krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for April 2014

Wall Street Kapital kämpft mit allen Mitteln um …

Posted by krisenfrei - 26/04/2014

… den Erhalt seiner globalen Finanzhoheit

von Mowitz (gegenmeinung)

Vor wenigen Wochen kam aus Moskau die Meldung russisches Gas und Öl zukünftig gegen Rubel und/oder gegen die jeweilige nationale Währung des Käuferlandes und nicht gegen US-Dollar zu verkaufen. Die Durchführung, sollte Russland diese Ankündigung in die Tat umsezen, wird nicht von heute auf morgen geschehen, sondern einige Jahre in Anspruch nehmen. Etliche Staaten vor Russland hatten auch schon mal den ehrenwerten und längst überfälligen Versuch unternommen, sich vom Dollar unabhängig zu machen um sich so aus der tödlichen Umarmung des international vorherrschenden Finanzkapitals, das an der Wall Street beheimatet ist, zu befreien.

Gelungen ist es bislang noch keinem. Saddam Hussein bezahlte seinen Versuch irakisches Öl gegen Euros auf den Markt zu werfen mit dem Leben, wie von einigen angenommen wird, andere wiederum meinen, der Irak sei aus anderen ökonomischen Gründen angegriffen worden. Nämlich, damit die Verfügungsgewalt über das irakische Öl dem irakischen Staat aus den Händen gerissen werden konnte, um sie in die Hände von Gangstern der internationalen Öl- und Finanzwirtschaft zu legen.

Antonia Juhasz, die Ölkonzerne analysiert, stellte fest: „ExxonMobil, BP und Shell gehören zu den Ölfirmen, die von den westlichen Regierungen ziemlich aggressiv gefordert haben, ihnen mit einer Invasion des Iraks den Zugang zu dessen Ölquellen zu öffnen. Sie waren erfolgreich und fördern jetzt alle Öl im Irak.“ Frau Juhasz, die auch die beiden Bücher „The Tyranny of Oil“ (Die Tyrannei des Öls) und „The Bush Agenda“ (Der Bush-Plan) verfasst hat, erklärte außerdem, die Ölkonzerne aus den USA und aus anderen westlichen Staaten hätten „Produktionsverträge für einige der größten noch ergiebigen Ölfelder der Welt zu den lukrativsten Bedingungen der Welt abgeschlossen„.

Vertreter der Bush-Regierung haben zugegeben, dass die Invasion des Iraks nur wegen des irakischen Öls erfolgte. Die Entscheidung, den Irak zu überfallen, wurde nur einen Monat nach Bushs Amtsantritt im Februar 2001 getroffen.

Bereits im Januar 2001 planten Bushs Berater, wie sie den Irak überfallen und seinen Ölreichtum unter ihre Kontrolle bringen könnten. Auf der ersten Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates fand eine Diskussion über die Invasion des Iraks statt, weil Bush wissen wollte, wie dies schnellstmöglich geschehen könnte. Es gab sogar schon eine Karte für die Besetzung des Iraks nach Saddams Sturz, aus der auch zu ersehen war, wie die Ölfelder aufgeteilt werden sollten.

Jede Wall Street Regierung der USA hat zusammen mit ihrem vor Ort agierendem Appendix Israel ein grundlegendes Interesse daran den Mittleren Osten zu kontrollieren, um so die Wirtschaft anderen Staaten, einfach abwürgen zu können wenn sie nicht länger im Gleichschritt den Vorgaben des internationalen Finanzkapitals Folge leisten. Wobei die Marterwerkzeuge IWF und Weltbank, zusammen mit der, auf Grund der Stellung des Dollars als Weltreservewährung, vom Rest der Welt bezahlten militärische Überlegenheit der Vereinigten Staaten, dafür Sorge tragen, dass die globalen Machtverhältnisse so bleiben wie sie sind. Das heutige Russland ist ein potenter Gegenspieler der globalen Wall Street Herrschaft und hat das Format, zusammen mit China, Indien und anderen, ihnen Paroli zu bieten und gefährlich werden zu können.

Auch ist der Gedanke nicht sonderlich abwegig, dass sich Westeuropa aus dem Joch und Vasallenstatus gegenüber den USA und der sie tragenden Finanzmarodeure lösen wird und zusammen mit Russland anfängt europäische Interessen zu vertreten.

Herresbach Politische Cartoons

Das hätte vor allen Dingen den Vorteil, Europa nicht per se zum nächsten atomaren Schlachtfeld us-amerikanischer Weltherrschaftspolitik zu machen und die USA höflich, aber bestimmt, aus allen militärischen US-Basen in Europa zu verabschieden. Ein echter Gewinn für Europas Sicherheit und Selbstbestimmung, und ein enormer Schritt auf dem Weg zu einer mulitpolaren Weltordnung, in der nicht nur der Hegemon und sein neoliberales Globalisierungskonzept das alleinige Sagen haben, sondern das auch Platz für andere Denkansätze lässt als kapitalistische; ohne deswegen gleich militärischen Angriffen und wirtschaftlichen Aggressionen und Destabilisierungen ausgesetzt zu werden, was heute zur Normalität us-amerikanischer „Friedenspolitik“ zählt. Bereits im November 2010 schrieb Diana Johnstone, us-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin:

„Das unerbittliche Beharren der Vereinigten Staaten von Amerika auf die Einverleibung der Ukraine geht weiter ungeachtet der Tatsache, dass das die Vertreibung der russischen Schwarzmeerflotte von ihrer Basis auf der Halbinsel Krim bedeuten würde, wo die örtliche Bevölkerung überwiegend russisch spricht und pro-russisch eingestellt ist. Das ist ein Rezept für Krieg gegen Russland, wenn es je ein solches gegeben hat.“Russland einkreisen, China ins Visier nehmen

Wie die Waffen der internationalen Finanzmafia eingesetzt werden um wirtschaftliche Unruhe, wegen, aus ihrer Sicht, unbotmäßigen Verhaltens gegen die Interessen des Wall Street Kapitals, zu verbreiten, sieht man am Verhalten der US-Rating-Agentur Standard & Poor’s, die vor einem Absturz der Kreditwürdigkeit Russlands auf Ramschniveau warnt. Donnerwetter auch! Ein Russland, dessen Ressourcen-Reichtum schon lange zur Begierde ausländischen Kapitals geworden ist und der ausreicht um russische Schulden auch dann noch zu bezahlen, wenn die USA bei einem Verlust ihrer Weltwährungsreservestellung schon lange aufgehört haben ihre Schulden bezahlen zu können.

Immerhin hat die russische Irritation über die Blockierung von MasterCard und Visa Operationen mit ihren von einigen russischen Banken ausgegebenen Karten, schon Wirkung gezeigt. Die russische Staatsduma hat vorigen Freitag bereits den Gesetzentwurf über die Schaffung eines eigenen nationalen Bankenkartensystems gleich in zweiter und dritter Lesung angenommen, was für die Geschäfte von Visa und MasterCard gar nicht so erbaulich ist. „Russland ist für MasterCard ein strategisch wichtiger Markt“, hieß es.

Noch helfen Goldpreis-Manipulaionen an den Terminmärkten um den „Wert“ des Dollars gegen die Auswirkungen der endlosen „Dollardruckerei“ durch die Fed hochzuhalten, wie der Ökonom und ehemalige Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journals, Dr. Paul Craig Roberts, so treffend schrieb. Aber was kommt danach? Wie lange will die Welt noch für kriminelle Finanzgeschäfte gerade stehen müssen? Der einzige „Reichtum“ dieser sich selbst als Elite betrachtenden Außenseiter der menschlichen Gesellschaft, besteht aus einem Stück Papier auf dem eine Zahl und statt Blümchen wie auf Klopapier der Name Dollar steht. Das Ganze wird getragen vom „Vertrauen“ der Menschheit in dieses Stück Klopapier-Ersatz. Mehr als so ist unser Geldsystem nicht, nie gewesen und wird es auch niemals sein. Ob mit oder ohne funktionierende Terminmärkte. Denn auch das Gold erhält nur durch das menschliche „Vertrauen“ auf seinen magischen Wert, ein Gewicht, das ihm nicht zusteht. Warum nicht gleich den Blümchen auf dem Klopapier das gleiche Vertrauen schenken?

Übrigens, sind die USA nicht schon längst ein Drittes-Welt-Land geworden?

FH

 

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Orwell lebt: Gedankenverbrechen 1984 und 2014

Posted by krisenfrei - 26/04/2014

von Peter Boehringer (Edelmetallgesellschaft)

Noch im Sommer 2014 steht hierzulande ein neuer Anschlag auf die ohnehin schon drastisch eingeschränkte Meinungsfreiheit bevor. Aus diesem gegebenen wichtigen Anlass ein Artikel zu neuen (alten…) Gesinnungsstraftatbeständen; eingeführt bzw. verschärft wieder einmal durch die totalitären Funktions-Eliten dieses Landes bzw. dieses EUropäisch usurpierten Kontinents. Denn auch Justizminister Maas kann sich beim von ihm nun auf den Gesetzgebungs-Weg gebrachten nEUen Wahnsinn darauf berufen, lediglich eine EU-Richtlinie umzusetzen [wobei er als gutmenschlicher SPD-Parteisoldat und als qua Amt korrupter Systembüttel sicher nicht lange zur Umsetzung gedrängt werden musste…]:

„Nach der Sommerpause solle der Gesetzentwurf im Kabinett auf den Tisch kommen, sagte eine [Justiz-]Ministeriumssprecherin auf Anfrage. Im Strafgesetzbuch soll ausdrücklich geregelt werden, dass ‚rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende‘ Beweggründe für eine Tat bei der Strafzumessung besonders zu berücksichtigen sind.“ :!:

=> Der Terminus „Menschenverachtung“ als Tatmotiv, der künftig zu massiver Strafverschärfung bei „Meinungsdelikten“ i.S. der Definition der Mächtigen führen wird, ist derart schwammig, dass er von einer böswilligen und auf dem linken Auge blinden Unrechts- und Gesinnungsjustiz bei praktisch jeder Systemkritik willkürlich gegen die Kritiker gezogen werden kann! Ganz sicher aber nicht gezogen werden wird bei analogen Delikten von menschenverachtenden Hasspredigern etwa von Multikulti-AntiFa-Links. Die SPD gibt diese Einseitigkeit sogar heute schon ganz offen zu: „Es soll keine solche Regelung gegen Linksextremisten geben.“

=> Wohl aber soll es sie nun im D-EU-tschland des Jahres 2014 „gegen Rechts“ geben, wobei die SPD-Totalitären ganz genau wissen, dass schon die Definitionen etwa von „links- oder rechtsextrem“ in keiner Weise objektiv zu leisten sind – das sieht sogar das BVerfG selbst so (siehe Sie sind rechtsradikal, mein Artikel von 2012 unter direktem Bezug auf ein damaliges BVerfG-Urteil)! Dass somit in einem funktionierenden Rechtsstaat Meinungsdelikte jenseits von persönlichen Beleidigungen niemals sanktionierbar sein dürfen! Wir sprechen von nicht definierbaren „Delikten“ ohne geschädigtes individuelles Opfer. Ein abstraktes System vereidigt somit brutalstmöglich und unter Umgehung aller rechtsstaatlichen Grundsätze seine eigene Unantastbarkeit. :!:

=> Der Rechtsstaat ist damit künftig nicht mehr „nur“ bei Billionen-schweren Haftungsfragen der EUR-Rettung tot [unser Dauerthema hier im Blog seit 2010] – sondern seine Willkür wird künftig potenziell jeden Systemkritiker von „Rechts“ (= vom rechten Denkweg des gesunden bürgerlichen national-ökonomischen Menschenverstands her kommend) einseitig treffen können! >:XX Natürlich nicht aber etwa die Gelddrucker der Zentralbanken, die etwa vom Handelsblatt auch schon mal als „rechtsextrem“ bezeichnet wurden…

=> Und sogar im (seltenen!) Extremfall „echter“ rassistischer Äußerungen ohne agents provocateurs des Innenministeriums (Abt. „Verfassungsschutz / NPD“) wäre das nun geplante Meinungsgesetz ohne Willkür-Justiz völlig wirkungslos: Denn „Gedankenverbrechen“ ( = der entsprechende Terminus aus Orwells „1984“) sind per Definition niemals objektiv bzw. ohne Foltergeständnis beweisbar (in „1984“ brutal erfoltert durch die Schergen des gnadenlosen „Liebesministeriums“) – und damit kann jedes Urteil, das künftig auf dem neu formulierten § 46 StGB fußen wird, nur als willkürlich-ideologisch-einseitig-totalitäres Unrechtsurteil einer vollkorrupten Gesinnungsjustiz mit ggf. angeschlossener brutaler Geheimen Staats-Polizei bezeichnet werden! In Schweden wird diese Meinungspolizei schon 2015 Realität. Wollen auch wir –gerade vor unserer geschichtlichen Doppelerfahrung mit Gestapo und Stasi– wirklich wieder dahin zurück?

=> Eine freie Geschichtsschreibung wird ein solches Unrechtssystem eines (noch fernen) Tages in die richtige totalitäre Ahnenreihe stellen. Brecht brachte es auf den Punkt: „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ Zwar gingen Systeme, die es nötig hatten, „Meinungsdelikte“ zu kodifizieren und (brutal) durchzusetzen, in der Geschichte immer unter; ja, die Einführung solcher Delikte war sogar immer ein klares Zeichen der Endphase solcher Systeme. Allerdings gingen sie meist erst dann unter, nachdem sie in eben diesen Endphasen noch Millionen von Blutopfern verursacht hatten…

=> Lesen Sie unten den Re-Blog eines absolut zutreffenden Artikels des PDV-Generalsekretärs Gerhard Breunig! Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht nach GG (Art 5) und UN-Charta (Art 19)! Wer sie in der hier geplanten Form einschränkt, verachtet nicht nur existenzielle Gesetze der Natur, Empirie, Ökonomie und Logik, sondern eben auch die natürliche und in allen Fällen (selbst in denen der Dummheit, des Wahns und des Blödsinns) legitime Gedankenfreiheit der Menschen selbst! Die „Menschenverachtung“, die künftig (wenn von „Rechts“ kommend) als „Gesinnungstat“ strafbar sein wird, wird somit von eben jenen selbsternannten linksgrünen Politikern und Richtern an den Tag gelegt, die diese Menschenverachtung heute als Kampfbegriff gegen „Rechts“ nutzen! Der Begriff „AntiFa“ ist bester Orwell´scher Neusprech. Grün lackierte BraunRot-Totalitäre haben samt ihren schlägernden Sturmtruppen die Institutionen durchlaufen. Heute sitzen sie in den „Wahrheitsministerien“ der Berliner Polit- und Medienpaläste, in den „Ministerien für Frieden“ der Blackwater-NATO und in den „Ministerien der Liebe“ von Guantánamo und der AntiFa.

Prophylaktische Nachbemerkung wegen erwartbarer Kommentare: Ja, es ist bekannt, dass das deutsche StGB auch schon bisher „Gesinnungsstraftaten“ kannte [hier etwa in einem alten Blog schon 2010 thematisiert] und kennt und dass es auch bisher schon jedes Jahr zu Tausenden von entsprechenden Urteilen gegen „Meinungsdelinquenten“ kommt. Trotzdem ist die hier beschriebene Gesetzesplanung von 2014 ein Dammbruch, da thematisch und definitorisch im Gesetz praktisch keine Grenze mehr gegen Strafbarkeitsvorwürfe zu fast jeder Thematik „von Rechts“ eingezogen sein wird – und so politisch-staatsanwaltlich-polizeilicher Willkür gegen völlig normal denkende und sich verbal gegen ein Unrechtsregime wehrende Bürger künftig Tür und Tor geöffnet wird!

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Feldzug der Wahnsinnigen: Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit
Gerhard Breunig
http://cafeliberte.de/feldzug-der-wahnsinnigen-ein-plaedoyer-fuer-meinungsfreiheit/

Eine stetig wachsende Gruppe von Meinungsideologen übernimmt derzeit ähnlich wie vor acht Jahrzehnten in Deutschland die Deutungshoheit über Recht und Gesetz. Unterstützt von gleichgeschalteten, willfährigen Medien nimmt sich diese Gruppe das Recht heraus, jeden Widerstand gegen die selbst formulierten Dogmen ihrer Ideologie mit der alt bewährten Nazikeule nieder zu prügeln. Betroffen sind davon aber gerade nicht die Unverbesserlichen und ewig Gestrigen, sondern in großer Zahl unbescholtene, rechtschaffene Bürger, die nichts weiter tun als eine eigene, noch nicht gleichgeschaltete Meinung zu haben.

Immer wieder finden sich Einzelpersonen oder Gruppen zusammen, die außer einer rechten und einer linken Schublade nichts mehr im Kopf haben. In bewährter Blockwart Mentalität späht man Menschen aus und denunziert sie dann im Internet. Das klar geformte Weltbild des Schubladendenkens lässt bei diesen Menschen keine anderen Reaktionen mehr zu, wenn es gilt, die selbst definierten Gegner als Nazis zu bekämpfen. Die Auswahlkriterien sind dabei beliebig und die Hürden für eine öffentliche Zwangsverurteilung wurden der Einfachheit halber besonders niedrig gehalten. Laut Gruppen-eigener Definition ist man bereits ein Nazi, wenn man als Vater oder Mutter Kampagnen gegen Kindesmisshandlungen unterstützt oder wenn man sich gegen den Euro ausspricht. Mit Äußerungen zur Multi-Kulti Gesellschaft, gegen die EU oder gegen die unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe sollte man ebenfalls sehr vorsichtig sein, will man nicht als „Verdachtsfall“ behandelt werden. Eine dieser „menschenfeindlichen Gesinnungen“ reicht bereits aus, um in das Mahlwerk der selbsternannten Gesinnungsjäger zu geraten. Was das genau für eine menschenfeindliche Gesinnung ist, entscheidet natürlich die „Jagdgesellschaft“. Nur eines scheint immer eindeutiger. Die Keule schlägt schneller zu als Sie glauben.

Wer sich gegen die Meinung der „Gesinnungsjäger“ stellt, muss im günstigsten Fall mit einem Shitstorm rechnen. Man kann aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Ruf im Internet schon durch eine kleine unbedachte Äußerung, sehr schnell massiv gefährdet ist. Meinungsfreiheit war gestern. Heute zählt nur noch die Einheitsmeinung der Schubladenkaste, die von oben, wo immer das auch sein mag, vorgegeben wird. Wer diese Meinung nicht teilt oder teilen will, wird eben zwangsbeglückt und niedergeknüppelt. Derzeit noch mit Worten. Aber Forderungen nach der Todesstrafe für „Klimaleugner“ gab es schon und gewaltsame Übergriffe bei Demos häufen sich.

Familienväter, die sich beispielsweise gegen die Bildungsideologie der baden-württembergischen Landesregierung zur Wehr setzen, geraten schnell ins Fadenkreuz der linksgrünen Sturmtruppen. Und das nur, weil sie für sich den Rechtsanspruch erheben, die Erziehung ihrer Kinder selbst bestimmen zu wollen. Was eigentlich eine natürliche Angelegenheit ist, wird so zum „Verbrechen gegen die Inquisition der Staatssozialisten“.

Wer das Falschgeld der Eurozone ablehnt oder seiner Besorgnis um seine Heimat Ausdruck verleiht, muss immer öfter damit rechnen, ausgegrenzt und benachteiligt zu werden. Dem Internet sei Dank, bleiben neben den eigenen Aussagen auch die Anfeindungen des neuen Ku-Klux-Klan der Sozialisten für alle Zeiten verfügbar. Allein die Opfer sind heute nicht mehr schwarz sondern eher bürgerlich deutsch. Das Feindbild befindet sich hauptsächlich im Mittelstand, dort wo die Bildung noch immer nicht so tief gesunken ist, dass man kranke Ideologien und gesellschaftliche Fehlentwicklungen nicht mehr erkennt. Wie lange wird es wohl dauern, bis die neuen Fanatiker jeden rechtschaffenen Menschen in unserem Land über das Internet zum “Nazi” abgestempelt haben? Es herrscht inzwischen eine bedrückende Form von inflationärer Kollektivierung in dieser Richtung.

Genau diese Situation hatten wir schon einmal vor etwa 80 Jahren [im linken wie rechten Sozialismus oder noch heute etwa in islamischen Fundamental-Gottesstaaten mit Tugendpolizei oder in Nordkorea; Anm. PB]. Damals zogen ebenfalls ideologisch verblendete SA Gruppen durch die Städte und verprügelten Andersdenkende. Dabei war es ihnen völlig egal, welche Gedanken der willkürlich ausgewählte Gegner hatte. Wenn er nicht die gleichgeschalteten Gedanken der Nationalsozialisten dachte, gab es eben kein Pardon. Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter und Juden waren die ersten Opfer damals. Sind jetzt die Liberalen, Libertären und Konservativen an der Reihe? Selbst völlig unpolitische Menschen geraten in die angelaufene Maschinerie. Die Auswahlkriterien erscheinen beliebig, die möglichen Opfer zahlreich. Die Methoden jedenfalls sind immer noch die gleichen.

Was unterscheidet die selbsternannten Gesinnungsjäger eigentlich von den damaligen SA Truppen? Ich glaube, da gibt es keinen wirklichen Unterschied. Es geht wieder nur um die Unterdrückung einer anderen Meinung. Es geht wieder nur um das gewaltsame Niederhalten der freien Meinungsäußerung durch Gruppen, die sich einbilden, die Herrschaft über Meinung und Moral gepachtet zu haben. Es geht wieder um eine Form von sozialistischem Gedankengut, dieses mal nur rot und grün statt braun. Es geht wie immer um die unbeschränkte Macht über Andere. Die Meinung, uns mit irgendetwas besonderem „beglücken“ zu müssen, stirbt wahrscheinlich nie aus. Die Leidtragenden sind wieder einmal wir, die normalen Bürger, die eigentlich nur eines wollen. Unser Recht auf ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben. Der Sozialismus und seine Schergen kennen keine Gnade. Vor 80 Jahren genauso wenig wie heute.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Menschen selbst die unsinnigsten Behauptungen als Gegeben hinnehmen. Dabei lassen sich diese Behauptungen bei näherer Betrachtung leicht als Propagandalügen entlarven. Durch das ständige Wiederholen bestimmter „Fakten“ in Presse, Funk und Fernsehen wird den für diese Thesen besonders empfänglichen Menschen dabei suggeriert, dass die Behauptungen der Ideologen einer begründeten Tatsache entsprechen. „Qualitätsmedien“ sind sich nicht zu schade, diesen Thesen eine großzügige Plattform zu bieten. Wo bleibt da die angebliche Verantwortung? Wo bleibt die Ausgewogenheit der selbsternannten 4. Gewalt im Staat? Mit viel Brimborium werden den anfälligen, oft verzweifelten Menschen die kranken sozialistischen Ideologien unter die inhaltsleere Hirnschale geimpft. Sie glauben schließlich alles was sie sehen und hören ohne weiteres Hinterfragen. Und schon kann sie beginnen, die moderne Form der Hexenjagd.

Die selbsternannte Inquisition der Nazijäger agiert dabei noch subtiler als die früheren SA Truppen. Versteckt hinter Pseudonymen [und angeblichem „Recht“ à la SPD-Maas / EU-Richtlinien] wird mit erstaunlicher Brutalität vorgegangen. Zwar müssen die Gejagten derzeit noch nicht um Leib und Leben fürchten. Aber wer garantiert, dass die Situation nicht genauso aus den Fugen gerät wie vor 80 Jahren? Schließlich hat die heutige Jagdgesellschaft große Teile der Politik und der Medien hinter sich.

Die Schuld an dieser äußerst prekären Situation tragen überwiegend machtgeile Politiker, meist aus dem linksgrünen Spektrum und verantwortungslose Ideologen, die sich dieser verblendeten Gruppen gerne bedienen. Völlig egal ob man den Klimawahn, Multi-Kulti, den Gender-Irrsinn oder den perversen Pädo-Sexkult ablehnt. Man ist schnell im Fadenkreuz der [„antifaschistischen“] Nazi-Inquisition und wird sofort als Ketzer abgestempelt. Freie Meinung, die das Grundgesetz eigentlich garantieren sollte, war gestern. Wer Recht bei diesem Thema erwartet, wird sehr oft enttäuscht.

Wollen wir wieder darauf warten, dass diese Leute eine neue Kristallnacht in Deutschland veranstalten und gewaltsame Strafaktionen mit Andersdenkenden durchziehen? Wollen wir noch einmal darauf warten, dass sie wieder bestimmte Gruppen von uns abholen? Lange wird es sicher nicht mehr dauern. Nicht jeder, der wegen seines Glaubens ans Kreuz genagelt wurde, war so erfolgreich wie Jesus Christus. Die meisten Gekreuzigten kannte schon nach einer Woche keiner mehr. Ich möchte nicht mehr zulassen, dass in diesem Land die freie Meinung von irgendwelchen Gruppen mit selbst gezimmerter Scheinmoral unterdrückt wird. Niemand hat das Recht, anderen seine Meinung oder seine Ideologie durch Gewalt oder Gewaltandrohung aufzuzwingen. Schon üble Nachrede ist heute eine Form der Gewalt, da in Zeiten des Internet Informationen überall sofort verfügbar sind. Üble Nachrede ist subtil aber sehr wirksam im Land der obrigkeitshörigen Angsthasen.

Stehen wir gemeinsam auf und machen diesen verblendeten, Ideologie geschädigten Menschen heute noch klar, dass wir solche Methoden in Deutschland nicht mehr zulassen werden. Rot-Grüne Sturmtruppen, die sich so menschenverachtend verhalten, wie die angeblich bekämpften „Vorbilder“ vor 80 Jahren, braucht dieses Land genauso wenig, wie die ewig Gestrigen aus der braunen Ecke. Und Medien, die Meinung in eine bestimmte Richtung lenken wollen, braucht ebenfalls kein Mensch.

 

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Arbeitslosigkeit in Spanien – Perspektivlose junge Reservearmee

Posted by krisenfrei - 26/04/2014

Fünf spanische Regionen führen die Arbeitslosigkeit in der EU an, so das Ergebnis einer Analyse der europäischen Statistikbehörde Eurostat, die letzte Woche veröffentlicht wurde. Spitzenreiter ist Andalusien mit 36,3%, Die Zahlen bei der Jugendarbeitslosigkeit sind noch deutlich höher. Hier führt die Exklave CEUTA mit 72,7%. Auch in Andalusien sind mit 66,1% noch 2/3 der jungen Erwachsenen erwerbslos. Über diese Ergebnisse und besonders auch die Jugendarbeitslosigkeit sprachen wir mit unserem Korrespondent Ralf Streck.
http://www.freie-radios.net/63422
AutorInnen Fabian
Radio Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.

 

 

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Funktionärsprinzipien und Machtpolitik

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

Angst bei Russlands Nachbarn

Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Als die Sowjetunion zu Beginn der Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts zusammenbrach, leitete der Westen die Ausdehnung seiner Machtsphäre in Richtung Osten betont zurückhaltend ein.

Es dominierte damals das zweifellos kluge Bestreben, einerseits das aus den Trümmern der Sowjetunion sich emporrappelnde neue Russland nicht vor den Kopf zu stossen, andererseits die Voraussetzungen zu schaffen für dereinst ertragreiche Wirtschaftsbeziehungen mit dem sich in neues Gewand kleidenden Koloss im Osten.

Beispiel Lettland

Diese Politik der Vorsicht liess indessen gewisse Opfer seinerzeit brutaler Sowjetpolitik ohne politische Unterstützung zurück. Das Beispiel des baltischen Kleinstaats Lettland soll die Folgen solch vorsichtiger «Politik der Erneuerung» illustrieren.

Lettland, der mittlere der drei baltischen Staaten, war zur Zeit der Sowjetunion ein Opfer besonders brutaler Sowjetisierung geworden. Mittels zahlenmässig massiver Zwangsumsiedlung von Russen wollte das kommunistische Regime in Moskau die lettische Bevölkerung in ihrem eigenen Land zu einer Minderheit degradieren.

Moskau hat sein Ziel weitgehend erreicht. Als das Sowjetreich zusammenbrach und Lettland unabhängig wurde, lag der Anteil der Russen an der Gesamtbevölkerung Lettlands nahe bei fünfzig Prozent. In der Hauptstadt Riga waren die Russen gar in der Mehrheit.

Ehemalige Soldaten der Roten Armee

Besondere, langanhaltende Angst weckte im unabhängigen Lettland vor allem die Tatsache, dass im Moment des Zusammenbruchs der Sowjetunion noch immer bedeutende Kräfte der Roten Armee in Lettland standen. Der junge lettische Staat pochte auf deren Abrüstung und Rückkehr nach Russland. Abgerüstet wurden die Soldaten – aber Russland widersetzte sich ihrer Rückführung nach Russland vehement. Die meisten dieser jungen ehemaligen Soldaten wurden schliesslich zu «Veteranen» erklärt, die nach ihrer Entlassung aus der Roten Armee aber in Lettland verbleiben sollten. Viele dieser «Veteranen» waren noch nicht einmal dreissig Jahre alt.

Die heutigen Ereignisse in der Ukraine illustrieren überdeutlich, weshalb in Lettland seit Durchsetzung dieser «Veteranisierung» ehemaliger Rotarmisten nachhaltige Angst erwacht ist. Angst gegenüber tausendenden eigentlich fremdländischen «Jung-Veteranen», die als politischer Unsicherheitsfaktor in Lettland verblieben.

Korrekturen verunmöglicht

Die Letten, unabhängig geworden, konzentrierten in den Neunzigerjahren ihre politischen Anstrengungen vor allem darauf, die ihnen in den Jahren der Sowjetunterdrückung aufgezwungene Ansiedlung hunderttausender Russen rückgängig zu machen.

Aber diese Anstrengungen blieben fruchtlos. Die russische Regierung, die sich nach dem Zusammenbruch des Sowjetsystems allein schon aus damaliger Unfähigkeit, das eigene Volk ausreichend zu ernähren, gegen die Rücknahme aller in Lettland wohnhaften Russen vehement wehrte, konnte, als das Problem der Uno zur Lösung übertragen wurde, ihre Macht ausspielen. Die nach Lettland entsandten Uno-Funktionäre verordneten den Letten das papierene Prinzip «zeitgemässer Multikulturalität» in der nach Zerfall der Sowjetunion vermeintlich anbrechenden «neuen Friedensordnung in Europa».

Selbstbestimmungsrecht abgeblockt

Die Letten schufen – sich im Besitz des Selbstbestimmungsrechts wähnend – eine neue Verfassung. Diese reservierte die politischen Rechte allein der ursprünglichen, also lettischen Bevölkerung. Die Uno geisselte diese Verfassung als «engstirnig nationalistisch». Der Kleinstaat Lettland, von den Funktionären der «Internationalen Gemeinschaft» ganz ins Abseits gedrängt, schlug als Kompromiss eine Sprachprüfung vor: Jene Russen, die der lettischen Sprache mächtig seien, hätten danach in Lettland bleiben können. Das wären allerdings nicht sehr viele gewesen: Warum hätte das «russische Herrenvolk» zur Zeit der Sowjetunion auch die Sprache der Unterdrückten, der zum Verschwinden verurteilten Letten lernen sollen…

So verbot die Uno den Letten auch diese Kompromisslösung – unter Androhung von internationalem Wirtschaftsboykott, wenn die Letten ihrem «unzeitgemässen Nationalismus» nicht abschwören würden.

Was hätten die allseits im Stich gelassenen Letten in ihrem von der Sowjetunion zuvor wirtschaftlich zugrunde gerichteten Land den Forderungen dieser Funktionäre mit ihren papierenen Prinzipien entgegenhalten sollen? Wäre das Völkerrecht, wären Menschenrechte von den im Namen der «Völkergemeinschaft» auftretenden Funktionären des Multikulturalismus auch nur halbwegs ernstgenommen worden, hätte das Anliegen der Letten zweifellos als legitim und legal anerkannt werden müssen. Lettland war ein Opfer von Zwangsumsiedlungen geworden, angeordnet von einer sozialistischen Diktatur in Moskau mit dem Ziel, die Letten in ihrem eigenen Land zu einem Dasein als Minderheit zu verurteilen.

Macht vor Recht

Aber Völkerrecht und Menschenrechte galten den damaligen Funktionären, die ihr Handeln als jenes der Völkergemeinschaft rechtfertigten, nichts. Mittels angedrohter Wirtschaftssanktionen – also unter Anwendung der Hungerwaffe – wurde Lettland gezwungen, die zwecks langfristiger Eliminierung der Letten unter Zwang nach Lettland verbrachten Russen als vollberechtigte Mitbürger anzunehmen. Die Macht diktierte – das Recht hatte zurückzustehen.

So ist die Bevölkerungssituation in Lettland heute bedrohlich ähnlich jener, die im Osten der Ukraine für gefährliche Unruhen sorgt. Wer könnte die Beklemmung, mit welcher die Letten das dortige Geschehen verfolgen, nicht nachvollziehen – nachdem ihnen die Durchsetzung offensichtlichen Rechts durch Funktionäre der «Internationalen Gemeinschaft» verboten worden ist. Jetzt regiert in Osteuropa die Macht – eine Macht, der die Letten nichts Handfestes entgegensetzen könnten, würde sie gegen Lettland zum Einsatz gebracht.

Mourir pour Riga?

Zugegeben: Die Nato hat einige Kampfflugzeuge nach Lettland verlegt. Ob diese eher symbolische Geste die in Osteuropa zutiefst verwurzelte «Lektion der Geschichte» zu entschärfen vermag? Die Lektion beruht auf Erfahrungen mit der Aggression Hitlers. Als dieser seine «Raum-Eroberung» entfesselte, entzogen sich die Westmächte dem damals möglichen und zweifellos erforderlichen unmissverständlichen Halt-Gebieten mit der achselzuckend vorgebrachten Frage: «Mourir pour Danzig?».

Und viele Letten fragen sich, ob, falls sich die Situation im Baltikum verschärfen sollte, vom Westen heute mehr zu erwarten sei als achselzuckendes «Mourir pour Riga?»…

Ulrich Schlüer 

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MONTAGSDEMO – Jetzt erst recht!

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

Ein Film von Frank Höfer & Jan Gaertig

„Wir haben eine Idee. Eine Idee von Frieden, Einigkeit und Freiheit. Darum stehen wir auf der Straße und bekunden unsere Solidarität mit jedem Menschen, jeder politischen Richtung, jeder Kultur jeder Religion und jeder Weltanschauung, die für Frieden und Freiheit steht.“ Mit diesen Worten eröffnete der Initiator der neuen Montagsdemos Lars Mährholz am Potsdamer Platz die Ostermontags-Mahnwache.

Seit Mährholz erkannt hat, dass etwas mit der Welt nicht stimmt – genauer gesagt, dem Weltfinanzsystem, mobilisiert er Gleichgesinnte jeden Montag auf die Straße zu gehen. Ihm machen es seitdem bundesweit viele nach und so kommen immer mehr Menschen in vielen deutschen Großstädte immer wieder montags zusammen.

Ganz zum Ärger des Establishment, welches routiniert zur Nazikeule grieft und Ex-Grünenchefin Jutta Ditfurth in den Ring schickt. Mit reflexauslösenden Parolen lässt sie der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk jeden diffamieren, der die Systemfrage stellt. Doch die „veröffentliche Meinung“ bildet die „Öffentliche Meinung“ nicht ab. Diese macht sich mit schnell wachsender Tendenz auf den Montagsdemos bemerkbar, wo die Teilnehmer sich nicht länger in rechts und links spalten lassen. Denn sie haben erkannt, dass es einen Kampf zwischen dem 1% oben und den 99% unten gibt.

Wer diesen Film via facebook, und Blogs verbreiten möchte, nutzt bitte diesen Link: http://youtu.be/dJomjXMwcfE

„MONTAGSDEMO – Jetzt erst recht!“ Ein Film von Frank Höfer und Jan Gaertig.

MIT: Andreas Popp, Lars Mährholz, Jürgen Elsässer, Rico Albrecht, Marcel Wojnarowicz und Ken Jebsen (KenFM)

(C) NuoViso Filmproduktion 2014

 

>>> Mehr hier

 

 

 

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Montagsdämonisierung gescheitert, Konstantin macht den Wecker

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

Wecker, Konstantin Protest Menschenrechte Songs Songwriter Aktivist Anarchist Montagsdemo Debattevon WiKa (qpress)

BRDigung: Da ist so allerhand faul im Staate und wer die Vorgänge aufmerksam verfolgt hat, dem kriecht diese stinkende mediale Luft rund um die Montagsdemos geradezu in die Nase. Man kann relativ schnell darauf kommen, dass allerhand Anstrengungen unternommen werden, die Montagsdemos zu zerlegen, die Menschen auseinander zu dividieren, sie in die altbekannten Lager „Links, Rechts, radikal, gewaltbereit” oder was auch immer zu spalten. Und sollte dies nicht in der gewünschten Form gelingen, darf auch noch damit gerechnet werden, dass der ein oder andere unerkannte „Agent Provocateur“ ins Rennen geschickt wird, nur um das Ziel zu erreichen, diese Bewegung, so schnell es eben geht, verschwinden zu machen.

Historisch wissen wir sehr genau woher die Montagsdemos kommen. Sie gelten als verklärtes Relikt der Wiedervereinigung. Nur damals gab es keinerlei Interessen diese Veranstaltung tatsächlich zu unterwandern und auszubremsen. Das ist heute bedeutend anders, denn jetzt bedroht diese Veranstaltung jenes System, welches die damaligen Montagsdemos gern sah, von Herzen unterstützte und den Freiheitsdrang der Menschen über den Klee lobte. Heute marschiert man nicht gegen die Mauer, sondern gegen die neuen Betonköpfe in Kanzleramt, Reichstag, Brüssel und überall wo sich Entrechtung und Entdemokratisierung der Menschen immer offener zeigt. Die heutigen Montagsdemos haben keine verdeckten Sponsoren mehr, sondern nur noch verdeckte Gegner, die sich mühen die neu aufflammende Solidarität zwischen den Menschen im Keim zu ersticken.

Aus diesem Anlass geben wir hier eine Facebook-Mitteilung von Konstantin Wecker wieder, die sich mit einigen Aspekten rund um diese Diskussion und die Dämonisierung besagter Veranstaltung befasst. Er kommt dabei nicht zu einer völlig eindeutigen Meinung, was aber auch nicht Ziel der Betrachtung sein muss. Wichtiger ist, dass die interessierten Menschen erkennen was sich tatsächlich in diesem Drama abspielt und auf welche Details sie für sich selbst zu achten haben, um nicht den falschen Propheten zu folgen und in jedem Falle den friedlichen Charakter zu wahren.

Liebe Freunde,

Manchmal kann es notwendig werden, dem eigenen Verstand ein reset zu verpassen. Ich bin in den letzten Tagen nachdenklich geworden. Sehr nachdenklich. Eigentlich wollte ich die Tage in Asien in Ruhe am Strand verbringen und Körper und Seele die notwendige Auszeit verpassen. Nun aber brechen Ereignisse auf mich ein, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. Einmal die schreckliche Zuspitzung des Ukrainekonflikts – und zum Anderen der Riss, der durch die Friedensbewegung geht oder gezogen wird.

Ich habe mich eindeutig positioniert. Mit Antisemitismus will und werde ich mich nicht gemein machen. Und in den Kommentaren, die wir hier und anderswo gelesen haben, gab es leider eine ganze Menge offen oder verkappt antisemitischer Ausfälle. Jutta Ditfurths Vorgehen wiederum mag man bewerten, wie man möchte, aber die massenhaften Mord- und Vergewaltigungsdrohungen, die sie abbekommen hat, sprechen eine deutliche Sprache, was für ein mieser Pöbel im Umfeld dieser Montagsdemos zumindest auch unterwegs ist. Und dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.

Allerdings haben mich einige andere Kommentare geradezu angerührt. Meistens ging es dabei um die Hoffnung der Menschen, dass die Friedensbewegung sich nicht kaputt dividieren lassen solle, gepaart mit dem völlig richtigen Impuls, jetzt auf die Strasse zu gehen, aktiv zu werden, die Veränderung nicht nur zu fordern, sondern zu sein. Das alles ist mir sehr sympathisch.

Bis vor wenigen Tagen kannte ich übrigens auch einen Herrn Jebsen gar nicht. Und einige Kommentatoren, die ihn auf meiner Seite aggressiv in Schutz nahmen, ohne dass ich ihn überhaupt angegriffen hätte, haben mich – nun ja – verwundert. Andere klangen sehr vernünftig. Alles in allem schwankte der Tonfall der Jebsen-Verteidiger von unverschämt und beleidigend bis zu ehrlich um Verständnis nachsuchend und Aufklärung erhoffend.

Vor einigen Tagen schrieb mir Jebsen selbst. Freundlich, fast freundschaftlich, und er lud mich ein zu einem Interview für seine Seite. Ich gehöre nun definitiv nicht zu den Menschen, die eine dargebotene Hand blind wütend ausschlagen. Aber ich möchte auch wissen, mit wem ich es zu tun habe und meinen guten Namen nicht missbrauchen lassen (und auch selbst entscheiden, für wen ich „Gastbeiträge“ schreibe…).

Sicherlich, ich frage mich seit einigen Tagen auch, ob es da vielleicht nicht eine berechtigte Müdigkeit der jüngeren Generation gibt, was die ewigen Grabenkämpfe der Ideologen betrifft. Und ob ich selbst nicht vielleicht schon zu alt, zu unflexibel bin, um mich dieser neuen Herausforderung zu stellen. Und das, obwohl ich mich immer für einen sehr unideologischen Menschen gehalten habe.

Andererseits – hat nicht gerade das Alter vielleicht manchmal wenigstens den Vorteil, etwas weitblickender zu sein, weil man schon viel erlebt hat? Ich selbst sehe mich jedenfalls nach wie vor am ehesten als Anarchisten, wenn es denn schon ein -Ismus sein soll. Und An-Archie heisst: Freiheit von Herrschaft! Für eine solidarische Welt ohne Kapitalismus, in der ein gleichberechtigtes, positives Zusammenleben von Menschen jeglicher Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Identität, mit Respekt vor der Natur möglich wird…

Nach wie vor: diese Ziele bleiben mir heilig. Und dann findet sehr schnell eine Unterscheidung statt zwischen völkischen Ideologen und kritischen Friedensbewegten. Mit “Frieden für ein starkes Deutschland” kann man bei mir definitiv nicht punkten. Nicht in den 80ern und auch nicht heute. Und damals waren mir übrigens auch jene Stalin-Linken sehr suspekt, die sowjetische Atomraketen irgendwie viel besser fanden als amerikanische. Und was ist, frage ich mich, wenn Ken Jebsen wirklich Unrecht widerfahren ist, wenn er diffamiert wird, zum Beispiel wegen einer Mail, die er, wie ich es dem Netz entnehmen konnte, bestreitet geschrieben zu haben? Wie schnell ist das heute möglich!

Man sollte schon sehr, sehr vorsichtig sein, jemandem als “Antisemiten” zu stigmatisieren. Nur sehe ich dann andererseits, dass Ken Jebsen seit geraumer Zeit intensiv mit dem Herrn Elsässer kooperiert. Und das schreckt mich dann wieder ab. Denn dieser ehemalige Linke feiert von der AFD und der FPÖ bis zur Blocher-Partei in der Schweiz so ziemlich alles, was rechts ist. Er hatte kürzlich eine unsägliche homophobe Konferenz zu verantworten, auf der die brutale Verfolgung der Schwulen und Lesben in Putins Russland verharmlost und gerechtfertigt wurde. Seit Neuestem kumpelt Herr Elsässer, der sich als Chefaufklärer in Sachen NSU aufspielt, auch noch mit Karl-Heinz Hoffmann herum: ganz genau, mit dem berüchtigten Wehrsportgruppenhoffmann! Und gegen diese grausige Figur haben wir Münchner spätestens seit dem Oktoberfestattentat 1980 eine, im wahrsten Sinne: Mordswut auf dem Herzen.

Am letzten Montag hielt nun Herr Elsässer eine Rede bei der Berliner Montagsdemo. Er sprach sehr links und ausgesprochen völkerbindend, ja, wie ein waschechter Antirassist. Ich muss mich dann aber doch fragen, was da los ist, wenn derselbe Mann am 19. Februar 2013 auf seinem Blog schrieb:

“Hilfe, die Roma kommen! Die wilde Einwanderungsflut bedroht die deutschen Städte. Ganze Roma-Dörfer kommen mit Sack und Pack und lassen sich in Elendsquartieren im Ruhrpott, in Mannheim und in anderen Städten nieder. Sprachkenntnisse: null. Arbeitsplätze: null. Was machen sie dann? Jeder weiß es.”

Ist er nicht doch ein Wolf im Schafspelz? Ich will wirklich niemandem Unrecht tun. Ich höre auch, dass Ken Jebsen dem Herrn Elsässer wegen dessen Homophobie sehr öffentlichkeitswirksam die Luft aus dem Schlauch gelassen hat.

Ansonsten ist auch mir klar, dass in der aufgeheizten Atmosphäre dieser Tage laufend neue Feindbilder konstruiert werden. Das stört mich. Mir selbst wird vermutlich mit meinem neuen Buch bald auch ein starker Wind entgegenblasen, da ich es wagen werde, Spiritualität mit politischem Engagement zu verknüpfen. Und dann wird in dem Buch auch noch der „Aufruf zur Revolte“ abgedruckt sein, den ich mit Prinz Chaos II. geschrieben habe. Ich ahne jetzt schon, dass es bestimmte linke Hardcore-Kreise geben wird, denen allein schon bei dem Wort „Spiritualität“ das Kotzen kommt – sowie bestimmte bieder-bürgerliche Kreise, die bei dem Wort „Revolte“ an die Decke gehen.

So hat ein jeder auf seinem Feld sich zu beweisen und kann nur hoffen, Schulterschluss zu finden mit ein paar anderen – ohne den Falschen auf den Leim zu gehen. Und so kann ich auch diesen Text nicht mit einem abschließenden Urteil beenden, sondern nur mit der aufgewühlten Nachdenklichkeit, die an seinem Anfang stand.

Mit homophoben Rassisten für den Weltfrieden? Das kann nicht klappen. Ich will und werde aber mit jedem und jeder zusammen für den Frieden, gegen Ausbeutung und für eine bessere, würdigere Welt kämpfen, der und die ehrlichen Herzens ist. Ich wäre insgesamt sehr froh, wenn wir zu einer offenen und freundlichen Auseinandersetzung finden würden. Ich habe meine Bedenken unmissverständlich vorgetragen. Ich werde auch ohne Vorbehalte zuhören, wenn man gute Gründe vorträgt, diese Bedenken zu zerstreuen.

Sehr gut gefällt mir ein kluger Beitrag des Rappers Kaveh, den ich auf der Seite “Die Freiheitsliebe” gefunden habe. Der junge Mann schreibt nach einer sehr fundierten Analyse über die Montagsdemos:

“…dass jedoch eher unpolitische bzw. politisch nicht klar einzuordnende Bürger und Menschen aus dem sog. verschwörungstheoretischen Spektrum es schaffen, tausende von Menschen für Demos zu mobilisieren scheint relativ neu zu sein. Daher sollten sich Linke schon die Frage stellen und darüber diskutieren, ob sie in diesen mit dem politischen und wirtschaftlichen System unzufriedenen Menschen nicht strategische Verbündete sehen sollten, anstatt sie zu dämonisieren? Natürlich vorausgesetzt, diese verfolgen keine rassistischen, homophoben, antisemitischen oder andere diskriminierende Meinungen und Ziele.”

Wenn Kaveh zu Recht meint, dass viele Linke keinen Systemwechsel wollten, weil sie zu sehr mit den “transnationalen Konzernen, bürgerlichen Parteien und Mainstreammedien” verbandelt sind, muss ich ihm trotzdem widersprechen. Mich jedenfalls kann er damit nicht meinen. Ich bin nämlich durchaus der Meinung, dass nur ein Systemwechsel eine gerechtere Welt erschaffen kann. Und ich rufe weiterhin zur Revolte auf.

Euer Konstantin

PS: Wer übrigens der Meinung ist, mir wegen meines Zögerns vorwerfen zu sollen, ich würde nur nörgeln und nichts machen, darf beruhigt sein: ich renne seit ich denken kann selber auf die Straße – für Abrüstung, gegen den Kososvo/Afghanistan/Irakkrieg, gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“ (die eine Kriegskonferenz ist!), auf Anti-Naziblockaden in Dresden … und am 10. Mai werde ich bei der Demo in München gegen das Freihandelsabkommen dabei sein. Also, keine Sorge: ich war und bleibe auch Aktivist.

In diesem Kontext darf man auch die Äußerung von Jutta Ditfurth betrachten. Sie hat bei allerhand berechtigt vorgebrachter Kritik den Bogen deutlich überspannt und sich zum Spaltwerkzeug gemacht, sich selbst in Teilen als „Grüne Ökofaschistin“ deklassiert. Kein Grund sie deshalb auf dem Weg liegen zu lassen, sie wird eine Weile mit dem Prädikat „Jutta Shitfurth“ leben müssen.

Über eines sollte doch Einigkeit herrschen: „Gewalt ist keine Lösung, sondern nur Ursache für weitere Gewalt“. Am Ende wird auch der Blick auf die Regierung, die Abgeordneten und andere Hintertreiber uns nicht ein einziges Stück weiterbringen. Die Ursachen liegen viel tiefer (bei uns selbst) und manchmal fällt es schwer diese begreifen zu wollen, weil wir immer gerne nach Schuldigen suchen und damit gerne ein Stück Verantwortung weit von uns schieben. Wer es dennoch vertieft begreifen möchte, der kann sich den beigefügten Streifen mit Rüdiger Lenz einmal vergegenwärtigen, dann wird es etwas einfacher. Ein äußerst lohnenswerter Beitrag im Rahmen einer der letzten Montagsdemos.

 

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Jetzt mal Tacheles!

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

Tachelesvon Patricia Heyl (netzfrauen)

Liebe Leserinnen und Leser der Netzfrauen!

Ich wende mich heute in einer, wie ich finde, ernsten Angelegenheit an Sie.

Ich bin auch eine von den Netzfrauen, da ich aber nicht so viel schreibe, wie all unsere anderen fleißigen Schreiberinnen, habe ich eher den Status eines Ehrenmitgliedes, was mir aber auch wirklich eine Ehre ist.

Wir Netzfrauen setzen uns aus allen Altersgruppen zusammen und viele von uns gehen arbeiten, haben Familie und Kinder, Haushalt, Garten oder was auch immer. Trotzdem nehmen wir uns viel Zeit für Recherchen, Übersetzungen, Schreiben, Posten und allem, was sonst noch so dazugehört, um wahrheitsgemäße, informative und aussagekräftige Artikel zu schreiben. Wir tun dies alles, um Aufzuklären, Wissen zu vermitteln und ( viele Dinge in unserer Gesellschaft betreffend) Wachzurütteln.

Wir legen Finger in Wunden, Menschen, Tiere, Natur, Umwelt, Gesundheit und Politik betreffend, über die dringend gesprochen werden muß. Gerade in letzter Zeit finden Dinge in unserem Land und in Europa statt, die sehr kritisch zu beurteilen sind. Dieser Aufgabe haben wir Frauen uns gestellt, denken Sie unter anderem an das unsägliche Freihandelsabkommen TTIP, Massentierhaltung, Fracking und die gesamte gesundheitsgefährdende Nahrungsmittelindustrie, Landwirtschaft mit Giften und Genen und das strikte Engagement für die Natur und Umwelt.

Im Moment beschäftigt uns alle sehr das Thema Frieden in Europa und weltweit, ich meine hier, wie Sie sich alle denken können, die Geschehnisse in der Ukraine.

Wir haben immer klar Stellung zu allen Themen bezogen und auch in diesem Fall. Unsere Forderungen waren stets Verhandlungen statt Sanktionen, Verhinderung von Gewalt, keine Hetzparolen, kein Anheizen der ganzen kritischen Lage und nun fordern wir nochmals im Namen aller Völker in Europa – kein Krieg auf europäischem Boden, kein Krieg in der Ukraine!!!

Angezettelt wird er von Staatsmännern – den sogenannten „Eliten“, ausbaden müssen ihn die Völker, Männer, Frauen und Kinder! Drücken wir den Kriegstreibern einen Knüppel in die Hand und setzen wir sie auf einer einsamen Insel aus, der Krieg wäre schnell beendet, sie müßten dann ja ihre eigenen Knochen hinhalten! Die Kriegstreiberei muß endlich ein Ende haben, denn wenn hier ein Krieg ausbricht, wenn wir zulassen, daß die sich hier austoben, bleibt von uns und unseren Ländern nichts mehr, gar nichts mehr!!!

Und nun komme ich zu meinem ernsten Anliegen und meiner Frage: “Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die unsere Artikel täglich lesen, uns zustimmen und uns Mut machen, jetzt nicht mit uns eins sind und sagen, wir gehen den Weg gemeinsam, dann frage ich mich wirklich für wen wir eigentlich schreiben?”

Wollen Sie Krieg, wollen Sie TTIP, wollen Sie Massentierhaltung, wollen Sie Fracking, wollen Sie weiterhin und bald noch viel mehr Chemie in den Nahrungsmitteln, Gifte und Gentechnik auf unseren Feldern, in den Mägen unserer Tiere und dann in unseren? Lesen Sie bitte dazu TTIP: Wollen wir Europäer das? – Hormonfleisch – Geklonte Tiere – Gen-Lebensmittel – Chlorhühner – Aufgeweichte Kennzeichnungspflicht?

Wollen Sie die Zerstörung unserer Natur und Umwelt, wollen Sie allen Ernstes seelenruhig zusehen, wie mit Hilfe von gleichgültigen, gewissenlosen, oft korrupten und keinerlei Interesse an unserem Wohlergehen habenden Politikern die riesigen Konzerne den Ast absägen, auf dem wir sitzen?

Wollen Sie alle das wirklich Ihren Kindern und Enkeln und auch sich selbst antun? Wollen Sie das?

Nach all dem, was sozial engagierte Menschen und somit auch wir Frauen hier für alle Menschen in unserem Land tun, müßten nicht nur ein paar Hundert oder Tausend auf den Straßen sein sondern inzwischen Millionen.

Sind Sie alle wirklich so satt, zufrieden, desinteressiert, ignorant und naiv, dass Sie nicht sehen können oder wollen, was hier auf uns zurollt? Oder sind wir Deutschen inzwischen so feige geworden, dass wir unseren Hintern nicht einmal mehr für unser Recht und unsere Umwelt und Gesundheit vom Sofa hochbekommen?

Wenn unsere Vorfahren, die oft ihr eigenes Leben riskiert hatten für eine Veränderung und Verbesserung des Lebens und der Lebensgrundlagen so gleichgültig und/oder feige gewesen wären, würden wir heute noch auf den Bäumen wohnen.

Ich schäme mich für die Gleichgültigkeit der Menschen in unserem Land und ich sage Ihnen, jetzt können wir das Steuer noch herumreißen und unseren Angestellten,( den Politikern), in unserer Regierung und in Brüssel endlich das zeigen, was sie schon lange verdienen –        die  r o t e Karte!

Schluß mit dieser bürgerverachtenden Politik, Schluß mit der Ignoranz gegenüber dem Willen des deutschen Volkes und aller europäischen Völker! Schluß mit ihrer Selbstherrlichkeit und vor allem r a u s mit allen Lobbyisten aus der Politik!

Ich bin eine 67-jährige Frau und werde am 24. Mai 2014 auf die Straße gehen und Zivilcourage beweisen für eine Veränderung der Politik in meiner Heimat, für ein friedliches Deutschland, für ein Land, in dem alle Menschen, alle Tiere, Natur und Umwelt gleichermaßen geachtet, geschützt und geschont werden, in dem die Politiker dem Bürger wieder Respekt entgegenbringen und der Wille des Volkes endlich wieder Beachtung in Form von Umsetzung findet.

Wenn alles was Beine hat in unserem Land, auf die Straßen geht, Millionen Menschen, und wir ihnen zeigen wo der Hammer hängt, können wir diesem volksverachtendem Treiben ein Ende bereiten, aber n u r dann!

MarchWenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die unsere Artikel täglich lesen, uns zustimmen und uns Mut machen, jetzt nicht mit uns eins sind und sagen, wir gehen den Weg gemeinsam, dann frage ich mich wirklich für wen wir eigentlich schreiben?” Bitte nehmen Sie mit uns am 24.Mai.2014 an der weltweiten Demonstration gegen Monsanto und Co. und gegen das Freihandelsabkommen teil.

Noch eine Nachbemerkung und eine Bitte an Sie alle, die Demonstrationen am 24. Mai 2014 finden in sehr vielen Städten in Deutschland und sogar weltweit statt.

Reichen Sie dieses Schreiben, diese Informationen und unsere Bitte und Aufforderung zur Demo zu gehen an alle Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten weiter, denn noch haben wir die Hoffnung auf die Unterstützung all unserer Leser nicht aufgegeben.

Netzfrau Patricia Heyl 

>>> Weitere Infos

 

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Zur Pathologie von Kriegstreibern

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

Moderne Kriegsführung ..

QPX4K

Quelle: volksbetrugpunktnet

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Nur Polit-Psychopathen haben zwischen ihren Ohren einen Hohlkörper, den sie mit Aggressionen ausfüllen müssen. Das perverse in unserem korrupten System ist nur, dass Psychopathen an wichtigen Schalthebeln sitzen anstatt in geschlossenen, psychiatrischen Anstalten.

Und das Wahlvieh wählt diese Kriegspsychopathen immer wieder. Dumm, dümmer. … Wähler! Wann wacht das Dummvolk endlich auf?

 

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Die Befreiung von der Politik

Posted by krisenfrei - 25/04/2014

http://www.freiwilligfrei.info/archiv…
Lässt sich Freiheit auf politischem Weg erreichen? Wenn du an diesen weit verbreiteten Irrtum glaubst oder sonst irgendwie politiksüchtig bist, dann hilft dir dieses Video. Der kanadische Philosoph Stefan Molyneux zeigt ein paar Auswege aus der Illusion, dass Politik zu mehr Freiheit führen kann. Er ruft dazu auf, alles was mit Politik zu tun hat, zu ignorieren und sich nicht an Politik zu beteiligen. Es ist sinnvoller und im Sinne der Freiheit zielführender, seine Energie auf etwas Produktiveres und Erfreulicheres zu richten.

Original:
Stefan Molyneux – Freeing Yourself from Politics
http://www.youtube.com/watch?v=kB6uQc…

Produktion, Übersetzung, Sprecher:
Peter Müller

 

 

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NASA: Zivilisationskollaps unausweichlich

Posted by krisenfrei - 24/04/2014

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Während allenthalben darüber spekuliert wird, ob es in Europa oder weltweit zum Finanzcrash kommt, haben mathematische Berechnungen einer von der NASA finanzierten Forschergruppe die Frage schon mit demonstrativer Gewissheit beantwortet: es kommt nicht nur zum weltweiten Finanzcrash, sondern zum umfassenden Kollaps der westlichen Zivilisation. Die Gruppe der Universität Maryland um den Mathematiker Safa Motesharrei drückt sich deutlich aus: der totale Untergang lässt sich noch verzögern, aber nicht mehr verhindern. Die Frage ist nur, wann dieses Ereignis eintritt.

Eines der 32 verwendeten Beispiele für untergegangene Reiche dürfte uns ziemlich bekannt vorkommen: nachdem im 18. Jahrhundert das französische Königreich zum Weltreich geworden war, geriet irgendwann das kollosal aufgeblähte Haushaltsdefizit außer Kontrolle, was dazu führte, dass man sich massiv verschuldete, die Währung immer schneller entwertete und sich an Kriegen im Ausland beteiligte. Der folgende Zusammenbruch der französischen Wirtschaft mündete dann in eine mehrere Dekaden dauernde Phase von Hyperinflation, Bürgerkrieg und Genozid.

Für die Berechnung ihrer apokalyptischen Prognose verwendeten die Forscher ein etwa 100 Jahre altes Räuber-Beute-Modell. In der modernen Gesellschaft stellen die Menschen die Räuber dar, die Beute sind die natürlichen Ressourcen. Fünf Faktoren sind es, mit denen wir uns laut Studie bald selbst den Garaus machen:

  • Bevölkerungswachstum
  • Klimawandel
  • Wasserversorgung
  • Landwirtschaftsentwicklung
  • Energieverbrauch

Manche dieser Probleme bestehen zwar zum Teil aus künstlich aufgebauschter Hysterie, die dazu dient, schwer durchsetzbare politische Maßnahmen der Bevölkerungskontrolle oder enorm lukrative Geschäftsmodelle wie den CO²-Zertifikatehandel zu implementieren. Doch dass die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die ungleiche Verteilung des Reichtums wie im Modell vorhergesagt zum totalen Kollaps der Zivilisation führen dürfte, ist keine Hysterie. Bei anhaltend falscher Ressourcenallokation wie bisher ist ein Zusammenbruch mit anschließender langer Phase von wirtschaftlichem Verfall und kulturellem Rückschritt unvermeidlich.

Laut Studie findet das dringend notwendige Umlenken auch deshalb nicht statt, weil die Reichen und Superreichen die negativen Auswirkungen wie Dürren, Fluten und Hungersnöte nicht spüren und ihr Verhalten deswegen nicht verändern. Stattdessen würde nur versucht, durch „neue“ Technologien wie das Fracking weitere Energieressourcen zu erschließen, womit der Untergang zwar hinausgezögert, nicht aber verhindert werden könne.

Es geht uns offenbar nicht anders als den Mesopotamiern, Römern oder den alten Han in China – auch die waren allesamt auf je ihre Weise zu komplexen Hochkulturen angewachsen. Und sie waren durchaus in der Lage, vorauszuschauen und es besser zu wissen. Man hätte ihnen – genau wie uns heutzutage – durchaus zutrauen können, nicht blind ins eigene Verderben zu rennen. Doch bloßes Wissen um die eigene Verwundbarkeit und Begrenztheit genügt eben nicht, um eine überlebensfähige Zivilisation zu schaffen – zumindest ist das der Eindruck, der sich seit Jahrtausenden nicht verändert hat. Motesharrei hält fest, dass so gut wie alle Zivilisationen der letzten 5000 Jahre an dem ewig gleichen Mix aus Überlastung der ökologischen Tragfähigkeit und extremer sozialer Ungerechtigkeit zerbrochen sind.

Da sollte man meinen, die Menschheit könnte doch mal auf die Idee kommen, sich dass dahinter stehende Phänomen der Gier einmal näher anzuschauen. Und zwar nicht bloß in der akademisch abstrahierten Form, die es längst zur Genüge gibt, sondern auf der direkten Erfahrungsebene des einzelnen Menschen an sich selbst. Doch das passiert nach wie vor in viel zu geringem Maße. Zwar lassen sich heutzutage zum Glück immer weniger Menschen weismachen, hinter all den immergleichen Überlebensproblemen steckten bloß ein Mangel an technischer Kompetenz oder ein paar technische und organisatorische Defekte, doch die entsprechenden Reaktionen auf der Handlungsebene sind immer noch viel zu schwach, um den nächsten Kollaps aufzuhalten.

Zwar haben mittlerweile Viele den Eindruck, dass hinter den vielen Problemen vor allem geistige Prinzipien und Haltungen der Menschheit stehen, die man verändern muss, doch bei unseren offiziellen Weltenrettern in ihren supranationalen Organisationen ist das noch längst nicht angekommen: deren (tatsächliche oder vorgeschobene) Bemühungen, den wahrscheinlichen Untergang abzuwenden, sind weiterhin stur auf technische und organisatorische Verbesserungen und „Lösungen“ ausgerichtet. Dabei ist längst offensichtlich geworden, dass verbesserte Ressourcennutzung allein aufgrund der grenzenlosen Natur der nicht-transzendierten menschlichen Gier nur zu höheren Verbrauchsmengen und Ausweitung der Ressourcenexploration führt. Auf diese und ähnliche Weise holt sich jeder nur oberflächliche Fortschritt selbst wieder ein.

Der wirkliche Schlüssel liegt jedoch in einer Kombination aus dem, was unter dem Stichwort „Bewusstseinswandel“ zusammengefasst wird, und aus technologischem und organisatorischem Wandel. Da die Autoren der Studie selbst eher aus dem Lager der Rationalisten, Ingenieure und Bastler stammen, die dem menschlichen Bewusstsein bekanntermaßen eher keine großen Sprünge zutrauen, ist die grundlegend pessimistische Haltung verständlich.

Um dem abschließend wenigstens einen Schuss Optimismus entgegenzusetzen: wir sind vielleicht noch nicht an der Kreuzung vorbei, an der wir entscheiden können, ob sich die Geschichte einmal mehr wie in einer hängenden Schallplatte wiederholt oder ob der menschlichen Zivilisation dieses Mal ein Quantensprung gelingt. Unruhige Zeiten kommen jedoch auch ohne völligen Zusammenbruch auf uns zu. Denn allein die Befreiung der Realwirtschaft und anderer Lebensbereiche aus der Fuchtel der Finanzwirtschaft wird – wenn sie denn noch rechtzeitig gelingt -, schmerzhaft und turbulent werden. Doch das ließe sich mit einer soliden Krisenvorsorge soweit abfedern, dass Sie und Ihre Familien ohne bleibende Blessuren bis zum hoffentlich erfolgreichen Neustart durchkommen könnten.

 

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