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Argentiniens Präsidentin: Wir lassen uns nicht erpressen!

Posted by krisenfrei - 18/06/2014

In einer im argentinischen Fernsehen übertragenden Rede an die Nation, erklärte Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner am Montagabend, daß sich Argentinien nicht den Erpressungsversuchen amerikanischer Hedgefonds beugen werde. Sie reagierte damit auf eine Entscheidung des amerikanischen Obersten Gerichtshofes, den argentinischen Antrag auf Revision eines in Vorinstanz gefällten Urteils nicht zuzulassen. Argentinien soll mit dem Urteil gezwungen werden, 1,3 Mrd. Dollar an den Hedgefonds NML Capital zu zahlen.

Der Streit geht auf die Zahlungsunfähigkeit Argentiniens im Jahr 2001 und den anschließenden Schuldenschnitt zurück. Der eigentliche Skandal der Entscheidung besteht darin, daß die klagenden Hedgefonds argentinische Staatsanleihen zu einem Zeitpunkt erwarben, als diese schon notleidend waren. Und jetzt fordern sie, den Nominalwert zu 100 Prozent bezahlt zu bekommen, obwohl sie die Papiere für Pfennigbeträge erstanden hatten. Im Oktober 2012 hatte der New Yorker Bezirksrichter Thomas Griesa Argentinien zu einer Zahlung von 1,3 Milliarden US-Dollar an NML Capital verurteilt. Als weiteres Druckmittel wurde es Argentinien verboten, andere Schulden zu bedienen, bevor nicht die Forderungen des Hedgefonds beglichen wären. Das Urteil ermöglicht den Gläubigern argentinische Vermögenswerte international beschlagnahmen zu lassen.

Präsidentin Fernandez de Kirchners Antwort in ihrer Ansprache war dementsprechend deutlich: „Kein Präsident eines souveränen Staates kann Nation und Bevölkerung solch einer Erpressung aussetzen.“ Der Oberste Gerichtshof habe die Spekulanten, die nur 1 Prozent der argentinischen Gläubiger ausmachen, mit dem Urteil belohnt. Die Absicht sei, die Restrukturierung der Schulden, der bereits 93 Prozent der Gläubiger zugestimmt haben, „wie ein Kartenhaus kollabieren zu lassen und den argentinischen Staat gleich mit.“

„Mich hat die Entscheidung nicht überrascht. Ich hatte sie erwartet … denn dies ist kein ökonomisches oder finanzielles Problem, nicht einmal ein legales.“ Der Oberste Gerichtshof habe „eine Form globaler Dominanz von Finanzderivaten verteidigt, um so Nationen in die Knie zu zwingen“. Wenn dieses globale ökonomische Modell weiter ungehindert operieren könne, warnte die Präsidentin, würde das zu unvorstellbaren Tragödien in aller Welt führen.

Ihre Regierung habe mit der überwiegenden Mehrheit der Gläubiger eine verantwortbare Regelung verhandelt, zahle pünktlich und werde es auch weiter tun. „Aber wir werden nicht Komplizen dieser Art der Geschäftemacherei werden, die einige Leute der ganzen Welt aufzwingen wollen.“

Da die USA und Europa deutlich gemacht haben, daß sie die Finanzinteressen über die Wohlfahrt der Bürger stellen, erkundet Argentinien Möglichkeiten neuer Partnerschaften. In dieser Hinsicht sind die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und Handelsabkommen, die man in den letzten Jahren mit Rußland und China und anderen BRICS-Staaten geschlossen hat, von großer Bedeutung.

Quelle: bueso

 

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3 Antworten to “Argentiniens Präsidentin: Wir lassen uns nicht erpressen!”

  1. krisenfrei said

    „Denn wozu diese abartigen westlichen sogenannten Eliten fähig sind, haben doch wohl inzwischen die Meisten begriffen.“

    Leider nicht, lieber Murksel.
    Wenn die Meisten das begriffen hätten, hätten wir längst eine Revolution.

    Hierzu ein kurzer Auszug aus dem Buch „Steht uns das Schlimmste noch bevor?“ (http://mv-buchhandel.de/detail/index/sArticle/2715)

    „Die Elite wird versuchen, diesen Wohlstandsverlust schleichend herbeizuführen, wie es ja seit einigen Jahren bereits praktiziert wird. Der Zerfall des Schuldgeldsystems darf auf gar keinen Fall von heute auf morgen erfolgen, da sonst die verarmende Masse gegen die Elite revoltieren würde. Der Prozess der Verarmung und der Einführung einer weltweiten Diktatur wird Schritt für Schritt erfolgen.

    Die Pläne der westlichen Finanzoligarchen und deren Polit-Marionetten für einen Systemzusammenbruch sind längst geschmiedet. Die zukünftige Unterdrückung und Versklavung der Menschheit ist das Ziel einer „Neuen Weltordnung“. Um alles und jeden Menschen kontrollieren zu können, wird der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeführt und jedem Individuum ein RFID-Chip unter die Haut implantiert.

    Ein Wohlstand, wie wir ihn seit den 1970er Jahren hatten, wird endgültig der Vergangenheit angehören. Ein Wohlstand dieser Art gebührt in Zukunft nur noch der Elite.“

    Die Kunst, die Menschen mit Brot und Spiele ruhig zu halten, liegt in der Umsetzung massenpsychologischer Erkenntnisse.

  2. Hat dies auf deutsch769 rebloggt und kommentierte:
    Viel mehr sollten so reagieren!

  3. Murksel said

    Diese jüdisch-angloamerikanische Hochfinanz und deren Handlanger in Politik und Justiz sind einfach nur noch zum erbrechen!

    Und Hut ab vor der argentinischen Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner!!!

    Hoffentlich erleidet sie nicht einen Unfall oder fällt einem Attentat zum Opfer.
    Allerdings weiß dann die ganze Welt wer dahinter steckt!!!!!!!

    Denn wozu diese abartigen westlichen sogenannten Eliten fähig sind, haben doch wohl inzwischen die Meisten begriffen.
    Die Angloamerikaner versuchen weltweit mit ihrem Faustrecht ihrer Kriegstreiberei und ihren Massenmorden per NATO und Drohnen sich Alles einzuverleiben und die Weltherrschaft zu erringen.
    Einfach nur noch widerlich

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