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Archive for 7. Mai 2014

Wie man Menschen zu Marionetten macht

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

von Gerhard Breunig (cafeliberte)

Man kann einer Gesellschaft eigentlich nichts schlimmeres antun, als deren Kinder seelisch und geistig zu misshandeln. In allen Zwangssystemen des letzten Jahrhunderts versuchten die Machthaber, die Kinder und Jugendlichen des Landes für sich und ihre kranken Ideen zu vereinnahmen. Ob Hitlerjugend oder FDJ. Das Prinzip der ideologischen Vereinnahmung durch die Regierenden gleicht sich irgendwie immer. Geändert hat sich seitdem nichts. So gaukelt beispielsweise das Recht auf einen Krippenplatz den Eltern lediglich vor, einen Vorteil für sich zu bekommen. In Wahrheit erhält auf diese Weise der Staat schon sehr früh vollen Zugriff auf den Nachwuchs, um diesen im Sinne der „wünschenswerten politischen Gesinnung“ zu erziehen. Schleichend bemächtigt sich so die Politik schon der Allerkleinsten.

Heute rühmen wir uns, eine freiheitliche Demokratie zu sein. Jedoch werden unsere Kinder wieder vom Staat vereinnahmt und absichtlich ideologisch „missgebildet“. Der Zwang, im staatlichen Bildungssystem zu lernen und die ständigen Experimente mit immer neuen Ansätzen, die das Bildungsniveau in Deutschland permanent verschlechtern, sind schon mehrfach und hinreichend behandelt worden. Was jedoch noch weitgehend im Verborgenen passiert, ist der dramatisch wachsende Zugriff auf dieses Bildungssystem durch ideologisch verblendeter „Weltverbesserer“, die ihren geistigen Dünnpfiff mit staatlichem Wohlwollen und mit der ausdrücklichen Unterstützung der gewählten Volkszertreter über unsere Kinder ergießen dürfen.

Die deutsche Bundesregierung und die Kultusminister der Länder lassen genau das seit Jahrzehnten zu und legen aktuell sogar noch eine große Schippe drauf. Was uns in Deutschland von den Regierenden als Bildung verkauft wird, ist nichts anderes als staatlich geförderte Verdummung ganzer Generationen. Ein ideologisches Experiment, das unsere Kinder in Zukunft zu willigen Marionetten eines neuen Systems, eines ökosozialistischen Zwangsstaates machen wird. Das politisch-ideologische Dogma der Manipulateure ist allgegenwärtig und wird den Kindern vor unser aller Augen sogar per Lehrplan ins Gehirn gespült. Nicht nur in Baden Württemberg, wo die Eltern endlich auf die Straße gehen, weil sie die Pläne der Grün-Roten Landesregierung völlig zu recht ablehnen. Ganz Deutschland ist von dieser Bildungspest betroffen.

Seit mich ein Freund auf den „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ kurz WBGU aufmerksam gemacht hat, wächst meine Wut ins Unermessliche. Völlig unbeachtet von der großen Öffentlichkeit und trotzdem direkt im Zentrum der Macht ist es der deutschen Klimazecke Schellnhuber gelungen, sich im Haupt-Kreislaufsystem der deutschen Politik einzunisten. Dieser Münchhausen des Weltklimas sitzt wie eine Spinne in seinem Netz und saugt sich fett an den großzügig fließenden finanziellen Zuwendungen, die ihm dumme, wie auch berechnende Politstatisten willig für seine ekelerregenden Zwecke überweisen. Schellnhuber ist die Gallionsfigur der „Großen Transformation“ in Deutschland. Sein feuchter Traum ist der von einer Weltgesellschaft, diktatorisch regiert durch ein Öko-Regime. Je mehr ich mich in seine Ideen einlese umso mehr erinnert mich das an Maos Kulturrevolution. Das Ergebnis der Mao „Transformation“ ist uns allen bekannt. Millionen tote Chinesen.

Vorangetrieben wird das Ganze nicht nur von Schellnhuber sondern auch von weiteren kranken Hirnen wie seinem gewissenlosen Gefolgsmann Rahmstorf. Für keine noch so dreiste Lüge ist man sich zu schade, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Besonders schlimm daran ist, dass weder die Medien noch die Politik „merkeln“, wie viel heiße Luft hier jeden Tag aufs neue abgesondert wird. Sie schüren ständige Angst und sind äußerst kreativ dabei. Sie haben schnell erkannt, dass es vor Allem darum geht, Kinder und Jugendliche in geeigneter Form zu beeinflussen. Dies geschieht vordringlich in Kindergärten und Schulen. Wie tief die perversen Menschenfänger schon in unser Bildungssystem vorgedrungen sind, beweist das unten verlinkte pdf, welches ein komplettes Konzept zur Verbreitung des Dogmas in den Jahrgangsstufen 9 und 10 für Berliner Schulen darstellt.

Lehrer werden auf diese Weise zu Komplizen der Manipulateure gemacht. Ob gewollt oder nicht sei dahin gestellt. Dass die gesamte Lehrerschaft über fast alle Fachbereiche hinweg in dieses Konzept eingebunden wird, zeigt bereits, wie niederträchtig die Protagonisten hier vorgehen. Von Deutschlehrern kann man nicht erwarten, dass sie komplizierte physikalische Zusammenhänge wirklich durchschauen. Wenn ein Professor mit doppeltem Doktortitel hc (! sic) etwas behauptet, wird der Normallehrer von Nebenan fast immer davon ausgehen, dass diese Behauptung stimmt. Zumal das gesamte „Bildungspaket“ auch noch aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird.

Welcher Lehrer beginnt schon, etwas „wissenschaftliches“ zu hinterfragen, wenn einem die Verfasser sogar noch viel Freude bei der Umsetzung wünschen? Meine Freude beim Lesen dieses Pamphlets blieb allerdings schon nach den ersten Seiten eher gedämpft. Das gesamte Paket beruht auf dem Comicbuch „Die große Transformation“, in welchem uns Schellnhuber quasi als ideologischer Öko-Superman sagt, wie wir die Welt noch retten können. Man kann den Inhalt sehr kurz in zwei Sätzen erklären. Super-Schellnhuber transformiert die ganze Welt in ein CO2 freies Ökoidyll, in dem die Menschen nur noch Gras fressen und beim Wiederkäuen für jeden Rülpser Steuern an das Politbüro zahlen. Das Ganze passiert unter eine diktatorisch geführten Weltregierung, die von „Wissenschaftspriestern der Klimareligion“ gesteuert wird.

Aber betrachten wir das Werk, das man unseren Kindern vorsetzen will, doch etwas näher. Dazu braucht man das unten verlinkte pdf und das oben erwähnte Comic-Buch.

Bereits auf Seite 8 des Leitfadens wird ein Held meiner Jugend schändlich missbraucht: Bugs Bunny sagt seinen berühmten Satz „mein Name ist Hase ich weiß von Nichts“. Sollte das etwa ein versteckter Hinweis auf den weiteren Inhalt sein? Ich werde leider nicht enttäuscht. Die machen richtig ernst. Nach einem Prolog über die „katastrophale Ausbeutung“ des Planeten durch jahrzehntelange Öl- und Gasgewinnung und die unmittelbar bevorstehende Fegefeuerkatastrophe geht es sofort ans Eingemachte.

Im Kapitel 1 gibt der Professordoppeldoktor hc eine grandios unwissenschaftliche Einführung, warum es diese „Große Transformation“ unbedingt und auf alle Fälle schnellstmöglich geben muss. Ich komme beim Lesen zu dem Schluss, dass das hc hinter Schellnhubers Titeln sehr wahrscheinlich doch nicht für honoris causa sondern viel eher für Hase Caesar steht. Auch Schellnhuber weiß offensichtlich nicht, welchen Quatsch er da absondert. Schellnhuber zeigt diese „Qualität“ praktisch bei allen seinen Analysen und Schlussfolgerungen, drückt dabei aber permanent die bereits bekannten Angstknöpfe.

Wer Kindern absichtlich in unbegründete Angst versetzt, verletzt damit deren Seele. In Kindern Schuldgefühle zu wecken für Probleme, die es gar nicht gibt um sie damit zu Handlungen zu bewegen, die nur den Angstmachern nützen, ist für mich eine besonders perverse Methode der Manipulation. Bei dieser Form von seelischer und geistiger Misshandlung erkenne ich keinen wirklichen Unterschied zu körperlicher Gewalt.

In Kapitel 2 darf dann ein Geologe ran, der den Schülern wie Welt erklärt, wie sie dummerweise nicht ist. Nach Pippi Langstrumpf Manier bastelt er sich die Welt eben so, wie sie ihm gefällt. Geologie ist leider auch wieder so ein spezielles Fach, bei dem der Deutschlehrer vermutlich passen muss. Ob die Lehrer für Geschichte oder Mathematik besser damit klarkommen, überlasse ich Ihrer Phantasie. Da praktisch kein einziges Lehrfach vor dem Verfolgungswahn dieser Ökopathen verschont bleibt, kann man sich leicht ausmalen, welche Ansätze die Lehrer vor Ort vermitteln werden. Sicher werden fast alle Lehrer mangels nötiger Fachkompetenz diesen Blödsinn ungeprüft weitergeben.

In Kapitel 3 kommt dann endlich die lange erwartete Klimakeule. Seine Eminenz, der selbsternannte Klimaforscher Rahmstorf höchstpersönlich führt die Kinder in die heiligen Weissagungen der Klimakirche ein. Es gibt natürlich keinerlei Zweifel am Klimawandel. Da hat er sogar recht, weil sich Wetter auf der ganzen Welt ständig ändert. Es gibt allerdings keinen vom Menschen verursachten Klimawandel auch wenn sich seine Eminenz auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt. Dumm, dass er genau diesen vom Menschen verursachten Klimawandel rüber bringen will. Und was für Mittel verwendet man, wenn es keine stichhaltigen Argumente gibt? Richtig, wie immer die Angst vor Katastrophen und dem drohenden Fegefeuer.

In Kapitel 4 meldet sich ein Politikwissenschaftler zu Wort. Dirk Messner sieht Chancen dafür, dass sich die Weltgemeinschaft (schon wieder so eine tolle Suggestion) doch noch auf gemeinsame Maßnahmen gegen den Klimawandel einigen kann. Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wenn man überall auf der Welt den Kindern den gleichen wissenschaftlichen Unsinn ins Hirn pflanzt, dann klappt das sehr wahrscheinlich auch bis zur nächsten oder übernächsten Generation. Aber nur, wenn die heutigen Eltern nicht sehr gut aufpassen. Gott sei Dank gibt es dafür ja das Prinzip der ständigen Wiederholung. Dabei gilt, dass eine 100 mal wiederholte Lüge eher geglaubt wird als die einmal gesagte Wahrheit. Der Weg zur Marionette wird jedenfalls spätestens hier geebnet.

In Kapitel 5 folgt eine weitere Episode aus dem Takatukaland. Der Ingenieur Jürgen Schmid ist davon überzeugt, dass eine CO2 freie Wirtschaft technisch machbar ist. Klar ist sie das. Wenn man die Gesellschaft in die Steinzeit zurückführt geht alles. Nur das mit dem Ausatmen müssen die Menschen noch einstellen. Der 1 Minuten Atem der Yogis ist da schon mal ein guter Anfang. Statt Sport, der ja bekanntlich die Atemfrequenz deutlich erhöht, sollten wir lieber Entspannung in der Schule üben, um weniger Atemluft mit „klimaschädlichem CO2“ zu produzieren. Die Frage ist nur, wozu brauchen wir eine CO2 freie Wirtschaft, wenn es gar keinen Treibhauseffekt gibt?

In Kapitel 6 geht es noch einmal so richtig ans Eingemachte. Ein „Systemanalytiker“ mit unaussprechlichem Namen „überlegt“, wie die Reduzierung des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen und die Senkung der Aufnahme von tierischem Eiweiß besonders für die Schwellen- und Entwicklungsländer Vorteile bringen könnte. Ich halte das für einen sehr noblen Ansatz, wenn sich der Herr „Systemanalytiker“ Gedanken um die ärmsten Menschen des Planeten macht. Dumm, dass diese Menschen genau das wollen, was er unbedingt vermeiden will. Fortschritt und Wohlstand. Wobei sich hier wieder der Kreis zu schließen scheint. Super-Schellnhubers CO2 freies Ökoidyll, in dem die Menschen nur noch Gras fressen und beim Wiederkäuen für jeden Rülpser Steuern an das Politbüro zahlen, rückt erkennbar näher.

Unter der Überschrift „Wer soll das bezahlen“, rechnet „uns“ die Wirtschaftswissenschaftlerin Renate Schubert vor, was die vom Professordoppeldoktor und seinem willigen Gehilfen Rahmstorf in die Welt gesetzte Klimakatastrophe kosten wird. Mir schießt bei dieser Frage spontan ein Wort in den Kopf:

Deutschland!!!

Ob sie für Ihre grandiosen Erkenntnisse gemeinsam mit Frau Olga im Kaffeesatz der beiden Ökopathen gelesen hat oder von einem Schamanen Hähnchenknochen geworfen wurden, wird leider nicht vermittelt. Auf alle Fälle sind die ermittelten Summen des angeblich unvermeidlichen Schadens aus der Klimakatastrophe so hoch, dass die vorgeschlagenen immensen Investitionen für die Rettung vor dem Fegefeuer der Klimainquisitoren vergleichsweise gering erscheinen.

Ab Kapitel 8 kommen die schrägen Vögel dann endgültig zur Sache. Jetzt geht es daran, die „Große Transformation“ als Allheilmittel werbewirksam zu verkaufen. Ähnlich müssen sich die Pioniere im Wilden Westen auch gefühlt haben, wenn windige Typen dunkle Flaschen mit dem absoluten Wundermittel für viel Geld vor dem Saloon angepriesen haben. Der Staat kann die Anreize dafür setzen, wird behauptet. Das tut er ja bei uns schon sehr erfolglos mit dem EEG. Wohin das führt, wissen erwachsene deutsche Zahldeppen aus eigener Erfahrung. Die Stromkosten in den bundesdeutschen Haushalten sind auf das Fünffache der Strompreise in Texas angewachsen. Tendenz weiterhin stark steigend. Unzählige Arbeitsplätze wurden und werden dadurch vernichtet. Es gibt dafür in der deutschen Sprache ein passendes Wort: Deindustrialisierung. Das alles wissen die „belehrten“ Kinder in unseren Schulen aber noch nicht.

Deshalb muss der Staat einen „rechtlichen Rahmen“ dafür schaffen. Klingt auch sehr gut, bedeutet aber die freiwillige Entmachtung des Parlaments zu Gunsten eines wissenschaftlichen Rates, dem natürlich der so beliebte und allseits geschätzte Professordoppeldoktor (Hase Caesar) vorstehen wird.

Da das nur geht, wenn die Bürger und die Parlamentarier endlich dumm genug sind, dabei mit zu machen, hat man noch ein Kapitel 9 hinzu gefügt. Darin denkt (?) der Politikwissenschaftler Leggewie darüber nach, wie der Wandel gesellschaftlicher Einstellung vor sich geht und kommt natürlich zu dem grandiosen Ergebnis, dass es nur mit Super-Schellnhubers CO2 freiem Ökoidyll, in dem die Menschen nur noch Gras fressen und beim Wiederkäuen für jeden Rülpser Steuern an das Politbüro zahlen in Zukunft funktionieren kann.

Beeindruckend sind die Methoden, die man den Kindern bei diesem ganzen Schwachsinn vorsetzt. So wird beispielsweise der menschliche Körper, der tatsächlich bei dauerhaft zu hoher Temperatur in massive Probleme gerät, auf völlig plumpe Weise mit der Erde verglichen. Auf diese Weise wird suggeriert, ein Fieber kranker Mensch sei mit der mutmaßlichen Erderwärmung vergleichbar. So soll bildhaft dargestellt werden, dass die Erde wie ein Mensch stirbt, wenn sich die Temperaturen auf unserem Planeten um mehr als 2 Grad erhöhen. Das ist dumme Angstmache übelster Art. Was das bei ihren Kindern langfristig an psychischem Schaden verursachen kann, sollten sich die Eltern selbst ausmalen.

Mit der Forderung, weniger tierisches Eiweiß zu sich zu nehmen, wird einer staatlich verordneten Mangelernährung Vorschub geleistet. Wer erinnert sich noch an den Veggie Day, den Grüne Bevormundungspolitiker bei der letzten Bundestagswahl gefordert haben? Mit solchen Bevormundungen, werden wir an Mangelwirtschaft gewöhnt. Glühbirnenverbote, Staubsauger- und Kaffeemaschinenverbote sind nur der Anfang. Dass dieser Irrsinn schleichend zur Methode in Deutschland wird, merken immer noch die Wenigsten.

Unsere Kinder werden heute dahin getrimmt, dies als normal zu akzeptieren und auf verdienten und möglichen Wohlstand zugunsten weniger Profiteure zu verzichten. Sie werden die Einschränkungen ihrer Freiheit hinnehmen, weil man sie das heute so gelehrt hat und weil ihnen ihre Eltern diese Staatsgläubigkeit immer wieder vorleben. Wir sind heute keinen Schritt weiter in Richtung Freiheit gekommen als 1933. Nur sind die Herrscher dieses mal geschickter dabei, uns zu manipulieren und uns zu verführen. Sie bestechen uns cleverer als damals und kochen uns wie Frösche. Langsam, ganz langsam.

Und mit was können Schüler rechnen, die sich gegen das Dogma wenden? Setzen Sechs!

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/ganzheitliche-bildung/die_grosse_transformation_web.pdf?start&ts=1385729758&file=die_grosse_transformation_web.pdf

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Lieber Gerhard, Du weißt doch, dass unser Verblödungssystem nur ein Ziel hat: Wir lernen das, was wir lernen sollen. Wer nicht mitzieht bekommt keinen Abschluß und bleibt auf der Strecke. Kritisches Hinterfragen ist in diesem System nicht gewünscht. Deswegen haben wir ja auch die „Qualitäts-Medien“ wie BLÖD, die Staatspropagandasender ARD und ZDF … usw.
Im Interesse der Elite funktioniert die Massenverblödungsmaschinerie bestens! 

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FAZ faselt Sanktionserfolg gegen Russland herbei

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

Kauft nicht beim Russen Sanktionen gegen Russland Propaganda Feldzug Stimmungsmache Ausgrenzung Putin Ukraine USA EU

von WiKa (qpress)

Propaganda-Schau: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ist sich nicht zu schade, die immer noch nicht sichtbaren Sanktionserfolge gegen Russland, wegen der Ukraine-Krise, schon einmal medial herbeizufaseln. Natürlich gibt es dafür auch einen ziemlich deutschen Fachbegriff: Nibelungentreue … zwar gegenüber einer Klientel die es von vorn bis hinten nicht wert ist, aber wen stört es denn heute noch falsche Freunde zu haben. Wenn man an der Macht bleiben will, muss man mit den Wölfen heulen und für die treuen teuren Presstituierten meint dies, den Hintern allzeit in die korrekte Richtung ausrichten.

 Nun, wir kennen das ja alle. Was nicht da ist, muss herbeigeredet werden oder wenigstens so zurecht geschrieben werden, dass es in irgendeiner annehmbaren Weise passt. Die von den USA postulierten und von den Vasallen in Nibelungentreue[Wikipedia] getragenen Sanktionen entsprechen zwar nicht den Vorstellungen der Europäer, die wenig Veranlassung haben hier in einen Wirtschaftskrieg mit Russland einzusteigen, aber den USA gefällt dies recht gut. Letzteres könnte daran liegen, dass reine US-Sanktionen für Russland gar nicht wahrnehmbar wären, so gering ist das Handelsvolumen zwischen den USA und Russland. Wenn man aber die europäischen Rudelmitglieder für die korrekten US-Interessen und Zwecke einspannen kann, könnte es sich in einem Umsatzwachstum für die USA niederschlagen. Man könnte es also auch etwas spöttischer so formulieren: Die US-Wachstumsmöglichkeiten schrumpfen in dem Maße, wie man die Sanktionen gegenüber Russland abbaut. Erst wenn man diese Zusammenhänge richtig erkennt, dann erschließt sich erst die Korrektheit der Postulate der FAZ-Propaganda-Schau, die man hier nachlesen kann: Amerikanische Zwischenbilanz „Russland fühlt schon die Wirkung der Sanktionen“[FAZ].

Aber gehen wir doch weiter ins Detail, denn auch die FAZ kommt ohne farbenfrohes Beiwerk in ihrer Herbeizauberungs-Jubel-Berichterstattung nicht mehr aus, ist doch sonst rein gar nichts enthalten was ähnliche Rückschlüsse rechtfertigen würde, könnte man nicht noch ein wenig Salz in irgendwelche andere Wunden streuen … auch wenn es Eigentore werden. Nun, das einzig Faire an der Sache ist, dass selbst die FAZ sich nur auf die „eigenen Aussagen der USA“ beziehen, selbige aber nicht einen Deut hinterfragen, sondern sogleich in dem verordneten Jubel ausbrechen, den man von anständigen und linientreuen Propaganda-Blättern in abhängigen Ländern erwarten darf.

Einige Äußerungen, Ankündigungen und Zusammenfassungen stechen dabei ganz besonders ins Auge wir zitieren hier einmal die Quelle wörtlich, dessen Sinnstiftung dem Finanzstaatssekretär Daniel Glaser während einer Kongressanhörung zugeschrieben wird, was hätte er auch sonst sagen sollen, wo er doch selbst keine schöneren Märchen kennt:

Er kündigte zugleich an, die Sanktionen könnten möglicherweise weiter verschärft werden, wenn Moskau nicht aufhöre, sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einzumischen. Mit Anwendung des vollen Sanktionsspektrums sei es möglich, „die Schwäche und Verletzlichkeit der russischen Wirtschaft bloßzustellen“ … weiter … die Vereinigten Staaten hätten mit ihren Sanktionen darauf gezielt, „Russland sofort Kosten aufzubürden“, sagte Glaser. „Russland fühlt schon die Wirkung der Maßnahmen.“ So seien die Kurse am russischen Aktienmarkt um 13 Prozent gefallen und die Zentralbank sei gezwungen gewesen, zur Unterstützung des Rubel 50 Milliarden Dollar (35,9 Milliarden Euro) einzusetzen. Zudem seien die Kreditkosten für Moskau inzwischen so stark gestiegen, dass die Regierung einen Verkauf von Schuldverschreibungen am 23. April habe abbrechen müssen.

Und angeblich soll noch eine gnadenlose Kapitalflucht dazukommen und auch die Blockierung von Putins 40 Mrd. Privatvermögen sind ja schon ein grandioser Erfolg, obgleich die USA die erst zu reinen Propagandazwecken erfinden mussten. Besonderes Augenmerk bei der vorherigen Erfolgsstory ist auf den Passus mit der Einmischung in der Ukraine zu legen. So etwas würden die USA doch nie machen. Wenn man dort Faschisten mit 5 Milliarden Dollar unterstützt, Scharfschützen für das Maidan-Shooting-Festival in Polen ausbilden lässt und auch sonst mit verdeckten Aktionen dort nicht zimperlich umgeht, so kann derlei Verhalten seitens der USA natürlich nicht als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine gewertet werden. Hierbei handelt es sich um gewöhnliche politische (Weiter)Bildungsmaßnahmen mit Waffengewalt oder so ähnlich. Ein durchaus gängiges Strickmuster der USA bei der Demokratisierung und von bisherigen Schurkenstaaten, ein Verhalten welches von den Vasallen weitestgehend akzeptiert und auch offiziell mitgetragen wird.

Natürlich muss jetzt weiter gegen Russland sanktioniert und auch eskaliert werden, bestens solange, bis dort endlich mal jemand ausflippt und handfeste Gründe liefert endlich auch auf Russland eindreschen zu können, was man bislang eben noch nicht kann, weil es an Gründen dafür fehlt. Natürlich geht es nicht wirklich um die Ukraine oder die Menschen dort, die kann man getrost verheizen, wie es besser derzeit dort nicht laufen könnte, dank der Faschisten, die in diesem Zusammenhang von der EU und den USA sehr geschätzt werden.

Was bei den Jubel-Nachrichten der FAZ allerdings völlig zu kurz kommt, sind die erweiterten Umsätze der USA aus den Geschäften, die den Vasallen nunmehr mit Russland untersagt sind. Wenn also die USA demnächst den kompletten Rest der Welt sanktionieren, dann sollten auch die US-Konzernumsätze wieder deutlich steigen, denn wer am Leben bleiben möchte, der handelt nicht mit dem Feind. Das kennen ja die Deutschen schon hinreichend aus der glorreichen Zeit mit Adolf, da ging das nur andersrum und etwas offener. Wer damals das gelbe Sternchen trug war nicht mehr geschäftsfähig. Und heute ist es mit ganzen Nationen nicht sonderlich viel anders, sobald diese ein US-Sanktionsemblem verliehen bekommen haben. Wir sehen also, die Geschichte ist stets nur eine Wiederholung und wir müssen jetzt solange warten, bis die USA zusammengebrochen ist, damit wir dann ganz verdutzt die Machenschaften des Imperiums offenlegen können. Zu Lebzeiten Adolfs hätte man Ähnliches schließlich auch nicht kritisieren oder aufklären dürfen, außer man wäre vielleicht lebensmüde gewesen. Und heute sind die Faschisten natürlich ausnahmslos Antifaschisten, sonst wäre ja auch eine derartige Wiederholung unter Verkehrung der Vorzeichen gar nicht möglich.

Baroness_Ashton_headshotUnd zu allem Überfluss befleißigt sich am Dienstag in Washington, zur Bekräftigung der aufgestellten Thesen, noch das EU-Krisengesicht und USA-Schwanzverlängerung, Catherine A®shton, von möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland zu fabulieren, falls die Krise nicht entschärft werde und faire und freie Wahlen ermöglicht würden. Zusätzliche und weitreichende Konsequenzen in einem „breiten Spektrum von Bereichen“, so jallert Ashton durch die Gegend. Vielleicht kommt dann auch noch das oben gezeigte Emblem ganz offiziell seitens der EU auf den Markt. Was sie nicht erwähnt, ist, dass nur Russland echtes Interesse an baldigen und fairen Wahlen in der Ukraine haben kann, weil es dann sehr schnell mit den Faschisten vorbei wäre, die hatten und haben dort keine echte Mehrheit, haben sich eben nur an die Macht geputscht, ist aber alles legitimiert solange es den Interessen des Westens dient.

Die EU sucht derzeit eher nach Gründen den Ausnahmezustand und die illegitime Regierung aufrecht zu erhalten, um weiter gegen Russland stänkern zu können. Man sollte sich nicht großartig wundern, sofern in den kommenden Tagen noch einige krisenhafte Situationen von den USA und der EU herbeigezaubert werden, die genau die anstehende Wahl zu vereiteln imstande wären. Natürlich wird man etwaige Schuldzuweisungen unbedingt gen Russland abwälzen müssen. Aber egal wie platt derlei False-Flag-Operationen kommen, solange man sich auf so unabhängige Blätter wie beispielsweise die FAZ verlassen kann, wird bei der notwendigen Propaganda schon nichts schief gehen.

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Die Montagsdemo: Warum sie zu einer Gefahr für die „Eliten“ geworden ist!

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

von Heiko Schrang (macht-steuert-wissen)

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Gandhi)

Eins vorweg, am 12.05.2014 werde ich, Heiko Schrang, auf der Montagsdemo sprechen, die dieses Mal am Potsdamer Platz 1 stattfindet und nicht am Brandenburger Tor. Die Zeit des Totschweigens der Medien über die Abertausenden von Menschen, die jeden Montag mittlerweile in 42 Städten in ganz Deutschland auf die Straße gehen, ist jetzt vorbei. Da der Mainstream in die Phase zwei übergegangen ist, in die Phase des Diffamierens der Montagsdemo, Teilnehmer und Redner, ist es an der Zeit, dass sich jeder sein eigenes Bild macht. Und das am besten vor Ort. Was bewegt so viele sich dieser Bewegung anzuschließen?

Immer mehr Menschen merken mittlerweile, dass das was ihnen die Politik und die Mainstreammedien seit Jahren erzählt haben, nicht der Realität entspricht. Mehr noch, sie fangen an vorgefertigte Meinungen zu hinterfragen, recherchieren alternativ im Internet und stellen erstaunt dabei fest, dass die Wahrheit eine ganz andere ist. Dabei beginnt bei vielen der Erkenntnisprozess, der dann zum Erwachen führt. Sie durchschauen die Floskeln der Politdarsteller und erkennen das diese nur nach dem Moto leben „Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht“. Meist entsteht bei ihnen Frustration, da sie ihre Erkenntnisse in der Regel nicht mit ihrem Umfeld teilen können, welches sich noch im Tiefschlaf befindet. Auf einmal stellen sie fest, nachdem sie auf der Montagsdemo waren, dass sie nicht mehr alleine sind. Ganz im Gegenteil, sie treffen dort auf Gleichgesinnte und fühlen sich als Teil einer immer größer werden Gemeinschaft.

Mittlerweile geht die Angst um bei den Eliten, da immer mehr Schäfchen aus ihrer Herde ausscheren. Sie stellen fest, dass sie gar keinen Hirten brauchen. Das gerne angewandte Prinzip „Teile und herrsche“ (besser gesagt: „Spalte und herrsche“) scheint nicht mehr zu funktionieren.

Dank dem Internet verlieren die Mainstream-Medien und die Parteien der Parlamentsfüllmasse derzeit die Kontrolle über die veröffentlichte Meinung. Die Diffamierungsversuche gegen die Montagsdemos für Frieden, gingen bisher nach hinten los und mobilisierte noch mehr Menschen. Zehntausende, die über das Internet gut informiert sind, lassen sich die plumpe Propaganda nicht mehr gefallen, vernetzen sich und überfluten die Redaktionen mit Protesten. Und jede Woche kommen noch mehr Menschen dazu.

Die Menschen, die erwacht sind, haben erkannt, dass Medien, Politik und Industrie Hand in Hand zum eigenen Wohl agieren. Sie stellen fest, dass sich beispielsweise Wirtschaftsbosse, Politiker, Militärs und Chefredakteure der größten deutschen Zeitungen in Organisationen wie der

• Münchener Sicherheitskonferenz
• Sicherheitskonferenz MSC
• Aspen Institut
• Atlantikbrücke
• Trilaterale Kommission usw.

treffen.

Die vorrangig dort vertretenen Interessen, sind die Rüstung und die Politik der NATO.

Aus der Medienwelt sind Stefan Kornelius (Auslandchef der Süddeutschen Zeitung), der Herausgeber der „ZEIT“, Dr. Josef Joffe, sowie der Mitherausgeber der FAZ, Günther Nonnenmacher, und der Auslandchef der FAZ, Klaus-Dieter Frankenberger, Mitglieder einer oder mehrerer der o.g Organisationen. Kornelius und Frankenberger sitzen beispielsweise noch im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, die die sicherheitspolitischen Interessen der Bundesrepublik vertreten soll. Laut deren Satzung müssen sie die Bundesregierung beraten, die Regierung die sie eigentlich nach journalistischen Grundsätzen kritisieren müssten. Gleiches gilt auch für, Kai Diekmann (Chefredakteur der BILD), er sitzt im Vorstand der Atlantikbrücke.

Einer der Slogans der Bild lautet ,,Bild Dir Deine Meinung“. Schaut man sich die Bild-Zeitung an, dann stellt man sehr schnell fest, dass man sich nur eines bilden kann, die vorgefertigte Meinung der Bild-Zeitung. Einer der seit 1967 in der Unternehmensverfassung des Axel-Springer-Verlags festgelegten Grundsätze lautet nämlich, dass die Mitarbeiter das Transatlantische Bündnis unterstützen müssen.

Die Verstrickung zwischen Politik und Medien lässt sich sehr schön an Joachim Gauck (Bundespräsident) sehen. Viele werden sich noch an seine Rede bei der Münchener Sicherheitskonferenz erinnern, bei der er mehr Bundeswehreinsätze im Ausland forderte. Wenigen ist aber bekannt, dass die Rede von einer transatlantischen Organisation namens „The German Marshall Fund of the United States“ (GMF) vorbereitet wurde. Mit teilgenommen hat unter anderem der Europa-Korrespondent, Jochen Bittner, von der „ZEIT“. Nachdem Gauck seine Rede gehalten hat, berichtete Bittner positiv darüber. Mit anderen Worten, er schreibt wohlwollend über eine Strategie, die die deutsche Außenpolitik neu ausrichtet, vergisst aber zu erwähnen, dass er selber daran mitgearbeitet hat.

Das ist der „Qualitätsjournalismus“, den die Menschen auf den Montagsdemos anprangern. Bei den Berichterstattungen der etablierten Medien im Ukrainekonflikt konnte man sehr schön erkennen, dass sie nichts weiter sind, als Lokalausgaben der Nato-Pressestelle.

Lassen Sie sich nichts mehr vor-Gauck-eln und stehen aus Ihren Fernsehsessel auf und kommen nach Berlin auf die Straße zur Montagsdemo am 12.05.2014, am Potsdamer Platz 1 um 18:00 Uhr.

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Heiko Schrang

Der bekannte Schauspieler Horst Janson hat das Hörbuch gesprochen, für das Buch, an welches sich kein Verlag traute. http://www.macht-steuert-wissen.de/shop/hoerbuch.php
Das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ ist jetzt auch als eBook erhältlich. http://www.macht-steuert-wissen.de/shop/kaufen.php

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P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch in unserem Newsletterarchiv unter www.macht-steuert-wissen.de

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Zu Jochen Bittner noch dies hier: Zeit-Redakteur Jochen Bittner: Ekelhafter Kriegstreiber!

 

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Faschistischer Sozialismus

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

von Michael Winkler (480. Pranger)

Der Sozialismus beschreibt sich selbst als Arbeiterbewegung, will die Proletarier aller Länder in Arbeiter- und Bauernstaaten vereinigen. Der Sozialismus richtet sich gegen das Privateigentum und betreibt die Vergesellschaftung des Produktivkapitals. Der Sozialismus behandelt alle Menschen gleich und unterstützt vor allem die Bedürftigen. So die Werbeaussagen, und es scheint ja auch zu stimmen, wie wir an der DDR sehen konnten. Der gelernte Möbeltischler Walter Ulbricht war ein Proletarier, ebenso sein Nachfolger, der ungelernte Dachdeckergehilfe Erich Honecker. Volkseigene Betriebe, Kombinate und Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften bestimmten das Wirtschaftsleben.

Wer jedoch genauer hinschaute, merkte schnell, daß sich da eine neue Art der Feudalgesellschaft entwickelt hatte, mit einer eigenen Elitekaste, der Nomenklatura. Ulbricht und Honecker waren nicht nur Proletarier, sondern vor allem Parteikader. Nicht etwa ihrer Hände Arbeit, sondern ihre Angepaßtheit gegenüber der Partei hat sie nach oben gebracht, an die Spitze gespült. Die Partei betrieb zudem nicht die Auslese der Fähigsten, sondern die Auslese der Willfährigsten.

Die Arbeiter- und Bauernparadiese waren allesamt reglementierte Mangelwirtschaften, die sich in gegenseitigem Mißtrauen ständig überwachten. Die Grundbedürfnisse wurden mit staatlichen Subventionen zu niedrigen Preisen gedeckt, was darüber hinausging, mußte bewirtschaftet werden. Kurz nach der Geburt wurde das Kind bei der Fahrschule angemeldet und ein Auto bestellt, damit beides zum 18. Geburtstag zur Verfügung stand, erzählte man sich bei uns im Westen. Nach meinen Beobachtungen hatte eine Mark Ost z.B. bei Bier einen Wert von drei Mark West, bei Fernsehgeräten hingegen eine Kaufkraft von lächerlichen 15 Pfennigen West.

Eine Partei – jede Partei, auch solche im Westen – ist eine eigene Karriereschiene. Für die Partei zählt nicht, wie gut jemand als Möbeltischler sein mag, sondern nur, wie loyal und anpassungsfähig der Betreffende in der Partei selbst ist. Der berufliche Totalversager kann so eine glänzende Parteikarriere absolvieren. Der westliche Vorzeigeprolet, auf den das zutrifft, ist „Joschka“ Fischer, der es als Anarchist bis zum Außenminister und Vizekanzler gebracht hat.

Echte Arbeiterkarrieren, vom Hilfsarbeiter zum Staatsratsvorsitzenden, gibt es nur nach einer Revolution. Den undankbaren Part, die Schießerei auf den Barrikaden und den Sturm auf den Präsidentenpalast, haben bei der DDR die Russen übernommen. Die DDR hat nur 40 Jahre lang bestanden, die Ablösung der Revolutionäre war noch nicht abgeschlossen, als dieser Staat sich auflöste. Es zeichnete sich allerdings ab, daß die neuen Funktionäre vom Typ eines Egon Krenz oder einer Angela Merkel keine Arbeiter mehr waren, sondern Leute mit einer lupenreinen Parteikarriere und einer Kader-Ausbildung.

Bei United Parcel Service, einer amerikanischen Paketzustellerfirma, ist es üblich, daß Neulinge, die für den Innendienst vorgesehen sind, die ersten zwei Wochen als Paketzusteller arbeiten, damit sie am eigenen Leib verspüren, womit diese Firma ihr Geld verdient. Die DDR war in dieser Beziehung nicht anders, wer studieren oder anderweitig aufsteigen wollte, mußte sich erst einmal proletarisieren. Wer die richtigen Eltern hatte – Arbeiter oder Bauern – brachte dies von Geburt an mit, wer nicht, mußte sich seine Sporen als Vorkämpfer der Arbeiterklasse anderweitig verdienen, beispielsweise bei der NVA.

Wie sieht es im Faschismus aus? Dazu muß vorausgeschickt werden, daß wir in Deutschland keinen Faschismus gehabt haben. Faschismus gab es in Mussolinis Italien und Francos Spanien, in Deutschland gab es den Nationalsozialismus. Letzterer ist nationaler Sozialismus, so wie jener der DDR internationaler Sozialismus gewesen ist. Bei Hitlers Machtergreifung sind seine Parteigänger in Machtpositionen aufgerückt, so wie in der DDR die Altkommunisten.

Wir haben im Fall des nationalen Sozialismus in Deutschland nur zwölf Jahre, die wir betrachten können, wobei die Hälfte dieser Zeit auch noch durch die Zwänge des Krieges nur eingeschränkt als Muster gelten kann. Nationale und internationale Sozialisten haben erst einmal ihrer Gegner eingesperrt und beseitigt, wobei in der DDR wiederum die Sowjets einen großen Teil der Schmutzarbeit übernommen haben. Der internationale Sozialismus hat Enteignungen durchgeführt, „Junkerland in Bauernhand“ gegeben und die Industrie vergesellschaftet. Der nationale Sozialismus hat Erbhöfe geschaffen, also ebenfalls den Bauernstand gestärkt. Die Industrie wurde nicht privatisiert, dafür hat man die Arbeiter organisiert. Insofern läßt sich ein Unterschied erkennen.

Den Faschismus hat Mussolini als die Vereinigung der Politik mit der Großindustrie bezeichnet. Heute würde er vermutlich von der Hochfinanz sprechen. Die Wirtschaft in Italien wurde nicht angetastet, stattdessen gab es Kundgebungen, Aufmärsche und Selbstdarstellungen. Diese gab es in Spanien, im Dritten Reich, in der DDR und in der Sowjetunion, die Betonung des Regimes ist allgegenwärtig.

In der Demokratie heutiger Ausprägung finden vergleichbare Veranstaltungen statt, die ihren Ausdruck jedoch weniger in Paraden, dafür in Feierstunden, Festakten und Volksfesten finden. Jeder Staat weiß sich selbst zu feiern, das gehört zur „Staatskunst“ dazu. Die früheren Reichsparteitage waren eine Schau für die Massen, die heutigen Landes- und Bundesparteitage sind Bühnen der Selbstdarstellung für die jeweiligen Parteiführer.

Der internationale Sozialismus sowjetischer Prägung hatte einen Geburtsfehler, der erst in der Volksrepublik China überwunden wurde: die ständige Kriegswirtschaft. Als Lenin die Macht in Rußland übernommen hatte, befand sich das Land im Krieg, in einem Krieg, der es an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hatte und der mit einer Niederlage endete. Danach gab es im Land selbst schwere Kämpfe zwischen den „Weißen“ und den „Roten“, und zu allem Überfluß glaubte das neu gegründete Polen, sich Teile der Ukraine aneignen zu müssen. Die vormalige Führungsschicht, Adel und Großkapital, haben die Kommunisten vertrieben oder umgebracht.

Lenin hatte keine Wahl, er mußte zur Planwirtschaft greifen, um sein Land wieder aufzubauen. Die Fünf-Jahres-Pläne zeitigten durchaus Erfolge, jedoch leitete Stalin damit Kriegsvorbereitungen ein, weshalb keine freie Wirtschaft zugelassen wurde. Die Vertreibung der alten Führung, die Verstaatlichung der Industrie und die Planwirtschaft wurden nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen sozialistischen Staaten übergestülpt. Damit übernahmen engstirnige Parteikader die Führung der Betriebe, was vor allem in der DDR in die Katastrophe geführt hat. Die DDR verfügte über fähige Ingenieure, die durchaus mit dem Westen mitgehalten hätten, wenn man sie gelassen hätte. Der VW Golf hatte einen Vorläufer in der DDR, der jedoch nicht in den Plan paßte und deshalb eingestampft wurde.

Die dauernden Mißerfolge durch die Fehler der Parteikader führten zu einer Belagerungs-Mentalität, in der für alles „der Klassenfeind“ verantwortlich war, man sich ständig vor Spionen schützen und die eigene Bevölkerung überwachen mußte. Die Mangelwirtschaft fußte auf der Herrschaft der Unfähigen, der sklavischen Befolgung des Planes und den fehlenden Leistungsanreizen. „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ verlockt eben eher zur Leistung als ein Stück Blech mit der Aufschrift „Held der Arbeit“.

Wie Sozialismus und Kommunismus tatsächlich funktionieren, hat China gezeigt. Die „eiserne Reisschüssel“ war noch ein staatliches Wohlfahrtsexperiment, der „große Sprung nach vorn“ jedoch ein klassischer Bauchplatscher. Nur war dieser nicht lustig, sondern mit 70 Millionen Toten eines der größten Massaker der Weltgeschichte, in derselben Liga wie die islamische Eroberung Indiens, die „Christianisierung“ Südamerikas, die Feldzüge der Mongolen, die Hungerkatastrophe in Afrika und die Indianerkriege Nordamerikas. Falls Sie den „Holocaust“ vermissen: der gehört nur nach Ansicht des Besatzerregimes in Deutschland in diese Klasse, er rangiert mindestens eine Größenordnung darunter.

Die Erben Maos, die zweite und dritte Generation der Revolutionäre, haben diese Fehler rückgängig gemacht. Privatwirtschaft wurde zugelassen, Fremde waren als Kapital- und Wissensgeber willkommen. Das Land hat sich und seine Wirtschaft der Welt geöffnet. China hat die Fehler korrigiert, die Hitler erst gar nicht begangen hat. China hat sich der Weltrevolution ab- und dem nationalen Sozialismus zugewandt. Die Einparteien-Herrschaft erscheint als Relikt aus früheren Zeiten, während in der Wirtschaft der entfesselte Kapitalismus herrscht. Jedoch stößt dieser Kapitalismus an seine Grenzen, da wird das Pendel bald wieder in Richtung Sozialismus zurückschwingen.

Der Nationalsozialismus ist eine Ideologie, die in Deutschland mit dem Symbol des Hakenkreuzes verbunden war. Symbole sind jedoch austauschbar, China wird bei seinen roten Fahnen bleiben, auch wenn es zu einem nationalsozialistischen Staat geworden ist. National muß nicht deutsch-national sein, die Traditionen und die Mentalität Chinas äußern sich in einer eigenen nationale Ausprägung.

Widmen wir uns jetzt einer Plage, die allen Regierungsformen eigentümlich ist: der Korruption. Korruption beginnt schon im Kleinen, denn wenn ein kleiner Junge dem Christkind verspricht, besonders brav zu sein, wenn er dafür ein Fahrrad bekommt, ist das in gewisser Weise schon Korruption. Wenn Spenderkonsortien in den USA mehr als eine Milliarde Dollar aufbringen, damit ihr Kandidat Präsident wird, muß sich das für die Spender schließlich lohnen – und da ist sie wieder, die Korruption. Friedrich der Große hat seine Minister spärlich entlohnt, weil die ohnehin bestochen werden. Und als sich die Volldemokraten in Weimar getroffen haben, um die neue deutsche Demokratie auszuverhandeln, war der erste Vorschlag, ihr eigenes Gehalt auf 100.000 Goldmark festzulegen – im Monat.

Die preußische Beamtenmentalität, unbestechlich Gerechtigkeit gegenüber jedermann zu üben, war die große Ausnahme. Korruption blüht offen in den Bakschisch-Staaten, wird in Griechenland per Fakelaki betrieben, in China durch Funktionäre, die sich an Firmen beteiligen. Kein Staat der Welt ist dagegen geschützt, und ein willfähriger Richter, der politische Urteile im Sinne des Staates fällt, um seine Karriere voranzutreiben, ist genauso korrupt wie der Beamte, der „einen Fuffi“ einschiebt und dafür einen Stempel auf ein Formular setzt. Wer am Ende seiner Zeit im Bundes- oder Landtag weniger Geld hat als zuvor, wird von seinen Parteifreunden als Dummkopf betrachtet.

Wer Aufmärsche und Paraden sehen will, mit ganz vielen Uniformen, braucht nur Nordkorea zu besuchen – oder die USA. An allen Ecken Fahnen und Symbole, das haben Mussolini und Hitler praktiziert, aber das erlebt man ebenso in vielen demokratischen Staaten zu Nationalfeier- und sonstigen Gedenktagen. Der Faschismus, der nationale und der internationale Sozialismus ähneln sich, und die Demokratie westlicher Prägung verfällt in vergleichbare Muster.

Der faschistische Sozialismus läßt sich heute nicht mehr von einer Demokratie unterscheiden. Merkeldeutschland ist zur DDR 2.0 geworden, wenn man die „antifaschistischen“ Kundgebungen und die Zahl der politischen Gefangenen betrachtet. Die deutsche Industrie wurde internationalisiert, der große Kapitalist ist nicht mehr der Zigarrenraucher in Nadelstreifen, sondern ein jüdischer Investmentbanker bei Goldman Sucks.

Der Sozialismus ist heute nicht mehr die Führung der Gesellschaft durch die Arbeiterklasse, sondern die staatliche Lenkung aller gesellschaftlicher Aspekte. 1980, als Franz Josef Strauß „Freiheit oder Sozialismus“ plakatieren ließ, ließen sich die Systeme noch deutlicher unterscheiden, heute ist der Gegner der Freiheit der demokratisch-faschistische Sozialismus. Den Feind „links“ zu verorten, ist zu kurz gedacht. Gerade die frühere SED, die heutige Linken, ist in vielerlei Hinsicht heute nationaler als die „Parteien der Mitte“.

Die Staatsdoktrinen erscheinen alle höchst modern – Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts, die Weiterentwicklung zum Marxismus-Leninismus Anfang des 20. Jahrhunderts, ebenso wie der Faschismus und Nationalsozialismus, die Demokratie bei Gründung der USA 1789, aber auch erst im 20. Jahrhundert voll entwickelt. Und doch fußt alles auf einem Buch, das 1513 erschienen ist: Il Principe von Niccolò Machiavelli. Darin wird formuliert, daß der Fürst seinen Staat so organisieren muß, daß der Untertan für alles und jedes auf den Staat angewiesen ist.

Machiavellismus wird als Regierung eines skrupellosen Fürsten verstanden, der mittels Lug und Trug, List und Gewalt, seinen Staat in jeder Beziehung von sich abhängig gemacht hat. Die Untertanen sind Schachfiguren, nach Belieben verschoben und bei Bedarf geopfert. Natürlich will sich kein Volldemokrat als Machiavellist bezeichnen lassen, auch wenn seine Handlungen direkt in Il Principe nachzulesen wären.

Der wichtigste Unterschied zwischen der Volksrepublik China und Merkeldeutschland besteht nicht etwa in den Menschenrechten, die werden in beiden Staaten als vernachlässigbar angesehen. China wird von einer Einheitspartei regiert, die sich kommunistisch nennt, Merkeldeutschland von mehreren, untereinander austauschbaren Einheitsparteien, die sich nicht sozialistisch nennen. In China senden staatliche Propagandamedien, in Merkeldeutschland staatliche und nichtstaatliche Propagandamedien, in beiden Staaten hat die Wahrheit hinter der „Volkserziehung“ zurückzustehen.

Die modernere Bezeichnung für den faschistischen Sozialismus mit demokratischer Maske ist Dirigismus. Der Staat steuert, lenkt, verteilt um, erläßt Vorschriften, mischt sich in alles ein. Freiheit und Selbstbestimmung werden mehr und mehr zurückgedrängt. Die sozialistische Gleichmacherei erstreckt sich auf immer mehr Gebiete. Zugewanderte Ausländer sollen vom ersten Tag an alle Rechte der Deutschen haben, nur bei den Pflichten ist man vorsichtiger. Alle Menschen sind gleich, weshalb tunlichst gleiche Noten in den Schulen vergeben werden sollen, unabhängig vom Talent und der Anstrengung des Einzelnen. Mann und Frau sind gleich, weshalb jeder bitteschön selbst entscheiden soll, ob er Männlein, Weiblein, Neutrum oder Sonstiges sein möchte.

Die staatliche Rente gibt es für alle, in einer Höhe, die für keinen ausreicht. Dafür sollen die Menschen zusätzlich beim Staat für ihr Alter ansparen, in einem Topf, der später genauso veruntreut wird wie die heutige Rente. Eigene Initiative wird durch mannigfaltige Vorschriften ausgebremst und verhindert. Wer heute noch Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten jenseits einer Parteikarriere vorfinden möchte, muß dieses Merkeldeutschland des faschistischen Sozialismus schleunigst verlassen. Die Politik arbeitet hierzulande reibungslos mit den Großbanken zusammen, und im Zweifelsfall müssen die Steuerzahler die Banken retten.

Der Mittelstand, das freie Unternehmertum, bekommt gnadenlose Konkurrenz. Der Mittelstand, das sind nicht nur die „hidden Champions“, die mit ein paar hundert Beschäftigten Weltmarktführer in ihrer Nische sind, das sind vor allem die kleinen Handwerksbetriebe, die Tante-Emma-Läden, Familien-Unternehmen und ja, auch Eckkneipen und Dorfgasthöfe. Vor fünfzig Jahren gab es um den Wohnblock, in dem meine Oma gewohnt hat, drei kleine Lebensmittellädelchen, zwei Metzger, zwei Schreibwarenhändler, eine Schlosserei und einen Bäcker. Der Bäcker ist heute ein Weinlokal, ein Metzger hat überlebt, alle anderen sind verschwunden, allerdings ist ein Pizzadienst hinzugekommen.

Jeder kleine Laden, jeder kleine Betrieb ist ein Stück Vielfalt, ist ein wenig Wahlfreiheit, die uns verloren geht. Karl Marx hat das als Bildung von Monopolen beschrieben, seine Nachfolger hatten dafür als Antwort den Staats-Monopol-Kapitalismus entworfen, das Monopol des Staates, statt eines privaten Betriebs. Hollywood entwickelte Visionen, in denen Großkonzerne staatliche Funktionen übernehmen. Damit sind wir nahe bei Mussolini, der Vereinigung der Großindustrie mit der Politik, die er als Grundlage des Faschismus bezeichnet hatte.

Machtstreben, der Versuch, seine Mitmenschen zu kontrollieren, ist ein typisch menschliches Verhalten. Dagegen hilft nur Erziehung, die den gegenseitigen Respekt voreinander lehrt. Nicht die oft überschätzten zehn Gebote, sondern das universale Grundgesetz regelt dies: Was Du nicht willst, daß man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. Die modernere Formulierung lautet: Die Freiheit des Einen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Genau hier beginnt Machiavelli: Der Fürst, respektive der Staat, soll die Freiheiten der Untertanen soweit wie möglich einschränken, sie unterdrücken, durch Abhängigkeiten ersetzen. An Stelle der Freiheit soll Dirigismus treten, staatliche Gängelung.

Keine Ideologie, ob nationaler oder internationaler Sozialismus, ob Faschismus, Despotismus, präsidiale oder parlamentarische Demokratie, hat sich die Freiheit der Menschen zum Ziel gesetzt. Das alles sind Herrschaftsformen, und zu den Herrschern gehören die Beherrschten, die Unterdrückten, die gegängelten. Der faschistische Sozialismus in demokratischer Ausprägung führt folgerichtig zum gängelnden Staat, zum Unrechtsstaat, zum Entrechtungsstaat. Nicht der mündige Bürger, sondern der abhängige, unwissende Untertan ist das Ziel, das heute verwirklicht werden soll. Die „Neue Welt-Ordnung“ ist ein Orwell-Staat, der alle Regungen der Freiheit unterdrückt.

In diesen Zeiten fortgesetzten Unrechts wird Widerstand zur Pflicht.
© Michael Winkler

 

 

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Ein Weckruf von Rolf Hochhuth

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

von Wolfgang Theophil (tv-orange)

Rolf Hochhuth warnt eindringlich vor einem geschichtlichen Disaster. Herbeigeführt durch die Strategie der Weltgendarme. Herbeigeredet von unfähigen, machtgierigen Regenten. Befeuert von einer verantwortungslosen Sensations-Presse. Desinformation durch Medien, geschichtliche Ignoranz einer Polit-Kaste und geopolitische Interessen der letzten Supermacht USA bedrohen die Menschen in ganz Europa einschließlich Russland. Artikel von Rolf Hochhuth siehe am Ende dieses Artikels.(1)

Die Unfähigkeit zu konstruktiver Weltpolitik wird stündlich durch die taktischen Machtspielchen, durch Sanktionspolitik, durch gegenseitige Schuldzuweisung der Politiker in West und Ost bestätigt. Shakespeare schrieb über solche “Geisteshaltung” in seinem Drama über den tronaischen Krieg:”Allzu langer Friede führet zum Streit.” Diesen Eindruck gewinnt man, betrachtet man Tag für Tag die bösen Spielchen. Es ist höchste Zeit, dass der Souverän – das Volk –  in allen Ländern seine Lebensinteressen selbst verteidigt.

Es ist höchste Zeit, dass die Menschen in West und Ost der Supermacht USA, der ausbreitungssüchtigen EU und dem taktischen Geplänkel Putins entgegen treten. Die Menschen wollen Stabilität in Frieden, wollen über ihr Schicksal selbst entscheiden. Vielerorts entstehen Friedens- und Montagsdemonstrationen, setzen wir ein Zeichen in deutsch-russischen Freundschafts-Initiativen. WIR MENSCHEN WOLLEN FRIEDEN !

(1) Rolf Hochhuth: “Es geht nicht um die Krim”

 

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Frau Merkels Besuch bei Obama…

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

Frau Merkels Besuch bei Obama ruft die Rolle Deutschlands im US-Drohnenkrieg in Erinnerung

Gefunden bei gegenmeinung

Herresbach Politische Cartoons

Die britische Menschenrechtsorganisation REPRIEVE wirft der Merkel-Regierung unter Berufung auf deutsche Quellen Komplizenschaft im US-Drohnenkrieg vor.

REPRIEVE, 01.05.14

Die jüngsten Enthüllungen über die deutsche Komplizenschaft bei den US-Drohnenangriffen werden morgen einen Schatten über die Gespräche werfen, die Kanzlerin Angela Merkel mit dem Präsidenten Barack Obama in Washington führt.

Investigative deutsche Journalisten haben kürzlich herausgefunden, dass Ramstein, eine US Air Base in Deutschland, ein wichtiges Datenzentrum für die geheimen Drohnenangriffe ist, durch die in Ländern wie dem Jemen und Pakistan schon Tausende von Zivilisten getötet wurden. An diesem Wochenende hat REPRIEVE (Infos über diese britische Menschenrechtsorganisation hier) erfahren, dass bei einem solchen Angriff, der über Ostern im Jemen stattfand, vier Bauarbeiter auf dem Weg zur Arbeit umgebracht wurden, wodurch mindestens 20 Kinder ihre Väter verloren haben.

Die Erkenntnisse über Ramstein widerlegen Aussagen, die Obama und Frau Merkel bei ihrem letzten Treffen im Juni 2013 gemacht haben; Obama verkündete damals (bei seinem Besuch in Berlin), die US-Basen in Deutschland würden nicht für Drohnen-Angriffe verwendet. Vor Journalisten sagte er: „Wir benutzen Deutschland nicht als Startplatz für unsere unbemannten Drohnen, […] die wir zur Terrorbekämpfung einsetzen. […] Ich weiß, dass es in Deutschland einige Berichte gab, in denen das behauptet wurde. Das trifft aber nicht zu.“ Während Obamas Besuch billigte Frau Merkel Ramstein „eine sehr wichtige Funktion“ zu und betonte, die Zusammenarbeit (zwischen den USA und Deutschland) beruhe „auf gemeinsamen Werten“.

Eine Kleine Anfrage, die im deutschen Parlament zum tatsächlichen Ausmaß der deutschen Beteiligung an den US-Drohnenangriffen gestellt wurde [Wortlaut s. hier], hat den Druck auf Frau Merkel deutlich erhöht; es ist aber wenig wahrscheinlich, dass die deutsche Regierung die derzeitige Praxis der Obama-Regierung in Frage stellen wird.

Kat Craig, die Justiziarin von RERIEVE, erklärte dazu: „Ein Jahr nach der Äußerung der Kanzlerin Merkel über ‚gemeinsame Werte der USA und Deutschlands‘ ist das Ausmaß der US-Aktivitäten auf deutschem Boden, die zu illegalen Tötungen (durch Drohnen) führen, geklärt. Trotz der Versicherungen, die Obama 2013 vor der deutschen Bevölkerung abgegeben hat, ist die Anzahl der Zivilisten, die bei US-Drohnenangriffen getötet wurden, höher als jemals zuvor; die deutsche Regierung hat das Problem jedoch bisher ignoriert. Es wird höchste Zeit, dass Frau Merkel mit Obama über die US-Aktivitäten auf deutschem Boden spricht, die mit den illegalen Drohnenangriffen in Zusammenhang stehen.“

Anmerkungen
1. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
alice.gillham@reprieve.org.ukrieve.org.uk / +44 (0) 207553 8160.

2. Die Rolle der US Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg wurde im April 2014 von deutschen Medien enthüllt. Informationen dazu hier und hier.

(Luftpost-kl.de hat die Meldung komplett übersetzt. In folgenden LUFTPOST-Ausgaben finden Sie weitere Infos über Aktivitäten auf der US Air Base Ramstein, die von entscheidender Bedeutung für den US-Drohnenkrieg sind:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP06013_080513.pdf
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP07413_020613.pdf
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP09413_150713.pdf
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP06514_070414.pdf)

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11/17 Prof. A. Fekete: Der ulitmative Schuldentilger

Posted by krisenfrei - 07/05/2014

 

 

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