krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Ich wähle euch immer noch nicht

Posted by krisenfrei - 26/05/2014

Liebe Nichtwählerinnen und Nichtwähler,

bald ist es wieder so weit und wir können unser kleines aber nicht unwichtiges Zeichen setzen. 43% Wahlbeteiligung fuhren wir 2009 ein. Seit 1979 ist sie stets gesunken. Der Trend und damit die Legitimität kennen nur eine Richtung: Abwärts. Helfen Sie mit, das fortzusetzen. Lassen Sie uns die 40% unterbieten, dann die 35. Und später die 30. Wenden wir uns alle gemeinsam ab. Spielen wir nicht mehr mit.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich fühle mich wohler, seit ich nicht mehr wähle. Ich kann mir jetzt das Schauspiel der vereinigten Dilettanten ganz in Ruhe anschauen und weiß: Ich war nicht beteiligt. Ich habe sie nicht auf ihre Pöstchen gehoben. Und das ist ein überraschend schönes Gefühl.

Denn es ist ja auch zu gruselig wie sie jetzt schon wieder hilflos aufgesetzt grinsend an den bemitleidenswerten Straßenlaternen herum hängen. Wir sollen sie wählen. Denn sie wollen das haben, was die haben, die derzeit im Elfenbeinturm sitzen oder einfach nur das behalten, was sie seit Jahren genießen: Flüge in der Business-Class quer durch Europa, Grundpauschalen, Sitzungsgelder, Tagegelder, Reisezuschüsse und weiß der Henker was noch alles mit einer Summe, die ihnen ein Einkommen verschafft, das dem Neunfachen vom Verdienst eines Durchschnittsbürgers entspricht, für den sie vorgeblich dort sitzen. Und ich weiß nicht einmal, wofür eigentlich. Ehrlich, wofür eigentlich? Was machen die da? Wissen Sie das? Ich weiß das nicht, aber so viel kann ein Mensch gar nicht arbeiten, um außerhalb von Banken und Versicherungen vernünftigerweise auf solche Summen zu kommen. 17.827 Euro pro Kopf Grundgehalt im Monat. Grundgehalt. Für was? Was machen die dafür?

Ja, ich weiß, ich kann es auch nicht mehr hören. Abzocke hier, Abzocke da. Ich habe auch keine Lust mehr, noch mehr Sauereien auszugraben, ich will nicht, ich bin müde, diesen ganzen Dreck zusammen zu suchen, den die, die ums Verrecken keine ehrbare Arbeit annehmen wollen, so alles am Stecken haben. Ich bin raus. Suchen Sie selbst. Steht überall. Das Internet ist ein Fluch. Man findet jetzt alles. Man kann mit ein paar Klicks herausfinden, was und wie viel sie sich so alles in die Taschen stecken und wie wenig sie dafür tun müssen. Nein, bitte, ich will das alles gar nicht mehr wissen, es ekelt mich schon jetzt genug an. Ich will nicht mehr wissen, wer welche Dienstfahrzeuge zweckentfremdet, wer für eine lumpige Unterschrift welche Sitzungsgelder einstreicht, wer wo Vergünstigungen einsteckt, wer von welchen Lobbyisten ausgehalten wird, welcher Konzern welche Richtlinien in welche Feder diktiert, ich will das alles nicht mehr wissen, ich bin satt, ich bin angewidert, ich kann sie nicht mehr sehen. Sie verderben mir den Tag, wenn ich durch meinen Kiez laufe und sie mich von den Laternen herunter angrinsen.

Dabei sehen diese Gesichter in den Straßen so harmlos aus. Kein Wässerchen. Trüben. Und so weiter. Gephotoshoppt bis zur Unkenntlichkeit, Parolen aus der Phrasenmühle, Nichtigkeiten, Unsinn, hohles Geseier, Buzzworte ohne Inhalt und immer wieder die gekaufte Presse, die mit immer absurderen Statistiken versucht, einen Hauch von Spannung in diese dröge Veranstaltung zu bringen. Alle hängen sie da, auch Stefan Liebich von der Linkspartei hängt schon wieder in den Straßen Prenzlauer Bergs rum. Der hing dort schon letzten Sommer. Für ein anderes Parlament. Bald hat er alle durch. Herrlich, ein neuer Sport ist geboren: Parlaments-Hopping. Heute in den einen Sessel furzen, morgen in den anderen. Huhu Urnenpöbel, wähl mich, vielleicht mache ich das ein halbes Jahr, bis ich was finde, das mir noch mehr Geld für noch weniger Arbeit einbringt. Berlin. Brüssel. Ist doch egal wo ich sitze.

Alternativen wählen? Ja klar, wen denn? Gibt es nur einen, dem ich es abnehme, nach der Wahl keine eigene Agenda zu verfolgen, einen, dem ich zutraue, uns die Last unserer Bürden etwas zu erleichtern, das Leben ein wenig erträglicher machen, sich nicht kaufen zu lassen? Einen? Natürlich nicht. Keinen. Von rechts bis links. Im Zweifel winkt der Schampus. Und der rote Teppich. Ein Pöstchen hier, ein Pöstchen da, darf’s noch ein Rundfunkratsessel sein? Oder ein Aufsichtsratsmandat? Der Bankenverband zahlt 10.000 für einen lumpigen Vortrag. Überlegen Sie es sich. Denken Sie an Ihre Familie, an später, der Wähler stellt Ihnen keinen BMW vor die Tür. Ich schon und ich habe da noch diesen Job als Aufsichtsratsvorsitzende zu vergeben. Tochterfirma. Übersee. Wär‘ das nicht was für Ihre Frau?

Gulp. Ich bin satt. Ich will schon lange nicht mehr. Wissen Sie was? Ich gehe saufen am Wahltag. Die Frage, ob es ein Single Malt oder doch wetterbedingt ein Bourbon mit Ginger Ale auf Eis sein wird, ist viel spannender als die Frage, wer diese sinnlose Wahl gewinnen und wer mit wie vielen Cyborgs in die Brüsseler Beletage einziehen wird. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, liege ich im Mauerpark und lasse mich volllaufen, was immer noch besser ist, als den Statisten zu mimen bei dieser Farce, die so sinnlos ist wie ein dritter Hoden und bei der es völlig egal ist, was Sie wählen, weil es überhaupt keinen Unterschied macht, wer da in persona in Brüssel sitzt und Maulaffen feil hält. Dort sitzen über 700 Menschen aus ganz Europa in einer Art groteskem Obersten Sowjet herum und keiner weiß, was die dort eigentlich machen und was der Popanz soll. Wählen die eine Regierung? Haben die irgendwas zu melden? Was machen die da? Keine Ahnung.

Ab und zu hört man ja was aus Brüssel, doch so richtig positiv ist das nie. Glühbirnen. Heizpilze. Duschköpfe. Kein Olivenöl aus Karaffen mehr. Kampagnen gegen Rohmilchkäse. Dafür Genmais. Autolobbywunschzettel. Wasserprivatisierung. Freihandel mit irgendwelchen Überwachungsstaaten. Oder gleich irgendwelche Interventionen in irgendwelche strategisch wichtigen Staaten, in die ich nie reisen werde, weil ich nicht weiß was ich da soll.

Das Ganze findet im Übrigen völlig abgekoppelt von denen statt, die wir dorthin wählen sollen. Ich frage mich, warum sie nicht gleich ein paar Automaten dort hinstellen, die je nach Fraktionszugehörigkeit ihren Metallarm heben. Und die Anzahl der Mandate pro Fraktion würfeln sie einfach alle vier Jahre aus. Oder spielen eine Runde Scrabble. Tabu. Das Nilpferd in der Achterbahn. Wer gewinnt, stellt den Kommissionschef. Und warum? Weil es völlig nebensächlich ist, welche wirtschaftshörige Sprechmaschine dem ganzen korrupten Moloch vorsitzt, spielt keine Rolle, denn die Politik ist seit Dekaden dieselbe, unabhängig von dem Suppenkasper, den man an die Spitze setzt: Im Zweifel für die Konzerne nebst den ewig gierigen Banken und meistens gegen den armen Idioten von Normalbürger, der die ganze Party bezahlen darf. Obwohl, hey, zugegeben, man muss ja schon froh sein, dass Wahlen sind, denn dann müssen sie ab und zu etwas für die breite Masse beschließen, die Netzneutralität kürzlich zum Beispiel, meine Hochachtung, wie konnte das passieren, hat Bertelsmann Angst, dass sein RTL bald langsamer durch die Leitungen gestreamt wird und gedroht, die Schnittchenlieferungen von Feinkost Käfer für euer Pausenbuffet einzustellen? Was war da los?

Nein, aus, weg, Ende, ich wähle euch immer noch nicht. Ihr seid abgehoben. Ihr seid Glaspalast. Ihr seid Elfenbein. Ihr seid Schnittchen. Schampus. Lobby. Mit mir habt ihr nichts zu tun, was – und das kommt jetzt bestimmt nicht so ganz überraschend – auf unbedingte Gegenseitigkeit beruht, und ob euch meine Wahlenthaltung interessiert oder nicht, interessiert mich wiederum nicht. Ihr denkt an euch und ich denk‘ an mich. So einfach ist das. Toller Deal. Ich bin glücklich damit. Und fertig mit euch.

Doch jetzt verrate ich euch was, was euch doch vielleicht ein wenig ankotzen wird: Ich bin eigentlich eure ultimative Zielgruppe. Ja, wirklich. Ich bin die personifizierte Mittelschicht, ich bewohne eine der letzten Mittelschichtwohnungen dieses Oberschichtenbezirks, verdiene für dieses traurige Stück Minijobber-Hauptstadt gar nicht mal so schlecht, habe Nachwuchs gezeugt und treibe Unmengen Sport, um diesen steuerzahlenden Drecksack von Körper noch eine Weile am Leben zu erhalten. Ich habe Hobbies, trinke nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, melde mich nicht zu häufig krank, fahre ein geleastes Mittelschichtenauto und hole mir gerne Sushi nach Hause. Ich bin der Normalbürger, ich bin die Mitte. Ihr wollt meine Stimme. Ich bin genau einer von denen, die ihr ansprechen wollt. Von denen ihr immer redet. Ich bin solider Mittelstand, ich gehöre nicht zu den Abgehängten aus dem von euch vorsätzlich zementierten Prekariat, die Ihr mit RTL2, billigem Alkohol und ein paar Erdnüssen im Teigmantel ruhigstellt und die euch sowieso nicht wählen, nein, Ihr wollt die Mitte und da sitze ich, doch ich kann euch nicht mehr sehen, ich habe euch so satt. Es gibt niemanden mehr in eurem lobbyverseuchten Elfenbeinturm, dem ich auch nur einen Meter über den Weg traue. Ich wähle euch nicht. Und das Beste an der Sache ist: Ich bin nicht so allein wie ich mal dachte. Wir sind ganz schön viele inzwischen.

Früher war ich nur enttäuscht, traurig auch, weil sie immer ganz schnell jeglichen Anstand ablegten, sobald sie unter anderem von mir in ihre warmen Sessel gewählt wurden. Jetzt nicht mehr. Ich bin zornig geworden. Ich verweigere meine Mitwirkung. Wenn ich sie von den Plakaten in meiner Straße fett und feist auf mich herunter grinsen sehe, fühle ich mich verhöhnt. Sie lassen mich abdrücken. Für ihre Pauschalen, Vergütungen, Zulagen. Ich zahle ihren Popanz. Jeden Tag. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Nein, bitte, ich kann nicht, ich will nicht, ich wähle sie nicht. Ignoranz ist das Wenigste, das ich mir gönne und sie tut so gut.

Und nein, mit mir verweigern sich nicht nur die Dummen, Abgehängten, Kaputten, die nicht mehr hingehen, weil sie die Wahlbenachrichtigung nicht lesen können oder ihnen im Erdbeerlikörrausch alles egal geworden ist, nein, der Widerwille kommt aus der Mitte der Gesellschaft und genau deshalb zünden sie jetzt wohl wieder eine dieser schmierigen Kampagnen, die das Nichtwählen diffamieren und bieten all die superklugen Leute wie Mario Barth und Philipp Lahm auf, die das Nichtwählen auf eine Stufe mit Nazis stellen. Egal. Alles egal. Redet. Propagandiert. Hetzt. Ist mir egal und nicht nur mir. Ihr kriegt mich nicht mehr.

Es liegt was in der Luft. Abneigung. Fast greifbar. Deshalb diese hochgejazzten inszenierten Rededuelle zweier inhaltlich vollkommen identischer Spitzenkandidaten, deshalb die Kampagnen. Hier hängen schon wieder überall Plakate: Geh wählen, Bürger. Mach dein Kreuz. Tu deine Pflicht. Ja, ich glaube, sie ahnen was, sie spüren es vielleicht doch, dass etwas nicht stimmt, es besteht so ein diffuses Unbehagen, fast als hätten sie ein schlechtes Gewissen, weil sie es zu dreist getrieben haben und jetzt irgendwas im Busch ist.

Und sie haben Recht, da ist was im Busch. Eine niedrige Wahlbeteiligung. Vielleicht die niedrigste aller Zeiten. Die Verweigerung ganzer Schichten quer durch die Bevölkerung. Weil es eben nicht mehr nur die frustrierten Weltverbesserer sind, die seit fünfzig Jahren erleiden müssen, dass ihnen die Landbevölkerung immer wieder die CDU oder eine noch schlimmere SPD vor die Nase wählt, nein, es ist die Mitte, Familienväter, Abiturienten, Angestellte, Studenten, stinknormale Nischenblogger, die sich fragen, was das alles noch soll. Ihr glaubt, dass ich alleine bin? Bin ich nicht, bei weitem nicht. Ich bin nicht alleine. Ich bin wie viele. Ich kann euch nicht mehr sehen.

Und nein, auch dieses Spielchen mit dieser blöden Sperrklausel, die sie jetzt abgeschafft haben, wird mich nicht mehr dazu bringen, wieder auf das Spielfeld zurück zu kommen und ihnen meinen Tribut zu zollen. Denn auch die fehlende Sperrklausel ist egal. Sitzen eben ein paar Piraten da drin. Oder Tierrechtler. Oder Bibeltreue. Und werden reich. Ist mir doch egal, wer das Geld einstreicht. Neunmal mehr als der Durchschnittsbürger. Ihr habt sie wohl nicht alle. Und ich soll dazu beitragen, dass ihr dort hinkommt? Ich? Nein, ich wähle euch nicht.

Und was ist mit dem Volksentscheid zu Tempelhof? Wenn du nicht hingehst, kannst du nicht mitentscheiden, ob sie dort künftig Wohnungen bauen oder sich die Hedonisten weiter selbst verwirklichen, sagen sie. Ja, weiß ich, aber das ist mir inzwischen auch egal so wie mir alles, was irgendwer irgendwo durchdrückt oder nicht durchdrückt, immer egaler wird. Steckt euch eure Volksinitiativen für und gegen irgendwas aufs Klo. Macht was ihr wollt. Baut Tempelhof zu. Oder baut nicht. Holt euch einen runter. Mir egal. Hier in Prenzlauer Berg drückt mir andauernd irgendwer für oder gegen irgendwas einen Zettel zum Unterschreiben in die Hand. Die neueste Initiative beschäftigt sich mit dem Erhalt der maroden Gehwegplatten, gegründet von irregeleiteten Wutbürgern, die sich für verdammte Denkmalschützer halten. Ich will nicht mehr, es interessiert mich nicht mehr, ich bin satt. Wo ist der nächste Spielplatz? Ich möchte lieber Förmchen in den Sand drücken, solange man den noch nicht privatisiert hat.

Aber du musst die NPD verhindern, sagen sie jetzt auch, jene, die von Bürgerpflicht faseln, aber ganz ruhig werden, wenn man ihnen die absurden Einkünfte dieser Brüsseler Sesselfurzer auflistet. Die NPD verhindern. Ja, das ist ihr letztes Argument, wenn ihnen gar nichts mehr einfällt. Die NPD. Die darf keine 1% bekommen, weil sonst irgendein Heini, der im Zweifel weniger Deutsch kann als ich, ganz offiziell in ein Saalmikrofon plappern kann, dass einer wie ich kein echter Deutscher ist. Haha, wisst ihr was? Auch das ist mir inzwischen egal. Ehrlich, mir doch egal, ob der da sitzt. Soll er doch. Ich habe schon Brandenburger Nazis nachts an Autobahntankstellen erlebt, die mein Auto umstellt haben, weil ihnen mein FC St.Pauli-Wimpelchen am Rückspiegel nicht gefallen hat. Was soll da noch kommen? Ein brauner Sesselfurzer, der Geld kostet? Bitch please.

Früher zog das mal. Früher habe ich mich mal zu Wahlen geschleppt, um die NPD zu verhindern. Und dann saß sie doch drin. Oder nicht. Was auch egal war. Sitzen die da halt. Oder nicht. Die Schwachköpfe zerlegen sich sowieso immer gegenseitig vor Ende einer Legislaturperiode. Egal. Absolut egal. Das zieht nicht mehr. Ich habe keinen Bock mehr. Wenn ein trauriger Haufen NPD das letzte ultimative Argument sein soll, meinen Arsch in eine heruntergekommene Grundschule zu schleppen, von der der fleckige Putz auf den rissigen Asphalt bröckelt, und im Angesicht von demotivierten Beamten, die man zwangsweise aus ihren muffigen Bezirksamtskabuffs in diese schäbigen Wahllokale kommandiert hat, einen sinnlosen Fetzen Papier in einen Behälter zu werden, was nicht die geringste Auswirkung auf irgendwas hat, dann lehne ich das ab. Mit voller Überzeugung. In vollem Wissen, was ich da tue. Ich spiele nicht mit. Ihr dürft alleine spielen. Verballert die Kohle, pimpt euer Konto mit allem was das Sitzungsgeldbudget hergibt, mir egal. Ich spiele nicht mit und ich helfe euch nicht mehr dabei, dort hin zu kommen wo ihr so penetrant hin wollt.

Unter 40 % Wahlbeteiligung. Über 60% Stinkefinger. Die 3 muss stehen, denn das können sie nicht mehr ignorieren, das vernichtet jegliche Legitimität, und dann müssen sie etwas tun: Ihren irrwitzigen Moloch demokratisieren, Verzicht üben, sich weniger in die Taschen stecken, diese absurden Subventionen für irgendwelche Großgrundbesitzer, Konzerne und Mogule drastisch kürzen und zuletzt endlich diesen stinkenden Haufen Lobbyisten rausschmeißen, der diesen Kontinent in seinem bleiernen Griff hat. Ich bin raus. Gehen Sie mit. Die 3 muss stehen. Das wäre ein Etappensieg auf dem Weg, dieser traurigen Veranstaltung und ihren Nutznießern die schon lange gebotene Nichtachtung entgegen zu bringen. Ziehen Sie die Konsequenzen. Ich tue es auch.

Schließen möchte ich die Suada mit einem Zitat des großen Georg Schramm: „Die eigentliche, zukunftsweisende Politik wird von den Interessenverbänden gemacht. Hinter verschlossenen Türen. Da werden die Fäden gezogen, an denen die politischen Hampelmänner hängen, die uns in der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen.“

So ist das. So läuft das.

Ich danke Ihnen.

Quelle: kiezneurotiker

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Ja, so einfach ist das. Wer gegen die EU-Lobby-Diktatur und gegen das Falschgeld EURO ist, kann und darf unmöglich an der EU-Wahl teilnehmen. Alles andere wäre Selbstbetrug. Mir ist völlig egal, wer im EU-Parlament sitzt. Die Bürokratten in Brüssel bereichern sich auf unsere Kosten und verschlingen Mrd., die an anderen Stellen sinnvoller angebracht wären. In der EU findet eine Insolvenzverschleppung sondergleichen statt. Beispiel Deutschland. Im Jahr 2011 lag die explizite und implizite Staatsverschuldung bei 288 Prozent zum BIP. „Die implizite Schuldenlast umfasst das zweieinhalbfache der expliziten Staatsschuld.“ Weitere Infos hierzu und zu anderen EU-Staaten sind in dem Buch, „Steht uns das Schlimmste noch bevor?„, zu finden.

Die EU-Wahl ist jetzt vorbei. In den nächsten Monaten werden die Wähler erkennen, dass sie erneut belogen und betrogen wurden. Bereiten Sie sich schon mal auf das Schlimmste vor. Die nächsten Jahre werden weitaus schlimmer werden als bisher. 

 

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2 Antworten to “Ich wähle euch immer noch nicht”

  1. malocher said

    An der Kommunalwahl habe ich teilgenommen.Den EU Zettel habe ich mit folgendem Text signiert.

    EU Verbrecher und Kriegstreiber wählt man nicht.

    Gruß aus der

    Rheinprovinz

  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt und kommentierte:
    Gehe schon lange nicht mehr zur Wahl bzw. ins Stimmenkrematorium. Ist echt entspannend. Anders kann der Unwillen nicht ausgedrückt werden.. Höre jetzt schon das Palaver im Umfeld über ihre gewählten „Volksvertreter“, wenn die mit ihrem Mist so richtig loslegen. Das haben die doch gar nicht so gesagt. Tja klarer Fall von denkste.

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