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Bulgarien macht viertgrößte Bank des Landes dicht

Posted by krisenfrei - 13/07/2014

von staseve

Nach dem Ansturm besorgter Bürger auf zwei pleiteverdächtige Banken des Landes wird die bulgarische Zentralbank eine davon, die Corporate Commercial Bank (CCB), schließen.

Nach dem Ansturm besorgter Bürger auf zwei pleiteverdächtige Banken des Landes wird die bulgarische Zentralbank eine davon schließen. Die viertgrößte Bank Bulgariens, die Corporate Commercial Bank (CCB), werde dicht gemacht, ihre Guthaben in Höhe von 3,7 Milliarden Euro an die Crédit Agricole Bulgaria transferiert und diese verstaatlicht, teilte Zentralbankchef Iwan Iskrow mit.

Unterlagen über Kredite der CCB im Wert von 3,5 Milliarden Lewa (1,8 Milliarden Euro) fehlten; sie seien wahrscheinlich zerstört worden, sagte Iskrow. Es sei nicht möglich gewesen herauszufinden, ob die Kreditnehmer die Kredite zurückzahlen können. Sie stünden alle “in enger Beziehung” zum Großaktionär der Bank, Zwetan Wassilew.

Die französische Bank Crédit Agricole hatte erst vor kurzem eine Tochter der CCB gekauft; die Umbenennung in Crédit Agricole Bulgaria ist noch nicht erfolgt. Der Staat werde den Namen ändern und das Institut finanziell unterstützen, kündigte Iskrow an.

Die CCB hatte am 20. Juni alle Auszahlungen an ihre Kunden eingestellt und war daraufhin unter Aufsicht der Zentralbank gestellt worden. Ende Juni kamen Gerüchte auf, die drittgrößte Bank des Landes, die First Investment Bank, stehe vor der Pleite. Verunsicherte Kunden hoben binnen Stunden 400 Millionen Euro ab. Die Regierung ließ die mutmaßlichen Urheber der Gerüchte festnehmen und eilte der Bank mit einem Notkredit zur Hilfe.

Quelle: unternehmen-heute.de und AFP vom 11.07.2014, 16:03 Uhr

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In diesem Fall werden die europäischen Steuerzahler zur Kasse gebeten. Bald werden es in Europa noch mehr Bankenpleiten geben. Die portugiesische Banco Espirito Santo steht auch kurz vor der Pleite. Wenn der erste Dominostein (Bankenpleite) gefallen ist, und der zweite und dritte, geht es immer schneller. Wer jetzt noch seine gesamten Ersparnisse in Form von Papiergeld auf Bankkonten liegen hat, muss entweder ein unverbesserlicher Optimist oder ein Irrer sein. Und wer glaubt, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf einer Mindesterstattung bei einer Bankpleite von 100.000 Euro gibt„, der irrt. 

 

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