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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for the ‘Unternehmen’ Category

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Posted by krisenfrei - 16/12/2012

Mitarbeitende werden zu reinen Kostenpositionen

Christian Müller / 15. Dez 2012 – Die persönliche Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen – früher ein realer Wert – ist nicht mehr erwünscht.

Manager, die über 40 Jahre alt sind, wissen es noch: Man schätzte in den Firmen Mitarbeitende, die sich mit der Firma hundertprozentig identifizierten. Die im Bedarfsfall deutlich mehr leisteten, als im Arbeitsvertrag festgeschrieben war. Und die in ihrer Umgebung über «ihre» Firma vor allem Gutes erzählten.

Die Firmen-Patrons, aber auch die angestellten Manager wussten: Wer solche Mitarbeitende im Haus hat, ist auch in vorübergehend harten Zeiten sicher. Durch eine niedrige Fluktuation kann das Know-how hochgehalten werden; es geht nicht an andere Firmen verloren. Die bestehenden Kundenbeziehungen sind auch wegen persönlich-menschlich guter Beziehungen der Beteiligten relativ stabil. Unerwartete Grossaufträge können durch freiwilligen Mehreinsatz der Mitarbeitenden rechtzeitig erfüllt, unerwartete Tiefschläge leichter überwunden werden. Man hält in der Firma zusammen und ist – gemeinsam – erfolgreich.

Die Realität sieht anders aus

Das war einmal so. Wo es immer noch so ist, ist es zum Auslaufmodell geworden. Die modernen Manager denken anders: Die menschliche Arbeits- und Innovationskraft ist für sie genau so wie Eisen oder Erdöl ein Rohstoff, der zu möglichst günstigem Preis in möglichst flexibler Quantität verfügbar sein muss. Die US-amerikanische Denke hat auch hierzulande Einzug gehalten.

Angefangen hat es schon vor Jahren. Und wie so oft mit einem Wort. Denn einzelne Wörter vermögen oft ganz neue Denkweisen zu initiieren. Konkret: Wenn noch vor Jahren die für das Personal zuständige Stelle Personal-Abteilung oder Personalleitung hiess, gilt heute ein anderer Terminus: Human Resources Management meist abgekürzt HRM. Oder zu deutsch: «Verwaltung des menschlichen Rohstoffs».

Firmen bedürfen, je nach Branche, verschiedener «Rohstoffe»: Alle brauchen Energie, meist in Form von Elektrizität, viele brauchen Erdöl, u.a. auch als Basis für die Produktion von Kunststoffen, viele brauchen Eisen oder andere Metalle, viele brauchen landwirtschaftliche Produkte, Mais, Weizen, aber auch Zucker oder Kaffee. Das sind die Rohstoffe der Unternehmen. Und jetzt wird auch die menschliche Arbeitskraft als Rohstoff behandelt und verwaltet: Human Resources Management. Für jene, die hinter die Wörter hören: ein schreckliches Wort.

Arbeitskräfte müssen auswechselbar sein

Der für den Einkauf der Rohstoffe verantwortliche Manager, ob es sich um Eisen, um Erdöl oder um Kaffee handelt, hat auf möglichst günstige Einkaufspreise zu achten. Ein zweites Kriterium allerdings ist auch die Sicherheit. Ein jetzt tiefer Preis für Kaffee, nächstes Jahr aber kein Kaffee oder dann nur zu massiv übersetzten Preisen, das würde keinen Sinn machen. Dieses Game zu Preis und Verfügbarkeit ist der Job des zuständigen Einkaufs-Managers.

Mehr und mehr wird nun aber auch der Einkauf des Rohstoffes «menschliche Arbeit» so gehandhabt. Man muss die Gehälter möglichst tief halten, um preisgünstig an den Rohstoff Arbeitskraft zu kommen. Aber man darf nicht zu sehr drücken, denn dann könnte es sein, dass zu viele Arbeitskräfte verloren gehen und nächstes Jahr zu wenige zur Verfügung stehen. Ideal sind deshalb Arbeitskräfte, die flexibel zur Verfügung stehen. Und eben daraus abgeleitet: Hinderlich sind Arbeitskräfte, die zu stark mit der Firma verbunden sind, sprich: die man bei kleinerer Nachfrage nicht möglichst schnell und unkompliziert loswird.

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Politiker verstehen ökonomische Zusammenhänge nicht

Posted by krisenfrei - 06/09/2012

Weshalb der Euro die deutsche Exportwirtschaft nicht vor der anstehenden realen Aufwertung schützt

Roland Vaubel

Die großen deutschen Wirtschaftsverbände (BDI und BDA) verteidigen die Bailout-Politik der Bundesregierung. Sie wollen nicht, dass irgendein Mitgliedstaat aus der Währungsunion austritt. Wie ist das zu erklären? Werden Verluste aus Bürgschaften und Krediten an überschuldete Staaten nicht in erheblichem Umfang durch Unternehmenssteuern finanziert werden? Mehrere Erklärungen kommen in Betracht.

Erstens könnte es sein, dass die Verbände einfach reflexhaft die Wirtschaftspolitik einer ursprünglich bürgerlichen Bundesregierung unterstützen. Aber die wichtigsten Oppositionsparteien sind ja ebenfalls – sogar noch hemmungsloser – für die Bailout-Politik. Dadurch nehmen sie der FDP den Mut, die Koalitionsfrage zu stellen, und können sie zugrunde richten. Ist das im Interesse der deutschen Unternehmer und Manager?

Zweitens sind die Unternehmer und vor allem die Manager von den Banken abhängig. In fast jedem Aufsichtsrat sitzt mindestens ein Banker, der Schwierigkeiten machen kann. Niemand möchte sich mit seiner Hausbank oder gar allen Banken anlegen. Die Situation erinnert fatal an die Jahre 1967-69, als sich die deutschen Wirtschaftsverbände unter Führung eines Bankers – Hermann Josef Abs – gegen die DM-Aufwertung und die Freigabe des DM-Wechselkurses sträubten. Auch damals hatten Banken und Industrie die überwältigende Mehrheit der Ökonomen – auch der liberalen Ökonomen (zum Beispiel Herbert Giersch und Egon Sohmen) – gegen sich. Kiesinger und Strauss folgten Abs und den Wirtschaftsverbänden. Sie verloren die Wahl von 1969 und bereiteten einer 13-jährigen Herrschaft sozialdemokratisch geführter Bundesregierungen den Weg. Dieses Muster könnte sich wiederholen.

Werden die Wirtschaftsverbände – genauso wie CDU/CSU und FDP – einfach nur von den Banken beeinflusst, oder steht – davon unabhängig – drittens auch das Interesse der deutschen Exportwirtschaft auf dem Spiel? Würde ein Auseinanderbrechen der Währungsunion wirklich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden, oder ist dies nur eine Schutzbehauptung, mit der die Manager ihre Abhängigkeit von den Banken zu kaschieren versuchen?

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Gold für den Profit, Silber für den Polizeistaat

Posted by krisenfrei - 29/07/2012

Olympische Spiele – das bedeutet: Mehrere Städte der Welt bewerben sich um die Ehre, vom Olympischen Komitee gedemütigt zu werden. Das IOC fällt in betroffene Region wie eine Besatzungsmacht ein, die Behörden müssen vertraglich Fügsamkeit zusichern. Die heimische Wirtschaft bleibt aussen vor, den Reibach machen internationale Markenfirmen. Olympische Spiele sind insofern verdichtete Zonen des globalen Kapitalismus, während nach außen der Nationalstolz der Völker genährt wird. Wie sich in London jetzt schon abzeichnet, werden die Spiele ausserdem als Erprobungsphasen verschärfter Obrigkeits- und Überwachungsstaatlichkeit genutzt. (Roland Rottenfußer)

von Roland Rottenfusser

Kaum etwas hat stärker zum Mythos der griechischen Nation beigetragen als Olympia. Und kaum etwas hat größeren Anteil an der derzeitigen Existenzkrise des olympischen «Mutterlands». Wie so oft, warben die Befürworter der Spiele von 2004 in Athen mit einer Belebung der Wirtschaft und einem Prestigegewinn für das ganze Land. Das Ergebnis acht Jahre danach ist bitter: Kein Wirtschaftswachstum, dafür 12 Milliarden Euro Schulden, die sich zu den schon damals erheblichen Staatsschulden dazuaddierten. Die «titanischen» Sportstätten, die für das Event gebaut wurden, gammeln heute ungenutzt vor sich hin. Ihre Wartung kann sich das finanziell am Abgrund taumelnde Land nicht leisten. Es sei «wie Himmel und Hölle» gewesen, sagte Vassilis Sevastis, Chef des griechischen Leichtathletik-Verbands. Im Klartext: Auf gut zwei Wochen Rausch folgte ein jahrelanger Katzenjammer.

Acht Jahre nach dem Desaster spuckt ein anderer europäischer Stadtvater grosse Töne: Londons Bürgermeister Boris Johnson verkündete, man werde «die grossartigsten Spiele in der grossartigsten Stadt der Welt» veranstalten. Die nationalen Organisatoren versprachen: «Jeder Sektor der Wirtschaft wird von den Olympischen Spielen profitieren». Kein nationalistischer Gemeinplatz ist den Sportpolitikern zu dümmlich, um ihr bröckelndes Ansehen mit Hilfe der Athleten aufzupolieren. Premier David Cameron machte Olympia 2012 zur Chefsache und verdoppelte das Budget für die prunkvolle Eröffnungszeremonie per Handstreich auf 81 Millionen Pfund. Die ursprünglich geplante «sparsame» Vorgehensweise ist somit Geschichte. Laut Sky TV sind die Kalkulationen von anfangs 2,4 Milliarden Pfund auf 24 Milliarden angestiegen – das Zehnfache! Allein wegen eines geplatzten Immobiliendeals im Zusammenhang mit dem Bau des olympischen Dorfs zahlte der britische Steuerzahler 275 Pfund drauf.

Kostenexplosion und Gentrifizierung

Die zuständige Ministerin Tessa Jowell sagte schon 2008: «Wenn wir gewusst hätten, was wir heute wissen, hätten wir uns dann um die Spiele beworben? Mit Sicherheit nicht!» Wie das 60. Thronjubiläum der Queen wird Olympia der Stadt zwar Aufmerksamkeit bringen, doch das hilft den Menschen im Land, die wie fast überall unter der sozialen Spaltung stöhnen, kein bisschen. Im Gegenteil sagen Experten einen Tourismuseinbruch um 95 Prozent während der Spiele und einen langfristigen Rückgang der Großbritannien-Reisen über 2012 hinaus voraus. Das Geld, das die Politik in den Spitzensport investiert, fehlt für den Breiten- und Schulsport. Der typische Sportkonsument lässt siegen und vernachlässigt seine eigene Fitness. Wenn jemand durch den Wald joggt, bringt das keine Profite; starrt er dagegen auf einen Sportlerkopf, hinter dem die Logos von Markenfirmen prangen, rechnet sich das sehr wohl.

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Wissenswertes zur Hochfinanz

Posted by krisenfrei - 25/06/2012

Wer immer noch nicht glaubt, dass die Hochfinanz die Politik bestimmt, sollte sich bitte folgenden Artikel durchlesen. Politiker, die ausgedient bzw. abgewählt wurden, dienen anschließend der Hochfinanz. Dieser Job ist wesentlich lukrativer und weniger nervenaufreibend.

Wie sagte Horst Seehofer (CSU), und das trifft den Kern:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“

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Es sollte eigentlich zu denken geben, dass diese in der Tagespresse weitgehend vor Angriffen gefeit ist.
Den Ausführungen von Wolfgang Berger ist zu entnehmen, dass wir, also der Steuerzahler, in Brüssel 700 Lobbyisten ausgesetzt sind, die mit einem Budget von 400 Millionen €  im Jahr die Interessen des Finanzsektors vertreten. Die Zahlen für den US-Bürger sind noch erschreckender, sind es in Washington doch 3.000 Lobbyisten, die dieser Sparte zudient, wofür ihnen ein Jahresbudget von mehr als 5 Milliarden $ zur Verfügung steht. Auch wenn am 30. Juni letzten Jahres die internationale Organisation Finance Watchals Gegengewicht in Brüssel gegründet wurde  – die natürlich aus unserem Steuerbudget entlöhnt werden muss –  ist in Anbetracht des jetzigen Verlaufs der Dinge auf dem Finanzsektor schwerlich davon auszugehen, dass hier eine Änderung eintritt.  [1]  Nun hat Geoffrey Geuens ein ausgezeichnetes Portrait dieser Kaste gezeichnet, das wir im nachfolgenden publizieren [2]:

Die Absahner – Who’s who in Hochfinanz und Politik
Europas Sozialisten wettern immer wieder heftig gegen das Finanzkapital und fordern schärfere gesetzliche Vorschriften, um die weltweite Herrschaft der Finanzmärkte einzudämmen. Dabei sollte man allerdings auch wissen, wovon und von wem man redet. Denn das Bild, das die Vokabel Märkte heraufbeschwört, läßt uns leicht übersehen, wer genau da eigentlich von der aktuellen Krise und den  Sparmaßnahmen profitiert. »Der Kapitalist ist zu einem schwer fassbaren Phänomen geworden«, schrieb Jean Peyrelevade, der ehemalige Wirtschaftsberater von Ministerpräsident Pierre Mauroy, in seinem Buch Le capitalisme total. [3] Und er stellte die Frage: »Von wem sagt man sich los, wenn man sich vom Kapitalismus abwendet? Gegen welche Institutionen geht man an, um die Diktatur des flüchtigen, global und anonym gewordenen Marktes zu beenden?« Darauf gebe es keine klare Antwort, meint er, um dann schlichtweg zu behaupten: »Marx ist wirkungslos geworden, weil es kein klares Feindbild mehr gibt.«

Es ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, daß ein Vertreter der Hochfinanz, der unter anderem Vorstandschef der Investmentbank Leonardo & Co. (im Besitz der Familien Albert Frère, Agnelli und Michel David-Weill) ist und im Aufsichtsrat der Unternehmensgruppe Bouygues sitzt, leugnet, daß so etwas wie eine Oligarchie überhaupt existiert. Erstaunlicher ist, daß führende Medien dieses  wirklichkeitsfremde und entpolitisierte Bild der monetären Macht übernommen haben. Das perfekte Beispiel dafür bieten die Berichte über die Ernennung von Mario Monti zum italienischen Ministerpräsidenten. Mit Begriffen wie Technokraten- oder Experten-Regierung wird da im Prinzip nur verschleiert, daß es sich um eine Regierung der Banker handelt. Auf den Internetseiten mancher Tageszeitungen konnte man sogar lesen, in Rom seien jetzt Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft an der Macht. Daß Monti auch einige Universitätsprofessoren in seine Regierungsmannschaft berief, ließ manche Kommentatoren glauben, sein politisches Programm stütze sich auf ein wissenschaftliches Fundament. Dabei übersahen sie, daß die meisten der neuen Minister aus den Chefetagen der großen italienischen Konzerne stammen.

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ESM: Familienunternehmen gegen Rettungsschirm

Posted by krisenfrei - 08/06/2012

von Gert Flegelskamp

Familienunternehmen gegen Rettungsschirm

Der Widerstand gegen den ESM nimmt nun doch etwas andere Dimensionen an, weil auch verschiedene Wirtschaftskreise dazu auffordern, dem ESM auf keinen Fall zuzustimmen. Im Spiegle online (SPON) wurde der Beitrag Familienfirmen machen gegen Rettungsschirm mobil veröffentlicht. Wie immer habe ich mich besonders für die Leserkommentare interessiert und es ist erstaunlich, alle Beiträge sind contra ESM. So viel Einigkeit habe ich noch in keinem Forum zu einer politischen Berichterstattung gefunden. Offenbar wurden die sonst üblichen Lohnschreiber zurückgepfiffen.

Auch die Familienunternehmer haben eine Webseite ins Netz gestellt. Dabei sollte man sich nichts vormachen, dieser Verband der Familienunternehmer ist nicht unbedingt ein Verband, dem das Wohl aller deutschen Bürger am Herzen liegt und steht besonders den rechten Parteien (CDU/CSU und FDP) nahe. Doch in Sachen ESM ist der Verband eine sehr gewichtige Stimme, vertritt er doch die Unternehmen, deren Erfolg auf binnenwirtschaftlichem Gebiet liegt und immerhin ca. 1 Drittel aller versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt. Hinzu kommen weitere arbeitgebernahe Verbände wie der Bund der Steuerzahler, das Bündnis Bürgerwille sowie DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Die erste (nach meiner Kenntnis), die auf den ESM öffentlich reagiert und mit einem Video die Kernpunkte des ESM auch zur Kenntnis gebracht hat, war Beatrix von Storch, Herzogin von Oldenburg. Auch sie würde ich nicht unbedingt in Bürgernähe verorten, wenn man den Terminus „Bürger“ dabei nicht auf die Mittelschicht reduziert.

Doch mir ist es gleichgültig, ob dieses Zweckbündnis GEGEN den ESM auch sonst mit seinen üblichen Vorstellungen meine Zustimmung findet, denn dieses Bündnis hat etwas, was mir fehlt, eine gehörige Portion Macht. Diese Macht können nicht einmal die BT-Abgeordneten ignorieren. Hinzu kommt, dass auch 10 BT-Abgeordnete gegen den ESM stimmen werden, seltsamerweise auch aus den Reihen von CDU/CSU und FDP, wobei ich vermute, dass diese Abgeordneten zu den vorgenannten Organisationen gehören.

SPD und Grüne, dessen bin ich mir ziemlich sicher, werden ausnahmslos für den ESM und den Fiskalpakt stimmen. Wenn sich in diesen sich immer anbiedernden Kreisen überhaupt ein Funken Widerstand regt, dann allenfalls in Form einer Stimmenthaltung.

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Hotelsterben in Griechenland

Posted by krisenfrei - 06/06/2012

Dem Hotelsterben in Griechenland fielen allein in Athen über 20 teilweise weltweit bekannte Häuser zum Opfer, während landesweit 3.000 Hotels zum Verkauf anstehen.

Es war der 05 September 1997, als Juan Antonios Semarang bekannt gab, Athen werde die Stadt sein wird, welche die Olympischen Spiele 2004 ausrichten würde. Ab jenem Tag und für die nächsten sieben Jahre begann die Verwandlung der Hauptstadt, und in der ersten Reihe befanden sich bei dieser “Party” Dutzende Unternehmer aus dem Raum der Hotel- und Tourismusbranche. Die Erwartung einer touristischen Explosion zugunsten der griechischen Hauptstadt nach 2004, gemäß dem Beispiel Barcelonas, führte zu Investitionen von Millionen Euro für die Renovierung Athener Hoteleinheiten. Somit erhielt die Stadt in Aufwertung des touristischen Profils des Landes sowohl im Zentrum als auch in den Randgebieten diverse wunderschöne Hotels mit 3, 4 und 5 Sternen. Außerdem kommt ein großer Teil der 16,17 Mio. Touristen jedes Jahr in Athen vorbei.

Innerhalb weniger Jahre zerbrach jedoch die Vitrine der Hauptstadt. Kriminalität, Gettoisierung, hunderte Demonstrationen und Zwischenfälle jedes Jahr, das Immigrantenproblem und zuletzt die Wirtschaftskrise haben der Hotelbranche ungeheuren Schaden zugefügt. So stellten in den letzten 18 Monaten mehr als zwanzig Hotels in Athen den Betrieb ein, während Befürchtungen geäußert werden, dass sehr bald auch andere Einheiten schließen werden.
Von dem Glanz der Olympischen Spiele zu Verfall und Gettoisierung

Eins ist sicher. Von dem Glanz der Olympischen Spiele gelangten wir innerhalb weniger Jahre in die Dunkelheit des Verfalls. Und Zeus Xenios wohnt inzwischen nicht mehr in Athen. Beweis dafür ist, dass Marktfaktoren weitere Schließungen in der Hotelbranche sowohl in Athen als auch im übrigen Griechenland erwarten.

2011 schlossen in ganz Griechenland 250 Hotels, aber das Bild der Auflösung setzt sich auch in diesem Jahr fort. Die jüngst erfolgte aufsehenerregende Schließung des Athens Imperial ist die Spitze eines Eisbergs, da immer mehr Hoteliers daran denken, ihre Unternehmen zu schließen, und viele haben Verkaufsschilder ausgehängt. Laut Immobilienmaklern stehen von den 9.700 im ganzen Land existierenden Hotels sogar wenigstens 30% bzw. mehr als 3.000 Einheiten versteckt oder offensichtlich zum Verkauf an.

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Die USA ist eine Firma

Posted by krisenfrei - 13/11/2011

Die USA ist eine Firma? Nun ja, zumindest ist die USA genauso wenig wie die BRD GmbH ein souveräner Staat was die Geldpolitik anbetrifft. Ein souveräner Staat würde das Geldmonopol niemals an private Banken abgeben. Mit der Abschaffung der D-Mark wurde auch die Deutsche Bundesbank ins Abseits gestellt.

Was soll ich dazu noch sagen. Lesen Sie bitte den folgenden Artikel und …

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Lug und Trug – wohin man schaut!

Nicht nur, daß das Deutsche Volk sich keine Verfassung geben durfte, selbst die hochgelobte US-Verfassung ist nur Lug und Trug.

Vorab sei erklärt, daß sich diese Ereignisse nicht nur auf den Staat Amerika beziehen, und wäre dieses so, wie im Volksmund angenommen, so wäre dies schlimm genug. Wie kann es sein, daß ein einzelner Staat die Vormachtstellung über die ganze Welt anstrebt. Leider ist es aber noch schlimmer. Es gibt nämlich heute zwei Systeme, die sich die Vereinigten Staaten nennen.

Dieses Beispiel der Vereinigten Staaten zeigt, daß es eine Macht hinter den Regierungen gibt, die skrupellos die Weltalleinherrschaft anstrebt. Menschenleben zählen nicht für diese Subjekte des englischen Königshauses, des englischen Hochadels und der City of London – ebenso wie für den satanischen Vatikan.

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Wachstum, Wohlstand und Lohnzurückhaltung in der Krise

Posted by krisenfrei - 20/01/2011

Zu diesem Thema hier eine gute Abhandlung.

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Das Wachstum

Es herrscht große Besorgnis: Das Wachstum ist weg. Der Staat hält milliardenschwere staatliche Konjunkturprogramme für notwendig, damit die Wirtschaft wieder anspringen und uns mit positiven Wachstumszahlen erfreuen möge. Zeit für die Frage: Was ist das Wachstum und warum ist es so wichtig? Die Verfechter der Marktwirtschaft behaupten, deren besonderer Vorzug bestünde – und das hätten schließlich auch die früheren Ostblock-Staaten eingesehen – in der umfangreichen Versorgung mit schönen und nützlichen Gütern, und dafür bräuchte es das Wachstum: Dann ist aber die zurzeit herrschende Besorgnis nicht zu verstehen. Wenn es wirklich um die Bereitstellung von ausreichend vielen nützlichen Gütern geht – wo ist das Problem? Fünf Prozent weniger Wachstum, das entspräche in etwa der Wirtschaftsleistung des Jahres 2006 – und das galt als ein gutes Jahr und niemand sprach von einem Mangel an Computern, Autos, Dienstleistungen etc.

Und es wird wohl keiner leugnen, dass man mit derselben Produktion, sofern es denn wirklich um die Versorgung mit Gütern ginge, auch im Jahr 2009 ganz gut über die Runden kommen würde. Aber das ist natürlich eine müßige Überlegung. Wie jeder weiß, besteht das Wachstum, um das sich alle Welt jetzt solche Sorgen macht, nicht in der Zunahme nützlicher Güter, sondern in der Zunahme des Bruttosozialprodukts – das ist die entscheidende Kennziffer. In dem BSP werden nicht Stücke, Kilos oder Kalorien zusammengezählt, sondern Preise, und diese Summe, also die Addition von lauter Geldbeträgen, muss von Jahr zu Jahr mehr werden. Da geht es also nicht um Güter, mit denen die Menschheit versorgt werden kann, sondern um Waren. Und d.h. – vor jeder Versorgung steht der Zwang, die Waren bezahlen zu müssen; es geht nicht um Bedürfnis oder Bedarf, sondern ob man über Geld verfügt: Das will der kapitalistische Produzent sehen, bevor er seine Waren herausrückt, und selbstverständlich muss für ihn ein Gewinn herausspringen. Ob Güter produziert werden, hängt also gänzlich davon ab, ob sie als Waren auf dem Markt gewinnbringend verkauft werden können, und was ein Unternehmer produziert, interessiert ihn ausschließlich unter diesem Gesichtspunkt.

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AWD – Abzocke mit System !

Posted by krisenfrei - 14/01/2011

UPDATE

Man kann nur hoffen, dass möglichst viele Menschen am Mittwoch, 12.01.11, den Exclusiv-Bericht um 21:45 Uhr in der ARD über die Machenschaften des Herrn (rechts im Bild) gesehen haben.

Zwielichtige Politiker und andere zwielichtige Gestalten, die häufiger in verblödenden Talkshows auftreten, sind gut mit dem Rechtsaußen befreundet, wie aus dem Bericht klar hervor ging. Das aber nur am Rande.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist ein Artikel in der FAZ, in dem geschrieben steht:

„Am Mittwoch um 19 Uhr ging beim Norddeutschen Rundfunk eine Abmahnung der Anwaltskanzlei Prinz ein. Aufgefordert wurde der Sender, auf Bilder über einen bestimmten Auftritt von Carsten Maschmeyer zu verzichten. Um 21.45 Uhr lief dann der Film – wie geplant.“

Und man staune: Der NDR und die ARD haben sich von der Drohkulisse bislang nicht beeindrucken lassen.

Gibt es also doch noch freien Journalismus in diesem Land? Oder wird demnächst der NDR und die ARD einen Besuch vom Bundespräsidenten oder anderen Freunden von Carsten bekommen? Wie dem auch sei, die Blogger-Szene wird diese Drohkulisse bestimmt nicht aus den Augen verlieren. Das letzte Kapitel im Fall des C.M. ist wahrscheinlich noch nicht geschrieben.

Klagen gegen AWD laufen bereits. Z.B.  in Österreich. Streitwert liegt bei 40 Millionen.

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20.12.10

Ein Abzocker (rechts) in bester Gesellschaft.

Kunden (und Angestellte) wurden von ihm mit den übelsten Tricks regelrecht betrogen und bewusst abgezockt.
Übrigens, Carsten Maschmeyer ist ein guter Freund vom Bundespräsidenten Christian Wulff. Sogar seinen Urlaub hat Christian Wulff bei seinem Abzocker-Freund verbracht.
„Carsten Maschmeyer ist einer, der sich für die Menschen interessiert“. (Christian Wulff)
War es nicht eher das Geld, für das sich Maschmeyer interessierte, Herr Wulff?

Und bitte nicht vergessen, Swiss Life hat diesen Abzocker-Laden aufgekauft.

Und hier etwas zu den Methoden von Carsten Maschmeyer (AWD).

Und vieles, vieles mehr zu diesem Herrn findet ihr bei You Tube.

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Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !?

Posted by krisenfrei - 19/12/2010

Es geht doch!
Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Semco.
Von der Unternehmensstruktur und der Firmenphilosophie von Semco könnten die meisten Manager noch eine Menge lernen.
Warum inhumane straffe Firmenregeln, wenn es auch humaner geht?
Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager?

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Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Respekt als Erfolgsrezept

Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.

Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

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