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EU-Verbot für Nationalmannschaften rückt näher

Posted by krisenfrei - 28/06/2014

Komet

von WiKa (qpress)

EUR-OPA: Aktuell grassiert mal wieder der lederne Wahnsinn, die Fußballnarren kriegen sich kaum mehr ein, leider ist der Spuk für einige ehemalige aus Europa kommende Weltmeister schon längst vorbei. Das „Aus“ ereilte sie bereits in der Vorrunde. Viel peinlicher geht es kaum noch, aber die Deutschen sind noch dabei und mischen in Südamerika weiterhin die Bude auf. Das verursacht enormen Unmut in Europa. Das wiederum sollte nach unserer Einschätzung alsbald die EU-Kommissare auf den Plan rufen, um nunmehr auch an der Fußballfront regelnd einzugreifen.

 

Der Hintergrund ist denkbar einfach. Aus Sicht der EU-Vertreter müssen ja langfristig ohnehin die Nationalstaaten abgeschafft werden, um endlich das Groß-Europäische Reich monetärer Prägung ausrufen zu können, welches dann von einem EU-normierten Europäer bevölkert wird. Da wird man es sich zukünftig nicht mehr leisten können zig Bezirksmannschaften zu einer WM zu entsenden. Es würde zusätzlich den angestrebten europäischen Nationalstolz torpedieren. Abgesehen davon wäre es auch nicht mehr regelkonform nach den Bedingungen der MAFIFA, die pro Nation nur eine Mannschaft zulässt. Und wenn Europa dann endlich eine Nation ist, wie es doch der erklärte Wille der EU-Technokraten ist, dann ist auch bei den Weltmeisterschaften Schluss mit lustig, dann darf da nur noch eine Mannschaft auflaufen.

Vermutlich wird alsbald schon ein riesiger Zank darum entbrennen, welcher Bezirk (vormals Nation) wie viele Spieler für die künftige EU-Nationalmannschaft stellen darf. Ob man hier nach Bevölkerungsdichte oder nach reinem Proporz verfährt. Die jetzigen Nationalmannschaften müssten eine Nummer heruntergestuft werden, auf Bezirksliganiveau, auch da könnte noch ein wenig Ungemach lauern. Natürlich verkürzt diese Maßnahme auch die Chancen auf einen Weltmeistertitel ganz enorm, aber auf solche Nebensächlichkeiten kann man bei der Schaffung eines europäischen Groß-Reiches keine Rücksicht nehmen.

FIFA-WORLD-FACE-PALM-SHAME-CUP-BRAZIL-2014-LOGO-qpressLetztlich geht es darum den europäischen Gedanken auch korrekt in die Herzen der Menschen zu implantieren. Wie sollte dies besser gelingen als mit einer EU-Verordnung in Kombination mit Fußball? Wir kennen ja die Prozeduren schon zur Genüge und wir wissen dass zum Wohl der Wirtschaft auch Zwang auf die Menschen Konsum-Enten ausgeübt werden muss, sonst könnte da mit dem Wachstum etwas schiefgehen. In diesem Zusammenhang ist damit zu rechnen, dass auch der Fußballfan noch normiert werden muss, allein um unliebsame Erscheinungen im Zusammenhang mit diesem Sport von Anbeginn an zu unterdrücken.

Alles in allem ist dies nur die konsequente Fortführung des europäischen Gedankens und man muss auch nicht wirklich danach fragen was die Menschen in Europa dazu sagen. Dafür haben wir ja die ernannten Kommissionen und Kommissare, die alles zu unserem Besten gern auch am EU-Parlament vorbei regeln. Ähnlich wie TTIP, TISA, CETA sollten auch hier schnellstens geheime Verhandlungen mit der FIFA aufgenommen werden und hernach die bisherigen Nationen einfach vor vollendete Geheim-Vertrags-Tatsachen gestellt werden.

Genügend Anlass ist ja jetzt durch die neuerlichen Ereignisse bei der Fußball WM gegeben und wir sollten nicht darauf warten, dass andere Nationen wieder auf Deutschland neidisch werden, dass würde nur für überflüssigen Unfrieden sorgen, nachdem wir doch jetzt alle schon Europäer sind und es nur noch ein Europa gibt. Dem kann man leicht, wie oben bereits ausgeführt, mit einer entsprechenden EU-Verordnung entgegenwirken. Notfalls müsste dies noch mit einer Verschärfung der in Planung befindlichen EU-Toleranzverordnung flankiert werden. Selbstredend betrifft dies dann alle Nationalmannschaften, nicht nur den Bereich Fußball.

der deustche Michel mit Nachtmuetze schlaeft vor sich hinUnd sollte es nicht so kommen wie hier prognostiziert aus den Fingern gesogen, wäre es nach den aufgestellten Thesen zwar grundfalsch aber ein ziemlich deutlicher Beleg dafür, dass man aus dem Sortiment Brot und Spiele, den Bereich Spiele nicht anlangen wird. Aus gutem Grund. Der wird weiterhin uneingeschränkt als Volksnarkotikum benötigt werden, bei dessen Entzug der Michel womöglich gänzlich außer Rand und Band geriete. Beim Brotkorb hat man da weniger Hemmungen Einschränkungen zu verkünden und auch durchzusetzen (ist auch profitabler).

Und solange sich die Leute am Fußball noch zu Tode freuen können, ihnen währenddessen alles andere egal ist, wird die Rechnung auch ohne die folgerichtige Regulierung der Nationalmannschaften aufgehen. Dafür gibt es exakt zu solchen Terminen ganz andere hammerharte EU-Regulierungen, während der Pöbel vor der Glotze dem Fußball erliegt, das ist auch Tradition. Europa wird nach wie vor ein heilloses Flickwerk bleiben, aber die tatsächlichen Gründe für dieses künstliche Gebilde namens Europa werden immer stärker zutage treten, für jene die es sehen wollen … die Massenmenschhaltung unter rein kommerziellen Gesichtspunkten. Na, sind das schöne Aussichten? Nun, merkt ja keiner, sind ja alle Mann gerade mit Fußball vollbeschäftigt.

2 Antworten to “EU-Verbot für Nationalmannschaften rückt näher”

  1. cashca said

    Wenn das passiert, dann wacht die Fußball -Welt garantiert auf.
    Das wird lustig. Dann gibt es plötzlich eine EU Mannschaft. Wo bleiben dann die Anderen?

  2. Brexy said

    Es ist in der Tat sehr bemerkenswert, wie sich im Fußballfieber primitiver Nationalismus Bahn bricht, während es den Leuten offenbar weitgehend egal ist, dass die Regierung nicht die Interessen der eigenen Bevölkerung vertritt.

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