krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 3. Juni 2014

Direkte Demokratie mit einem Goldstandard?

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Bei einer goldgedeckten Währung könnte das Volk die Kontrolle über die öffentlichen Ausgaben ausüben, indem es zur Bank geht und ihr Papiergeld in Gold tauscht. Dadurch könnten die Bürger verhindern, dass ihr Geld von den Polit-Darstellern nicht für sinnlose Projekte (z.B. S21, BER, Rettungsschirme … usw.) verschwendet wird. Das Volk dürfte nicht nur alle vier Jahre wählen, sondern täglich zur Wahlurne (Bank) gehen, indem es Gold für sein Papiergeld verlangt uns so der Regierung das Vertrauen entzieht. Mehr dazu im folgenden Video von Prof. A. Fekete.

15/17 Prof. A. Fekete: Die Beziehung zwischen Regierung und Bürger

 

 

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Die Überlebensstrategie der USA

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Nikolai Starikov – Wie man eine Nachfrage nach dem Dollar schafft

Bei diesem Vortrag erläutert Nikolai Starikov, Russlands führender politischer Autor, mit welchen Methoden die USA die Nachfrage nach dem Dollar erhöhen, um seinen Kollaps hinauszuzögern.
Zum einen vergibt die FED Kredite zu einem niedrigeren Zinssatz als die anderen Zentralbanken unter ihrer Kontrolle, daher werden bevorzugt Kredite in Dollar genommen.
Zum anderen destabilisieren sie Regionen, um die dortigen Investoren dazu zu bewegen, ihr Geld aus diesen Regionen herauszunehmen und anderweitig zu investieren. Da der Welthandel in Dollar abgewickelt wird, besteht immer der Zwang, sein Geld in Dollars umzutauschen. Wer Dollars hat, wird diese, damit sie nicht durch die Inflation dahinschmelzen, in US-Staatsanleihen investieren.

 

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Warum der Amerikanische Traum nicht in Erfüllung geht

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

STIMME RUSSLANDS Trotz ihres überwältigenden Militärpotenzials verlieren die USA allmählich ihre geopolitische Dominanz, stellt ein russischer Experte fest und klärt über die Ursachen auf.

Der Militärexperte Konstantin Siwkow schreibt in einem Gastbeitrag für die russische Wochenzeitung „WPK“: „Den Zerfall der Sowjetunion hielt die US-Elite für ihren eigenen Erfolg. Sie bekam offenbar den Eindruck, dass der globale Kampf zu Ende sei, und sah keine Hürden mehr für ihre Großprojekte. Diese Elite glaubte, sie könne nun ohne Rücksicht auf die Besonderheiten der realen Situation in verschiedenen Regionen der Welt handeln, denn niemand könne sich ihr entgegensetzen.“

Der Artikel heißt „Der gescheiterte Amerikanische Traum“. Laut Siwkow basierte die US-Politik in den 1990er Jahren auf drei Grundsätzen. Erstens seien die USA davon ausgegangen, dass die Welt nun einheitlich sei und folglich ein gemeinsames Wirtschaftssystem brauche, d.h. mit einer internationalen Arbeitsteilung und einer freien Kapital- und Warenbewegung ungeachtet nationaler Grenzen. Zweitens habe Amerika das liberale Gesellschaftsmodell für einzig möglich weltweit gehalten – ohne Rücksicht auf nationale Kulturen. Drittens habe sich Amerika die Rolle eines globalen intellektuellen Zentrums vorbehalten, wobei der Rest der Welt Rohstoffe gewinnen und Waren herstellen müsse.

Der Experte schreibt weiter, im Rahmen dieser Denkweise seien Industriekapazitäten aus den Westen in Länder mit billigen Arbeitskräften massiv gedriftet. Daraus sei eine De-Industrialisierung Nordamerikas und Europas resultiert. Die einst rückständigen China und Indien seien dagegen zu neuen Großmächten aufgestiegen, die den USA nun wirtschaftlich und militärisch Konkurrenz leisten.

Die Seifenblase der virtuellen Wirtschaft in Amerika habe gigantische Finanzressourcen akkumuliert, die größer seien als die Realwirtschaft. Das gefährde den US-Dollar. Die US-Staatsschuld wachse und sei mittlerweile mit dem Bruttoinlandsprodukt vergleichbar. All diese Vorgänge seien auf eine Wirtschaftskrise hinausgelaufen.

Die nationalen Eliten der einstigen US-Verbündeten hätten damit begonnen, sich auf eine Befreiung von der US-Kontrolle hinzuarbeiten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion hätten diese Länder keinen amerikanischen Schutz mehr gebraucht. Auch die wirtschaftliche US-Obhut sei ihnen lästig geworden. Dies habe Amerikas Zugriff auf billige Rohstoffe gefährdet und seinen Einfluss auf die globale Situation geschwächt.

Siwkow stellt fest: „Vor diesem Hintergrund blieb der US-Elite nichts anderes übrig, als dringende Maßnahmen zu treffen, um diese Vorgänge zu neutralisieren. Dabei wurde die aufwendigste und ineffizienteste Methode gewählt, und zwar militärisches Vorgehen. Das ging wahrscheinlich zum Teil darauf zurück, dass sich die USA bereits als Sieger und Herr der Welt fühlten. Auch die Konsequenzen aus dem Jugoslawien-Einsatz erwiesen den Vereinigten Staaten einen schlechten Dienst: Amerika fühlte sich nun in der Lage, politische Aufgaben durch kontaktlose Kriege zu lösen.“

Amerika habe die 9/11-Anschläge als moralische und psychologische Grundlage für eine groß angelegte Anwendung von Gewalt instrumentalisiert, um die Länder zu zerschlagen, die sich den USA demonstrativ widersetzten. Zunächst seien Afghanistan und der Irak mit ihrer günstigen geopolitischen Lage ins Visier genommen worden. Amerika habe Aufmarschgebiete gebraucht, um eine Expansion in Zentralasien zu starten sowie Russland und China unter Druck zu setzen.

Doch Mitte der 2000er Jahre sei es klar geworden, dass der Nato-Einsatz im Irak und in Afghanistan seine ziele offenbar verfehle. Die US-Elite habe sich für andere Methoden entschieden. Nach Barack Obamas Amtsantritt setze sie mehr auf die Soft Power. Der Arabische Frühling habe darauf abgezielt, die außer Kontrolle geratenden Regimes im Nahen Osten und in Nordafrika zu wechseln. Aber auch diesmal habe Amerika eine Niederlage erlitten. In manchen Ländern hätten radikale Islamisten die Macht ergriffen. Syrien wehre sich nach wie vor dem aggressiven US-Druck. Und in Ägypten seien infolge der Gegenrevolution Kräfte an die Macht gekommen, die sich nun auf andere geopolitische Zentren umstellen, darunter auf Russland, so Siwkow.

 

 

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So viel zum EU-Friedensnobelpreis

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Politik und Polizei-„Garant für Demokratie und Meinungsfreiheit“

Europa eine „Friedens- und Wertegemeinschaft“?
Na dann wird es doch mal Zeit sich bei den Politikern dafür zu bedanken. Bundeskanzlerin Merkel sagt:
„Nach Jahr­hunderten furchtbaren Blutvergießens, schrecklicher Kriege, Mord und Verwüstungen wurde mit den Römischen Verträgen der Grundstein dafür gelegt, dass eine Friedensgemeinschaft Europa entstehen konnte.“ (PRESSEKONFERENZ/492: Statement von Bundeskanzlerin Merkel zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU, 12.10. (BPA). Danke für Euren Einsatz liebe Politiker und Polizei, für Demokratie und Meinungsfreiheit, welche wir fast täglich am eigenen Leib erfahren dürfen.

 

 

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Das ARD-Hauptstadtbüro berichtet „einseitig, parteiisch, unwahr oder halbwahr“

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Rede von Eckart Spoo bei der Kundgebung am 31. Mai in Berlin („Ukraine: Stoppt Eskalation und drohenden Krieg“) **

Mein Name ist Eckart Spoo, ich bin Journalist, Mitherausgeber der Zweiwochenschrift Ossietzky. (ag-friedensforschung)

Wir befinden uns vor dem Hauptstadt-Büro der ARD, der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Ich wende mich an die hier tätigen Journalistinnen und Journalisten und an die Verantwortlichen dieser Anstalten, namentlich an Kai Gniffke, den Chefredakteur. Jeden Abend, Herr Gniffke, möchten Sie uns in unseren Wohnzimmern mit Ihren Sendungen Tagesschau und Tagesthemen besuchen. Heute machen wir es umgekehrt: Wir besuchen Sie, um uns zu beschweren. Wir sind nämlich mit Ihren Nachrichtensendungen überhaupt nicht zufrieden. Was uns schon seit Wochen und Monaten besonders ärgert, ist Ihre Berichterstattung über die Ukraine.

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten erhalten von uns Milliardenbeträge (siebeneinhalb Milliarden im Jahr), damit Sie uns zutreffend und umfassend informieren. Aber die Informationen, die Sie uns aus der Ukraine liefern, sind einseitig, parteiisch, unwahr oder halbwahr, was noch gefährlicher ist.

Wir haben solche Erfahrungen schon in früheren Kriegen gemacht, zum Beispiel vor 15 Jahren im Bombenkrieg der NATO gegen Jugoslawien und später im Irak und in Afghanistan. Erst anderthalb Jahre nach dem sogenannten Kosovo-Krieg brachte die ARD eine Sendung des Westdeutschen Rundfunks mit dem Titel „Es begann mit einer Lüge“. Da wurde dann nicht nur eine Lüge eingestanden, sondern ein dickes Bündel von Lügen. Es wurde klar, daß wir Zuhörer und Zuschauerinnen während des ganzen Krieges und schon vorher und noch lange nachher belogen und betrogen worden waren. Die ARD und andere Medien hatten kritiklos die Kriegspropaganda der Bundesregierung und der NATO übernommen und verbreitet. Herr Gniffke, wir möchten bitteschön nicht wieder anderthalb Jahre auf die Wahrheit warten müssen.

Wir sind auf zutreffende, umfassende Berichterstattung der Medien angewiesen, wir müssen zuverlässig informiert sein, wenn wir demokratisch mitreden, mitentscheiden wollen. Wenn aber neben der geifernden Springer-Presse auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten uns irreführen, kann Demokratie nicht gedeihen.

Ein besonders übles Beispiel haben Sie uns Anfang Mai geliefert beim Mord an mehr als 40 Menschen im Gewerkschaftshaus in Odessa. Es gab eindeutiges Bildmaterial. Es war klar, wie das Gebäude mit sog. Molotow-Cocktails in Brand gesetzt worden war, wie die brennenden und erstickenden Menschen gehindert worden waren, sich zu retten, und wer das getan hatte. Sie aber verschleierten das Verbrechen mit den Worten, da sei ein Gebäude „in Brand geraten“ – als hätte jemand vergessen, vor dem Einschlafen seine Zigarette auszudrücken oder als wäre eine Sicherung durchgebrannt. „In Brand geraten“ – solche Verschleierung ist publizistische Beihilfe zum Massaker.

In den Medien setzte sich dann die Sprachregelung durch, der Fall sei noch nicht geklärt. Aber wenn da wirklich noch Klärungsbedarf bestanden hätte, wäre das kein Grund gewesen, auf weitere Berichterstattung zu verzichten – im Gegenteil, dann hätten Sie eben zur Klärung beitragen müssen. Recherche nennt man sowas, was man eigentlich von Journalisten erwartet. Was taten Sie stattdessen? Ebenso wie die Bild-Zeitung, dieses Spitzenprodukt des deutschen Journalismus, gaben auch Sie, die ARD, ausgerechnet Arsenij Jasenjuk das Wort, dem Putschpremier. Bild ließ überhaupt niemand anderen zu Wort kommen als Jasenjuk, der prompt Moskau für das Massaker verantwortlich machte. Moskau muß ja an allem schuld sein. Auf drei Sätze von Jasenjuk beschränkte sich die gesamte Berichterstattung der Bild-Zeitung am 5. Mai über das grauenvolle Geschehen in Odessa.

Herr Gniffke, hat die ARD wirklich keine eigenen Recherchen unternommen? Nein? Dann sollten Sie sich schämen!

Vielleicht erschien Ihnen der Fall nicht so wichtig. Aber was erscheint Ihnen überhaupt wichtig? Der Terror gegen linke Parteien und Abgeordnete in Kiew – was haben Sie darüber berichtet? Die offen faschistischen Kräfte, die sich auf dem Maidan mit Gewalt gegen friedliche Demonstranten durchsetzten – offenbar kein Thema, das Sie sonderlich interessiert hätte. Die Gründe, warum sich nach dem Putsch in Kiew 90 Prozent der Menschen in der Ostukraine für Autonomie entschieden – hätte man den Gründen nicht mal nachgehen müssen? Sie verbreiteten allerlei Andeutungen über russische Einmischung – aber als die zuständige Direktorin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, offen ausplauderte, für den Umsturz in der Ukraine seien aus Washingon fünf Milliarden Dollar geflossen, wäre es da nicht dringend notwendig gewesen, aufzuklären, wofür diese immense Summe ausgegeben worden ist? Haben Sie sich jemals dafür interessiert, wer hinter dem Ukrainian Crisis Media Center (UCMC) steckt, das im Kiewer Hotel Ukraina die dort untergebrachten Journalisten aus aller Welt mit Gesprächspartnern, Informanten, Desinformanten versorgt? Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, wenn Sie im vergangenen Winter dem deutschen Publikum Abend für Abend den Boxer Klitschko als Held und Erlöser präsentierten? Und vorher jahrelang Julia Timoschenko als die heilige Unschuld vom Lande? Wer oder was hat Sie zur Beteiligung an solchen Kampagnen veranlaßt, die mit Aufklärung, mit kritischem Journalismus nichts zu tun hatten?

Jetzt beteiligen Sie sich am Gerede vom „runden Tisch“ – obwohl der „runde Tisch“ gar nicht rund ist, denn die Putschisten in Kiew verweigern den Vertretern der nach Autonomie strebenden Ost-Regionen den Zutritt. In Nachrichtensendungen mehrerer ARD-Anstalten hörte ich dann: Die Vertreter der Separatisten nehmen nicht teil. Das ist üble Irreführung der Öffentlichkeit, üble Kriegspropaganda. Wenn eine der beiden Konfliktparteien nicht zu Verhandlungen zugelassen wird, dann dienen diese Verhandlungen nicht dem friedlichen Interessenausgleich, sondern der Vorbereitung einer sog. militärischen Lösung, also zur Vorbereitung des Krieges, den westukrainische Einheiten jetzt schon mit Panzern und Kampfhubschraubern in der Ostukraine führen. Ähnlich parteiisch, ebenso unwahr, Herr Gniffke, war Ihre Berichterstattung über die Friedenskonferenz in Genf, die beiden Konfliktparteien auferlegte: „Alle illegalen bewaffneten Gruppen müssen entwaffnet werden.“ Sie haben das verfälscht zu einer einseitigen Aufforderung an ostukrainische Gruppen.

Herr Gniffke, schämen Sie sich solcher Methoden!

Das Bundesverfassungsgericht hat vor einigen Wochen festgestellt, daß die Politiker der großen Parteien zu starken Einfluß auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben. Es wird höchste Zeit, daß die Medien demokratisiert werden. Hören Sie auf mit der Regierungspropaganda! Hören Sie sofort auf mit der Kriegspropaganda, Herr Gniffke!

Und jetzt gehen wir zum Kanzleramt.

** Ansprache vor dem ARD-Hauptstadtbüro während der Demonstratioin der Friedensbewegung in Berlin am 31. Mai 2014.

 

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Was uns Obama in West Point sagte

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

In West Point sagte uns Obama unter dem Applaus der West Point-Kadetten, dass der „Amerikanische Exzeptionalismus” eine Doktrin ist, welche rechtfertigt, was immer Washington macht. Wenn Washington inländisches und Internationales Recht verletzt, indem es „Angehaltene“ foltert, oder gegen den Nürnberger Standard verstößt, indem es in Länder einmarschiert, die keinerlei feindliche Aktivitäten gegen die Vereinigten Staaten von Amerika oder deren Alliierte gesetzt haben, ist der „Exzeptionalismus“ der Segen, der Washington von den Sünden gegen Recht und internationale Normen freispricht. Washingtons Verbrechen werden transformiert zu Washingtons Bekräftigung des Rechtsstaats. Hier Obama in seinen eigenen Worten:

„Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus mit jeder Faser meines Seins. Was uns jedoch exzeptionell macht, ist nicht unsere Fähigkeit, uns über internationale Normen und den Rechtsstaat hinwegzusetzen, es ist unsere Bereitschaft, diese durch unsere Handlungen zu bekräftigen.

Ja Handlungen. Im 21. Jahrhundert hat der “amerikanische Exzeptionalismus” sieben Länder völlig oder teilweise zerstört. Millionen Menschen sind tot, verstümmelt und vertrieben, und alle diese verbrecherische Zerstörung bildet den Beweis für Washingtons Bekräftigung internationaler Normen und des Rechtsstaats. Zerstörung und Mord sind nur Kollateralschaden von Washingtons Bekräftigung der internationalen Normen.

„Amerikanischer Exzeptionalismus“ heißt auch, dass Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika nach Strich und Faden lügen und diejenigen falsch darstellen, die sie dämonisieren wollen. Hören Sie, wie Obama die Regierungen Putins und Assads falsch darstellt:

„Russlands Aggression gegen ehemalige Sowjetstaaten bringt Hauptstädte in Europa aus der Fassung … in der Ukraine erinnern Russlands neuliche Aktionen an die Zeiten, in denen sowjetische Panzer nach Osteuropa rollten.“ Obama stellt Assad fälschlich hin als „einen Diktator, der seine eigenen Bürger bombardiert und hungern lässt.“

Hat sich einer der Kadetten von Obamas West Point-Zuhörerschaft gefragt, warum die Menschen in Syrien Assad unterstützen, wo dieser doch ein brutaler Diktator ist, der seine eigenen Bürger bombardiert und hungern lässt, und nicht die von Amerika unterstützten „Befreiungskräfte,” diese Mischung aus importierten Jihadisten und al-Qaeda-Kämpfern, die Assads Regierung bekämpfen, weil sie säkular ist? Das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika ist dazu erzogen, seinen zivilen Oberbefehlshaber zu respektieren, aber wenn die Kadetten in West Point tatsächlich eine Ausbildung bekommen, dann ist bemerkenswert, dass Obamas Publikum nicht in Gelächter ausgebrochen ist.

Die Erwähnung der sowjetischen Panzer, die nach Osteuropa rollen, bezieht sich auf die ungarische (1956) und tschechische (1988) „Revolutionen,“ als die ungarischen und tschechoslowakischen kommunistischen Anführer versuchten, Unabhängigkeit von Moskau zu erlangen. Es ist zu bezweifeln, dass sich Washingtons Antwort auf Länder, die versuchen, aus der NATO auszutreten, irgendwie davon unterscheiden würde. Vor ein paar Monaten reagierte Washington auf politische Gespräche in Deutschland und England über einen Austritt aus der EU, indem es beide Regierungen informierte, dass es nicht in Washingtons Interesse sei, wenn sie die Europäische Union verlassen.

Obama benutzte das Bild der sowjetischen Panzer, um Russland mit der sowjetischen Bedrohung anzupatzen, um Russlands Reaktion auf den Einmarsch Georgiens in Südossetien falsch zu charakterisieren, und um die Abstimmung auf der Krim zugunsten der Wiedervereinigung mit Russland fälschlich als „Russlands Invasion und Annektierung der Krim“ darzustellen. Diese Lügen sind immer noch eine Hauptstütze der Propaganda in den Medien der Vereinigten Staaten von Amerika und in Washingtons offizieller Propaganda.

Obamas Rede ist wahrscheinlich die verschlagenste, die ein Politiker des Westens je gehalten hat. Wir könnten uns stundenlang unterhalten mit all den Verbrechen, die Washington begeht, aber in Rhetorik begräbt, die gegen andere gerichtet ist. Vielleicht meine liebste Stelle ist, wo Obama eine Welt beschwört, in der „Individuen nicht wegen ihrer politischen Überzeugung umgebracht werden.“ Ich bin mir sicher, dass Obama an diese gerechte Welt gedacht hat, als er ohne rechtsstaatliches Verfahren vier amerikanische Bürger „außerhalb von Zonen feindlicher Aktivitäten“ ermordete.

Eine weitere ist die Art und Weise, wie Obama die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika ihrer Bedeutung entleerte. Obama sagte in Bezug auf die Verbringung der Gefangenen in Guantánamo in die Vereinigten Staaten von Amerika, dass „amerikanische Werte und gesetzliche Traditionen die unbefristete Anhaltung von Menschen jenseits unserer Grenzen nicht erlauben.“ Nein, Obama, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika verbietet die unbefristete Anhaltung von Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika überall auf der Erde, besonders innerhalb unserer Grenzen.

Durch die Anhaltung und Ermordung von Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika ohne rechtsstaatliches Verfahren hat Obama gegen seinen Amtseid verstoßen und sollte angeklagt werden. Es ist nicht lange her, dass Präsident Bill Clinton vom Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika angeklagt wurde (der Senat rettete ihn von der Verurteilung), weil er über seine Sexaffäre mit einer Praktikantin im Weißen Haus gelogen hatte. Wie sich die Zeiten ändern. Heute bekommt ein Präsident, der gegen seinen Amtseid verstößt, die Verfassung gegen Feinde von außen wie von innen zu schützen, einen Freischein. Die Verfassung hat ihre Macht verloren, Bürger vor der willkürlichen Macht der Regierung zu schützen. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind die Verfassung. Ohne die Verfassung hören die Vereinigten Staaten von Amerika auf zu existieren, und das Land wird zu einer Tyrannei, sowohl im In- als auch im Ausland. Heute sind die Vereinigten Staaten von Amerika eine Gewaltherrschaft, gehüllt in das Gewand von „Freiheit und Demokratie.“

Anstatt uns durch Obamas lächerliche Ansprache vor einer offenbar verblödeten West Point-Abschlussklasse zu lachen, hören wir uns Obamas Schlusszeile an: „Amerika muss immer führen auf der Weltbühne … das Militär ist, und wird immer das Rückgrat dieser Führung sein.“

In anderen Worten, Washington benutzt keine Diplomatie. Washington benutzt Zwang. Die bevorzugte Drohung ist: „Tut wie gesagt oder wir werden euch in die Steinzeit bomben.“ Obamas Rede ist eine Rechtfertigung der verbrecherischen Handlungen Washingtons auf der Basis, dass Washington für die exzeptionellen Amerikaner handelt, deren Exzeptionalismus sie und damit ihre Regierung über Recht und internationale Normen stellt. In dieser Welt des Denkens ist nur das Scheitern bei der Durchsetzung ein Fehler.

Amerikaner sind die neuen Übermenschen, die neue Herrenrasse. Minderwertige Menschen können bombardiert, überfallen und sanktioniert werden. Die Rede Obamas in West Point bestätigt die amerikanische Überlegenheit über alle anderen und Washingtons Entschlossenheit, diese Überlegenheit weiterzuführen, indem die Entstehung anderer Mächte verhindert wird. Diese arrogante Überheblichkeit war der Redaktion der Washington Post noch zuwenig. Der Leitartikel des Blattes verurteilte Obama für die Einschränkung der Macht der Vereinigten Staaten von Amerika und Beschränkung ihres Einsatzes auf „einen engen Bereich von Kerninteressen,“ wie etwa direkte Bedrohungen Amerikas.

Die amerikanischen „liberalen Medien” halten dagegen, dass Obamas Beanspruchung des Exeptionalismus nicht weit genug geht für Washingtons Zwecke. Obamas Rede, schrieb die Washington Post, schränkte die „Macht der Vereinigten Staaten von Amerika ein“ und konnte die Militaristen, die Syrien, den Iran, Russland und China stürzen wollen, „wenig aufmuntern.“

Die Welt sollte zur Kenntnis nehmen, dass der militärisch aggressivste amerikanische Präsident der Geschichte von den neokonservativ beherrschten amerikanischen Medien als Schlappschwanz betrachtet wird. Die Medien treiben zu Kriegen, und die amerikanischen Medien, fest verbandelt mit dem Militär-/Sicherheitskomplex, treiben die Welt in den finalen Krieg.

 

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US-Feindseligkeiten: Erst Russland und nun China

Posted by krisenfrei - 03/06/2014

Wenn es um die US-dominierte neue Weltordnung geht, kennt Washington kein Pardon. Nach den Sanktionen gegen Russland erfolgte nun ein verbaler Angriff auf China. Wenn die US-Administrationen der letzten Jahrzehnte etwas perfekt beherrschen, dann ist dies die Fähigkeit sich überall neue Feinde zu schaffen.

Von Marco Maier (contra-magazin)

Eigentlich muss man sich wundern, dass es überhaupt noch Regierungen gibt, die eine Zusammenarbeit mit dem Washingtoner Apparat präferieren. Immerhin ist die US-Führungsriege dafür bekannt, sich ihrer „Partner“ nach Lust und Laune mit Kriegserklärungen und Drohnenangriffen zu entledigen, wenn diese nicht mehr ins Konzept passen. Die al-Kaida, Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi sind dafür Paradebeispiele.

Wenn nun die US-Administration an Bündnisplänen im asiatisch-pazifischen Raum arbeitet um damit die Volksrepublik China in ihrem Handlungsspielraum einzuschränken – besser: ihr auf die Pelle zu rücken – müssen die jeweiligen Länder dies erkennen. Insbesondere die Vietnamesen sollten wissen, auf was sie sich mit den Amerikanern einlassen. Bündnistreue kennen diese nur so lange, wie es für die Pentagon-Strategen nützlich erscheint. Ansonsten gilt das „System heiße Kartoffel“.

Dennoch scheinen die Vereinigten Staaten im südostasiatischen Raum einige Sympathisanten gefunden zu haben: Vietnam, welches wegen einer Ölbohrinsel eine kleine maritime Auseinandersetzung mit der chinesischen Marine hatte, Japan, Taiwan und Südkorea sind so oder so eng mit den Amerikanern verbunden, und die Philippinen unterzeichneten erst kürzlich einige Abkommen mit Washington.

Beim jüngsten „Shangri-La Dialog“ in Singapur ließ dann US-Kriegsminister Chuck Hagel jeglichen diplomatischen Anstand beiseite und attackierte Chinas Vize-Generalstabschef Wang Guangzhong mit scharfen Worten. Bei seiner sonntäglichen Rede in Chinas staatlichen TV-Sender CCTV sprach Wang von einer inakzeptablen Provokation, die nicht den diplomatischen Gepflogenheiten entspräche. Hagel hatte in seiner samstäglichen Rede in Singapur China unverhohlen „Nötigung, Einschüchterung“ und eine „Destabilisierung der Region“ vorgeworfen. Zudem drohte der Kriegsminister mit Gegenmaßnahmen. Die Vereinigten Staaten würden nicht wegsehen, wenn jemand die fundamentalen Prinzipien der internationalen (wohl eher „amerikanischen“) Ordnung herausfordert.

Dabei stehen beispielsweise die umstrittenen Diaoyu-Inseln (jap. Senkaku) eigentlich China zu, da sie nach dem japanisch-chinesischen Krieg 1805 von Japan zwar annektiert wurden, China jedoch nie seine Ansprüche darauf aufgab (die Geschichte der Inseln auf Wikipedia). Ähnlich verhält es sich mit den von Vietnam und China beanspruchten Paracel-Inseln (Geschichte). Peking wegen der Durchsetzung berechtigter Interessen derart zu brüskieren, steht vor allem den Amerikanern nicht zu.

Auf jeden Fall müssen sich die Amerikaner nicht wundern, wenn sich China trotz der engen wirtschaftlichen Beziehungen enger mit dem ebenfalls von Washington scharf attackierten Russland abstimmt und diese sich zunehmend weitere wirtschaftliche Optionen sichern. Nur der Großteil der europäischen Regierungen sowie einiger anderer Staaten, lassen sich von den Washingtoner Strategen weiterhin wie Tanzbären durch die Manege führen, anstatt die Gestaltung der eigenen Zukunft selbst in die Hände zu nehmen.

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So ist das mit den Amis. Wer die als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Und so werden die auch mit Europa verfahren wenn das TTIP-Abkommen besiegelt ist. Die EU-Bürokratten dienen Washington als Handlanger, um die europäischen Bürger zu verarmen und auszuplündern. Die Griechen, Spanier und Portugiesen spüren das bereits. Die Franzosen haben erkannt, dass sie die nächsten sein könnten und haben Hollande bei der EU-Wahl einen Denkzettel verpasst. Die Deutschen schlafen weiter und geben sich ihrem Schicksal hin – bis auf ein paar ganz wenige. 

 

 

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