krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

An die politisch korrekte Jugend…

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

von Susanne Kablitz

Die Deutschen sind glücklich! Glücklicher als…. ach, wer weiß das schon so genau. Seit lange eben! Jetzt stehen wir auch noch im Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft und da sind wir glücklicher als glücklich! Vor lauter Glück kommen wir aus dem Glück gar nicht wieder heraus!

Ich las heute in einem Leserbrief von „Jemandem“, dass er gerne Steuern zahlt! Für die Straßen und so! Ach so, für die Straßen wird das viele Geld gebraucht! Damit die so viele Löcher haben, dass nur noch unsere Premium-Automobile die einigermaßen unbeschadet überstehen. Aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, dann haben wir hier keine Premium-Automobile mehr, die werden nämlich in nicht allzu weiter Ferne nur noch im Ausland gefahren – und gebaut.

Und dann wird das ganze Geld gebraucht für die Kindergärten und frühkindlichen Verwahranstalten, damit Mami und Papi auch langfristig beide die moralische Pflicht haben, Herrn Schäuble zufrieden zu machen. Und natürlich für die ganzen anderen Wohltaten, die der Staat seinen glücklichen Bürgern gönnt. Besonders glücklich machen die Deutschen Dinge, die Bio sind. Weil wir hier in Deutschland wollen grün sein wollen. Grün heißt der neue Wohlfühltrend, grün ist das neue Gucci! Deswegen brauchen wir auch keine Premium-Automobile mehr. Die zerstören nur die Umwelt mit ihren Abgasen. Und wir brauchen die Umwelt, schon allein um diese Winddinger da rein stellen zu können.

Noch zehren wir vom Wohlstand der früheren Generationen und wir zehren gern! Neben dem Glücklich sein können wir auch vom Zehren gar nicht genug bekommen! Und ein nicht unerheblicher Teil scheint zu glauben, dass das ewig so weitergeht. In einer Phase der Dauer-Dekadenz mutieren wir alle zu Übermenschen, die glauben, sie könnten die ökonomischen Gesetze außer Kraft setzen, die glauben, sie hätten den Stein der Weisen gefunden, der ihre Idiotie in Gold verwandelt.

Ich lebe in einer historisch aufregenden Zeit, nachfolgende Generationen werden diesem Zeitalter Geschichtsbücher widmen. Über das Zeitalter der glücklichen Sklaven. Man wird sich über uns Primitivlinge ganz schön das Maul zerreißen, weil wir so dämlich gewesen sind.

Wann haben wir hier das letzte Mal etwas Großartiges geschaffen? Etwas Weltbewegendes? Das ist lange her, alle unsere Außergewöhnlichkeiten stammen aus der Vergangenheit, inzwischen sind wir nur noch grün. Großartige Erfindungen werden im Ausland gemacht. Entweder direkt durch unsere ausländischen Freunde oder durch deutsche Mitbürger, die ihr Glück lieber außerhalb Deutschlands suchen. Weil sie da kreativ sein dürfen, verrückt, erfinderisch. Das ist hier alles out. Hier sind wir grün und gleich. Gleichheit ist neben dem Grünsein total en vogue.

Stellen Sie mal eine Frau auf einer Party neben eine andere Frau, die das gleiche Kleid trägt – das ist ein Spaß. Es sei denn, die Dame ist grün. Dann trägt sie oft etwas, das aussieht wie ein Sack – weil Weiblichkeit out ist! Kurven betonen – nix da, das ist frauenfeindlich!

Erklären Sie mal einem Top-Gehirnchirurgen, dass er genauso intelligent ist wie ein Fabrikarbeiter, der seit 25 Jahren am gleichen Band steht. Das Empörungsgesicht wird sie noch in ihre Träume verfolgen. Aber sagen wird er das auf keinen Fall laut – nix da, das ist politisch unkorrekt!

Gehen sie einmal zum Spaß zu einem reichen Mitmenschen und nehmen sich dort den Rinderbraten aus dem Gefrierschrank! Er wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach freundlich den Weg nach draußen weisen. Ohne Rinderbraten! Aber tut er das auch, wenn er dabei gefilmt wird? Nix da – er könnte als sozial ungerecht gebrandmarkt werden! Schließlich ist reich und Sie nicht!

Komisch finde ich das! Politiker erklären uns, was die Menschen gut und richtig finden. Wieso kenne ich keinen, der das bestätigt? Also dann bestätigt, wenn wir alleine sind?

Unsere Jugend ist inzwischen geistig dermaßen kontaminiert, dass sie den Staatsdienst jeglicher Selbständigkeit vorzieht, weil der Staatsdienst so sicher ist. So sicher! Das sind Leute um die zwanzig! Und die wollen vor allem Sicherheit? Herrje, wir sind dem Untergang geweiht.

Im stillen Kämmerlein wollen wir einzigartig und besonders sein, niemand fühlt sich geschmeichelt, wenn man ihm sagt, dass er Durchschnitt ist. Wir geben Unmengen an wertlosem Geld aus, um uns vom anderen zu unterscheiden. Aber wenn es um unseren Geist geht, wollen wir Einheitsbrei sein. Sind wir schizophren? Sind wir verrückt? Dieser grüne Geistesmüll hat unsere Synapsen verklebt, wir merken noch nicht einmal mehr, was man uns antut, wir wollen sogar, dass man es uns antut!

Wir stopfen uns mit Bio-Eiern voll und verpesten gleichzeitig unser Gehirn mit verseuchter Kost. Das größte Ziel unserer Jugend ist es, auf Kosten anderer zu leben! Aus Steuergeldern finanziert zu werden. Und das sicher findet. Dass das nur sicher ist solange sich genug finden, die bereit sind für die Sicherheit anderer zu arbeiten, scheint zu hoch zu sein. Das sind solche, die zum Staatsdienst gehen und verzweifelt bemüht sind, dann wenigstens durch Oberflächlichkeiten aufzufallen. Die ihr sicheres Leben durch spannende Hobbys und exotische Reisen aufwerten (müssen), um in ihrer selbstkonstruierten Neo-Biedermeierzeit noch frische Luft einatmen zu können. Die mal etwas erleben wollen, weil der Alltag so öde ist.

Die auf Kosten anderer leben und sich dieses Leben teuer bezahlen lassen, weil sie für das Gemeinwohl arbeiten! Weil sie dem Staat dienen. Weil sie es für zu unsicher halten, eigene Werte zu schaffen. Weil sie dann beruhigt krank werden können. Weil sie keine echte Verantwortung für das Wohl ihnen unmittelbar bekannter Menschen übernehmen müssen. Weil sich Gutmenschlichkeit im Anonymen glaubwürdiger und vor allem beweisfreier lamentieren lässt.

Die Selbstständigkeitsrate unter den grünen Gutmenschen ist – und da verwette ich alles drauf – verschwindend gering. Weil Reden eben einfacher als Handeln ist. Weil Verwalten leichter als Schaffen ist. Weil es einfacher ist, den Moralapostel zu spielen als Moral zu leben, indem man Wohlstand schafft. Und Wohlstand schafft man nicht, indem man den Preis des größten Maulhelden der Nation gewinnt, sondern indem man die Klappe hält und anpackt! Sich die Hände schmutzig macht und nicht lamentiert. Indem man etwas TUT und nicht nur die politisch korrekten Regelungen, Vorschriften und Gesetze denjenigen um die Ohren haut, die EURE Sicherheit erarbeiten.

Liebe Jugend von heute! Bitte schreibt Euch hinter die Ohren… Wenn ihr alle nur noch in den Staatsdienst wollt, weil ich durch staatlich Kindergärten, staatliche Schulen und staatliche Hochschulen dermaßen indoktriniert seid, dass ihr nicht mehr selber denken könnt, dann lasst Euch sagen, das Euer Plan nicht funktionieren wird. Wenn nämlich niemand mehr echte Werte schafft, habt Ihr nichts zu verwalten – so einfach ist das!

 

4 Antworten to “An die politisch korrekte Jugend…”

  1. Toni said

    wie immer: hervorragend Frau Kablitz!
    ich nenne diese möchtegern „Stattsdiener“ => Zivilversager

    @ Murksel
    die Firmen suchen händeringend, wenn Sie aber nur Schüler „mit guten Noten“ um sich haben, die 50 Bewerbungen mit wahrscheinlich 200 Rechtschreibfehlern verschicken, und ich ihre weiteren sozialistischen Ergüsse betrachte, sind Sie und ihr Umfeld das Problem…

  2. Sven Boernsen said

    Frau Kablitz,

    Nagel auf den Kopf getroffen und versenkt.

    Als mehrfacher Vater füge ich hinzu: Unsere Schulen sind zu Kadettenanstalten verkommen. Unseren Kindern wird beigebracht zu gehorchen und zu glauben und zu tun, was Ihnen so ein lebenslang abgesicherter Pädagoge vorgaukelt.

  3. Murksel said

    Zitat:
    Das größte Ziel unserer Jugend ist es, auf Kosten anderer zu leben!

    ————————–

    In welcher Welt Sie leben weiß ich nicht.

    In meiner jedenfalls nicht!

    Sonst hätten Sie schon einmal von der exorbitant hohen Jugendarbeitslosigkeit (auch in Deutschland) gehört.

    Sonst hätten Sie, wie auch ich, im Bekanntenkreis jede Menge Jugendliche die sich die Finger wund schreiben mit 50 und mehr Bewerbungen pro Jahr. Und die trotz guter Schulnoten lauter Absagen oder zu einem nicht unerheblichen Teil nicht einmal eine Antwort auf die Bewerbung erhalten!

    Aber Sie genügen hier ganz offensichtlich dem elitären Prinzip von teile und herrsche.

    Jetzt geht es gerade wieder einmal gegen die Jugendlichen.

    Welche Gruppierung ist als nächste dran?

    Wieder einmal die parasitären Alten.

    Aber wie wäre es eigentlich einmal mit den leistungslos Reichen. Die ihr Geld für sich arbeiten lassen.
    Als wenn Geld arbeiten könnte.

    Diese leistungslose Vermehrung des Reichtums wird nämlich von denen erarbeitet die arm trotz Fleiß sind!

  4. Zoner said

    Sehr geehrte Frau Kablitz,

    irgendwann wird dieser Artikel einmal Zeitzeuge sein und kommenden Generationen hoffentlich lehrreich sein.
    „Danke“ von einem, der nicht mehr ganz jugendlich ist.
    In uns heutigen Deutschen spiegelt sich das Verhalten unserer Nachkriegseliten wider. Beide haben sich verkrämern lassen: kleingeistig, schachernd, effektheischend, duckmäuserisch. Politisch korrekt eben. Der Michel auf krummen Absätzen.

    MfG

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