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Irak-Kampagne: „der größte geopolitische Fehler der USA“

Posted by krisenfrei - 08/05/2014

von Xenia Melnikowa

STIMME RUSSLANDS Der außenpolitische Kurs der USA sieht in den letzten zehn Jahren eine offene Einmischung in die inneren Angelegenheiten verschiedener Staaten der Welt vor. So hatte zum Beispiel die Politik Washingtons im Irak für diesen Staat tragische Folgen. Sie verringerte die Terror-Gefahr in der Welt überhaupt nicht.

Die meisten amerikanischen Analytiker bezeichnen jetzt diesen Krieg als einen Fehler und sagen, dass es keinen Sinn hatte ihn zu beginnen.

Die geopolitischen Projekte, die Washington in der letzten Zeit realisierte, scheiterten oder endeten mit einem kolossalen Schaden für diejenigen, die sich in der Zone seiner Interessen befanden.

Die US-Militärkampagne im Irak wurde zu einem anschaulichen Beispiel des Scheiterns der amerikanischen Außenpolitik. Barack Obama sagte am Anfang seiner ersten Präsidentschaftskampagne, dass das „ein dummer Krieg“ der USA war. Laut jüngsten Meinungsumfragen sind über 50 Prozent der US-Bevölkerung mit dem amerikanischen Präsidenten einverstanden.

Obama versuchte durch die Beendigung der irakischen Kampagne 2011 eine maximale propagandistische Wirkung zu erzielen und erklärte, dass die Amerikaner den Irak als Sieger verlassen. „Wir lassen einen souveränen, stabilen und selbständigen Irak mit einer Regierung, die das Volk wählte“, sagte er. „Aber der Irak ist ein Misserfolg Washingtons“, sagte der Experte des Instituts für den Nahen Osten Sergej Serjogitschew.

„Die Richtung der amerikanischen Außenpolitik ist „der Export der Demokratie“. Aber die amerikanischen Lehrer erklärten ihren arabischen Schülern eine einfache Sache nicht – die Demokratie ist kein „Mercedes“ – man kann sie nicht in einem Staat kaufen und in einen anderen Staat fahren.“

Analytiker meinen, dass die Entsendung der Truppen der USA nach Bagdad der geopolitische Hauptfehler des Weißen Hauses war. Obwohl Saddam Hussein eine odiöse Persönlichkeit war, war der Irak vor der Invasion der USA eine Art Eckpfeiler im regionalen Sicherheitssystem, ein weltliches Regime und der Schutz der arabischen Welt vor dem iranischen Einfluss.

Aber der größte Schlag wurde dem Ansehen Washingtons in der internationalen Arena versetzt. Die Entlarvung des offensichtlich fabrizierten Anlasses für die Invasion (im Irak fand man weder biologische noch Kernwaffen), die Folterungen in den Gefängnissen Abu-Ghraib und Guantanamo, das brutale Verhalten von Mitarbeitern der Firmen, die mit der Administration der USA verbunden sind, zu den dortigen Einwohnern.

Heute gibt es Irak als Staat praktisch nicht – er steht am Rande des Zerfalls in ethnisch-konfessionelle Splitter. In der Region gibt es auch keine Stabilität – dort werden regelmäßig Terrorakte mit einer riesengroßen Zahl von Opfern verübt. Extremisten verstärken ihren Einfluss.

Viele Analytiker sind der Meinung, dass gerade der Krieg im Irak zum Scheitern der Idee der Monopolarität führte. Bagdad zeigte Washington und der ganzen Welt, dass die Amerikaner und ihre Doktrinen durchaus nicht allmächtig sind.

 

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