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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 18. Mai 2014

Unser Geldsystem mit direktem Blick in die Hölle

Posted by krisenfrei - 18/05/2014

Die Mythen der Demokratie – Unser Geldsystem mit direktem Blick in die Hölle

von Susanne Kablitz (cafeliberte)

Die zu astronomischen Bergen aufgetürmten Schulden wurden nun möglich, weil wir ein Geldsystem haben, das zutiefst unmoralisch ist und ausschließlich einer kleinen „Elite“ dient. Es besteht seit rund 100 Jahren kaum noch eine oder inzwischen überhaupt keine Deckung mehr an einen Wert wie z.B. Gold oder Silber. Die Staatschulden sind die Folge katastrophaler Haushaltsdefizite, die dermaßen außer Kontrolle geraten sind, dass eine Abtragung vollkommen utopisch ist.
Aber – alles demokratisch legitimiert!

Diese Schulden, die je nach demokratischer Struktur entweder staatlich, privat oder auf Unternehmerseite gemacht wurden, waren nur möglich, weil die Staaten sich die Kontrolle über das Finanzsystem angeeignet haben. Mittels Zentralbanken legen unsere Regierungen fest, wer das Geldmonopol innehat, in welcher Höhe und auf welchem Wege das Geld ausgegeben wird, wie hoch oder niedrig die Zinsen sind, wer von der Geldschwemme profitiert.
Aber auch das – alles demokratisch legitimiert und zum Wohle der Allgemeinheit!

Haben Sie trotz der immer häufiger auftretenden „Finanzkrisen“ den Eindruck, Sie könnten daran irgendetwas ändern? Gibt es in diesem Land mehr als eine Handvoll gewählter Demokraten, die die kleine Minderheit erhören, die in diesem Treiben die berechtigte Sorge des Untergangs sehen und erkennen, diese auch artikulieren und rufen: „Der Kaiser ist ja ganz nackt!“?

Ein Demokrat, der die Macht und Fähigkeit hat, unsere Geisterfahrt zu beenden? Nein, natürlich nicht! Sie dürfen nur wählen, welche der Parteien Sie schneller und gewinnbringender verkaufen wird. Wir werden Zeitzeugen wie alles in sich zusammenbrechen wird. Wir verlieren seit Jahren absolut alle Freiheiten, weil diese Menschen, die behaupten uns zu repräsentieren, die größten Unterdrücker der Geschichte geworden sind.

Dabei ist der blinde Glaube in die Demokratie eigentlich ein relativ neues Phänomen – die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Land, das vor langer Zeit mal ein freies Land war, zeigten sich gegenüber der Demokratie äußerst skeptisch. Benjamin Franklin:“Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was sie zu Mittag essen wollen. Freiheit ist hingegen ein gut bewaffnetes Lamm, das die Abstimmung anficht.“ Auch Thomas Jefferson wird mit den Worten zitiert: “ Demokratie ist nicht mehr als Pöbelherrschaft, wo 51 Prozent der Menschen den anderen 49 Prozent ihre Rechte abnehmen.“

In unserer heutigen Zeit kommt in besonders beachtenswerter Weise noch hinzu, dass über das, was mit unserem Geld geschieht, noch nicht einmal abgestimmt wurde. Es wurde nicht abgestimmt, ob wir damit einverstanden sind, dass nur die Regierung ein Monopol auf Ausgabe besitzen soll, es wurde nicht darüber abgestimmt, ob wir Zentralbanken wollen, die in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen dieses Monopol in unfassbar dreister Weise missbrauchen. Wir wurden nicht aufgeklärt, wohin es führen wird, wenn wir immer höhere Schulden zulassen. Wir wurden auch nicht gefragt, ob wir eine Geldmengenvermehrung wollen, die uns das Genick brechen wird, wir wurden nicht gefragt, ob wir Steuern zwangsweise zahlen wollen und ich welcher Höhe und für welche Zwecke, wir wurden nicht gefragt, ob wir den Euro wollten und vor allem wurden wir nicht gefragt, ob wir ein „Fiat-Money“ mit den damit einhergehenden Folgen akzeptieren.

Auch hat uns keiner gefragt, ob wir es gut finden, wenn diese Missgeburt Euro zig-mal „gerettet“ werden muss, niemand hat uns wahrheitsgemäß darüber aufgeklärt, welche Folgen die beschlossenen Gesetze haben, kaum einer der Bürger ist auch nur im Ansatz aufrichtig darüber informiert, welche Spielchen gespielt werden.
Und trotzdem erklären wir die Machenschaften, die in einer Demokratie möglich sind, für legitim. Dabei wird der Ruf nach noch mehr „Demokratie“, also nach noch mehr Staatseingriffen – ironischerweise um die „Benachteiligten“ vor Willkür und Ungerechtigkeit zu schützen – sogar immer lauter. Also Menschen, die selbst schon mehrfach beraubt, belogen und betrogen wurden, verlangen nun von einem gewissenlosen staatlichen Terminator die letzten noch unregulierten Freiheiten demokratisch zu liquidieren. Es ist unbegreiflich, warum. Und über wessen Willkür sprechen wir hier eigentlich?

Nichts hat sich verbessert, wenn Regierungen eingegriffen haben. Gebrochene Versprechen, haltlose Zusagen, blanke Lügen – wo ist etwas wirklich in nennenswertem Umfang dauerhaft Gutes aus Regierungstätigkeiten entstanden? In unserer Demokratie geben die „Schaffenden“ bis zu 70 % ihrer erarbeiteten Leistung an den Staat ab, eine Verschlankung ist nicht absehbar, ganz im Gegenteil.
Wir wollen weniger arbeiten, wir wollen „sinnvoller“ arbeiten, der Leistungsdruck soll nachlassen, der Mensch soll in den Vordergrund rücken – wunderbar, sehr gern! Und zudem: Nichts leichter als das! Man nehme seine Souveränität, Selbstverantwortung, Produktivität und ethischen Werte und hört auf von dem abstrakten Gebilde der Gesellschaft zu fordern. Das wäre ein Anfang.

Schaffen wir Schmarotzer in der Politik und die von unendlich vielen Vorschriften, Regulierungen und Gesetzen profitierenden Subventionsempfänger ab – schaffen wir dieses unselige „Fiat-Money“ ab, kehren wir zurück zu echten Werten, belohnen wir die durch Anerkennung und Wohlstandsmehrung, die uns das Leben einfacher und bequemer machen und bestrafen diejenigen durch Nichtachtung und der sicheren Aussicht auf finanzielle Einbußen, die uns schaden und ausnutzen.

Es ist genug Vermögen da – ob nun in den Köpfen, den Herzen oder den Händen der Menschen. Vermögen, dass es möglich macht, dass alle an den Errungenschaften der Vergangenheit und auch der Zukunft teilhaben können. Dieses inzwischen aus allen Fugen geratene „Demokratiepersonal“ ist parasitär; es saugt uns alle aus und missbraucht ein grundsätzlich sinnvolles System, in dem alle Menschen vor dem Recht gleich sein sollen. Dazu ist „das Personal“ noch so hinterlistig uns einzureden, dass wir als „normale Menschen“ zu blöde sind, unser Leben friedlich und harmonisch mit anderen zu organisieren.

Wo bleiben unsere Verfechter für „soziale Gerechtigkeit“, wenn es um unser Geldsystem geht? Da wird auf die Banken geschimpft, auf die Ausbeuter in den Chefetagen, auf die „Reichen“, auf das fiese Zinssystem – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Welches teuflische Gebilde dies aber alles erst möglich gemacht hat, dazu kein Wort – ganz im Gegenteil! Noch mehr von der tödlichen Medizin, noch mehr von dem, was schädlich ist. Was ist das doch für ein irrationales, menschenverachtendes Spiel.

Unser seit rund 100 Jahren gültiges Geldsystem ist die Ursache des Übels und hier spricht niemand es deutlicher aus als Ludwig von Mises: “Das eine steht fest: keine wie auch immer geartete Maßnahme der Kredittechnik kann der Wirtschaft das geben, war ihr fehlt. Um die Pläne der Unternehmer durchzuführen, bedarf man eines Bestandes an Produktionsmitteln, nicht an Geld oder Kredit. Dieser Sachverhalt tritt in den Augenblick zutage, in dem die Banken, durch den immer rascheren Fortgang der Hausse ängstlich geworden, die weitere Kreditausweitung einstellen. Sobald der Zustrom zusätzlichen Geldes versiegt, muß das ganze Gebäude der Konjunktur einstürzen.“ (Ludwig von Mises, Nationalökonomie. Editions Union, Genf 1940, S. 511-512)

 

 

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Warum wird Kerry Syrien nicht in Ruhe lassen?

Posted by krisenfrei - 18/05/2014

Daniel McAdams (antikrieg)

Der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika John Kerry scheint die persönliche Mission zu verfolgen, die Vereinigten Staaten von Amerika in eine Invasion Syriens hineinzuziehen. Zumindest bleibt er entschlossen, weiterhin die Rebellion gegen die syrische Regierung zu unterstützen, bis das Land völlig zerstört ist.

Bei ihrem Treffen gestern in London beschlossen die selbsternannten “Freunde Syriens,” darunter neben den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich weitere Modelldemokratien wie Qatar, Saudiarabien und die Türkei, die Unterstützung für diejenigen zu verstärken, die seit drei Jahren gekämpft haben, um die syrische Regierung zu stürzen.

Kerry nützte die Gelegenheit, anläßlich der Konferenz wieder die syrische Regierung zu beschuldigen, chemische Waffen einzusetzen, wobei er sich in keiner Weise durch seine verlogenen Behauptungen derselben Art schon im vergangenen Jahr beirren ließ. „Rohdaten“ legten nahe, dass die syrische Regierung vor kurzem Chlorgas eingesetzt hat, behauptete Kerry dieses Mal. Sehr rohe, ohne Zweifel.

Inzwischen sagte der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika Chuck Hagel am gleichen Tag: „Wir haben keinerlei Beweise für neue chemische Attacken gesehen.“ Es sieht so aus, als ob die Administration der Vereinigten Staaten von Amerika mit sich selbst Krieg führt, wobei Kerry bei jeder sich bietenden Gelegenheit auszurasten scheint.

Denken Sie daran, dass im letzten Sommer Kerry unmissverständlich sagte, dass „wir wissen,“ dass Assad chemische Waffen in Ghouta eingesetzt hat. Erinnern Sie sich auch, dass er komplett daneben lag, damit allerdings die Vereinigten Staaten von Amerika an den Rand der Invasion in ein weiteres Land aufgrund eines gefälschten Vorwandes brachte.

Aber obwohl im vergangenen Sommer eine Vereinbarung erzielt worden war, wobei die syrische Regierung zustimmte, ihr chemisches Arsenal aufzugeben – die Vereinbarung wurde eingehalten – verstärkten die Vereinigten Staaten von Amerika nur ihre Unterstützung für den Regimewechsel.

In der Tat begannen die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem Pilotprogramm zur Versorgung der „gemäßigten” Opposition mit tödlichen Panzerabwehrwaffen. Es wurde bereits berichtet, dass diese Raketen fast umgehend in den Händen von Radikalen in Syrien landeten, darunter Kämpfer der berüchtigten al-Nusra Front. Kurz gesagt stellen die Vereinigten Staaten von Amerika einige der tödlichsten Waffen aus ihrem Arsenal Verbündeten der al-Qaeda zur Verfügung.

Würden die Bestimmungen über die unbefristete Anhaltung nach dem National Defense Authorization Akt (nationales Verteidigungsermächtigungsgesetz) in Kraft gesetzt, kämen Minister Kerry und ein großer Teil der Administration der Vereinigten Staaten von Amerika hinter Gitter, isoliert ohne Anklage oder Zugang zu rechtlicher Vertretung. Aber solche Gesetze gelten nicht für diejenigen, die sie machen oder ausführen.

Es ist tragisch, dass diese Aufstockung von Unterstützung für die von Extremisten dominierten Rebellen in Syrien gerade erfolgt, während die ersten Anzeichen eines Auswegs aus dem nunmehr drei Jahre dauernden Albtraum erkennbar werden. In Homs, das als Geburtsort der Rebellion gesehen wird, kamen Regierungskräfte und Rebellen zu einer Vereinbarung über einen friedlichen Abzug der Rebellen aus der Stadt. Der jahrelange Kampf endete und fast unmittelbar danach begann die Bevölkerung in ihre Stadt zurückzukehren, um mit dem Wiederaufbau zu beginnen.

Hätte die Propaganda der Vereinigten Staaten von Amerika der Wahrheit entsprochen, dann hätten wir natürlich gesehen, wie die Regierungskräfte die Menschen nach ihrer Rückkehr umgebracht hätten. In Wirklichkeit war das Gegenteil der Fall, und syrische Fahnen wurden in der Stadt gehisst und die Menschen kehrten zurück zu dem, was von ihren Häusern noch übrig ist.

Sogar die Los Angeles Times entdeckte: „… eine Gruppe christlicher Frauen machte sich auf den Weg in die Altstadt, um die Reste des Hauses ihrer Familie zu sehen. Die christliche Minderheit ist generell überschwänglich aufgrund der ‚Befreiung’ eines Bereichs, der von alters her eine zentrale Rolle für ihre Identität spielt.“ „Die Armee hat alle bösen Leute aus unserer Stadt vertrieben,“ sagte Hannan Ragap, 45, Mutter von zwei Kindern, die Stöckelschuhe und Jeans trug, als sie in Richtung Altstadt spazierte. Im angrenzenden Bezirk Zahra würdigten die Menschen einen Sieg gegen das, was viele als existenzielle Bedrohung durch eine radikale islamistische Kraft betrachten. Im noch immer von Rebellen kontrollierten Aleppo machen die Kämpfer gegen die Regierung einen resignierten Eindruck, haben aber Hoffnung aufgrund der friedlichen Übergabe von Homs.

Die Publikation al-Monitor zitiert den syrischen Rebellen „Abdel,” der in Aleppo kämpft: „Geben wir es zu: die Zeit für eine Vereinbarung ist gekommen,“ sagt Abdel … Das Vorbild, sagt er, ist Homs, dessen Waffenstillstände die müden Kämpfer in Aleppo anzusprechen beginnen. „Wir geben nicht auf, weil wir nicht wollen, dass Assad an der Macht bleibt, aber auf andere Weise. Niemand kann sich mit Waffen durchsetzen. Wissen Sie, was da, im Westen, in der Richtung dieses Mörsers liegt? Wissen Sie, auf was ich da schieße? Dort befindet sich mein Haus. Ich schieße auf mein Haus.“ Die Absurdidät dieses Kampfes liegt klar vor uns – ein „Rebell“ dem nichts bleibt, als auf sein eigenes Haus zu schießen.

Vor diesem Hintergrund suchen die Vereinigten Staaten von Amerika tatsächlich den Krieg zu intensivieren und zu verlängern. Vor diesem Hintergrund fährt John Kerry fort, auf die Einmischung der Vereinigten Staaten von Amerika zu drängen, bis zu dem Punkt, wo er wilde Behauptungen aufstellt mit null Beweis. Hören Sie auf den verwirrten, aber mörderischen Ingrimm in seiner Stimme.

Der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika verurteilte gestern die bevorstehende Präsidentenwahl in Syrien, indem er sagte: „Wir alle sind einer Meinung, wenn wir sagen, dass Assads inszenierte Wahlen eine Farce sind. Sie sind eine Beleidigung. Sie sind ein Betrug an der Demokratie, am syrischen Volk und an der Welt.“

Wie auch immer, sogar die Zeitung The National der Vereinigten Arabischen Emirate (die zwar zu den „Freunden Syriens” gehören, aber alles andere als pro-Assad sind) schließt: Das schmutzige Geheimnis im heutigen Syrien ist jedoch, dass wenn die Präsidentenwahlen frei und fair wären, Bashar Al Assad noch immer gewinnen würde.

Kerry macht sich wieder einmal seine eigene Realität zurecht.

Kein Wort jedenfalls von Kerry über einen Autobombenanschlag gestern durch Rebellen, der Dutzende Zivilisten tötete. Kein Wort über die Rebellen, die das Wasser für die Zivilbevölkerung in Aleppo blockieren und eine humanitäre Katastrophe von erschreckendem Ausmaß schaffen. Einige humanitäre Katastrophen sind gleicher als andere.

Ist John Kerry verrückt geworden? Kann Obama ihn aus irgendeinem Grund nicht entlassen? Gibt es da noch Erwachsene?

 

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Terminologie

Posted by krisenfrei - 18/05/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

ich glaube, wir müssen ein wenig an unserer Terminologie feilen. Wir haben einige neue Begriffe in den letzten Monaten kennengelernt, den Putinversteher, den Amerikahasser und auch gelernt, dass Faschismus in der politischen Terminologie offenbar eine andere Bedeutung als in der Bevölkerung hat.

Fangen wir mit dem Putinversteher an. Bin ich ein Putinversteher? Da kann ich nur mit einem klaren „Jein“ antworten. Ich verstehe Putin nicht. Wie sollte ich auch, denn ich kenne ihn nicht einmal, ausgenommen aus Presseberichten. Ich habe ja mitunter schon Probleme damit, mich selbst zu verstehen, wie sollte ich da Putin verstehen? Aber ich verstehe seine Politik und seine Abneigung gegen die NATO. Nun könnte natürlich die Frage auftauchen, ob ich denn überhaupt die NATO verstehe. Natürlich nicht. Aber ich habe von der Welt genug mitbekommen, um zu wissen, dass sich Militär immer nur eine begrenzte Zeit friedlich und ruhig, also passiv verhält. Die NATO hat diesen Zenit bereits überschritten und ist aktiv geworden. Sie ist für die ISAF-Truppe in Afghanistan zuständig, hat Bombardements auf dem Balkan und in Libyen vorgenommen und hätte furchtbar gerne auch in Syrien eingegriffen. Doch da wurde Rasmussen offenbar zurückgepfiffen. Besonders Schlimm an der NATO finde ich, dass die Bundeswehr von Beginn an als NATO-Armee fungierte, wir also belogen wurden, als man uns die Bundeswehr als rein deutsche Verteidigungsarmee darstellte, Das Sagen hatte von Anfang an die NATO und damit das US-Amerikanische Militär.

Nein, ich verstehe die NATO nicht, nicht einmal den Grund, warum sie überhaupt noch existiert, nachdem der Warschauer Pakt aufgelöst wurde. Da kann ich nur spekulieren, wie ich das schon einige Male getan habe. Die NATO ist die Vasallen-Armee der USA, unter deren Oberkommando sie steht.

Tja, damit wäre ich beim Terminus „Amerikahasser“ angelangt. Bin ich ein Amerikahasser? Wie könnte ich. Amerika ist ein Kontinent, eigentlich aus zwei Kontinenten bestehend, die durch eine schmale Landbrücke miteinander verbunden sind. Und ich habe Filme und Bilder von amerikanischen Landschaften gesehen, deren atemberaubende Schönheit einen ganz in ihren Bann zieht. Bin ich dann vielleicht ein Amerikaner-Hasser. Mitnichten! Ich war zwar noch nie in den USA, aber Freunde und Bekannte von mir und sie alle haben mir von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Amerikaner berichtet, der im Süden (den USA) und der im Norden (Kanada). Ich selbst habe Amerikaner gelegentlich flüchtig kennengelernt und nie einen Grund zur Beanstandung gefunden. Eine Ausnahme mache ich dabei allerdings. Man erzählt uns immer wieder, dass wir in einer globalisierten Welt leben, in der nationalistische Bestrebungen keinen Platz mehr haben. Aber ich kenne kein Land, das dem Nationalismus stärker verhaftet ist, als die USA. Das wird mit dem sog. Patriot Act auch politisch unterstrichen. Mit dem Flaggenkult werden die Kinder in Amerika groß und dabei wohl eher selten damit konfrontiert, dass viele der Sterne auf dem US-Banner Zeugnis gewaltsamen Landraubs sind.

Was ich an Amerika, genauer an den USA wirklich hasse, das ist ihre selbsternannte Rolle als Weltpolizist und dass sie sich permanent in die Politik aller Länder dieser Welt einmischen, konkret derzeit in der Ukraine. Dass es in Georgien und in der Ukraine in erster Linie um die Installation der NATO ging, kann man auf Wikipedia nachlesen und dass das bereits die Doktrin der Nato vor 10 Jahren war. Man war verwöhnt, weil Putin und Medwedew und der versoffene Jelzin bisher der NATO-Erweiterung relativ tatenlos zugesehen hatten und sich mit der Gründung des Russland-Rats zunächst abzufinden schienen. Auf Widerstand stießen sie in Georgien zum ersten Mal. Auch damals war der Westen am Verhalten Georgiens nicht ganz unschuldig. Offenbar hatte man geglaubt, mehr als ein Murren werde es nicht geben. Die Rechnung ging nicht auf. Deshalb wurde in der Ukraine das Ganze anders aufgezogen.

Nun wird man mir vorhalten, dass es schließlich die Amerikaner waren, die uns „befreit“ haben. Haben sie wirklich? Ich bin mir da gar nicht mehr so sicher. Es gibt da so einige Merkwürdigkeiten an dieser „Befreiung“, die mir sauer aufstoßen. So finde ich es merkwürdig, dass man einerseits mit den Nürnberger Prozessen ein großes Theater aufgezogen hat und auch einige Nazis gehängt hat, auf der anderen Seite aber über die so genannte Rattenlinie bekannte Nazi-Kriegsverbrecher in die USA und nach Südamerika geschmuggelt und einige dieser Leute in die eigenen Geheimdienste (CIA) integriert hat.

Wäre ich ein Verschwörungstheoretiker, könnte ich sogar Zweifel äußern, dass die drei Hauptakteure, Hitler, Göring und Göbbels wirklich ein Ende gefunden haben, wie es uns erzählt wird. Denn die „Beweise“ dafür konnte schon damals selbst ein drittklassiger Filmregisseur herstellen. Da ist Göring, der angeblich vor der Urteilsverkündung in den Nürnberger Prozessen durch einen US-Soldaten eine Spritze in die Zelle geschmuggelt bekam und sich selbst richtete. Von seinem Tod gibt es meines Wissens nach nur ein Foto. Auch die Familie Göbbels hat sich den Berichten nach selbst gerichtet und auch da gibt es nur ein Foto als Beweis. Bei Hitler ist das noch ein wenig anders. Der Spiegel hat einen Bericht über Hitlers Tod gebracht, doch ob das nun wirklich so war, wird wohl niemals bekannt werden.

Aber ich bin ja keine Verschwörungstheoretiker.

Keine Verschwörungstheorie ist, dass die deutschen Geheimdienste von den US-Amerikanern installiert wurden und mit einer Menge Nazis (aus Gestapo, SS, SD und mit Wehrmachtsoffizieren) besetzt wurden und sie wurden von den USA installiert. Von der Organisation Gehlenweiß man, dass sie zuvor etliche Jahre im Dienst der CIA standen, bevor sie den Deutschen als Bundesnachrichtendienst aufs Auge gedrückt wurden. Natürlich ist die offizielle Version, dass Gehlen in der CIA eigene Interessen verfolgt, die CIA dies aber nicht erkannt habe. Ich halte die Version, dass diese Truppe von der CIA ausgebildet wurde und bis heute eine CIA-Abteilung ist (vielleicht auch inzwischen NSA), für wesentlich wahrscheinlicher, auch wenn ich mit dieser Meinung wohl ziemlich alleine dastehe.

Ähnlich ist es mit dem BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz). Das BfV wurde am 7. November 1950 gegründet. Bereits vorher betrieb die USA (in diesem Fall steht das A für Army) in Deutschland eine Tarneinrichtung namens „Amt für Verfassungsschutz“, deren Agenten vor allem die Aufgabe hatten, Informationen über die 1945 wieder zugelassene KPD zu sammeln, was eigentlich merkwürdig anmutet angesichts des gerade beendeten Krieges, in dem die Kommunisten nicht minder von den Nazis verfolgt wurden, wie Sinti und Roma und Juden. Andererseits verständlich, denn die USA, genauer das Kapital der USA (das beinhaltet ja auch die Regierung) hatte vor den Kommunisten eine regelrecht paranoide Angst, während etliche US-Unternehmen mit den Nazis in besten Einvernehmen bis kurz vor Ende des Krieges Geschäfte machten, so wie die Standard Oil (heute EXXON oder Esso) mit den IG-Farben.

Terminologie ist etwas, was eigentlich ein paar der grauen Zellen in Anspruch nehmen sollte, weil manche Termini in sich widersprüchlich und damit unsinnig sind. Bestes Beispiel sind aus meiner Sicht die Termini „Gutmensch oder Gutmenschtum“ und die nun so oft verwendeten Begriffe Putinversteher oder Amerikahasser zähle ich dazu.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese Termini diskreditieren sollen, was aber eigentlich schon bedeutet, dass man argumentativ nicht mehr mithalten kann. Dabei müsste man sehen, dass die vor Monaten eingeleitete Propaganda der Medien gegen Putin immer bizarrere Züge annimmt. Im Spiegel war heute zu lesen: Spiegel Russland: Zensurbehörde hält Twitter-Sperre für „praktisch“ unausweichlich. Schon der Titel dieser Meldung ist reinste Propaganda, denn nach meiner Kenntnis gibt es in der russischen Verfassung ein Verbot von Zensur, was eine Zensurbehörde ausschließt. Das ist reine Erfindung eines Redakteurs, der bewusst Propaganda betreibt. Da wird ein Behördenangestellter zitiert (Maxim Ksenow), der eine Möglichkeit andeutet, über die er aber gar nicht entscheiden kann. Außerdem wird eine Beschränkung der russischen Bloggerwelt erwähnt, was die diktatorischen Verhältnisse in Russland noch unterstreichen soll. Mein Versuch, mit einem Kommentar ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, war offenbar unerwünscht. Das passiert mir in letzter Zeit oft, dass meine Kommentare in der Presse nicht gebracht werden. Kann es sein, dass die Presse in Deutschland zensiert und zwar immer dann, wenn man unbestreitbare Fakten darlegt? Ob Focus, Welt, FAZ, Süddeutsche und nun auch der Spiegel, sie alle haben bereits Beiträge von mir zensiert, auch wenn ich aus meiner Sicht die Netiquette nicht verletzt habe, was der nicht veröffentlichte Kommentar im Spiegel verdeutlichen kann:

Seltsam, Putin hat nicht verlauten lassen, dass er Twitter den Hahn zudrehen will, sondern ein russischer Behördenangestellter, dessen Namen man wohl zum ersten Mal in den deutschen Medien vernimmt. Bei uns äußert sich doch auch so mancher Datenschützer und selbst Politiker anders, als es der Merkel recht ist und meist relativiert man kurze Zeit später seine Aussage.

Was die Blogger-Szene betrifft, schaue ich zuerst vor der eigenen Haustür nach. Dort gibt es nämlich etliche Urteile, gegen Blogger, die lediglich Links auf eine andere Seite und dort nur auf einen Beitrag gesetzt haben und dafür verknackt wurden, mit deutlich hohen Geldstrafen. Lesen Sie mal das Impressum eines deutschen Bloggers. Dort steht immer, dass er sich von den Inhalten einer verlinkten Seite distanziert, weil er gar keine Möglichkeit hat, deren übrige Inhalte vollumfänglich zu kennen und auch keine Einflussmöglichkeit auf deren Gestaltung. Dieser Passus ist die Folge von Urteilen gegen Blogger.

Wenn ein deutscher Blogger über eine Person Behauptungen aufstellt, ohne diese belegen zu können, wird er zivilrechtlich belangt und wer die Maschen der Abmahnanwälte kennt oder kennenlernen musste (erst kürzlich in Bezug auf die Porno-Seiten von Red Tube) regt sich sicherlich weniger darüber auf, dass Blogger mit mehr als 3.000 Zugriffen am Tag für Behauptungen auch Quellen nennen müssen. Bei uns gilt das bereits bei 1 Zugriff am Tag.

Ich nenne dass, was hier steht, schlicht und einfach Propaganda. Und noch ein Hinweis. Putin ist ein gewählter Präsident, also kein Diktator Und Gesetze werden in der Duma beschlossen und die ist sicherlich nicht schlimmer, als unser Parlament oder das der EU, die auch alles absegnen, was Regierung oder Kommission beschließen, oft als Vorgabe seitens den USA (siehe TTIP und TISA).

Ich bin, um mal den neuen Terminus zu verwenden, ein „Putinversteher“, denn wäre ich Putin, würde ich auch alles tun, um die größte US-dominierte Militärmacht der Welt (die NATO) davon abzuhalten weitere Militärstützpunkte an den Grenzen meines Landes (für Putin ist Russland „sein Land“ und nicht, wie bei Merkel, die USA) fernzuhalten.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kommentare der Leute, die Russland immer gerne als Diktatur darstellen, anteilig stark gestiegen ist, während gleichzeitig die Zahl der Kommentare insgesamt zu Artikeln über Russland stark gesunken ist. das könnte natürlich auch bedeuten, dass ich nicht der Einzige bin, der der Zensur zum Opfer gefallen ist. Doch das ist wiederum nur eine Vermutung, die ich nicht beweisen kann.

Nun, in einer Woche dürfen wir unsere Vertreter für das EU-Parlament wählen. Das bedeutet, wir werden mit Wahl-Werbespots gelangweilt, besonders seitens des bisherigen Parlamentspräsidenten Schulz von der SPD. Das ist der offizielle Teil. Aber die Presse liefert auch einen inoffiziellen Teil, der dann wie im Tagesspiegel ausfallen kann. Auch Frank Walter Steinmeier und damit der SPD bietet der Tagesspiegel eine Plattform einer geradezu verklärten Schwärmerei, die geradezu jungmädchenhaft anmutet. So was schreiben doch eigentlich nur Girlis in ihr Tagebuch. Na ja, vielleicht ist das auch nur mein Gedanke, weil ich Steinmeier völlig anders sehe. Ich sehe z. B. einen Steinmeier, der schon im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends mit der Timoschenko über den NATO-Beitritt der Ukraine verhandelte und der die Verhaftung der Timoschenko (wie die Merkel) nicht nur kritisierte, sondern ihre Freilassung forderte, obwohl deren Betrug und Bereicherung am Staatseigentum nicht nur von Amnesty International gerügt wurde, sondern auch durch zwei US-Kanzleien (Quelle Financial Times Deutschland, 2005) nachgewiesen wurde, also nicht nur aufgrund von Beschuldigungen von Janukowitsch. Und Steinmeier ist für mich der SPD-Politiker, der sich Arm in Arm fit dem faschistischen Führer der Swoboda-Partei ablichten lässt und den Faschismus in der Ukraine schönredet. Für mich ist Steinmeier so zu sehen, wie ein Feuerwehrmann, der Brände legt, um dann als Held bei den Löscharbeiten gefeiert zu werden. Das gilt in meinen Augen auch für Merkel. Ob Steinmeier bei seinem Besuch in den USA schon wusste, dass ausgerechnet der Sohn von Vize-Präsident Biden ins Gasgeschäft in der Ukraine einsteigt?

Im ersten Fall beim künftigen Ex-EU-Parlamentarier der Grünen Werner Schulz liegt aus meiner Sicht der Fall anders. Der Mann ist zerfressen von Hass, was vielleicht mit seiner DDR-Vergangenheit zusammenhängt. Doch welchen Anteil hatte Putin schon an der DDR? Als Putin an die Macht kam, war die DDR bereits Vergangenheit. Dieser Mann gehört vermutlich zu den Leuten, die immer nur die Russen sehen und dabei außer acht lassen, dass die DDR ein Konstrukt aus Zeiten der Sowjetunion gewesen ist, in der Russland nur ein Mitglied, wenn auch das größte und mächtigste Mitglied war. Wie Hitler ist auch Stalin heute nur noch Geschichte und das gilt auch für die DDR. Es mag sein, dass in der Linken auch heute noch einige ehemalige Betonköpfe der DDR vertreten sind. Aber saßen nicht auch in der BRD lange Zeit Ex-Nazis in der Regierung und in zahlreichen exponierten Stellen der Justiz und Verwaltung?

Wie auch immer, in der Ukraine geht es nur um eines, ums Geschäft. Auch wenn ein etwas älteres Dokument der Friedrich Ebert Stiftung die Vorteile für die Ukraine in schönsten Farben malt, gilt das nur für die Wirtschaft, nicht für die Menschen in der Ukraine. Privatisierung, Deregulierung, Schließung von Unternehmen wie auf Seite 4 z. B. der Hinweis auf die beabsichtigte Schließung von 29 Kohlegruben, was vor allem im Osten der Ukraine massive Arbeitslosigkeit erzeugt und auf Seite 6 die Beschreibung der Interessen der EU an der Ukraine, das scheinen mir die Gründe, warum man die Risiken eingeht, mindestens einen Bürgerkrieg dort anzuzetteln, was sich aber zu einem Flächenbrand ausweiten würde, denn Putin wird nicht tatenlos zusehen. Wenn ich Putin höre, höre ich die Stimmer Russlands und die der Russen. Höre ich Merkel, Schäuble, Steinmeier oder Schulz, dann höre ich die Stimme der USA und nicht die Deutschlands oder der Deutschen.

Das ist der Grund für die andauernde Anti-Russland-Propaganda und man sollte am 25. 05. bei der Wahl der EU-Abgeordneten wirklich überlegen, wen man wählt, die Politiker bzw. Parteien, die gewissenlos einen möglichen militärischen Konflikt in Kauf nehmen, also SPD, CDU/CSU oder Grüne (und aus meiner Sicht auch die AfD) oder lieber die Linke, die Deeskalation betreiben möchte und nicht Öl ins Feuer gießt, wie das die USA, weite Kreise der EU und die etablierten Parteien unseres Landes sowie unsere Presse beständig machen. In diesem Monat werden sich die Bilderberger wieder treffen, voraussichtlich in Dänemark und wer weiß, ob die transatlantischen wirklichen Weltherrscher nicht die Order ausgeben, getrost einen neuen Weltkrieg anzuzetteln. Ich weiß, das ist Verschwörungstheorie, schließlich treffen sich die Leutchen dort nur auf ein Schwätzchen. Fatal wäre nur, wenn sich dann herausstellen würde, dass es eben keine Verschwörungstheorie war. Ich glaube, diese Wahl am 25. 05. ist bedeutsamer, als alle vergangenen EU-Wahlen.

 

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Bilderberger, SS und das Vierte Reich

Posted by krisenfrei - 18/05/2014

Der britische Enthüllungsjournalist Tony Gosling deckte auf, wie sich der Militärisch-Industrielle-Komplex der britischen Armee ermächtigt, und wie die Bilderberg-Gruppe daran beteiligt ist. Mit den Bilderbergern wurde die SS neu formiert und aus der multinationalen militärischen Macht ein global agierendes Finanznetzwerk geschaffen, dessen Auswirkungen auf die Menschen dieser Welt nicht minder gefährlich sind.

Von Marco Maier (contra-magazin)

Die Ernennung des als hitzköpfig geltenden ehemaligen Offiziers und heutigen Tory-Abgeordneten Rory Stewart zum Vorsitzenden des Westminster-Verteidigungsausschusses wird in investigativen britischen Kreisen äußerst kritisch gesehen. Der Bilderberger Stewart wird auch dieses Jahr in Kopenhagen dabei sein und dort die Wünsche des mächtigsten Privatklubs der Welt entgegen nehmen.

Erst letzte Woche fällte der Innenausschuss ein vernichtendes Urteil über die Aufsicht der britischen Militär- und Geheimdienste. Insbesondere in Bezug auf die Kosten für die britischen Steuerzahler. Doch die kriminelle Verschwörung von Amerikanern, Briten und der Arabischen Liga 2003, die zum Vernichtungskrieg im Irak führte könnte bald schon übertroffen werden. Die aktuellen Vorgänge in der Ukraine werden nämlich gewiss auf der Bilderberg-Agenda stehen.

Betrachtet man die Geschichte, so begann sich ab 1943 – als die Niederlage Deutschlands im 2. Weltkrieg absehbar wurde – ein Netzwerk zu bilden, in dem nicht nur die Nachkriegsordnung Europas kontrolliert werden, sondern dieses auch noch an die USA geschweißt werden sollte. Die „Krieg und Frieden Studiengruppe“ des Council On Foreign Relations der USA erarbeitete den Marshall-Plan, der neben dem Office of Strategic Services (OSS) dazu dienen sollte, die Westeuropäer vom Kommunismus fernzuhalten.

Bilderberger als neue SS-Elite?

Prinz Bernhard der Niederlande, der erste Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe und Teil der deutschen Aristokratie, war ein frühes Mitglied von NSDAP und SS. Dennoch wurde er nach dem deutschem Einmarsch 1941, als er samt Familie nach Großbritannien floh, von britischen Kräften als vertrauenswürdiger niederländischer Verbindungsoffizier angesehen. Er koordinierte die Zusammenarbeit mit niederländischen Widerstandskämpfern und bereitete die alliierte Invasion in den Niederlanden vor. Doch sein Kontaktmann, Edellindemans, war Doppelagent und überbrachte die Pläne für die Operation „Market Garden“ den deutschen Stellen. Nach dem Krieg kam er unter mysteriösen Umständen in britischer Gefangenschaft ums Leben.

Die Operation „Market Garden“ wurde durch den Verrat zum Desaster, da der Überraschungsmoment auf den die Briten setzten nun fehlte. Ein junger britischer Hauptmann, Lord Peter Carrington, der die Panzergrenadiere führte, wurde später selbst Teil der Bilderberg-Gruppe. Interessanterweise fand das erste Treffen der Gruppe 1954 in Oosterbeek statt, jenem Ort an dem die deutschen Truppen den letzten größeren Sieg feiern konnten und die britische Armee über 10.000 Todesopfer zu beklagen hatte.

Der danach verfasste Vertrag von Rom, der den Grundstein für die heutige Europäische Union darstellt, geht direkt auf das erste Bilderberg-Treffen 1954 zurück. Tony Gosling bezeichnet es so: So wie Psychopathen immer wieder an den Ort ihres Verbrechens zurückkehren, kehrte auch Prinz Bernhard nach Oosterbeek zurück. Sozusagen als Wink mit dem Zaunpfahl, dass die Nazis knapp ein Jahrzehnt nach der Niederlage wieder zurück sind. Nur eben im neuen Gewand.

Bilderberg – die neue SS-Oligarchie

Rund 70 Jahre nach Arnheim und 60 Jahre nach der ersten Konferenz in Oosterbeek wurde aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) eine Europäische Union die 28 Länder mit über 500 Millionen Einwohnern umfasst. Die NATO dient hierbei als militärischer Arm der neuen Oligarchie, bestehend aus Wirtschaftsmagnaten, Bankern, Politikern, Adeligen, Wissenschaftlern und Medienmogulen. SS-General Hausser sagte nach dem Krieg, dass die multinationalen SS-Truppen sozusagen der Vorläufer der NATO gewesen seien. Der frühere CBS News Korrespondent Paul Manning beschrieb in seinem 1981 erschienenen Buch „Martin Bormann im Exil“ die Transformation der SS von einem militärischen zu einem finanziellen Reich.

Mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP, welches von Bilderberg-Mitgliedern, willfährigen Beamten und einer Lobbyistenschar hinter verschlossenen Türen ausverhandelt wird, soll die nächste Stufe der globalen Herrschaft der Konzerne darstellen. Dieses Ermächtigungsgesetz für die multinationalen Konzerne, deren Köpfe längst schon Teil der Bilderberg-Gruppe sind, entreißt noch mehr Teile der staatlichen Verwaltung der demokratischen Kontrolle.

Der Verwirklichung eines Vierten Reichs, welches mit Europa und Nordamerika eine gewaltige Ausdehnung erreicht hat, steht nun nur noch wenig im Weg. Was Himmler einst als seine Elitetruppe, seinen „neuen Adel“ für Europa ansah, wurde zu einer multinationalen Elite der Geldmächtigen und Einflussreichen. Die Uniformen wichen den Maßanzügen, die Totenköpfe den Firmenlogos, die MP44 der Finanzindustrie. Und wieder ziehen die Kohorten nach Osten und erkoren die Ukraine als Einfallstor nach Russland. Wer da noch glaubt, die direkte finanzielle Unterstützung der Bandera-Horden des Rechten Sektors sei Zufall, dem kann nicht mehr geholfen werden. Die Nadelstreif-Faschisten sind es, welche die Menschen für die Konzerninteressen bluten lassen.

Den englischen Artikel von Tony Gosling finden Sie hier.

 

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