KPU-kommunistische Partei Ukraine verboten 2014 wegen Friedensinitiative als Landesverrat-01

von WiKa (qpress)

Ki-View: Das blanke Chaos ist wohl noch eine recht schmeichelhafte Bezeichnung für den Zustand der Rest- oder West-Ukraine. Es werden dringend Finanzmittel gebraucht, um weiter Krieg gegen die eigenen Bevölkerung führen zu können (Fachjargon Separatisten). Dieser Krieg wird als Türöffner für noch größere Ost-West-Gemetzel unerlässlich sein, deshalb mühen sich auch USA und EU um maximale Eskalation. Da die verarmte West-Ukraine dieses Massaker kaum mehr aus eigenen Mittel bestreiten kann, wird weiterhin massive Hilfe vom Westen benötigt. Dabei gibt sich weder Europa noch die USA eine Blöße, den faschistischen Kräften dort auskömmlich auf die Beine helfen.

Aber fangen wir ganz vorne bei den demokratischen Tugenden an. Die Kommunistische Partei der Ukraine hat sich erdreistet einen Rückzug der Armee aus der Ost-Ukraine zu fordern. Die Kommunisten waren so blauäugig und hielten ihre eigene Forderung für eine Art Initiative die dem Frieden dienlich sein sollte. Die Faschisten wissen das natürlich erheblich besser und werteten diesen barabarischen Vorstoß sogleich als Landesverrat, mit der logischen Konsequenz, dass erst einmal die Kommunisten verboten wurden (Wolfgang Gehrcke: Verbot der Kommunistischen Partei der Ukraine ist unverständlich und entsetzlich[Stimme Russlands]). Wir gehen davon aus, dass Hitler bei ähnlichen Dolchstoß-Phantasien[Wikipedia] entsprechend gehandelt hätte, allerdings hat Adolf Hitler damals die Kommunisten doch noch etwas anders aus dem Verkehr gezogen, dass kann hier aber ja auch noch passieren.

Jetzt hat die nationalistische Swoboda-Partei im ukrainischen Parlament (Rada) auch noch einen Gesetzentwurf eingebracht, der den 1993 aufgegebenen Status als Atommacht wiederherstellen soll. Damit möchte man Vertrauen und Sicherheit in der Region schaffen. Wer wollte etwa diesen netten Herrschaften nicht über den Weg trauen, schließlich haben sie ja auch sehr vertrauenmswürdige Freunde hier bei uns im Westen.Neue Freunde neues Volk alte Ideale as neue Volk lauert in der Ukraine Merkel qpress Klitschko Umsturz Nur wie soll man die Atombomben bezahlen, so pleite wie die Ukraine derzeit ist, denn die Bömbchen werden wohl nicht ganz billig werden. Der Gesetzentwurf zur Wiederherstellung des Status der Ukraine als Atommacht ist jedenfalls auf Anregung der Swoboda-Partei schon mal registriert worden. Die letzten Atomwaffen wurden erst 2001 zwecks Zerstörung in Russland außer Landes geschafft[Wikipedia], nachdem einige andere Atombombeneigentümer entsprechende Garantien abgaben. Die Swoboda-Partei ist übrigens mit dem ziemlich rechtsextremen „Rechten Sektor“ verbandelt, die mit größter Begeisterung derzeit in der Ost-Ukraine Jagd auf Russen machen, weil die auch ethnisch gar nicht in die Region passen.

Damit jetzt alles recht schnell wieder total schick aussehen kann und die rechte Brut demnächst noch einen etwas legitimeren Eindruck macht, ist die jetzige Regierung unter Arsenij Jazenjuk erst einmal zurückgetreten[Abendzeitung]. Damit soll der Weg für Neuwahlen freigemacht werden, nachdem die aktuelle Regierung ohnehin unter recht zweifelhaften Umständen an die Macht kam. Das Verbot der Kommunisten sollte sogleich die Chancen der verbleibenden Parteien ordentlich erhöhen. Vielleicht lassen sich in den kommenden Wochen noch mehr Parteien verbieten, sollten die ähnlich staatszersetzende Gedanken haben wie beispielsweise die Kommunisten oder aber nicht über die nötige Gewaltbereitschaft verfügen, es weiter zuverlässig eskalieren zu lassen.

Jedenfalls sind alle diese Umstände zusammengenommen nicht gerade beruhigend. Bis zum Herbst wird also diese eher vom Volk ungewählte Putsch-Regierung noch das Zepter schwingen. Es macht außerordentlich viel Sinn das Kind bis dahin auch korrekt in den Brunnen zu bekommen. Womöglich könnte sich sonst auch noch die kriegsmüde Bevölkerung in der West-Ukraine gegen diese Herrschaft entscheiden. Wenn natürlich nichts gescheites zur Wahl steht, dann könnte es eng werden.

Jazenjuk ist ein brillanter Denker, wie er jüngst unter Beweis stellte. Er hat sich jetzt laut und öffentlich über Putin und die von ihm ausgehenden Gefahren seine Gedanken gemacht (siehe Video).

 

Er kann zweifelsfrei belegen: „Putin ist an allem schuld!” und der russische Ober-Bösewicht hat das gesamte Leiden der Ukraine bereits seit 2004 minutiös vorausgeplant. Er, Arsenij Jazenjuk, hat nun diesen perfiden Plan des Putin aufgedeckt und wird vermutlich bei der kommenden Wahl dafür antreten, endlich richtig Krieg mit Russland führen zu dürfen. Natürlich nicht ohne EU und USA, die förmlich auf eine solche Runde warten. Es geht schließlich um das größte Wiederaufbauprogramm aller Zeiten für ganz Europa. Letzteres wird aller Voraussicht nach als „Zweites Wirtschaftswunder“ nach dem „Dritten Weltkrieg“ in die Geschichte der Menschheit eingehen. Die USA werden sich, wie gehabt, in der Endphase erneut als würdige Welten-Retter erweisen (sofern die Brandstifterrolle gut vergessen gemacht werden kann) und das neue, vom Bären zertretene Großdeutschland (kurz EU genannt), abermals anständig mit aufbauen. Die benötigten Kredite für einen auskömmlichen Zins zur Verfügung stellen, bei den Reparationen gnädig mit uns allen verfahren und wieder gut Freund mit uns sein. Also dann, lassen wir doch jetzt den rechten Sektor mal richtig Frieden schaffen.