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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for the ‘Inflation’ Category

Jetzt spricht wieder viel für Gold und Silber

Verfasst von: krisenfrei - 23/03/2012

Manfred Gburek, 23. März 2012

Bei Gold und Silber tut sich was. Ihre Preise haben eine wahre Hängepartie hinter sich. Oder bezogen auf die Gemütsverfassung der Anleger, die in beiden Edelmetallen und in den Aktien der Branche engagiert sind: Ihre Nerven wurden arg strapaziert. Das kann zwar noch ein Weilchen so weiter gehen, aber eher im positiven Sinn, denn der größte Teil der Hängepartie und der Strapazen ist vorbei.

Was jetzt noch kommt, ist eine der Varianten, die ich Ihnen hier vor sechs Wochen beschrieben habe: Wenn man die Preiskurven glättet, entweder eine charttechnische Untertasse oder das Ende des seit dem vergangenen September anhaltenden leichten Abwärtskanals beim Gold bzw. des schon seit Anfang Mai anhaltenden deutlicheren Abwärtskanals beim Silber. Die bisherigen Erfahrungen mit der Charttechnik belegen, dass in beiden Fällen ein starker Preisausbruch nach oben folgt.

Einzig in welche Bereiche er vorstößt, lässt sich schwer abschätzen, weil dann ein größerer Wechsel der Teilnehmer an den Edelmetallmärkten zu erwarten ist, der für so manche Überraschung sorgen kann. Das heißt, Minenkonzerne, Zentralbanken, Fonds, die Schmuckindustrie, Altgoldverkäufer, private Anleger und einige weitere Gruppen sortieren sich auf der Angebots- wie auch auf der Nachfrageseite neu. Indikatoren dazu gibt es reichlich. Um nur zwei zu nennen: Spekulative Anleger haben zuletzt in größerem Umfang dem führenden börsengehandelten Goldfonds SPDR Gold Trust den Rücken zugekehrt, während Daueranleger weitgehend engagiert geblieben sind; das ist erfahrungsgemäß eine günstige Konstellation. Und die Großbank UBS hat ihre Goldpreisprognose massiv nach unten gesetzt, was – nach den bisherigen Erfahrungen mit den Vorhersagen dieser Bank zu urteilen – ebenfalls als positives Zeichen zu interpretieren ist.

Gehen wir den Dingen weiter auf den Grund. Aus den Charts von Gold und Silber ergibt sich, dass die 200-Tage-Linie zuletzt die Preiskurve von unten nach oben geschnitten hat. Das ist entsprechend den gängigen Chartregeln ein Verkaufssignal. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Im Herbst 2008 war dasselbe Phänomen zu beobachten. Wer damals zum ungünstigsten Zeitpunkt aus Gold und Silber ausgestiegen wäre, hätte anschließend auf maximal über 150 Prozent Gewinn beim Gold und sogar auf maximal über 430 Prozent Gewinn beim Silber verzichten müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Egal, ob Gold bei 1’600 oder 1’800 Dollar notiert“

Verfasst von: krisenfrei - 20/03/2012

„Auf die fortschreitende Verschuldung in der Welt werde der Goldpreis noch massiv reagieren, prophezeit der Edelmetallexperte Egon von Greyerz.

In den letzten Tagen gab der Goldpreis wieder einmal etwas nach. Ursachen dafür waren erste Anzeichen einer leichten wirtschaftlichen Erholung in den USA, verbunden mit neuen finanziellen Zusagen der EU in der europäischen Schuldenkrise.

Dies beflügelte die Aktienkurse und riss die Notierungen für das gelbe Edelmetall nach unten. Doch wie geht es weiter? Für Egon von Greyerz, Gründer und Managing Partner von Matterhorn Asset Management, hat sich an der Ausgangslage indessen nichts geändert.

Explodierende Verschuldung

Die Erholung an den Finanzmärkten bleibe fragil, erklärt der schwedische Goldexperte mit Büros in der Schweiz und London. Von einem echten Umschwung könne nicht die Rede sein, selbst wenn etwa auch Jim O’Neill, Chefstratege bei Goldman Sachs Asset Management, dieser Tage mehr Positives als Negatives an den Märkten erkennen will.

Von Greyerz sagt: «Wir dürfen uns nicht allzu sehr auf kurzfristige Entwicklungen abstützen. Tatsache bleibt, dass die weltweite Verschuldung in den letzten zehn Jahren um 140 Prozent gestiegen ist. Dies hat sich jedoch kaum im globalen Wirtschaftswachstum niedergeschlagen.»

Nur noch sechs Cents für einen Dollar

Der Goldexperte betont denn auch, dass es besser wäre, eine längerfristige Perspektive einzunehmen, zumal die letzten hundert Jahre in jeder Hinsicht «aussergewöhnlich» gewesen seien.

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Die große Spekulation mit Immobilien, Aktien und Edelmetallen

Verfasst von: krisenfrei - 16/03/2012

Manfred Gburek, 16. März 2012

Vor einigen Tagen traf ich einen alten Bekannten, der mir freudestrahlend von seinem neuesten Hauskauf im Niederbergischen Land erzählte. Als ich ihn nach dem Grund fragte, antwortete er mir mit einem einzigen Wort: Griechenland. Nun kenne ich die Gegend seit langer Zeit; über ihre Grenzen hinaus ist sie in erster Linie durch den Neandertaler bekannt. Was den mit dem Volk der Hellenen verbindet, war mir erst einmal schleierhaft. Aber mein Bekannter klärte mich ratzfatz auf: „Du weißt doch, Griechenland bringt uns Inflation, und ich schütze mich davor, indem ich ein Haus kaufe. So bringe ich mein Geld in Sicherheit.“ Sprach’s und verabschiedete sich mit einem Leuchten in den Augen.

Aussagen wie diese sind typisch für die aktuelle Gemütslage breiter Bevölkerungskreise hierzulande und für die Argumentation vieler Immobilienmakler. Sie enthalten sogar ein Körnchen Wahrheit, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen: Je mehr Griechen – und Bewohner aus anderen Peripherieländern Europas – nach Deutschland kommen, desto stärker wächst hier der Bedarf an Wohnraum, was die Immobilienpreise von Fall zu Fall durchaus nach oben treibt. Das hat indes nichts mit der Gegend rund um das Neandertal zu tun und mit der Inflation als solcher erst recht nicht.

Aber warum hat sich dann Griechenland als vermeintlicher Inflationstreiber in den Köpfen vieler Deutscher schon derart festgesetzt, dass sie auf einmal mehr Immobilien kaufen als noch vor zwei oder drei Jahren? Die Antwort ergibt sich zum Teil zwar aus der hinreichend bekannten Kombination von niedrigen Zinsen und Nachholbedarf in den Ballungszentren, zu einem weiteren nicht zu unterschätzenden Teil aber aus der medialen Wahrnehmung und aus der Massenpsychologie: So gut wie alle gängigen Medien bombardieren uns ständig mit den Themen Griechenland, Schuldenkrise, -bremse und -schnitt, ESM, Target2, Geldschwemme usw. Da können Reaktionen der Bevölkerung nicht ausbleiben, einer steckt den anderen an, und am Ende heißt es oft, die Deutschen seien in puncto Inflation besonders sensibel, weil sie eine ganz schlimme Geldentwertung 1923 und eine fast so schlimme nach dem 2. Weltkrieg erlitten haben.

Besonders an der Geldschwemme ist zweifellos viel dran. Nachdem sie bis zum vergangenen August die Edelmetalle so stark begünstigt hatte, dass damals sogar die Bild-Zeitung das Thema Gold auf die Titelseite hob, ergoss sie sich später immer mehr über deutsche Wohnimmobilien und – nach einigem Hin und Her – seit Beginn dieses Jahres auch über Aktien. Wobei zu beachten ist, dass es sich bezüglich der Edelmetalle und Aktien um ein internationales, bezüglich der Wohnimmobilien in diesem Fall dagegen um ein deutsches Phänomen handelt, während die Preise dieser Immobiliengattung in vielen anderen Ländern eher abwärts gerichtet sind (dazu später mehr). Was allerdings einschließt, dass sich bei uns inzwischen wieder viele Anleger aus dem Ausland tummeln, die besonders großen Gefallen an Wohnungen und ganzen Häuserzeilen in Hamburg und Berlin finden.

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Welche Kräfte auf Ihre Geldanlage einwirken werden

Verfasst von: krisenfrei - 09/03/2012

Von Manfred Gburek, 9. März 2012

Griechenland wird uns noch über Jahre hinaus mehr beschäftigen, als uns allen lieb sein kann. Auch wenn Sie dieses Themas überdrüssig sind, sollten Sie hier trotzdem weiter lesen. Denn es wird sich auf Ihre Geldanlage auswirken. Aber nicht allein, sondern in Verbindung mit anderen Einflussfaktoren, und das macht die Sache so gefährlich.

Beginnen wir kurz mit Griechenland. Das Handelsblatt, das sich früher aus unerfindlichen Gründen für griechische Staatsanleihen stark gemacht hat, trifft jetzt den Nagel auf den Kopf, wenn es titelt: „Griechenland erkämpft Enteignung der Gläubiger.“ Das heißt, diese – in erster Linie institutionelle Anleger wie Banken, Versicherer und Fonds – verzichten auf den Großteil ihrer Forderungen gegen den griechischen Staat.

Daraus folgt: Kunden und Eigentümer der institutionellen Anleger, also Millionen von Bundesbürgern, erleiden durch die kalte Enteignung Verluste, deren Höhe erst in den kommenden Jahren zu ermitteln sein wird, wenn zum Beispiel Ihre Bank sich mit immer höheren Gebühren bei Ihnen schadlos zu halten versucht oder wenn die Ablaufleistung Ihrer Kapitallebensversicherung zusammenschrumpft.

Damit nicht genug, auch als Steuerzahler werden Sie früher oder später auf Umwegen zur Kasse gebeten. Einer dieser Umwege hat den wohl klingenden Namen FMS Wertmanagement, der mich irgendwie an einen Wertstoffhof erinnert, weil auch dort viel Müll landet. Es handelt sich um eine in der Finanzsprache Bad Bank genannte Anstalt des öffentlichen Rechts, Nachfolgerin der verstaatlichten Skandalbank Hypo Real Estate in Bezug auf deren „Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche“ (Details unter fms-wm.de). Sie besitzt gut 9 Milliarden Euro an Griechenland-Anleihen und -Krediten. Für deren Abwertung werden Steuerzahler im Endeffekt genauso aufkommen müssen wie für den ebenfalls schwergewichtigen griechischen Anleihen- und Kreditmüll der deutschen Landesbanken.

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Prof. Dr. Wilhelm Hankel redet Klartext

Verfasst von: krisenfrei - 09/03/2012

Ich habe schon viele Vorträge von Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel gesehen und auch viele Interviews mit ihm gelesen,  aber was er in dem einstündigen Video (s.u.) sagt, ist kaum noch zu toppen.

Jeder Ökonom oder Politiker, der diesem dreckigen und korrupten Finanzsystem dient, sollte sich seine Worte hinter die Ohren schreiben und entsprechend danach handeln. Ob sie es auch tatsächlich tun, wage ich aber zu bezweifeln, denn Marionetten sind und bleiben nun einmal Marionetten. Sie interessieren sich nur für Macht und Gier und haben darüberhinaus nichts anderes im Sinn, als ihre Wähler und das Volk zu belügen.

Das schlimme daran ist leider, dass das Volk auch noch glaubt, was diese Lügenbarone ihnen tagtäglich an Lügen unterjubeln.  Die TV- und Printmedien tragen ihren Teil auch noch dazu bei. Zu der Lüge der Arbeitslosenstatistik hier nur ein Beispiel:

https://krisenfrei.wordpress.com/2011/09/15/die-luge-der-arbeitslosenstatistik/

Ich jedenfalls war sehr beeindruckt von Prof. Dr. Hankels Worten. Wer sich aber lieber Talk-Shows (z.B. Anne Will, Maybrit Illner, Beckmann, Jauch … usw. und sonstige Jauche) reinziehen will, sollte besser auf das Video verzichten. Vielleicht aber verzichtet der eine oder andere Talk-Show-Fetischist auf eine Ausstrahlung und sieht sich stattdessen dieses Video an. Möglicherweise könnten die Worte von Prof. Dr. Hankel bei dem einen oder anderen einige Gehirnzellen in Bewegung kommen und zum Denken anregen. Ein Versuch wäre es allemal wert.

BILDung führt häufig auch zur VerBLÖDung!

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass die Thesen von Prof. Dr. Hankel so gut wie überhaupt nicht in den System-Medien zu finden sind? Auf die Frage; „Während eines Vortrages im Sommer 2011 in Wien sagten Sie: „Meine Damen und Herren, ich bin sehr bewegt, ein so volles Haus finde ich nicht in Deutschland …“
Warum nicht? Sind Sie als deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Euro-Kritiker bei Veranstaltungen zu wirtschaftslichen Fragen in Deutschland nicht willkommen?,
antwortete Prof. Dr. Hankel in dem Interview:
„Kritiker sind keine Demagogen. Man liebt sie nicht, obwohl sie das Beste wollen: Schaden von anderen Menschen abwehren. Deswegen bewegt es mich, wenn das honoriert wird.“

Hier nun das besagte Video mit Herrn Prof. Dr. Hankel:

 

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Der finale ESM-Vertrag – Ende von Demokratie und Parlamentsvorbehalt

Verfasst von: krisenfrei - 07/03/2012

Beatrix von Storch

Kein Parlamentsvorbehalt für 167 Mrd. deutsche Zahlungsverpflichtungen

Dieser ESM-Vertrag (s.u. im Anhang in seiner Fassung vom 23.1.2012 in voller Länge) darf nicht kommen. Wir werden in den nächsten Wochen von Frau Merkel und Herrn Schäuble und all den anderen Euro-„Rettern“ hören, daß der ESM sinnvoll und alternativlos ist, daß das wirtschaftliche Risiko überschaubar ist und vor allem, daß jeder Euro, den wir zusätzlich bezahlen sollen, vorher natüüüürlich vom Bundestag abgesegnet werden muß. Das Königsrecht des Parlamentes, die Hoheit über den Haushalt, bleibe selbstverständlich unangetastet. Diese Selbstverständlichkeit mußte der Abgeordnete Peter Gauweiler (CSU) und wenige andere vor dem Bundesverfassungsgericht aber auch erst erstreiten und der Regierung abtrotzen. Aber vor allem: auch der jetzt amtliche ESM-Vertrag sieht diesen Parlamentsvorbehalt nicht vor. Ich gliedere diesen Beitrag in

Teil I : Zusammenfassung und Entschleierung des Vertrages zum besseren Verständnis gegen die landläufigen Falschinformationen und Verwässerungen,

Teil II: Die wichtigste Lüge im Detail: Aus den 167- Milliarden-Bürgschaften werden unmittelbare Milliarden-Bargeldtransfers und das ohne Zustimmung des Bundestages und

Teil III: Weitere wichtige Fakten, die Sie wissen sollten.

Teil I: Zusammenfassung und Entschleierung des Vertrages zum besseren Verständnis gegen die landläufigen Falschinformationen und Verwässerungen

Der ESM-Vertrag soll zeitlich unbefristet den Euro „retten“. Dazu schließen sich alle Euro-Länder zum ESM zusammen. Den ESM regieren tut das Direktorium, das aus Personen mit „großem Sachverstand im Bereich Wirtschaft und Finanzen“ (Art. 6) besteht. Das müssen also keine gewählten Volksvertreter oder Regierungsmitglieder sein. Daneben besteht der Gouverneursrat, quasi der Aufsichtsrat, der sich aus den Finanzministern der Euro-Länder und je einem Vertreter zusammensetzt (Art. 5).
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ESM-Vertrag – Versklavung der EU-Bürger

Verfasst von: krisenfrei - 05/03/2012

Nichts gegen die EU, aber der Euro ist nichts anderes als eine Missgeburt, die viele EU-Länder in den Ruin treiben wird. Griechenland ist nur der Anfang. Danach folgen Portugal, Irland, Spanien … usw., wobei hier die Reihenfolge unerheblich ist. Der ESM-Vertrag ist allerdings die Krönung, um die EU-Bürger zu versklaven. In meinem letzten Artikel habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Versklavung der Menschheit voranschreitet. Mit dem ESM (Europäisches Sklaven Management) wird dieser Prozess allerdings nur noch beschleunigt.

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Die EU und der Euro stecken in der Krise. Die Regierungen aller Euro-Länder haben zur Lösung der Euro-Krise den Vertrag zum Europäischen Stabilitätsmechanismus — ESM — verabredet: die Schulden- und Inflationsunion. Die Parlamente aller 17 Euro-Länder sollen der endgültigen Version des ESM zustimmen. Die Zukunft der EU soll auf ihn gebaut werden. Wollen Sie diese Schulden- und Inflationsunion? Wollen Sie die EU-Zentralregierung durch das Direktorium? Wollen Sie das Ende der parlamentarischen Haushaltssouveränität? Wollen Sie diesen ESM-Vertrag? Wenn Sie das nicht wollen, sagen Sie das Ihrem Abgeordneten über: http://www.abgeordneten-check.de/kampagne/69-stoppt-eu-transferunion.html

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Geld drucken, was das Zeug hält

Verfasst von: krisenfrei - 02/03/2012

Von Manfred Gburek, 2. März 2012

Am vergangenen Mittwoch geschah etwas Seltsames, am Donnerstag schon wieder: Erst schien der Goldpreis für kurze Zeit im Boden zu versinken und der Silberpreis erst recht, tags darauf der Ölpreis in die Höhe zu schießen. Der Spuk war in beiden Fallen zwar schnell wieder vorbei, hinterließ aber tiefe Spuren bei all jenen, die sich verzockt hatten. Typischerweise war er an beiden Tagen von den Terminmärkten ausgegangen, deren Hebelwirkung im Fall des Falles für all jene verheerend sein kann, die versuchen, mithilfe von Derivaten den schnellen Jungs an Comex & Co. Paroli zu bieten, und dann auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Die Erkenntnis daraus: Überlassen Sie das Spiel mit allen Derivaten, von Zertifikaten über Futures und Optionen bis zu Konstrukten mit so harmlos klingenden Namen wie CFD (Contract for difference) denen, die offenbar zu viel Geld übrig haben oder ganz einfach nur spielsüchtig sind. Das bedeutet in Bezug auf Gold und Silber: Barren, Münzen und Edelmetallaktien (die der großen Konzerne und der Juniors mit nachgewiesenen Reserven) ungeachtet der zwischenzeitlichen Schwankungen bis auf Weiteres halten und bei kurzfristiger Schwäche wie jetzt dazukaufen.

Was ist beim Öl los? Nach wie vor gibt es genug Öl auf der Welt, aber die Frage ist, zu welchem Preis – und der hängt allzu oft von geringen Grenzmengen und politischen Einflüssen ab. Überlassen Sie also das Spiel mit Derivaten auch hier den anderen.

Hohe Tagesverluste wie am Mittwoch bei den Edelmetallen sind im Rahmen eines langfristigen Aufwärtstrends jederzeit möglich. Die Älteren unter Ihnen erinnern sich bestimmt noch an den Aktiencrash vom 19. Oktober 1987. Er fand gut fünf Jahre nach Beginn des damaligen Aufwärtszyklus der Aktien statt und mündete recht schnell in eine Kurserholung, der in den 90er Jahren ein lange nicht mehr dagewesener, 1997 und 1998 nur kurz unterbrochener Aufschwung bis Anfang 2000 folgte. Die Preiskorrektur der Edelmetalle am Mittwoch war indes harmlos im Vergleich zum Absturz der Aktienkurse vom Oktober 1987, der seinerzeit – gemessen am US-Börsenbarometer Dow Jones – 22,6 Prozent betragen hatte. Eine Gemeinsamkeit gab es dennoch: Beide Male waren Terminmärkte die Auslöser.

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Was weiß die Ordnungsökonomik von Europa?

Verfasst von: krisenfrei - 27/02/2012

Rainer Hank am 27. Februar 2012

Es fällt schwer zu glauben, dass die EU die Schuldenkrise in den kommenden Jahren in den Griff bekommt. Die gegenwärtige Lage bietet einem eigentlich nur unerfreuliche Lösungen. Lediglich das Ausmaß der „Unerfreulichkeit“ differiert. Mit diesem Fazit schließt Ansgar Belke im neuen Ordo-Band seinen Beitrag über die „EU-Governenance“. Zum Glück ist das Nachdenken über die Euro- und Staatsschuldenkrise, mit der gut ein Fünftel der Beiträge sich beschäftigt, auf weiten Strecken (wenngleich nicht immer) intellektuell erfreulich, zuweilen auch im guten Sinne anstößig.

Europa kann leben, auch ohne den Euro. Womöglich sogar besser. Altmeister Alfred Schüller entlarvt im neuen Ordo-Band den Weg zur Europäischen Währungsunion als eine Geschichte fortwährender Selbsttäuschungen: Schüller stellt sich vor, ein Land wie Griechenland wäre außerhalb der Währungsunion (also etwa wie Argentinien 2001) in Schwierigkeiten gekommen. Längst wäre das Land und wären andere Länder, die sich mit ihrer Staatsverschuldung auf abschüssiger Bahn befinden, mit den Frühwarnungen eines unverfälschten internationalen Zins- und Wechselkursverbunds unter Anpassungszwänge der Abwertung und der Gläubiger geraten. Die Kreditbedingungen wären im Verschuldungsprozess erschwert, nicht erleichtert worden. Und alsbald hätten sich die Gläubiger nach den Regeln des Pariser oder Londoner Clubs zusammen gefunden. Ein Moratorium für den Kapitaldienst wäre zwingend mit einer Abwertung der Währung verbunden worden, was zugleich Anpassungsprogramme zur Stärkung von Effizienz- und Wettbewerbsfähigkeit nach sich gezogen hätte. Nicht schön, aber auch nicht unnormal. Business as usual eben in einer Jahrhunderte währenden Geschichte der Staatspleiten. Derweil hätten die europäischen Regierungen, wie Charles B. Blankart spottete, anstatt in langen Brüsseler Nächten sich zu zermürben, gemeinsam auf Ischia Ferien machen können (natürlich mit dem lustigen Silvio Berlusconi und nicht mit dem trockenen Mario Monti als Gastgeber). Eine Gruppe der besten Ökonomen hätten sie zum Baden mitnehmen können. Denn all die vielen klugen Aufsätze über EU-Governance, Staatsinsolvenz im Euroraum etc. wären gar nicht notwendig geworden, hätte man Griechenland in den ganz normalen Default geschickt. Alles in allem wären Länder wie Griechenland ein Fall für einen spontanen, vergleichweise kleinen (vorübergehenden) Integrationshunger geworden – mit heilsamen Wirkungen für andere Euro-Staaten. Gibt es einen besseren Weg?

Es ist dann bekanntlich anders und also unerfreulich gekommen: Das Versagen der einzelstaatlichen Wirtschafts- und Fiskalpolitik im Euroraum wurde belohnt, nicht bestraft. Aus der Bringschuld der Schuldner ist inzwischen eine Holschuld der Gläubiger geworden. Krisenstaaten zwingen die privaten Gläubiger zum Forderungsverzicht, ohne dafür angemessene Pfänder anzubieten. Und sie zwingen die relativ stabilen Staaten zu Transferleistungen und nennen das Solidarität anstatt das konstitutionelle, disziplinierende und in Wahrheit solidarische Prinzip des No-Bail-Out anzuwenden. Noch einmal Alfred Schüller, „Gelbe Karte ohne rote Karte, also ohne drohenden Platzverweis, verschlechtern die Spielkultur.“ Die Gelegenheit, die Krise als Chance für  einen Ausweg aus der Währungsunion zu nutzen, wurde vertan.

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Silberpreis: „500 Dollar bis 2016 im Visier“

Verfasst von: krisenfrei - 08/02/2012

Thorsten Schulte, auch bekannt als „Der Silberjunge“, holt weit aus und könnte sich einen Silberpreis von 500 US-Dollar bis 2016 vorstellen. Warum nicht! Der Silberpreis kann nicht auf Dauer nach unten manipuliert werden. Dazu benötigen gewisse Drückerkolonnen, insbesondere Rothschild-Banken, massive physische Silberbestände. Da aber größere Mengen physisches Silber schwer zu bekommen sind, dürfte den Banken beim Manipulieren der Silberpreise so langsam die Luft (physisches Silber) ausgehen, denn immer mehr Menschen erkennen, dass Silber Vermögen sichert und ein Schutz vor Inflation ist.

In meinem Artikel, „Silber – das bessere Geld?“, gehe ich näher auf die Vorteile von Silber ein. Silber ist mehr als nur ein Industriemetall – es gehört zur ältesten Währung auf Erden.

Thorsten Schulte schätze ich sehr. Das Interview mit ihm vor exakt einem Jahr war sehr aufschlussreich. Seine Silber-Prognosen trafen sehr häufig ein, doch 500 US-Dollar kann ich mir in den nächsten vier Jahren nicht so recht vorstellen – es sei denn, der Dollar verliert seinen Status als Weltlei(d)währung. Dann allerdings ist bei den Silberpreisen alles möglich.

Eins jedoch sollte jedem klar sein, bei dieser Schuldenorgie aller Industrienationen ist Gold und Silber immer noch billig! Immerhin sind es die echten Weltwährungen! Alles andere (Dollar, Euro, Yen …) ist und bleibt wertloses Papier!

Lesen und hören Sie, was der Silberjunge zum Silberpreis sagt:

Silberpreis: „500 Dollar bis 2016 im Visier“

Thorsten Schulte ist der Silberjunge. Wie kein zweiter propagiert er Silber als Vermögensschutz. Als letztes Jahr Zweifel an weiter steigenden Silberpreis aufkam, war seine Aussage glasklar: „Große Marktteilnehmer sind massiv short, der Silberpeis wird wieder kommen“.

Und er kam wieder. Im Januar legte das Edelmetall fast 20 Prozent zu. „Dazu hat auch die bessere Konjunktur beigetragen“, erläutert Schulte, „denn Silber ist auch ein begehrter Industrierohstoff.“ Die treibende Kraft dürfte jedoch langfristig nach seiner Einschätzung die ultraexpansive Politik der Notenbanken bleiben. „Das Vertrauen in die Währungen wird weiter schwinden, Inflation kommt, und Silber ist der beste Inflationsschutz“, lautet sein Credo. Deshalb sollten sich Anleger nicht nur kurzfristige Rückschläge zu sehr verunsichern lassen. „Dazu wird es immer wieder kommen, weil eben große Markteilnehmer die Markt auch manipulieren“, glaubt er zu wissen. An seinem kurzfristigen Ziel hält er fest: „100 Euro bis Ende 2013.“ Aber er geht weiter: 2016 wird der Silberpreis näher an 500 Dollar sein als an fünf Dollar“, lautet seine Rechenaufgabe. Dazu müsste der Preis bis 260 Dollar je Unze steigen. Sein Rat an die Investoren: „Wer noch nicht investiert ist, sollte zu einem Teil Silber physisch kaufen, zum anderen langlaufende Optionen weit aus dem Geld kaufen.“ Und wenn der Silberpreis kräftig ansteigt, können man die Gewinne aus den Optionen in physisches Silber umwandeln.

Hier das Interview

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