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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 5. Mai 2014

Engelchen Merkel

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Die mächtigste Frau der Welt und Gottesgeschenk, das Engelchen Merkel reiste in die USA während in Europa eine Krise aufkam, die vermutlich das Gesicht der Welt in den nächsten Jahren prägen wird. Genau genommen markiert die derzeitige Ukraine Krise das Ende einer friedlichen Koexistenz zwischen Russland und den USA. Der sich abzeichnende Politikwechsel hat schon jetzt historische und weltweite Ausmaße erreicht.

Die Hoffnung darauf, dass Engelchen Merkel die Interessen der Deutschen in Washington vertreten würde, sollte man aber bei dieser Reise als nicht allzu hoch ansetzen. Denn sie wurde noch ehe sie amerikanischen Boden betrat von einem vielstimmigen Chor amerikanischer Kritiker willkommen geheißen. Diese Reise und die daraus resultierenden traurigen Ergebnisse sind nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.

Schon bei der NSA-Spähaffäre konnten wir alle feststellen, dass die USA nichts zurück genommen haben. Millionenfache Rechtsbrüche und Verletzung der Grundrechte von ca. 83 Millionen Deutschen sind den Herren in Washington schlicht und einfach egal. Es kam nicht nur kein Wort der Entschuldigung bis heute, es kam vielmehr nur Hohn und Spott! So meinten die NSA Bosse damals nur: „Nun wissen Sie, was wir machen.“ Und Engelchen Merkel erklärte mit ihrem damaligen Innenminister Friedrichs die Krise für beendet. Und das sogenannte „no-spy-Abkommen“ mit den USA erweist sich nun als Ente und Ablenkungsmanöver. Ein solches Abkommen wird es nicht geben… und Engelchen Merkel reist nun wortlos in die USA zum dortigen Friedensnobelpreisträger. Aber Vorsicht, liebes Engelchen und Gottesgeschenk und mächtigste Märchenerzählerin der Welt: Obamas Lieblingswaffe ist und bleibt die Drohne, mit der er ganz einfach, rechtswidrig und unter Bruch von Völkerrecht Personen ohne jegliche Anhörung und Gerichtsverhandlung einfach abknallen kann – einfach so und per Knopfdruck.

Edward Snowden, der Mann der den Mut hatte sein bürgerliches Leben zu opfern und aus seinem Land zu flüchten um die Machenschaften seiner Regierung ans Licht zu zerren, soll ja noch vom Bundestag gehört werden. Doch Engelchen Merkel schreckt selbst noch davor zurück, den Mann zu befragen, der ihr diese Spähkrise damals eingebrockt hatte und das bizarrste Argument das Engelchen Merkel jetzt aus dem Hut zaubert ist ein juristisches Gutachten. Demnach ist es für Deutsche Abgeordnete strafbar, mit Snowden überhaupt zu reden – auch dann wenn er die Wahrheit über millionenfache Rechtsbrüche sagt. Nota bene: Die Wahrheit zu sagen ist strafbar! SO sollte man dieses juristische „Machwerk“ Made in USA deuten.Und Engelchen Merkel ist ja so besorgt um die deutschen Abgeordneten und ihr Leben, dass sie in vorauseilendem Gehorsam die NSA Affäre lieber nicht weiter zur Sprache bringt.

Man muss sich das einmal vorstellen: Deutsche Abgeordnete reden mit Snowden und machen sich dann strafbar. Und dann? Werden die jetzt vor ein amerikanisches Gericht gestellt? Wer holt diese Abgeordneten denn dann ab? Die Deutsche Polizei sicher nicht, denn es handelt sich um amerikanisches Recht, das in Deutschland zumindest im Bundestag gar nicht anwendbar ist… oder etwa doch? Gilt dort amerikanisches Recht? Nun, wenn nun kein deutscher Polizist kommt um deutsche Abgeordnete der amerikanischen Justiz zuzuführen, wer macht das denn dann? Amerikanische Polizei in Berlin? Oder gar die US-Army? Rücken die jetzt im Bundestag ein und holen sich die Rechtsbrecher der deutschen Politik?

Oder will Obama gar mit einer Drohne auf deutsche Abgeordnete schießen, die gerade in Berlin in einem Kaffeehaus sitzend ein kleines Essen zu sich nehmen. Dabei wären die Gäste natürlich nur „collateral damage“ und damit gut zu vertreten. Ein paar Krauts weniger….

Na vielleicht sollen solche böse und kriminelle Abgeordnete auch erst dann ganz klassisch gekidnappt werden, wenn sie mal eine Auslandsreise machen oder so blöd sind sich auf amerikanischen Boden zu begeben… Menschenraub ist ja auch immer gerne gesehen. Das Leiden der Familien, die dann ihre Familienmitglieder immer dann in orangefarbenen Anzügen und in Ketten gelegt sehen, wenn mal wieder aus Guantanamo berichtet wird, ist ebenfalls nur „collateral damage“ und nicht weiter schlimm. Außer wenn dann der Sohn eines lebenslang gekidnappten und in Ketten gelegten Abgeordneten sich eines Tages mit einer Bombe um den Bauch vor dem Reichstagsgebäude aus Rache in den Luft sprengen sollte für den gekidnappten Vater…. das ist dann böse und Engelchen Merkel wird das dann aufs Schärfste verurteilen.

Sie sehen ein solches Rechtsgutachten kann bei näherer Betrachtung doch recht viele interessante und unbequeme Phantasien auslösen, die alle hoffentlich nie eintreten. Und aus diesem Grund befürchten wir jetzt einmal lieber nicht irgendwelche Kommandoaktionen der US-Armee, keinen Menschenraub deutscher Abgeordneter im Ausland und auch keine Drohnen die im Cafe Einstein in Berlin einschlagen, weil dort ein verbrecherischer Abgeordneter einen Cafe trank nachdem er es wagte, Snowden zu befragen.

Kaum ist Engelchen Merkel aus dem Flugzeug ausgestiegen, schon hört sie, dass der US Senator McCain Engelchen Merkel einfach nur peinlich findet. Er hält sie kurz gesagt für eine Maulheldin, weil sie zwar gegenüber Russland immer „Sanktionen, Sanktionen“ schreit, aber danach kommt halt nach McCains Meinung nicht sehr viel. Das findet er peinlich.

Vor allem will Engelchen Merkel die deutsche Wirtschaft schützen, die womöglich Schaden leidet, wenn sie nicht nur „Sanktionen, Sanktionen“ schreit, sondern auch noch welche verhängt. Die Deutschen wundern sich ohnehin, warum sie das tut, denn eigentlich hat niemand hier in Deutschland etwas davon, wenn wir gegenüber Russland Sanktionen beschließen und wir haben noch viel weniger davon, wenn wir unsere bisher noch intakten Beziehungen zu Russland ständig verschlechtern indem wir einseitig in einem inner-ukrainischen Konflikt Stellung beziehen und versuchen, einen großen europäischen Konflikt herbei zu reden und zu provozieren. Engelchen Merkel steht mit ihrer Chaospolitik im krassen Gegensatz zu einem Großteil der deutschen Öffentlichkeit. Aber das macht Engelchen nicht so viel aus wie die Kritik von McCain und von Obama.

Der fordert von Merkel nun mehr Führung! Damit meint Obama, Engelchen Merkel solle doch bitte die „Europäer“ zusammen halten und führen und zwar gegen ein völkerrechtlich begründetes Selbstbestimmungsrecht der Russen auf der Krim und der Ukrainer in ihrem eigenen Land. Denn bei der derzeitigen Kriegspolitik der Junta in Kiew ist nicht klar, ob Wahlen in der Ukraine tatsächlich im Mai objektiv und frei abgehalten werden können, wenn gleichzeitig Bürgerkrieg herrscht…

Natürlich erinnern wir uns an die sogenannten „OSZE-Beobachter“ die Engelchen Merkel in die Ukraine schickte. Zwar waren diese „Beobachter“ nicht auf der Liste der OSZE-Beobachter, sondern sie handelten „nur“ auf der Grundlage eines Wiener Dokumentes, wonach zwei Staaten ein OSZE-Verfahren anwendeten um sich gegenseitig Vertrauen zu verschaffen – in diesem Fall eben Deutschland und die Ukraine. Ulkig nur, dass sich ja Deutschland und die Ukraine gegenseitig vertrauen und ulkig auch, dass die vertrauensbildenden Maßnahmen in einer Bürgerkriegsregion stattfanden, in der es gar keine regulären ukrainischen Truppen zum damaligen Zeitpunkt zu beobachten gab, sondern eben nur „Separatisten“, die sich der Kiewer Junta zu erwehren suchten. Dazu ist bis heute keine Erklärung von der Bundesregierung erfolgt und selbst Peter Gauweiler findet die „Führung“ von Engelchen Merkel doch recht seltsam.

Und trotz all dieser wirklich wahrhaften Führung die Engelchen Merkel im Sinne der USA zeigt, ist dies den Genossen Obama und Co. einfach noch nicht genug. Nein! Sie muss ermahnt werden wie ein kleines Mädchen, das ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Engelchen Merkel bemüht sich wirklich sehr aber leider, leider sagt Onkel Obama: Setzen, sechs!

Wer dieses Schauspiel anschaut, das sich uns da präsentiert wundert sich immer mehr, was hier eigentlich wirklich los ist. Merkel schluckt jede Kröte der USA, sei es die millionenfachen Grundrechtsverletzungen durch die Spitzeltätigkeit der NSA, sei es die Wirtschaftsspionage die daran hängt, sei es die Spionage gegen sie selbst, seien es die haltlosen Behauptungen und Beschuldigungen der USA gegen Russland ohne jeden Beweis, sei es der offene Versuch der USA, Deutschland in einen Konflikt hinein zu ziehen, in dem wir nichts gewinnen können außer dass wir Tote und Verluste haben und selbst wenn wir gewinnen, ein total zerstörtes, wirtschaftlich schwaches, politisch zutiefst zerstrittenes Land gewönnen das uns zu den Kosten der Transferunion weitere Kosten bringen wird. Schlimmer noch: Der Konflikt um die Ukraine hat, wie ich schon eingangs andeutete, das Zeug zu einem europäischen Großkonflikt in dem Deutschland Kriegspartei sein würde. Dabei gereichten uns Sieg oder Niederlage in jedem Fall zum Nachteil. Und Merkel nickt bei allem, versucht den USA zu Willen zu sein und erhält dafür eine schallende Ohrfeige nach der Anderen, weil das Alles nicht genügt….

Ich kenne mittlerweile viele die sich ob dieser Realitäten nur noch verwundert die Augen reiben. Die Wahrheit ist: Wir führen uns nicht nur wie ein nicht-souveränes Land auf, wir sind auch tatsächlich nicht souverän. Die Wahrheit ist: Wir sind keine „Kriegspartei“, wie sind einfach nur Pappkameraden die im Bedarfsfall von einer der beiden streitenden Parteien oder von beiden einfach abgeknallt werden, wenn es zum Krieg kommt. Die Ukrainer haben sich schon freiwillig für diesen Job gemeldet, wollen Sie ebenfalls Pappkamerad und Stellvertreter für Obama und Co. sein?

Recht wohltuend hebt sich da schon die Analyse von Alexander Gauland ab, der als ein Sprecher der AfD die Sache auf den Punkt bringt: Es gibt einen dritten Weg zwischen dem Schicksal der Pappkamerad der USA oder Russlands zu sein, nämlich den eines deutschen Sonderweges. Mit Engelchen Merkel ist ein solcher Weg aber niemals zu machen, denn sie sagt zu allem JA, was aus den USA kommt, auch zu allen Rechtsbrüchen,

meint
Michael Obergfell

 

 

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Ukraine: ohne russische Intervention und deutsche Unterstützung…

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

… stockt die Kampagne der Vereinigten Staaten von Amerika

Moon of Alabama (antikrieg)

Vor zwei Tagen tötete ein vom faschistischen Rechten Sektor unterstützter Mob über 30 föderalistische Ukrainer in Odessa, indem sie sie aus ihrem Lager in ein Gebäude trieben und dieses dann anzündeten. Diejenigen, die dem Massaker entkamen, und nicht die Täter, wurden von der Polizei verhaftet. Heute belagerten pro-Föderalismus-Leute die Polizeizentrale in Odessa, bis die Polizei die Menschen frei ließ, die sie zuvor verhaftet hatte.

Im Osten lieferten sich einige Militär- und Nationalgardeeinheiten Kämpfe mit Föderalisten, aber jetzt scheinen sich die Regierungskräfte wieder zurückzuziehen. Es gab Angriffe auf im Osten gelegene Filialen einer Privatbank, deren Eigentümer, ein bekannter Oligarch, im Verdacht steht, paramilitärische Truppen des faschistischen Rechten Sektors zu finanzieren.

Der Plan der Vereinigten Staaten von Amerika scheint darauf abzuzielen, Russland in eine Okkupation zu locken. Das würde die Beziehungen zwischen der EU und Russland zerstören, die NATO ermutigen und den Vereinigten Staaten von Amerika helfen, die Europäische Union als Juniorpartner unter ihrer Kontrolle zu halten. Es gäbe in dieser Situation eine Reihe von positiven wirtschaftlichen Auswirkungen für die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Verkauf von mehr Waffen und zusätzliche Anteile am Energiemarkt sind nur der Beginn.

Aus zwei Gründen ist anzunehmen, dass dieser Plan scheitern wird:

Erstens: Russland wird den Köder nicht schlucken. Die Menschen, die mehr lokale Autonomie in der Ukraine verlangen, sind ganz und gar in der Lage, ihre Sache eigenständig zu vertreten. Sollten einige getötet werden wie in Odessa, werden noch mehr aufstehen. Außer den Leuten vom Rechten Sektor, die jetzt in die Nationalgarde integriert sind, gibt es keine loyalen Soldaten, die die Putschistenregierung in Kiew gegen die Menschen einsetzen könnte. Der große Fehler, den die Putschistenregierung machte, und damit einen Fehler wiederholte, den die Vereinigten Staaten von Amerika im Irak gemacht hatten, war die Auflösung der staatlichen Bereitschaftspolizei Berkut. Diese jetzt arbeitslosen geschulten Kämpfer bilden mit ehemaligen sowjetischen Soldaten das militärische Rückgrat der Föderalisten. Es besteht daher keine Notwendigkeit für Russland, offen zu intervenieren. Die Putschistenregierung in Kiew ist bereits ein sterbendes Gebilde.

Zweitens: Viele Menschen in Europa haben das schändliche Vorhaben der Vereinigten Staaten von Amerika durchschaut und protestieren gegen das sklavische Verhalten ihrer Politiker bei der Befolgung der Vorgaben der Vereinigten Staaten von Amerika. Der politische Druck gegen das Schlechtmachen Russlands baut sich auf. Über jeden pro-NATO/anti-Russland-Bericht in den Medien, und davon gibt es viele, wird in den Leserkommentaren hergezogen. Einige Mitglieder der europäischen Elite wenden sich offen gegen die von den Vereinigten Staaten von Amerika herbeigeführte antirussische Propaganda. Sogar die zuverlässigste transatlantische Boulevardzeitung in Deutschland, Bild, berichtet heute, dass die CIA und das FBI mit Dutzenden von Agenten den Laden in Kiew schmeißen. Der Bericht beruht auf „deutschen Sicherheitsquellen,“ was mich annehmen lässt, dass die deutsche Regierung nach Möglichkeiten sucht, Washingtons Zügen etwas entgegenzusetzen. Der deutsche Außenminister Steinmeier forderte gerade eine zweite Genfer Konferenz, um eine Lösung für die Situation zu finden.

Ohne russische Intervention und ohne deutsche Unterstützung wird die Kampagne der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Russland kaum ihr zweites Ziel, nämlich die Isolierung Russlands, erreichen. Das erste Ziel, der Hafen Sevastopol auf der Krim, war schon verloren, als Russland sich wieder mit der Halbinsel vereinigte.

Washington bleibt da nur, in der Ukraine noch mehr Chaos anzurichten und zu hoffen, dass irgendwie aus einem totalen Chaos eine neue Chance erwächst, es Russland zu zeigen. Da sie keine wirkliche Richtung verfolgt, wird auch diese Strategie wahrscheinlich keinen Erfolg haben.

 

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Panzer Transporte durch Österreich

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

Steht der Krieg schon vor der Tür?

 

Die dreckigen Kriegstreiber und die westlichen Lügen-Medien trommeln bereits.

Westen macht Russland für die Toten von Odessa verantwortlich

 

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NATO plus Wirtschafts-NATO

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Gibt die Krise in der Ukraine eigentlich Grund, sich zu amüsieren? Ich denke ja, wenn ich so manche Presseartikel lese. So berichtet der Spiegel über den NATO-Generalsekretär Rasmussen, der aussagt: „Russland führt sich auf wie ein Gegner“. Diese Aussage verbindet Rasmussen mit einer Forderung, die Militärausgaben nicht zu senken, wie das in einigen NATO-Ländern geplant sei, sondern sie stattdessen zu erhöhen.

Ich denke, die Ankündigung der USA, ihre Militärausgaben drastisch zu senken, ist der eigentlich Initialzünder dieser Aussage Rasmussens. Rasmussen ist aus meiner Sicht einer der schlimmsten Kriegstreiber. Wäre ich ein Zyniker, würde ich behaupten, er macht sich Sorgen um die Jugend in Europa, die sich, statt den Horror eines Krieges selbst erleben zu dürfen, mit billigen Fernseh-Horrorfilmen und Ballerspielten am PC begnügen muss.

Aber amüsant im Spiegel-Bericht ist die Meldung, dass die Geheimdienste Russlands nun sehr aktiv seien, wie der BfV verkündet. Nun bin ich sprachlos. Wie kann Russland nur?? Es würde doch reichen, wenn sie bei der NSA nachfragen, oder verstehe ich da etwas falsch? Wenn Rasmussen die Meinung vertritt, dass Russland sich derzeit eher wie ein Gegner denn wie ein Partner verhält, kann ich nur sagen: „Böser, böser Putin, wie kannst Du nur? Eine weitere Raketenbasis der NATO in der Ukraine wäre doch lediglich zu Deinem Schutz. Wie kannst Du nur glauben, die NATO wolle Dir Böses?“ Natürlich haben die in der Ukraine tätigen US-Geheimdienste lediglich beratende Funktion

.

Um es ehrlich zu sagen, wie kann man in einem angeblich seriösen Blatt auf einer Seite nur derart viel Unsinn verfassen? Dazu möchte ich nochmals anmerken, dass aus meiner Sicht der BND, der BfV und der MAD nur nebenberuflich deutsche Geheimdienste sind, im Hauptberuf aber für die USA arbeiten, die sie schließlich auch bei uns installiert haben.

Wer allerdings am 29.04.2014 im ZDF „Die Anstalt“ gesehen hat, wundert sich wohl nicht mehr über die Dauerpropaganda der so genannten Qualitätsmedien wie z. B. auch in der Süddeutschen, in der sich der Autor über so genannte Geo-Politik auslässt und dabei derart danebenliegt, dass man das nicht einmal mehr mit der Vernetzung der Zeitungsmacher mit den atlantischen Bündnissen und Think-Tanks entschuldigen kann. Diese Propaganda ist eine Beleidigung der Leser. Eigentlich müssten die mehrheitlichen Leser-Kommentare den Schreiberlingen doch deutlich machen, dass primitive Propaganda in der nun seit Monaten praktizierten Form vielleicht bei BILD-Lesern Anklang findet, nicht aber bei Lesern, die noch wissen, für was man die grauen Zellen gebrauchen kann.

Ich komme da wieder auf billige Fernsehfilme zurück, wenn von Untoten und Alien die Rede ist. Habe ich diese Filme bisher falsch verstanden, weil die Untoten sowie die Aliens nur Metaphern sind? Sind mit den Untoten vielleicht die nun wieder aktiven Faschisten gemeint, die wir eigentlich als tot wähnten? Und sind nicht die Kriegstreiber eine Art aggressiver Aliens, denen Menschliches abgeht? Sie müssen ja nicht unbedingt von einem anderen Planeten sein.

Nun, über die NATO habe ich ein wenig Informationen gebracht und das sollte eigentlich für eine Gänsehaut reichen, wenn man das Monster darin erkennt, das wir permanent füttern. Aber ein zweites Monster soll ja installiert werden. Und da reagiert die Süddeutsche weitaus kritischer, vor allem in dem recht ausführlichen Artikel Sieg über das Gesetz. Dieses zweite Monster ist die Wirtschafts-NATO, besser bekannt unter der Bezeichnung TTIP. Unsere Kanzlerin hat ja gerade wieder einen Kuschelkurs bei Obama absolviert und auf die „positive“ Bedeutung dieses Freihandelsabkommen hingewiesen. Diese Frau ist eine US-Agentin, anders kann ich den Verrat an den Deutschen nicht deuten.

Inzwischen ist trotz geheimer Verhandlungen schon einiges über TTIP ans Licht gekommen, aber das ganze Ausmaß muss uns gerade jetzt, vor den EU-Wahlen am 25. Mai, deutlich werden. Und ich möchte da ausdrücklich vor der AfD warnen, die ja offenbar eine steigende Zahl von Anhängen hat. Aber diese Partei ist eine reine Wirtschaftspartei und hat sicherlich keine Einwände gegen TTIP. Gleiches gilt aber für die SPD, die Unionsparteien und die Grünen. Man sollte sich auch nicht einlullen lassen, wenn der Spiegel schreibt, dass die auch bei den Abgeordneten die Zweifel an diesem Abkommen steigen. Aber Zweifel von Abgeordneten werden in der Regel dem Fraktionszwang geopfert, das haben uns unsere Abgeordneten bei ihrer Abstimmung über den Gen-Mais 805 einmal wieder sehr deutlich vor Augen geführt und jetzt auch mit dem durchwinken der Rechte für die Konzerne in der EU. Leider kann sich die Süddeutsche am Schluss dieses 2. Artikels nicht verkneifen, noch einen Seitenhieb auf Russland und die Krim sowie die Abspaltung des Kosovo zu bringen, obwohl beides nicht vergleichbar ist, denn mit der Krim hat ein autonomer Teil der Ukraine in einer Volksabstimmung sich für Russland entschieden. Im Kosovo hat man das mit NATO-Bomben bewirkt.

le monde bringt zum Thema TTIP einen ausführlichen Artikel mit mehr praktischen Beispielen, ohne dabei den Verlust eines Rechtssystems aus den Augen zu verlieren.

Das ist das, was man als neue Weltordnung (NWO) anpeilt. Regierungen sind nur noch Staffage, das Sagen haben Konzerne Und beschrieben hat das bereits vor 100 Jahren Nahum Goldmann und kann gerade jetzt nicht oft genug zitiert werden.


Textauszug aus:
Der Geist des Militarismus
von Nahum Goldmann, 1915

 

 

Wege zur neuen Weltordnung

 

„Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen: Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen.

Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle, Ordnungsschranken und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden.
Sodann erst kann ds zweite, die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden.
Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt; was war, muss weg.

Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk der militärische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: Wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist diese Aufgabe gelöst.

Dann aber erhebt sich die andere, die größere und schwierigere Aufgabe: Der Aufbau der neuen Ordnung. Die Glieder. Die nun aus ihren alten Verwurzelungen und Schichtungen herausgerissen sind und ungeordnet, anarchisch herumliegen, müssen zu neuen Formungen und Kategorien geschlossen werden. Ein neues, pyramidales, hierarchisches System muss errichtet werden.

(Nahum Goldmann: Der Geist des Militarismus, Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt; 1915, Seite 37 f)

 


Ende Textauszug

 

Man kann erkennen, dass auch WK1 und WK2 eigentlich diesem Muster gefolgt sind und TTIP nun der nächste Schritt sein wird. TTIP ist die Phase der Entrechtung der Völker, der Umbau, der den Konzernen die Kontrolle überlässt. Bei den Banken ist das schon länger so, denn wäre es anders, hätte es keine Finanzkrise gegeben und es gäbe auch keinen ESM und was bei den Banken geklappt hat, soll nun auf jeglichen Konsum ausgeweitet werden, mit dem Konsumenten als Spielball der Konzerne. Das ist es, was ich als Faschismus bezeichne, Untote eben.

 

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Medien der Vereinigten Staaten von Amerika vertuschen Massenmord in Odessa

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

Daniel McAdams  (antikrieg)

Gestern wurden in Odessa in der Ukraine über 30 anti-Kiew-Demonstranten bei lebendigem Leib verbrannt, als ein von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützter Mob das Gewerkschaftsgebäude in Brand setzte, in das sie geflüchtet waren, um dem pro-Kiew-Mob zu entkommen. Es war der größte Verlust an Leben in der Ukraine seit dem von den Vereinigten Staaten von Amerika betriebenen Staatsstreich im Februar, und könnte einen Wendepunkt in dem daraufhin folgenden Streit Ost gegen West bilden.

Die Bilder von dem Schauplatz waren grässlich, wo verzweifelte Demonstranten versuchten, aus dem Gebäude zu entkommen, während sie bei lebendigem Leib verbrannten. Ebenso grässlich waren die Fotos der jungen Mädchen, welche lustig die Molotowcocktails abfüllten, die in das Gebäude geworfen wurden.

Noch grässlicher war die Berichterstattung der Medien der Vereinigten Staaten von Amerika über das barbarische Geschehen. Obwohl 25 Minuten Videoaufzeichnung eindeutig zeigten, was in Odessa geschah, eindeutig zeigten, wer verantwortlich war für die Verbrennung von unbewaffneten Demonstranten, folgten alle Medien der Vereinigten Staaten von Amerika der Linie des Außenministeriums, das sich ausdrücklich weigerte, irgendeine Schuld dem pro-Kiew-Mob zuzuweisen, der von Washington unterstützt wird. Das Außenministerium ließ verlauten:

Die Ereignisse in Odessa, die zu dem tödlichen Feuer im Gewerkschaftsgebäude führten, unterstreichen dramatisch die Notwendigkeit einer sofortigen Deeskalation der Spannungen in der Ukraine. Die Gewalt und die Bestrebungen, das Land zu destabilisieren, müssen aufhören.

Ganz anders die Position der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, als im Februar in Kiew die Gewalt ausbrach: sogar als die Beweise auf viel Gewalt auf Seiten der Demonstranten hinwiesen, gaben die Vereinigten Staaten von Amerika trotzdem ausschließlich der damaligen Regierung Janukowitsch die Schuld.

Und die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika blieben nicht weit hinter dem Außenministerium und dessen Verdrehung der Ereignisse in Odessa.

Nehmen wir die Los Angeles Times:

Dreißig von den Opfern starben an Rauchgasvergiftung, nachdem ein Brand im zentralen Gebäude der Gewerkschaft gelegt worden war, wo laut Berichten prorussische Separatisten Scharfschützenstellungen eingenommen hatten, um auf pro-Einheits-Demonstranten zu schießen.

Die L.A.Times dreht es so hin, als wäre die Verbrennung von über 30 Demonstranten eine rein defensive Maßnahme. Allerdings – wenn das alles Scharfschützen waren, warum haben die sich nicht den Weg nach draußen freigeschossen?

Im Schulterschluss mit dem Außenministerium berichtete die New York Daily News, dass:

… aus noch immer nicht geklärten Gründen ein Feuer in einem Gewerkschaftsgebäude ausbrach und die Zahl der Toten zu steigen begann.

Und das, obwohl ihr eigener Artikel ein Foto zeigt, auf dem ein pro-Kiew-Demonstrant eine Brandbombe in das Gebäude wirft!

Wie zu erwarten folgte die New York Times der Linie des Außenministeriums, jegliche wahrheitsgemäße Berichterstattung zu vemeiden, die dem von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Regime in Kiew schaden könnte, und zog es daher vor, den Massenmord als eine Art von tragischem Unfall darzustellen:

Gewalt brach am Freitag auch in der vorher ruhigeren Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer aus, wo Dutzende Menschen in einem Feuer starben, das in Zusammenhang steht mit Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, die für die Einheit der Ukraine demonstrierten, und pro-russischen Aktivisten.

Es gibt zu viele weitere Beispiele über die gleichgeschaltete Berichterstattung der Medien der Vereinigten Staaten von Amerika über dieses Ereignis, um sie alle hier anführen zu können.

Aber sogar die virulent antirussische und pro-Kiew Kyiv Post berichtete grundsätzlich korrekt:

Ein Mob schrie „Hoch die Ukraine“ und „Tod den Feinden,“ als das Gebäude mit den darin eingeschlossenen Menschen brannte.

Das macht es ziemlich klar, wer den Brand legte und wer sterben musste.

Die Kyiv Post weiter:

Auf Twitter und Facebook kursierende Fotos zeigen Menschen – einige vermutlich noch Teenager – die explosive Flüssigkeiten in leere Bierflaschen füllen, ehe diese in das Gebäude geworfen werden.

Warum haben die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika nichts davon berichtet? Weil sie nicht wollten, dass die amerikanische Öffentlichkeit eine andere Möglichkeit sieht als die offizielle Linie der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, welche besagt, dass die an die Macht geputschte Regierung in Kiew und deren Anhänger den legitimen und demokratischen Willen des Volkes repräsentieren und dass jeder, der gegen diese Regierung oder deren Anhänger protestiert, ein russischer Agent und Terrorist ist.

Die Massenmedien der Vereinigten Staaten von Amerika marschieren im Gleichschritt mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und gehen so weit, sogar einen dermaßen abscheulichen Massenmord zu vertuschen. Nur alternative Quellen und Netzwerke wie RT (und RPI) wagen es, sich nicht an die Linie des Außenministeriums zu halten.

Kein Wunder, dass das Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika RT den Krieg erklärt hat.

 

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Das intelligenteste Sklavensystem, das es je gab!

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

von Susanne Kablitz (cafeliberte)

Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab! Lektion 1

Eigentlich ist es eine ganz logische Konsequenz und ich wundere mich, dass unsere Regierung auf diese grandiose Idee nicht schon viel früher gekommen ist. Sie ist der Meinung, dass Schüler mehr Fachwissen in Sachen Geld bekommen sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden „renommierte“ Einrichtungen in die Schulen geschickt. Unter diesen „renommierten“ Einrichtungen befinden sich dann unter anderem der Lobbyisten-Verband der deutschen Banken und die Commerzbank. Trotz dieser grundsätzlich logischen Konsequenz benötigte ich doch einen Moment bis mein Puls wieder auf ein normales Maß gesunken war.

Grundsätzlich ist es durchaus sinnvoll, gerade Kindern so früh wie möglich beizubringen, wie das Geldsystem funktioniert, was Zinsen sind und warum man keine fünfte Playstation im Jahr benötigt und die am besten auch noch auf Kredit, sobald man alt genug dafür ist. Wenn aber für diesen „Bildungsauftrag“ gerade die beiden Hauptverantwortlichen der immer wiederkehrenden Finanz-Schulden- und Wirtschaftsdesaster in Stellung gebracht werden, ist dies gelinde gesagt, pervers.

Seit gefühlten ewigen Zeiten passieren immer wieder die gleichen kapitalen Fehler und anstatt endlich einmal das Übel an der Wurzel zu packen und das Falschgeldsystem zu eliminieren und somit dem finanziellen Sklaventum ein Ende zu setzen, ist es im Moment mal wieder total hip, „den Reichen“, den „Kapitalisten“, den „Unternehmern“ die Schuld in die Schuhe zu schieben und das Zinssystem im Ganzen zu verteufeln. Was sollen die Abgesandten der Bankenwelt den Schülern erzählen? Wie es wirklich ist? Dass die Staaten den Bankensektor missbraucht haben, um ihre verlogenen Versprechen vom ewigen Wohlstand aufrecht zu erhalten? Dass sie sich ihre Wählerschaft durch Wahlgeschenke kaufen mussten, dafür aber eigentlich kein Geld hatten, somit immer mehr Schulden machen mussten und dies nur im verbrecherischen „funny-money-System“ möglich ist? Dass die Banken sich gerne „missbrauchen“ ließen, weil sie von den Zinsen für das aus dem Nichts geschaffene Geld in exzessivem Reichtum leben konnten? Dass mit dem ganzen Hokuspokus sofort Schluss wäre, wenn es wieder Warengeld geben würde? Was wollen sie den Schülern erzählen? Ich bin davon überzeugt, dass nichts davon bei den Zuhörern ankommen wird. Schon gar nicht, wenn der Auftraggeber der Staat ist.
Vielleicht wäre eine solche Unterrichtseinheit von Wert?

Lehrer: Was, liebe Schüler versteht ihr unter einem Sklaven bzw. der Sklaverei?

Schüler: Ein Sklave ist ein Mensch, der von anderen Menschen ausgebeutet wird. Sklaverei ist der Zustand, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden. Unter Sklaverei versteht man auch eine Freiheitsberaubung und Nötigung von Menschen.

Lehrer: Ok! Ich werde Euch nun erzählen, wie unser modernes und seit vielen, vielen Jahren bestehendes Geldsystem funktioniert und ihr entscheidet dann am Schluss, wie ihr diesen Zustand bezeichnen wollt. Meine Geschichte geht über mehrere Unterrichteinheiten. Das ist wichtig, weil von den meisten Menschen nur ein Teil erzählt wird und sich dann Halbwahrheiten ergeben, die eure Sichtweisen verbiegen können. Das machen diese Menschen absichtlich, weil sie eigentlich nicht wollen, dass ihr alles erfahrt. Wenn man nur Ausschnitte kennt, kann man leichter manipuliert werden und das ist für viele sehr praktisch, weil ihr dann leichter zu steuern und zu kontrollieren seid.
Stellt Euch bitte vor, der Staat benötigt Geld, viel Geld. Geld, das er nicht hat, weil die Steuereinnahmen nur einen Bruchteil der Einnahmen ausmachen, die der Staat benötigt.

Nach Abzug aller Kosten und Ausgaben, die der Staat für seine Staats-Laufburschen, für „Subventionen“ und „sozialen Wohltaten“ benötigt, bleibt von den Steuereinnahmen nichts mehr übrig, im Gegenteil. Nun könnte er einen Teil der Laufburschen laufen lassen, weniger subventionieren und den Wohlfahrtsstaat verschlanken, aber das möchte er nicht. Er braucht treue Verbündete, sonst würde ja jeder merken, dass der Staat in großen Teilen überflüssig, sogar schädlich ist und mehr Probleme schafft als er löst! Also, der Staat braucht Geld und da kommen die Banken ins Spiel.

Die Banken sind grundsätzlich eine nützliche Einrichtung, da sie als Kapitalgeber dafür Sorge tragen sollen, dass Wirtschaftsteilnehmer, die noch nicht ausreichend Geld ansparen konnte, aber dennoch sinnvolle Investitionen tätigen möchten, mit Kapital versorgt werden und somit am Wirtschaftsleben teilnehmen können. Grundsätzlich sollen Banken also Geld von anderen Menschen einsammeln, sorgfältig darauf aufpassen und es im Bedarfsfall an andere Menschen zum Zwecke der Investitionen verleihen. Nach einer vereinbarten Aufbewahrungsfrist wird das Eigentum dann nach Rückzahlung des Ausleihers wieder an den Eigentümer zurückgezahlt. Für Geld, das der Eigentümer verleiht und somit nicht selber nutzen kann, bekommt er eine Wiedergutmachung, die nennt sich Zins. Dieser Zins ist ein gesunder Zins, weil er denjenigen entschädigt, der für einige Zeit auf sein Eigentum verzichtet; die Bank bekommt für die Zeit der Aufbewahrung eine Gebühr. Sollten die Einzahlungen nicht reichen, um die gewünschten Verleihungen vorzunehmen, können die Geschäftsbanken zudem bei der Zentralbank selbst um Kredite bitten, die nach einer gewissen Zeit zurückzuzahlen sind. So weit, so gesund!

Nun ist auch der Staat ein Kunde der Bank und um von dieser Geld zu bekommen, gibt er sogenannte Staatsanleihen heraus. Staatsanleihen sind bunt bedruckte Papiere, die dem Inhaber der Staatsanleihe versprechen, das geliehene Geld mit Zins zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Geldgeber wieder zurückzuzahlen. Staatsanleihen gelten immer noch als sicher, weil die Menschen glauben, dass nur so viele Staatsanleihen ausgegeben werden, wie Sparer, also die Steuerzahler, beim Staat, also eigentlich bei sich selbst, ihr Geld investiert haben. Staatsanleihen sind in ganz vielen Dingen vorhanden, zum Beispiel in Lebensversicherungen. Inhaber heißen übrigens auch Gläubiger – sie heißen so, weil sie daran glauben, dass sie ihr Geld zurückbekommen.

Das nur so viele Staatsanleihen ausgegeben werden können, wie vorher an Ersparnissen eingesammelt wurden, stimmt übrigens nicht. Der Staat kann so viele Staatsanleihen ausgeben wie es ihm beliebt, diese Staatsanleihen dann bei der Bank verpfänden und so an Geld über Kredite kommen. Staatsanleihen sind im Prinzip frisch gedrucktes Falschgeld, das im Markt umherfließt. Mit diesen Staatsanleihen kann der Staat sich also sehr viel Geld bei den Banken leihen, ohne vorher den Gegenwert bei den Investoren und Sparern eingesammelt zu haben.
Dieses Vorgehen – liebe Kinder – ist euch natürlich nicht gestattet. Wenn ihr mehr verleiht als ihr eigentlich zur Verfügung habt, ist dies Betrug, somit eine Straftat und wird hart bestraft. Also vergesst ganz schnell einen solchen Plan, das ist den Staaten und wie ihr gleich sehen werdet, auch den Banken vorbehalten! Ja, das klingt verwirrend, das ist auch so gewollt. Wenn jeder dieses System nämlich sofort verstehen würde, wäre damit wohl bald Schluss. Weil uns der Staat aber immer einredet, dass alles in Ordnung ist und die Zeitungen und das Fernsehen das bestätigen, glauben wir das, auch Eure Eltern.

Da der Staat dies über viele Jahre so gehandhabt hat und nie mit seinem verfügbaren Geld ausgekommen ist, hat sich der Schuldenberg ganz hoch aufgetürmt. Auf diesen Schuldenberg müsse Zinsen gezahlt werden, weil der Staat ja das Geld bei den Banken geliehen hat und sie auch eigentlich zurückzahlen muss.
Warum das den Banken ganz recht ist, warum Falschgeld eben Falschgeld ist und warum auf einmal jeder, der spart, ein Depp ist – das liebe Kinder, erzähle ich euch morgen!

Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab! Lektion 2

Lehrer: So, liebe Schüler, heute geht es mit unserer Unterrichtseinheit weiter voran. Wir werden nun zunächst einen kleinen Exkurs in die Geldgeschichte einlegen, da ihr sonst den gleichen dummen Märchen aufsitzt wie eure Eltern und den meisten Erwachsenen, auch wenn sie sonst sehr schlau sein mögen. Früher gab es das sogenannte Warengeld; dieses Geld stellte einen echten Wert dar wie zum Beispiel Silber oder Gold. Mit diesem „Geld“ konnte man Waren kaufen, also die „Geld-Ware“ gegen die „Waren-Ware“ tauschen. Für beide Wirtschaftsteilnehmer war dies von Vorteil. Beide hatten nun mehr von dem, wonach es ihnen verlangte. Dies war und wird immer Marktwirtschaft sein!

Marktwirtschaft bedeutet, dass Waren freiwillig zu einem vereinbarten Preis getauscht werden. Um mit Warengeld bezahlen zu können, musste man es vorher verdient habe, es war also gedecktes Geld. Die Banken waren aber sehr schlau und mit Hilfe der Regierungen, die das Sparen schon vor vielen Jahrhunderten nicht so sehr schätzten, wurde das sogenannte Kreditgeld erfunden. Kreditgeld entsteht aus der Kreditschuld heraus und ist ein Versprechen für die Zukunft. Kreditgeld entsteht, wenn jemand eine Schuld auf sich nimmt und diese Schuld dann irgendwann zurückzahlen wird oder auch nicht. Regierungen und Banken haben im Laufe der Geschichte immer wieder auf das Mittel des Kreditgeldes zurückgegriffen, da es viel einfacher für sie ist, wenn Geld keinen realen Wert mehr hat. Es ist beliebig vermehrbar, ein teuflischer Akt und nur möglich, wenn man ein reines Papiergeldsystem hat. Auf ein nahezu vollständig wertloses Stück Papier wird einfach eine bestimmte Zahl gedruckt – und siehe da, es ist neues Geld entstanden. Dieses sogenannte Kreditgeld ist reine Zauberei und müsste Schuldgeld genannt werden.

Der Begriff Schuldgeld würde nämlich den Menschen klar machen, welchem Bären sie da dauernd aufsitzen. Schuldgeld wird am Computer geschaffen und ist in beliebiger Menge vermehrbar. Das ist zum einen für die Regierungen von großem Vorteil, weil sie uns vorspielen können, dass immer genug Geld vorhanden ist und sie uns mit Versprechungen bestechen, um Ihre hoch bezahlten und aus Steuergeldern finanzierten, meist völlig überflüssigen Pöstchen zu behalten, zum anderen ist es für die Banken im wahrsten Sinne „die Lizenz zum Gelddrucken“!
Die Banken sind sehr klug! Sie haben sehr schnell erkannt, dass Menschen naiv und vertrauensselig sind. Wenn eure Eltern zur Bank gehen und dort ihr Erspartes einzahlen, glauben sie, dass es dort entweder sicher aufbewahrt oder an andere Menschen weiterverliehen wird. Dafür bekommen sie eine Belohnung, den sogenannten Zins. So wäre das gut und richtig in einem funktionierenden Wirtschaftskreislauf. So ist es aber nicht. Wie ihr euch erinnern könnt, verkauft der Staat seine Staatsanleihen in unbeschränktem Ausmaß an die Banken. Die Bank hat nun die Staatsanleihen gekauft und ist somit Eigentümerin eines Staatsanteils geworden, die Regierung hat Geld, um es für allerlei Dinge auszugeben. Der Staat ist Schuldner der kreditgebenden Bank geworden und muss nun an die Bank einen vereinbarten Zins bezahlen.

Normalerweise sollte nun nach einer gewissen Zeit der Kredit zurückgezahlt sein, also der Staatsanteil wieder an den Staat zurückgegeben werden, damit die Zinslast nicht zu sehr steigt (diese Zinslast muss nämlich auch der Steuerzahler bezahlen). Dies funktioniert aber bei Staatsanleihen nie. Die Regierung hat kein Geld, um sie zurückzukaufen und muss nun daher immer wieder die alte Schuld in eine neue Schuld umwandeln. Warum aber hat der Staat kein Geld? Nun, zum einen mögen die meisten Menschen eher spendable Regierungen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten und zum anderen werden viele Ausgaben getätigt, die überflüssig und nichtsnutzig sind. Da der Staat ja aber kein eigenes Geld ausgibt, sondern das Geld seiner Bürger und unsinnige Ausgaben daher nicht wehtun, ist er sehr freigiebig. An diesem Geschäft verdienen die Banken prächtig. Sie haben aber noch andere Einnahmequellen, die sehr lukrativ sind.

Wie ich euch eben erzählt habe, zahlen viele Menschen, auch eure Eltern und Großeltern, ihr Geld bei der Bank ein. Dieses Geld ist die sogenannte Einlage, die sie je nach Vereinbarung zu unterschiedlichen Zeitpunkten auch wieder abheben können. Vor vielen Jahrhunderten machten die Banken die Entdeckung, dass immer weniger ihr Geld von der Bank abheben als andere über Geld verfügen möchten. Also erfanden die Banken die „Mehrfach-Verpfändung“. Eine geniale Erfindung, vor allem in Zeiten, wo ein Geldschein wie der andere aussieht, sofern die eingedruckte Zahl stimmt. Es ist ein ganz einfaches Prinzip, eigentlich. Aber fragt mal eure Eltern und deren Freunde. Die Konsequenzen aus diesem Voodoo-Zauberspielchen sind kaum jemandem bekannt und das macht die ganze Sache umso faszinierender. Durch das sogenannte „fractional banking“, ein Vorgang, der eine eigene Unterrichtsstunde in Anspruch nimmt, schaffen die Banken Geld aus dem Nichts, indem sie aus 100 Euro bis zu 5000 Euro machen, die sie dann gegen Zinsen verleihen. An dieser Stelle wird das Zinssystem teuflisch, weil man auf Geld, das nicht erwirtschaftet wurde und das nicht jemand erst ansparen musste, Zinsen gezahlt werden müssen. Es ist für die Banken noch viel spannender, weil ihnen sogar das Bürgerliche Gesetzbuch zur Seite steht. Extra für die Banken wurde ein ganz besonderer Paragraph eingeführt.

Weiterhin können sich die Banken bei ihrer „Mutter“ – der Zentralbank – gegen einen vergleichsweise sehr geringen Zins Geld leihen; dieses Geld kann dann wieder mit einem vielfachen Hebel an Verbraucher zu einem deutlich höheren Zins verliehen werden. Die Zentralbank ist ein Wunder an Zauberkraft – es werden einfach Zahlen in einen Computer eingetippt und schwupp – wer hat noch nicht, wer will nochmal? Im Gegenzug müssen aber die Verbraucher echte Werte wie zum Beispiel Immobilien als Pfand hinterlegen. Wenn die Menschen das aus dem Nichts gezauberte Geld nicht zurückzahlen können, wird ihnen der reale Wert weggenommen. Ein Handstreich der allerfeinsten Sorte. Es ist wie ein üppiges Buffet an dem sich die Banken bedienen können, ganz ohne jegliche Sorge vor jeglicher Magenverstimmung.

Schüler: Aber alles, was Sie uns bis jetzt erzählt haben, klingt nach Betrug!

Lehrer: Ja, das stimmt, es klingt nach Betrug! Aber kann das sein? Es handelt sich doch schließlich um unseren Staat, der will doch immer nur unser Bestes! Würde uns der Staat nicht vor so einem System schützen? Haben unsere Volksvertreter nicht geschworen, allen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden? Wie passt das denn zusammen? Bringen Regierungen durch die Staatsverschuldung ihr Volk wohlwissend in ernste Schwierigkeiten? Sind Regierungen die Steigbügelhalter der Banken? Käme man ohne Banken aus? Oder würde dann alles nur noch schlimmer?

Liebe Schüler, diesen abschließenden Teil werden wir im dritten und letzten Teil unserer Unterrichtsreihe besprechen. Es wird interessant, das verspreche ich Euch!

Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab! – Die Abschlusslektion

Lehrer: In der letzten Unterrichtsstunde habe ich euch erzählt, wie unser modernes Bankensystem funktioniert. Selbstverständlich habt ihr das euren Eltern weitererzählt, was auch sehr gut und richtig ist.
Viele eurer Eltern sind jedoch jetzt sehr wütend auf mich und wollen, dass mir gekündigt wird. Sie sagen, dass ich euch aufwiegeln würde und mich Verschwörungstheorien hingebe, die mit der Realität nichts zu tun haben. Sie sind der Meinung, dass der Staat eine gute Einrichtung ist und eine soziale Gerechtigkeit garantiert. Sie sind auch der Meinung, dass die Banken den Menschen im Prinzip oft schaden, aber das Geld bei den Banken trotzdem sicher sei. Diese Sicherheit garantiere schließlich der Staat.

Auf die Frage, wer denn der Staat sei, sagten sie mir, dies tue nichts zur Sache. Die Banken würden auch gar kein ungedecktes Geld herausgeben. Ein Vater von euch hat seinen Bankberater danach gefragt und der hat gesagt, dass er sich das nicht vorstellen kann. Das wäre ja unmoralisch und könnte im Prinzip auch gar nicht so sein, weil man ja sein Geld auch immer wiederbekommen würde. Dafür gäbe es ja schließlich die Einlagensicherung. Und Frau Merkel, unsere Bundeskanzlerin, sei sehr vertrauenswürdig und habe nochmals wiederholt, dass das Geld der Sparer sicher sei. Das hat sie in 2008 auch schon gemacht zusammen mit Herrn Steinbrück und so ist es ja dann auch eingehalten worden. Das Geld ist immer noch da, sogar noch sehr viel mehr als damals. Meine Verunsicherung und Skepsis sei vollkommen überflüssig.

Ich habe gefragt, wie sich eure Eltern denn erklären, dass jetzt so viel mehr Geld da sei als noch vor ein paar Jahren und ob dies in deren Augen vernünftig wäre. Sie haben geantwortet, dass das selbstverständlich vernünftig und vor allem notwendig sei. Wenn die Welt nicht mit Geld zugestopft würde, dann würden wir untergehen. Die Wirtschaft muss wachsen, das weiß ja nun wirklich jedes Kind. Und wie soll sie wachsen, wenn man sparen muss? Und dass es gute und schlechte Zinsen gibt, das sei alles kompletter Unsinn. Zinsen sind immer schlecht, Zinsen sind unmoralisch und im Islam vollkommen zu Recht verboten. Ich habe erwidert, dass Zinsen nur dann schlecht sind, wenn sie auf nicht erwirtschaftetes und nicht gespartes Geld erhoben werden und somit dafür sorgen, dass die Zinslast dramatisch zunimmt (übrigens ist das mit dem Zinsverbot im Islam auch so nicht richtig).

Eure Eltern sagen mir, dass das nicht sein kann; in den Talkshows wird immer den Zinsen die Schuld gegeben, also muss das auch stimmen. Die „Josephs-Pfennig-Geschichte“ kann ja nicht lügen. Ich gebe zu bedenken, dass die Geschichte nicht so realistisch ist, weil kein Mensch 2000 Jahre lang spart, sondern in der Regel irgendwann stirbt und dann der ursprüngliche Vertrag in der Regel endet oder eine eben einach eine Rückzahlung erfolgt. Egal, sagen sie, wir verbieten Ihnen, dass sie unsere Kinder in dieser Weise unterrichten.

Wir möchten, dass unsere Kinder in dieser Welt gut zurechtkommen und angesehene Berufe ausüben. Wir möchten unseren Kinder Schwierigkeiten ersparen, wir möchten stolz auf sie sein können. Was sollen denn die Leute denken, wenn unsere Kinder den Staat kritisieren und das Geldsystem in Frage stellen? Das ist uns sehr unangenehm.

Wir wollen auch nicht, dass sie unsere Kinder mit den im ersten und zweiten Teil gestellten Fragen belästigen. Wir wollen, dass Sie Ihren Bildungsauftrag ernst nehmen und unseren Kindern das beibringen, was im Lehrplan steht. Wir wollen, dass sie lernen wie man den Müll trennt und wie man sich politisch korrekt verhält. Wir wollen, dass sie verstehen, dass es gut ist, wenn alle Menschen möglichst gleich sind. Wir wollen, dass sie ihren Mitschüler auch noch das siebzehnte Mal helfen, auch wenn sie sich selbst zu Tode langweilen und die Lust am Unterricht verlieren. Wir wollen, dass sie lernen, dass Eigenverantwortung unnötig und es sozial gerecht ist, wenn man anderen das Erarbeitete stiehlt. Wir wollen, dass sie wissen, dass ihnen dies zusteht und dass sie sich dafür nicht schämen brauchen. Wir wollen, dass sie lernen, dass Einkommen über 500.000 Euro im Jahr grundsätzlich unmoralisch und widerwärtig sind. Wir wollen, dass sie begreifen, dass Leistung sich vor allem dann für sie lohnt, wenn andere sie erbringen.

Wir wollen, dass sie dem Staat gehorchen und keine überflüssigen Fragen stellen. Wir wollen, dass sie gute und dienstbereite Bürger dieses Landes werden, die auch bei Steuerabgaben über 70 % noch fröhlich sind und überzeugt, dass dies gerecht und richtig ist. Wir wollen, dass sie es in Ordnung finden, dass der Staatsapparat immer größer wird, denn schließlich wollen Politiker nur unser Bestes. Wir wollen, dass sie den Euro mit Europa gleich setzen, denn wenn sie dies nicht tun, merken sie, wie dumm sie sich verhalten. Wir wollen, dass sie nur noch mit dem Fahrrad fahren und noch gerades Gemüse essen. Wir wollen, dass sie begreifen, dass Wirtschaft Teufelszeug ist und dass jeder, der Geld verdient, ein Verbrecher ist. Sie sollen lernen, dass sie nur so viel zu verdienen haben, dass unsere Politiker nach Abzug ihrer „Unkosten“ genug zum Umverteilen haben. Sie sollen „verdammt nochmal“ begreifen, dass wenn wir endlich alle gleich sind, Frieden auf der Welt herrscht.

Sie sollen verlernen, dass es wunderbar sein kann, wenn man besser ist als jemand anderes. Sie sollen verlernen, dass es bitter sein kann, wenn man jemand anderem unterliegt. Sie sollen verlernen, was Begeisterung, Kreativität und Einsatz ist. Sie sollen verlernen, dass Erfolg und auch Misserfolg Eigenverantwortung bedeutet. Sie sollen verlernen, dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Sie sollen verlernen, dass eine Niederlage zum Leben gehört. Sie sollen verlernen, dass Fehlverhalten zu negativen Konsequenzen führen kann. Sie sollen verlernen, dass das Leben Höhen und Tiefen hat. Sie sollen verlernen, dass Diebstahl unmoralisch ist, wenn der Staat diesen an seinen Bürgern begeht. Sie sollen verlernen, dass man für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen hat. Sie sollen verlernen, dass man sich nur auf die Hilfe der Gesellschaft verlassen sollte, wenn man sie wirklich braucht. Sie sollen all das verlernen, was wir erfahren haben. Und sie sollen verlernen, dass es unnötig ist, sich gegenüber dem Staat und dem Schuldgeldsystem so zu versklaven wie wir das getan haben und noch immer tun!
Und vor allem – sie sollen verlernen, wie es ist, ein Mensch zu sein!

Lieber Lehrer, haben Sie uns verstanden?

 

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Steigender Reichtum – steigende Armut

Posted by krisenfrei - 05/05/2014

Unser korruptes Polit-System, das das Volk für BLÖD verkauft,  macht’s möglich. Und die Masse legitimiert es, indem sie diesem korrupten Polit-System ihre Stimme geben. Das Volk wählt sich selbst in die Sklaverei.

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Klaus Wallmann sen. (randzone)

Der Paritätische Gesamtverband beklagt weiter eine wachsende soziale Spaltung in Deutschland. Im Jahresgutachten 2014 wirft man den bürgerlichen Monopolpolitikern “Passivität” vor, die “bisweilen schon an sozialpolitische Ignoranz” grenze. Die Politik der letzten wie der aktuellen Monopolregierung habe so gut wie nichts gegen den Trend der wachsenden sozialen Spaltung getan. Aber ist so etwas Passivität?

Die Armutsquote befindet sich mit 15,2 Prozent auf einem weiteren Höchststand. Besonders armutsgefährdet sind wie gehabt Erwerbslose (59,3 Prozent) und Alleinertziehende (41 Prozent). Zwischen 2009 und 2013 stieg die Zahl der privaten Schuldner von 6,2 auf 6,6 Millionen. Jeder zehnte Erwachsene ist aktuell mit durchschnittlich gut 30.000 Euro überschuldet.

Auf der anderen Seite stieg das private Vermögen auf 7,4 Billionen Euro, von denen 5,1 Billionen auf Grund- und Immobilienbesitz entfallen.

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
(Bertolt Brecht)

Der Verfasser des Jahresgutachtens kommt zu der ganz neuen Erkenntnis, daß sich hinter den “volkswirtschaftlichen Erfolgsbilanzen” eine “fortschreitende Spaltung der Gesellschaft” verberge. Nun ja, ganz neu ist diese Erkenntnis wohl nicht, haben doch bereits die Theoretiker des Marxismus bewiesen, daß es im Kapitalismus zwei Klassen gibt, deren Interessen sich in diesem wirtschaftlichen System nicht in Übereinstimmung bringen lassen.

Der Paritätische Gesamtverband hofft jedoch weiter, daß seine Warnung an die politischen Kommis der herrschenden Klasse, deren “Passivität” beendet, durch die die Reichen im vergangenen Jahr erneut reicher, und die Armen noch ärmer wurden. Individuelle Beschäftigungsförderung und neue Investitionen in Hilfe-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote können aber auch nichts am Klassencharakter dieser Gesellschaft ändern. Derlei Dinge sollen die “Spaltung der Gesellschaft” nur weniger sichtbar machen und “die Armen” in den Schlaf lullen. Womit der Paritätische Gesamtverband seine wahre Rolle in diesem System einmal mehr deutlich macht.

Klaus Wallmann sen.

 

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