krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Lügenbarone bei der Arbeit

Posted by krisenfrei - 17/04/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

In der Merkel-Show gibt es neue Kapitel. Nach den sicheren Sparbüchern, die jetzt laut Beschluss des EU-Parlamentes auch ganz rechtmäßig im Zuge der Bankenunion rasiert werden können (alles Guthaben über 100.000 Euro ist jetzt vogelfrei), wird nun auch geprüft ob die EZB ganze Staaten finanzieren darf. Weiterer Irrsinn gegen Eigentum, Recht und Ordnung demnächst wieder in der Merkel-Show.

Zwischendurch stellen die „Euroretter“ fest, dass Lügen notwendig ist, zum Beispiel wenn man begründen soll, warum Griechenland jetzt doch wieder Geld bekommen muss. Im Juni 2013 kündigte Finanzminister Stournaras an, Griechenland wolle im Jahr 2014 wieder einen Primärüberschuss erwirtschaften, um wieder Geld vom Kapitalmarkt zu bekommen.

Das sind vom Ansatz her schon außerordentlich verzweifelte Bemühungen, denn ein Primärüberschuss bedeutet lediglich, dass die Steuereinnahmen des Staates etwas höher sind als die laufenden Ausgaben, wobei die Zinszahlungen nicht als Ausgaben mitgerechnet werden. Zinszahlungen sind halt keine laufenden Ausgaben – genau betrachtet sind es, wenn man genug Schnaps getrunken hat, gar keine Ausgaben, sondern einfach nur Zinsen, die irgendwo im Haushalt dumm herum stehen.

Aber egal, wir sind heute tolerant und bewilligen dem Säufer seine kleine Illusion, dass der Primärüberschuss absolut toll ist.

Jedenfalls hatte Griechenland damals mit stolz geschwellter Brust mitten in der Krise und einer rapide schrumpfenden Volkswirtschaft verkündet, dass dieses tolle Ziel erreicht werden wird. Es folgte ein Feuerwerk an Aktivitäten: Steuerforderungen des Staates an Private Haushalte und Unternehmen wurden so vehement und radikal eingefordert, dass die Insolvenzen in beiden Bereichen in die Höhe schnellten. Händlern wurde unterstellt, sie würden die Preise ihrer Waren falsch auszeichnen. Kontrolliert wurde dieser angebliche Steuerbetrug dadurch, dass die Polizei über die Märkte zog und kleine Gemüsehändler verhaftete, wenn der Mehrwertsteuerbetrag am Preisschildchen nicht ausgewiesen war. Das war der Steuerbetrug! Und dann, als man merkte, dass die Bevölkerung sich mit den zu Unrecht beschuldigten solidarisierte, rückten eben schwer bewaffnete Milizen aus um die Polizisten zu schützen, die Mehrwertsteuerbeträge auf Preisschildchen suchten und alte Mütterchen vom Platz verhafteten, die die gewünschten Beträge einfach nicht da hin malten!

Vermutlich hätte diese tolle „Regierung“ zur Erreichung des sogenannten Primärüberschusses das Militär ausrücken lassen, damit endlich die Mehrwertsteuerbeträge auf den Schildchen stehen.

Nun musste all die Quälerei am Ende des Jahres irgend ein Ergebnis haben. Und so verkündete die griechische Regierung nun kürzlich: Wir haben einen Primärüberschuss! Und dabei taten sie so, als wäre gerade ein Neugeborenes nach langen Wehen und einer sehr schweren Geburt auf die Welt gekommen.

Patentante Merkel eilte freudig aus Berlin nach Athen um das Neugeborene zu begrüßen und zu begutachten. Ein solch schöner Erfolg wie ein Primärüberschuss! Da muss sie einfach dabei sein… Doch oh Schreck oh Graus! Als sie in Athen ankam, stellte sie fest, dieser Primärüberschuss sieht wirklich seltsam aus! Leider ist es eine Gummipuppe und der griechische Ministerpräsident Samaras hält diese in der Hand und immer wenn er auf den Bauch drückt, macht diese Puppe „bäääh bääh“. Und damit man es nicht so genau sieht, stellt sich Frau Merkel vorsichtshalber vor die Kamera und man sieht bei der freudigen Betrachtung des Neugeborenen nur ihren Rücken.

Doch wir wissen: Auch ein schöner Rücken kann entzücken…

Und schon, kaum hat sie ihre wirklich anstrengende Begutachtung der neugeborenen Gummipuppe absolviert, eilt sie mit Schweißperlen auf der Stirn nach Ischia, um etwas Urlaub zu machen. Das hat sie sich jetzt nach der anstrengenden Merkel-Show auch wirklich verdient.

Und weil jetzt Ostern ist, denkt Frau Merkel: Das ist das Hasenfest! Und so lautet ihr Motto auf Ischia: „Wir hoppeln uns frei.“ Und genau das tut sie jetzt gerade zu ihrer Entspannung, während der Osterzeit und glaubt dabei, dass sie sich im Sinne einer „christlichen“ Partei verhält. Wer CDU wählt glaubt auch an das Hasenfest!

Ich hingegen gedenke heute desjenigen, der sich nicht frei hoppelte, sondern kreuzigen ließ. Das „C“ schenke ich dabei der CDU als einer ausdrücklich NICHT christlichen Partei und bin gespannt auf weitere Akte in der (ganz sicher nicht christlichen) Merkel-Show.

Ihr
Michael Obergfell

 

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Eine Antwort to “Lügenbarone bei der Arbeit”

  1. Cato said

    Das Puppentheater der Frau Merkel das jeden Tag der BRD Bevölkerung geboten
    wird ist nicht zu überbieten! Aber was haben 3 jährige anderes zu erwarten?

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