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Die jüdische Oligarchie der Ukraine im Blutrausch

Posted by krisenfrei - 13/06/2014

Doch die Rolle dieser Oligarchen im Blutvergießen ist in Deutschland Tabu

von Franz Krummbein (berlin-athen)

Am 4. Juni trat die Bundeskanzlerin mit einer Regierungserklärung vor den Bundestag. Die anschließende Debatte eskalierte. Doch nicht Angela Merkel galt der breite Zorn, sondern der Politikerin Sahra Wagenknecht, schreibt Neues Deutschland.

Als Vertreterin der Linksfraktion war deren Vizevorsitzende Sahra Wagenknecht zunächst hart mit der Bundesregierung und dem Westen insgesamt ins Gericht gegangen. Sie warnte dabei vor den rechten, teils faschistischen Kräften, die an den politischen Entwicklungen in der Ukraine beteiligt sind und die »teils kräftig zugelegt« hätten. »Wenn das als Weckruf nicht reicht, worauf wollen Sie noch warten?«, rief Wagenknecht der Kanzlerin zu, die mit ihrem Nachbarn in ein demonstratives Vieraugengespräch vertieft war. Die Bundesregierung belüge die Bevölkerung, was die Lage in der Ukraine angeht. Deutschland müsse sich »aus dem Schlepptau der US-Kriegspolitik« in Osteuropa lösen.

Die ukrainische Armee tötet Zivilisten, die Medien und Demokratien schweigen.

Und die Greueltaten dauern an. Ein Tag nach der Wahl von Pjotr Poroschenko-Wallman (Jude nach dem Vater) sind am 26. Mai Zivilisten bombardiert worden. Am 2. Juni sind Zivilisten im Zentrum der Stadt Lugansk von Bomben buchstäblich zerfetzt worden. Während der Vereidigung von Poroschenko am 7. Juni sind Dörfer und Städte im Donbass bombardiert worden. Waffenstillstand gibt es nicht, die ukrainische Armee tötet. Das Martyrium der Zivilbevölkerung im Donbass wird im Westen geheim gehalten. Die Bürger in Deutschland sind wütend auf die offiziellen Medien und die Unterstützung der Regierung für den Krieg.

Die Rolle der Oligarchen in diesem Blutvergießen ist auch das Tabu-Thema in Deutschland. Und doch sie sind der Haupthebel des Krieges.

Der Euro-Maidan hat erklärt, die Macht der Oligarchen in der Ukraine bekämpfen zu wollen. Sobald aber die „Euro-Revolution“ in Kiew siegte, geriet ihr zentrales Motto in Vergessenheit. Die sogenannte „Regierung“, die das Land ins Chaos gestürzt hat und nicht in der Lage ist, in den Regionen Ordnung zu schaffen, verteilt allmählich die Gebiete der Ukraine als Lehen an die besagten Oligarchen, die sie zu Gouverneuren ernennt.

Der zypriotische Staatsbürger Konstantin Grigorischin, dessen Vermögen auf 1,2 Milliarden Dollar geschätzt wird, bekam die Gelegenheit, das Gebiet Sumy zu leiten – allerdings lässt er sich Zeit damit, von der sonnigen Insel dorthin zu kommen. Der neugebackene Ukrainer Wadim Nowinski, der vor ein paar Jahren die russische Staatsbürgerschaft abgelegt hatte, sollte auf Erlass des „Präsident“ genannten Turtschinow die Krim regieren. Aus verständlichen Gründen wird Nowinski nicht mehr auf die russische Halbinsel kommen – es sei denn als Tourist.

Oligarch Taruta wurde für das Gebiet Donezk zuständig gemacht. Dem Gebiet Dnipropetrowsk wurde Igor Kolomoiski an die Spitze gestellt. Dort befinden sich seine wichtigsten Unternehmen. Kolomoiski hatte Jazenjuk unterstützt und faktisch finanziert. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass er nun die aussichtsreichste Region bekam. Er ist daran interessiert, Vertreter der Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu schwächen, denn dort befinden sich einige Produktionskapazitäten, die mit seinen Geschäftsprojekten zusammenhängen. Das in Mariupol ansässige Hüttenwerk liefert Stahl an Metallurgie-Betriebe von Kolomoiski.

Igor Kolomojski ist der Gründer und Inhaber der größten Industrie- und Finanzgruppe in der Ukraine, Privat. Mit einem Vermögen von 3,6 Milliarden Dollar rangiert er in der Liste der ukrainischen Reichen auf Platz zwei. Rinat Achmetow ist der reichste Mann der Ukraine. Zwar liegt er in der internationalen Rangliste von Milliardären mit seinen 22 Milliarden nur an 26. Stelle.

Im Jahre 2010 ist der ukrainische Milliardär Kolomojski zum Vorsitzenden des Europäischen Rates der jüdischen Gemeinschaften gewählt worden. Kolomojski hat auch die israelische Staatsbürgerschaft. Der jüdische Führer unterstützt aktiv den Militäreinsatz im Osten der Ukraine.

Seit Jahren gehört Kolomoiski zu den reichsten Menschen der Ukraine. In die Politik stieg er offiziell erst im März ein, als die neue Führung in Kiew ihn zum Gebietsgouverneur von Dnipropetrowsk ernannte.

Aus der Perspektive der zentral gelegenen Hauptstadt ist Dnipropetrowsk die letzte Metropole vor dem ostukrainischen Donbass und quasi als vorgeschobener Posten für Einsätze gegen die dort dominierenden Regimegegner von hoher Bedeutung. Kolomojskij gilt in Kiew als zuverlässiger Kandidat, um Dnipropetrowsk abzusichern und von dort aus Vorstöße in Richtung Osten zu organisieren, weil sein Geschäft, wie Beobachter feststellen, „weniger als das anderer Magnaten mit der russischen Wirtschaft verwoben, seine Interessen … besonders klar mit der Existenz der Ukraine verbunden“ seien.

Der Weg von Kolomoiski zu seiner ersten Milliarde hat in den 1980er Jahren begonnen. Damals kaufte er in Moskau Bürogeräte und verkaufte sie in der Ukraine. Später stellte er sich auf Ferrolegierungen und Erdöl um. Derzeit gehören rund 100 Unternehmen seiner Privat-Gruppe an. Den Kern bildet die PrivatBank. Außerdem ist die Gruppe im Öl-, Metallurgie-, Finanz- und Medienbereich aktiv. Dazu zählen insbesondere das in Dnipropetrowsk ansässige Hüttenwerk, die Ölgesellschaft Ukrnafta, die Nachrichtenagentur UNIAN und der Fernsehsender 1+1.

Derzeit ist Kolomoiski auch als Hauptsponsor der bewaffneten Einheiten der Nationalgarde bekannt, die gegen die Volkswehr kämpfen. Er gilt auch als Sponsor der Strafaktion im Osten des Landes im Allgemeinen. Die Volksrepublik Donezk gibt ihm die Schuld an der Tragödie bei Wolnowacha, wo Soldaten der ukrainischen Armee von Söldnern getötet wurden. Dem Oligarchen wird auch vorgeworfen, in die blutige Odessa-Tragödie verwickelt gewesen zu sein.

Bereits Mitte April wurde berichtet, er habe ein „Kopfgeld“ auf „russische Saboteure“ ausgesetzt: Wer einen angeblichen „Saboteur“ gefangennehme, erhalte dafür 10.000 US-Dollar. Wer einem „Saboteur“ Waffen abnehme, werde ebenfalls bezahlt – mit 1.000 US-Dollar für ein Maschinengewehr, 1.500 US-Dollar für ein schweres Maschinengewehr und 2.000 US-Dollar für einen Granatwerfer. Kolomojskij hatte darüber hinaus Kämpfern der soeben erst gegründeten „Nationalgarde“, die Mitte April in Mariupol Regimegegner attackiert und dabei drei Demonstranten erschossen hatten, für ihren Einsatz eine Summe von etwa 45.000 US-Dollar in Aussicht gestellt.
Die Privat-Gruppe ist Raider Nummer eins in der Ukraine. Es geht um gewaltsame Übernahmen anderer Betriebe. Die Gruppe fiel dadurch krass auf. Dies wurde von einer Reihe seltsamer Ereignisse begleitet. Sie hingen mit überraschenden Todesfällen verschiedener Menschen zusammen, die der Privat-Gruppe und ihrem Leiter im Wege standen. Derzeit beobachten wir, wie Methoden aus dem Oligarchen-Business auf die große Politik extrapoliert werden. Was Kolomoiski derzeit gegen das Donezbecken unternimmt, ist eine versuchte Übernahme als Raider.

Die Volkswehr im Südosten der Ukraine kämpft also nicht gegen die offiziellen Behörden und Sicherheitskräfte, sondern gegen Gruppen von Söldnern. Diese werden vom Chef des radikalen Rechen Sektors, Dmitri Jarosch, kontrolliert und von Igor Kolomoiski finanziert. Im Krieg sind ja alle Mittel gestattet – erst recht, wenn es um einen Kampf um Geld, Territorien und Einfluss geht.

Es sei betont, dass die zu Gouverneuren gewordenen Oligarchen bereits gezeigt haben, was ihnen bei der Verwaltung ihrer „Lehen“ zuzumuten ist. Ihre Methoden sind übrigens ganz feudal. Jeder von ihnen besitzt eigene, wenn auch kleinere, Streitkräfte aus korrumpierten Verbänden von professionellen Söldnern. Man weiß bereits, dass die Verbände von Kolomojski es waren, die in Odessa ein „neues Chatyn“ angerichtet haben, wobei Dutzende verbrannt und Hunderte Zivilisten verschollen sind. Dieselben Söldner verschleppen, verprügeln und töten Führer der Bewegung für die Souveränität des Südostens und ihre Anhänger. Laut informierten Quellen steckt Rinat Achmetow hinter der Bildung der kriminellen Brigaden, die antifaschistische Kundgebungen beschossen. Er hat auch als Mitglied der Partei der Regionen die Tätigkeit der Nationalisten von der „Swoboda“ von Oleg Tjanibok heimlich finanziert.  Die Kampfverbände dieser nationalistischen Partei wurden außerdem von den oben erwähnten Igor Kolomojski und Wadim Nowinski finanziert.

Das aggressive und häufig ungeordnete Handeln der Oligarchen in der Ukraine verrät die Ratlosigkeit, die unter ihnen herrscht. Sie spüren, dass ihre Firmenimperien nicht mehr lange leben warden.

Allem Anschein nach wird in der aktuellen Etappe diese Schicht praktisch zu hundert Prozent vernichtet werden. Weil in dem nach allen Referenden und Souveränitäten übriggebliebenen Teil der Ukraine der Westen einzieht, mit all seinen Einrichtungen und Banken. Mit denen die ukrainischen Oligarchen es natürlich nicht aufnehmen können. Mehr noch, der Westen geht in dieser Hinsicht ziemlich hart vor, und nicht nur was die Wirtschaft angeht. Man wird diese hausgemachten ukrainischen Oligarchen vernichten. Meines Erachtens hat man sie preisgegeben, als man sie als Gouverneure einsetzte.

Man bedenke: in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben die damaligen Oligarchen, die Großindustriellen Deutschlands, Hitler unterstützt. Sie finanzierten die Aufstände der Nazis, die Ermittlung in der Sache Reichstagsbrand, die blutige Abrechnung mit den Kommunisten. Und sie waren sich sicher, später mal die nationalsozialistische Bewegung in den Griff zu kriegen. Wo sind heute jene Oligarchen? Schlimmer ist, dass der Auftraggeber des ganzen ukrainischen Bacchanals auf seine „Stunde X“ in Übersee wartet. Und, sollten die ukrainischen Industriellen die ukrainischen Nazis unter ihre Kontrolle bringen, findet sich für jeden von ihnen wiederum ein Aufseher. Nahe Verwandte von US-Politikern teilen sich bereits, wie man weiß, die Ämter der amerikanisch-ukrainischen Konzerne.

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/geld/Wer-mit-Kolomoisky-geschaeftet-landet-gelegentlich-vor-dem-Richter/story/27052314

 

 

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