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Archive for the ‘Militär’ Category

Geheimakte Irak (Doku) Die wahre Geschichte des Krieges

Posted by krisenfrei - 12/03/2013

„Sie haben uns gezwungen, uns auf den Boden zu legen. Dann haben sie unsere Köpfe mit ihren Füssen auf den Boden gedrückt. Sie haben uns pausenlos geschlagen“, Kareem und Hussam waren auf dem Weg zu einem Restaurant als sie von der US Armee angehalten wurden. Einer von vielen Übergriffen auf Zivilisten in den Jahren nach dem Einmarsch von US Truppen im Irak. Folter, Misshandlungen mit Todesfolge, Anschläge auf Kinder – was spielte sich wirklich unter der US-Besatzung im Irak ab? Die Internetplattform WikiLeaks hat nach eigenen Angaben Zugriff auf rund 400 000 geheime Dokumente des US-Militärs. Diese Berichte dokumentieren Operationen der amerikanischen Truppen in den Jahren 2004 bis 2009 im Irak.
Die Dokumentation „Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges“ nimmt die Zahlen und Fakten der Geheimdokumente als Grundlage, um die wahre Situation im Irak während der Besatzung der Amerikaner und ihrer Alliierten zu schildern. Die erschreckende Bilanz, die mit Hilfe der geheimen Akten gezogen werden kann: 109 000 Tote, davon 66 000 Zivilisten, zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen – auch nachdem die Missbrauchsfälle von Abu Ghraib publik wurden. Die Dokumente zeigen: Der Einsatz der US-Truppen im Irak hatte eine verheerende Wirkung. Ein ganzes Land zerstört – durch Gewalt und Terror, Mord und Anarchie, Korruption und Fehlentscheidugen.
Die Autoren der Reportage, Paul Woolich und Iain Overton sprachen mit Menschen, die Opfer der Gewalt wurden. Die Geschichten hinter den nackten Zahlen sind erschütternde Zeugnisse darüber, was der Einmarsch westlicher Truppen im Irak angerichtet hat.

 

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Konsequent pervers

Posted by krisenfrei - 10/02/2013

Volker Bräutigam

Das Gebot „Du sollst nicht töten“ (1. Mose 9, 5-6) ist bereits im Alten Testament mehrmals formuliert, in den Büchern Mose und in den Psalmen. Im Neuen Testament gehört es als Jesus-Wort zum theologischen Kern: „Wer das Schwert nimmt, der soll durch
das Schwert umkommen.“ (Matthäus 26, 52 und zahlreiche weitere NT-Fundstellen: in der Apostelgeschichte, bei Jakobus, in der Offenbarung). Wie christliche Militär-„Seelsorger“ ihren Beruf ausüben können, ohne ihrer uniformierten Gemeinde das menschlichste aller biblischen Gebote permanent vorzuhalten, bleibt ihr pfäffisches Geheimnis. Ihre Hohen Priester, der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann und sein katholischer Kollege Franz-Josef Overbeck, haben der christlichen Perversion jüngst die Krone aufgesetzt. Sie schlugen dem Bundeskriegsminister Thomas de Maizière (CDU) vor, in Potsdam einen Ehrenhain für die in Afghanistan ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten zu errichten.

Nach dem Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch im nächsten Jahr sollen die Denkmäler im zentralen „Camp Marmal“ in Masar-i-Scharif, im Feldlager Kundus sowie im Außenposten „Observation Point North“ bei Baghlan abgebaut werden. Ein viertes Ehrenmal aus dem einstigen Lager Faisabad, das die Bundeswehr im Oktober geräumt hat, ist bereits in einen Container verpackt, bestätigte das Einsatzführungskommando in Potsdam. Da soll nun würdigerer Umgang her. „Potsdam ist der zentrale Ort, von dem aus alle Auslandsmissionen der Bundeswehr gesteuert werden“, begründete Oberchrist Dutzmann laut der Tageszeitung Märkische Allgemeine seinen geschichtsvergessenen Vorschlag. Das Kriegsministerium prüft den zur Zeit.

Wir haben – Karl Theodor zu Guttenbergs Erbe – eine Berufsarmee. Zum Berufsbild des Söldners gehört, zu töten und zu vermeiden, selbst getötet zu werden. In Afghanistan haben, seit Gerhard Schröder sich zum Komplizen des US-Massenmörders George W. Bush machte, 52 BW-ler diesem Berufsbild nicht voll entsprochen. Sie kehrten in Leichensäcken vom Hindukusch zurück. Laut ministerieller Statistik starben 34 von ihnen „durch Fremdeinwirkung“ und 18 aufgrund „sonstiger Umstände“, z.B. bei Hubschrauberabstürzen, beim unsachgemäßen Umgang mit Waffen sowie – in drei Fällen – von eigener Hand.

Diese Toten zu beweinen ist den hinterbliebenen Angehörigen vorbehalten. Das förmliche Trauern hingegen gehört zu den selbst auferlegten repräsentativen Aufgaben unserer parlamentarischen Heuchler. Deren propagandistischen Zwecken und emotionalem Bedürfnis nach öffentlicher Exculpation sollen die Tafeln mit den Namen und Daten der „Gefallenen“ sowie das davor jeweils organisierte Zeremoniell dienen.

Diese Politiker sind zu verachten. Die Hinterbliebenen sind zu bedauern. Mitleid mit ihren Toten jedoch kann ich nicht empfinden. Es verbittert nur, dass unsere Berufsarmee zunehmend und zynischerweise aus sonst beruflich weitgehend chancenlosen jungen Leuten gebildet wird, darunter überproportional viele aus den wirtschaftlich benachteiligten östlichen Bundesländern. Im Auslandseinsatz und für hohe Soldzulagen werden sie zu abhängigen Killermaschinen verkrüppelt – letzten Endes ebenfalls Opfer deutschen imperialistischen Wahns. Warum wohl haben sich seit 1998, praktisch dem Beginn der Auslands-Kampfeinsätze – Gerhard Schröders und Joseph Fischers Erbe! – 20 deutsche Soldaten selbst das Leben genommen?

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Das US-Militär schwärmt über ganz Afrika aus

Posted by krisenfrei - 04/02/2013

Von Glen Ford

Mit der Entsendung der 2. Brigade wird ganz Afrika zur Bühne für US-Militäreinsätze.

Anfang dieses Jahres habt die USA mit der Besetzung des ganzen afrikanischen Kontinents begonnen. Diese Entwicklung sollte niemand überraschen, denn die Army Times  berichtete bereits im Juni 2012, daß 2013 eine US-Brigade mit mindestens 3.000 Soldaten dauerhaft in Afrika präsent sein werde. Am Weihnachtsabend gab das Pentagon bekannt, daß 3.500 Soldaten der in Fort Riley in Kansas stationierten 2. Brigade der 1. Infanteriedivision nach Afrika entsandt würden: Angeblich, um die Bedrohung Malis durch Al-Qaida abzuwenden; da die nördlichen Gebiete des Staates Mali von Islamisten beherrscht würden. Diese 2. Brigade soll aber eigentlich die Truppen von insgesamt 35 afrikanischen Staaten trainieren, von denen die meisten bisher keine Probleme mit Al-Qaida hatten. Die USA will zweifellos militärisch in den Konflikt in Mali eingreifen, mit der Entsendung der 2. Brigade wird aber noch eine ganz andere Absicht verfolgt: Ganz Afrika soll zur Bühne für US-Militäreinsätze gemacht werden. Die Situation in Mali ist ein willkommener Anlaß für die schon lange geplante Verstärkung der US-Militärpräsenz in Afrika. Das Pentagon verfolgt das Ziel, die Truppenkommandeure afrikanischer Staaten durch eine umherziehende Brigade der US-Army auf die in Zukunft zu erwartende größere US-Militärpräsenz vorzubereiten.

Das ist eine ganz andere Art der Invasioneher eine Infiltration 
Die Strategie des Pentagons besteht darin, die Beziehungen zu den Streitkräften afrikanischer  Staaten auszubauen, die das in Stuttgart beheimatete AFRICOM, das U.S. Africa Command seit seiner Errichtung im letzten Amtsjahr von Präsident George W. Bush geknüpft hat. Mit seinen Infiltrationsbemühungen hatte das AFRICOM einen phänomenaler Erfolg. Militärisch gesehen ist die Afrikanische Union, die AU, zu einem Anhängsel des Pentagons geworden. Die bisher größte Operation der AU in Somalia wird von der USA finanziert, mit US-Waffen durchgeführt und vom US-Militär und der CIA geleitet. Die 17.000 afrikanischen Soldaten der sogenannten Friedenstruppe in Somalia sind eigentlich sehr schlecht bezahlte US-Söldner. Die in Somalia eingesetzten Äthiopier und Kenianer handeln im Auftrag der USA. Die U.S. Special Forces, die sich in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda, im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik herumtreiben: angeblich auf der Suche nach dem flüchtigen Warlord Joseph Kony, errichten in Wirklichkeit im Zentrum des Kontinents ein Infrastruktur-Netz für das US-Militär. Uganda und Ruanda im Osten des mineralreichen Kongo-Beckens sichern den Konzernen der USA und Europas den Zugriff auf dessen Bodenschätze – auf Kosten von 6 Millionen Kongolesen. Ihre Militärs stehen auf der Lohnliste des Pentagons. Die 16 Staaten der Wirtschaftsgemeinschaft in Nordwestafrika warten darauf, daß die Vereinten Nationen – sprich die USA und Frankreich – die islamistischen Kräfte aus Mali vertreiben. Militärisch sind die westafrikanischen Staaten völlig abhängig. Was aber noch wichtiger ist, nach der Beseitigung Muammar Gaddafis in Libyen fehlt ihnen auch der politische Wille, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Die Soldaten der 2. Brigade der 1. Infanteriedivision, die sich als US-Expeditionskorps einschleichen, werden sich bald als Gäste und nicht als Eindringlinge auf Militärbasen in ganz Afrika eingenistet haben. Diese Gäste werden [zunächst] für ihre Unterbringung bezahlen und US-Waffen für die Armeen afrikanischer Staaten beschaffen, die aber sicher nicht zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und Selbstbestimmung dieser Staaten eingesetzt werden.

Drei Generationen nach dem Beginn der Entkolonialisierung werden afrikanische Soldaten wieder unter dem Kommando von Ausländern stehen.  [1]

Wie den Deutschen WirtschaftsNachrichten vom 21. Januar zu entnehmen war, sind die Amerikaner schon seit 2009 in Mali aktiv. Der offizielle Grund wird mit dem Schutz der Botschaft angegeben. Klammheimlich jedoch hat die USA schon seit längerem verschiedene Operationen in Mali gestartet. Die Eskalation durch Frankreich spielt ihnen nun in die Karten. Die US-Truppen hatten demnach das Land nach der Anfang 2012 offiziell beendeten militärischen Zusammenarbeit mit Mali nicht verlassen, sondern haben ununterbrochen geheim im Land operiert. Einem Bericht der Washington Post vom 9. Juli 2012 zufolge ist die USA schon seit Jahren in Mali präsent. Im April 2012 war ein Geländewagen von einer Brücke ins Wasser des Niger gestürzt, in dem die Leichen dreier US-Soldaten gefunden wurden; dies einen Monat nachdem die USA ihre Militärbeziehungen zu Mali offiziell beendet hatte. Die Soldaten gehörten einer geheimen Spezialtruppe der US-Armee an. Das Afrikakommando des US-Militärs sagte, die drei Soldaten gehörten zu der kleinen Zahl von Soldaten, die der malischen Regierung geholfen hatten, bevor diese im März 2012 von einem Militärführer gestürzt wurde, der in den USA ausgebildet worden war. Die US-Soldaten seien dann jedoch im Land geblieben, um die US-Botschaft zu schützen. Die Regierung von Präsident Barack Obama hat zwar den Einsatz in Mali nicht bestätigt, gibt aber zu, weltweit Spezialoperationen zur Bekämpfung des Terrorismus durchzuführen. Bereits 2009 gab es im Pentagon Geheimpläne zu einem militärischen Engagement in Mali. Soldaten von US-Spezialeinheiten sollten in die malische Armee eingebunden werden. Der US-Botschafter, so zitiert ihn die Washington Post, verhinderte jedoch die offizielle Umsetzung dieser Pläne, weil sie bei den afrikanischen Nachbarn zu Empörung führen könnten. Sie geht jedoch davon aus, dass es bereits seit einiger Zeit unabgesprochene Aktivitäten der US-Militärs gibt. Zum Teil arbeiten die US-Truppen auch offen, etwa bei der Ausbildung einheimischer Truppen.  [2]

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Soldaten gegen das aufsässige Volk?

Posted by krisenfrei - 11/08/2012

Die Meldung ging schon verschiedentlich durch die unabhängigen Medien. Wir denken, sie ist einen gesonderten Beitrag wert, denn wir sehen sie im Zusammenhang mit der aufziehenden Euro-Diktatur. Wie wir schon einmal schrieben, dürfte der nächste Schritt der Machtergreifung der Euro-Putschisten nach dem ESM der Griff nach der militärischen Macht sein (siehe: Was kommt nach dem ESM? Der nächste Schritt zur Euro-Diktatur).  Und wir sehen die Meldung als Bestätigung unserer Vermutung: Das Militär wird organisatorisch, personell und psychologisch in Form gebracht, um gegen die eigenen Bürger eingesetzt werden zu können.

Man beachte dabei, dass wir hier nicht über Kleinigkeiten sprechen. Die Bundeswehr unterliegt massiven Sparauflagen. Die Bundeswehr hat eigentlich mit ihren diversen Auslandseinsätzen genug zu tun. Trotzdem werden mit großem Aufwand Kampfverbände zur Aufstandsbekämpfung aufgestellt. Das kostet viel Geld. Das kostet viel organisatorischen und politischen Willen. Da schafft man, wie man so schön sagt, “Strukturen für immer”. Angesichts von Sparzwängen und internationalen Aufgaben macht man so etwas nur, wenn man wirklich muss bzw. will.

Und man lasse sich weiter nicht vom Umfang des Aufbaus täuschen: Mit 2.700 Mann ist die Struktur geschaffen, die innerhalb kürzester Zeit auf 10.000 oder 50.000 Mann aufgebaut werden kann.

Und wie gesagt: Es geht explizit um den Einsatz im Innern, explizit auch gegen “Aufständische” und bei ”zivilem Ungehorsam”.

Welcher Gegner könnte einen solch massiven Gewaltaufbau verlangen? Es kann unseres Erachtens nur um den Einsatz gegen die Bürger gehen.

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Al Qaida führt Stellvertreterkrieg für Washington in Syrien

Posted by krisenfrei - 10/08/2012

Von Bill Van Auken
11. August 2012

Am Dienstag sprach US-Außenministerin Hillary Clinton eine Warnung aus an „alle, die versuchen, das Leid des syrischen Volkes auszunutzen, indem sie entweder Stellvertreter oder Terroristen ins Land schicken.“ Sie betonte, derartiges werde „nicht toleriert.“

Weder sie noch das Außenministerium machten sich die Mühe, zu sagen, welche Länder oder Organisationen hier gewarnt wurden. Hinter Clintons heuchlerischem Statement verbirgt sich in Wahrheit, dass sich der US-Imperialismus und seine Verbündeten in ihrem Krieg für einen Regimewechsel in Syrien selbst auf solche „Stellvertreter“ und Terroristen“ verlassen, sie finanziert und bewaffnet.

Die führende Rolle unter diesen Kräften nimmt Washingtons angeblicher Erzfeind ein, die islamistische Terrororganisation Al Qaida.

Offizielle Kreise geben immer offener zu, dass Al Qaida im syrischen Bürgerkrieg eine entscheidende Rolle spielt. Dies enthüllt nicht nur den wahren Charakter der amerikanischen Bestrebungen, die Regierung von Präsident Bashar al-Assad zu stürzen, sondern auch von Washingtons Betrug mit dem „Krieg gegen den Terror.“

Die Behauptungen der syrischen Regierung, sie kämpfe gegen Al Qaida-Terroristen, wurden von den Massenmedien und den Nachrichtenquellen mit engen Beziehungen zur US-Regierung monatelang als „Propaganda“ abgetan. Jetzt aber wird nicht nur offen zugegeben, dass diese Organisation in den Ereignissen in Syrien aktiv ist, sondern sie wird dafür sogar gepriesen.

Am Montag und Dienstag brachten alle großen amerikanischen Nachrichtensender Berichte über die Präsenz von Al Qaida in Syrien. Letzten Monat meldete die New York Times, dass Al Qaida im Herzen der „syrischen Revolution“ durch drei Gruppen aktiv ist: Die Al Nusra-Front der Völker der Levante, die Abdullah Azzam-Brigaden und die Al Baraa ibn Malik-Märtyrerbrigade.

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Syrien: Vorkrieg für den Nachkrieg gegen den Iran

Posted by krisenfrei - 31/07/2012

Der Krieg gegen den Iran hat längst begonnen

Es bedarf nur noch eines aktuellen Vorwandes, dann wird Israel auch atomar gegen den Iran losschlagen, die USA mit in den Krieg ziehen und letztere auch die Nato mobilisieren.

von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Der israelische Regierungschef Netanjahu will Krieg gegen den Iran. Gleiches wollen auch die amerikanische Ölindustrie und das amerikanische Militär. Erstere wegen der Ölvorräte des Iran und weil ohne den Iran ein Ölmonopol in der Welt nicht durchsetzbar ist; das Militär, weil die Gesamtstrategie der Eroberung des Vorderen Orients mit den beiden Ländern Irak und Afghanistan nur unvollkommen bleibt, so lange nicht das dazwischen liegende Land Iran ebenfalls überfallen und erobert wird.

Allerdings hat sich die Form der Kriegsführung nach den bitteren Erfahrungen der USA im Irak und in Afghanistan verändert. Ein Überfall auf den Iran mit Landtruppen bis hin zu Besetzungen des Landes ist nach den Erfahrungen von Afghanistan nicht mehr möglich. Die Besetzung des Landes ist nicht Anfangs-, sondern Endstadium des Krieges. Die Kampfhandlungen werden heute subtiler und hinterhältiger begonnen:

– Schon seit Jahren verbreitet die von Israel gesteuerte Weltpresse angebliche Atomrüstungs- und Angriffspläne des Iran, um zu verdecken, dass der Iran eigentlich der Angegriffene sein soll. Mit anderen Worten wird der Weltöffentlichkeit durch die Presse vorgelogen, dass das vorgesehene Angriffsopfer eigentlich der Angreifer sei, und der Präsident des Iran wird als hass­erfüllter blindwütiger Zweithitler dargestellt, dem man jedes Verbrechen und jede Kriegshandlung zutrauen müsse. Dabei steigern sich seit etwa drei bis vier Jahren die Hassgesänge gegen den Iran kontinuierlich, um die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die iranische Führung und ihr System – wie vorher Saddam Hussein – den Weltfrieden bedrohen.

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Der dritte Weltkrieg rückt näher – Kriminelle Banker ins Gefängnis!

Posted by krisenfrei - 24/07/2012

Von Helga Zepp-LaRouche

Als mit den Untersuchungen des kriminellen LIBOR-Skandals vor allem durch amerikanische Behörden Anfang Juli deutlich wurde, wie durch und durch verrottet das kollabierende transatlantische Finanzsystem ist, gab es im britischen Establishment zwei grundsätzlich entgegengesetzte Reaktionen. Die eine Fraktion, für die sich u.a. die Financial Times, Peter Hambro und Lord Myners äußerten, trat mit der Auffassung an die Öffentlichkeit, daß nur eine Rückkehr zum Trennbankensystem in der vollen Tradition des Glass-Steagall-Standards von Franklin D. Roosevelt den totalen Absturz ins finanzielle und politische Chaos verhindern könnte. Die zweite Fraktion, zu der unter anderem der britische Außenminister William Hague gehört, setzt offensichtlich darauf, vom kriminellen und dramatischen Zustand des bankrotten Finanzsystems durch eine Konfrontation mit Rußland und China abzulenken und eher eine militärische Katastrophe zu riskieren, als den Aufstieg der asiatischen Staaten hinzunehmen, während die transatlantische Region gleichzeitig untergeht.

Bei der Tatsache, daß am vergangenen Mittwoch an einem einzigen Tag drei Terroranschläge in Syrien, Bulgarien und in der russischen Republik Tatarstan stattgefunden haben, handelt es sich deshalb nicht um drei separate Ereignisse, sondern um den Ausdruck der strategischen Auseinandersetzung innerhalb des anglo-amerikanischen Establishment, wie auf die Desintegration des Finanzsystems zu reagieren sei.

Es ist bezeichnend, daß die Obama-Administration es nicht einmal für nötig fand, den Terroranschlag zu verurteilen, bei dem der syrische Verteidigungsminister, der Sicherheitschef und zwei Generäle ums Leben kamen, oder der syrischen Regierung Kondolenz auszudrücken. Statt dessen versuchte die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice, unterstützt von Großbritannien, Frankreich und Deutschland eine UN-Resolution durchzubringen, die verschärfte Wirtschaftssanktionen und Militäraktionen gegen Syrien ermöglicht hätte. Das Veto von Rußland und China im UN-Sicherheitsrat verdeutlichte die rote Linie, deren Überschreiten unmittelbar die thermonukleare Konfrontation mit diesen beiden Mächten auf die Tagesordnung bringt.

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USA – Der Aufschwung ein Schwindel

Posted by krisenfrei - 23/07/2012

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Obama will den Wählern einreden, daß dessen Politik langsam, aber stetig eine wirtschaftliche Erholung schafft und er wiedergewählt werden muß, damit das Land nicht in die »schlechten Zeiten« von George W. Bush zurückfällt. Während seiner jüngsten Rundreise im Wahlkampfbus durch die umkämpften Bundesstaaten Ohio und Pennsylvania meinte Obama in Bezug auf die Arbeitslosigkeit: »Es ist da draußen immer noch  hart, aber die neuesten Wirtschaftszahlen zeigten einen Schritt in die richtige Richtung.« Tatsächlich ist kaum nachvollziehbar, was an den Beschäftigungszahlen für Juni in die richtige Richtung weisen soll. Nach Angaben des Amts für Beschäftigungsstatistik (BLS) wurden im Juni netto 80.000 Arbeitsplätze geschaffen, davon sind aber 25.000 keine Vollzeitjobs; die Arbeitslosenquote bleibt bei 8,2 %. Wie auch eigene Daten von EIR [Executive Intelligence Review] belegen, schrumpft die Gesamtzahl der Beschäftigten in der USA in kaum glaublichem Tempo. Heute haben nur 58,6 % der erwachsenen Amerikaner bezahlte Arbeit. Es gibt in der USA 5 Mio. Arbeitsplätze weniger als 2008, dem Jahr, als Obama gewählt wurde. In der Produktion sind es 590.000 weniger, im Bausektor sogar 1,05 Mio. weniger. Im Juni 2012 gab es in der Produktion einen weiteren Rückgang und nur eine minimale Verbesserung in der Baubranche. In den Großstädten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 35 bis 50 %. Die Arbeitslosigkeit unter den Afro-Amerikanern stieg diesen Juni von 13,6 auf 14,4 %.

Und das bezeichnet Obama als Schritte in die richtige Richtung? Und an den Problemen soll die Altlast von G.W. Bush schuld sein? Dies erklärt zum Teil, warum so viele demokratische Politiker Obama im Stich lassen. Das bringt an sich allerdings noch keine Verbesserung, da hinter Mitt Romney dieselben Wall-Street-Kräfte stehen, die Obama ins Amt gehievt hatten.  [1]  In diesem Licht muss man die neuerlichenSchlagzeilen betrachten, die uns die Presse hinsichtlich des US-Dollars soebeben geliefert hat, dass nämlich der Dollar einem Comeback stünde……. Wie sich  dies in Wirklichkeit verhält, legt der nachfolgenden Aufsatz dar:

Die zusammenbrechende Wirtschaft der USA und das Ende der Welt – Von Paul Craig Roberts 
In der vor kurzem erschienenen Kolumne »Kann die Welt Washingtons Überheblichkeit überleben?« habe ich versprochen zu untersuchen, ob die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zusammenbrechen wird, ehe Washington uns in seinem Streben nach der Weltherrschaft in eine Konfrontation mit Rußland und China bringt.

Dieses Thema wird auf http://www.paulcraigroberts.org/  wohl weiterhin behandelt werden, so daß also dieser Artikel nicht das letzte Wort dazu sein wird.

Washington befindet sich seit Oktober 2001 im Krieg; in diesem Jahr hatte Präsident George W. Bush einen Vorwand ausgeheckt, um den Überfall der USA auf Afghanistan zu befehlen. Dieser Krieg wanderte in die zweite Reihe, als Bush einen weiteren Vorwand ausheckte, um den Überfall auf den Irak im Jahr 2003 anzuordnen, einen Krieg, der ohne erkennbaren Erfolg 8 Jahre lang andauert und den Irak in ein Chaos gestürzt hat, mit tagtäglich Dutzenden von Toten und Verwundeten, einem neuen starken Mann an der Stelle des illegal hingerichteten ehemaligen starken Mannes, und der Wahrscheinlichkeit, daß die weiter anhaltende Gewalt zum Bürgerkrieg wird. Nach seiner Wahl schickte Präsident Obama törichterweise weitere Soldaten nach Afghanistan und erneuerte die Intensität dieses Krieges, der jetzt in seinem 11. Jahr steht und keine Erfolge erbracht hat.

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Krieg an allen Fronten

Posted by krisenfrei - 17/07/2012

Paul Craig Roberts

Die russische Regierung hat endlich kapiert, dass ihre politische Opposition bezahlt wird von der von den Steuerzahlern der Vereinigten Staaten von Amerika finanzierten National Endowment for Democracy (Nationale Stiftung für Demokratie) und anderen Abteilungen der CIA/des Außenministeriums in einem Versuch, die russische Regierung zu stürzen und ein amerikanisches Marionettenregime im geografisch größten Land der Erde einzurichten, dem einzigen Land mit einem Arsenal von Atomwaffen, das ausreicht, um Washingtons Aggression abzuschrecken.

Gerade wie Ägypten früher in diesem Jahr hunderte Leute auswies, die in Verbindung standen mit aus dem Ausland finanzierten „Nicht-Regierungs-Organisationen” (NGOs) wegen „Erregung von Dissens und Einmischung in innere Angelegenheiten,“ hat die russische Duma (Parlament) gerade ein Gesetz beschlossen, das Putin demnächst unterzeichnen wird und das bestimmt, dass politische Organisationen, die Geld aus dem Ausland erhalten, sich als ausländische Agenten registrieren lassen müssen. Das Gesetz basiert auf dem Gesetz in den Vereinigten Staaten von Amerika, das die Registrierung fremder Agenten festlegt.

Ein großer Teil der russischen politischen Opposition besteht aus vom Ausland bezahlten Agenten, und sobald das Gesetz in Kraft ist, werden sich führende Elemente der politischen Opposition Russlands beim russischen Justizministerium als Agenten Washingtons registrieren lassen müssen. Die Agentur Itar-Tass berichtete am 3. Juli, dass es in Russland um die 1.000 Organisationen gibt, die vom Ausland finanziert sind und sich politisch betätigen. Man stelle sich das Geheul vor, wenn die Russen 1.000 Organisationen in den Vereinigten Staaten von Amerika finanzieren würden, die sich bemühen, Amerika zu einem russischen Marionettenstaat zu machen. (In den Vereinigten Staaten von Amerika würden die Russen auf zahlreiche Konkurrenz aus Israel stoßen.)

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USA: Mit Kriegen in den Staatsbankrott ?

Posted by krisenfrei - 09/07/2012

Die zusammenbrechende Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und das Ende der Welt

Paul Craig Roberts 

In der vor kurzem erschienenen Kolumne „Kann die Welt Washingtons Überheblichkeit überleben?“ habe ich versprochen zu untersuchen, ob die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zusammenbrechen wird, ehe Washington uns in seinem Streben nach der Weltherrschaft in eine Konfrontation mit Russland und China bringt. Dieses Thema wird auf dieser Website wohl weiterhin behandelt werden, dieser Artikel wird also nicht das letzte Wort dazu sein.

Washington befindet sich im Krieg seit Oktober 2001, als Präsident George W. Bush einen Vorwand ausheckte, um den Überfall der Vereinigten Staaten von Amerika auf Afghanistan zu befehlen. Dieser Krieg wanderte in die zweite Reihe, als Bush einen weiteren Vorwand ausheckte, um den Überfall auf den Irak im Jahr 2003 anzuordnen, einen Krieg, der ohne erkennbaren Erfolg 8 Jahre lang andauert und den Irak in ein Chaos gestürzt hat, mit tagtäglich Dutzenden Toten und Verwundeten, einem neuen starken Mann an der Stelle des illegal hingerichteten ehemaligen starken Mannes, und der Wahrscheinlichkeit, dass die weiter anhaltende Gewalt zum Bürgerkrieg wird. 

Nach seiner Wahl schickte Präsident Obama törichterweise weitere Soldaten nach Afghanistan und erneuerte die Intensität dieses Krieges, der jetzt in seinem elften Jahr steht und keine Erfolge erbracht hat.

Diese beiden Kriege waren teuer. Gemäß Schätzungen von Joseph Stiglitz und Linda Bilmes belaufen sich die Kosten für den Krieg gegen den Irak für die Steuerzahler der Vereinigten Staaten von Amerika auf insgesamt $3 Billionen. Das Gleiche gilt für den Krieg gegen Afghanistan. Anders gesagt verdoppelten die beiden nutzlosen Kriege die Staatsschulden der Vereinigten Staaten von Amerika. Das ist der Grund dafür, dass kein Geld vorhanden ist für soziale Sicherheit, Medicare, Medicaid, Lebensmittelmarken, Umweltschutz und das soziale Sicherheitsnetz.

Die Amerikaner haben durch die Kriege gar nichts gewonnen, aber nachdem die Kriegsschulden nie zurückgezahlt werden können, werden die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Nachkommen für alle Ewigkeit Zinsen für $6.000 Milliarden Kriegsschulden bezahlen müssen. 

Nicht zufrieden mit diesen Kriegen, führt das Bush/Obama-Regime unter Verletzung des Internationalen Rechts Militäroperationen in Pakistan, Jemen und Afrika durch, organisierte den Sturz der libyschen Regierung durch Waffengewalt, arbeitet zur Zeit daran, die syrische Regierung zu stürzen und lässt weiterhin militärische Kräfte gegen den Iran auffahren.

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