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Archive for 21. Juli 2014

False Flag unter falscher Flagge

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

So bedauerlich das auch ist, neigen politische Systeme, vor allem die US-Amerikaner dazu, False Flag-Operationen durchzuführen, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Von einem Leser wurde ich auf die Operation Northwoods hingewiesen, eine Operation der US-Regierung gegen Kuba, die aber am Veto von Präsident Kennedy scheiterte. Doch die bereits zuvor beschlossene Operation Mongoose war bereits in vollem Gange. Fidel Castro und Kuba waren des Operationsziel, denn ein kommunistisches System vor der Haustüre war den Regierenden in den USA so ein Dorn im Auge, dass sie dafür bereit waren, Landsleute zu ermorden, um dann die Taten Fidel Castro in die Schuhe zu schieben. Kennedy ging das allerdings zu weit und deshalb wurde das Projekt abgebrochen. Nicht abgebrochen wurden allerdings die Versuche, Fidel Castro zu ermorden. Erfolglos, denn damals hatte man noch keine Drohnen der heutigen Art.

Der Schweizer Historiker Daniele Ganser argumentiert in diesem Zusammenhang, Operation Northwoods liefere den auch für 2001 relevanten Beleg, dass weder die Planung von inszenierten Terroranschlägen gegen das eigene Land durch US-Regierungsbehörden noch die erfolgreiche Geheimhaltung solcher Pläne als abwegig auszuschließen seien. Daniele Ganser ist der Mann, der die Nato-Geheimoperation GLADIO aufdeckte. Und das Oberkommando der Nato hat die USA.

Solche False-Flag-Operationen werden immer wieder durchgeführt, entweder, um damit Kriege anzuzetteln, oder zumindest unliebsame Politiker anderer Staaten so zu diskreditieren, dass es für die betreffenden Politiker zumeist das Aus bedeutet. Und wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, unliebsam wurde, stempelt man ihn mit solchen Operationen zum Terroristen, für die man dann wieder die Drohnen hat, mit denen man sie endgültig ausschaltet. Wer braucht da denn noch Beweise, die haben doch die Geheimdienste bereits vorgelegt.

Beispiele, die man bei False-Flag-Eingabe auf Wikipedia findet. Das sind die Operationen, die bekannt geworden sind:

 

  • Operation Ajax 1953, Sturz des iranischen Präsidenten Mohammed Mossadeq durch CIA und MI6
  • Operation PBSUCCESS 1954, Sturz des guatemaltekischen Präsidenten Jacobo Arbenz Guzmán.
  • GLADIO Nato-Geheimarmeen
  • Überfall auf den Sender Gleiwitz (deutsche Wehrmacht)
  • Lavon-Affäre, Israel 1954 (Operation Susannah)
  • Celler Loch (Verfassungsschutz Niedersachsen)
  • Strategie der Spannung (Italien)
  • Operation Northwoods (nur geplant, nicht durchgeführt)
  • Schwedische U-Boot-Affäre (vermutet)
  • Reichstagsbrand vom 28. Februar 1933 (vermutet)
  • Sprengstoffanschläge auf Wohnhäuser in Russland 1999 (vermutet)
  • Bei der Operation Skorpion wurde die rechtskonservative BND-Sekretärin Heidrun Hofer von einem angeblich ebenso gesinnten Mann verführt, mit dem sie eine Beziehung anfing. Nachdem sie dem vermeintlich politisch Gleichgesinnten jahrelang hochgeheimes Material geliefert hatte, wurde er als KGB-Agent enttarnt.
  • Mainila-Zwischenfall, Der Mainila-Zwischenfall war ein Angriff der Sowjetarmee auf ein sowjetisches Dorf, eine Operation unter falscher Flagge und der Casus Belli für den sowjetisch-finnischen Winterkrieg.
  • Tonkin-Zwischenfall, als Tonkin-Zwischenfall (auch Tongking-Zwischenfall) bezeichnet man die Ereignisse am 2. und 4. August 1964 im Golf von Tonkin vor der Küste Nordvietnams, bei denen nordvietnamesische Schnellboote angeblich zwei Kriegsschiffe der US-Marine mehrmals ohne Anlass beschossen haben sollen. Mit diesem „Zwischenfall“ begründete die US-Regierung unter Präsident Lyndon B. Johnson ihre Tonkin-Resolution, die das direkte Eingreifen der USA in den seit 1956 laufenden Vietnamkrieg forderte und nach ihrer Annahme im US-Kongress von 1965 an legalisierte.

 

Allen ist (glaube ich) geläufig, dass der Krieg gegen den Irak ebenfalls eine False-Flag-Operation gewesen ist und der Krieg gegen Afghanistan zumindest grenzwertig war. Von Libyen, Syrien und dem Iran möchte ich erst gar nicht anfangen. Auch für diese Kriege, oder im Falle des Iran für dessen Isolierung wurden Falschaussagen als Auslöser genutzt und die Rebellen, oft nichts als marodierende Banden, wurden großzügig mit Waffen ausgestattet.

Ausgetüftelt werden diese Geschehen von den Geheimdiensten und denen ist völlig gleichgültig, wie viele Menschen dabei draufgehen, Menschen die mit der Sache nichts zu tun haben. Und es interessiert auch nicht, ob es Landsleute sind, die für solche Vorhaben sterben. Schlichtweg sind die größten Terrornetzwerke der Welt die Geheimdienste, stets geschützt durch Staatsraison und den Stempel „Top Sekret“.

Warum ich das hier anführe? Wenn man heute nach Osten blickt und die Vorgänge in der Ukraine betrachtet, dann liegt nahe, dass auch hier False-Flag-Operationen ablaufen und der Abschuss der MH17 (wenn es einer war), Teil dieser Operationen sind. Vergessen wir nicht, die CIA hat ihre Berater für die neue Regierung ins Land geschickt und auch etliche Söldner. Das, was dort abläuft, riecht verdächtig nach einer modernisierten Fassung der Operation Northwood und das Ziel ist dieses Mal Putin.

U. Gellermann beschreibt in seinem Blog mit dem Beitrag Mutmaßlich“ war es Putin einige mehr als seltsame Vorgehensweisen der Presse, vor allem der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten. Fernsehsender, deren immer schlechter werdende Programme und deren immer besser bezahlte Intendanten, Moderatoren, Talk-Master, Nachrichtensprecher, Auslandsreporter etc. von uns allen mit den Zwangsgebühren der GEZ bezahlt werden, in deren Verwaltungsgremien aber Politiker sitzen, die offensichtlich die Schleimspur legen, der diese hochbezahlten, sich selbst „Journalisten“ nennenden Agitatoren dieser Medien bereitwillig folgen.

Worum es wirklich geht, das wissen wir wohl alle nicht. Vielleicht sind die Amis wirklich so verrückt einen Krieg gegen Russland anzupeilen, mit dem Hintergedanken, dass zwischen Russland und den USA ja der große Teich liegt und es die Europäer da eher treffen würde. Außerdem könnte man diese Aufgabe an das größte Militärbündnis der Welt, die Nato delegieren, schließlich steht die unter amerikanischem Oberkommando. Vielleicht geht es darum, die Aktivitäten der BRICS-Staaten zu verhindern. Vielleicht ist es eine Aktion der neuen ukrainischen Regierung, die damit den Westen für weitere kriegerische Maßnahmen hinaus (also nicht nur die im Innern begonnene ethnische Säuberung) zu gewinnen glaubt. Ich kann nicht sagen, was in diesen kranken Hirnen wirklich vorgeht.

Nun kann man mir ja vorwerfen, dass ich erst gar nicht in Betracht ziehe, dass Putin doch der Drahtzieher ist. Das ist richtig, ich ziehe das nicht in Betracht, weil ich Putin als intelligenten Mann einstufe, einen Mann, der keine Bombe zündet und dann dabei stehen bleibt, um zu sehen, wie sie hochgeht. Ich ziehe es nicht in Betracht, weil die Hetze gegen Putin lange vor dem Maidan einsetzte, stärker und dauerhafter, als die zuvor getätigten einzelnen Nadelstiche, was einen Zusammenhang mit den nachfolgenden Ereignissen in der Ukraine sehr wahrscheinlich macht. Ich ziehe es nicht in Betracht, weil das Interesse der USA an den Vorgängen in der Ukraine viel größer ist, als man eigentlich erwarten könnte, weshalb für die USA damit Interessen verbunden sein müssen, die man gekonnt zu vertuschen weiß. Und zuletzt habe ich die von den USA so oft angewandten heimtückischen Methoden, um die Welt-Führung für sich zu beanspruchen, einfach satt, ebenso satt, wie die kriecherische Anbiederung unserer Polit-Clowns an Obama. Ob die wirklich glauben, dass das Gesäß von Obama oder Kerry groß genug ist, sie alle aufzunehmen?

 

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Was die Medien über den Flug Malaysian Airlines MH17 nicht berichten werden

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Ron Paul (antikrieg)

Nur Tage nach dem tragischen Absturz eines malaysischen Flugzeugs über der Ostukraine taten sich Politiker des Westens und Medien zusammen, um den größten Propagandawert aus der Katastrophe herauszuschlagen. Es musste Russland gewesen sein; es musste Putin gewesen sein, sagten sie. Präsident Obama veranstaltete eine Pressekonferenz, um zu behaupten – noch vor jeglicher Untersuchung – dass es prorussische Rebellen in der Region waren, die die Verantwortung tragen. Seine Botschafterin bei der UNO Samantha Power machte dasselbe vor dem UNsicherheitsrat – gerade einmal einen Tag nach dem Absturz!

Während die westlichen Medien sich beeilen, die Regierungspropaganda über das Ereignis nachzubeten, gibt es einige Dinge, die sie nicht berichten werden.

Sie werden nicht berichten, dass die Krise in der Ukraine Ende letzten Jahres ihren Anfang nahm, als von der Europäischen Union und von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Demonstranten den Sturz des gewählten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch anzettelten. Es ist unwahrscheinlich, dass ohne den von den Vereinigten Staaten von Amerika finanzierten „Regimewechsel“ Hunderte in den darauf folgenden Unruhen getötet worden wären. Auch der Absturz der Malaysian Airlines wäre wohl nicht passiert.
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„Skandal: Deutschlands Goldschätze sind weg!“

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Veröffentlicht am 20.07.2014

http://www.kla.tv/3690

Seit über 50 Jahren lagern im Hochsicherheitstrakt der US-Notenbank FED, 1500 Tonnen deutsches Gold. 26m unter dem Meeresspiegel auf dem Felsen von Manhattan sei es am sichersten Ort der Welt verwahrt, beteuern die Amerikaner. Doch in den vergangenen Jahren wurden Stimmen in Deutschland laut, die forderten, dass das deutsche Gold wieder auf deutschen Boden zurückgeholt werden solle, wie es die Franzosen in den 70er Jahren mit ihren eigenen

Quellen/Links:
http://info.kopp-verlag.de/hintergrue…
http://www.ad-hoc-news.de/kein-grund-…
http://deutsche-wirtschafts-nachricht…
http://www.welt.de/newsticker/bloombe…
http://www.bloomberg.com/news/2014-06…
http://kingworldnews.com/kingworldnew…
http://www.goldseitenblog.com/peter_b…
http://www.contra-magazin.com/2014/06…

 

Nun stellen Sie sich einmal vor, was in diesem Land los wäre, wenn dieses Video in allen Propagandakanälen Verbreitung fände. Die Wahrheit darf aber nicht ans Tageslicht. Wir werden auch noch GEZwungen, für die täglichen Lügen, die uns aufgetischt werden, zu zahlen.

Wacht endlich auf und jagt diese Regierung mitsamt den ganzen Lügenapparat, der dahinter steckt, in die Wüste!

 

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Papiergeld und die Armut der Nation

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Ludwig von Mises Konferenz 2014: Vortrag Prof. Jörg Guido Hülsmann

Die Sons of Libertas haben für Euch die Ludwig von Mises Konferenz 2014 “ Ist das Papiergeldsystem noch zu retten?“ im Bayrischen Hof in München aufgezeichnet.

Vortrag „Papiergeld und die Armut der Nation “ von Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann

Jörg Guido Hülsmann ist ein deutscher Ökonom der Wiener Schule und Universitätsprofessor. Er lehrt derzeit an der Fakultät für Recht, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Angers. Weiterhin ist er Senior Fellow am Ludwig von Mises Institute in Auburn (Alabama).Hülsmann wurde 1966 geboren. Er studierte zunächst Philosophie an der Freien Universität Berlin, anschließend Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Berlin, womit er 1992 abschloss. An der École supérieure de commerce de Toulouse studierte er von 1991 bis Juni 1992 Finanzwissenschaft, Marketing und Management. 1996 wurde er von der TU Berlin in Wirtschaftswissenschaften promoviert. 1999 erhielt er von der Universität Paris-Dauphine die Habilitation à diriger des recherches 2004 die Agrégation de l’enseignement supérieur.

1997/98 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paris-Assas. Ab 1998 war er an der University at Buffalo, New York tätig. Seit 2004 ist er Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Angers.

2000 wurde er vom Ludwig von Mises Institute in Auburn (Alabama) zum Research Fellow, 2004 zum Senior Fellow ernannt. Er ist Mitglied des akademischen Beirats des Liberalen Instituts in Zürich. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in folgenden Gebieten: Geschichte der Wirtschaftswissenschaften und des Liberalismus, Geldtheorie sowie das Verhältnis von Ökonomie und Religion.

https://www.facebook.com/SonsofLibertas

http://sons-of-libertas.com/

http://www.misesde.org/

 

 

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Obamas Hammer

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Die Präsidentschaft von G. W. Bush (Junior) war dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem alten Paradigma der amerikanischen Politik abwich. Der „war on terror“, wie es Bush Junior ausdrückte, machte aus einer vielschichtigen Politik wie sie noch Zbigniew Brzezinski charakterisierte eine gänzlich eindimensionale Angelegenheit.

In seinem Buch „Das große Schachbrett“ skizzierte Brzezinski eine Politik, bei der die USA durch eine kulturelle, wirtschaftliche und politische Hegemonie eine Gemeinschaft von Staaten um sich schart, die sich über Zielsetzung, Werte und Lebensweise einig ist. Davon ausgehend führt die USA nicht nur diese Gruppe an, sondern pflegt ein weltweites System von politischen und wirtschaftlichen Bündnissen, in dem einzelne Staaten in den Genuss von wirtschaftlichen und technologischen Privilegien kommt und an dem Reichtum der westlichen Ökonomie partizipieren. Im Gegenzug dazu sind diese Staaten dem Westen und seiner Führungsmacht USA in vielen, vor allem politischen Angelegenheiten, zu Willen.

Seit dem 11. September 2001 haben die USA dieses Politikmodell verlassen – und sind wie man im Irak und in Afghanistan sehen kann – damit grandios gescheitert. Das Land ist heute im Sumpf der Staatsschulden versunken und leistet sich zeitgleich eine der teuersten und besten Armeen der Welt. Gemessen an der Feuerkraft ist die US-Armee so stark wie alle anderen Armeen der Welt zusammen, hat aber nicht einmal mehr die Kraft, eine Eroberung wie z. B. Afghanistan oder Irak längerfristig zu halten.

Der bellizistische Kurs von Bush Junior hat die Wahrheit von Clausewitz nie berücksichtigt, dass nämlich der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Für Bush Junior war der Krieg die Politik selbst. Und dabei zeigte sich, wie es Obama ausdrückte, dass sich die USA mehr Feinde züchten als sie „auf dem Schlachtfeld ausschalten“. Die andere Wahrheit, die Bush Junior nie berücksichtigte, stammt von dem chinesischen Kriegsphilosophen Sun Tzu, dass es nämlich leicht ist einen Krieg anzufangen und schwer, ihn zu beenden. Und nun ist der Scherbenhaufen da. Das Bild des „freundlichen Hegemon USA“ ist gründlich zerstört!

Die USA finden sich heute in einer Welt wieder, in der die Staatsschuldenlast des Landes gewachsen ist, die demokratischen Rechte abgebaut wurden und die Zahl der Kritiker und Feinde der USA im Vergleich vor dem 11. September gewachsen ist. Die Lage der USA hat sich in mehrfacher Weise verschlechtert.

– Die Kriege in Afghanistan und Irak sind verloren.

– Die Staatsschuldenlast beengt zusehends auch die militärische Kraft des Landes.

– Russland hat sich wirtschaftlich und politisch im Inneren konsolidiert.

– China schickt sich an, die USA wirtschaftlich in wenigen Jahren zu überholen.

– Westeuropa ist in einer tiefen Krise, denn die Politik der Euroretter funktioniert nicht und leider sind diese „Retter“ auch noch unbelehrbar.

– Russland und China, sowie einige andere Länder dieser Erde, schicken sich an, sich aus der weltweiten Dollarhegemonie zu befreien und tun dies schrittweise.

Die USA sind dabei, ihre Vormachtstellung in der Welt zu verspielen und da nützen womöglich auch die vorsichtigen Korrekturen eines Barack Obama nicht mehr viel.

So hat nun Obama in seiner Rede vor Mitgliedern der Militärakademie Westpoint einen Politikwechseln angedeutet. Er räumt ein, dass militärische Aktivitäten alleine keine Lösung sein können. Mit dieser Haltung begann auch die Präsidentschaft Obamas. Damals wollte er den „change“ mit „yes we can“. Aber ein Zurück zur Politik vor dem 11. September kann und wird es nicht geben, denn die Bedingungen sind heute Andere, wie schon oben gezeigt. Und deshalb ist auch der Verlauf seiner Rede symptomatisch: Er betont, dass „wir“ den „besten Hammer“ haben. Damit meint er, die USA haben ein funktionstüchtiges Militär, mit dem sie jederzeit auf der Welt militärisch eingreifen können und gegebenenfalls auch wollen. Die Drohung ist unverhohlen! Aber sie soll kein Zurück zur bellizistischen Politik eines Bush Junior sein. Stattdessen betont Obama, er wolle die Last militärischer Aktivitäten vermehrt auf die Schultern der Verbündeten der USA verteilen. Dazu passt Bundespräsident Gaucks dummes Gerede davon, wir müssten uns als BRD vermehrt für Demokratie und Freiheit in der Welt militärisch engagieren!

Kurzum: es geht darum, die hohen Kosten militärischer Aktivitäten, die die USA nicht mehr tragen angesichts der globalen Großwetterlage können, den Verbündeten aufs Auge zu drücken – und Gauck freut sich!

Die USA stehen aber nicht nur vor dem Scherbenhaufen von Bushs Bellizismus, sie sehen sich auch zunehmend einer asymmetrischen Kriegsführung gegenüber. In Ländern wie Afghanistan und Irak hat sich gezeigt, dass der beste Hammer nicht viel nützt. Stattdessen hinterlässt der beste Hammer, nachdem er genug gehämmert hat, nur verbrannte Erde und eine Not leidende Bevölkerung, die den USA längerfristig nicht gerade zujubelt. Zugleich bleiben die eigentlichen Gegner fast ungreifbar und nebelhaft. Kein Staat ist ritterlich dumm und wirft den USA den Fehdehandschuh hin und liefert somit den Kriegsgrund frei Haus. Vorbei auch die Zeiten, in denen der Feind den USA den Gefallen tut und sein militärischen Kräfte zum Tontaubenschießen schön brav auf dem Schlachtfeld aufstellt. Dass die US-Armee jederzeit in der Lage ist, in einem konventionellen Krieg mit konventionellen militärischen Mitteln eine konventionell agierende Armee auszuschalten hat sie im Irak-Krieg mehr als nur bewiesen. Wer die Bilder damals verfolgte und dabei aufmerksam war konnte erkennen: die irakische Armee konnte zwar mit einer Macht wie dem Iran jahrelang kämpfen, aber vor der amerikanischen Militärmacht rannten die Offiziere Saddams wie Karnickel davon. Und die Lehre daraus für alle Gegner der USA ist eben: Niemand wird den USA den Gefallen tun, den „besten Hammer“ verwenden zu können. Und aus diesem Grund möchte Obama gerne den „war on terror“, den schon Bush Junior ausgerufen hatte, weiterhin mit finanziellen Mitteln unterstützen.

Insgesamt tönt die Rede von Obama in West Point zwar wunderbar, aber sie verdeckt die verzweifelte Lage: Es ist nicht nur so, dass der „beste Hammer“ so teuer ist, dass die USA gerne die Kosten auf die Verbündeten verteilen wollen, sie können den „besten Hammer“ auch gar nicht richtig einsetzen, weil niemand mehr so dumm ist, ihnen diese Möglichkeit zu geben – außer Gauck natürlich, der möchte gerne ein wenig mehr hämmern!

Auf Gauck einen Schnaps um die Nerven zu beruhigen, meint

Michael Obergfell

 

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Ukraine – Flug MH17

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Ukraine – Flug MH17 (politonline)

Nach dem Absturz des Passagierflugzeuges vom Typ Boeing 777 der Malaysian Airlines

sind Ost und West einem Bericht der Deutschen Wirtschafts Nachrichten zufolge bestrebt, die  Spuren zu verwischen: Die Ukraine liess vermutlich eine Black Box verschwinden, während die Amerikaner behaupten, sie seien die einzigen, die mit ihren Satelliten eine Aufklärung des Geschehens liefern können. Die Amerikaner, so die DWN, »wollen die Schlinge um Putin zuziehen.« Für diesen wird die Lage unangenehm: Washingtons Strategie, den Russen den europäischen Energiemarkt abzujagen, scheint aufzugehen. Was die Angehörigen der Opfer betrifft, so steht diesen eine ähnliche Ungewissheit bevor wie jenen des bis heute spurlos verschwundenen Flugs MH370.

Die Tatsache, dass eine der Kriegsparteien das Flugzeug irrtümlich abgeschossen hat, scheint mittlerweile ziemlich unumstritten. Doch wer es war und vor allem, warum das Flugzeug überhaupt in den Luftraum geleitet wurde, ist völlig unklar. Dennoch meldete die ARD-Korrespondentin Tina Hassel bereits einen Tag nach der Katastrophe in ihren Tagesthemen, dass die Amerikaner als einzige in der Lage seien, den Fall aufzuklären. Nach Auswertung aller bisherigen Daten gingen diese davon aus, dass es sich um den Abschuss einer Boden-Luft-Rakete des Typs SA 11 gehandelt habe. Dieses System sei so kompliziert, dass auch Obama davon ausgeht, dass die Rebellen ohne Training, Experten oder sogar Hilfestellung nicht in der Lage gewesen seien, eine solche Maschine abzuschießen. Obama habe dann von einer globalen Katastrophe gesprochen und eine globale Allianz gegen Putin ausgerufen.

Die Financial Times London ihrerseits hat in ihrem Artikel die vorliegenden Beweise analysiert und ist zu dem Schluss gelangt, »dass die Rebellen den Abschuss von Flugzeugen seit Wochen zu einem ihrer strategischen Ziele erklärt hätten. Sie hätten mindestens 12 ukrainische Flugzeuge abschossen, darunter eine Illyushin Il-76 mit 49 Soldaten an Bord und erst vor wenigen Tagen eine Transportmaschine vom Typ Antonow An-26. Die Antonow sei aus 6.500 m zu Boden gebracht worden, wozu es ähnliche Waffen brauche wie jene, die Flug MH17 zum Absturz gebracht haben.« Was bei der Reflexion der Berichte der ARD und der FT allerdings stutzig macht, so dieDWN, ist die Frage: Wenn die Rebellen seit Wochen den Luftkrieg über der Ukraine ausgerufen haben und die US-Satelliten jedes Autokennzeichen am Boden erkennen können – warum in aller Welt haben dann die Amerikaner nicht bereits vor Wochen die internationale Flugsicherung gewarnt, damit diese dafür sorgt, dass keine zivilen Maschinen einen Luftraum durchfliegen, in dem ganz offenkundig ein Luftkrieg tobt? Die Regierung in Kiew spielt, wie schon bei den Vorfällen am Maidan, eine äusserst undurchsichtige Rolle; Kiew verkündete am 18. 7. zunächst die Beschlagnahmung aller offiziellen Daten der Flugsicherung. »Es bleibt ein Merkmal dieses gespenstischen Krieges«, legen die DWNdar, »dass alle Beteiligten ohne Hoheitsabzeichen kämpfen: Die Söldner am Boden ebenso wie die Grossmächte. Und die angeblich umfassenden Spionage-Möglichkeiten werden von Russen und Amerikanern nicht zur Aufklärung verwendet, sondern zur Verschleierung.« Jedenfalls werden die Angehörigen der Opfer von Flug Mh17 nie erfahren, wie die Passagiere gestorben sind; und sie werden erst recht nicht erfahren, warum sie sterben mussten. [1]

Keine Beweise – aber zahllose Schuldzuweisungen 
Noch steht nicht wirklich fest, wie sich der Absturz ereignet hat, dennoch haben sich einige westliche Regierungshäupter unmittelbar nach der Katastrophe sozusagen überschlagen, um diese entweder Russland direkt oder den prorussischen Separatisten anzulasten. So stellte Barack Obama schon einen Tag nach dem Unglück glattweg in den Raum, dass das Flugzeug durch eine Boden-Luft-Rakete – laut US-Geheimdienstangaben russischen Typs – in einem von den Rebellen besetzten Landesteil der Ostukraine zum Absturz gebracht wurde, was Aufnahmen eines amerikanischen Militärsatelliten ergeben hätten. Obama bezeichnete dies als eine Schandtat von unaussprechlichem Ausmass; er übergeht, dass die US-Drohnenangriffe keine mindere Schandtat darstellen. Und da die US-Geheimdienste keineswegs überraschend unmittelbar von einem Angriff prorussischer Separatisten ausgingen, wurden im Kongress, ebenfalls nicht überraschend, erste Rufe nach harten Massnahmen laut.

Der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Karl-Georg Wellmann, fordert für den Fall, dass das russische Militär das malaysische Passagierflugzeug abgeschossen haben sollte, eine noch härtere Gangart gegenüber Russland. »Darauf muss die westliche Staatengemeinschaft erst Recht mit aller Konsequenz reagieren, wenn sich die russische Verantwortung für den Abschuss bestätigen sollte«, so der CDU-Politiker. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok, ebenfalls von der CDU, von der man doch eher eine erhöhte Friedfertigkeit erwarten sollte, fordert eine schärfere Kontrolle der Grenze zwischen Russland und der Ukraine: »Russland muss jetzt seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen und dafür sorgen, dass die Grenze zur Ukraine ordentlich und nach internationalen Standards kontrolliert wird, um den Transport von Waffen in die Ostukraine zu stoppen«, für den er offensichtlich keinerlei Beweise vorlegen kann.

Am 19. 7. gab auch Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk Russland die Schuld. Die mutmassliche Rakete komme aus russischer Herstellung, erklärte er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitungvom 20. 7. Zur Bedienung eines Boden-Luft-Systems, welches ein Passagierflugzeug in dieser Höhe erreichen kann, sei ein sehr professionelles Personal nötig, um Ziele zu finden und die Rakete abzufeuern.Jazenjuk ferner: »Möglicherweise könnten diese Leute aus Russland gekommen sein. Man wisse, »dass diese Systeme nicht von betrunkenen Gorillas bedient werden können.« Schon ein seltener Vergleich! Eine Schuld der ukrainischen Armee schloss Jazenjuk aus: »Sämtliche Boden-Luft-Raketen der Ukraine sind anderswo stationiert.« Zudem sei man bereit, entsprechende Belege vorzulegen. Das Gebiet, in dem die Rakete abgeschossen wurde, sei völlig von den Rebellen kontrolliert. In diese Richtung geht auch der Kommentar der amerikanischen UNO-Botschafterin Samantha Power; diese erklärte am 18. 7. im UNO-Sicherheitsrat, dass es auf Grund des technisch hochkomplexen Systems der Luftabwehrraketen unwahrscheinlich sei, dass es den Separatisten möglich gewesen wäre, dieses ohne Unterstützung durch geschultes Personal einzusetzen. »Deshalb können wir eine technische Unterstützung durch russisches Personal nicht ausschliessen.« Der australische Ministerpräsident Tony Abbott seinerseits machte ebenfalls einen Tag nach dem Absturz prorussische Separatisten verantwortlich. Es sehe so aus, dass »von Russland unterstützte Rebellen« hinter dem Abschuss des Flugzeugs stünden.

Und schon hat Präsident Poroschenko die internationale Gemeinschaft zum Schutz vor dem  Aggressor Russland aufgerufen: »Die ganze Welt hat das wahre Gesicht des Aggressors gesehen. Der Abschuss eines zivilen Flugzeuges ist ein Akt des internationalen Terrorismus, der sich gegen die ganze Welt richtet.« Interessanterweise hat er sich nicht entblödet, hinzufügen: »Die Aggression von aussen gegen die Ukraine ist nicht nur unser Problem. Das ist eine Bedrohung für die europäische und weltweite Sicherheit«, obwohl er sich vollständig bewusst sein muss, dass es die US-Aggression im Verbund mit der EU und Berlin ist – also ein rein von aussen kommender Eingriff – die sein Land in den jetzigen Zustand versetzt hat. Im Kampf gegen Russland, so Poroschenko ferner, seien gemeinsame Anstrengungen nötig, wohl wissend, dass ausser der NATO und ihren Handlangern kaum ein Bürger der EU gewillt ist, noch einmal in einen Krieg einzusteigen, den die USA der EU aufbürden würde. Ein Sprecher des britischen Premiers David Cameron erklärte am 18. 7.: Solange nicht noch überwältigende anderslautende Beweise ans Tageslicht kämen, sei es zunehmend wahrscheinlich, dass eine von den Separatisten abgefeuerte Rakete das Flugzeug zum Absturz gebracht habe.

Frank-Walter Steinmeier hat den Verantwortlichen des Flugzeugabsturzes mit Ächtung gedroht, sollten sich Hinweise auf einen Abschuss bewahrheiten. »Wenn sich im Zuge der Untersuchungen tatsächlich herausstellen sollte, dass eine der Konfliktparteien das Leben von Hunderten völlig Unbeteiligter auf dem Gewissen hat, so wäre das eine Untat ausserhalb jeder Vorstellungskraft«, sagte er am 18. 7. bei einem Besuch in Mexiko-Stadt. »Diejenigen, die das zu verantworten hätten, haben kein Recht mehr, ihre eigenen Anliegen im Namen der Menschlichkeit einzufordern.« Es ist hochgradig bedenklich, wie sich ein Politiker offensichtlich problemlos in derartig verurteilende Äusserungen hineinsteigern kann, obwohl die Klärung der Vorgänge noch aussteht. Jetzt warten wir einmal ab, was uns Steinmeier erklären wird, sollte es sich erweisen, dass der Abschuss entweder irrtümlich erfolgte, oder dass hinter diesem tatsächlich das Regime in Kiew steht.

Jedenfalls hat Russland in einer Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats in New York die Verantwortung für den Absturz des malaysischen Passagierflugzeugs zurückgewiesen. Stattdessen machte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin am 18. 7. die Regierung in Kiew dafür verantwortlich. Der Sicherheitsrat hat in einer einstimmigen Erklärung eine umfassende, gründliche und unabhängige internationale Untersuchung des mutmasslichen Abschusses der Boeing 777 gefordert. Tschurkin führte ferner aus, dass der Grund für die Eskalation die Offensive der ukrainischen Armee gegen die prorussischen Separatisten sei. Zudem richtete er den Vorwurf an die ukrainischen Regierung, zivile Flugzeuge über dem Kampfgebiet erlaubt zu haben: »Heute hat Kiew den Luftraum vollständig gesperrt. Warum konnten sie das nicht früher machen und nicht darauf warten, dass es hunderte Opfer gibt?« Einer der wenigen, die angesichts der menschlichen Tragödie Zurückhaltung übten, war der derzeitige Vorsitzende der OSZE, Didier Burkhalter: Ohne Aufklärung seien keine Schlussfolgerungen über das Unglück möglich. 

Zu dem Geschehen fügen wir den nachfolgenden Artikel von Gerhard Wisnewski an: 

Malaysian-Airlines-Absturz MH 17: Ist das Sarajevo 2?
Vor 100 Jahren löste das Attentat von Sarajevo den Ersten Weltkrieg aus. Auch damals standen die Schuldigen gleich fest: Die Serben und ihre nationalistischen Untergrundorganisationen. Und nun, 100 Jahre später, stehen die Schuldigen auch schon wieder fest: Die Russen oder die prorussischen Separatisten in der Ukraine. Sie sollen für den Absturz von Flug MH 17 der Malaysian Airlines am 17. Juli 2014 verantwortlich sein. Die Chancen für eine Aufklärung des angeblichen Crashs stehen schlecht, denn die Absturzstelle befindet sich de facto auf NATO-Gebiet

Kaum zu glauben: Innerhalb von gut 4 Monaten verschwinden

– zwei Flugzeuge desselben Typs
– derselben Airline
– mit Bezug zum selben Flughafen (Kuala Lumpur)
– und zu demselben Krisengebiet: nämlich der Ukraine

Denn der berühmte verschollene Flug Malaysian Airlines MH 370 verschwand ebenfalls während der Ukraine-Krise: am 8. März 2014. Wenn die beiden Zwischenfälle aber zusammenhängen, dann können die prorussischen Separatisten ja wohl nicht an beiden Katastrophen schuld sein: an der in Malaysia und an der in der Ukraine – oder?

Schuldspruch ohne Beweise
Eben. Nur für unsere NATO-Medien ist das nicht klar. Obwohl noch nicht einmal feststeht, was eigentlich passiert ist, wollen sie schon wissen, dass Flug MH 17 der Malaysian Airlines abgeschossen wurde. Außerdem wollen sie den Typ der Rakete kennen und denjenigen, der sie abgeschossen haben soll: entweder Rußland oder die prorussischen Separatisten der Ukraine.   Schon die sofortige Behauptung, das Flugzeug sei abgeschossen worden, erinnert an die schnellen Schuldzuweisungen nach dem 11. 9. 2001. Obwohl auch damals noch gar keine kriminalistische Untersuchung stattgefunden haben konnte, stand auch seinerzeit sofort fest, daß islamistische Terroristen für die Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon verantwortlich gewesen sein sollen. Und auch diesmal werden ohne jede Untersuchung bereits Schuldige ausgemacht und behauptet, die Maschine sei abgeschossen worden. Wissen kann das zu diesem Zeitpunkt aber nur der, der es selbst getan hat.

Wer jetzt schon Beweise hat, ist selbst der Täter: Die Beweise oder Hinweise stellen wie immer die USA zur Verfügung: »USA hat Hinweise auf gezielten Abschuß der Boeing«, titeln NATO-Medien wie Spiegel Online. Und natürlich: »Erste Spuren führen zu den Separatisten«. Wieder einmal können wir live miterleben, wie Spuren in die gewünschte Richtung gelegt und die Weichen auf Krieg gestellt werden. Die USA ist keine glaubwürdige Quelle, weil sie selbst Bürgerkriegspartei in der Ukraine sind. Der Putsch gegen die Regierung Janukowytsch wurde von westlichen Kräften inszeniert, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk ist ein Mann der NATO. Und wie man ebenfalls weiß: Im Krieg wird nun einmal gelogen, was das Zeug hält. Die amerikanische Behauptung, die prorussischen Milizen seien an dem Absturz schuld, ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben steht. Dennoch werden bereits die ersten Warnungen ausgestoßen: »›Das wird sie teuer zu stehen kommen‹«, droht das NATO-Blatt Spiegel. Indizien sprächen dafür, »daß   prorussische Kämpfer für den Absturz verantwortlich sind«.

Falsch: Die Indizien und die Wahrscheinlichkeitsrechnung sprechen dafür, daß dieselben Drahtzieher dafür verantwortlich sind, die am 8. März auch den Malaysian–Airlines-Flug MH 370 verschwinden ließen. Einen Kriegsgrund inszeniert immer der, der den Krieg haben will. Wie bereits berichtet, wird die Ukraine in einen Stellvertreterkrieg mit Rußland getrieben. Da einen Kriegsgrund immer derjenige inszeniert, der den Krieg haben will, sind die USA und ihre ukrainischen Verbündeten selbst hochgradig verdächtig. Gemäß den Gesetzen der amerikanischen Kriminalistik hatten sie die motives, means and opportunities, um einen solchen Absturz herbeizuführen – die Motive, die Mittel und die Gelegenheit:

– Die Motive: Die USA will Krieg
– Die Mittel: Die ukrainischen NATO-Streitkräfte verfügen über die entsprechenden Raketen, um ein Flugzeug in 10 500 Metern Höhe abzuschießen
– Die Gelegenheit: Entsprechende Flugzeuge sind laufend über ukrainischem NATO-Territorium unterwegs

Wem nützt es
Die Antwort auf diese Frage liegt ebenfalls auf der Hand: der USA. Das total bankrotte Schuldenimperium braucht einen Krieg, um von seiner prekären Lage abzulenken und um seine Schulden zu annullieren. Zwar ist auch das natürlich noch kein Beweis – aber zumindest ein plausibler Anfangsverdacht. Das neuerliche Verschwinden eines Malaysian-Fluges und das Auftauchen eines Trümmer- und Leichenfeldes auf separatistischem Bodenspielen den Kriegsinteressen der USA in die Hände. Es riecht nach einer Provokation und einem False-Flag-Anschlag, wie er schon lange geplant wird. Mit 80 Kindern und 20 Amerikanern an Bord wurde die Maschine perfekt ausgewählt, um die USA und die Weltöffentlichkeit psychologisch in den Konflikt hineinzuziehen. Die bisher verbreiteten Beweisvideos zeigen zwar ein Leichen- und Trümmerfeld, aber keinen Abschuß. Denn bevor man die Explosionswolke sieht, sieht man keine brennenden Trümmer und keine Rauchspuren am Himmel, wie sie beim Abschuß einer kerosinbeladenen Maschine zu erwarten wären: Vorausgesetzt, die Videos mit der Rauchsäule zeigen überhaupt die Absturzstelle von Flug MH 17 [was niemand wissen kann]: Wie kommt es, dass die Kamera bereits vor der Explosion in die leere Landschaft starrt und regelrecht auf die Rauchsäule wartet? Ein Trümmerregen ist dagegen nicht zu sehen und ein Abschuß damit unwahrscheinlich. Was auch immer da brennt, ist wohl kaum in der Luft explodiert. Daß es sich um ein Flugzeug handelt, ist aufgrund des von unten nachbrennenden Brandherds und der schwarzen Rauchsäule möglich. Das stetig brennende Feuer weist auf genügend Nahrung am Boden hin. Der dichte schwarze Qualm könnte durch die vielen Kunststoffteile der Maschine entstanden sein. Kurz: Es sieht aus wie ein typischer Aufschlagbrandallerdings ohne Abschuß. Auch ein Ereignis wie der Bombenanschlag auf einen Jumbo-Jet bei Lockerbie ist damit unwahrscheinlich. Genauso gut könnte es sich bei dem Bild der Rauchsäule aber auch um einen Green-Screen-Effekt handeln. Green-Screen-Explosionen gibt es auf YouTube schließlich genug. In fünf Minuten kann man so etwas in irgendeine Landschaft hineinbasteln. Jede erdenkliche Explosion und Rauchsäule ist hier zu haben. Inzwischen sollen auch die US-Geheimdienste von einem Abschuss der Maschine ausgehen; als ob Geheimdienste eine zuverlässige Quelle wären. Entweder sind ihre Informationen wahr, dann werden sie geheim gehalten, oder sie sind gelogen, dann werden sie veröffentlicht. [2]

 

[1] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/abschuss-flug-mh17-amerikaner-wollen-die-schlinge-um-putin-zuziehen/   19. 7. 14
[2] http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/malaysian-airlines-absturz-mh-17-ist-das-sarajevo-2-.html;jsessionid=99150B04B402E824F2EAE056F3183258
18. 7. 14 Malaysian-Airlines-Absturz MH 17: Ist das Sarajevo 2? – Gerhard Wisnewski
Siehe auch die Videos auf dieser website: Das Video vom angeblichen Absturzort selbst wirkt überzeugend, bis auf die falsche Bordkarte. Sie gilt für einen anderen Flug, nämlich Flug MH 0851 von Kuala Lumpur nach Bali. Ein Anschlußflug? Auch Landkarten von Bali liegen unter den Trümmern herum. Konnte man bereits in Amsterdam für Bali einchecken?

 

 

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Den Konfrontationskurs beenden, bevor es zu spät ist!

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Was ein «Crescendo» bewirken kann

km. Am 12. November 2001, kurz nach Beginn des Krieges gegen Afghanistan, äusserte sich der US-amerikanische Stratege Zbigniew Brzezinski in einem Interview mit dem «Spiegel» zur Frage, wie lange die Kriegsallianz, insbesondere mit Pakistan, halten werde:
«Länger, als die meisten vermuten. Wenn Amerika zielstrebig vorgeht, werden die pakistanischen Eliten, vor allem die Armee, in der Lage sein, die Kontrolle zu behalten. Pakistan ist auf Amerika angewiesen, es hat doch sonst keine Freunde. Falls aber das amerikanische Engagement sich weiterhin nur im Bombenkrieg erschöpft, falls die Zahl der zivilen Opfer weiter steigt, falls es ein Crescendo internationaler Kritik gibt, dann allerdings wird die Lage in Pakistan brenzlig.»
Brzezinski war sich sehr bewusst, was ein «Crescendo internationaler Kritik» bewirken kann.

Den Konfrontationskurs beenden, bevor es zu spät ist!

Der Einsatz für den Frieden ist der grösste Akt der Menschlichkeit

von Karl Müller (zeit-fragen)

Völlig unnötig spitzt sich die Konfrontation zwischen den USA, der Nato und der EU auf der einen und Russland auf der anderen Seite weiter zu. Aber es ist nicht so, dass beide Seiten die Konfrontation eskalieren lassen wollen. Nach Durchsicht der öffentlich zugänglichen Dokumente ist es die «westliche» Seite, die auf Konfrontation setzt, während Russ­lands Regierung nach wie vor bemüht ist, zu einer Verständigung zu kommen. Das ist keine Aussage «prorussischer Propaganda», sondern von jedem nachvollziehbar, der sich die Mühe macht, die zugänglichen Dokumente vorurteilsfrei zu studieren.

Hierzu passt es, dass die jetzige Regierung der Ukraine ganz offensichtlich den Konflikt innerhalb des Landes mit militärischer Gewalt «lösen» will und dabei von den tonangebenden Kreisen in der EU unterstützt wird. Hierzu gehört nicht nur das nun zwei Wochen alte EU-Ultimatum an die russische Regierung, sondern auch die erneute Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland. Dazu gehören selbstgefällige und die Realität verzerrende Schriften wie die des schwedischen Aussenministers Carl Bildt in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vom 8. Juli oder das «Positionspapier» des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Andreas Schockenhoff, und des Vorsitzenden der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Karl-Georg Wellmann, mit dem Titel «Für eine Neubestimmung der Beziehungen zu Russland» vom 1. Juli.

Dass die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am 10. Juli den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Militäruniform im Kreise ukrainischer Soldaten abbildete und Poroschenko auf Seite 1 mit den Worten zitierte, «Der Kampf geht weiter», zeigt, welche Weichen derzeit gestellt sind. Man lese demgegenüber die Rede des russischen Präsidenten Vladimir Putin, die dieser am 1. Juli vor dem diplomatischen Korps seines Landes gehalten hat, oder die vielen Stellungnahmen aus dem russischen Aussenministerium und denke über den Unterschied nach.

Europas offizielles Denken ist eng und sein Handeln ist gefährlich geworden. Schon seit Jahren erlebt Europa eine Dekonstruktion seiner grundlegenden Werte und den Übergang zu einer Ideologie vermeintlicher Beliebigkeit, bei der es in Wirklichkeit um Machtergreifung und die «Macht des Stärkeren» geht. Die Kreise, die dies vorantreiben, bedienen sich gemäss den Regeln des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) und der Täuschung wegen nur noch der Worthülsen dieser Werte. In Wirklichkeit haben diejenigen, die tatsächlich für diese Werte stehen, immer weniger Luft zum Atmen in ­Europa, so dass selbst von Persönlichkeiten wie dem Philosophen, Ethiker und Papst-Berater Robert Spaemann, der vor 25 Jahren niemals davon gesprochen hätte, heute zu hören ist, Europa drohe wieder totalitär zu werden.

Ein namhafter Publizist wie Peter Scholl-Latour, bei uns vor ein paar Jahren noch ein gefeierter Medienmittelpunkt, muss seine Überlegungen der «Stimme Russlands» anvertrauen, um gelesen zu werden, und seine Antwort auf die Frage, wie Europa mit den Entwicklungen in der Ukraine umgehen sollte, muss sehr nachdenklich stimmen: «Europa hat ja gar keine Aussenpolitik. Europa vollzieht ja im Moment eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA, die es unter Helmut Kohl so nicht gegeben hätte und unter Schröder sowieso nicht.»

Der politischen Linie der USA folgen Zeitungen wie die polnische «Rzeczpopolita», die am 5. Juli schrieb: «Zum Frieden braucht es weniger den guten Willen der verfeindeten Parteien, als vor allen Dingen einen entscheidenden militärischen Schlag. Es liegt im Interesse des Westens, Polens und der Ukraine, dass dieser entscheidende Schlag von der ukrainischen Seite ausgeht. Wir sollten der Ukraine dabei helfen. Denn ein Krieg von geringer Intensität könnte noch Jahre dauern – das lehrt uns der Konflikt in Bosnien und Kroatien Anfang der 1990er Jahre. Alle Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Beobachter, Waffenruhen, diplomatische Anstrengungen Europas und der USA halfen damals nicht. Das Problem löste sich erst, als Kroaten und Bosnier durch die Unterstützung des Westens ein strategisches Übergewicht erlangten. Ebenso sieht es heute in der Ukraine aus. Friedensappelle klingen in den Medien gut, aber sie beenden den Alptraum nicht. Krieg ist schlecht, aber noch schlechter ist ein nicht enden wollender Krieg.»
Sind das die Werte Europas? Das Leiden der Menschen im Osten der Ukraine, das dort alltäglich gewordene Morden auf die Seite zu schieben und für den Krieg zu plädieren? Wer erinnert sich noch an die langen Schlangen vor den Abstimmungslokalen im Osten der Ukraine, als die Menschen für eine Unabhängigkeit ihrer Landesteile stimmten? Wer an die aufrechten und sehr ernsthaften Stellungnahmen der dort Befragten? Diese Stimmen wurden nicht ernstgenommen. Unter der Parole des «Kampfes gegen die Separatisten» rücken die Soldaten gegen diese Menschen vor.

Und die immer wieder in den Mund genommenen «Friedenspläne» müssen wie Hohn erscheinen. Das wird auch in Europa bemerkt, und es gibt auch Stimmen wie die der bulgarischen Zeitung «Duma», die am selben Tag wie die polnische Zeitung etwas ganz anderes schrieb: «Die Menschen in der Ostukraine interessieren sich nicht für Abkommen, die ohnehin keine Ergebnisse bringen – das war mehrmals seit Anfang der Krise zu sehen. Sie wollen ihr Recht, selbst zu bestimmen, wohin sie schauen – ob nach Europa oder nach Russland. Sie wollen nicht, dass man ihnen aufzwingt, in welche Richtung sie sich zu orientieren haben. Die Menschen in der Ostukraine sind geopolitischen Interessen zum Opfer gefallen. Offensichtlich hat die Regierung in Kiew kein Interesse daran, ihre Stimme zu hören. Deswegen will sie die Region von den sogenannten Separatisten ‹befreien›. Aber: Wird die Krise wirklich gelöst werden, wenn die Andersdenkenden mundtot gemacht sind?»

Ist es deshalb nicht richtig, was die russische Zeitung «Iswestija» am selben Tag schrieb? «Kiew spürt die Unterstützung des Westens. Daher hat die dortige Regierung keine Eile, das Blutvergiessen im Osten der Ukraine zu stoppen. Zwar rufen die westlichen Regierungen Kiew dazu auf, die Militäreinsätze zu beenden. Aber würde Präsident Poroschenko das wirklich wollen, hätte er es schon längst gemacht. Die Regierung in Kiew hat den politischen Teil des Abkommens über die Assoziierung mit der Europäischen Union bereits unterzeichnet. Damit liegt es doch auch in der Hand der EU, das Blutvergiessen im Osten der Ukraine zu stoppen. Doch auch die westlichen Regierungen haben kein Interesse daran. Sie wollen alle Konkurrenten um die Macht in der Ukraine klein halten und die Regierung in Kiew stärken, da diese noch auf wackeligen Beinen steht.»
Viele Menschen erkennen, dass die enge Bindung der europäischen Politik an die Vorgaben aus den USA in eine Katastrophe münden kann. «Deutsche wollen grössere Unabhängigkeit von den USA» titelte Spiegel online am 6. Juli zu den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage. Und weiter heisst es dort: «Das Vertrauen in den Bündnispartner ist gesunken, viele hoffen auf engeren Kontakt zu Russland.»

Wie ist es da zu beurteilen, wenn die offizielle deutsche Politik und die dienstbaren Leitmedien nun ganz entrüstet darüber sind, dass zwei Deutsche im Auftrag von US-Geheimdiensten gegen Deutschland spioniert haben? Zeigen sich hier tatsächliche Anfänge einer grösseren Unabhängigkeit von den USA? Oder ist das Ganze ein Ablenkungsmanöver vom Wesentlichen der Politik? Von der Politik gegenüber Russland oder von den Verhandlungen zum sogenannten «Freihandelsabkommen» TTIP?
Eines ist leider sicher: Wenn die europäische Politik weiter auf der Spur der Hybris, der Lüge und der Konfrontation fährt, dann wird Europa – nicht wie «Schlafwandler», aber wie geschichts- und realitätsvergessene Hasardeure – in einer erneuten Katastrophe enden. Noch ist es Zeit gegenzusteuern. Überall gibt es Menschen, die sehen, wohin der falsche Weg führen wird; Menschen, die nicht einverstanden sind. Wann, wenn nicht jetzt, versuchen, ein Crescendo anzustimmen, das unüberhörbar wird.    •

Wie lange noch?

«Irgendwann im Sommer letzten Jahres gab es – damals noch im Windschatten der Öffentlichkeit – das Geständnis eines deutschen Geheimdienstlers. ‹Wir sind›, sagte der Mann und machte eine lange Pause, ‹… Deutschland ist für die Vereinigten Staaten von Amerika ein riesiger Flugzeugträger: In geografisch wichtiger Lage, nützlich, zu gebrauchen, alles andere als souverän.›»
(Deutschlandfunk vom 12.7.2014)

Wie lange noch?

Peter Scholl-Latour: «Europa vollzieht eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA»

km. In einem Interview mit dem Fernsehsender «Stimme Russlands» (schriftlich bei «Ria Novosti» am 4. Juli) äusserte sich der bekannte Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour zur Situation in Europa und Asien und zum Konflikt der USA, der Nato und der EU mit Russland.

Der russische Präsident Vladimir Putin, so Peter Scholl-Latour, sei «ein sehr geschickter und kluger Politiker, er hat ja immerhin, das darf man auch nicht vergessen, 80 Prozent der Russen hinter sich. Er ist zutiefst populär, und wenn man Putin vorwirft, dass er ein KGB-Mann ist, ja das qualifiziert ihn doch nur dazu, in der jetzigen Situation mit den ungeheuren Intrigen, mit den Oligarchen usw. fertigzuwerden. In der Ukraine gibt es überhaupt gar keine Kontrolle über die Oligarchen, die sind weiterhin die mächtigsten Männer, und einer davon ist jetzt Präsident, und keiner wird mir einreden, dass er seine Milliarden nur mit minderwertiger Schokolade gemacht hat.»
Die Situation in der Ukraine kennt Peter Scholl-Latour «relativ gut. Ich war in Lemberg oder Lwiw oder Lwow oder wie man es auch immer nennen will. Ich habe auch mit dem dortigen Patriarchen der griechisch-katholischen Kirche gesprochen, der ein ganz vernünftiger Mann war – aber es gibt dort auch Gruppen, die Extremisten sind. Das stammt aus dem Zweiten Weltkrieg, als Stepan Bandera mit den Deutschen kollaboriert hat. Das ist eine in sich geschlossene Gemeinschaft, die sich eben schwer einfügt in die übrige Ukraine. Und dann die Ostukraine, der Donbass ist rein russisch bevölkert. Im Zuge der Industrialisierung wurden die Bauern der armen Regionen, Russen aus Woronesch beispielsweise, dort angesiedelt, daher ist es rein russisch. Eine föderative Lösung ist das mindeste, was man ihnen anbieten könnte.»

Die Nato zeige im Osten Europas «viel zu viel Präsenz. Es war ja vereinbart worden, dass die Nato nicht weiter als bis nach Ostdeutschland vorrückt, und da hört es dann auf. Dass die Nato die ehemaligen Ostblock-Staaten, Polen, die baltischen Staaten, Rumänien aufnimmt, das war ja damals ausgeschlossen.»

Europa indes, so Scholl-Latour, habe «gar keine Aussenpolitik. Europa vollzieht ja im Moment eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA, die es unter Helmut Kohl so nicht gegeben hätte und unter Schröder sowieso nicht. Ich weiss auch nicht, was Frau Merkel da vorhat, die dauernd als Predigerin von Demokratie und Freiheiten auftritt. Die Deutschen sollten mal bedenken, dass sie die grässlichsten Verbrechen begangenen haben, die Europa in der Geschichte gekannt hat, und das als hochzivilisiertes Volk. Und dann sollte man mal ein bisschen den Mund halten.»

Die EU würde nicht sehen, «dass diese Eurasische Union, die Putin machen möchte, nicht gegen Westeuropa gerichtet ist, sondern die Konsolidierung Russlands in Zentralasien bedeutet. Denn wenn Afghanistan jetzt geräumt wird und es tritt dort auch ein islamisches Chaos ein oder ein Gottesstaat oder sonst irgend etwas, dann wird das auch ausstrahlen. Unter anderem auf Usbekistan und Tadschikistan, wo die Usbeken ja schon sehr stark vertreten sind in den Widerstandslagern in Pakistan. Und dann ist natürlich da auch noch Kasachstan. Man will sich abschirmen, das ist im Grunde eine defensive Organisation, das hat man noch gar nicht begriffen, diese asiatische Dimension. Und da wäre natürlich die Ukraine als europäisches Gegengewicht ein willkommener Partner gewesen. Und das fällt jetzt weg, und da bleiben dann nur noch Russland und Weissrussland, und das sind eben nur 140 Millionen Menschen und davon, das darf man nicht vergessen, sind etwa auch noch einmal 20 bis 25 Millionen Muslime, und die sind nicht alle harmlos. Als ich das letzte Mal in Kasan war, der führende Imam, das war früher ein braver Tatar, und jetzt war da plötzlich ein junger Mann, der in Medina, in Saudi-Arabien ausgebildet worden ist. Da herrschte gleich ein anderer Ton. Als ich damals bei den aufständischen Tschetschenen war, bin ich auf sehr umgängliche Leute getroffen in den Tarikaten, in den islamischen Bruderschaften. Aber dann kamen auf einmal die jungen Prediger, die in Saudi-Arabien ausgebildet worden waren, und plötzlich war da eine Schranke, und ich kam nicht mehr an sie heran.»

Wirtschaftssanktionen gegen Russland lehnt Scholl-Latour ab: «Als ich die Auswirkungen der Sanktionen im Irak zwischen 1991 und 2003 miterlebt habe, war das derart grauenhaft. Das Wasser konnte nicht mehr gereinigt werden, die Landwirtschaft nicht mehr betrieben werden. Das war furchtbar. Die Sterblichkeit unter Kindern und Säuglingen war erschreckend. Die Deutschen müssten es ja wissen, die haben im Ersten Weltkrieg auch eine Blockade erlebt, wo die Bevölkerung fast halb verhungert ist. Insofern sind Sanktionen ein unmoralisches Mittel der Aussenpolitik.»

Quelle: http://de.ria.ru/opinion/20140704/268926478.html 

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Vielen Dank für Ihren Aufsatz, Herr Karl Müller.

Senden Sie Ihren Aufsatz doch bitte an alle Regierungsvertreter der BRD (Bananen Republik Deutschland).
Vielleicht wird ja dann der eine oder andere US-hörige Regierungsvertreter der Bundesregierung endlich mal aufwachen.
Die Bundeskanzlerin erhält ihre Befehle aus Washington und wäre skrupellos genug, Deutschland in einen Krieg mit Russland zu verwickeln.

 

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7 Friedensnobelpreisträger und 57 Weitere für Waffenembargo gegen Israel

Posted by krisenfrei - 21/07/2014

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und 63 weitere Intellektuelle  für Waffenembargo gegen Israel (Foto: flickr.com/ W-J/ CC-Lizenz)

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und 63 weitere Intellektuelle für Waffenembargo gegen Israel (Foto: flickr.com/ W-J/ CC-Lizenz)

von Daniel Kerekeš (freiheitsliebe)

64 Personen des öffentlichen Lebens, darunter sieben Nobelpreisträger, rufen zum Waffenembargo gegen Israels auf. Als Grund dafür werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des israelischen Staates genannt. Unter den Zeichnern befinden sich Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika und Autor Noam Chomsky. 

Die Erklärung der 64 ZeichnerInnen veröffentlichten ihre Forderungen in der Britischen Tageszeitung „The Guardian“ an diesem Freitag. Im der Erklärung heißt es, das „Israel wieder einmal seine volle militärische Macht gegen die in Haft gehaltene Palästinensische Bevölkerung los gelassen hat, hauptsächlich im belagerten Gaza-Streifen, in einem inhumanem und illegalen militärischen Angriff. Israels Fähigkeit solch verheerende Angriffe zu führen, kommt straffrei durch die Verbandelung großer Waffenfirmen und dem Handel den es mit vorbelasteten und mitschuldigen Regierungen in der ganzen Welt führt.“

Die UnterzeichnerInnen fordern von den Vereinten Nationen (UN) und den Regierungen dieser Welt umgehend Schritte, um ein Waffenembargo gegen Israel durchzusetzen. Das Embargo muss ähnlich dem Embargo sein, das während des Apartheidregimes über Südafrika verhängt wurde.
Unter den Unterzeichnern befinden sich die Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Rigoberto Menchu, Federico Mayor Zaragoza, Jody Williams, Adolfo Peres Esquivel, Mairead Maguire und Betty Williams.

UnterstützerInnen:
Adolfo Peres Esquivel, Nobel Peace Laureate, Argentina
Ahdaf Soueif , Author, Egypt/UK
Ahmed Abbas, Academic, France
Aki Olavi Kaurismäki , film director, Finland
Alexi Sayle, Comedian, UK
Alice Walker, Writer, US
Alison Phipps, Academic, Scotland
Andrew Ross, Academic, US
Andrew Smith, Academic, Scotland
Arch. Desmond Tutu, Nobel Peace Laureate, South Africa
Ascanio Celestini, actor and author, Italy
Betty Williams, Nobel Peace Laureate, Northern Ireland
Boots Riley, Rapper, poet, arts producer, US
Brian Eno, Composer/musician, UK
Brigid Keenan, Author, UK
Caryl Churchill, playwright, UK
China Mieville, Writer, UK
Chris Hedges , Journalist, Pulitzer Prize 2002, US
Christiane Hessel, , France
Cynthia McKinney, Politician, activist, US
David Graeber, Academic, UK
David Palumbo-Liu, Academic, US
Eleni Varikas, Academic, France
Eliza Robertson, Author,
Elwira Grossman, Academic, Scotland
Etienne Balibar, philosopher, France
Federico Mayor Zaragoza, Former UNESCO Director General, Spain
Felim Egan, Painter, Ireland
Frei Betto, Liberation theologian, Brazil
Gerard Toulouse, Academic, France
Ghada Karmi , Academic , Palestine
Gillian Slovo, Writer, Former president of PEN (UK), UK/South Africa
Githa Hariharan, Writer, India
Giulio Marcon, MP (SEL), Italy
Hilary Rose, Academic, UK
Ian Shaw, Academic, Scotland
Ilan Pappe, Historian, author, Israel
Ismail Coovadia, former South African Ambassador to Israel
Ivar Ekeland, Academic, France
James Kelman, Writer, Scotland
Janne Teller, Writer, Denmark
Jeremy Corbyn, MP (Labour), UK
Joanna Rajkowska, Artist, Poland
Joao Felicio, President of ITUC, Brazil
Jody Williams, Nobel Peace Laureate, US
John Berger, artist, UK
John Dugard, Former ICJ judge, South Africa
John McDonnell, MP (Labour), UK
John Pilger, journalist and filmmaker , Australia
Judith Butler, Academic, philosopher, US
Juliane House, Academic, Germany
Karma Nabulsi, Oxford University, UK/Palestine
Keith Hammond, Academic, Scotland
Ken Loach, Filmmaker, UK
Kool A.D. (Victor Vazquez), Musician, US
Liz Lochhead, national poet for Scotland, UK
Liz Spalding, Author,
Luisa Morgantini, former vice president of the European Parliament, Italy
Mairead Maguire, Nobel Peace Laureate, Ireland
Marcia Lynx Qualey, Blogger and Critic, US
Michael Lowy, Academic, France
Michael Mansfield, Barrister, UK
Michael Ondaatje, Author, Canada/Sri Lanka
Mike Leigh, writer and director, UK
Mira Nair, filmmaker, India
Monika Strzępka, theatre director, Poland
Naomi Wallace, Playwright, screenwriter, poet, US
Nathan Hamilton, Poet ,
Noam Chomsky, Academic, author, US
Nur Masalha, Academic, UK/Palestine
Nurit Peled, Academic, Israel
Paola Bacchetta, Academic, US
Phyllis Bennis, Policy analyst, commentator, US
Prabhat Patnaik, Economist, India
Przemyslaw Wielgosz, Chief editor of Le Monde Diplomatique, Polish edition, Poland
Rachel Holmes, Author, UK
Raja Shehadeh, Author and Lawyer, Palestine
Rashid Khalidi, Academic, author, Palestine/US
Rebecca Kay, Academic, Scotland
Richard Falk, Former UN Special Rapporteur on Occupied Palestinian Territories, US
Rigoberta Menchú, Nobel Peace Laureate, Guatemala
Robin D.G. Kelley, Academic, US
Roger Waters, Musician, UK
Robin Yassin-Kassab, Writer, UK
Roman Kurkiewicz, journalist, Poland
Ronnie Kasrils, Former minister in Mandela’s gov’t, South Africa
Rose Fenton, Director, the Free Word Centre, UK
Sabrina Mahfouz, Author, UK
Saleh Bakri, Actor, Palestine
Selma Dabbagh, Author, UK/Palestine
Sir Geoffrey Bindman, Lawyer, UK
Slavoj Zizek, Philosopher, author, Slovenia
Sonia Dayan-Herzbrun, Academic, France
Steven Rose, Academic, UK
Tom Leonard, Writer, Scotland
Tunde Adebimpe, Musician, US
Victoria Brittain, Playwright and journalist, UK
Willie van Peer, Academic, Germany
Zwelinzima Vavi, Secretary General of Cosatu, South Africa

————————————

Ich schließe mich diesen Personen an!

No more war!

 

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