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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 20. Mai 2014

Spiegel TV und 3 SAT: es geht auch ohne Hetze!

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

Ein ehrlicher Bericht über die Friedensbewegung (2014)

Selbst nach über 8 Wochen verschweigen immer noch die meisten großen Medien die neue Friedensbewegung! Wenn doch darüber berichtet wird, handelt es sich dabei fast immer um Diffamierung, Denunzierung und Desinformation! Entweder sie berichten gar nicht darüber oder sie verleumden, verharmlosen und machen die neuen Mahnwachen für Frieden lächerlich! Doch Sputnik hat den Mut erwiesen und in einem absolut hochwertigen Bericht Solidarität zum Ausdruck gebracht und ehrlich und realistisch berichtet!

 

Laut Rundfunkbeitrag-Zahlerstreik verweigern bisher 4090 Menschen die GEZ-Zwangsgebühr. Somit werden Rundfunkbeiträge in Höhe von 1.077.073,92 € zurückgehalten, die den Staatspropagandasendern ARD und ZDF fehlen. Gemessen an den 7,5 Mrd. Euro, die zwangseingetrieben werden, sicherlich nur Peanuts. Es werden aber immer mehr, die die Zwangsgebühren verweigern und die von der Elite vorgegebene Hofberichterstattung ablehnen. Bei den verlogenen Print-Medien sieht es ähnlich aus. Ihnen laufen die kritischen Leser und Abonnenten weg. Unbequeme Journalisten werden entlassen und systemtreue Journalisten werden zu Lügnern herangezüchtet.

Noch unterstützen superreiche Medienmogule dieses ganze Lügengerüst, das jedoch mehr und mehr bröckelt. Wenn die Masse aufwacht und erkannt hat, dass sie seit Jahrzehnten von den System-Medien und den Polit-Darstellern belogen und betrogen wurde, wird es zu massiven Verwerfungen kommen. Wenn die Masse tobt, werden Feindbilder schnell ausfindig gemacht. Anhäufungen von Lügenberichten werden den Verwerfungsprozess nur noch beschleunigen.

 

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Sezession: Zerfallen bald die USA?

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

In ganzen 36 US-Bundesstaaten formieren sich sezessionistische Kräfte, die eine Loslösung ihrer Territorien von den Vereinigten Staaten von Amerika fordern. Getragen werden diese Bewegungen hauptsächlich von Republikanern, die mit der Bundespolitik nicht einverstanden sind.

Von Marco Maier (contra-magazin)

Noch mögen die Befürworter einer Abspaltung in der Minderheit sein, doch je größer das finanzielle Desaster der US-Bundesregierung wird, umso mehr Zulauf könnten diese Unabhängigkeitsbewegungen erhalten. Immer mehr Menschen fragen sich offenbar, wie die Bundesadministration zwar Unsummen für das Militär aufbringen kann, die Infrastruktur des Landes jedoch sukzessive zerfällt.

Für Bildung und Soziales fehlt oftmals der finanzielle Rahmen, da die letzten Bundesregierungen in Sachen Steuern stets die reichsten 1 Prozent begünstigten, während die Mittelschicht zur Kasse gebeten wird. Dennoch reicht das Geld von vorne bis hinten nicht aus, um die laufenden Ausgaben zu decken. Die Menschen fühlen sich zunehmend von der Bundespolitik veräppelt.

Das einzige Problem für die Sezessionisten: Es gibt keine gesetzliche Grundlage, wonach Bundesstaaten aus dem Verband wieder austreten können. Doch wenn es zu einer Volksabstimmung käme, bei der sich eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung eines Bundesstaates für den Austritt aus den Vereinigten Staaten von Amerika ausspricht, müsste Washington wohl klein beigeben.

Dennoch: es gärt in der Bevölkerung die zusehends verarmt, während eine kleine Elite in unermesslichem Reichtum lebt. Dem politischen Establishment vertraut man dort noch weniger als hierzulande, was sich in den erschreckend niedrigen Wahlbeteiligungen offenbart. Noch funktioniert nämlich das System von Brot und Spielen, indem man den Ärmsten der Gesellschaft Lebensmittelmarken in die Hand drückt und die unzähligen TV-Sender ihre sedierende Wirkung entfalten.

Doch was geschieht, wenn die breite Masse der US-Amerikaner plötzlich bemerkt, wie sehr sie von der Politik nach Strich und Faden belogen wird? Was ist, wenn die Leute endlich merken, wie das Establishment zusammen mit dem Militärisch-Industriellen-Komplex an einem Polizeistaat arbeitet, in dem die Menschen nur noch als gefügige Masse existieren sollen?

Der Zerfall der Supermacht USA ist – siehe auch mein Buch – nur noch eine Frage der Zeit. Schon jetzt zeigen sich die Grenzen des Zweiparteiensystems, indem die rechtskonservative „Tea Party“ den ganzen Kongress in Geiselhaft nehmen kann, obwohl sie nur eine Minderheit der Abgeordneten stellt. Die Frage die sich stellt: Was kollabiert zuerst, die Finanzen, die Wirtschaft oder die Politik? Überall kristallieren sich Sollbruchstellen heraus, die nur noch notdürftig zusammenhalten.

 

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3SAT kann es auch: Hetzen gegen Systemkritiker

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

Am Anfang fehlen um die 5 Sekunden, die ich brauchte, um auf den Aufnahmeknopf zu drücken. Es wurde nichts weggeschnitten. Nach dem Interview mit dem Soziologen Alexander Häusler endet der Beitrag. Die Moderatorin widmet sich dem nächsten Thema.

Am 19.05. sendete 3sat einen zweiten Bericht über die Montagsdemonstrationen.

Am 16.04. hatte es schon einmal eine Reportage gegeben, die sich allerdings zu Unrecht eine solche schimpfte: Anstatt die Montagsdemonstrationen auf Basis fundierter Recherche darzustellen und einen Tatsachenbericht abzuliefern, bot man der ehemaligen Grünen Jutta Ditfurth eine Plattform, die sie nutzte, um mit der Antisemiten-/Nazi-Keule um sich zu schwingen und eine falsche Darstellung abzuliefern.

Auch die zweite Sendung über die Demos ist nichts als Diskreditierung im großen Stil: Gleich zu Beginn aus dem Kontext gerissene Zitate, dann unvorteilhafte Schnipsel aus Interviews mit der Organisation und einigen Rednern und die ganze Zeit über eine schaurig anmutende Musik.

Wie im ersten Beitrag wird wieder ein vermeintlicher Experte hinzugezogen: Der Soziologe Alexander Häusler. Dieser reiht sich ein in die Liste der Diskrediteure und verbreitet Unwahrheiten: Angeblich würde ein gemeinsames Feindbild die Demonstranten einen und das gemeinsame Ziel wäre „das Rekurieren auf ein angeblich gesundes Volk, auf eine gesunde Nation.“ Da fragt man sich, wie oft die Forderung „Frieden, Freheit, Gerechtigkeit“, die allumfassend und nicht auf eine Nation beschränkt ist, noch wiederholt werden muss. Sehr krass ist auch die Unterstellung, dass die Organisatoren und Redner eventuell ein wirtschaftliches Interesse an den Demos hätten. Interessant, dass die Organisation kein Geld durch die Demos verdient und Redner wie Ken Jebsen schon vorher durch Crowdfunding auf festen Beinen standen, auch das Compact Magazin von Elsässer ist nicht von Insolvenz bedroht und im Beitrag selbst hat man behauptet, dass Andreas Popp „finanziell ausgesorgt“ hat. Auf jeden Fall aber wollten Redner und Organisatoren leitende Köpfe werden. Ein meiner Meinung nach an dieser Stelle passendes Zitat von Ken Jebsen: „Ich will keinen Personenkult.“

Einzig berechtigte Kritik der Sendung an den Demos ist die Recherche über ein Mitglied der Orga: Tatsächlich ein rechtsradikaler Spinner, der in nazistische Kreise zu verordnen ist.

 

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Nur die aller dümmsten Kälber…

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

…wählen ihren Metzger selber.

von Wolfgang Arnold (saarbruecker)

Zwischen dem 22. und 25. Mai wählen die Bürger der 28 EU-Staaten ein Parlament, das kein wirkliches Parlament ist, dessen Zusammensetzung in keiner Weise den Bevölkerungszahlen der einzelnen Mitgliedsländer gerecht wird und dessen Abgeordnete keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der europäischen Administration haben. Das Parlament darf nicht einmal selbständig den Präsidenten der europäischen Kommission wählen.

Die Europa-Politiker betonen zwar, sie wären überzeugte Europäer. Was aber ist ein überzeugter Europäer? Laut dem Slowaken Richard Sulik sind das Leute mit der fixen Idee eines Superstaates, der Vereinigten Staaten von Europa, die bereit sind, dafür alles zu riskieren. Und was riskieren sie nicht alles?!

Sie dienen nicht den europäischen Bürgern, sondern transatlantischen Finanzinteressen und von solchen Interessen gesteuerte transatlantische Konzerne. Diese Union und ihr Euro wurden zum Nutzen der Finanzmächte und der Verwirklichung ihrer Ziele entwickelt. Überzeugte Europäer sind folglich nichts anderes als die Vollstrecker dieser Mächte. Das bevölkerungsreichste Land darf dazu am meisten beitragen und hat am wenigsten zu sagen.

Mit der Verwirklichung der EU gilt die Unterwerfung Deutschlands unter die Interessen der ehemaligen Westalliierten als besiegelt. EU und Nato werden die Deutschen auf Dauer kleinhalten. Mit dem Euro wurde Deutschland zum permanenten Zahlmeister degradiert. Am 25. Mai dürfen die Deutschen jene 96 Claqueure wählen, die in Straßburg demnächst zur Höllenfahrt des Euro Beifall klatschen werden. Bis dahin werden sie zu Lasten der Deutschen einen Pleitekandidaten nach dem anderen retten, eine Pleitebank nach der anderen, uns für die abgründige Bilanz der EZB geradestehen lassen, uns die niemals einbringbaren Target-2-Forderungen in Höhe von rund 600 Milliarden Euro schultern lassen, mit denen das vermeintliche deutsche Exportwunder herbeigezaubert wurde und wir werden den explodierenden Sozial-Etat finanzieren dürfen, der durch die erzwungene Transformation der Bevölkerung in ein multiethnisches Gebilde (wie von den Atlantikern vorgesehen) ins Uferlose ausarten wird. Dass diese Aufzählung längst kein Ende hat, ist sonnenklar.

Nur die allerdümmsten Kälber…

wählen am 25. Mai europa-fanatisierte Dilettanten, die in den kommenden Jahren Fensterreden halten werden, ohne in Sachen Währungspolitik, Finanzpolitik oder etwa Außenpolitik etwas bewirken zu dürfen – dafür ist schließlich die Kommission zuständig, deren Besetzung durch die 28 Staats-Chefs erfolgt und vom Parlament abgenickt werden darf. Der Präsident dieser Kommission wird entweder Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker heißen. Ersterer will christliche Symbole in öffentlichen Einrichtungen abschaffen (relativiert es aber bereits, da Wind entgegenbläst), letzterer will der EZB vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Jeder der beiden wird als Präsident keine andere Wahl haben als die verschworene Allianz von USA, Nato und EU fortzuführen, das Elend der Finanzkrise zu verlängern, die Plünderung nationaler Eigentumsstrukturen zu beschleunigen, die Armut weiter galoppieren zu lassen, die Bürger grenzenlos zu überwachen und die Außenpolitik endgültig zu militarisieren – und alles für den Euro zu tun.

Die Phantasten werden nie begreifen, dass der Euro selbst die Ursache der Krise ist. Das Stück Papier, auf dem der Name EURO gedruckt steht, ist eben nicht in der Lage, die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Euro-Länder zuzukleistern, die unterschiedlichen Steuer- und Rechtssysteme zu bemänteln, die Differenzen der nationalen europäischen Kulturen auszugleichen.

Wenn der scheidende Präsident Barroso bei der Nobelpreisverleihung in Oslo vom Weitblick der Gründerväter der EU sprach, in dem sich ihre Erkenntnis spiegelte, dass die Staaten über den Nationalstaat hinaus denken müssen, wenn sie im 21. Jahrhundert den Frieden schaffen wollen…, so verrät dies sein Wunschbild, die Bevölkerungen dieser EU könnten Patriotismus und Nationalgefühl ad acta legen. Tatsächlich geschehen ist das nur in der Bundesrepublik Deutschland, wo Patriotismus und Nationalismus als rückwärtsgewandt und faschistoid gelten.

Den Deutschen wurde nach dem WK2 jegliche Identität genommen durch ausgeklügelte Gehirnwäschen. Damit dies so bleibt, wiederkäuen die Medien (allen voran ARD und ZDF), die Deutschen hätten den ersten und den zweiten Weltkrieg allein verursacht und bestialisch geführt. Von keiner europäischen Einrichtung ist ein Signal zu erwarten, die Erinnerungen an die große deutsche Kultur wieder zu stärken. Die deutsche Sprache wird in der EU weiterhin unterdrückt werden, von Mundart-Pflege in den verschiedenen Regionen Deutschlands erst gar nicht zu reden.

 

Nur die allerdümmsten Kälber…

lassen sich von haltlosen Wahlversprechen wie den zusätzlichen 160 Milliarden Euro für die deutschen Rentner (bis 2030 !!!), von der fadenscheinigen Gesundbeterei Portugals, vom Versprechen, strauchelnde Banken würden künftig allein von ihren Kapitaleignern gerettet, oder von der herbeigeredeten Euro-Begeisterung neuer Mitgliedsländer zu den Wahlurnen locken.

 

Vielleicht wird doch eines Tages in deutschen Schulen wieder an die Worte von Jakob Grimm erinnert:

„Das deutsche Volk ist ein Volk von Freien, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft.“

„Aufklärung und Information der gesamten Masse des Volkes … sind die einzige sichere Basis für den Erhalt unserer Freiheit.“

 

Thomas Jefferson

 

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Militaristischer Unsinn

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Wussten Sie, dass 85 bis 90% der Kriegsopfer am Kampf unbeteiligte Zivilisten sind? Zu diesem Schluss kam ein aus neun Personen bestehendes Forschungsteam in der Ausgabe vom Juni 2014 des American Journal of Public Health. Die Tode von Soldaten, die im Krieg kämpfen, machen einen kleinen Teil der menschlichen und wirtschaftlichen Kosten aus. Die Auffassung, dass Soldaten für uns ihr Leben opfern, ist falsch. Am Kampf Unbeteiligte bilden die Hauptopfer des Kriegs.

Halten Sie sich das vor Augen am 4. Juli, der in sechs Wochen fällig ist.

Der 4. Juli ist Amerikas wichtigster Staatsfeiertag, an dem die amerikanische Unabhängigkeit von Großbritannien gefeiert wird. Am 4. Juli 1776 erklärten Amerikas Gründerväter, dass die dreizehn Kolonien nicht mehr länger Kolonien sind, sondern ein unabhängiges Land, in dem die Rechte der Engländer für alle Bürger gelten, und nicht nur für die Administratoren des Königs Georg.

In dieser amerikanischen Erklärung der Selbstbestimmung durften Bürger von Großbritannien nicht mitstimmen. Insofern war entsprechend Washingtons Standpunkt gegenüber den Abstimmungen auf der Krim und in der Ostukraine – den ehemaligen russischen Territorien Donetsk und Luhansk – die amerikanische Unabhängigkeitserklärung „unrechtmäßig und illegal.“

Am 4. Juli wird es in ganz Amerika patriotische Ansprachen geben über unsere Soldaten, die ihr Leben für ihr Land hingegeben haben. Für einen informierten Menschen sind diese Ansprachen eigenartig. Ich tue mich schwer, Beispiele zu finden für Soldaten, die ihr Leben für unser Land hingegeben haben. Der Marinegeneral der Vereinigten Staaten von Amerika Smedley Butler hatte dasselbe Problem. Er sagte, dass seine Seesoldaten ihr Leben hingaben für die Kontrolle Zentralamerikas durch die United Fruit Company. „Krieg ist eine Gaunerei,“ sagte General Butler, wobei er darauf hinwies, dass die Beteiligung der Vereinigten Staaten von Amerika am Ersten Weltkrieg 21.000 neue amerikanische Millionäre und Milliardäre hervorbrachte.

Als General Butler sagte, dass “Krieg eine Gaunerei” ist, da meinte er, dass Krieg eine Gaunerei für einige wenige Leute ist, die reich werden auf dem Rücken von Millionen toter Menschen. Laut dem Artikel im American Journal of Public Health stehen im 20. Jahrhundert 190 Millionen Tote direkt und indirekt in Verbindung mit Krieg.

190 Millionen sind 60 Millionen mehr als die Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika in dem Jahr, in dem ich geboren wurde.

Der einzige auf dem Territorium der Vereinigten Staaten von Amerika ausgefochtene Krieg war der Krieg gegen die Sezession des Südens. In diesem Krieg gaben irische Einwanderer, die frisch vom Schiff gekommen waren, ihr Leben. Sobald der Süden erobert war, wurden die Kräfte der Union gegen die Indianer auf den Ebenen losgelassen und vernichteten auch diese.

Imperium geht über Leben. Das war immer Washingtons Leitprinzip.

Amerikas Kriege wurden immer anderswo geführt – in Kuba, Haiti, Mexiko, auf den Philippinen, in Japan, Deutschland, Korea, Vietnam, Panama, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Somalia. Washington attackiert sogar Länder, mit denen die Vereinigten Staaten von Amerika nicht im Krieg liegen, wie Pakistan und Jemen, und führt Stellvertreterkriege. Der oben erwähnte Artikel besagt: „Die Vereinigten Staaten von Amerika begannen zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 2001 201 militärische Operationen, und seither weitere, darunter in Afghanistan und im Irak.“

Nicht ein einziger dieser Kriege und militärischen Operationen hatte auch nur das leiseste mit Verteidigung der Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Bedrohungen von außen zu tun.

Nicht einmal Japan und Deutschland bildeten eine Gefahr für die Vereinigten Staaten von Amerika. Keines der beiden Länder hatte im Sinn, in die Vereinigten Staaten von Amerika einzumarschieren, und keines der beiden Länder hatte derartige Kriegspläne.

Nehmen wir an, dass Japan China, Burma und Indonesien erobert hätte. Mit einem derart riesigen okkupierten Teritorium hätte Japan nicht eine einzige Division übrig gehabt, um mit dieser in die Vereinigten Staaten von Amerika einzumarschieren, und natürlich hätte eine Invasionsflotte es nie über den Pazifik geschafft. Gerade wie es das Schicksal der japanischen Flotte in Midway war, wäre eine Invasionsflotte ein leichtes Ziel für die Marine der Vereinigten Staaten von Amerika gewesen.

Nehmen wir an, dass Deutschland seine Eroberungen über Europa nach Großbritannien, Russland und Nordafrika ausgedehnt hätte. Deutschland wäre nicht imstande gewesen, ein derart riesiges Territorium erfolgreich zu besetzen und hätte keinen einzigen Soldaten übrig gehabt, um ihn zur Besetzung Amerikas zu schicken. Nicht einmal die Supermacht Vereinigte Staaten von Amerika war imstande, erfolgreich den Irak und Afghanistan zu besetzen, Länder mit vergleichsweise kleiner Fläche und Bevölkerung.

Mit Ausnahme ihrer Kriege gegen den Süden, die Indianer auf den Ebenen, Haiti, Spanien, Panama, Grenada und Mexiko haben die Vereinigten Staaten von Amerika nie einen Krieg gewonnen. Die Konföderierten des Südens, üblicherweise in der Minderzahl, schlugen oft die Generäle der Union. Japan wurde besiegt durch seinen Mangel an militärischen Ressourcen. Deutschland wurde von der Sowjetunion besiegt. Die Invasion der Alliierten in der Normandie erfolgte erst am 6. Juni 1944, als die Rote Armee die Wehrmacht bereits pulverisiert hatte.

Als die Alliierten in der Normandie landeten, standen drei Viertel der deutschen Armee an der russischen Front. Der alliierten Invasion kam der deutsche Treibstoffmangel für mobile Einheiten sehr zugute. Hätte Hitler nicht der Überheblichkeit nachgegeben, in die Sowjetunion einzumarschieren, und hätte er es mit seinen europäischen Eroberungen gut sein lassen, wäre keine alliierte Invasion möglich gewesen. Die Vereinigten Staaten von Amerika hätten kein europäisches Reich, um damit Russland, China und den Mittleren Osten bedrohen zu können.

In den 1950ern wurde General Douglas McArthur, siegreich über Japan, in Korea von einem Dritte-Welt-China zu einem Stillstand gezwungen. In Vietnam wurde die amerikanische technologische Überlegenheit von einer Dritte-Welt-Armee besiegt. Die Vereinigten Staaten von Amerika überwältigten in den 1980ern das mächtige Grenada, verloren aber ihren Stellvertreterkrieg gegen die Sandinisten in Nicaragua.

Ist jemand so dumm, dass er glaubt, dass Grenada oder die Sandinisten eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten von Amerika waren, dass Nordkorea oder Nordvietnam Bedrohungen für die Vereinigten Staaten von Amerika darstellten? Dennoch wurden die Kriege gegen Korea oder Nordvietnam behandelt, als stünde das Schicksal der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Spiel. Die Konflikte führten zu umfangreichen düsteren Vorhersagen und strategischen Debatten. Die kommunistische Gefahr ersetzte die Gefahr Hitler. Das amerikanische Imperium war gefährdet durch Völker der Dritten Welt. Überall drohten die Dominosteine zu fallen.

Zur Zeit ist Washington dabei, Präsident Reagans Errungenschaft, den Kalten Krieg zu beenden, umzustoßen. Washington orchestrierte einen Staatsstreich, der die gewählte Regierung der Ukraine stürzte und ein Handlangerregime installierte. Washingtons Handlanger begannen, Drohungen gegen Russland und die russisch sprechende Bevölkerung der Ukraine auszustoßen. Diese führten dazu, dass die Teile der Ukraine, die ehemals Teile Russlands gewesen waren, ihre Unabhängigkeit erklärten. Washington gibt die Schuld daran Russland, nicht sich selbst, und stiftet Chaos, dämonisiert Russland und lässt den Kalten Krieg wieder auferstehen mit militärischen Einsätzen in den Baltischen Staaten und Osteuropa. Washington muss den Kalten Krieg wieder erfinden, um die hunderte Milliarden Dollars zu rechtfertigen, die Washington in den Militär/Sicherheitskomplex steckt, wovon ein Teil für Zuwendungen für Wahlkampagnen herausschaut. Im Gegensatz zu Washingtons Propaganda gibt es einen wahrheitsgetreuen Überblick über die Ereignisse in der Ukraine in Stephan Lendmans neuem Buch.

In den Vereinigten Staaten von Amerika sind Patriotismus und Militarismus zu Synonymen geworden. Finden Sie an diesem 4. Juli den Mut, die Militaristen daran zu erinnern, dass der Unabhängigkeitstag die Unabhängigkeitserklärung feiert und nicht das amerikanische Reich. Die Unabhängigkeitserklärung war nicht nur eine Erklärung der Unabhängigkeit von König George III, sondern auch eine Erklärung der Unabhängigkeit von einer verantwortungslosen tyrannischen Regierung. Der Amtseid verpflichtet den Amtsinhaber der Vereinigten Staaten von Amerika zur Verteidigung der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Feinde „von innen und außen.“

Im 21. Jahrhundert sind die schlimmsten Feinde der Amerikaner nicht al Qaeda, der Iran, Russland und China. Amerikas schlimmste Feinde sind unsere eigenen Präsidenten, die wiederholt erklärt haben, dass der orchestrierte „Krieg gegen den Terror“ ihnen das Recht gibt, die bürgerlichen Freiheiten außer Kraft zu setzen, die jedem Bürger durch die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika garantiert sind. Die Respektlosigkeit gegenüber der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika seitens des Präsidenten ist dermaßen extrem, dass Obama David Barron als Richter für das Berufungsgericht der Vereinigten Staaten von Amerika für den Ersten Bezirk nominiert hat. Barron ist der Beamte im Justiz(!)ministerium, der die Gutachten verfasst hat, in denen die legale Rechtfertigung für das Büro des Präsidenten erfunden wurde, Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika ohne rechtsstaatliches Verfahren umzubringen.

Nachdem sie den Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika ihre bürgerlichen Rechte genommen haben, bauen die Behörden jetzt riesige Vorräte an Munition auf, und das Landwirtschaftsministerium hat Maschinenpistolen bestellt. Das Ministerium für Heimatlandsicherheit hat 2.717 minensichere gepanzerte Mannschaftstransporter gekauft. Kongress und Medien interessieren sich nicht dafür, warum die Behörden sich so schwer gegen die amerikanischen Menschen bewaffnen.

Wahrend des gesamten 21. Jahrhunderts – in der Tat seit dem Clintonregime am Ende des 20. Jahrhunderts – hat der exekutive Bereich seine Unabhängigkeit vom Gesetz (im Inland wie international) und von der Verfassung, dem Kongress und den Gerichten erklärt. Der exekutive Bereich hat mit Hilfe der Republikanischen Föderalistischen Gesellschaft etabliert, dass das Amt der Exekutive eine Tyrannei ist, nicht verantwortlich gegenüber dem Gesetz, sei es im Inland oder international, so lange das Oberhaupt der Exekutive einen Kriegszustand erklärt, sogar einen Krieg, der nicht gegen ein anderes Land oder Länder geführt wird, sondern einen vagen, undefinierten oder schlecht definierten Krieg gegen einen vagen staatenlosen Feind wie al Qaeda, mit der die Vereinigten Staaten von Amerika derzeit gegen Syrien verbündet sind.

Al Qaeda spielt jetzt eine doppelte Rolle. Al Qaeda ist Washingtons Agent für den Sturz der gewählten Regierung Assad in Syrien, und al Qaeda ist die böse Kraft, gegen die die Bürgerrechte der Vereinigten Staaten von Amerika geopfert werden müssen.

Die unrechtmäßige Macht, die sich das Büro des Präsidenten angeeignet hat, ist nicht nur eine Bedrohung jedes Amerikaners, sondern auch für jeden, der auf dem Planeten Erde lebt. Der oben angeführte Artikel berichtet: „Ungefähr 17.300 Atomwaffen sind derzeit in zumindest neun Ländern stationiert, von denen viele abgeschossen werden und ihre Ziele innerhalb von 45 Minuten erreichen können.“

Es braucht nur einen Narren – und Washington verfügt über Tausende von Narren – und alles Leben auf der Erde endet in 45 Minuten. Der neokonservative Glaube, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das außergewöhnliche unentbehrliche Land sind, das auserwählt ist von der Geschichte, um die Erde zu beherrschen, ist ein Glaube voll von der Arroganz und Überheblichkeit, die zum Krieg führen.

Haben Sie Ihr wahrscheinliches Schicksal im Kopf, wenn Sie am 4. Juli den Militärkapellen und Märschen zusehen und sich die heiße Luft des Militarismus anhören.

 

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SPIEGEL TV: übelste Hetze gegen Systemkritiker

Posted by krisenfrei - 20/05/2014

Montagsdemos (Spiegel TV vom 18. Mai 2014)

 

Wolfgang Büchner ist Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und war ehemaliger Chefredakteur der Deutschen Presse Agentur (dpa). Wer die dpa kontrolliert, dürfte vielen bekannt sein. Ansonsten gibt es hier nähere Infos:

Qualitätsmedien: Wenn die Nachrichtenagenturen den Inhalt vorgeben

 

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