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MH17-Absturz: cui bono?

Posted by krisenfrei - 20/07/2014

Boeing 777 der Malaysian Airlines auf Flug MH17 über Kampfzone abgeschossen. Wer hat das getan? Wem nutzt das?

Bild: Buk-Flugabwehrsystem, Wikimedia, public domain

Von Tony Cartalucci
Global Research, 17.07.14

Bei einem Flug über die Kampfzone in der Ukraine passierte das, was einigen sehr gelegen kam

Der Abschuss der malaysischen Boeing 777 auf ihrem Flug MH17 hätte für die NATO und ihr Marionettenregime in Kiew zu keinem günstigeren Zeitpunkt erfolgen können. [weitere Infos hier]

Die Streitkräfte des Regimes in Kiew werden in der Ostukraine auseinandergenommen; mehrere ihrer Einheiten wurden bereits eingekreist und zerschlagen. Der Widerstand der Ukrainer im Westen gegen die Kämpfe im Osten wächst. Versuche der NATO, die russischen Streitkräfte in die Kämpfe auf ukrainischem Territorium zu locken und damit die übrige Welt gegen Russland aufzubringen, sind wiederholt misslungen. [s. hier]

Die jüngste von den USA ausgespielte Karte war eine weitere Runde von Sanktionen, die umgehend als wirkungslos und ungeeignet verspottet wurde. Sogar Vertreter von US-Konzernen waren dagegen, weil sie sich „einseitig“ und negativ auf US-Unternehmen auswirken, europäischen Mitbewerber aber Vorteile im Handel mit Russland verschaffen. Die US-Politik der Konfrontation, der Eindämmung und der Isolierung Russlands kann nur Erfolg haben, wenn sie weltweite Unterstützung findet – die hat sich bisher aber nicht abgezeichnet.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Luftraum über der Ukraine bereits vor drei Monaten für Zivilflüge gesperrt

Die Sterne scheinen günstig für die NATO zu stehen. Die US Federal Aviation Adminstration / FAA hat bestimmte Gebiete des ukrainischen Luftraums für alle Flugzeuge gesperrt, die in ihre Zuständigkeit fallen; Fluglinien anderer Staaten flogen aber weiterhin über das Kampfgebiet. In einem Bericht der Zeitschrift The Atlantic mit der Überschrift „The FAA’s Notice Prohibiting Airline Flights Over Ukraine“ [Zum FAA-Flugverbot über der Ukraine], ist dazu zu lesen:

Wussten die Luftfahrtbehörden, dass es sich (bei dem Luftraum über der Ukraine) um ein gefährliches Gebiet handelt?

Ja, die meisten wussten es sicher. Vor fast drei Monaten hat die US Federal Aviation Administration auf ihrer Website „Special Rules“ (Spezielle Regeln) allen US-amerikanischen Piloten, Luftfahrtgesellschaften und gecharterten Flugzeugen, die in ihre Zuständigkeit fallen, verboten, über bestimmte Gebiete der Ukraine zu fliegen. (Die FAA-Anordnung ist hier nachzulesen.)

Die Kämpfer haben tragbare Flugabwehrsysteme, die ein Flugzeug in einer Höhe von 33.000 Fuß überhaupt nicht treffen könnten

In den letzten Monaten haben die (gegen das Regime in Kiew) Kämpfenden in der Ostukraine bereits Militärhubschrauber, Kampfflugzeuge und sogar ein militärisches Transportflugzeug der ukrainischen Streitkräfte mit verschiedenen Typen tragbarer Flugabwehrraketen abgeschossen; die hätten die in einer Höhe von 33.000 Fuß (10.000 m) fliegende malaysische Boeing 777 aber nicht erreichen können.

Das Buk-Flugabwehrsystem, mit dem der Flug MH17 so abrupt beendet worden sein soll, ist ein hoch entwickeltes russisches, auf einem gepanzerten Kettenfahrzeug montiertes System mit Feststoffraketen und radargestützter Zielerfassung. Die New York Daily News hat in einem Artikel mit der Überschrift „Malaysia Airlines Flight 17 shot down by surface-to-air missile in what Ukrainian president calls ‘act of terrorism'“ [Der Präsident der Ukraine nennt den Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine einen ‚terroristischen Akt‚,] berichtet:

Anton Gerashenko, ein Berater des Innenminister der Ukraine, hat auf Facebook mitgeteilt, das Flugzeug sei in einer Höhe von 33.000 Fuß von einer Rakete getroffen worden, die von einem Buk-Raketenwerfer abgefeuert wurde, wie Interfax, eine ukrainische Nachrichtenagentur, meldete

Es ist nicht geklärt, ob die Kämpfer in der Ostukraine überhaupt irgendwelche Buk-Systeme haben und sie auch bedienen könnten.

Falls sie über Buk-Systeme verfügen, können es nur wenige sein. Kiew behauptet, Russland habe sie den Kämpfern geliefert und bestreitet ganz entschieden, dass einige seiner eigenen (Buk-)Systeme den Kämpfern in die Hände gefallen sind. Wenn Russland die Kämpfer in der Ostukraine tatsächlich mit Waffen versorgen würde, dann sicher nicht mit Buk-Systemen, weil deren Spur beim ersten Einsatz gegen welches Ziel auch immer sofort nach Moskau zurückverfolgt werden könnte.

Cui Bono? (Wem nutzt das?)

Russlands stärkste Karte ist seine bisherige Zurückhaltung. Der NATO ist es bisher nicht gelungen, Russland in das Chaos hineinzuziehen, das sie selbst angerichtet hat, als sie während der Unruhen auf dem „Euromaidan“ Ende 2013, Anfang 2014 bewaffneter Neo-Nazis unterstützte.

Russland würde seine Trumpfkarte sicher nicht dadurch verspielen, dass es die Kämpfer, die sich erfolgreich mit tragbaren Flugabwehrsystemen gegen ukrainische Luftangriffe zur Wehr setzen, mit weiterreichenden Systemen beliefert.

Russland und die Kämpfer, die in der Ostukraine operieren, könnten durch den Abschuss eines zivilen Verkehrsflugzeugs nichts gewinnen, aber alles verlieren. Deshalb zeigt der Finger in eine andere Richtung – auf die NATO und ihr Marionettenregime in Kiew. Die Tatsache, dass es sich bei dem abgeschossene Flugzeug wieder um eine malaysische Boeing 777 handelt – nachdem in diesem Jahr bereits eine malaysische Maschine des gleichen Typs unter mysteriösen Umständen verschwunden ist – hat der westlichen Propaganda sofort weltweite Aufmerksamkeit verschafft. Diese westliche Propaganda hat die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit der ganzen Welt, wenn sie die Schuld an dem Abschuss Russland und den gegen das Regime in Kiew kämpfenden Ostukrainern in die Schuhe zu schieben versucht.

Der Impuls, der notwendig ist, um die europäischen NATO-Mitglieder und andere Verbündete der USA für ein direkteres Eingreifen in der Ukraine zu gewinnen, vor dem der Westen bisher zurückgeschreckt ist, wird jetzt über Schlagzeilen in der ganzen Welt verbreitet.

Wenn der Abschuss von MH17 nicht durch ein tragisches Versehen wegen fehlerhafter Identifikation erfolgte, dann muss bei jeder Untersuchung zuerst gefragt werden: Cui bono? Wer profitiert davon? Und die Antwortet lautet eindeutig: Nur die NATO!

Übersetzung: Luftpost-kl.de

Quelle: gegenmeinung

Eine Antwort to “MH17-Absturz: cui bono?”

  1. Sven Boernsen said

    Cui bono?

    1. Ranking 2011 –> MH auf Platz 32 lt. Bild

    http://www.bild.de/reise/fluege/flugsicherheit/ranking-flugsicherheit-sichersten-airlines-22048830.bild.html

    2. Aktienkurs MH bricht ein lt. FAZ

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mh17-absturz-aktienkurs-von-malaysia-airlines-bricht-ein-13052029.html

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