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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for the ‘Geld’ Category

Warum gibt es so viel Armut auf der Welt?

Verfasst von: krisenfrei - 27/07/2012

Lieber Enkel Christopher,

eigentlich hatte ich dir ja weitere von mir geschriebene Kurzgeschichten versprochen, aber ich habe nichts richtig Passendes gefunden. Stattdessen schreibe ich nun eine „Geschichte“ speziell für dich. Sie handelt von Recht und Unrecht auf dieser Welt. Ich freue mich, dass dieses Thema dich interessiert, beispielsweise das Dritte Reich, während dessen ich ja noch geboren wurde. Es ist wichtig, dass wir die Augen in alle Richtungen offen halten, beispielsweise um zu verhindern, dass Neonazis oder andere wieder Terror, Not und Leid über die Menschen bringen. Aber auch vor anderem Unrecht und anderem Elend dieser Welt dürfen wir unsere Augen nicht verschließen.

In wenigen Monaten wirst du konfirmiert. Höchste Zeit, ein Vermächtnis deines Urgroßvaters und Ururgroßvaters, eben diese „Geschichte“ an dich weiterzugeben – ein Gelübde meinen Enkeln gegenüber, das ich längst getan habe, bevor der erste von euch auch nur geplant war.

Der Titel meiner „Geschichte“ lautet:

Warum gibt es so viel Armut auf der Welt?

Wusstest du, Christopher, dass jeder fünfte deutsche Haushalt unterhalb der Armutsgrenze leben muss? Wusstest du, dass jährlich 30 Millionen Menschen verhungern und Hunderte von Millionen an den Folgen von Krankheiten, Epidemien und Mangelerscheinungen sterben? Wer das weiß, der dürfte eigentlich nicht mehr schlafen können angesichts der Frage: Was kann man dagegen tun?

Man kann spenden, Christopher, und es gibt großartige Organisationen wie das Rote Kreuz, Brot für die Welt, Misereor, UNICEF und wie sie alle heißen. Sie lindern viel Not. Wenn man sie aber nach dem Erfolg ihrer Arbeit fragt, bekommt man oft die Antwort: Es sind Tropfen auf heiße Steine.

Symptom- und Ursachenbekämpfung

Stell dir einen schrecklichen Brand vor. In einem Industriegelände steht alles lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr ist da und löscht aus allen verfügbaren Rohren. An manchen Stellen werden die Flammen auch geringer, aber dafür brennt es an anderer Stelle umso mehr, und was gelöscht schien, entzündet sich bald von neuem. Einer geht hinter das Industriegelände und stellt fest: Hier verläuft eine geborstene Ölpipeline, aus der sich immer neuer Brennstoff in das Flammeninferno ergießt. Was lernen wir daraus? Es genügt nicht, die Symptome zu bekämpfen, man muss die Ursachen erkennen und abstellen.

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Was die Welt von Deutschland will …

Verfasst von: krisenfrei - 27/07/2012

Gastbeitrag von Heiner Hannappel

Was die Welt von Deutschland will, unser Land aber (noch!) nicht geben kann.

Die Warnungen der Ratingagentur Moodys sind im Kern, wenn auch unbequem, absolut richtig. Mit Sicherheit werden auch die anderen Ratingagenturen im Sinne der US Regierung, welche im November vor Wahlen steht, die sie gewinnen will, mit ähnlichen Bewertungen folgen um weiteren dosierten Druck auf Deutschland auszuüben, seine noch gute Bonität schnellstmöglichst in den von allen ersehnten Euro-Bonds aufgehen zu lassen. Ein Geschenk für die Welt, Europas, die Schuldnerländer, die Banken. Alle wären glücklich, wenn Deutschland so seine Souveränität, seine Verfassungsrechte, sein Volksvermögen, Gespartes wie Immobilenvermögen von kreditbereinigten 8,5 Billionen Euro in die Waagschale zur Rettung des maroden Eurosystems werfen würde.Temporär wären für einige Zeit die Anlagemärkte beruhigt, doch eine dann schnell wieder einsetzende Schuldenmentalität in Europa würde diese Beruhigung zunichte machen und wir stünden dann schlechter als vorher da, allerdings dann mit einer Weichwährung. Der ev. installierte Fiskalpakt wird mit der Mehrheit der Schuldenläner sowieso relativiert, genau wie die Maastrichtkriterien!
Doch hier sind gravierende Widersprüche erkennbar.

Einerseits wird Deutschland so vor weiteren Risiken gewarnt, andererseits soll es sich für andere nach dem Rat von 17 führender (?) Ökonomen weiter engagieren, einen radikalem Umbau der Eurozone fördern. Doch wer bringt außer Deutschland Substanzielles zu diesem Umbau mit ein, keiner, wer will Souveränitäten opfern, keiner, wer wollte schon 1992 bei der Gestaltung der Eurozone Souveränitäten opfern, Deutschland. Wie denn nun ,was denn nun!? Einerseits soll durch den Fiskalpakt Haushaltsdisziplin eingehalten werden (hatten wir schon mit dem Maastrichtvertrag), andererseits können Deutschland mit der ev. Installierung des ESM riesige unbegrenzte Summen per Order di Mufti aufgebürdet werden! Hier konterkariert ein Vertragsinhalt den anderen!

Beklommen sehen wir in Europa, wie Politiker im Kreise herum tapsten und immer wieder über die gleichen in Vergangenheit liegen gelassenen Steine stolpern, die sie besser in den letzten 20 Jahren zum Bau des europäischen Hauses verwendet hätten, denn hier liegen die Ursachen allen Versagens, hier muss um weiteres sinnloses Handeln zu vermeiden, neu angesetzt werden, mit Inkaufnahme von Souveränitätsrechtsverlusten aller(!) Staaten der  Eurozone!

Hier ist in Wirklichkeit nichts vom Ende her durchdacht, eigentlich ein Merkmal von unserer Bundeskanzlerin. Hier stossen drei Ökonomen-Welten aufeinander, die der Bundesregierung nahestehenden, die den amerikanischen Interessen, also des Kapitals dienenden, im Gegensatz dazu die, welche sich mit Hans Werner Sinn verbünden und bundesweit warnen, deren Logik noch (!) verpönt wird! Wir Bürger haben die Qual der Wahl und wenn wir uns dann im Kopf für eine Linie entschieden haben, können wir doch nichts aber auch gar nichts mit unserer Entscheidung ausrichten, da alle Entscheidungen von der durch Banken beeinflussten Bundesregierung,  im beeinflussten Parlament, im beeinflussten Bundesrat, im beeinflussten Verfassungsgericht, dann von dem so beeindruckten Bundespräsidenten unterschrieben zum Gesetz werden, unwiederruflich!

Wie man hört wird der Sommer und Herbst für Euroland sehr heiss, für unsere Verfassung aber auch und die ist mir wie allen Deutschen lieb und heilig.

Heiner Hannappel
Raiffeisenstrasse 63
56072 Koblenz
Tel: 0261 22287

E-Mail: heiner.hannappel@gmx.de

 

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Weltweite soziale Ungleichheit größer als bisher angenommen

Verfasst von: krisenfrei - 26/07/2012

Von Ernst Wolff
26. Juli 2012

Superreiche verstecken zurzeit zwischen 21 und 32 Billionen US-Dollar in Steueroasen wie der Schweiz oder den Cayman Islands. Das berichtete am Wochenende das Tax Justice Network (Netzwerk zur Förderung der Steuergerechtigkeit), eine NGO mit Sitz in London. Autor der Studie ist James Henry, ein ehemaliger Chef-Volkswirt der Unternehmensberatung McKinsey und Experte für Steuerparadiese.

Henry stützt sich bei seinen Erhebungen auf Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Vereinten Nationen und der Zentralbanken. Gegenstand seiner Studie waren ausschließlich Finanzvermögen. Sachwerte wie Immobilien, Goldbestände oder Privatyachten wurden nicht berücksichtigt.

Die Zahlen enthüllen, dass high networth individuals (Superreiche mit einem Vermögen von über 50 Mio. Dollar) weltweit erheblich höhere Beträge in Steueroasen versteckt haben als bisher angenommen. Außerdem zeigen sie, dass sich die Konzentration des globalen Reichtums in immer weniger Händen rasant beschleunigt hat.

2005 hatte das geschätzte Off-Shore-Vermögen der Superreichen noch 11,5 Billionen Dollar betragen. Inzwischen hat es sich verdoppelt bis verdreifacht. Heute besitzen die oberen zehn Prozent der Weltbevölkerung 84 Prozent der Vermögen, während auf die untere Hälfte nur ein Prozent entfällt. Auf die allerreichste Gruppe von nur 92.000 Personen – das sind 0,01 Promille (ein Hunderttausendstel) der Weltbevölkerung – kommen der Studie zufolge versteckte Finanzwerte in Höhe von mehr als neun Billionen Dollar.

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Deutschlands Bonität verschlechtert sich laut Moody’s

Verfasst von: krisenfrei - 25/07/2012

Die Meldung des Tages ist wohl die Entwicklung der Bonität Deutschlands, die Moodys anzweifelt.
Der Ausblick wurde auf negativ genommen. Im Grunde bestätigt das die Ökonomen um Prof. Sinn, die sich schon länger mit der Zinsspreizung wegen Bonitätsunterschieden beschäftigen. Auch kann jeder Bürger den Haftungspegel auf der Website CESifo verfolgen. Der Schritt ist längst überfällig. Deutschland haftet für knapp eine Billion Euro.

Und monatlich werden es mehr, ohne auf die Zusammensetzung näher einzugehen, es steht längst in fortunanetz.
Dass Deutschland auf einfach A heruntergestuft wird, steht von mir schon seit Monaten im web (Dr.NorbertLeineweber). Das bedeutet eine Zinserhöhung von 2% von heute aus gesehen. Für den Staat, für die Unternehmen, für den Häuslebauer und alle sonstigen Schuldner. Dazu kann man nur sagen: „Schäuble, klasse gemacht!“ Noch nie hat ein Minister Deutschland in diesem Umfang geschadet. Und an anderer Stelle habe ich auch gepostet, dass eine Zwangsjacke für Politiker nicht mal so falsch wäre, nur dann werden die Schnallen knapp.
Ach ja, und noch eins: Trittin, Künast, Roth, Gabriel, Steinbrück und Steinmeier haben Schäuble immerhin noch getoppt. Ein ganzes Land gegen die Wand fahren und sich mit der Solidarität Deutschlands brüsten. Noch nie in der deutschen Geschichte hat die Politik mehr versagt. Den Sozialdemokraten in Europa sei Dank, aufgezeigt zu haben, wohin „Solidarität“ letztendlich führt.

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Geldsystem: 13 ½ Gründe für eine Erneuerung

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2012

Mit dem folgenden Artikel kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren.
Bravo Herr Bangemann, es ist Ihnen wirklich gelungen, die Probleme dieses maroden Geld- und Politsystems aufzuzeigen.
Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen Ihre leicht verständlichen Ausführungen zu unserem menschenfeindlichen Geldsystem, von dem nur ein Bruchteil der Weltbevölkerung ( mehrfache Millionäre und Milliardäre) profitieren, lesen und auch verinnerlichen.
Zudem sei es meinerseits wünschenswert, wenn möglichst viele Blogger auf Ihre 13 einhalb Gründe zur Erneuerung des Geldsystems hinweisen.

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von Andreas Bangemann

“Was bedeutet es, wenn die dringende Aufgabe jetzt nicht darin besteht, um jeden Preis zu handeln, sondern vielmehr darin, Inventur zu machen, um unsere Schwierigkeiten zu erhellen?”[1]

Das Gefühl des Getriebenseins beherrscht mittlerweile alle Bereiche des menschlichen Lebens. Die Dramatik der Ereignisse nimmt zu und mit ihr die Zahl der Ratschläge von allen Seiten, was wohl jetzt als nächstes zu tun ist. Politiker handeln sprunghaft und meist “alternativlos”. Bürgerinnen und Bürger  verharren mit dem Gefühl der Machtlosigkeit in einer lethargischen Erstarrung. Sich ganz auf sich selbst konzentrierend, die großen Dinge teilnahmslos beobachtend, bewältigt man seinen Alltag. Dennoch ist die Lage angespannt und von heute auf morgen kann die vermeintliche Erstarrung in offene Aggressivität umschlagen. Wäre es da nicht wahrlich Zeit für eine Inventur? Innehalten, Bestand aufnehmen und erst dann entscheiden, was als nächstes zu tun ist? So handeln, dass wieder Ruhe einkehren und sich langfristige Entwicklungen hin zum Guten einstellen können?

Ohne “Inventur”  aller Fragen des Geldsystems werden wir nicht weiter kommen. Die Liste im folgenden soll dynamisch sein, ergänzt, gekürzt und erweitert werden. Sie soll dazu beitragen, die Schwierigkeiten zu erhellen.

| 1 | Es haben sich unbezahlbare Schuldenberge aufgetürmt

Europa, die USA und auch alle anderen wirtschaftlich starken Nationen auf der Welt haben Schulden in nie erreichter Höhe. Mittlerweile müssen Steuerzahler für unvorstellbare Summen bürgen, die an klamme, international tätige Banken und ganze Länder ausgereicht werden, damit diese nicht pleite gehen. Diese immensen Geldströme fließen von der Gemeinschaft aller Menschen über einen vermeintlich zu beruhigenden Markt auf die Konten einiger weniger, die das Geld offenbar dringender brauchen, als diejenigen, die es bezahlen müssen. Für diesen Vorgang müssen viele Millionen Menschen ihre Ansprüche zurückschrauben und ihren erreichten Lebensstandard für eine ungewisse Zukunft opfern.

Nicht mehr zahlungsfähige Schuldner werden durch Steuerzahler ersetzt. An der Schuldenhöhe ändert sich nichts, denn deren Ursache sind die gleich hohen Geldvermögen. Für deren Zustandekommen und vor allem deren Abbau zugunsten sinkender Schulden scheinen sich zuständige Entscheider nicht zu interessieren.

| 2 | Es herrscht eine unnötige Armut.

Trotz eines nie dagewesenen Reichtums verarmen selbst in den hochentwickelten Ländern immer breitere Bevölkerungsschichten.

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Peter Ziemann erneut in Höchstform!

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2012

Deleveraging und Zwangsgeld

Schaut auf diese Zahlen, bevor ihr das Gold wieder einmal totreden möchtet: DAX 6.419,33 (minus 210,69) Punkte – entspricht einem Tagesminus von 3,18 Prozent. Und Gold: 1.300,01 (minus 1,43) Euro – entspricht einem Tagesminus von 0,11 Prozent.

Das sind vergleichbare Zahlen – und nicht der fiktive Wert des Golds gegenüber dem US-Dollar. Jeder sucht sich eben gerne die Währungen und Asset-Klassen aus, mit denen er seine (falsche) Argumentation am besten führen kann.

Wie wir von dem ganz besonders extremen Fall des Finanztest-Chefredakteurs Hermann-Josef Tenhagen her wissen, ist die Intelligenz dieser Experten-Spezies umgekehrt proportional zu der Summe der Auftritte als vermeintlicher Experte in unseren (öffentlich-rechtlich verseuchten) System-Medien.

Auf gut deutsch: Je mehr Medienauftritte ein solcher Experte genießen darf, desto falscher und verlogener sind seine Einschätzungen und Empfehlungen.

Ganz schlimm sind in diesem Zusammenhang die sogenannten Deflationisten. Die behaupten allen Ernstes, dass Gold & Co eigentlich keine Zahlungsmittel seien, sondern nur unser derzeitiges Papiergeld.

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Steuersünder schämt euch!

Verfasst von: krisenfrei - 23/07/2012

Gastbeitrag von Anonymos

Steuersünder schämt euch!

Die Jagd auf Steuersünder ist nicht nur juristisch geboten, sondern auch sozial gerecht – denn niemand kann besser mit Geld umgehen als der Staat.  Dieser braucht künftig jeden Euro, um die Rettungskassen zu füllen. – Das gläserne Konto und der totale Überwachungsstaat dienen ebenfalls der Gerechtigkeit – denn wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu fürchten.

Einkommen ist die Provision des Staates zur Erarbeitung der Steuern

Dies ist selbstverständlich kein Aufruf zur Steuerhinterziehung! Es ist doch allgemein bekannt, wie wichtig Steuern sind und wie effektiv sie eingesetzt werden. Wie sollen Politiker sonst Wählerstimmen kaufen mit großzügigen Versprechungen? Außerdem braucht der Staat immer mehr Geld – allein schon um den Euro zu retten.  Auch die Bürokratie in Berlin und Brüssel verschlingt Milliarden.  Und wer gibt dafür nicht gern? Wer arbeitet nicht gern bis 70, um seinem französischen Kollegen die Rente mit 60 zu ermöglichen?

 Wer freut sich nicht darauf, endlich seine Steuererklärung auszufüllen, um vom leicht verdienten Geld den Großteil abzuliefern? Wer lässt sich nicht gern wegen besseren Klimas den letzten Groschen aus den Taschen ziehen? Wer entrichtet nicht mit Freude die Flugticketsteuer oder Gebühren für die Abstauberplakette? Wie uneinsichtig muss jemand sein, der sich dagegen wehrt?

FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat Recht: Steuersünder sind miese Betrüger. Sie entziehen der Politik Geld, das besser für die Rettung spanischer Banken eingesetzt werden könnte. Steuersünder handeln zutiefst unehrenhaft und unsolidarisch gegenüber der Allgemeinheit – denn diese müssen dann entsprechend mehr zahlen.

 Außerdem verstoßen Steuersünder gegen Recht und Gesetz. Wirtschaftssubjekte sollten eigentlich gemerkt haben, dass nur der Staat geltende Vereinbarungen brechen kann – zur Not auch rückwirkend, wenn es dringend ist.

Steuern: Je höher, desto besser

Früher mussten die Untertanen den Zehnten abliefern. Das ging Jahrhunderte lang so. In der Neuzeit stellten Wirtschaftsexperten fest, dass der optimale Steuersatz bei 25% liegt.
Viel zu wenig! Ist denn ein besserer Verwalter des Bürgervermögens überhaupt vorstellbar als der Staat?

Wie sollen Politiker ordentlich steuern und umverteilen können? Wie sollen Banken gerettet und Boni gesichert werden? Wie kann man sonst Europa retten? Eigentlich sind Steuerhinterzieher Anti-Europäer!

 In Sachen Umverteilung und Bankenrettung sind Politiker bekanntlich sehr erfahren und gerecht. Ließe sich überhaupt ein besserer und gerechterer Umverteiler vorstellen als ein Politiker? Wohl kaum. Und weil es so gut funktioniert, kommen demnächst nicht nur weitere Steuererhöhungen auf uns zu, sondern auch noch getarnte Steuern wie Zwangsanleihe und Vermögensabgabe. Damit wird endlich auch der ganz normale Häuslebauer zur Kasse gebeten. Das ist Gerechtigkeit pur.

Und schließlich brauchen Volksvertreter bei jeder Wahl immer mehr Geld, um das Wahlvolk an die Urnen zu locken. Besonders Rot/Grün liegt da weit vorne, aber der Rest der BRD-Volkskammer ist auch nicht viel besser.

 Ausgeben, was auch reingkommt – das ist ungerecht. Dann lieber mehr Schulden machen oder oben nehmen und unten ein bisschen was geben. Wie soll denn sonst die Demokratie funktionieren? Die Wahlkorruption ganzer Bevölkerungsgruppen ist doch bisher nie kritisiert worden. Warum ein solches Erfolgsmodell freiwillig aufgeben?
Daß der Staat das von seinen Bürgen eingetriebene Geld sinnvoll einsetzt, dafür gibt zahlreiche Beispiele.

Steuergerechtigkeit: Damit Landwirtschaft wieder funktioniert

Denken wir zum Beispiel an die Agrarwirtschaft. Wie soll ein Bauer, der keine Kuh hat, überleben? Andererseits muss der Staat dem Landwirt Anreize schaffen, dass er sich keine Kuh kauft. Deshalb ist es doch mehr als logisch, dass der Bauer eine staatliche Prämie erhält, wenn er auf Milchvieh verzichtet. Ist dies nicht ein perfektes Beispiel von Steuergerechtigkeit?

Oder denken wir an die Tabakbauern in Baden-Württemberg. Was kann denn der Tabakzüchter dafür, dass die Nikotinpflanze in Deutschland so schlecht wächst? Auch hier ist Subvention dringend geboten. Außerdem stammt die Unterstützung aus demselben Topf, mit dem auch Antiraucherkampagnen finanziert werden. Es kann also niemand behaupten, dass Steuergeld sinnlos verschwendet wird.

Genau so wie bei den Imkern, die ein Anrecht auf eine Bestäubungsprämie für ihr Bienenvolk haben. Wie sollen denn die kleinen Honigsammler ihren Weg finden, wenn der Staat hier nicht unterstützend eingreift? Kaum vorstellbar, wie Bienen überhaupt über Jahrmillionen Nektar ohne staatliche Eingriffe saugen konnten.
Sehr sinnvoll angelegt ist deutsches Steuergeld auch in der EU, insbesondere im Agrarbereich. Griechische Pfirsichernten werden Jahr für Jahr ins Meer gekippt, weil sie unverkäuflich sind. Kann man jetzt vom griechischen Pfirsichzüchter verlangen, dass er was anderes anbaut? Das ginge nun wirklich zu weit. Deshalb ersetzt die EU dem griechischen Pfirsichzüchter den Verkaufspreis für die vernichtete Frucht.

Was im Agrarbereich so gut funktioniert, gilt natürlich auch für’s Klima. Hier gilt die Faustformel: Je höher die Abgaben, desto besser das Klima. Man kann nur den Hut ziehen, wie Politiker äußerst intelligent und effektiv in diesem Bereich neue Einnahme-Quellen erzeugen. Wenn’s um höhere Abgaben für besseres Klima geht, ist Politkern kein Bereich zu heiß. 

Überwachungsstaat: Das sind die Vorteile

Der Staat braucht jeden Euro, damit es allen besser geht. Und damit er den kompletten Überblick über die Kassenbestände seiner Untertanen hat, muss das Finanzamt per Knopfdruck Zugang zu allen Konten haben – weltweit. Nur so ist Gerechtigkeit machbar.

Außerdem: Wie soll der Staat Steuern und Abgaben erhöhen, ohne konkret zu wissen, was der Bürger auf der hohen Kante hat?
Deshalb ist es wichtig, dass alle Länder an einem Strang ziehen. Wenn ein Land den staatlichen Kontozugriff verweigert, dann sind auch illegale Methoden zulässig, um an Informationen heranzukommen. Wie soll denn der Staat sonst Auslandskontostände erfahren, wenn er diese nicht durch Lockprämien für Verbrecher und Datendiebe in Erfahrung bringt?

Höhere Steuern bedeutet immer auch größere Kontrolle. Der Überwachungsapparat des Staates wird drastisch ausgebaut. Dies hat ebenfalls einen äußerst positiven Effekt: Ein Überwachungsstaat schafft Arbeitsplätze.  Hartz IV Empfänger könnten zum Beispiel ihre steuerzahlenden Nachbarn ausspionieren, ob diese möglicherweise schwarz arbeiten. Nicht zuletzt könnte man auch den BND einer sinnvollen Aufgabe zuführen: die Bürgerkontrolle.

Wessen Auto nicht zum Einnahmenprofil passt, ist verdächtig. Steht das Kosumprofil des Steuersubjektes im Einklang mit seinen Einnahmen? Ein Knopfdruck liefert die Kontoumsätze: Pech gehabt. Da muss noch irgendwo eine andere Einnahmequelle sein…

Die Beweispflicht wird natürlich umgekehrt. Wo kämen wir da hin, wenn der Staat dem Steuersubjekt nachweist, dass er über seine Verhältnisse lebt? Seine Unschuld hat der Untertan gefälligst selbst zu beweisen, wenn er sich schon verdächtig verhält.

Höhere Steuern = Mehr Gerechtigkeit

Wieso also das Gejammere über zu hohe Steuern und mehr Abgaben? Soll doch der Bürger froh sein, dass er überhaupt noch was ausgezahlt kriegt. Und wenn nicht? Der Staat wird schon dafür sorgen, dass niemand verhungert. Die Politikdarsteller im Reichstag werden die Ausgebeuteten bestimmt nicht hängen lassen: Suppenküche gegen Wählerstimme – so lautet künftig der Urnen-Lockruf. Das Wenige, was dennoch übrig bleibt, sollen die Menschen gefälligst verbrauchen! Nicht umsonst trägt der moderne Homo Sapiens in unserem Finanzsystem die Bezeichnung „Verbraucher“. Wie soll die Wirtschaft funktionieren, wenn die Wirtschaftssubjekte nicht verbrauchen, nicht den Planeten ausplündern? Also: geht in die Verbraucherzentralen, werft euren alten Krempel weg und kauft was Neues. Nur so kann das Bruttoinlandsprodukt wieder steigen.

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Zuckerbrot Zins ist vergammelt

Verfasst von: krisenfrei - 22/07/2012

von Andreas Bangemann

Und die Peitsche Inflation wird von Geisterhand geführt

Die Notenbanken haben für die Geldpolitik ein Instrument, mit dem sie direkten Einfluss nehmen können: die Höhe des “Hauptrefanzierungszinsatzes”. Das ist der Zins zu dem sich die Geschäftsbanken Geld bei der Zentralbank leihen können. Die Veränderung dieses Zinssatzes hat direkten Einfluss auf die Zinsentwicklung am Geldmarkt. Zuletzt hat die EZB den Hauptrefinanzierungszinssatz auf von 1% auf 0,75% gesenkt. Historisch niedrige Anlagezinsen und zugleich historisch riesige Geldvermögen bestimmen die Szenerie am Geldmarkt. Wer vom Erarbeiteten etwas zurücklegen will, hat bei “sicheren” Anlagen mit Verlusten zu rechnen, weil die niedrigen Zinsen von der Inflation mehr als aufgefressen werden.

Anleger deutscher Staatsanleihen sind derzeit sogar schon bereit für 2-jährige Staatsanleihen Minuszinsen zu bezahlen.

Die Euroländer, die ihre Schulden nicht mehr bedienen können, die Rettungsschirme für Banken und Geldanleger, die wirtschaftlichen Leistungsunterschiede der einzelnen Länder, die Sparmaßnahmen der Regierungen, die zunehmende Gewalt auf den Straßen… Wir sitzen auf einem Pulverfass und keine Politik kann mehr etwas bewirken, die sich immer weiter im Kreise der immer gleichen Handlunsgalternativlosigkeiten dreht.

Weder EZB, noch IWF, EU oder die einzelnen Regierungen sind in der Lage, Maßnahmen zu ergreifen, die mehr sind, als das Hinauszögern des Unvermeidlichen. Und das ist so, weil sich niemand traut das einzig richtige zu tun:

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Der ganz legale Billionenschwindel

Verfasst von: krisenfrei - 20/07/2012

Manfred Gburek, 20. Juli 2012

Am Freitag wollte ich gerade die Ergebnisse meiner letztwöchigen Recherchen auswerten, da kam mir der Fernsehsender n-tv mit der Meldung über die Schießerei aus Anlass der „Batman“-Premiere in der Nähe von Denver dazwischen. Weshalb ich dem anschließenden minutenlangen Gestotter der Moderatorin und des Washingtoner Korrespondenten zuhörte, ist mir im Nachhinein zwar ein Rätsel, aber immerhin bleibt eine Erkenntnis daraus: „Der Nachrichtensender“, wie n-tv sich gern nennt, hat seine Zuschauer aus lauter Sensationslust wieder einmal für dumm zu verkaufen versucht, messbar an hilflosen Kommentaren und nicht zuletzt auch an der Entfernung zwischen Denver und Washington, die über 2500 Kilometer Luftlinie beträgt. Der arme Moderator der „Telebörse“ musste sich anschließend mit wenigen Anmerkungen zum Thema Geld zufrieden geben.

Der hier beschriebene Fall ist nur einer von vielen, die belegen, dass Medien uns zunehmend mit Nachrichten und Kommentaren füttern, deren Informationsgehalt dürftig ist. Das betrifft leider nicht allein das Fernsehen, sondern die meisten Medien. Und seit die Leute mit iPad oder Galaxy durch die Gegend laufen, wird alles noch schlimmer: Plötzlich erhalten Nebensächlichkeiten in der menschlichen Wahrnehmung einen Stellenwert weit über dem der entscheidenden Informationen. Derweil rutscht das Interesse an der Mehrzahl der Printmedien, die zum Teil krampfhaft versuchen, gerade solche Informationen an den Mann und die Frau zu bringen, nach der jüngsten Statistik zugunsten des Internets massiv in den Keller.

Das Thema Geldanlage bleibt davon nicht ausgenommen, ja man könnte sogar behaupten, dass seine Anhänger immer mehr zu Opfern fehlgesteuerter Informationen werden. Ist Ihnen nicht auch schon aufgefallen, dass Heerscharen von Kommentatoren – üblicherweise Chartisten genannt – immer wieder versuchen, die Ausschläge des Deutschen Aktienindex Dax zu interpretieren? Und das ungeachtet der Tatsache, dass der Dax aus 30 Aktien mit unterschiedlicher Gewichtung besteht, von denen mal welche aus dem Index rausfliegen, mal andere in ihn reinkommen. Erkenntniswert der Interpretationen: null.

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Oliver Janich: Offener Brief an Journalisten

Verfasst von: krisenfrei - 20/07/2012

Offener Brief an Journalisten

Oliver Janich warnt in einem offenen Brief an Journalisten vor dem Erstarken rechtsextremer und rechtspopulistischer Bewegungen.

Liebe Journalistinnen und Journalisten,

dieser Brief soll an Ihr Gewissen appellieren. Da ich selber diesen Beruf ergriffen habe, weiß ich, dass man nicht einfach Journalist wird, weil einem nichts Besseres eingefallen ist. Jeder, der diese Richtung einschlägt weiß, dass es ein Überangebot an Bewerbern und wenige freie Stellen gibt. Journalist wird man also nicht wegen der Berufsaussichten, sondern aus Leidenschaft. Sie wollen aufklären, ihre Sicht der Dinge mitteilen, sich auf die Seite der Schwächeren stellen und sicherlich ein bisschen auch die Welt retten.

Nun, ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Die Welt braucht Sie JETZT. Überall in Europa erstarken rechte, nationalistische Parteien. In Deutschland ist das aufgrund unserer Geschichte zum Glück noch nicht so weit. Aber es gibt keine Garantie darauf, dass das so bleibt. Eine tiefere Analyse unserer eigenen Geschichte offenbart erschreckende Parallelen zur jetzigen Zeit. Eine französische Zeitung schrieb, der Euro sei für die Deutschen wie Versailles – nur ohne Krieg. Und tatsächlich erreicht der deutsche Anteil an den Haftungssummen zur „Rettung“ des Euro heute schon ähnliche Dimensionen. Wie damals droht uns, dass wir die Schulden mit der Notenpresse, also mit Inflation, bezahlen werden. Das daraus folgende Elend könnte den Boden für neue totalitäre Bewegungen – von links und von rechts – bereiten. Die Gewalttaten aus dem extremistischen Umfeld nehmen in Deutschland drastisch zu. Zuletzt war eine Zunahme des Linksextremismus zu beobachten, aber bei Verschärfung der Spannungen innerhalb Europas werden sicherlich Rechtsextreme nachziehen. Das Menetekel an der Wand ist immer deutlicher zu sehen. Der Überwachungsstaat wird konsequent ausgebaut, die wirtschaftliche Freiheit wird immer weiter eingeschränkt. Schon jetzt werden Zwangsanleihen diskutiert, die natürlich niemals die wirklich Reichen treffen, sondern die Mittelschicht, das Rückgrat unserer Wirtschaft.

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