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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for the ‘TARGET2’ Category

Offener Brief an Klaus-Peter Willsch

Posted by krisenfrei - 21/02/2013

Offener Brief an Klaus-Peter Willsch

Geschrieben von  Heiner

Gehört uns der Reichstag eigentlich noch oder ist er bereits verpfändet – wie unser aller Vermögen?

In seinem Hauptstadtbrief 112 schreibt MDB Klaus-Peter Willsch (CDU) darüber, dass die Schuldenunion immer geisterhaftere Züge annimmt und titelt:

„Neues Milliarden-Euro-Risiko für Deutschland“
Vergessen Sie die Angst vor der Gefahr eines Staatsbankrotts. Durch die Bankenunion droht etwas Größeres: der deutsche Volksbankrott.
 
Deshalb hier mein offener Brief:
Sehr geehrter Herr Willsch,
so wichtig die Information ist und so richtig Ihre Haltung in dieser wichtigen Frage, wäre ich doch sehr interessiert zu erfahren, in welchem Maße Sie innerhalb Ihrer Fraktion und in Abstimmung mit Kritikern in anderen Parteien gegen derartige reichlich landesverräterische Verrücktheiten vorgehen. Was Sie schildern läuft am Ende nicht nur auf einen Staatsbankrott sondern auf einen Bankrott des deutschen Volkes hinaus. Wenn alles in der Euro-Union (ja sogar EU-weit) vergemeinschaftet wird, und wir Deutschen auch noch für die Banken in Euroland gerade stehen sollen, dann sollten wir angesichts der Dimension des Ganzen auf die Barrikaden gehen.

So siehts aus:

3,3 Billionen Euro spanische Banken,
0,4 Billionen Euro griechische Banken,
0,5 Billionen Euro portugiesische Banken,
1,2 Billionen Euro irische Banken,
3,7 Billionen Euro italienische Banken,
1,1 Billionen Euro belgische Banken und
7,9 Billionen Euro französische Banken.

Summe: 18,1 Billionen Euro Bankschulden.

 
Selbst wenn nur 25 % davon aufgefangen werden müssten, würde das dt. BIP zweier Jahre dafür nicht reichen.
 
Haben Sie eine Idee was dagegen getan werden könnte außer per mail anzuklagen?
 
Seit 20.02. wissen wir von Herrn Altmaier, dass das EEG uns alle bis zu 1 Billion kosten wird.
Was ESM und ESFS bisher schon gekostet haben, wissen wir auch.
Welche Summe als Target2 bei der Bundsbank in Rauch aufgehen kann, wissen wir auch.
Welche bisherigen Lasten für Deutschland in der Bilanz der EZB aufgelaufen sind, wissen wir ebenfalls.
Was muss geschehen, bis unserer Parlamentarier aufwachen.
 
Theodor Fontane schreibt in VOR DEM STURM:
„Wenn die Menschen stumm sind, so schreien es die Steine.“
 
Wann, wie und wo schreien wir gemeinsam – aber so deutlich, dass man auf uns hören muss?
Oder wollen wir warten, bis Steine Flügel bekommen?
Freundliche Grüße nach Berlin,

Heiner

Quelle: saarbruecker

——————————————————————————

Vielen Dank Heiner für die Auflistung der Bankschulden!
Damit wird überdeutlich, wie tief Deutschland im EURO-Sumpf steckt.
Da sind die TARGET2-Salden hingegen Peanuts.
Ab 2014 wird den Deutschen die Rechnung serviert.

Gute N8 Deutschland!

 

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Die größten Euro-Lügen

Posted by krisenfrei - 29/11/2012

von Peter Ziemann

Das Gold-Kartell hat sich heute kurz nach Eröffnung des New Yorker COMEX-Handels zurückgemeldet. Denn der Goldpreis brach pünktlich um 14:20 Uhr MEZ um zwanzig Dollar ein und wurde in der zweiten Drückungsrunde zum Londoner P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ auf $1.708,00 (€1.325,78) gedrückt. Das war dann aber wohl der Tagestiefstand.

Das liegt wohl daran, dass die Inflation beispielsweise im Euro-Raum im Rückwärtsgang ist. Jedenfalls wollen uns das die veröffentlichten Statistiken sagen.

Die Wahrheit: 13,8 Prozent Strompreiserhöhung und private Krankenversicherung (Frau) plus 45,8 Prozent. Kein Wunder, dass unter diesen günstigen Rahmenbedingungen Gold sinken muss.

Der Euro – Dieses Geld wird eine große Zukunft haben, prophezeite unser Kanzler der Einheit im Jahr 2001 der Euro-Einführung. Stimmt, Herr Kohl. Denn der Euro hat es geschafft, aus dem bisherigen Friedensgebilde Europa nationale Tollhäuser zu machen und gegenseitige Ressentiments wiederzubeleben.

Die zehn größten Euro-Lügen, titelte die Wirtschaftswoche ihren heutigen Bericht über die Gemeinschafts-Währung. Eine dieser zehn Lügen habe ich gerade zitiert.

Noch so eine Euro-Lüge kommt aus dem Mund des griechischen Ex-Regierungschefs Giorgios Papandreou. Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück – und zwar mit hohen Zinsen. Da stecken schon mehrere Lügen in einer Aussage. Denn der erste Schuldenschnitt war kurz nach Papandreous Statement im Jahr 2011. Da hat es allerdings nur die privaten Gläubiger getroffen. War also nichts mit dem Zurückzahlen jedes Cents. Und da private Investoren in griechischen Staatsanleihen inzwischen kaum mehr vertreten sind, wird der nächste Schuldenschnitt die Staaten und EZB selbst treffen. Am Ende fragt man sich wie viel Cent von jedem geliehenen Euro übrigbleiben werden, die überhaupt zurückgezahlt werden.

Die Mär von den hohen Zinsen, mit denen unser Bundesfinanz-Minister angeblich einen Gewinn machen würde, ist seit kurzem auch der bitteren Realität gewichen. Denn damit die Regierungschefs den zweiten Schuldenschnitt noch bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr verschleppen können, wurden die ehemaligen Zinsvorteile nun wieder Griechenland gutgeschrieben.

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Stoppt den EU-Zentralismus!

Posted by krisenfrei - 26/11/2012

Gastbeitrag von Dominique S.

Europäer, empört Euch und steht auf! Stoppt den EU-Zentralismus! Beendet das künstliche Scheingeldmonopol des Politik- und Bankenkartells!

Im Euroraum überschlagen sich die Meldungen. Ein Rettungspaket jagt das nächste. Immer höhere Garantien werden den noch solventen Nationalstaaten und ihren Bevölkerungen abverlangt. Hebelinstrumente sollen die Wirkung der Garantien verstärken, obgleich diese Garantien selbst nur durch neue Schulden abgesichert werden können. Der europäische Schuldenturm steht dabei nicht nur auf tönernen Füßen, sondern hat die Neigung des Schiefen Turms von Pisa bereits übertroffen.

Was im Mai 2010 mit dem Rettungspaket für Griechenland und dem Bruch der No-Bailout-Klausel begonnen wurde, mündet nun in einer Staatsschuldenkrise aller Eurostaaten. Das Vertrauen in den Euro wird durch die Rettungspakete und die rechtswidrig mittels frisch gedrucktem Geld getätigten Anleihenkäufe der europäischen Zentralbank nicht gestärkt sondern mit zunehmender Geschwindigkeit zerstört. Hinzu kommt, dass zusätzlich die Deutsche Bundesbank immer mehr zum Gläubiger der Eurokrisenländer wird. Der Target-2-Saldo, der Gradmesser für vergebene Kredite der Bundesbank, ist derzeit auf beinahe 800 Milliarden Euro gestiegen.

Da nützt es auch nichts, wenn Bundeskanzlerin Merkel die angebliche „Alternativlosigkeit“ ihrer Regierung betont. Die Übertragung von essentiellen Befugnissen des deutschen Bundestages an die Brüssler Bürokratie entmachten die deutschen Wählerinnen und Wähler, die Abgeordneten werden zu reinen Erfüllungsgehilfen degradiert. Das hat mit dem Recht auf Mitbestimmung nichts mehr zu tun.

Bezeichnend ist, dass selbst die Führung der ehemals liberalen FDP einer gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzregierung auf europäischer Ebene das Wort redet. Dass es dafür auf Parteitagen sogar noch Beifall gibt, ist mehr als erschreckend.

Alle bisherigen zentralplanwirtschaftlichen Eingriffe innerhalb der Europäischen Union konnten die Verschuldungskrise nicht lösen. Sie höhlen dagegen zunehmend den Rechtsstaat aus, gefährden Freiheit und Demokratie. Eine weitere Zentralisierung der Befugnisse wird die Situation nur weiter verschärfen.

Die Partei der Vernunft vertritt als einzige Partei in Deutschland die politische Philosophie des Liberalismus. Jeder Mensch hat ein unveräußerliches Recht auf Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben und Eigentum. Jeder Mensch ist in seinen Handlungen frei, solange keinem Dritten Schaden entsteht. Sämtliches staatliches Handeln, ob auf nationaler oder europäischer Ebene, hat sich darauf zu beschränken, das Leben, die Freiheit und das Eigentum der Bürger zu schützen. Die Zukunft Europas in Freiheit und Frieden liegt im Erhalt der kulturellen Vielfalt, einer von allen Europäern getragenen freiheitlich-demokratischen Grundordnung und dem gegenseitigen Respekt der Vaterländer.

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ESM + Target-2: Das Billionengrab

Posted by krisenfrei - 12/10/2012

von Rolf von Hohenhau

Hochzufrieden haben jetzt die Finanzminister der Eurozone den Start des ESM verkündet. Damit beginnt die Transformation der bislang freien Nationen des Euroraums in das von der internationalen Hochfinanz ferngesteuerte quasidiktatorische  ESM-Europrotektorat.

Die Eurokraten selbst geben vor,  tapfer gegen Haushaltsdefizite und anonyme Spekulanten anzukämpfen.  Bei der „Schlacht um den Euro“ sei Zeit und Geld der „ESM-Bazooka“ nötig. Der ESM werde mit 700 Mrd. Euro Haftungskapital und 500 Mrd. Euro Kreditvolumen dieses Problem lösen: Die schiere Größe dieses Paketes werde jede Spekulation gegen den Euro sinnlos machen. Gleichzeitig werde mit diesen Summen Zeit gewonnen, um nun zielgerichtet die Haushalte der Südländer zu sanieren. Die gesetzlichen Vorgaben des  Fiskalpakts  würden in Kombination mit den scharfen Bedingungen der ESM-Hilfsmaßnahmen den Schlendrian der finanziell schwachen Euroländer beenden und diese wieder auf Kurs bringen.

All das ist hohles Geschwätz und naive Hoffnung! Verursacher der Krise sind die führenden Politiker und Parteien der Eurozone selbst. Zuerst haben sie die Staatsschuldenkrise des Euroraumes und die daraus hervorgegangene Bankenkrise durch fortgesetzte und rücksichtslose Verletzung der Kriterien des Vertrages von Maastricht verursacht. Dann haben sie diese Krise durch permanente Verletzung des Bail-Out-Verbotes (Quersanierungsverbot)  zur Dauerkrise verfestigt.  Das für ein geordnetes Funktionieren der Eurozone zentrale Bail-Out-Verbot wurde in sein Gegenteil verkehrt: Eurorettung =  Bail-Out: Wir haben grundsätzlich für Schulden anderer Euroländer  zu zahlen oder zu garantieren, was schlussendlich auf das Gleiche hinausläuft.

Und das Schlimmste dabei: Die Verursacher der Krise spielen sich nun als Retter auf und behaupten, dies geschehe zum Wohle der Bevölkerung. Dabei treibt sie nur die Angst um, der Euro könne zerbrechen und sie selbst und die ganze aufgeblähte Eurokrakie hinwegfegen. Um dies zu verhindern, wird dem System über die EZB ständig neues Geld zugeführt. Dieses Geld fließt dann im Ergebnis an die Großgläubiger der bankrotten Eurostaaten, was nichts anderes heißt, als dass das Risiko der Finanzierer (Altgläubiger)  und der finanzierten Staaten und Banken (etwa in den Club-Med-Ländern) klammheimlich auf den Schultern der völlig ahnungslosen Bürger Deutschlands und LuFiNl abgeladen wird. Denn genau diese sind betroffen, wenn etwa Griechenland zukünftig die Kredite (Rettungsgelder) der EZB oder des ESM nicht zurückzahlt bzw. Garantien in Höhe von hunderten Milliarden gezogen werden.

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Wie es weiter geht? Ganz einfach – genau so ruinös wie bisher!

Posted by krisenfrei - 01/10/2012

Die Klagen unserer deutschen Nachbarn

Bekanntlich war Prof. Karl Albrecht Schachtschneider ein Mann der ersten Stunde, als es darum ging,  auf die Gefahren einer europäischen Einheitswährung hinzuweisen. In einer bewegenden Rede erläuterte ein fast resignierender Schachtschneider jetzt die bitteren Konsequenzen der Euro-Rettungsmassnahmen: »Wir müssen davon ausgehen, dass die politische Klasse die Euro-Rettung bis zum bitteren Ende fortführen wird. Der Grund ist, dass man mit dem Euro und der Euro-Rettungspolitik den europäischen Staat erzwingen will. Die politische Union wird gegen Vertrag und Verfassung aufgebaut. Diese Politik wird unvermeidlich in den wirtschaftlichen Niedergang aller Völker führen. Im Süden ist dies bereits deutlich spürbar: Die Rezession und Deflation – und irgendwann dann die Inflation. Das betrifft auch mehr und mehr Frankreich, und wird auch bald Deutschland mit in den Abgrund ziehen. Die Zinsen werden auch in Deutschland steigen und die Verschuldung wird dann mit fatalen Folgen für alle nicht mehr bezahlbar sein. Man wird die Bürger in jeder Weise in Anspruch nehmen, ihre Vermögen abzuliefern. Die kurzfristigen Einlagen in Höhe von 2 Billionen werden mittels  Kontosperrungen eingezogen. Aber auch die Grundstücksvermögen werden durch Zwangsanleihen belastet und Gold beschlagnahmt werden. Es wird ein Goldhandelsverbot geben. Die Vermögen der Deutschen sind in Anbetracht der eingegangen Verpflichtungen bereits verausgabt – sie müssen nur noch in Anspruch genommen werden. Sie sind eigentlich schon verloren und es wird sehr schwierig, sie irgendwie noch zu retten. Das Ganze führt in eine schwere politische Krise, so dass die Bevölkerung möglicherweise rebellieren wird. Und diese Rebellion wird mit allen Mitteln niedergeschlagen werden – auch durch ausländische Polizeikräfte. Dafür sind die Truppen bereits aufgebaut. Jedoch wird die Revolution im Zweifel nicht erfolgreich, aber der Umsturz wird weitestgehend gelungen sein; wir werden daher ein Europa erleben, das despotisch bzw. diktatorisch beherrscht werden wird.

Die einzige Chance dagegen ist, dass sich die Menschen in Europa politisch gruppieren und anders wählen. Noch sind die Parlamente halbwegs funktionsfähig. Dann könnten die Parlamente auf Grund einer anderen Besetzung eine andere Politik machen. So könnte man zu einem europäischem Europa zurückfinden, einem Europa der Völker, der Republiken, die bestmöglich zusammenarbeiten. Wir brauchen die Brüsseler Bürokratie nicht. Ich möchte die Europäische Fahne mit den zwölf Sternen irgendwann in meinem Leben hier nicht mehr flattern sehen!  [1]

Die in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dargelegten Folgerungen der Autoren Melanie Amann und Georg Meck lesen sich ähnlich düster: »Europa verändert sein Gesicht: Der marktwirtschaftliche, wettbewerbsorientierte Ansatz deutscher und englischer Prägung ist zerstört. Das Bundesverfassungsgericht ist wie ein Löwe gesprungen – aber gelandet sind die Richter als Bettvorleger. Kleinlaut mußten sie durchwinken, was Kanzlerin, Parlament und das politische Establishment forderten. Dafür darf man sie nicht schelten: den Druck hält keiner aus. Ähnlich die Deutsche Bundesbank: Ihr Präsident Jens Weidmann wird noch große Auftritte hinlegen, aber über Geld- und Fiskalpolitik bestimmt zukünftig die Europäische Zentralbank (EZB) als oberstes Organ einer Art Lateinische Währungsunion zulasten der deutschen Nation. Weidmann, zum EZB-Filialleiter degradiert, wird zum tragischen Helden. Die EZB jedenfalls hat ihre Bundesbank-Seele verloren: Die Deutschen beaufsichtigen künftig nur noch den Baufortschritt des neuen EZB-Prachtgebäudes in Frankfurt. Der Deutsche Bundestag wiederum garantiert für so monströse Beträge, daß den Deutschen selbst, wenn die Garantien fällig werden, nur noch die Portokasse bleibt. Mit Bundestag, Bundesbank und BVG wurden drei zentrale politische Institutionen der Bundesrepublik Deutschland inhaltlich entleert und das Land politisch entkernt.  An Stelle bewährter rechtlicher und wirtschaftlicher Institutionen treten fehlerhaft konstruierte europäische Einrichtungen, deren Aktivität sich schon heute katastrophal auf das soziale und wirtschaftliche Leben auswirken. Alle wollen mehr Europa. Aber welches Europa dabei herauskommt, das ist bedrohlich und folgt einer ganz anderen Schablone: Die deutsche Dominanz in Wirtschaftsfragen, die auf Wettbewerbsprinzipien, Leistungsfähigkeit und globale Konkurrenzfähigkeit setzte, wurde in Europa marginalisiert, die Institutionen von den wirtschaftslaxen Südländern faktisch besetzt und nach ihren Vorstellungen umgestaltet.«  [2]

Angesichts der prognostizierten Konsequenzen schreibt Lutz Radtke: Was nun, Europa?
Dieser Regierung ist alles zuzutrauen, diesen Abgeordneten nichts. Wer im Handstreich die Energiewende durchpeitscht, deutsche Milliarden in ein Faß ohne Boden schüttet – wovor wird der noch zurückschrecken? Es gibt kaum Gegenwehr, weder durch Parteien, noch durch Medien! Doch Hunderttausende Deutsche, wenn nicht Millionen, hoffen verzweifelt auf ein Ende der Retterei von Staaten und ihrer Währung; mehr als 37 000 Bürger, das hatte es noch nie gegeben, haben gegen den monströsen ESM-Vertrag geklagt. Doch was tat das Bundesverfassungsgericht, Hort ihrer letzten großen Hoffnung? Es hat diesen Vertrag n i c h t  gestoppt! Es hat ihn – wenn auch mit Vorbehalten – passieren lassen. Das Gericht, so heißt es, dürfe die Politik nicht überfordern. Ach ja? Wozu ist ein Gericht eigentlich da? Doch wohl um Recht zu sprechen! Oder etwa, um mit dem Recht auch Politik zu machen? Und darf es sich die Entscheidung wirklich so einfach machen und die Verantwortung für Deutschlands Zukunft wieder dem Bundestag zuschieben, den gleichen 620 Abgeordneten also, die schon einmal versagt haben, nämlich am 29. Juni 2012, jenem Schwarzen Freitagder deutschen Parlamentsgeschichte, als sie den gleichen ESM-Vertrag mit überwältigender Mehrheit ratifizierten. Auf 190 Milliarden €, so das BVG, soll die Gesamthaftung Deutschlands beim ESM beschränkt bleiben. Ein Feigenblatt. Würde es mehr, muß wieder der Bundestag entscheiden, immer dieser gleiche Bundestag – siehe oben.

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Zu den Ausplünderungsmethoden der EZB

Posted by krisenfrei - 11/09/2012

Inflation der Ausplünderungs-Methoden und des -Umfangs

von Peter Ziemann

Gespannt warten wir auf die morgige Entscheidung des Bundesverfassungs-Gerichts zu der Frage, ob der ESM und der Fiskalpakt nun gegen das Grundgesetz verstößt oder nicht.

Dabei hat sich neben diesem Verknechtungs- und Ausplünderungs-Instrument ESM, das anglo-amerikanische Kanzleien im Auftrag der Hochfinanz als Vertrag ausformuliert haben, (wieder) eine neue Methode entwickelt – Dank Mario Draghi und seinem ex-Arbeitgeber Goldman Sachs – die praktisch unbegrenzten Ankäufe von Staatsanleihen der Euro-Südländer durch die EZB.

Damit wird Deutschland ein weiteres Mal in eine Verpflichtungs-Falle – ohne dass sich das Land dagegen wehren könnte – gelockt, die im Falle eines Euro-Endes zu massiven Belastungen führen würde.

Denn ähnlich wie bei den Target2-Salden haftet die Deutsche Bundesbank überproportional stark für die Risiken einer Rückabwicklung der EZB.

Während Deutschland beim ESM zu einem direkten Bürgen für die Schulden der Anderen würde, stellen die geplanten Anleihe-Käufe der EZB sowie die Target2-Salden indirekte Bürgschafts-Verpflichtungen da.

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Widerstand! Art. 20 Abs. 4 GG

Posted by krisenfrei - 03/09/2012

Taxpayers Association Europe

Bund der Steuerzahler (Bayern)

Der Präsident

(03.09.2012)

 

Widerstand!

Art. 20 Abs. 4 GG

 

http://www.stop-esm.org

Die unmittelbar drohende ESM-Finanzdiktatur muss verhindert werden!

 Liebe Bürger und Zeichner von www.stop-esm.org,

 wir danken für die großartige Resonanz auf unser letztes Zeichner-Rundschreiben vom 19.08.2012. Über 36.000 Bürger haben zwischenzeitlich den Stop-ESM- Aufruf  der Taxpayers Association Europe und des Bundes der Steuerzahler (Bayern)  gezeichnet. Die Zahlen sind schnell steigend. Unser Stop-ESM-Aufruf erreicht bundesweit immer mehr Aufmerksamkeit. In den Suchmaschinen (etwa Google) belegen unsere Websites führende Plätze (www.target-2.dewww.stop-esm.org, www.esm-vertrag.com, www.fiskalpakt.info)

Die Zeit drängt enorm. Am 12.09.2012 entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob es den ESM-Vertrag stoppen wird oder nicht. Die Masse der Kommentatoren und Zeichner ist skeptisch und rechnet damit,  dass der ESM-Mega-Bank-Vertrag  diese Hürde mit kaschierenden „Auflagen“ nehmen wird. Wir haben uns aus dieser Diskussion herausgehalten und vertrauen darauf – hoffentlich berechtigt -, dass die Richter erkennen werden, dass der ESM-Vertrag in mehreren schwerwiegenden Punkten krass verfassungswidrig,  ja geradezu  antidemokratisch ist. Insbesondere wird er die Finanzhoheit Deutschlands faktisch beenden, worüber auch kaschierende Worte nicht hinwegtäuschen können. Der ESM muss zum Wohl der deutschen Bürger zwingend gestoppt werden.  Sollte die ESM-Mega-Bank hingegen „durchgewunken“ werden, dann wird Bundespräsident Dr. Gauck zur letzten Verteidigungsbastion gegen den ESM. Solange  er dem ESM-Vertrag seine  Unterschrift versagt,  kann der Ewige-Schulden-Mechanismus ESM seine vernichtende Tätigkeit nicht aufnehmen.  Mit beigefügtem Schreiben vom 31.08.2012 ersuchen wir Bundespräsident Dr. Gauck, diese Unterschrift zu verweigern.

60 % der deutschen Schulden liegen unmittelbar in Händen von Ausländern. Hauptziel des ESM  ist die Installation einer europäischen Finanzdiktatur und eines Geldkartell-Kreditsystems,  das

  • bestehende Kredite des internationalen Großkapitals dauerhaft absichert,
  • alle Kreditrisiken des Geldkartells auf die europäischen Bürger verschiebt,
  • alle Kreditgewinne dem Großkapital und dem Euro-Syndikat vorbehält,
  • die Kreditsklaverei der europäischen Bürger regelt und dauerhaft festschreibt.

 „Unsere“ Regierung (ein Teil des Eurosyndikats!) samt Opposition (Ausnahme: „Die Linke“) gibt mit dem ESM Deutschlands Bürger zur Plünderung und Verarmung frei. Der ESM soll durchgepeitscht werden – ohne vorherige Volksabstimmung! Er wird Demokratie und Freiheit der europäischen Völker schrittweise für lange Zeit beseitigen.

Wollen Sie das?   Was können Sie tun?

 Seien Sie mutig! Schütteln Sie Angst und Trägheit ab und verteidigen Sie Ihre Freiheit indem Sie www.stop-esm.org  zeichnen und Familienangehörige, Freunde, Nachbarn und Kollegen bitten, dies ebenso zu tun. Damit manifestieren sie öffentlich, friedfertig und demokratisch  Ihren klaren Widerstand gegen diese Politik des unglaublich verantwortungslosen, geradezu verräterischen Ausverkaufs Deutschlands und der übrigen Bürger der Euro-Nationen.  Verteilen Sie ferner das an den Herrn Bundespräsidenten Dr. Gauck gerichtete Schreiben per Internet soweit als möglich.

Am 08.09.2012 findet in Karlsruhe (dem Sitz des Verfassungsgerichts)  ab 11.30 eine Großdemo gegen den ESM statt, organisiert u.a. vom Aktionsbündnis Direkte Demokratie . Jeder der kann, sollte teilnehmen!  Es geht um das höchste Gut eines Volkes – seine Freiheit und damit um Ihre Freiheit!

P.S. Nachtrag zu Goldbesitz  und weiteren Aspekten der Finanzkrise:

 Bitte unterzeichnen Sie auch unseren Aufruf   www.gold-action.de   (Strg +klick). Unser deutsches Gold, im Prinzip das letzte tatsächliche Vermögen der Bundesbank, also aller Deutschen (Wert: ca. Euro 140 Milliarden!), darf nicht länger fern im Ausland (USA, GB, FR) liegen. Es muss in unserem Land deponiert werden:  für Notfälle und geschützt vor fremdem Zugriff!  Ferner darf dieses Gold nicht belastet oder verliehen werden. Auch die USA, China, Russland, Indien, Frankreich und viele andere Länder haben selbstverständlich ihr Gold im eigenen Land. Man würde uns für verrückt erklären,  wollten wir diesen Ländern vorschlagen, ihr Gold bei uns zu lagern.

Und WIR sind verrückt,  da WIR es anders handhaben, wofür –  auf den ersten Blick  – nicht der geringste Grund besteht! (Es sei denn, das Gold ist schon weg und /oder die US-Regierung verweigert die Herausgabe und die deutsche Regierung ist zu feige, dies den Deutschen mitzuteilen). Erstaunlich ist doch immerhin, dass die Regierung, respektive die Bundesbank, seit Jahren nicht den Mut aufbringen, die Rückführung klar und offen zu fordern. Die Kosten hierfür und für den Bau von Lagerkapazitäten (sofern überhaupt notwendig!) bewegen sich im Promillebereich des Wertes des Sicherungsgutes. Sie sind  vernachlässigbar.  Wer gegenteiliges behauptet, lügt.

Aber für den Bau der Geisterstadt Schnöggersburg (Strg+klick),  die hunderte von Millionen Euro kosten wird, und in der Spezialtruppen großräumig den Häuserkampf in „Krisengebieten“ üben sollen, stellt die Regierung ohne weiteres die entsprechenden Mittel zur Verfügung! Wir befürchten – wohl kaum zu Unrecht – dass hier verdeckte Vorbereitungen zur Bekämpfung  innerdeutscher Krisen (lokaler Volksaufstände) getroffen werden. Als Folge ihres dauerhaft desaströsen Finanzkrisen-Miss-Managements scheint die  Regierung  nun schon Angst vor dem eigenen Volk zu bekommen!

Das ließe sich verhindern: Rückkehr zu ordentlicher Finanzpolitik, also zu einer nationalen Währung unter Aufsicht einer soliden und unabhängigen Bundesbank!  Die Unterstützung der hyperinflationären EZB-Politik, die als Haupttäter unsolider Finanzen nun auch noch die europäischen Banken kontrollieren soll (!), ist das gerade Gegenteil solider Finanzpolitik. Damit wird der Untergang der Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken besiegelt. Sehenden Auges wirkt die deutsche Regierung dabei mit, dass der Bock zum Gärtner bestellt wird!  Sie entmündigt sich selbst. Zum Ausgleich gibt es Posten in ESMLand!

Rolf von Hohenhau

(Präsident)

http://www.stop-esm.org

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Deutschland muss aus dem Euro austreten

Posted by krisenfrei - 02/09/2012

Einfach nicht einfach
Zerfällt der Euro?

Von Norbert Berthold

„Deutschland muss aus dem Euro austreten“ (Jens Ehrhardt, Vermögensverwalter und Fondsmanager)

Dem Euro steht das Wasser bis zum Hals. Die Gefahr ist groß, dass er in Geld ertrinkt. Das eigentliche Problem ist ungelöst: Multiples „moral hazard“. Banken-, Staatsschulden- und Wettbewerbskrisen schwelen weiter. Alle Versuche, den Euro mit Geld zu retten, sind kläglich gescheitert. Bald stehen die fiskalischen Retter selbst am Rand des finanziellen Abgrundes. Und unter den zu Rettenden macht sich „Gläubigerhass“ breit. Nun soll die EZB die Kastanien aus dem Feuer holen. Dieser Plan ist zum Scheitern verurteilt. Reale Probleme lassen sich nicht monetär lösen. Es ist ein riskantes Spiel mit dem inflationären Feuer. Kein Wunder, dass immer öfter gefragt wird, ob es nicht sinnvoll sei, die Europäische Währungsunion gesund zu schrumpfen. Damit könne der währungspolitische Kern erhalten und die reale Integration in Europa gerettet werden.

Beinharter Verteilungskampf

Eigentlich liegt die Lösung der Krise auf der Hand. Fallen Handlung und Haftung zusammen, hat „moral hazard“ keine Chance. Dieses ordnungspolitische Prinzip war der Kern von Maastricht. Die „No Bail Out-Klausel“ dokumentierte es. Damit war aber auch klar, wie die Lasten asymmetrischer Schocks getragen werden sollten: asymmetrisch. Die realen Probleme in Griechenland sollten  in Athen gelöst werden, nicht in Berlin, nicht in Frankfurt und auch nicht in Brüssel. Austerität und Strukturreformen sind probate Mittel. Fiskalische und monetäre Rettungsschirme waren nicht vorgesehen. Die Existenz „systemrelevanter“ Finanzinstitute machte einen Strich durch diese einfache Rechnung. Die Angst vor Ansteckung und das Machtinteresse der EU-Kommission führten die Rettungseuropäer auf die abschüssige Bahn einer zentralistischen Haftungsunion.

Mit der ersten Griechenland-Hilfe und den fiskalischen Rettungsschirmen wurde die Haftungs- und Verteilungsregel von Maastricht außer Kraft gesetzt. Nun fallen Handlung und Haftung auseinander. Die Lasten der Anpassung an asymmetrische Schocks werden „symmetrisch“ getragen. Mit dem ESFS wurde die Haftungs- und Verteilungsregel temporär geändert. Der geplante ESM soll die Änderung dauerhaft festschreiben.  Der Widerstand der Steuerbürger in den Rettungsländern, die Stimmung der Bürger in den Krisenländern und die Interessen der Finanzindustrie verstärken den Druck der Politik auf die EZB. Eine Club Med-Mehrheit im EZB-Rat öffnet die Geldschleusen. Die Lasten werden nicht mehr verursacheradäquat angelastet, sondern durchfinanziert. Target2-Salden und Aufkauf von Staatspapieren sind Fingerabdrücke monetärer Staatsfinanzierung.

Das ist allerdings nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft. Die Haftungs- und Verteilungsregel soll grundlegend geändert werden. Der irre Gedanke ist, die EWU über eine Banken- und Fiskalunion zu einer Politischen Union weiter zu entwickeln und damit den Euro zu retten. Die reicheren (nördlichen) Geberländer müssen ärmere (südliche) Nehmerländer dauerhaft über Transfers fiskalisch alimentieren. Handlung und Haftung fallen endgültig auseinander, „moral hazard“ wird Tür und Tor geöffnet. Das Berlin-Bremen-Saarland-Modell des deutschen Länderfinanzausgleichs wird auf Europa übertragen. Eine Horrorvorstellung. Systeme dieses kooperativen fiskalischen Föderalismus zeichnen sich durch hohe staatliche Schulden, niedrige Wachstums- und hohe Arbeitslosigkeitsraten aus. Das wird dem europäischen Wohlstand einen schweren Schlag versetzen.
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Stop ESM

Posted by krisenfrei - 19/08/2012

von Rolf von Hohenhau, Bund der Steuerzahler Bayern

Wie Sie aus unseren zahlreichen Stellungnahmen wissen (siehe www.fiskalpakt.info /Menüpunkt: „Dokumente“), sind wir seit der hektischen Unterzeichnung des ESM am 04.02.2012 die schärfsten Gegner der geplanten supranationalen ESM-Mega-Bank. Die Inbetriebnahme dieser verkappten Bank mit dem ungeheuerlichen Grundkapital von € 700 Milliarden (Bundesbank 5 Milliarden!) wird

– die Finanzhoheit Deutschlands beenden,
– unser Heimatland als Nationalstaat faktisch auslöschen,
– unsere Bürgerschaft zur finanziellen Melkkuh Europas machen,
– die Verarmung und Verelendung der Bürger herbeiführen,
– anonyme Finanzoligarchen dieser Welt ebenso risikolos wie maßlos bereichern,
– eine unkontrollierbare ESM-Finanzdiktatur samt EU-Bürokratur einrichten, und
– schlimmstens zu Unfrieden und schweren Auseinandersetzungen in Europa führen.

Genau diese Entwicklung wollen Sie nicht und haben deshalb mit über 27.000 anderen hellwachen Demokraten unseren Aufruf http://www.stop-esm.org unterzeichnet. Dafür danken wir Ihnen. Hinter uns steht niemand, keine Macht, kein Geld und keine Partei, doch wir handeln in fester demokratischer Überzeugung, wohl wissend, dass wir gegen einen gigantischen Strom der manipulierten Unwissenheit und gezielten Fehlinformation ankämpfen.

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Das doppelte Lottchen im Billionensumpf

Posted by krisenfrei - 16/08/2012

Tageskommentar 15. August 2012: Dr. Norbert Leineweber, Das doppelte Lottchen im Billionensumpf Zum heutigen Tage gibt es die doppelte Billion: Die erste, wenn ein SPD-Haushaltspolitiker zur Vernunft findet.

Zum ersten Mal wird die Rettungspolitik der SPD von jemandem kritisiert, der sich damit auskennt!
Es ist der Haushaltspolitiker Karsten Schneider.
Damit ist er wohl der erste Haushaltspolitiker in der SPD überhaupt, der etwas vom Haushalt versteht  und weiß,was Target 2 – Salden sind. Eben leider keine Luftbuchung, sondern echte Verbindlichkeiten. Ich nehme einmal an, dass dem Genossen die Luft weggeblieben ist, als er mitbekam, was die SPD-Führung mit ihren grünen Kollegen an Rettungsschirmpolitik veranstaltet. Ich bin einmal gespannt wann die Basis merkt, dass hier etwas ober-faul ist.. Jemand schlauer als Gabriel, Steinmeier und Steinbrück zusammen.
Droht dem guten Mann am Ende noch der Parteiausschluss? Niemals, weil dann alle den Grund dafür mitbekämen. Am Besten fallen jetzt alle Gabriel-hörigen über ihn her, damit er sich flächendeckend verteidigen kann. Und Peer Steinbrück hat ja den Fehler gemacht sich vor zwei Tagen als oberster Schuldenvergemeinschafter zu positionieren.

Und es ist der erste Genosse dem auffällt, wie undemokratisch die EZB geführt wird. Deutschland wird zum Zahlmeister und hat nur eine Stimme wie Malta. Natürlich waren und sind alle anderen daran interessiert Deutschland zu erpressen, was sich Merkel leider gefallen ließ. Irgendwann wird dann der Wechsel fällig:
Die Billion ist der Betrag den man sofort abschreiben müsste, wenn die Währungsunion zerfällt. Dann hat man wenigstens gemerkt, was die verfehlte Wirtschafts- und Finanzpolitik in der EU in den letzten 10 Jahren Deutschland gekostet hat: Exakt 100 Mrd. pro Jahr hätte man auf die hohe Kante bzw. zurücklegen müssen. Das muss die Sozialdemokratie ihren Wählern bei den nächsten Wahlen verkaufen, wenn sie ehrlich ist.  Wartet man zu, wird es noch viel teurer. Man ist in einer echten Sackgasse gelandet: Eine Währungs-Trennungs-Reform ist im Grunde überfällig.

Bei der zweiten Billion  kommt auf das Bewertungsmodell an: In den Bilanzen europäischer Banken schlummern einer Studie zufolge faule Kredite im Rekordvolumen von mehr als einer Billion Euro. Nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) kann rund eine Billion nicht fristgerecht getilgt werden

Vor allem die Banken in den Euro-Krisenländern Griechenland und Spanien hatten mehr Problemkredite in den Bilanzen.

In Wahrheit ist noch viel mehr „faul“ als von PwC eingeräumt. Allein die italienischen Banken haben 280 Mrd. Staatspapiere gekauft.

Die Berechnung, sich nur auf Kredite mit ausgefallene Tilgungen zu stützen ist sehr fragwürdig.  Es zählt als Zusatzkriterium also noch das berühmte Rating. Man kann ja vielleicht noch ein paar Monate tilgen, und dann ist auch Italien richtig pleite. Und damit alle Banken.

Prof. Sinn hat die faulen Schulden der Krisenländer auf 9 Billionen beziffert. Wenn der Kredit absehbar nicht mehr voll zurückgezahlt werden kann, ist er notleidend. Das betrifft aber z.B. die ganzen spanischen Schulden. Unter dem Strich ist es tatsächlich so, dass alle europäischen Banken pleite sind, müssten sie nach dem Prinzip bewerten, wie es früher das HGB vorgeschrieben hat. Weil jetzt nach dem „fair-value“ bewertet wird, hinken die erforderlichen Abschreibungen den Erfordernissen weit hinterher. Man hätte das nur durch eine Bankenregulierung verhindern können, die das BaFin leider seit 10 Jahren verpennt hat (Bilanzierungsrichtlinien beim Stresstest). Wenn von den 9 Billionen am Ende 30% gestrichen werden müssen, kommt das schon eher hin.

Das wäre im Konkursfall eine Rückzahlungsquote von 70%. Wer das für ambitioniert hält, kann gerne noch was drauflegen, um den wahren Umfang der Krise zu erkennen.

Das Euro-Desaster ist ein Billionenspiel zu Lasten der nächsten Generation. Auf die letzten Tageskommentare sei verwiesen.

Quellen:

Deutschland haftet in der Krise (FAZ)

Europas Banken sitzen auf Problemkrediten in Billionenhöhe (FAZ)

1 Billion faule Kredite schlummern!(Handelsblatt) 

Quelle: fortunanetz

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