krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 7. Juli 2014

Geheim

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Wer hätte das gedacht, die Agenten der Geheimdienste sind nicht immer die Guten. Dabei hatte ich so ein verklärtes Bild von ihnen. Wie oft hat James Bond schon die Welt gerettet, oft unterstützt vom CIA-Agenten Felix Leitner? Oder Arnold Schwarzenegger als CIA-Agent. Oder die noch geheimeren Agenten aus Mission Impossible. Und was die Jungs alles für Tricks drauf hatten. Es gab doch nichts, was sie nicht konnten. Vor allem hat mich ihre Selbstlosigkeit fasziniert, mit der sie für ihr Land und damit für die Welt, also auch für uns, stets ihre Haut zu Markte trugen.

Und dann kam der Schock in Form von Snowden. Der sah doch nun wirklich nicht wie ein Geheimdienst-Agent aus. Na ja, er war ja auch eigentlich kein richtiger Agent, sondern mehr eine gemietete Bürokraft. Aber er machte etwas, was absolut Pfui ist. Er informierte die Bevölkerung, nahm also dem Geheimen das Geheimnis. Das geht doch nicht, oder? Da kann doch bei der nächsten Wiederholung eines James Bond oder von unserem muskelbepackten Arnold nicht mehr so richtig diese Befriedigung aufkommen, dass wir ja von unseren Geheimdiensten beschützt werden.

Doch wenn ich so ein wenig darüber nachdenke, hatten wir Deutsche ja auch schon einige gegenteilige Erfahrungen mit der Gestapo oder der Stasi. So mussten wir unser Weltbild ordnen und in Gut und Böse einordnen. MI5 und MI6 (Briten) und CIA und NSA waren die Guten, Gestapo, Stasi und KGB bzw. heute FSB die Bösen. Doch dann kam Snowden und zerstörte dieses Bild, zumindest bei mir, denn ich bin ja ohnehin ein extrem misstrauischer Mensch, einer von denen, die hinter jeder Verschwörung gleich eine Verschwörung wittern.

Dabei sind Geheimdienste extrem wichtig. Wer, wenn nicht Geheimagenten, hätte herausbekommen können, dass der Diktator Sadam Hussein chemische Kampfstoffe in Hülle und Fülle hatte, dass er gerade daran bastelte, Atomwaffen und Langstreckenraketen zu entwickeln, um damit die USA, unser aller Freund und Beschützer, anzugreifen? Oder der Iran, der Atomwaffen herstellen wollte, um Israel platt zu machen? Und wer hätte uns über die bösen Absichten von Gaddafi oder Assad aufklären können, die natürlich immer gegen unseren Freund und Beschützer USA gerichtet waren?

Aber nicht nur, dass Snowden die NSA in Verruf gebracht hat (dass sie uns alle überwacht, ist ja nicht so schlimm, aber das Handy unserer Ikone Angela zu überwachen, das geht ja gar nicht), nein, nun wird auch ein Agent des deutschen BND verhaftet, weil er den Amerikanern geheime Dokumente verkauft hat. Nun, dass war ja nicht das eigentliche Vergehen, sondern dass er, wenn man der Presse glauben darf, nun auch die Russen als Kunden werben wollte.

Das mit dem Verkauf an die Amerikaner war ja eigentlich eine markante Geschäftsidee, denn wenn man den Bericht über die Aussagen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Drake in der FAZ liest, hätte die NSA diese Berichte ja eigentlich umsonst vom BND bekommen müssen. Und das hat schließlich nicht nur Drake vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss behauptet, sondern auch der langjährige NSA-Mitarbeiter William Binney.

Das sind Informationen, bei denen ich erneut einen Schluckauf bekomme. Bei Snowden wurde viel Trara gemacht, weil er Geheimnisverrat begangen haben soll und man möchte ihn nur zu gerne in den USA in die Finger bekommen. Aber Drake und Binney bleiben unbehelligt? Na ja, vielleicht deshalb, weil das ja nur mündliche Aussagen sind, Snowden aber Beweise in Form von geheimen Dokumenten lieferte. Oder es ist Obama inzwischen egal, dass die Kontakte der deutschen Geheimdienst zu den US-Geheimdiensten offensichtlich werden. Die Deutschen waren ja ohnehin naiv genug, die US-Amerikaner, genauer die politische Elite der US-Amerikaner als Freunde zu betrachten. Und sie waren 50 Jahre lang naiv genug, zu glauben, die deutschen Geheimdienste seien deutsche Geheimdienste, obwohl sie von den USA in einer Zeit gegründet wurden, als John Jay McCloy amerikanischer Hochkommissar in Deutschland war, Dieser John Jay McCloy, über drei Ecken mit Adenauer verschwägert, ist bzw. war wie Kissinger eine der schillernden Figuren der neueren Weltgeschichte, die im Knast wesentlich besser aufgehoben gewesen wären, als in einer hohen politischen Position. Aber gilt das nicht auch für viele weitere politische Gestalten?

Nicht nur, dass die US-Amerikaner die deutschen Geheimdienste etabliert haben, sie haben sie auch in wichtigen Position mit Pfui-Leuten besetzt, denn die Gestapo waren ja in unserem Weltbild der letzten 50 Jahre Pfui-Leute. Und vielleicht haben uns ja auch Hollywood-Filme ein falsches Bild des politischen Verständnisses der US-Administration in Bezug auf die Nazis vermittelt. Schließlich haben die USA etliche deutsche Kriegsverbrecher über die Rattenlinie nach Amerika geschleust und auch in die eigenen Geheimdienste integriert. Nun ja, sie wollten von ihnen eben lernen, z. B., wie man effizient und richtig foltert.

Ich gehe deshalb schon länger davon aus, dass der BND, das BfV und der MAD eigentlich weitere US-Geheimdienste waren und sind, die lediglich die Option haben, in eigeschränktem Maße auch für die Deutschen arbeiten zu dürfen. Doch das ist natürlich wieder meine Paranoia, die hinter jeder Verschwörung eine Verschwörung wittert.

Aber es ist gut, dass sich nun ein Untersuchungsausschuss gegründet hat. Ich selbst verbinde mit einem Untersuchungsausschuss immer das Bild eines glatten Sees, in den man einen Stein geworfen hat. Der Stein (z. B. das Thema Geheimdienste) erzeugt zunächst Wellen, die aber wieder verschwinden, wenn man nur lange genug wartet. Schließlich wissen wir alle, dass unsere Welt auf dem Glauben basiert. Wir müssen nur glauben, dann wird alles gut, auch wenn sich nichts ändert. Nur für die, die wissen wollen, wird das Leben dadurch ein wenig schwerer.

——————————————————————

Das ganze Theater ist nur für die Öffentlichkeit inszeniert. Unsere US-Politmarionetten wollen sich nur ein wenig wichtig tun. Die Polit-Darsteller des 51. US-Staates BRD (Bananen Republik Deutschland) werden nichts, aber auch gar nichts dagegen unternehmen. Das hohle Gequatsche vom Gauckler, der Merkel und sonstigen US-Marionetten sind nur Worthülsen. Glaubt jemand tatsächlich an irgendwelche Konsequenzen gegenüber der USA?

Da die Untertanen über ein ausgesprochen schlechtes Langzeitgedächtnis verfügen (sonst würden sie nicht immer wieder die gleichen Lügner wählen!), ist dieses Theater in wenigen Monaten nur noch Schnee von gestern. Die Mainstream-Medien haben Schlagzeilen, die wiederum die Verkaufszahlen und die Einschaltquoten erhöhen. Nichts anderes steckt dahinter.

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »

König Bimbisara und das Eigentum

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Das Parlament ist der Ort, an dem gewählte Vertreter über die Gesetze eines Landes entscheiden sollen. Regierung und Ministerien sind die Institutionen, die die beschlossenen Gesetze und Verträge im Rahmen dieser Gesetze umsetzen sollen. Gerichte wachen über die korrekte Ausführung dieser Gesetze und die Polizei und andere Organe des Staates sollen deren Umsetzung kontrollieren. So sind demokratische Staaten verfasst.

Zentral ist hierbei das Recht des Staates, Steuern und Abgaben zu erheben und so einen Teil des Eigentums seiner Bürger und Steuerzahler für allgemeine Zwecke zu verwenden, die aber den Bürgern zugute kommen sollen. Dabei ist der Staat zu Transparenz verpflichtet. Die Regierung erstellt einen Haushaltsplan und Haushaltsberichte, die es dem Parlament wiederum ermöglichen sollen, die korrekte Verwendung der Steuern und Abgaben zu überwachen. Es gilt seit gut 250 Jahren das von den USA formulierte Prinzip: „No taxation without representation.“ Ohne Kontrolle durch ein gewähltes Parlament darf ein Staat keine Steuern erheben und diese schon gar nicht willkürlich ausgeben.

Diese Rechtsordnung wurde aufgebaut, um die Wahrung des Eigentums der Bürger zu garantieren. Eigentum ist nicht nur geschützt vor dem Zugriff von Privatpersonen, sondern eben auch vor dem nicht verhältnismäßigen Zugriff durch den Staat. Es soll verhindert werden, dass die Menschen ihr schwer erarbeitetes Geld nicht wieder verlieren für staatliche Aktivitäten, die den Bürgern nicht nützen, wohl aber einzelnen Politikern oder Parteien. Die Gefahr, dass sich einzelne Gruppen an den Steuergeldern schamlos bereichern, bestand nämlich schon immer.

Selbst in den absolutistischen Staaten Europas, also noch vor der Einführung der Demokratie, wurde eine Trennung der Privatschatulle des Herrschers von der Staatsschatulle eingeführt, um genau solche Effekte zu verhindern. Allerdings war es angesichts der Machtfülle des absolutistischen Herrschers zumeist sehr schwer, sich gegen eine falsche oder gar korrupte Verwendung der Staatsgelder zu wehren. Und genau aus diesem Grund wurden die meisten Monarchien am Ende abgeschafft und durch parlamentarische Systeme ersetzt, da diese mehr Transparenz versprach.

Das funktionierte lange Zeit gut, wenn es auch immer wieder Fehler gab. Aber immerhin können wir für Deutschland sagen: Seit der Gründung am 23. Mai 1949 ist Deutschland damit gut gefahren und hatte Wohlstand und Sicherheit, sowie den Schutz des privaten Eigentums seiner Bürger sicher gestellt. Und für diese Werte war die BRD auch gegen Bedrohungen von Innen und Außen zeitweilig eine „wehrhafte Demokratie“.

Seit dem Jahr 2008 muss man aber feststellen, dass in Deutschland aufgrund der Staatsschulden- und Finanzkrise die „Herrschaft des Rechts“ in Frage steht, denn die Politik bricht die Gesetze und Verträge die sie selbst seit Bestehen der BRD propagierte und auch umsetzte. Die bekanntesten Beispiele dafür sind die Nichteinhaltung der Stabilitätskriterien von Maastricht durch praktisch alle Staaten der Eurozone über Jahre hinweg. Dazu gehört auch der Bruch der Nichtbeistands-Klausel, die im Paragraph 125 des AEU-Vertrages vereinbart wurde. Diese Klausel wurde eingeführt um zu verhindern, dass einzelne Staaten durch überbordende Schulden alle anderen Staaten permanent zur Kasse bitten und auf diese Art und Weise einen Zustand schaffen, bei dem die Schuldenmacher der Eurozone sich dauerhaft an den Überschüssen der erfolgreichen Länder bedienen. Mit diesem Vertragsteil sollte ein stabiler Euro sicher gestellt werden.

Wir wissen heute, dass die „Rettung“ des Euro darin besteht, nicht nur die Nichtbeistands-Klausel zu brechen (also aktiven Vertrags- und Gesetzesbruch zu begehen), sonder dass die Transfer- und zusätzlich eine Haftungsunion der zentrale Bestandteil dieser Politik sind. Wir müssen also feststellen, dass die Verträge der EU nicht eingehalten werden, dass mit dem ESM sowie direkten Hilfen an einzelne Länder zur Rettung der Staaten, durch eine indirekte Finanzierung von Staaten durch die EZB und die schrittweise Etablierung einer regelrechten Haftungsunion genau das Gegenteil dessen praktiziert wird, was ursprünglich vereinbart war. Die Politik „rettet“ absprachen-widrig Staaten und Banken. Eine solche Politik endet in der Willkür, weil nur noch die Politik bestimmt, wer oder was gerettet wird. Überlegungen über die Stabilität einer Währung, die Sinnhaftigkeit eines Staatshaushaltes oder die Wirtschaftlichkeit einer Bank stehen nicht mehr an erster Stelle, sondern letztlich nur noch politische Kriterien. Das ist die eigentliche Bedeutung des Begriffes „systemrelevant“. Was das System ist, entscheidet die Politik. Wer dazu gehört und wer nicht ebenfalls. Transparente Kriterien zu diesen Entscheidungsprozessen gibt es nicht. Die Eurorettung ist Politik nach Gutsherrenart, verkauft als „Dienst an der Allgemeinheit“.

Schon Prof. Joachim Starbatty stellte dazu fest, dass es sich hier um die Etablierung eines sozialistischen Systems handelt, das sich gerade darin äußert, dass es eine Haftungsunion ist. Jeder haftet für Andere mit seinem Vermögen. (J. Starbatty, Tatort Euro, Wien – Berlin – München 2013, S. 24). Und das geschieht weitgehend ohne demokratische Grundlage. Es wird einfach beschlossen. Der Bürger wird zu seiner Enteignung nicht gefragt. Die Entscheidung darüber nach welchen Kriterien zur „Rettung“ die vertragswidrig verteilten Gelder verwendet werden, bleibt zudem willkürlich. Und die Demokratie bleibt damit ebenfalls auf lange Sicht auf der Strecke.

Doch das eigentliche Problem geht tiefer und es wird von den Rettern gänzlich ignoriert, bzw. die eigentliche Katastrophe die auf diese Politik folgen muss wird sozusagen billigend in Kauf genommen. Nicht nur die Demokratie und die Marktwirtschaft bleiben auf der Strecke, nicht nur Recht und Ordnung bleiben auf der Strecke. Es ist eine Politik von der man seit Bestehen der Menschheit immer wieder leidvoll erfahren musste, dass sie in den wirtschaftlichen und kulturellen Untergang führt. Man kann diese Erkenntnis nicht oft genug wiederholen.

Vor über 2500 Jahren lebte in Indien ein Mann, der aus einem kleinen Fürstentum kam und den Namen Siddharta trug. Er ist noch heute bekannt als „Buddha“, was man mit „der Erleuchtete“ übersetzen kann. Er ist der Begründer einer Religionsgemeinschaft, die es mittlerweile auf allen Kontinenten der Erde gibt.

Zur selben Zeit lebte in Nordindien ein König mit Namen Bimbisara, der von Buddha gehört hatte und der sich für seine Lehre interessierte. Er wollte prüfen, ob die Lehre Buddhas auf seine Regierung anwendbar ist und lud ihn ein, sein Gast zu sein. In einem öffentlichen Gespräch mit ihm wollte König Bimbisara wissen, welchen Teil seiner Lehre er zum Wohl seines Landes und seiner Bürger einsetzen könnte.

Buddha antwortete darauf sinngemäß:

„Die zweite Richtlinie ist, nicht zu stehlen. Niemand hat das Recht, den Besitz, den sich ein anderer durch seine Arbeit geschaffen hat, wegzunehmen. Versucht man, sich das Gut eines anderen anzueignen, so verletzt man diese Richtlinie. Betrügt andere nicht und nutzt euren Einfluss, eure Macht nicht, um andere ihrer Güter zu berauben! Vom Schweiß und von der Arbeit anderer zu profitieren, verletzt diese Regel ebenfalls. Beachten die Bürger diese Regel, dann wird soziale Gleichheit herrschen und Diebstahl und Mord werden seltene Vergehen sein.“ (Thich Nhat Hanh, Der Buddha, Berlin 2002, S. 61)

Die deutlichen Worte Buddhas waren eine Ansprache an den König und schließen ihn nicht aus. Es war die unverblümte Aufforderung auch an den Herrscher, vor allem das Eigentum der Menschen zu achten, die sich dieses Eigentum mit eigener harter Arbeit erworben haben. Wer diesen Anspruch auf Eigentum nicht achtet, zerstört jeglichen Antrieb zu wirtschaften und führt das Land in den sicheren Ruin. Dabei ist es egal ob der Dieb eine Privatperson ist oder ein Politiker oder Beamter. Das spielt keine Rolle. In jedem Fall wird der Antrieb zu Arbeit und Leistung dauerhaft zerstört.

Es spielt auch keine Rolle, ob das in einem marktwirtschaftlichen, sozialistischen oder sonstigen „System“ stattfindet. Die ökonomische und gesellschaftliche Ordnung ist nicht relevant für die hier zitierte Grundregel, denn das Indien des König Bimbisara war sicher weder sozialistisch noch marktwirtschaftlich organisiert, sondern folgte eher den Regeln einer ständischen Gesellschaft. Dennoch war schon vor 2500 Jahren den Menschen bewusst, welch zerstörerische Wirkung der Diebstahl allgemein entfaltet und dass der Schutz des Besitzes eine der zentralen Grundlagen für sogenannte „blühende Landschaften“ war und ist. Nur den Euro“rettern“ mit all ihren Ideen wie Haftungsunion, Transferunion, Sparbuchenteignung, Kapitalverkehrskontrollen, Niedrigzinspolitik, negativen Leitzinsen, etc. ist diese Wahrheit aus bekannten Gründen nicht „bekannt“. Sie nehmen das Geld der kleinen Leute, setzen es als „Haftungskapital“ ein und nehmen damit der Basis der Volkswirtschaft in dem Fall, dass sie dann tatsächlich haften müssen, jeglichen weiteren Antrieb zu wirtschaften und Leistung zu erbringen. Jemandem das Geld ungefragt zu nehmen um es dazu zu verwenden, anderswo die staatliche Ordnung aufrecht zu erhalten ist schlicht und ergreifend Diebstahl, denn derjenige, der das Vermögen besitzt, hat letztlich nichts davon, wenn eine völlig andere Person „gerettet“ wird. Wenn ich eine Fensterscheibe einschlage, haften SIE, lieber Leser, für den Schaden. Da kann ich ihnen doch gleich den Geldbeutel wegnehmen, denn der Vorgang ist in seinem Verlauf exakt derselbe: Ich verwende IHR Geld um meine Kosten zu begleichen.

Die „Retter“ stehen mit dieser Politik außerhalb jeglicher Wirtschaftsordnung, egal wie sie heißen mag, sie stehen auch außerhalb jeder Religion, denn nicht nur der Buddhismus verbietet den Diebstahl am selbst erarbeiteten Besitz, praktisch alle anderen großen Religionsgemeinschaften tun dies ebenfalls. Diese sogenannten „Retter“ stehen in überhaupt jenseits jeglicher Kultur. Es ist ihnen egal ob unser aller Wohlstand, unser Recht, unsere Demokratie vor die Hunde gehen. Wichtig ist für sie nur, dass sie alles gerettet haben was angeblich „systemrelevant“ ist.

Schlimm nur, dass es kaum einen Aufschrei gibt von den religiösen Führern dieser Welt, auch nicht von denjenigen die sich selbst als „vernünftig“ oder gar als „aufgeklärt“ begreifen! Die „Retter“ gehörten schon lange geteert und gefedert und aus dem Land gejagt und das in unser aller Namen, weil sie unsere Kultur, unseren Wohlstand, unser Recht und unsere Zukunft einsetzen, einfach nur um ihre Macht zu erhalten. Den Phöniziern wurde vorgeworfen, dass sie dem Moloch opferten. Die „Retter“ opfern nicht nur unsere Zukunft, sie opfern – wenn es sein muss – alles, und das ungefragt,

meint

Michael Obergfell

 

Posted in Uncategorized | 1 Comment »

An die politisch korrekte Jugend…

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

von Susanne Kablitz

Die Deutschen sind glücklich! Glücklicher als…. ach, wer weiß das schon so genau. Seit lange eben! Jetzt stehen wir auch noch im Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft und da sind wir glücklicher als glücklich! Vor lauter Glück kommen wir aus dem Glück gar nicht wieder heraus!

Ich las heute in einem Leserbrief von „Jemandem“, dass er gerne Steuern zahlt! Für die Straßen und so! Ach so, für die Straßen wird das viele Geld gebraucht! Damit die so viele Löcher haben, dass nur noch unsere Premium-Automobile die einigermaßen unbeschadet überstehen. Aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, dann haben wir hier keine Premium-Automobile mehr, die werden nämlich in nicht allzu weiter Ferne nur noch im Ausland gefahren – und gebaut.

Und dann wird das ganze Geld gebraucht für die Kindergärten und frühkindlichen Verwahranstalten, damit Mami und Papi auch langfristig beide die moralische Pflicht haben, Herrn Schäuble zufrieden zu machen. Und natürlich für die ganzen anderen Wohltaten, die der Staat seinen glücklichen Bürgern gönnt. Besonders glücklich machen die Deutschen Dinge, die Bio sind. Weil wir hier in Deutschland wollen grün sein wollen. Grün heißt der neue Wohlfühltrend, grün ist das neue Gucci! Deswegen brauchen wir auch keine Premium-Automobile mehr. Die zerstören nur die Umwelt mit ihren Abgasen. Und wir brauchen die Umwelt, schon allein um diese Winddinger da rein stellen zu können.

Noch zehren wir vom Wohlstand der früheren Generationen und wir zehren gern! Neben dem Glücklich sein können wir auch vom Zehren gar nicht genug bekommen! Und ein nicht unerheblicher Teil scheint zu glauben, dass das ewig so weitergeht. In einer Phase der Dauer-Dekadenz mutieren wir alle zu Übermenschen, die glauben, sie könnten die ökonomischen Gesetze außer Kraft setzen, die glauben, sie hätten den Stein der Weisen gefunden, der ihre Idiotie in Gold verwandelt.

Ich lebe in einer historisch aufregenden Zeit, nachfolgende Generationen werden diesem Zeitalter Geschichtsbücher widmen. Über das Zeitalter der glücklichen Sklaven. Man wird sich über uns Primitivlinge ganz schön das Maul zerreißen, weil wir so dämlich gewesen sind.

Wann haben wir hier das letzte Mal etwas Großartiges geschaffen? Etwas Weltbewegendes? Das ist lange her, alle unsere Außergewöhnlichkeiten stammen aus der Vergangenheit, inzwischen sind wir nur noch grün. Großartige Erfindungen werden im Ausland gemacht. Entweder direkt durch unsere ausländischen Freunde oder durch deutsche Mitbürger, die ihr Glück lieber außerhalb Deutschlands suchen. Weil sie da kreativ sein dürfen, verrückt, erfinderisch. Das ist hier alles out. Hier sind wir grün und gleich. Gleichheit ist neben dem Grünsein total en vogue.

Stellen Sie mal eine Frau auf einer Party neben eine andere Frau, die das gleiche Kleid trägt – das ist ein Spaß. Es sei denn, die Dame ist grün. Dann trägt sie oft etwas, das aussieht wie ein Sack – weil Weiblichkeit out ist! Kurven betonen – nix da, das ist frauenfeindlich!

Erklären Sie mal einem Top-Gehirnchirurgen, dass er genauso intelligent ist wie ein Fabrikarbeiter, der seit 25 Jahren am gleichen Band steht. Das Empörungsgesicht wird sie noch in ihre Träume verfolgen. Aber sagen wird er das auf keinen Fall laut – nix da, das ist politisch unkorrekt!

Gehen sie einmal zum Spaß zu einem reichen Mitmenschen und nehmen sich dort den Rinderbraten aus dem Gefrierschrank! Er wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach freundlich den Weg nach draußen weisen. Ohne Rinderbraten! Aber tut er das auch, wenn er dabei gefilmt wird? Nix da – er könnte als sozial ungerecht gebrandmarkt werden! Schließlich ist reich und Sie nicht!

Komisch finde ich das! Politiker erklären uns, was die Menschen gut und richtig finden. Wieso kenne ich keinen, der das bestätigt? Also dann bestätigt, wenn wir alleine sind?

Unsere Jugend ist inzwischen geistig dermaßen kontaminiert, dass sie den Staatsdienst jeglicher Selbständigkeit vorzieht, weil der Staatsdienst so sicher ist. So sicher! Das sind Leute um die zwanzig! Und die wollen vor allem Sicherheit? Herrje, wir sind dem Untergang geweiht.

Im stillen Kämmerlein wollen wir einzigartig und besonders sein, niemand fühlt sich geschmeichelt, wenn man ihm sagt, dass er Durchschnitt ist. Wir geben Unmengen an wertlosem Geld aus, um uns vom anderen zu unterscheiden. Aber wenn es um unseren Geist geht, wollen wir Einheitsbrei sein. Sind wir schizophren? Sind wir verrückt? Dieser grüne Geistesmüll hat unsere Synapsen verklebt, wir merken noch nicht einmal mehr, was man uns antut, wir wollen sogar, dass man es uns antut!

Wir stopfen uns mit Bio-Eiern voll und verpesten gleichzeitig unser Gehirn mit verseuchter Kost. Das größte Ziel unserer Jugend ist es, auf Kosten anderer zu leben! Aus Steuergeldern finanziert zu werden. Und das sicher findet. Dass das nur sicher ist solange sich genug finden, die bereit sind für die Sicherheit anderer zu arbeiten, scheint zu hoch zu sein. Das sind solche, die zum Staatsdienst gehen und verzweifelt bemüht sind, dann wenigstens durch Oberflächlichkeiten aufzufallen. Die ihr sicheres Leben durch spannende Hobbys und exotische Reisen aufwerten (müssen), um in ihrer selbstkonstruierten Neo-Biedermeierzeit noch frische Luft einatmen zu können. Die mal etwas erleben wollen, weil der Alltag so öde ist.

Die auf Kosten anderer leben und sich dieses Leben teuer bezahlen lassen, weil sie für das Gemeinwohl arbeiten! Weil sie dem Staat dienen. Weil sie es für zu unsicher halten, eigene Werte zu schaffen. Weil sie dann beruhigt krank werden können. Weil sie keine echte Verantwortung für das Wohl ihnen unmittelbar bekannter Menschen übernehmen müssen. Weil sich Gutmenschlichkeit im Anonymen glaubwürdiger und vor allem beweisfreier lamentieren lässt.

Die Selbstständigkeitsrate unter den grünen Gutmenschen ist – und da verwette ich alles drauf – verschwindend gering. Weil Reden eben einfacher als Handeln ist. Weil Verwalten leichter als Schaffen ist. Weil es einfacher ist, den Moralapostel zu spielen als Moral zu leben, indem man Wohlstand schafft. Und Wohlstand schafft man nicht, indem man den Preis des größten Maulhelden der Nation gewinnt, sondern indem man die Klappe hält und anpackt! Sich die Hände schmutzig macht und nicht lamentiert. Indem man etwas TUT und nicht nur die politisch korrekten Regelungen, Vorschriften und Gesetze denjenigen um die Ohren haut, die EURE Sicherheit erarbeiten.

Liebe Jugend von heute! Bitte schreibt Euch hinter die Ohren… Wenn ihr alle nur noch in den Staatsdienst wollt, weil ich durch staatlich Kindergärten, staatliche Schulen und staatliche Hochschulen dermaßen indoktriniert seid, dass ihr nicht mehr selber denken könnt, dann lasst Euch sagen, das Euer Plan nicht funktionieren wird. Wenn nämlich niemand mehr echte Werte schafft, habt Ihr nichts zu verwalten – so einfach ist das!

 

Posted in Uncategorized | 4 Comments »

Interview mit dem Chef-Lügner der NATO

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

Anders Fogh Rasmussen: „Russland verhält sich nicht wie ein Partner“

Im Oktober scheidet NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen aus dem Amt. Im euronews-Interview beleuchtet der Däne aktuelle Themen des Nordatlantik-Bündnisses und spricht über seine größte Errungenschaft.

euronews:
Herr Rasmussen, Sie sind seit fünf Jahren NATO-Generalsekretär. Wie beurteilen Sie die Sicherheitslage in Europa in den vergangenen Monaten?

Anders Fogh Rasmussen:
Die Sicherheitslage hat sich dramatisch verändert. Russlands illegale Militäraktionen in der Ukraine waren ein Weckr…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2014/07/05/and…

 

 

Posted in Uncategorized | 1 Comment »

Der irakische ISIS und was sich in Wahrheit dahinter verbirgt

Posted by krisenfrei - 07/07/2014

d.a. Das Dunkel lichtet sich. Sicherlich dürfte es bis zum letzten Zeitungsleser durchgedrungen sein, wie die Tagespresse immer wieder einmal mit Halbwahrheiten operiert, so dass uns wesentliche Kriterien vorenthalten blieben, gäbe es nicht Autoren wie Chomsky, Hersh, Pilger, Tarpley, Meyssan, Eggert, Roth, Wisnewski und viele weitere, die bestrebt sind, uns ins Bild zu setzen. Zu diesen zählt auch der an der Universität Ottawa lehrende Wirtschaftsprofessor Michel Chossudovsky. Von all diesen Autoren haben wir profunde Beiträge auf politonline veröffentlicht. Was nun Chossudovskys neuesten Artikel betrifft, dieser trägt die Überschrift »Inszenierte Zerstörung und politische Zersplitterung des Iraks: Die USA sponsert die Schaffung eines islamistischen Kalifats«, so ergibt sich daraus das nachfolgende Szenarium, das buchstäblich alles in den Schatten stellt, was uns bezüglich des ISIS von der Presse bisher »geliefert« wurde:

Grundlegendes zum Verständnis des ISIS
Wie Chossudovsky ausführt, ist der ISIS ist keine eigenständige Organisation. Er ist ein Geschöpf der US-Geheimdienste und wird als deren Instrument zur verdeckten Kriegsführung eingesetzt. Er ist somit als Teil eines Plans der US-Geheimdienste ein Projekt zur Schaffung eines sunnitischen islamistischen Kalifats. Das eigentliche Ziel des jetzigen von der USA und der NATO inszenierten Konflikts zwischen der al-Maliki-Regierung und den ISIS-Rebellen ist die Destabilisierung und Zerschlagung des irakischen Nationalstaats. Dieser Prozess ist Teil einer von Geheimdiensten gesteuerten Operation, durch die Staaten in frei verfügbare Territorien verwandelt werden sollen. Diese Zerschlagung des Iraks entlang konfessioneller und ethnischer Trennlinien ist ein langfristig angelegter fester Bestandteil der Politik der USA und ihrer Verbündeten.

Wie hierbei vorzugehen beabsichtigt ist, haben wir bereits am 21. 10. 2005 im Detail dargelegt:
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=248
– Wird der Irak geteilt?

Die Entscheidung zur Bildung des ISIS wurde in Washington getroffen, weil dadurch die verdeckte Unterstützung der in Syrien und im Irak operierenden Terroristen über logistische Basen in beiden Ländern besser koordiniert werden konnte. Das vom ISIS verfolgte Projekt eines Kalifats kommt der seit langem bestehenden Absicht der USA entgegen, den Irak und Syrien in drei Einzelstaaten aufzuspalten: ein sunnitisches islamistisches Kalifat, eine schiitische arabische Republik und eine Republik Kurdistan. Der Chor der westlichen Medien, führt Chossudovsky aus, beschreibt den sich entwickelnden Konflikt im Irak als einen Bürgerkrieg zwischen dem ISIS und den Streitkräften der al-Maliki-Regierung. Die Auseinandersetzung wird als Konfessionskrieg zwischen radikalen Sunniten und Schiiten dargelegt, wobei nicht untersucht wird, wer hinter den verschiedenen Lagern steckt. In Wirklichkeit beruht der Konflikt aber auf einem sorgfältig inszenierten Plan des Militärs und der Geheimdienste der USA. Es ist bekannt und dokumentiert, dass die USA und die NATO seit dem Krieg gegen die Rote Armee in Afghanistan daraus hervorgegangene Gruppierungen in zahlreichen Konflikten als von Geheimdiensten gelenkte Hilfstruppen eingesetzt haben und immer noch einsetzen. In Syrien sind es die Terroristen der al-Nusra und des ISIS, die als Fussoldaten der westlichen Militärallianz unter deren Kontrolle rekrutiert und zu paramilitärischen Kämpfern ausgebildet wurden.

Der al-Qaida-Ableger Islamic State of Iraq legte sich im April 2013 den Namen Islamic State of Iraq and Syria, »Islamischer Staat im Irak und in Syrien«, ISIS, zu. Die Bildung einer Terroristengruppe, die sowohl im Irak als auch in Syrien agiert, wurde vom US-Geheimdienst mit einer geopolitischen Zielsetzung eingefädelt; sie entstand auf Grund der Erfolge, die die syrischen Regierungstruppen gegen die von der USA gesponserten Aufständischen in Syrien, die sich aus der sogenannten Freien Syrischen Armee [FSA] und verschiedenen oppositionellen Terrorbrigaden zusammensetzen, erzielten. Der ISIS soll, so Chossudovsky, mit seinem Kalifat-Projekt einen sunnitischen islamistischen Staat schaffen. Dabei handelt es sich nicht um ein Projekt der sunnitischen Bevölkerung des Iraks, denn diese zog schon immer eine weltlich ausgerichtete Regierungsform vor. Das Kalifat-Projekt wurde in der USA entwickelt. Die Fortschritte der ISIS-Rebellen sind gewollt; sie sollen in der sunnitischen Bevölkerung breiten Widerstand gegen die al-Maliki-Regierung wecken. Mit der verdeckten Unterstützung des ISIS will Washington sein eigenes Marionettenregime in Bagdad stürzen. Dabei geht es weder um einenRegimewechsel, noch um die Ersetzung des al-Maliki-Regimes. Es geht, wie gesagt, ausschliesslich um die Aufspaltung des Iraks entlang konfessioneller resp. ethnischen Trennungslinien, die auf Reissbrettern des Pentagons seit mehr als 10 Jahren geplant wird. Washington beabsichtigt den Sturz des Bagdader Regimes und die Auflösung aller Institutionen der Zentralregierung; daran anschliessend soll eine politische Aufsplitterung erfolgen und der einheitliche Nationalstaat Irak von der Landkarte getilgt werden. Dieser Prozess der politischen Zerschlagung des Iraks wird sich zwangsläufig auch auf Syrien auswirken, obwohl die von der USA und der NATO gesponserten Terroristen in weiten Teilen des Landes besiegt wurden. Trotzdem ist die Destabilisierung und politische Aufsplitterung Syriens immer noch beabsichtigt: Washington begnügt sich jetzt nicht mehr nur mit der Beseitigung des Regimesin Damaskus: auch Syrien soll aufgespalten werden. Die vorgesehene Aufteilung des Iraks und Syriens erinnert an die Aufspaltung Jugoslawiens in die 7 unabhängigen Staaten Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Slowenien, Montenegro und den Kosovo. Die Bildung eines Kalifats könnte jetzt der erste Schritt zur Ausweitung des Konfliktes auf den ganzen Mittleren Osten sein; die hierzu von Lieutenant-Colonel Ralph Peters erstellte Karte wurde im Juni 2006 im Armed Forces Journalpubliziert – sie ist also kein Geheimnis:

Siehe http://www.globalresearch.ca/plans-for-redrawing-the-middle-east-the-project-for-a-new-middle-east/3882 June 14, 2014 – Plans for Redrawing the Middle East: The Project for aNew Middle East by Mahdi Darius Nazemroaya

»Obwohl«, wie Chossudovsky hierzu vermerkt, »die von Peters, der Lehrer an der U.S. National War Academy war, entworfene Karte die Pentagondoktrin nicht offiziell widerspiegelt, wurde sie in einem Ausbildungsprogramm für höhere Offiziere am NATO Defense College verwendet.«

Der Krieg gegen den Terrorismus‹ 
Dieser besteht darin, dass die US-Administration …

>>> Weiterlesen

 

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »