krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Gaza Bombardierung mit Public Viewing, blutige Live-Szenen aus der ersten Reihe

Posted by krisenfrei - 17/07/2014

Israels zweites Gesicht

von WiKa (qpress)

C’est la vie (frei übersetztTel Aviv): Nicht dass die Situation in Palästina ohnehin schon seit Jahrzehnten ziemlich grotesk tödlich wäre, die aktuelle Entwicklung deutet auf weitere Steigerungsformen hin. Wir nähern uns in diesem Konflikt der offenen Perversion, wofür es offenbar auch noch genügend Liebhaber gibt. Von einigen Anhöhen aus kann man die angekündigte Bombardierung des Gaza-Streifens durch die israelischen Streitkräfte live (und gefahrlos) miterleben. Ein wunderschöner Anblick für alle Feuerwerks- und Blutspritzfanatiker, bei Tag und auch bei Nacht.

 

Wenn wir uns kollektiv für Macht und Kontrolle entscheiden, dann werden Liebe und Vertrauen auch auf lange Sicht keine Chance haben. Ein friedliches Miteinander der Menschen ist nicht wirklich gewollt, außer vielleicht von einer Mehrheit der Menschen, auf die es aber überhaupt nicht ankommt. Letzteres wäre nämlich nicht im Sinne einer kleinen Elite, die den Rest der Menschheit in Schach hält und gut geplant dauerterrorisiert.

Genau dazu braucht es Macht, Kontrolle, Mord und Totschlag. Dies wird uns in dem Makrokosmos Israel / Palästina brühwarm und ziemlich perfektioniert vorgeführt. Und wie so ein Public-Viewing dann in der Realität aussieht, kann man hier erfahren: Israelis Watch Bombs Drop on Gaza From Front-Row Seats[The New York Times], da kann schon richtig Partylaune aufkommen.

obama_zum_thema_raketen_auf_israel-01Man kann durchaus das „Warschauer Ghetto“ in heutigen Zeiten wiederholen, das stört auch niemanden mehr. Man muss es nur richtig inszenieren und der Welt medial korrekt verkaufen. Damit hat Israel, auch dank seiner treuen Verbündeten, gar kein Problem. Die Weltmeinung steht wie zementiert, die Palästinenser sind grundsätzlich und ewig selbst schuld an ihrem Elend.

Der Gaza-Streifen ist gut abgeriegelt, ein Entkommen gibt es nicht, auch nicht für jene die gar keinen Bock auf Gemetzel mit Israel haben. Sie spielen jetzt die Rolle des menschlichen Schutzschildes, was Israel der Hamas immer wieder böse ankreidet, aber die Leute aus dem Kessel rauslassen ist auch keine Option für Israel, sondern nur Bomben und Raketen nach eigenem Belieben dort reinschicken, das geht. Israel hat an dieser Stelle bereits vor Jahr und Tag entsprechende Rückendeckung von einem berühmten Friedensnobelpreisträger erhalten, keinem geringeren als Barack Hussein Obama, der das elende Thema mit den Raketen recht gut auf den Punkt brachte, siehe Bild (für Vergrößerung anklicken).

Wir wissen auch, dass die Hamas in übelster Form mit Feuerwerkskörpern auf Israel schießt und da hat es jetzt tatsächlich auch schon einen ersten toten Israeli gegeben, Grund genug nun endlich richtig dreinzuhauen. Durch das Bombardement des Gazastreifens hat man schon rund 200 Palästinenser töten können. Quasi schon 1/5 des Solls abgearbeitet bevor es den toten Israeli gab. Einer unbestätigten Faustregel des israelischen Militärs folgend (ist so etwas wie „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“), müssen für jeden toten Israeli etwa 1.000 Palästinenser dran glauben, wegen der Abschreckungswirkung oder ähnlich klingender Ziele.

Demnach müssen derzeit noch rund 800 Palästinenser abgeschlachtet werden, damit die (Ab)Rechnung in traditioneller Weise korrekt aufgeht. Vorausgesetzt, zwischenzeitig erliegt nicht ein weiterer Israeli einem Herzinfarkt bei dem Public-Viewing der Bombardierungen, damit wäre das Soll entsprechend zu erhöhen. Aber die Intensivierung der israelischen Abwehrmaßnahmen sind bereits angekündigt, wie man hier nachsehen kann: Netanjahu: Angriffe auf Gaza werden ausgeweitet[Der Standard], dem kann man das wohl glauben.

Die Opferzahlen hören sich schlimm an, aber die Zahl der real erlegten Feinde bleibt dabei stets unterm Weg. Weil der Beifang so groß ist (im Fachjargon auch als Kollateralschaden bezeichnet), muss man eben mehr Palästinenser umbringen, um statistisch gesehen genügend feindliche Kämpfer getötet zu haben. Die 80 Prozent zivilen Opfer[Russia Today] können hier nicht wirklich angerechnet werden. Sicherlich ärgert sich auch Israel darüber, denn die teure Munition hätte man lieber für echte Feinde geopfert, statt damit nur Frauen, Kinder und Rentner zu erlegen. Aber dafür sind diese Ghettos nun einmal zu dicht besiedelt.

Wir können uns sogar vorstellen, dass bei den künftigen Freiheitskriegen Israels, gegen die fulminante Übermacht der arabischen Bedrohung aus dem Gaza-Konzentrationsstreifen und dem Westjordanland, vermehrtes privates Engagement aus aller Welt gewünscht ist. Vermutlich wird es sogar offensiv eingefordert werden. Dann können weltweit die Unternehmen und auch alle Privatliebhaber, zu Ehren der Hardcore-Zionisten (so etwas wie bei uns die Nazis) personalisierte Bomben spenden, die einen Namen tragen. Wobei sich der edle Spender Ziel und Zeitpunkt innerhalb der erwähnten Ghettos aussuchen kann, wann und wohin die israelische Armee seine persönliche Spende zu liefern hat. Je nach Spendierlaune fallen die Kracher größer oder kleiner aus. Da fehlt nicht viel, da kann je nach beobachteter Wirkung der einschlagenden Geschosse noch ergänzend auf Anzahl der Toten und Verletzten gewettet werden.

Weisser Phosphor auf Gaza von Israel 2009 KriegsverbrechenBesonders mutige Spender können auch schon mal weißen Phosphor[Wikipedia] ordern, kostet halt ein wenig extra, sieht aber echt prima aus. Wird von der israelischen Armee trotz internationaler Ächtung gern mal nach Gaza ausgeliefert. USA und Israel finden den Stoff geil und haben die Ächtung nicht mitgemacht, ist also für diese Gutmenschen ein völlig legaler Kampfstoff. Die Effekte sind unbeschreiblich cool, Häuser und auch getroffene Zivilisten brennen dann viel länger und eindrucksvoller, aber auch die Anlieferung selbst ist schon ein großes Schauspiel, so wie rechts gezeigt. Aus Sicht der Zionisten gibt es in den besagten Gebieten ohnehin keine menschlichen Wesen sondern nur Vieh, allenthalben redet man noch von Untermenschen. Uns in Deutschland ist ja diese Vokabel noch in bester Erinnerung.

In Deutschland ist es auch schon um einiges ruhiger um dieses Thema geworden. Die Linken haben sich fein ausbremsen lassen, weil die Parlamentskollegen sie Antisemiten schelten wollten, wegen ihrer fortgesetzten Israel-Kritik. Da haben sich dann, nach ausreichend kollegialem Druck, selbst die Linken entschlossen künftig besser das Maul zu halten und das Meucheln in den Palästinensergebieten stillschweigend zu dulden, wie man es an dieser Stelle bestens nachlesen kann: Kniefall vor der deutschen Israel-Lobby[Neues Deutschland], um hier im Politgeschäft keine Nachteile erleiden zu müssen.

Vielleicht fahren sie künftig sogar mal gemeinsam mit ihren Kollegen, natürlich auch auf Staatskosten, zu einem solchen Public-Viewing auf eine israelische Anhöhe. Dann natürlich mit einem wunderschönen Ausblick auf Gaza. Quasi in Rufweite miterleben zu dürfen wie die neusten Waffen der Israelis unter Gefechtsbedingungen an den Ghettobewohnern getestet werden. Genau für diese Einsätze bekommen die Waffen später das Gütesiegel „Kampferprobt”, was jeden Käufer immer wieder schwer begeistert. Sollten Sie sich jetzt ernsthafte Gedanken darüber machen, ob diese Darstellung womöglich zynisch ist, dann fangen Sie besser an darüber nachzudenken wie man die Situation in Palästina beschreiben sollte. Die intensivierte Hemmungslosigkeit der überlegenen Seite lässt immer ernsthaftere Zweifel an den grundlegenden menschlichen Qualitäten dieser Akteure aufkommen, auch ohne noch polemischer an die Sache herangehen zu müssen.

2 Antworten to “Gaza Bombardierung mit Public Viewing, blutige Live-Szenen aus der ersten Reihe”

  1. Passend dazu…

    http://wemustknow.wordpress.com/2014/07/18/picture-of-the-day-37/

    Gruß,
    Outside-job

  2. rebell said

    http://www.terraherz.de

    REPORTER flippt aus!

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