krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 16. April 2014

Skull & Bones, die Elite des Imperiums

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

Amerikanischer Albtraum

Skull & Bones, die Elite des Imperiums

Innerhalb der sehr elitären und puritanischen Yale-Universität werden jährlich fünfzehn Söhne aus sehr guten Familien kooptiert. Sie bilden einen Geheimbund mit morbiden Riten: Skull & Bones (Totenkopf & Gebeine). Ihr Leben lang unterstützen sie sich gegenseitig und helfen einander, gegen die demokratischen Vorsätze des Pöbels zu wirken, die sie verabscheuen. Die beiden Kandidaten der [letzten] Präsidentschaftswahlen, George W. Bush und John Kerry, waren absolut keine Gegner, und trafen sich dort seit 36 Jahren heimlich. Alexandra Robbins widmete den Boners [den Knöchrigen Anm.d.Ü.] eine Studie. Ihr Buch ist jetzt auf Französisch verfügbar. Die hier vorliegende deutsche Version übernimmt den Originalartikel von Januar 2006 ohne Änderungen außer den eckigen Klammern.

aus voltairenet

JPEG - 24.3 kBDer Verein der Skull & Bones verursacht eine große Verschwörungs-Literatur, die seine Mitglieder für die Watergate-Affäre, die Invasion in der Schweinebucht oder die Ermordung von Kennedy verantwortlich machen. Durch ihre Verbindungen zu den Unternehmerkreisen, besonders zum Bankensektor, würden diese ehemaligen Studenten der Yale University die Weltfinanz oder sogar die Zukunft des Planeten kontrollieren. Die Skull & Bones hätten auch den Council on Foreign Relations, die Trilaterale Kommission, die CIA usw. infiltriert.

Es geht in einer weltlichen Publikation wie Voltaire nicht darum, die innerhalb dieser Organisation bei Initiationsriten oder bei jährlichen Zeremonien praktizierte Esoterik zu diskutieren, sondern ihre gesellschaftliche Funktion und ihre mögliche politische Rolle zu analysieren. Die Skull & Bones veranschaulichen besonders gut, wie sich in den Vereinigten Staaten ein Eliten-Reproduktions-System durch eine Auslese perfektioniert hat, die dem Zufall oder den persönlichen Eigenschaften aber nichts verdankt, im Widerspruch zum Mythos des self-made-man. Tatsächlich kommen die aktivsten Mitglieder der Organisation, wie schon Anthony Sutton sagte, aus einem „Kern von etwa 20 bis 30 Familien“, der an der Verteidigung seines Erbes und seiner Abstammung bemüht ist. So gibt es viele Ehen zwischen Vertretern der Mitgliedsfamilien der Skull & Bones, obwohl bis vor kurzem nur männliche Studenten dem Verein beitreten konnten.

Yale, eine puritanische und elitäre Universität

Die Skull & Bones sind auf dem Campus der Yale University entstanden. Ein Ort, der, laut der ausgezeichneten Studie der Journalistin des Atlantic Monthly, Alexandra Robbins, dem Zufall nichts verdankt [1].

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden alle amerikanischen Universitäten, Harvard, Dartmouth, Williams, Bowdoin, Middlebury oder Amherst von den Kongregationisten gegründet. Aber sie unterliegen dann dem Wettbewerb der Presbyterianer, was den Präsident von Harvard, Increase Mather, zum Handeln anspornt. 1701 tritt er zurück und erstellt eine neue Universität, „damit das Interesse der Religion beibehalten werde, und die Wahrheit an zukünftige Generationen weitergegeben werde“. Mit Hilfe von zehn Pastoren, von denen neun aus Harvard kommen, schafft er die Gründung der Collegiate School of Connecticut. 1711 kontaktierte man Isaac Newton, Richard Steel und Elihu Yale, um Bücher aus ihrer persönlichen Sammlung der jungen Institution zu übertragen. Die Kontakte mit Yale, der durch seine Aktivitäten in der East India Company und als Gouverneur von Madras sehr reich geworden ist, sind besonders fruchtbar. Da er sich mit der Erbringung von Büchern nicht begnügte, finanziert er auch großzügig die Universität, die ihm eine Ehre erweist, und seinen Namen, Yale University ab dem Jahre 1720 annimmt.

Die Beziehungen mit dem Kongregationalismus garantieren den Puritanismus der Ausbildung und der Arbeitsweise von Yale. Schüler und Lehrer müssen eine Glaubensbekenntnis bei ihrer Aufnahme in die Universität ablegen, und können ausgeschlossen werden, wenn ihre Aufrichtigkeit ernsthaft in Frage gestellt wird. Zu diesem Puritanismus kommt noch ein ausgeprägter Elitismus: Die Studenten werden sofort nach ihrer Ankunft in der Yale University in eine Rangliste eingereiht, nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten, sondern auf Grund der gesellschaftlichen Stellung ihrer Eltern. An der Spitze der Klasse, der Sohn oder Enkel des Gouverneurs, des stellvertretenden Gouverneurs. Dann kommen die Familienangehörigen der Richter des Obersten Gerichtshofs. Ein wenig weiter unten auf der Rangliste ist der Sohn eines Pastors oder eines ehemaligen Schülers. Ganz am Ende erscheinen Bauernsöhne, Söhne von Kaufleuten und Handwerkern. Dieses Ranking entscheidet den Rang jedes Schülers im Unterricht, in der Kapelle und in der Kantine. Das überraschendste, bemerkt Alexandra Robbins, ist nicht, dass diese anfängliche Klassifizierung den sozialen Status der Familie des Schülers wiedergibt, was in vielen Universitäten im 18. Jahrhundert üblich war, sondern dass sie nicht davon abhängt, wie er sich in der Schule entwickelt. So wird Yale das ideale, typische Beispiel einer Institution, die die Eliten und ihre interne Hierarchie reproduziert. Eine Abstufung wird normalerweise durch einen Disziplin-Verstoß verursacht, und bestraft die Tatsache, dass der Student die Ehre seiner Familie verletzt hat.

Man muss zu diesem außergewöhnlichen Betrieb die explizite Erlaubnis hinzufügen, die älteren Schülern erteilt ist, Studenten von geringerem Rang quälen und sogar schikanieren zu können. Die Schulordnung sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Einhaltung der oft willkürlichen, nur auf das Alter gegründete Hierarchie zu gewährleisten. Lyman Bagg erläuterte in einem 1871 anonym veröffentlichten Buch, „Vier Jahre an der Yale University“, wie er die von der Institution geschaffenen Mechanismen analysierte. Diese erlaubten Verfahren widerspiegeln ihm zufolge die „enorme Kraft der „Bräuche“ der Schule bei der Schaffung eines zeitweiligen Wahnsinns, der schwache Männer zu grausamen Menschen und aus guten Männern, Menschen ohne Gnade macht.“

Diese Tendenz zum Elitismus, zur brutalen Hierarchie und zum Puritanismus, ermutigte die Studenten am Ende des 18. Jahrhunderts, mehrere zur Universität parallele Gesellschaften aufzubauen. Es handelt sich am Anfang um literarische Vereine, wie Linonia und Brothers in Unity. Alle Schüler werden aufgefordert, der einen oder anderen Organisation beizutreten. Das ist jedoch nicht elitär genug für diejenigen, die eine strenge Reproduktion der neuen amerikanischen „Aristokratie“ anstreben. 1780 wurde der Ableger Alpha des Vereins Phi Beta Kappa an der Yale University gegründet. Mehrere andere blühende Gesellschaften entstehen zu dieser Zeit: die Beethoven-Gesellschaft, der Hexaeder-Club… Die literarischen Salons verlieren allmählich ihre Bedeutung, werden durch geheime Gesellschaften ersetzt, noch elitärere und noch geschlossenere Gesellschaften. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es drei wichtige: Skull & Bones (Totenkopf & Gebeine), die Scroll & Key (Schriftrolle und Schlüssel) und Wulf’s Head (Wolfskopf).

Zur gleichen Zeit beschließen die Professoren der Fakultät von Yale der Bewegung zu folgen. Sechs Jahre nach der Gründung von Skull & Bones treffen sich sechs Mitglieder der universitären Lehrer-Elite in dem „Club“, der bald „Old Man’s Club“ genannt wird. Unter den sechs Gründermitgliedern findet man die Professoren Josiah Willard Gibbs [Professor für heilige Literatur und Vater des Thermodynamikers] und Theodore Dwight Woolsey [Sanskritprofessor und Präsident von Yale]. Bald wird die Organisation William Howard Taft, den zukünftigen Oberrichter von Connecticut, Simeon E. Baldwin, den Universitätsprofessor Thomas Bergin, den Neurochirurg Harvey Cushing und den Gründer der Skull & Bones, William H. Russell zu ihren Reihen zählen. Nur Thomas Bergin und Harvey Cushing werden nicht Mitglieder des Old Man‘s Club, wohl aber der Skull & Bones.

Der Opiumkrieg

Die Yale Universität war ein besonders fruchtbarer Boden für eine geheime elitäre und einflussreiche Gesellschaft wie Skull & Bones. Aber der Erfolg dieser geheimen Organisation verdankt viel der Persönlichkeit des Gründers William H. Russell. Er gehört der bedeutenden Familie Russell an, von der ein Mitglied, der Reverend Noadah Russell, ein prominentes Mitglied der Kongregationisten-Kirche, an der Gründung von Yale teilnahm. Die Russell Familie engagierte sich auch in dem großen Opium-Krieg zwischen Großbritannien und China in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Am Ende des 18. Jahrhunderts unterliegt das mit Englands Zustimmung in Bengalen angebaute Opium einem Monopol, das dem Unternehmen der Ostindischen Kompagnie anvertraut wurde, einer Gesellschaft, die direkt von der britischen Krone abhängt und an der Elihu Yale in der Vergangenheit teilgenommen hatte. Der Opium-Krieg, der um etwa 1815 begann, sollte die Einführung dieser Droge auf dem riesigen chinesischen Markt erzwingen. Von 320 Tonnen pro Jahr in 1792 erreicht der Schmuggel von Opium 480 Tonnen im Jahre 1817, dann 3200 Tonnen im Jahr 1837. China verlangt dann von der Königin Victoria, ihn zu beenden. Die Königin sagte, dass die so vom Vereinigten Königreich gemachten Einnahmen zu wichtig wären, um zu beschließen, den Handel aufzugeben. Die Spannung steigt zwischen Peking und London: im Februar 1839 wird ein chinesischer Opiumhändler vor der Kantonesischen Vertretung der britischen Händler hingerichtet. Die Krone verpflichtet sich im Juni 1839 große Mengen von Opium zu vernichten. Viele Engländer verlassen dann Kanton und Macao, um den Handel ein wenig weiter wieder aufzunehmen, unter dem offiziellen Schutz der britischen Flotte. Unter diesen Bedingungen ist der Zwischenfall unvermeidlich: am 4. September findet die erste Seeschlacht des Opium-Krieges statt, die zur Zerstörung von vielen chinesischen Schiffen führt. Diese Auseinandersetzungen zeigen „die Schwäche der chinesischen Kriegs-Dschunken und die blutige Entschlossenheit der englischen Protestanten, damit die Prinzipien des auf dem Opiumhandel fundierten Liberalismus siegreich wären“. [2].

Samuel Russell, Cousin von William Russell, ist ein wichtiger Protagonist des Opium-Krieges. Als US-Staatsbürger ist er der Gründer von Russell & Company im Jahre 1813, die in den 1820er Jahren die britische Vorherrschaft im Drogenhandel in Richtung China anfechten wird. Einer der prominenten Mitglieder der Gesellschaft war Warren Delano, Jr., der Großvater von Franklin Delano Roosevelt.

Vom Eulogia-Club zum Skull & Bones-Club

In diesem Zusammenhang gründet 1832 William Russell die Skull & Bones. Es ist schwierig die Umstände genau anzugeben. Es wäre anfänglich eine Reaktion auf den Ausschluss eines Mitglieds der Phi Beta Kappa, Eleazar Kingsbury Forster, gewesen. Empört über den Vorgang und um die Vitalität von Yale wiederherzustellen, hätte William Russell Phi Beta Kappa verurteilt, und Forster unter seine Fittiche genommen und mit dreizehn anderen Studenten aus Yale (einschließlich Alfonso Taft [3]) eine noch geheimere und sogar stärkere Gesellschaft gegründet, ursprünglich mit dem Titel Eulogia-Club, nach dem Namen der griechischen Göttin der Beredsamkeit. Unter dem Einfluss einer Reise nach Deutschland führt Russell eine Unzahl von germanischen Referenzen in das Ritual ein. 1833 adoptieren die jungen Mitglieder der Skull & Bones den Totenkopf als Symbol. Zur gleichen Zeit wird die Zahl 322 „Kennzahl“ des Vereins. Es ist in der Tat das Sterbejahr des griechischen Redners Demosthenes, 322 v. Chr. Laut der Tradition von „Skull & Bones“ wäre die Göttin Eulogia damals ins Paradies eingegangen, bevor sie 1832 wieder zurückkam, um der geheimen Gesellschaft beizutreten.

1856 wird Skull & Bones, dank Daniel Coit Gilman (Bones 1852), Gründungspräsident der John-Hopkins-Universität, offiziell dem im Besitz von William H. Russell stehenden Russell Trust einverleibt. Am 13. März des gleichen Jahres übersiedelt der Verein seinen Sitz in ein eindrucksvolles Gebäude auf dem Campus von Yale, hochtrabend „the Grave“ [das Grab] genannt. Der Ort ist schnell voll von Krieger- und morbiden Reliquien: Laut Aussagen von Mitgliedern, die Alexandra Robbins erhalten hatte, gibt es eine Ansammlung von Fahnen, schwarzen Vorhängen, und auf Schlachtfeldern aufgelesenen Waffen. Ohne zu vergessen, dass es sich um eine Studenten-Bruderschaft handelt, wurde eine Reihe von Baseball-bällen aus den mythischen Treffen, die Yale gewann, in einem Raum zur Schau gestellt. Das Totenkopf Logo wird auf fast allen leeren Plätzen angebracht, während die Knochen von Tierkörpern an den verschiedenen Wänden hängen. Ein paar Skelette und menschliche Knochen sind auch ausgestellt. Die meisten Gemälde stellen den Tod von berühmten Persönlichkeiten dar. Es herrscht eine Atmosphäre die sich dem Universum der Adams Familie nähert, laut Marina Moscovici, Kurator für Kunst in Connecticut, die 1999 an der Restaurierung von 15 Gemälden gearbeitet hat.

Eine Kontroverse brach in den frühen 1980er Jahren über den Schädel des Geronimo aus, den die Skull & Bones behaupteten zu besitzen. Sie zeigten ihn selbst einem Apachen-Häuptling von Arizona, Ned Anderson. Während man sie bat ihn zurückzuerstatten, präsentierten die Vereins-Mitglieder einen anderen Schädel, dessen Analyse ergab, dass er von einem zehnjährigen Kind war, und nicht jener des Indianerhäuptlings. Die Echtheit der Reliquie, die inzwischen ins „Grab“ zurückgekehrt ist, bleibt fraglich.

JPEG - 32.1 kB

Hauptquartier der Skull & Bones, auf dem Campus der Yale University, „the Grave“ genannt

Die Arbeitsweise der Organisation ist jetzt besser bekannt. 15 Mitglieder werden jährlich angeworben, wodurch eine Schätzung der momentan existierenden Zahl der Vereins-Mitglieder etwa 800 liefert. Von den älteren Mitgliedern betreut, treffen sich die fünfzehn neuen Bewerber zweimal in der Woche während eines Jahres, um über ihr Leben, ihre Studien oder ihre beruflichen Projekte zu diskutieren. Diskussionen über politische und soziale Themen finden auch statt. Einmal pro Jahr organisiert die Gesellschaft einen Rückzug auf Dear Iland, eine Insel in dem Sankt-Lorenz-Strom in der Nähe von New York, wo ein gemütliches englisches Clubhaus gebaut wurde. Es heißt tatsächlich Dear Iland, und nicht Deer Island, gemäß dem Willen von George D. Miller, Mitglied der Skull & Bones und großzügigen Spender der Residenz [4].

Das Initiationsritual war Thema der verrücktesten Auslegungen seitens der Kritiker der Organisation. Doch gleich dem Freimaurer-Ritual, ist im Wesentlichen die Geheimhaltung, die es umgibt, das wichtigste Element. Und wenn es auch möglich ist, dass die in „the Grave“ stattfindenden Zeremonien einst einen sogar satanischen Beiklang hatten, sollte man doch daran denken, dass das Schikanieren der frischen Studenten aus Yale in der Vergangenheit besonders grausam war. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass man heute die für die Organisation ausgewählten Studenten auffordert, sich vor den anderen Insidern für morbide Sexspiele herzugeben.

Das Netzwerk

Das Faszinierendste geschieht nicht innerhalb der Organisation, sondern ist eher die Kohärenz der Liste der Mitglieder, die das Talent der Mitglieder des Skull & Bones offenbart, um die Elite von morgen zu bilden. So war jeder Präsident der Vereinigten Staaten der in Yale war, Mitglied der Skull & Bones: William Howard Taft, George H.W. Bush und Bush Jr. Ebenso gibt es unzählige Mitglieder der Organisation, die wichtige Funktionen in der politischen, diplomatischen, Medien-Welt oder sogar im Geheimdienst später besetzt haben.

Die Organisation hat wichtige Verbindungen im diplomatischen Umfeld und insbesondere im Council on Foreign Relations. So waren Henry Stimson, Kriegsminister von Franklin Delano Roosevelt, Botschafter der USA in der Sowjetunion Averell Harriman, oder J. Richardson Dilworth, Manager der Interessen der Rockefeller-Familie, Mitglieder der Skull & Bones [5].

Mitglieder von Skull & Bones spielten ebenfalls eine gewisse Rolle in der Welt der Medien. Henry Luce und Briton Haden, beide seit 1920 Mitglieder der Organisation, hätten vor allem die Idee die Zeitung Time bei einem Treffen im „Grab“ zu kreieren. Averell Harriman gründete seinerseits die Zeitung Today, die 1937 sich mit einer anderen Zeitschrift zusammentat, um Newsweek zu werden.

Die Verbindungen innerhalb der CIA sind besonders beeindruckend: William F. Buckley, ultra-konservatives Mitglied der Agentur und berühmter Propagandist war Mitglied des Vereins, wie sein Bruder, James Buckley, Unter-Staatssekretär für Sicherheit, Wissenschaft und Technologie in der Regierung von Ronald Reagan, auf einem Posten, wo er die für die rechten Regime bestimmte US-Militärhilfe überwachte. Hugh Cunningham (Bones 1934) hat auch eine lange Karriere in amerikanischen Diensten von 1947 bis 1973 gemacht. Es ist auch der Fall von William Bundy, ein Bonesman von 1939 und Dino Pionzio (Bones 1950), CIA-Stations-Chef in Santiago 1970, wo er agierte, um das Regime von Salvador Allende zu destabilisieren.

Die Tatsache, dass diese Organisation ein Mittel zur Reproduktion der wirtschaftlichen und politischen Elite des Landes ist, versicherte ihr ein ungewöhnliches Wohlwollen der Behörden. So wurde 1943 ein spezielles Gesetz vom Bundesstaat Connecticut erlassen, das die Partner der Russell Trust Association, welche unter anderem das Vermögen des geheimen Vereins verwalten, von der Pflicht befreit hat, einen Bericht über die Aktivität zu veröffentlichen, wie jedes andere Unternehmen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden ihre Vermögenswerte von John B. Madden Jr. verwaltet, Mitglied von Brown Brothers Harriman, einer Firma, die 1933 aus dem Zusammenschluss von der Brown Brothers & Company und der W.A. Harriman & Company entstand. Madden arbeitete damals unter Prescott Bush, Vater des späteren Präsidenten George H.W. Bush und Großvater des [aktuellen] Präsidenten der Vereinigten Staaten. Alle diese Personen sind natürlich Mitglieder der Skull & Bones.

Eine weitere Quelle für Fonds: die Rockefellers. Percy Rockefeller war Mitglied des Ordens, und verband die Organisation mit dem Vermögen der Standard Oil. Eine andere große an die Skull & Bones gebundene Familie: die Morgan. J.P. Morgan war selbst sicher nie Mitglied, aber Harold Stanley, Mitglied der Geschäftsleitung des Morgans Guaranty Trust gehörte der Organisation seit 1908 an. W. Averell Harriman, von der Promotion 1913, war auch Mitglied des Aufsichtsrats, wie auch H.P. Whitney und sein Vater, W.C. Whitney. Die Organisation konnte auch auf indirekte Weise von der Ford Stiftung profitieren, anscheinend gegen ihren Willen. McGeorge Bundy, Mitglied der Skull & Bones, war tatsächlich Präsident der Ford Stiftung von 1966 bis 1979, nachdem er unter Kennedy und Lyndon B. Johnson als nationaler Sicherheitsberater fungiert hatte.

Präsidentschaftswahlen 2004: Skull & Bones gegen Skull & Bones

JPEG - 7.3 kB

Die Skull & Bones haben kein wirklich ideologisches Programm. Obwohl es nicht unbedeutend ist, einen Finanzier des Opium-Krieges zu verehren und als Ritual-Objekt den Schädel des letzten Chefs eines Volkes zu verwenden, den man gerade vernichtet hat. Im Gegensatz zu dem, was die Verschwörungs-Literatur behaupten konnte, handelt es sich nicht um einen Club von Neonazis, ultra-Konservative oder selbst hawks [Falken]. Jedoch als Vertreter der zukünftigen Elite (was bereits erfordert, der sozialen Klasse anzugehören mit genügend sozio-kulturellem Kapital, um in den verschiedenen Bereichen der Macht erfolgreich zu sein), teilen die Skull & Bones-Mitglieder die gleichen Vorstellungen über die Welt und die sozialen Verhältnisse. Alle sind Kapitalisten, Partisanen eines Pseudo-Liberalismus und an die Werte der Freiheit gebunden, die angeblich von den USA verkörpert werden. Obwohl sie vor kurzem von den Sirenen des „politisch korrekten“ eingefangen wurden, indem sie allmählich auch Vertreter von ethnischen und sexuellen Minderheiten, und Frauen im Jahr 1991, aufgenommen haben – zur Bestürzung, unter anderen, des ehemaligen Präsidenten George H.W. Bush – bleiben die innerhalb der Skull & Bones versammelten Eliten doch die quasi-perfekte Inkarnation des Einheitsdenken der herrschenden US-Klasse.

Die Tatsache, dass die beiden Hauptkandidaten für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten im Jahr 2004, George W. Bush und John Kerry, Mitglieder der Organisation sind, kann nicht als Beweis einer im Voraus zwischen zwei Persönlichkeiten arrangierten Wahl- Absprache ausgelegt werden. Auf der anderen Seite kann man sich rechtmäßig darüber Sorgen machen, wie die Auswahl innerhalb der amerikanischen politischen Welt vor sich geht. Denn wenn die beiden Männer sich auch hart Konkurrenz liefern, gibt es keinen Zweifel, dass sie beide, der eine und der andere, einem schmalen und homogenen sozialen Umfeld angehören und als solche, trotz ihrer Unterschiede, ähnliche Interessen verteidigen. In gewisser Weise kann man einen französischen Politiker zitieren: „die Präsidentschaftswahlen 2004 werden « Skull & Bones oder Bones & Skull » sein“. Es ist auch aus diesem Grund, warum dieser Verein so viel Aufmerksamkeit auf sich konzentriert: Er ist der Inbegriff der wohlhabendsten sozialen Schicht der Vereinigten Staaten, deren Ansichten weit davon entfernt sind, das demokratische Ideal zu vertreten, das vom Rest der Bevölkerung ersehnt wird. Individuell haben viele Mitglieder der Organisation an den meisten „false-flag“-Operationen der Vereinigten Staaten der letzten fünfzig Jahren mitgemacht, an der Invasion in der Schweinebucht, der Entwicklung der Nuklear-Doktrin, und dem Sturz von Salvador Allende. Und sie konnten es nur außerhalb der demokratischen Institutionen machen, unter heimlicher Absprache und auf der Grundlage einer alten Bruderschaft. Solch ein Beschluss wurde jedoch nie innerhalb der Skull & Bones selbst getroffen. Es ist keine hierarchische Struktur, die solche Entscheidungen treffen und durchsetzen kann. Wie auch immer, der geheime Orden bleibt die unmittelbare sichtbare Fassade des „Klassenfeindes“ der die „imperiale Aristokratie“ der Vereinigten Staaten darstellt.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] Secrets of the Tomb von Alexandra Robbins, Little, Brown and Company, 2002.

[2] Le blanchiment du crime en permet la répétition – L’arme éthique dans les nouvelles guerres occidentales, [Verbrechensreinwäsche erlaubt die Wiederholung – die ethische Waffe in den neuen westlichen Kriegen,] von Michel Tibon, Mémoire non publié, 1999.

[3] Alphonso Taft, zukünftiger Kriegsminister 1876, dann Attorney General und US-Botschafter in Russland, ist der Vater von William Howard Taft, dem einzigen amerikanischen Präsidenten des Landes, der Präsident und dann Präsident des Obersten Gerichtshofs war.

[4] Kaum übersetzbares Wortspiel: Deer Island ist die „Hirschen-Insel“, Dear I land bedeutet „Land das mir teuer ist“.

[5] Anthony C. Sutton, America’s Secret Establishment: An Introduction to the Order of Skull & Bones, Liberty House Press, 1986.

 

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »

Gemeinsamkeiten der TAZ mit der BILD

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Die TAZ berichtet in einem Artikel mit dem Titel: „Warnung vor dem Iwan“ über eine Aktion, die offenbar von der BILD losgetreten wurde, ein Panzerdenkmal im Berliner Tiergarten zu entfernen. Aber es geht nicht bzw. nur als Aufhänger um das Bestreben der BILD, sondern um die Foren in der Presse. Dem Schreiber des Artikels scheint nicht zu gefallen, dass ein großer Teil der Forenschreiber sich beim Thema Ukraine pro Putin äußert. Wenn er schreibt, dass dieser Teil der Forenschreiber „den Griff Putins nach der Ukraine“ als richtig empfindet, weil sie der von Putin konstruierten Legende aufgesessen wären, Wladimir Putin wehre sich lediglich gegen eine westliche Expansion und verteidige „russischen Boden“, wird deutlich, dass auch die TAZ hier meilenweit an der Wirklichkeit vorbei argumentiert. Er hat völlig außeracht gelassen, dass der Putsch auf dem Maidan bereits zu einer Zeit stattfand, als Putin sich noch um Sotschi kümmerte und welche Bande dann auf dem Maidan die Macht ergriffen hat, scheint für ihn eine Legende und nicht die Wirklichkeit zu sein. Sein dann folgender Teil über den Ethnonationalismus oder völkisches Denken hat bei mir einen starken Brechreiz hervorgerufen. Irgendwie liegen TAZ und BILD hier nicht weit auseinander.

Ich denke, bei diesem Artikel der TAZ sollte man mehr zwischen den Zeilen lesen, denn dann kann man die seit langer Zeit laufende Propaganda gegen Russland unschwer erkennen.

Fragen wir uns doch einfach mal, ob Putin, wie Schröder es formuliert hat, ein „lupenreiner Demokrat“ ist. Ich denke nicht, aber wenn ich über diese Aussage nachdenke, stelle ich mir natürlich auch die Frage, ob Schröder ein „lupenreiner Demokrat“ gewesen ist und ob man Merkel, Gabriel, Steinmeier, Obama, Hollande und wie sie noch so alle heißen, als lupenreine Demokraten bezeichnen könnte. Und so sehr ich mich auch umschaue, lupenrein ist keiner von denen, zumindest nicht aus meiner Sicht. Im Gegenteil, ich halte sie für schlimmere Diktatoren als Putin, weil sie alle gegen ihre Bevölkerung arbeiten, was man Putin nicht nachsagen kann.

Werfen wir einen Blick auf die Wiedervereinigung. Wie ich schon einmal ausführte, wenn man so ein wenig darüber nachdenkt, dann hat Russland die DDR ohne Wenn und Aber an Deutschland zurückgegeben, anders als die Briten und die Amerikaner. Die haben sich mittels Geheimverträgen abgesichert und ihren Besatzungsstatus trotz scheinbarer Souveränität Deutschlands beibehalten. Damit sind vermutlich auch Forderungen nach Friedensverträgen mit den ehemaligen Feindstaaten vertraglich ausgeschlossen worden (denn anders kann ich mir nicht erklären, warum diese längst überfällige Aktion unterbleibt und Deutschland bei der UN noch immer für etliche Nationen, denen wir lt. Politiker-Geschwätz „in tiefer Freundschaft“ verbunden sind, als Feindstaaten geführt werden. Die zweite und ebenfalls faule juristische Maßnahme war es, rechtlich die offizielle Wiedervereinigung zu bestreiten und stattdessen von einem Beitritt der Länder der DDR zur BRD zu reden. Damit wurden die vertraglichen Einschränkungen der BRD auch für die ehemaligen Länder der DDR bindend, außerdem konnte man hervorragend den Art. 146 im Grundgesetz ignorieren, weil der sich ja auf eine Wiedervereinigung bezog. Deshalb wurde an das Grundgesetz ein Anhang zum Einigungsvertrag eingeführt, in dem besonders Artikel 3 und 4 ins Auge stechen. Dort liest man:

 

Anhang EV

 

– EinigVtr v. 31.8.1990 II 889, 890 – 892, –
sieht folgende Maßgaben vor:

Artikel 3
Inkrafttreten des Grundgesetzes
Mit dem Wirksamwerden des Beitritts tritt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Dezember 1983 (BGBl. I S. 1481), in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in dem Teil des Landes Berlin, in dem es bisher nicht galt, mit den sich aus Artikel 4 ergebenden Änderungen in Kraft, soweit in diesem Vertrag nichts anderes bestimmt ist.

 

Artikel 4
Beitrittsbedingte Änderungen des Grundgesetzes
… (betroffen: Präambel, Art. 23, 51, 135a, 143, 146)

Auch Artikel 146 wurde inzwischen ein wenig anders formuliert, hat aber nach wie vor noch Bestand. Doch dazu müsste auch ein Interesse bestehen und eine Initiative eingeleitet werden, eine verfassungsgebende Versammlung zu berufen, die eine echte Verfassung für die Deutschen entwirft und durch die Bevölkerung abstimmen lässt, ob sie als Verfassung in der vorgeschlagenen Form von einer Mehrheit der Bevölkerung auch anerkannt wird. Dann bestände natürlich für die Politiker die Gefahr, dass Verfassungsänderungen von der Zustimmung der Bevölkerung abhängig gemacht würden, was ganz sicher nicht gewünscht wird. Schließlich hat man längst erkannt, welche Vorzüge es hat, wenn man das, was man als Verfassung bezeichnet, jederzeit den politischen Wünschen anpassen kann, was ungefähr so ist, als würde man ein Haus (das Recht) auf einer Sandburg (dem GG) errichten. Auch die Gefahr, die Deutschen könnten sich die Schweizer zum Vorbild nehmen und dann mittels Plebiszit Gesetze zu Fall bringen (als Beispiel sei der ESM genannt), schreckt unsere Politiker ab, wirklich nach einer neuen Verfassung zu streben. Wer gibt schon gerne seine Narrenfreiheit auf, wenn er sie erst mal erlangt hat?

Das Völkerrecht seitens der Politik und der Presse bei jeder Gelegenheit anzuführen, halte ich für sehr gewagt, denn Deutschland bricht das Völkerrecht durch Duldung der von deutschem Boden aus koordinierten und völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze der USA zur Tötung von Menschen in fremden Ländern permanent. Und wenn man das Völkerrecht anwendet, dann unterliegen Terroristen nicht dem Völkerrecht, sondern gelten als Verbrecher, die dem Strafrecht unterliegen, was wiederum eine Tötung nach jedem westlichen Strafrecht ohne rechtmäßiges Urteil ausschließt. Und ich habe noch nichts davon gehört, dass Putin Drohnen in der gleichen Art wie die USA einsetzt. Ist er vielleicht doch der bessere Demokrat?

Irgendwie wird im Artikel auch unterschlagen, dass der Putsch auf dem Maidan von langer Hand vorbereitet wurde. Zu nennen wäre da nicht nur Victoria Nuland (F… the EU) und ihr Geldköfferchen mit mehr als 5 Milliarden Dollar Inhalt oder der nun vor der Panzeroffensive in der Ostukraine stattgefundene Besuch des CIA-Chefs bei der Putschregierung, sondern ein lange zurückliegender Bericht der Süddeutschen vom 10.05.2010:

– Die Regierung in Washington übte über ihre Außenministerin Condoleezza Rice Druck auf Berlin aus, und dabei besonders auf den Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier, Georgien und der Ukraine ohne Umwege den schnellen Weg in die Nato zu ermöglichen. Auf das bis dahin obligatorische Aufnahme-Vorbereitungsprogramm (membership action plan) kurz: MAP genannt, sollte verzichtet werden. –

Das kann man auch heute noch bei Wikipedia nachlesen

.

Wie war das denn mit den Versprechungen des Westens an Gorbatschow, auf die Nah-Ost-Erweiterung der NATO zu verzichten? Gorbatschow war naiv, den Zusagen des Westens zu vertrauen und wenn von der Leyen dann so dreist ist, zu behaupten, die der EU beigetretenen Länder hätten selbst den NATO-Beitritt gewünscht, ist das die Art von Politik, wie wird sie gewöhnt sind, denn eigentlich hätte, den Versprechungen folgend, für die beigetretenen Länder ein Beitritt zur NATO ausgeschlossen werden müssen.

Ich erinnere mich auch noch an die Reaktion Kennedys, als Chruschtschow eine Raketenbasis auf Kuba einrichten wollte. Da hat sich Putin erheblich langmütiger gezeigt, als der damalige US-Präsident. Aber an den für Putin wichtigen geostrategischen Schnittstellen Georgien und der Ukraine ist die Langmut Putins ausgereizt und das verstehe ich, so wie ich seinerzeit auch Kennedys Reaktion verstanden habe.

Wer sich ein wenig mit römischer Geschichte befasst hat, müsste eigentlich erkennen, dass die derzeitige Politik der USA die gleichen Grundzüge aufweist, mit denen damals die Römer ihr Weltreich aufgebaut haben.

Ich mache auch kein Hehl daraus, dass ich weder eine NWO noch eine EU für sinnvoll halte, denn Gigantismus ist nie von Dauer und wenn ich mir ansehe, was von der EU kommt, erfasst mich eher ein Grausen. Diese EU hat nicht einmal ansatzweise Ähnlichkeit mit einer demokratischen Völkergemeinschaft.

Der Westen scheint sich alle Mühe zu geben, einen Bürgerkrieg in der Ukraine zu inszenieren. Dass Russlands Bedenken bzgl. der NATO absolut begründet sind, beweisen die derzeitigen Aktionen. Wenn ich im Spiegel lese, Ukraine-Krise: Nato verstärkt militärische Präsenz im Osten Europas, wird klar, dass die NATO die Vasallenarmee der USA ist und der Kriegstreiber Rasmussen als Oberkommandierender der NATO sich nicht scheut, einen Krieg anzuzetteln, den Europa nicht gewinnen kann. Und die USA kommen dann im Anschluss als „Befreier“ und sammeln nicht nur die Scherben ein, sondern alles, was für sie von Wert ist. Das hatten wir schon mal, haben es aber viel zu spät begriffen. Ich kann nur hoffen, dass die NATO-Soldaten so wie die ukrainischen Soldaten reagieren und militärische Maßnahmen verweigern.

Lese ich dann im Spiegel, dass Merkel die ukrainische „Führung“ lobt, kann ich nur fordern, diese Frau aus dem Amt zu jagen. Wer sich in Deutschland mit Faschisten wie der Swoboda-Partei und Leuten wie der Timoschenko einlässt, hat kein Recht, auch nur ansatzweise an der Regierung der Deutschen beteiligt zu sein, geschweige denn, uns zu regieren. Auch steht für mich jetzt fest, dass die Beibehaltung der NATO nach dem Ende des Kalten Krieges ausschließlich dazu diente, Russland so weit wie möglich einzukreisen und zu bedrohen.

 

Posted in Uncategorized | 2 Comments »

EU-Wahl 2014 – Wer zieht wirklich die Fäden der Politmarionetten?

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

von Heiko Schrang (macht-steuert-wissen)

„Normalerweise schützt eine Verfassung die Bürger vor den Politikern. Sie schränkt ein, was Politiker zwischen Wahlen beschließen könnten. Die EU-Verfassung und der Vertrag von Lissabon sind anders. Da werden die Politiker vor dem Einfluss der Wähler geschützt.“
(„New name – Same content“, Jens-Peter Bonde, Mitglied des Europäischen Parlaments Seite 17)

2014 wird mal wieder ein Jahr, wo das Prinzip von Brot und Spiele greift. Zum einen laufen dieses Jahr Jogis Jungs bei der Fußball-WM auf und können gewiss sein, dass sie vollste Aufmerksamkeit erhalten. Zum anderen sieht man derzeit überall in den Straßen Plakate, wo die Politdarsteller zur EU-Wahl aufrufen und das Gefühl vermittelt werden soll, der Bürger könnte etwas mitentscheiden.

Horst Seehofer hat am 20.05.2010 in der Sendung „Pelzig“ es so formuliert: „Diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Womit er Recht hat. Die EU-Abgeordneten sind nichts weiter als Statisten in einem viel größeren Spiel, wo andere die Fäden ziehen.

Die Wahlschäfchen dürfen alle vier Jahre die Farbe ihres Zaunes, der sie umgibt, wählen, Damit wird ihnen das Gefühl gegeben, sie hätten ja selbst entschieden. Der Zaun, der sie umgibt, bleibt immer derselbe. Gebaut wurde er von den Strippenziehern, die seit vielen Jahren bereits im Hintergrund die Fäden der Politpuppen ziehen. Politisch links und politisch rechts sind dabei auch nur zwei Seiten ein- und derselben Medaille, gegossen in derselben Hexenschmiede. Mehr in dem gerade erschienen Hörbuch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, Sprecher, der bekannte Schauspieler Horst Janson. Zum Hörbuch

Mittlerweile ist Informierten bekannt, dass eine geheime Nebenregierung in Brüssel existiert, und zwar den ERT („European Round Table of Industrialists“), gegründet von 17 führenden europäischen Industriellen, die einen massiven Einfluss auf die Geschehnisse in der EU hatte und immer noch hat. Der „Guardian“, die liberale englische Zeitung, hat es einmal so formuliert, die Kommission sei „im eisernen Griff“ des Round Table. Übrigens wurde diese geheime Nebenregierung, schon 1983 gegründet und zwar vom Fiat-Chef Agnelli.

Bereits 3 Jahre danach, 1986, wurde mit der einheitlichen Europäischen Akte das Bündnis zwischen EG-Kommission und ERT (also der Macht der Konzerne) beschlossen, was bei der zunehmenden Zentralisierung West-Europas eine wichtige Rolle spielte. Ein Jahr zuvor hatte der ERT beispielsweise gefordert, den Binnenmarkt durch einen Einheitswährung zu vervollständigen.

Was wenigen bekannt ist, im Frühjahr 1991 veröffentlichte der ERT einen konkreten Fahrplan für eine Europäische Währungsunion, diese wiederum hatte eine auffallende Ähnlichkeit mit dem im Dezember 1991 geschlossenen Maastricht-Vertrag. Mit anderen Worten Helmut Kohl und sein französischer Kollege Mitterand waren nur die Darsteller auf der Bühne, die das vom ERT vorgegebene Stück herunterspielten.

Der ERT gilt als Zentralkomitee der EU-Großindustrie. Das System läuft nach dem Muster ab: Brüssel reguliert, zertifiziert, privatisiert, und wer davon profitiert sind nicht die Bürger, sondern die Industrie. Das Zauberwort hieß jahrelang Binnenmarkt.

Im Falle der EU müsste man von einer demokratisch nicht legitimierten Rätediktatur sprechen, denn die Entscheidungen der EU fallen in Komitees, Räten und Kommissionen. Der ursprüngliche Name war die EG, die jedoch derart vorbelastet war mit negativen Assoziationen, wie z.B. Milchseen, Butterberge, Subventionsbetrug etc., so dass aus der EG die EU wurde. Der Name klingt größer und besser, Europäische Union klingt so ähnlich wie USA, jedoch das Grundgerüst der EG besteht weiterhin und wurde nie abgeschafft, es erfolgt lediglich eine Namensänderung. Demokratie war nie Ziel der Initiatoren der Gemeinschaft. Jean Monnet, einer der Gründungsväter der Europäischen Union, sagte ganz offen: Ich hasse Demokratie! Sie ist total unbequem.

Und Jacques Delors, der frühere Präsident der EG-Kommission hat schon vor fast 20 Jahren formuliert: „Wenn wir es demokratisch gemacht hätten, wären wir gar nicht so weit gekommen.“

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die personellen Überschneidungen des ERT und der geheimnisumwitterten Bilderberg-Gruppe. Im Steuerungskomitee der Bilderberg-Gruppe saßen immer wieder ERT-Leute. Wer also in der Politik eine steile Karriere machen wollte, der musste auf eine Einladung zu einer dieser Treffen hoffen, um dann nach dem Motto zu agieren, „Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“.

Es ist an der Zeit, dass die, die dieses lächerliche Spiel durchschaut haben, dieses Wissen mit all denen teilen, die noch nicht erwacht sind.

Mit besten Grüßen

Heiko Schrang

Der bekannte Schauspieler Horst Janson hat das Hörbuch gesprochen, für das Buch, an welches sich kein Verlag traute. Zum Hörbuch

Das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ ist jetzt auch als eBook erhältlich. Zum Shop

Liebe Leser,
das Thema geht uns alle an. Helfen Sie uns diesen Artikel weiter zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen informiert werden. Bitte verlinken / teilen Sie diesen Artikel auf facebook oder Google+ mit Ihren Freunden oder leiten Sie den Artikel per Email an Freunde und Bekannte weiter. Vielen Dank!

P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch in unserem Newsletterarchiv unter www.macht-steuert-wissen.de

 

Posted in Uncategorized | 2 Comments »

Nie wieder arbeiten? – Das Grundeinkommen

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

Der Titel ist missverständlich, denn das BGE hört ja nicht auf, nur weil jemand eine Arbeit aufnimmt. Es ist auch keine Absicht, das „Arbeiten“ zu unterlassen – im Gegenteil. Wer das denken sollte, hat das Grundeinkommen nicht verstanden oder will es nicht verstehen. Es geht darum selber zu entscheiden wo die eigene Arbeit notwendig ist und um aus dem würdelosen Hamsterrad der Zwangsarbeit auszusteigen. Sämtliche Argumente (Propaganda) der Dame vom DGB aus der Sendung lassen sich übrigends ohne viel Sachverstand haben zu müssen, einfach widerlegen.

 

Ein Grundeinkommen kann es in diesem korrupten und menschenverachtenden Finanz- und Politsystem nicht geben. Dazu brauchen wir ein anderes, neues System, das die Menschenwürde ganz oben ansiedelt und Arbeit in ein ganz anderes Licht stellt als derzeit. Z.B.:

Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !?

Im «Hochparterre» sind alle Löhne gleich

Liebe Leser, bitte stellt eure Argumente für und gegen das Grundeinkommen hier rein.

 

Posted in Uncategorized | 3 Comments »

GEZ: Ich zahle nicht für Eure Lügen !

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

Immer mehr Leute haben im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll von den abGEZockten Lügen-Medien ARD und ZDF. Es ist wirklich nicht mehr auszuhalten, welche proamerikanische Propaganda täglich auf das deutsche Volk einprasselt. ARD und ZDF hat einen Bildungsauftrag, der aber schon lange abhanden gekommen ist. Statt Bildung wird das Volk vor der Glotze total verblödet und nach Strich und Faden belogen. Die Vorgaben der Berichterstattung stammen aus Washington und werden kritiklos weiter verabreicht.

Moral und Ethik sind für die Journalisten von ARD und ZDF ein Fremdwort. Wie lange wollt ihr euch noch prostituieren? Habt ihr gegenüber euren Kindern und euren Mitmenschen überhaupt noch ein Gewissen? Wahrscheinlich habt ihr es an der Garderobe abgegeben. Ich habe schon verstanden. Es geht euch nur um euer fettes Einkommen und um eure fette Pension, für die der abGEZockte Bürger zahlen darf.

Es freut mich immer mehr, dass endlich die Bürger aufwachen, euer Lügenhandwerk erkennen und dafür nicht gewillt sind zu zahlen. Dreck-Journalismus brauchen wir nicht. Dafür haben wir doch „BLÖD“. Ohne Zwangsgebühr könnt ihr einpacken. Ich kann nur an alle abGEZockten Bürger appellieren ihre Einzugsermächtigung gegenüber der GEZ zu widerrufen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Wenn keiner mehr abGEZockt werden will, ist Schluss mit der Lügen-Propaganda und hoffentlich auch mit dem verlogenen Politsystem. Deutschland muss sich endlich von der USrael-Diktatur befreien. Wenn nicht, werden wir bald wieder in einen Krieg hineingezogen – dank unserer US-Freunde!

Um Weiterverbreitung dieses gesamten Beitrags wird gebeten. 

———————————————————————————————————————————-

von dewion24

Die Medien, insbesondere die sog. “Öffentlich-Rechtlichen” Sender, gehen mittlerweile zu einer fast unverhohlenen Kriegshetze gegen Russland über.

Über die seit Wochen laufenden Montagsversammlungen für den Frieden herrscht dagegen Schweigen im Wald der Qualitätsmedien. Die Menschen sollen, gegen ihre vitalen Interessen, für die NATO-Verbrecher auf Kriegskurs manipuliert werden.
Wir sagen: Schluß damit, kein Geld mehr für die zwangfinanzierte GEZ-Propaganda, keine Gebühren für Lügen, lügt Euch doch selbst in die Tasche!  Es ist an der Zeit, diesen Verein, der nicht einmal gesetzliche Grundlagen für die GEZ-Narrensteuer besitzt, zu boykottieren.
Beantworten wir ihre endlose Arroganz, ihre Lügen und ihren erhobenen Zeigefinger
mit dem einzigen, was Sie tatsächlich verstehen: den ausgestreckten Mittelfinger !

gez-ich-zahle-nicht-fuer-eure-luegen

Im Kommentarbereich von Jürgen Elsässer fanden wir dazu heute ein interessantes Video des Lesers “JVG”, der auch Produzent des Videos ist. Dewion24 möchte sich dafür bedanken.
Der Video-Ersteller argumentiert sachlich völlig richtig, weil er den Tätern und ihren Komplizen KEINERLEI Unwissen unterstellt (denn sie wissen genau, was sie tun) und
er benennt zudem die Verantwortlichen.

Hör zu, GEZ: Ich zahle nicht für Eure Lügen.
Und schon gar nicht für Eure Kriegshetze !

 

Nachahmung wird empfohlen, auch wenn dies mit hoher Wahrscheinlichkeit zu keiner Befreiung von der GEZ-Zwangssteuer führen wird. Dazu sind die Damen und Herren dieser Einrichtung viel zu Betriebsblind und Faktenresistent.
Das Schreiben von „JVG“ an die Zwangsfinanzierungs-Einzugsstelle in Leipzig hier als Text zur freien Verwendung. Wem die im Text verwendete Dialektik zu Vulgär ist, dem sei ein eigener Text empfohlen.

Sehr geehrte Frau Hoppe,
Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich wollte ich auf Ihre vielen Schreiben, Mahnungen, Inkassobüro- schreiben und Zwangsvollstreckungsbescheide nicht mehr reagieren, da wahrscheinlich bei Ihren zwangsfinanzierten Anstalten der zwanghafte Wahn vorherrscht, auf Argumente nicht zu reagieren, sie förmlich auszublenden.
Dank diktatorischer Vollmachten, die Sie ganz bestimmt nicht vom Volk haben, glauben Sie vom Throne herab die Menschen aussaugen zu können, für Ihr Lügenfernsehen.
Und dann kommen Sie mir mit solchen Inhalten wie in Ihrem Schreiben vom 18.10.2013, wo Sie zum einen auf meinen wichtigsten Grund der Nichtzahlung überhaupt nicht eingehen und dann einen hanebüchenen Unfug zur Rechtfer tigung schreiben.
Ganz abgesehen davon, daß mittlerweile der Haushaltsbeitrag als verfas- sungswidrig eingestuft wurde und Sie sich weitere Mahnungen sparen könnten, kommen Sie mit Argumenten, daß sich die Technik fortentwickelt und Sie deshalb mehr Geld brauchen. Wollen Sie mich für blöd verkaufen?
Ich kenne Internet-Informations-Plattformen, die mit weniger Geld wesentlich bessere Recherchen abliefern! Und nicht die dicke Kohle einstreichen, wie Ihre ganzen Vorstände oder sonstigen Lackaffen und -äffinnen. Darum geht es nämlich! Das sich einige Leute bei Ihnen die Säcke vollmachen auf Kosten aller, auch auf Ihre Kosten! Und Sie sind so blöd und machen da mit! Oder Sie haben Angst um Ihre Arbeit und schicken eben solche Briefe voller Unsinn einfach raus.
Ich habe nichts gegen Sie persönlich, absolut nicht. Ich kann aber nichts dafür, daß Sie so einen unsinnigen Job haben. Sorry, entfremdet und ohne jegliche menschliche Sinnhaftigkeit. Ich kann es nicht ändern. Suchen Sie sich eine ordentliche Arbeit, die Sie erfüllt, die Ihr Herz befriedigt. Es ist schwer, ich weiß. Aber tun Sie es. Ihre Arbeitsstelle wird es sowieso nicht mehr lange geben. Entweder weil sie obsolet wird, denn die Menschen wollen sich nicht mehr belügen lassen, oder weil auch durch das Lügenpack, das bei Ihnen die Menschen versucht zu manipulieren, ein Krieg ausbricht. Das wird der letzte sein! Und Ihr habt nicht die geringste Ahnung, was dann abgehen wird, scheint mir, sonst würdet Ihr Sturm gegen Krieg und Kriegshetze der NATO und besonders von den Kriegsverbrechern aus den USA laufen!
Ihr müßtet als 4. Gewalt in Erfüllung des Medienstaatsvertrages auch den deutschen Kriegspolitikern eigentlich die Hölle heiß machen! Solche Kriegstreiber wie Merktnichts, Gauckler oder von der Leine ordentlich zur Brust nehmen und sie stoppen. Nichts dergleichen macht Ihr!
Im Gegenteil, Ihr wollt für Eure Lügen auch noch von den Belogenen bezahlt werden. Seid Ihr nicht ganz dicht?
Sie antworten mir zum Grundgesetz mit einem Zitat, was da drinsteht. Geht’s noch? ICH kenne das Grundgesetz und ich kann sogar lesen. Und genau die Positionen, die Sie da anführen, erfüllen Sie nicht! Und stellen Sie sich vor, ich kann das beweisen! Und ich werde es in einem Prozeß beweisen. Worauf Sie sich verlassen können! Der Kaiser ist nämlich nackt, und immer mehr Menschen sehen das!
Macht Eure Hausaufgaben! Berichtet über die Wahrheit, die Fakten, über das was wirklich geschieht. Dann zahle ich auch wieder Zwangsabgabe. Nur wenn Ihr diese, meine Anforderungen erfüllt, gibt es Geld. Damit Ihr etwas gegen die CIA-finanzierten Unterschichten-Medien tun könnt! Aber nur dann!
Und es geht hier nicht um Geschmack, sehr geehrte Frau Hoppe, wie Sie in Ihrem Brief schreiben, es geht um Verantwortung, es geht um Krieg oder Frieden!
Wo sind Ihre ehrlichen, wahrheitsgetreuen Berichte zur Montagsdemo? WO?
Ich zahle nicht für Eure Lügen! Ich zahle nicht für Kriegshetze!
Noch freundliche Grüße
P.S.: Und ich zahle ganz bestimmt nicht, so lange solche Figuren wie Kleber, Kerner oder Lanz noch bei Ihnen eine Anstellung haben. Das sind die übelsten Rattenfänger, die Menschen sogar in die Hölle führen würden, wenn sie dafür Geld bekämen. Und die wissen genau, was sie tun!

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »

Armerika

Posted by krisenfrei - 16/04/2014

von Michael Winkler (478. Pranger)

Armerika ist ein Teil des Staates Usrael, der Achse des Bösen, das die Welt beherrscht. Armerika hat den Krieg zwar nicht erfunden, aber seit seiner Gründung – durch einen Krieg – beinahe ununterbrochen Krieg geführt. Wirklich erfunden haben die Armerikaner die Ferenghi, eine interstellare Rasse meist betrügerischer Händler, die eine Erwerbsregel haben, an die sich die Armerikaner strikt halten: Krieg ist gut fürs Geschäft. Krieg und die Ausplünderung der Besiegten ist das Geschäft, auf das sich die Armerikaner am besten verstehen. Ähnlichkeiten dieser Rasse mit den Juden laut nationalsozialistischen Texten sind bestimmt rein zufällig.

Parasiten sind Lebewesen, die auf Kosten anderer Lebewesen existieren und gedeihen. Wobei es natürlich Zufall ist, wenn diese Beschreibung auf zugewanderte Muslime in Merkeldeutschland zutrifft. Jeder Parasit hat einen Wirt, der ihn ernährt. Das funktioniert wunderbar, solange der Wirt vital und viel größer als der Parasit ist. Wird der Parasit jedoch zu groß oder werden es ihrer zu viele, so erliegt der Wirt schließlich den ständigen Freßattacken der oder des Parasiten. Da Parasiten nicht fähig sind, sich eigenständig zu versorgen, überleben sie den Wirt nicht sehr lange. Womit erklärt ist, wie das vordere „R“ in „Armerika“ geraten ist.

So richtig toll und noch ganz ohne das vordere „R“ war Amerika im Jahr 1945. Die industrielle Konkurrenz lag nach dem Krieg in Trümmern, die eigenen Verbündeten waren bei den Amerikanern hoch verschuldet und die Kriegsgegner wurden gerade ausgeplündert. Das Gold Japans, Koreas und der deutschen Reichsbank verschwand für immer in amerikanischen Tresoren, und die weitaus wertvollere Beute, deutsche Patente und Fertigungsgeheimnisse, wurden gerade großflächig abgeräumt. Der größte Raubzug der Geschichte hatte stattgefunden.

Damit gab es leider keinen Wirt mehr, der den Riesen-Parasiten weiterhin hätte nähren können. Sicher, Europa und vor allem Deutschland lieferten weiterhin gewaltige Tribute ab, doch das waren allenfalls Appetithäppchen. Zumal die Tribute aus Deutschland aufgeteilt werden mußten, da der neu gegründete Staat Israel diese Mittel dringend benötigte. Eine lohnende Beute gab es jedoch nicht mehr. Der Krieg gegen Korea, der Krieg gegen Vietnam, selbst der großartige Sieg gegen Grenada – das alles hat viel mehr gekostet als eingebracht.

In Israel waren die Juden erfolgreicher, die haben 1948 und 1967 Land erobert. 1973 mußten sie erleben, daß es nicht so schön ist, selbst Opfer eines Angriffskrieges zu werden, anstatt über unvorbereitete Nachbarn herzufallen. In den folgenden Kriegen – die Juden sind da fast so fleißig wie Armerika – wurde auch nichts mehr aus Eroberungen und Beuteschlagen. Im Libanon ist nun mal nichts zu holen, da konnte man nur noch massenhaft Streubomben loswerden, die einen ähnlich schlechten Leumund haben wie Landminen und als solche wirken.

Armerika hat es unermüdlich versucht. Es hat zwei Golfkriege geführt, um das Öl des Iraks in seine Finger zu bekommen, es hat Gaddafi gestürzt und abschlachten lassen, für das Öl Libyens, es hat für Bürgerkriege in Syrien und der Ukraine gesorgt, um die Russen zu ärgern, nur hat das alles keinerlei Beute eingebracht. Im besetzten Merkeldeutschland ist auch nichts mehr zu holen, da gibt es nur eine arbeitsscheue und reisefreudige Bundeskanzlerin und einen Präsidenten, der sich für alles entschuldigt, was ihm gerade einfällt. Die deutsche Wirtschaftsleistung und damit Tributzahlungsfähigkeit reicht gerade noch aus, die EUdSSR zu finanzieren, den Euro am Leben zu halten, Israel Unterseeboote zu schenken und die Türkei vor ein paar Millionen arbeitsloser Mitbürger zu beschützen. Das transatlantische Freihandelsabkommen gleicht dem Versuch, einer ausgezehrten Mumie ein paar letzte Blutstropfen zu entlocken.

Es gab Zeiten, da hat man in Amerika (damals ohne das erste „R“) noch gearbeitet, die Weißen in den Fabriken und die Schwarzen auf den Plantagen. Dann hat man Schwarze zu den Gelben geschickt, um das Land zu verteidigen, das die Weißen den Roten abgenommen haben. Das Ergebnis war die „gelbe Gefahr“. Diese begann mit „Made in Japan“, schwappte über zu „Made in Taiwan“ und „Made in Korea“, bis sie sich zu „Made in China“ auswuchs. Die Weißen schickten daraufhin Grünes zu den Gelben, damit die Schwarzen im Land der Roten billig einkaufen konnten und Ruhe gaben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Uncategorized | 2 Comments »