteilt wurde. Dieser hatte im November 2001 im Pentagon ein kurzes Gespräch mit einem der hochrangigen Stabsmitglieder, dem zufolge ein Vorgehen gegen den Irak noch immer  in Vorbereitung war, und der darüber hinaus erklärte, dass letzteres als Teil einer fünfjährigen Kriegsführung diskutiert wurde: insgesamt gehe es gegen 7 Länder. Als erstes gegen den Irak, dann gegen Syrien, den Libanon, Libyen, den Iran, Somalia und den Sudan. In einer Rede vor dem Commonwealth Club of California am 3. Oktober 2007 hatte Clark das Vorhaben der Administration Bush (2001–2009), in den genannten Ländern   einen Regimewechsel herbeizuführen, dann öffentlich gemacht. So war es auch Wesley Clark, der zu den schärfsten Kritikern der Irak-Politik Bushs gehört, der der US-Bevölkerung am 8. 2. 2004 in einem Interview auf CNN bezüglich des Irakkriegs folgendes in aller Deutlichkeit erklärte: »Was Saddam Husssein betrifft, so haben wir ihn aufgebaut, ihn benutzt und ihm seine Grenzen gezogen. Es gab keinen Grund, den Irak anzugreifen

Im Zuge des Sturzes von Bagdad im Jahr 2003 verabschiedete der US-Kongress zwei Gesetze, die dem US-Präsidenten Anweisung zur Vorbereitung eines Kriegs gegen Libyen und einen gegen Syrien [Syria Accountability Act] gaben. Im Jahr 2006 begannen die Vereinigten Staaten die syrische Revolution vorzubereiten, indem sie das Syria-Democracy-Programmeerstellten. Es ging darum, prowestliche Widerstandsgruppen zu erstellen und zu finanzieren. Zur offiziellen Finanzierung vom State Departement kam eine geheime Finanzierung der CIA über einen kalifornischen Verein, das Democracy Council. Es ist geradezu unglaublich, was unter dem Begriff Demokratie in Gang gesetzt wird. 2007 hatte dann Israel Syrien angegriffen und im Zuge der Operation Orchard eine militärische Einrichtung bombardiert. Allein letztere Bezeichnung zeugt schon von der gnadenlosen Verächtlichkeit, mit der hier vorgegangen wird. Aber auch zu diesem Zeitpunkt behielt Damaskus seine Beherrschung und liess sich nicht auf einen Krieg ein. Überprüfungen der Internationalen Atomenergie-Organisation [IAEA] zeigten in der Folge, dass es sich im Gegensatz zu dem, was von den Israelis geltend gemacht worden war, nicht um einen Kernkraftort gehandelt hatte. Im Juni 2008 erklärten die Direktorin der Arabischen Reform-Initiative, Bassma Kodmani, sowie der Direktor der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik SWP, Volker Perthes, auf der Bilderberger-Konferenz in Chantilly, Virginia, die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Vorteile einer möglichen Intervention der Allianz in Syrien.

Im Jahr 2009 baute dann die CIA die für Syrien bestimmten Werkzeuge der Propaganda auf. So stellt die westliche Presse die Freie Syrische Armee [FSA] als eine revolutionäre Armee dar. Es handelt sich hier jedoch im Gegenteil um eine konterrevolutionäre Aufstellung, um einen kleineren Verbund von Söldnern, ausländischen Kämpfern und religiösen Extremisten, die von ausländischen Interessen bewaffnet und finanziert werden, um in Syrien für Chaos und Leid zu sorgen. Diese terroristischen Stellvertreterkrieger wurden bereits 2007 von der USA und Saudi-Arabien rekrutiert, um insbesondere in Syrien einen Regimewechsel herbeizuführen und das Land in einen westlichen Klientelstaat zu verwandeln. Die bewaffneten Gruppen in Syrien, die nicht aus den friedlichen Protesten vom Februar 2011 stammen, verteidigen nicht etwa die Demokratie: sie bekämpfen sie. Die jetzigen bewaffneten Gruppen kommen vom Islamismus her und das Hauptquartier der FSA ist sogar in der Air Base der NATO von Incirlik installiert. In der zweiten Februarwoche 2011 fand in Kairo ein Treffen von John McCain, Joe Lieberman und Bernard-Henry Lévy mit libyschen Figuren wie Mahmoud Jibril und syrischen Persönlichkeiten wie Malik al-Abdeh und Ammar Qurabi statt. Es ist dieses Treffen, das das Signal für die geheimen Operationen gab, die am 15. Februar in Bengasi und am 17. in Damaskus begannen. 2012 bildeten das US-Aussenministerium zusammen mit dem Verteidigungsministerium die Arbeitsgruppe The Day After – Supporting a Democratic Transition in Syria. Auch diese Bezeichnung starrt auf Grund des Vorhabens, über das Land noch vor dessen endgültiger Niederwerfung das Los zu würfeln, vor Zynismus; eine neue Verfassung für Syrien sowie ein Regierungsprogramm ist von der Gruppe bereits erarbeitet worden. Im Mai 2012 erstellten dann die NATO und der Gulf Cooperation Council  [GCC] eine Working Group on Economic Recovery and Development of The Friends of The Syrian People‹, dies unter dem gemeinsamen Vorsitz Deutschlands und der Vereinigten Arabischen Emirate. Der syrisch-britische Ökonom Ossama el-Kadi bereitete eine Aufteilung der syrischen Ressourcen zwischen den Mitgliedstaaten der Koalition vor, die am Day After, also nach dem Sturz des Regimes, zu implementieren wäre. Gerade letzteres zeigt erneut in aller Schärfe, was von einer von der USA und ihren Handlangern konzipierten Demokratie zu erwarten ist: die Enteignung des Volkes.  [2]

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Al Qaida führt Stellvertreterkrieg für Washington in Syrien

Posted by krisenfrei - 10/08/2012

Von Bill Van Auken
11. August 2012

Am Dienstag sprach US-Außenministerin Hillary Clinton eine Warnung aus an „alle, die versuchen, das Leid des syrischen Volkes auszunutzen, indem sie entweder Stellvertreter oder Terroristen ins Land schicken.“ Sie betonte, derartiges werde „nicht toleriert.“

Weder sie noch das Außenministerium machten sich die Mühe, zu sagen, welche Länder oder Organisationen hier gewarnt wurden. Hinter Clintons heuchlerischem Statement verbirgt sich in Wahrheit, dass sich der US-Imperialismus und seine Verbündeten in ihrem Krieg für einen Regimewechsel in Syrien selbst auf solche „Stellvertreter“ und Terroristen“ verlassen, sie finanziert und bewaffnet.

Die führende Rolle unter diesen Kräften nimmt Washingtons angeblicher Erzfeind ein, die islamistische Terrororganisation Al Qaida.

Offizielle Kreise geben immer offener zu, dass Al Qaida im syrischen Bürgerkrieg eine entscheidende Rolle spielt. Dies enthüllt nicht nur den wahren Charakter der amerikanischen Bestrebungen, die Regierung von Präsident Bashar al-Assad zu stürzen, sondern auch von Washingtons Betrug mit dem „Krieg gegen den Terror.“

Die Behauptungen der syrischen Regierung, sie kämpfe gegen Al Qaida-Terroristen, wurden von den Massenmedien und den Nachrichtenquellen mit engen Beziehungen zur US-Regierung monatelang als „Propaganda“ abgetan. Jetzt aber wird nicht nur offen zugegeben, dass diese Organisation in den Ereignissen in Syrien aktiv ist, sondern sie wird dafür sogar gepriesen.

Am Montag und Dienstag brachten alle großen amerikanischen Nachrichtensender Berichte über die Präsenz von Al Qaida in Syrien. Letzten Monat meldete die New York Times, dass Al Qaida im Herzen der „syrischen Revolution“ durch drei Gruppen aktiv ist: Die Al Nusra-Front der Völker der Levante, die Abdullah Azzam-Brigaden und die Al Baraa ibn Malik-Märtyrerbrigade.

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Syrien: Vorkrieg für den Nachkrieg gegen den Iran

Posted by krisenfrei - 31/07/2012

Der Krieg gegen den Iran hat längst begonnen

Es bedarf nur noch eines aktuellen Vorwandes, dann wird Israel auch atomar gegen den Iran losschlagen, die USA mit in den Krieg ziehen und letztere auch die Nato mobilisieren.

von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Der israelische Regierungschef Netanjahu will Krieg gegen den Iran. Gleiches wollen auch die amerikanische Ölindustrie und das amerikanische Militär. Erstere wegen der Ölvorräte des Iran und weil ohne den Iran ein Ölmonopol in der Welt nicht durchsetzbar ist; das Militär, weil die Gesamtstrategie der Eroberung des Vorderen Orients mit den beiden Ländern Irak und Afghanistan nur unvollkommen bleibt, so lange nicht das dazwischen liegende Land Iran ebenfalls überfallen und erobert wird.

Allerdings hat sich die Form der Kriegsführung nach den bitteren Erfahrungen der USA im Irak und in Afghanistan verändert. Ein Überfall auf den Iran mit Landtruppen bis hin zu Besetzungen des Landes ist nach den Erfahrungen von Afghanistan nicht mehr möglich. Die Besetzung des Landes ist nicht Anfangs-, sondern Endstadium des Krieges. Die Kampfhandlungen werden heute subtiler und hinterhältiger begonnen:

– Schon seit Jahren verbreitet die von Israel gesteuerte Weltpresse angebliche Atomrüstungs- und Angriffspläne des Iran, um zu verdecken, dass der Iran eigentlich der Angegriffene sein soll. Mit anderen Worten wird der Weltöffentlichkeit durch die Presse vorgelogen, dass das vorgesehene Angriffsopfer eigentlich der Angreifer sei, und der Präsident des Iran wird als hass­erfüllter blindwütiger Zweithitler dargestellt, dem man jedes Verbrechen und jede Kriegshandlung zutrauen müsse. Dabei steigern sich seit etwa drei bis vier Jahren die Hassgesänge gegen den Iran kontinuierlich, um die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die iranische Führung und ihr System – wie vorher Saddam Hussein – den Weltfrieden bedrohen.

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