krisenfrei

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Auf Russland zielend, untergraben die USA die EU

Posted by krisenfrei - 03/05/2014

Pjotr Iskenderow

STIMME RUSSLANDS Das Versprechen des Präsidenten der USA Barack Obama, Sanktionen gegen „ganze Sektoren der russischen Wirtschaft“ zu verhängen wegen Russlands Politik Kiew gegenüber, ist fähig, die Lage im westlichen Lager selbst noch komplizierter zu machen.

Die Frage bezüglich der Sanktionen gegen Moskau hat die Europäische Union ohnehin ernsthaft gespalten. Weitere aggressive Handlungen Washingtons sind fähig, die EU auch ökonomisch zu treffen. Aber vielleicht sei das ja gerade das Hauptziel der USA, fragt unser Kommentator Pjotr Iskenderow.

Was Barack Obama betrifft, so ist alles klar. Er erlitt eine Niederlage bei der Reformierung des Gesundheitswesens und beim Ausgleich des Staatshaushalts. Nun ist er genötigt, unverzüglich bei der Wählerschaft Unterstützung für seine Anhänger aus der Demokratischen Partei zu suchen. Die aufmerksamsten Zuhörer dieser aggressiven Erklärungen Obamas sind aber nicht seine amerikanischen Landsleute, sondern die Bürger der EU. Denn was bedeuten die Sanktionen gegen „ganze Sektoren der russischen Wirtschaft“ in der Praxis? Eine Untergrabung des gesamten Komplexes der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und der EU in der Energiewirtschaft, im Verkehrswesen, in der Infrastruktur, in der Weltraumraketensphäre, in der Bauindustrie, der Metallurgie, im Maschinenbau und schließlich auch im Tourismus. Und zwar wird am meisten die Wirtschaft jener Länder darunter leiden, die historisch gesehen eng mit Russland verbunden sind. Und das sind nicht allein die Länder Mittel- und Osteuropas, sondern auch Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien.

Nicht umsonst weckt das Geschehen in Deutschland wachsende Besorgnis. Im Oktober 2013 stellten die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik sowie der Marshall Fund einen Bericht über die Politik-Parameter der Länder „in der sich ändernden Welt“ vor, die bestimmt wurden als „neue Kraft, neue Verantwortung“. Und im Januar 2014 bekräftigte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck, dass die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom Außenhandel die Gewährleistung des Zugangs zu den Außenmärkten, Stabilität in den Zonen der deutschen außenpolitischen Interessen und eine entschlossenere Führung“ bei der Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit erfordere.

Die zuletzt genannte These wies auf Deutschlands Unzufriedenheit mit der amerikanischen Führungsrolle in der Welt hin. Demnach befindet sich ein Adressat der verschärften russlandfeindlichen Politik der USA am Rhein. Zudem passt die neue Spirale des Gegenüberstehens mit Moskau, zu der Washington die Europäer aktiv anspornt, bestens in die Pläne gewisser Kreise zur Schaffung einer transatlantischen Freihandelszone. Unter Bedingungen, wo dieses Projekt stagniert, können seine Anhänger versuchen, ihm auf der Welle russlandfeindlicher Losungen einen neuen Impuls zu geben. Umso mehr, wo die USA und die EU in dieses Projekt ursprünglich einen unterschiedlichen Sinn hineingelegt haben. Auch die Idee selbst erinnere stark an den Versuch, die Weltwirtschaft nicht zu gesunden, sondern sie in eine noch tiefere Krise zu drängen, bemerkte im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS der Direktor des russischen Instituts für Globalisierung und soziale Bewegungen, Boris Kagarlizki. Konkret sagte er Folgendes:

„Derartige Freihandelszonen kann man durchaus als Zonen einer freien Verbreitung von Krisenerscheinungen betrachten. Das besitzt eine anschauliche Analogie, als ob man während einer Epidemie, anstatt eine Quarantäne in den betroffenen Territorien zu erklären, sie öffnen und mit weniger betroffenen vereinigen würde.“

Demnach ist es kein Zufall, dass gerade Deutschland, nach den Angaben der spanischen Zeitung „El Pais“, in den Reihen der EU das Lager jener anführt, die sich negativ zu den russlandfeindlichen Sanktionen verhalten. Hierzu gehören auch Spanien, Italien und teilweise Frankreich. Letzteres versucht einerseits, die eigenen Positionen in Europa zu festigen, andererseits ist es genötigt, die Entwicklung der allgemeinen geopolitischen Situation zu berücksichtigen. Aber man sollte nicht vergessen, dass bei einem beliebigen Verlauf der Ereignisse um Frankreich und Deutschland beide Länder objektiv an einer Partnerschaft interessiert seien, meinte im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS Nadeshda Arbatowa, Leiterin des Bereichs europäische Politikforschung am Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften. Konkret sagte sie Folgendes:

„Die Achse Paris-Berlin kann bei einer beliebigen Entwicklung der innen- und außenpolitischen Situation erhalten bleiben. Die führende Rolle Deutschlands und Frankreichs ist selbst im Rahmen der in Europa ablaufenden neuen Veränderungen möglich. Aber dabei ist der französische Präsident François Hollande ebenso fähig, eine zementierende Kraft Südeuropas zu werden.“

Mehrere Länder der EU gaben Brüssel bereits zu verstehen, dass sie von ihm eine Entschädigung für die durch die Sanktionen zugefügten Verluste fordern werden. Die Zeitung „El Pais“ nennt in dieser Ländergruppe Bulgarien, Ungarn und Rumänien. Der IWF stellte die Entwicklungsperspektive der Situation in Mittel- und Osteuropa in eine direkte Verbindung mit der weiteren Entwicklung der Situation in der Ukraine.

Die aus Washington ertönenden harten Erklärungen „untergraben die normalen Bedingungen für den Handel“, zitiert die Agentur AP die bezeichnenden Worte des Analytikers der Melbourne IG Evan Lucas. In diesem Fall sollte man die an einer solchen Untergrabung interessierten Kräfte suchen. Und die USA sind hier wohl der Hauptverdächtige.

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Und genau das steckt dahinter. Die europäische Wirtschaft zu schwächen. Die US-Wirtschaft geht auf Krücken und deshalb muss diese Wallstreet-Marionette „Yes we can“ die russische und die EU-Wirtschaft mit in den Abgrund reißen. Der deutsche Hosenanzug und ihre Schleimer in der GROKO, sowie die EurokRatten machen sich in die Hose und folgen den Befehlen aus Washington.

Verweigert den Ratten in Brüssel am 25. Mai eure Stimme! In den westlichen Medien hört und liest man nur LÜGEN. Die System-Parteien und -Medien sind nichts anderes als Verrat an das Volk. Die System-Parteien sind Zecken und die -Medien machen es den Zecken leicht, das Volk zu verblöden bzw. auszusaugen.

In meinem Buch, „Steht uns das Schlimmste noch bevor?„, wird dies anhand von Fakten, Zahlen und Grafiken näher erläutert. Der Tag X (totale Verarmung) wird kommen. 

Abschließend zwei Zitate von Albert Einstein:

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ 

„Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“ 

Wie dem auch sei, aber vielleicht wird es in 50 bis 100 Jahren ein menschenfreundlicheres System geben. Nachdem ich für mein erstes Buch (s.o.) über ein halbes Jahr recherchiert habe, könnte dieser Gedanke vielleicht ein Thema für mein nächstes Buch sein. Mal schauen!

 

 

Eine Antwort to “Auf Russland zielend, untergraben die USA die EU”

  1. Cato said

    Das US Weltreich ist überdehnt. Es kann nicht mehr finanziert werden! Also werden
    die Kolonien(BRD, EU, Japan, ….) ausgeplündert. Zur Ablenkung werden Kriege
    inszeniert, die wieder die Kolonien führen müssen. Das erinnert an den Untergang
    des römischen Weltreichs! Das kommende Desaster wird fürchterlich!

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